Samstag, 30. April 2016

Wochenend-Plan: Leihgaben

An diesem Wochenende will ich mich verstärkt den Leihgaben widmen, die sich schon wieder seit einiger Zeit bei mir angesammelt haben. Es sind
- zwei Taschenbücher + 1 gebundenes Buch von der Winterkatze, und
- ein Taschenbuch + 2 gebundene Bücher von Hermia.

Mir geht es dabei gar nicht darum, ein oder zwei dieser Leihgaben an diesem Wochenende auszulesen. Ich will vielmehr feststellen, ob mir der Schreibstil/Erzählstil zusagt und das jeweilige Buch mich auch inhaltlich interessiert und "mitnimmt" oder ob ich es dankend verzichtend für die demnächstige Rückgabe beiseite legen kann.

Die Herausforderung wird sein, nicht zu einem anderen Buch zu greifen - ich habe mir vorgenommen, nur  die Graphic Novel "Der Gourmet" von Masayuki Kusumi und Jiro Taniguchi daneben zu lesen - oder mich vom TV (z.B. Columbo) bzw. dem Internet (z.B. Stöbern im Programm des nippon connection Festivals) zu sehr ablenken zu lassen. :)

Um mich selbst ein wenig zu kontrollieren, geht dieser Post online, den ich zu den einzelnen angelesenen Büchern heute und morgen auch noch ergänzen werde. Ein Update folgt also nach ...

Update 01.05.2016, 08.50 Uhr
Natürlich habe ich mich gestern von Columbo ablenken lassen und im Programm der nippon connection gestöbert. ;) Das Ergebnis war, dass ich nur ein paar Seiten von Winterkatzes Leihgabe Etiquette & Espionage von Gail Carriger angelesen habe. Zwar beginnt dieser erste Teil einer Reihe gleich mit Action, weil die Protagonistin auf kreative Art im elterlichen Haus versucht, zu lauschen. Trotzdem bin ich immer wieder über den Seiten eingenickt, was allerdings meiner Müdigkeit zuzuschreiben war. Da werde ich wohl noch ein paar Seiten brauchen. ;)

Update 01.05.2016, 14.00 Uhr
Ich habe am Vormittag noch einmal mit Etiquette & Espionage von Gail Carriger gegriffen - Ton und Schreibstil gefallen mir wie bei der Lady-Alexia-Reihe gut und in den ersten beiden Kapiteln ist für mich genug enthalten, um zu fragen: Wie geht es weiter?

Ich habe dann zu einer weiteren Leihgabe von der Winterkatze gewechselt, nämlich "Der freundliche Feind" von Ebba D. Drolshagen. Das Vorwort und das erste Kapitel zeigten mir: Hier will ich mehr wissen.

Trotzdem habe ich erst einmal auch dieses Buch wieder beiseite gelegt und mir Hermias Leihgabe "Papier" von Alexander Monro gegriffen. Thematisch interessant, hatte ich das Gefühl, bereits im Vorwort das Wesentliche zur Bedeutung des Papiers für die Welt präsentiert zu bekommen. Es ging dann weiter mit der Schrift, da das Papier seinen Siegeszug antrat, weil es besser als andere Materialien beschreibbar ist und man ja dann auch über Schrift und Schriftzeichen regen muss... Ehrlich gesagt, das ist sicherlich auch spannend - und weiter hinten im Buch geht es, wie ich gesehen habe, auch um unterschiedliche Papierherstellung, aber Alexander Monro konnte mich trotzdem nicht packen. Das Buch kommt auf den "dankend verzichtend" Stapel.

Danach ging es mit einer weiteren Leihgabe von Hermia weiter, nämlich "In der Stunde der Nacht" von A. Roger Ekirch - ehe ich mich versah, hatte ich Vorwort und zwei Kapitel gelesen, in denen der Autor von Nachtmähren und Nachtgestalten erzählt und darüber nachdenkt, wie beängstigend früher die Nacht gewesen sein muss, als die Welt noch stärker bewaldet und die Nacht so viel dunkler als im Mittelalter oder gar in heutiger Zeit gewesen war. Das Buch wird auf jeden Fall auch gelesen.

Inzwischen habe ich einen etwas zu lange von mir im Backofen gelassenen Flammkuchen mit Rauke (nicht Rukola) gegessen und den Hausflurdienst erledigt. Es sind jetzt noch zwei Leihgaben-Romane zum Antesten da - bei dem einen bin ich mir eigentlich bereits jetzt sicher, dass er bleiben wird, zu  dem anderen werde ich noch berichten ....

Update 01.05.2016, 19.45 Uhr
"Die Orangen des Präsidenten", eine von Hermias Leihgaben, habe ich mir nach dem Mittagessen genommen und angelesen. Keine leichte Lektüre und heute war mir nicht danach, aber das Buch bleibt in Greifnähe.

Das letzte Leihgabenbuch war "Frau Maier sieht Gespenster" von der Winterkatze und für mich war es ein Wiedersehen. Das letzte Mal, als Frau Maier im Trüben fischte, war ich nicht ganz so angetan wie bei ihrem ersten Abenteuer. Dieses Mal war es aber wieder anders. Der Plot war stimmig, die Charaktere gut entwickelt und Frau Maier entwickelte sich wieder weiter. Das Buch habe ich heute also auch gleich ausgelesen.

Den Wochenendplan sehe ich als erfüllt an. :)

Sonntag, 24. April 2016

Aus der Küche - schon wieder! :)

Ich hatte mir nach meinem letzten eher nicht so tollen Quiche-Erlebnis das von Neyasha angesprochene Joghurt-Mürbeteig-Quiche-Rezept bei Chefkoch angeschaut und gedacht:
Okay, versuche es noch einmal. Praktischerweise habe ich mich auch an die Zutatenliste im Übrigen gehalten mit zwei Ausnahmen: Die Aubergine habe ich durch ein paar frische Champignons ersetzt.  Bislang hat mich die Aubergine nämlich noch nicht von sich überzeugen können, und ganz besonders nicht, wenn ich selbst mir ihr experimentiert hatte. ;) Und da ich noch reichlich Parmesan hatte, habe ich auch keinen Käse extra gekauft.

Statt der klassischen Tarte-Form wie zuletzt habe ich dieses Mal auch einfach eine Springform genommen. Das mache die Arbeit für mich deutlich einfacher, sowohl beim Einfetten, als auch später beim Schneiden und Entnehmen. :)





Das Ergebnis konnte sich nicht nur sehen lassen, wie ich finde, sondern der Teig war auch deutlich einfacher zu fertigen und zu handhaben. Ich konnte ihn dieses Mal tatsächlich sogar mit einem Nudelholz rollen, was ich bei dem letzten Teigversuch für die Kartoffeltarte nicht hinbekam (er brach andauernd). Ich war etwas zu zaghaft beim Salzen des Teiges, der ein wenig fad geriet, und auch die Eimasse hätte etwas mehr Würze vertragen können - ich mag aber so ungern rohen Teig bzw. rohe Eimasse probieren. Ich vermute, ich muss einfach häufiger solche Massen zubereiten, dann schleift sich auch eine Übung bei der Würzung ein. :) Gegessen habe ich an der Tarte übrigens einige Tage, lach.

Zwei andere Dinge noch aus der Küche:

Zum einen habe ich mal Avocodo-Scheiben in der Pfanne kurz angebraten, danach mit Pfeffer, Salz, etwas Zitrone und einer kleingeschnittenen Tomate auf einem Oliven-Ciabatta-Brötchen angerichtet und gegessen. Mal etwas anderes als ein Avocado-Aufstrich:



Im Kühlschrank hatte ich außerdem noch Suppengrün, das weg musste, aber ich hatte keine Lust auf Suppe (soll ja auch mal vorkommen, schmunzel). Ich habe trotzdem Petersilienwurzel, Möhren, Porree und Sellerieknolle kleingeschnitten und in den Topf geworfen, eigentlich, um das Ergebnis einzufrieren und spätere Eintöpfe o.ä. würzmäßig damit aufzupeppen. Uneigentlich landete die Masse, die leicht süßlich durch die Möhren mit (leicht) scharfem Abgang durch meine versehentlich etwas erhöhte bunte-Pfeffer-Beigabe schmeckte, nach dem Probieren lauwarm auf einer dicken Scheibe Bauerbrot (ohne Butter). Auch den Rest der Masse habe ich abgekühlt auf Brot gegessen, zum Teil mit einer Scheibe Käse darauf. War auch mal was anderes. :) Ein Foto habe ich allerdings nicht - ich habe es schlichtweg vergessen.

Mittwoch, 6. April 2016

Aus der Küche

Ich habe mal wieder versucht, zu backen. 

Nun ja. 

Es ging damit los, dass ich in der letzten "Köstlich Vegetarisch" eine Kartoffel-Bärlauch-Tarte gesehen habe. Klang gut, dachte ich. Als ich dann nach ca. einer Woche durch meinen örtlichen Rewe ging, habe ich aus der Erinnerung eingekauft: Dinkelmehl, ein paar Kartoffeln, einen Becher Schmand, Parmesan ... Bärlauch. Nein, keinen Bärlauch, da es keinen gab. Also habe ich eine Packung tiefgefrosteter italienischer Kräuter mit Knoblauch und roten Zwiebeln mitgenommen. 

Außerdem habe ich mir einen Becher Quark in den Einkaufswagen gepackt; ich wollte mir mal  Quark-Öl-Brötchen zubereiten. 

Es wurde später Samstagnachmittag und ich begann mit der Tarte. Bereits der Boden der Tarte war eine Herausforderung für mich als Küchenlaien. Der Teig war irgendwie ... klebrig, obwohl ich mich an die Mengen- und Zubereitungsart des Rezept gehalten habe. Ich habe ihn allerdings irgendwie in die Form bekommen ... 


Abgesehen von den Kartoffeln war natürlich die Schmandmasse wesentlicher Bestandteil des Rezepts. Ich habe dann festgestellt, dass ich zu wenig Schmandmasse hatte, weil ich die 150g-Bio-Marke vom Rewe gekauft habe. Nun ja, es musste auch so gehen. Also gerührt, Boden vorgebacken, Schmandmasse und Kartoffeln rauf und ab in den Ofen. Es sah gut aus: 




Geschmacklich hat es mich aber nicht vom Hocker gerissen, was aber, wie ich glaube, mehr an mir als am Rezept lag. Nicht nur hatte ich zu wenig Schmandmasse, sodass das ganze Konstrukt schon deshalb etwas trockener war. Zudem wurde der Boden auch viel präsenter, der mir ja sowieso nicht so gut gelungen und auch  nicht gleichmäßig verteilt war. Ich habe mir dann noch Remoulade auf die Tarte getan ... Am Sonntag und Montag habe ich den Rest der Tarte kalt gegessen. Mit Remoulade. ;) 

Sonntagmorgen habe ich dann beim Chefkoch ein Quark-Öl-Brötchen-Rezept aufgerufen und losgelegt - abgesehen davon, dass die Bio-Marke ein Magerquark war und das Rezept einen  Sahnequark vorsah und ich das Dinkelmehl weiter benutzte (im Rezept stand einfach nur Mehl), habe ich mich auch dieses Mal brav an die Vorgaben gehalten. 

(vorher)

Nun ... für mich als Laien war die Teigmischung zu feucht. Ich konnte den Teig kaum von meinen Fingern bekommen; an das Formen von Brötchen war überhaupt nicht zu denken. Ich musste also Mehr dazu geben und ich glaube, dass das dem Teig nicht geschadet hat. Vermutlich hätte es sogar noch etwas mehr Mehl sein können, aber ich war zu unsicher. 

 
(nachher)

Auch hier war das Ergebnis optisch nicht schlecht, sieht man mal etwas von der etwas intensiven Farbe ab. ;) Die Brötchen waren nämlich trotz guter Stäbchenprobe für mein Laiengefühl leicht feucht, also gingen sie nochmal in den Ofen und das intensivierte dann die Farbe. Ich habe übrigens zum Teil den (süßen) Teil pur gelassen und zum Teil Schokotropfen vermengt. Geschmacklich waren sie okay, vielleicht ein klitzekleines Bisschen zu wässrig. Positiv war, dass die Brötchen relativ lange "frisch" geblieben sind: Ich habe noch am Montag- und Dienstagmorgen gegessen. 

Übrigens: 
Ein kleiner Blumenkohlkopf in Röschen zerteilt und in Wasser mit einer Prise Zucker gekocht schmeckt mit etwas gesalzener Butter wirklich gut (heutiges Abendessen). :) 

Samstag, 2. April 2016

März 2016 - Zugänge zum TuB und Winterkatzes SuB-trahiert

Lustigerweise habe ich auch im März wieder gedacht: "Ach, das hält sich ja in Grenzen mit den Zugängen."


Vor Ostern waren es nämlich nur vier Artikel, die ins Haus geflattert bzw. gebeamt wurden:

Ein Blick auf Patrick McGoohans Leben und Anekdoten aus Peters Falks Leben sowie eine Lesung mit verschiedenen Sprechern von Andersens Märchen (ich konnte nicht widerstehen, als dieses Hörbuch bei den Osterdeals von Amazon dabei war) wurden "analog" gekauft. Digital kam noch das ebook "In den Gärten Katzen" von  Bärbel Götz dazu.

Die zwei Printbücher und das ebook sind übrigens auch schon gelesen:
Ich fand Rupert Booths Blick auf Patrick McGoohans Leben sehr interessant und lesenswert; der Autor hat diverse Informationen zusammengetragen und selbst recherchiert (der Schauspieler hat sein Privatleben sehr geschützt). Eine Autobiographie ist Peter Falks Buch nicht, dafür sind die Anekdoten zu ausgesucht, dennoch erfährt man hier auch einige Dinge über diesen Schauspieler, direkt und indirekt. Bärbel Götz erzählte in ihrem Roman von einer älteren Frau, Anne, Rentnerin, geschieden, die Töchter nicht nur aus dem Haus, sondern zerstritten; sie selbst ist allein und sucht sich Aufgaben, z.B. das Füttern von Katzen, die eigentlich gut genug genährt sind - bis Anne auf einmal etwas wunderlich wird. Es ist ein recht ruhiger, netter Roman über Familie, Lebensvorstellungen, das Gebrauchtwerden und fehlende Kommunikation.

Was die Zugänge angeht: Der März endete bekanntlich nicht mit Ostern. ;)


Über Medimops zogen bei mir "Montparnasse und Montmartre" sowie "Herr Klee und Herr Feld" ein. Wegen des erstgenannten Titels war ich überhaupt bei Medimops, entdeckte dann dort zwei DVDs, die ich noch mitnehmen wollte, und dann "fehlte" mir noch ein kleiner Betrag, um in die nächste Nachlassstufe zu kommen. Also wanderte "Herr Klee und Herr Feld" von der Merkliste in den Einkaufswagen. Warum ich das letzte und nicht das erste Buch ("Die Teilacher") der "losen Reihe" (alle Bücher sollen einzeln lesbar sein) genommen habe, weiß ich allerdings nicht. ;)

Außerdem entschloss ich mich, William Shatners Buch über seine 50jährige Freundschaft mit Leonard Nimoy zu kaufen, allerdings als Hörbuch. ;)

Nun, und dann wurde ich durch ein Gespräch mit Winterkatze und ihrem Mann dazu verführt, ein weiteres ebook - für 0,99 EUR ;) - zu kaufen, und zwar "The Doomsday Chronicles (The Future Chronicles)", eine Anthologie mit Geschichten, die sich mit dem Ende der Welt, wie wir sie kennen, beschäftigen, und von der eine von Seanan McGuire stammt. Nun, wenigstens bin ich nicht allein schwach geworden. ;) Die Anthologie habe ich bereits begonnen und die Einstiegsgeschichte fand ich  stark, beunruhigend und nicht so fernliegend, die zweite war ok (ich fand sie fast etwas konventionell), die dritte - von Seanan McGuire - gefiel mir wieder besser, wissenschaftlicher - und ich mochte, wie diese Story endet.

Bei dieser Gelegenheit fiel mein Blick auch auf ein kindle-single, nämlich "Zeitspiel" von Kim Harrison, welches zu diesem Zeitpunkt kostenlos zu haben war und ich habe aus Neugierde einfach mal zugegriffen.

In der Sparte "Winterkatzes SuB-Trahiert" kann ich zwei Titel vermelden. 
Am Ostermontag habe ich mir Michael Endes "Momo" aus dem TuB gezogen und es an diesem Tag auch vollständig gelesen. Ich finde es ist ein zauberhaftes Loblied auf die Freundschaft, das Annehmen anderer, auf Achtsamkeit und Phantasie. Endes Fabulierkunst bereitete mir wieder Freude.

Anfang des Monats habe ich mir schon länger auf dem kindle schlummerndes ebook geladen, nämlich "Gefährliches Talent" von Charlotte Elkins. Es handelte sich um einen zwar nicht fordernden, aber irgendwie netten kleinen Krimi mit einer Kunsthändlerin als Protagonistin, der zumindest mich einen Nachmittag unterhalten hat. Für den aktuellen Preis von 4,99 EUR würde ich ihn zwar nicht kaufen, aber ich will nicht ausschließen, irgendwann einen weiteren Roman mit Alix London zu lesen - enn er günstig zu bekommen ist. ;)

Was ich sonst noch im März 2016 gelesen habe, könnt Ihr, falls Ihr wollt, in der Leseliste (klick) nachlesen.