Sonntag, 10. Juli 2016

Juni 2016 - Zugänge zum TuB und Winterkatzes SuB-trahiert

Die Arbeit hat mich etwas davon abgehalten, zeitnah diesen Beitrag zu schreiben. Nun ja.

Ich fange dieses Mal mit Winterkatzes SuB-trahiert an, weil dieser Bereich eindeutig kürzer ist: Ich habe von Julia Stagg "Madame Josette oder ein Dorf trumpft auf" gehört, gelesen von Ursula Berlinghof. Ich habe die CD, die audible-Version habe ich nur verlinkt, weil dort eine Hörprobe zu finden ist. Weshalb ich dachte, es sei ein Krimi, wird mir selbst auch ein Rätsel bleiben. Tatsächlich ist es eine Geschichte aus der Dorfgemeinschaft, in der ein junger Mann aus Paris zurückkehrt, um die Epicerie nach dem Tod seines Onkels zu übernehmen, während seine Tante hiervon und von den weiteren Plänen Fabians nicht begeistert ist; sein Onkel, der als Geist in der Epicerie wacht, übrigens auch nicht. Weiteres Dorfgeschehen kommt hinzu - und es ist sehr charmant erzählt. Weshalb allerdings die Sprecherin der Meinung war, sie müsse die vor ein paar Jahren zugezogene Stephanie immer dann mit extrem-französischem Akzent lesen, wenn diese bei ihren Arbeitgebern ist und sonst nicht (die englischstämmigen Arbeitgeber werden im Laufe des Hörbuchs mit englischem Akzent gesprochen), bleibt für allerdings unerklärlich.  Julia Stagg hat noch mehr Romane geschrieben, die in diesem Dorf spielen - mal sehen, vielleicht greife ich noch einmal zu.

TuB-Zugänge. 
Ja, da habe ich mich etwas gehenlassen. Medimops mit der Gutscheinaktion ist sicherlich auch Schuld. ;) Insgesamt bin ich tatsächlich auf 20 Zugänge im Juni 2016 gekommen, wobei das Kochbuch "Drei gute Dinge auf dem Teller" von Hugh Fearnley-Whittingstall "außer TuB-Konkurrenz" läuft.



Da mir bislang alle drei von mir gelesenen Krimis von Keigo Higashinos gefallen haben (zuletzt "Böse Absichten), habe ich nicht nur einen weiteren Krimi, nämlich "Ich habe ihn getötet", sondern auch den vierteiligen Manga "Heads" von ihm gekauft. Letztere sind bereits gelesen (ich brauchte etwas, bis ich mit der Leserichtung klar kam, die Grundidee der Story fand ich ganz nett, die Umsetzung nicht ganz so: Die Zeichnungen waren gut, die Entwicklung aber zum Teil für mich vorhersehbar und wegen der Serienform gab es - zwangsläufig - Wiederholungen, trotzdem eine gute Ablenkung im arbeitsreichen Monat).

Es zogen noch vier weitere Manga bei mir ein, sämtlich von Jiro Taniguchi, und zwar "Vertraute Fremde", "Bis in den Himmel", "Der Karthograph" und "Der geheime Garten vom Nakano Broadway". Der Grund war, dass ich  Taniguchis  "Der Gourmet" mochte und da es ja den Medimops-Gutschein gab .... "Der geheime Garten.." ist bereits gelesen; ich habe einen Spaziergänger durch Tokio begleitet, den geheimen Garten auf einen Dach jedoch (leider) nicht entdeckt - aber der Rest war interessant, wenngleich ich den herumstreifenden Gourmet lieber mochte.

"Zwischen den Attentaten" und "Das rote Haus" habe ich auf dem Bücherflohmarkt beim örtlichen Buchhändler mitgenommen. Ersteres ist ein episodenhafter in Indien spielender Roman, letzteres wird wohl ein Familienroman sein - ich habe allerdings noch nicht weiter hineingelesen.

"Sieben Jahre Nacht" lag schon länger auf meinem Merkzettel - einen Thriller habe ich schon länger nicht gelesen, hier geht es um den Mord an einem Mädchen, der Überflutung eines Dorfes und - vermute ich - um eine Vater/Sohn-Beziehung.

Die beiden Bücher zum Judentum, nämlich "Der Talmud" und "Jüdische Riten und Symbole" habe ich mir im Nachgang zu meiner Lektüre "Stars of David" gekauft. Beides sollen -jedenfalls habe ich sie unter diese Prämisse geordert - erläuternde Einführungen zum Talmud bzw. Jüdischen Riten sein. Ich werde es ja merken. ;) Die jüdische Religion ist mir ähnlich fremd wie der Islam, nur dass ich u.a. die Rabbi-Krimis gelesen habe und "Stars of David".

"Der Mann, der die Wörter liebte" fiel mir wegen des Autorennamens auf; zuletzt hatte meiner Erinnerung nach Hermia ihn im Zusammenhang mit der Biographie des Ozeans erwähnt. Im jetzt gekauften Buch geht um die Erstellung des Oxford English Dictionary, an deren Erstellung ein verurteilter Mörder großen Anteil hatte.

Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat", habe ich noch im Juni gelesen. Ich fand es durchaus spannend, was Baynard unter "nicht gelesen" einordnet (z.B. auch vergessene Lektüre) und viele angesprochene Aspekte mit den diversen Bibliotheken und Räumen virtueller Art faszinierten mich (man spricht z.B. über die subjektive Idee des gelesenen Buches mit einem anderen Leser mit eigenen subjektiver Idee ggf. unter Einbzug der Meinung Kritiker zu dem Buch, weshalb sich schon zu diesem Buch im Grund ein unendlicher virtueller Raum ergibt). Dabei empfand ich die Essays aber auch als zu verkopft, vorlesungshaft und anstrengend.

"The View from the cheap seats"  stand schon auf meinem Audible-Merkzettel und ich höre Neil Gaiman wirklich gern zu. Ich habe mich dann aber doch für die Print-Version entschieden, weil ich die enthaltenen Aufsätze zu den diversen Themen "vor Augen" haben wollte.

Letztlich sind noch zwei Kurzgeschichtensammlungen zu nennen:
"Temporally out of Order" von verschiedenen Autoren handelt von Geräten, die grundsätzlich genau so funktionieren, wie sie sollen. Eigentlich. Sie sind nur in Bezug auf das Zeitcontinuum nicht so ganz in Ordnung. So findet eine Fotografin auf den von ihr entwickelten Fotos der geerbten (Film-)Kamera nicht das, was sie gerade in der Stadt fotografiert hat. Und irgendwie scheint die Handy-Bibiliotheks-App in der ersten Geschichte auch nicht so richtig zu funktionieren - oder ist es die Bibliotheks-Software selbst? Ich habe das Buch jetzt im Juli angefangen - ich mochte bislang, was ich las.

"The bloody Chamber and other Stories" enthält dagegen nur Geschichten von Angela Carter und es sind nur Adaptionen von Märchen. Die erste Geschichte war eine Blaubart-Variation, die zweite eine von "Die Schöne und das Biest" (die dritte wohl auch). Ich habe, wie man sehen kann, bereits angefangen, aber ich finden den Erzählstil etwas blumig und ausufernd und habe derzeit keine Lust, hier weiter zu lesen. Mal sehen, ob ich nochmal zu diesem Buch greife oder es "ad acta" lege.

So und jetzt werde ich mir mein Mittagessen - ein Salat nach einem Rezept des neu eingezogenen Kochbuches - greifen und vermutlich eine Folge Warehouse13 schauen. Immer wieder greife ich in Stresszeiten ablenkungshalber zu Serien, die ich schon kenne und die deshalb keine große Aufmerksamkeit mehr fordern. Eigentlich könnte ich nämlich auch die letzte Staffel von "Continuum" schauen oder die neu gekaufte Rizzoli&Isles-Staffel, aber nein, Warehouse13 ... D.h., erst hänge ich noch die Wäsche auf, damit eine neue Ladung in die Maschine kann.
I'll be seeing you! :D

Kommentare:

  1. Oh, "Das rote Haus" habe ich vor einigen Jahren gelesen, das gefiel mir sehr gut!
    Ansonsten bin ich gespannt, wie dir das Buch von Winchester gefällt. Mich reizt es vom Thema her nicht so sehr, aber vielleicht kannst du mich nach dem Lesen umstimmen.

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  2. Oh, "Das rote Haus" habe ich vor einigen Jahren gelesen, das gefiel mir sehr gut!
    Ansonsten bin ich gespannt, wie dir das Buch von Winchester gefällt. Mich reizt es vom Thema her nicht so sehr, aber vielleicht kannst du mich nach dem Lesen umstimmen.

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  3. Ich bin mir sicher, dass der SuB-Zuwachs nicht nur mit dem Gutschein, sondern auch mit dem Stresslevel zu tun hat. Irgendwann greift man dann doch zur Erholung zum Einkaufskorb. ;)

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  4. Sorry, meine Lieben, dass ich erst heute antworte, ich bin in den letzten Wochen sehr beansprucht gewesen und habe selbst am letzten Wochenende das Beantworten Eurer Kommentare vergessen. :/

    Kommentieren ist nicht das einzige, zu dem ich nicht gekommen bin, auch zum Lesen hatte ich kaum Lust und Laune. So bin ich auch noch nicht dazu gekommen, mal in den Winchester hineinzugucken. Der SuB-Zuwachs hatte wirklich etwas mit Erholungsshopping zu tun. :D

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