Samstag, 19. März 2016

Natira & Co.

*schüttelt den Kopf*
Ich wollte Euch bereits im Februar davon erzählen, dass ich mit meiner Freundin Sayuri auf einem Multimedia-Vortrag von Michael Martin war, in dem es dieses Mal insbesondere um die Eiswüsten der Erde geht (ganz ohne Sandwüsten kam er allerdings auch nicht aus, was ich überhaupt nicht schlimm fand). Ich fand seinen Vortrag auch dieses Mal wieder faszinierend, die Musikuntermalung stimmig und nicht störend und seine Fotos zum Teil fantastisch. Nicht ganz so meinen Geschmack trafen die Luftaufnahmen von Eis- und Sandwüsten; für Michael Martin als jahrzehntelangen Fotografen stellte diese Perspektive aber vermutlich eine willkommene und fordernde Abwechslung dar.

Dann wollte ich Euch von Kiel erzählen, wo ich ein verlängertes Wochenende während meines  zweiwöchigen Februarurlaubs verbracht habe.





Auch wenn ich das Wochenende schön fand und den Hörn und die Kieler Förde genoss, besonders aber meinen Spaziergang direkt an der Ostsee, zieht es mich nicht unbedingt noch einmal nach Kiel, sorry Kieler und Kielerinnen.

Im Februar wurde auch das Büro-Weihnachtsgeschenk eingelöst und "das Büro" fuhr nach Münster, um die 25-Jahre-Vorstellung des Zirkus FlicFlac zu besuchen. Ich hatte zunächst etwas Bedenken, einfach deshalb, weil ich an den Zirkus meiner Kinder- und Jugendzeit dachte. Aber FlicFlac ist deutlich anders, z.B. keine Tiere, mehr Akrobatik und eher Comedy als Clownerei. Die in einer Kugel fahrenden Motorräder stellen stunttechnisch ein Highlight dar, aber mich faszinierte auch das Setting (Gefängnisthema), die Livemusik (von Metal bis lyrisch) und z.B. eine Balljongleurin, die in einem "Gefängnis"-Glaskubus jonglierte und dabei auch die Wände einbezog.






Die Impressionen sind teilweise verschwommen; 
allerdings stammen die Aufnahmen auch von meinem Smartphone 
bei recht schlechten Lichtverhältnissen und verflixt noch einmal, 
die Leute haben sich ständig bewegt! :) 

Der Februar war bis dahin freizeitmäßig sehr schön gewesen und dann kam auch noch die Münchenerin zu Besuch, worauf ich mich sehr gefreut hatte. Sie blieb über das Wochenende bis Donnerstag meiner zweiten Urlaubswoche. Wir beide hatten uns diesen Besuch allerdings etwas anders vorgestellt, denn am Sonntag begann sich bei mir mehr und mehr ein Infekt mit Fieber zu zeigen. Die liebe Münchenerin hat mich betüttelt, um- und versorgt, und ich bin dankbar, dass ich ihr diesen Dienst nicht damit vergolten habe, dass ich sie ansteckte! ;)

Inzwischen arbeite ich wieder, wobei ich langsam und ohne Mehrarbeit angefangen habe. Allerdings ist durch den Urlaub sehr viel Arbeit liegen geblieben und so ging diese Woche nicht ohne Überstunden vorbei und auch heute bin ich noch drei Stunden ins Büro gegangen, weil mich am Samstag weder die Chefs noch das Telefon stören. In welchem Topf das Geld für die Überstunden landet, ist auch schon bekannt: Es gibt demnächst eine neue Brille für mich. Da es mich nervt, dass ich im Büro inzwischen ständig meine Brille auf- und absetzen muss, damit ich einerseits lesen (ohne Brille) und am PC arbeiten (mit Brille) kann, war ich heute beim Optiker meines Vertrauens zum Gleitsichtbrillenmessen. Offenbar passe ich genau in die Statistik, was das Alter für eine erste Gleitsichtbrille angeht... Ich hoffe jedenfalls, dass ich mich jetzt mit einem "überschaubaren" Unterschied zwischen Nah- und Fernpunkt leichter an eine Gleitsichtbrille anpasse als später...

Kommentare:

  1. Gleitsichtbrille ist auch bei mir gerade Thema, obwohl ich NICHT in die Statistik passe (zu jung). Ich hab jetzt auch eine und bin (noch?) nicht so ganz glücklich, weil man irgendwie viele Winkel hat, in denen man weder mit den Fern- noch mit den Nahgläsern sieht und den Kopf ganz viel drehen, senken und neigen muss. Wirklich entsetzt hat mich, dass man, wenn man so am Schreibtisch sitzt und ein Din-A4-Blatt vor sich hat, nicht das ganze Blatt scharf sehen kann, ohne den Kopf zu drehen. Aber es ist seit Erwerb (ca. 3 Wochen) schon viel besser geworden und ich hab mich offenbar halbwegs dran gewöhnt. Ich hoffe, irgendwann merkt man es gar nicht mehr, dass man sich "hindrehen" muss. (Einige Freunde sagen übrigens, das sei normal so und man würde das irgendwann nicht mehr merken.)

    Davon unabhängig hat mein Optiker aber gesagt, dass eine Gleitsichtbrille für meine Arbeit und ständiges Lesen nicht optimal ist. Er hat mir zusätzlich zu einer sog. Arbeitsplatzbrille geraten, die so eingestellt ist, dass sie meine Weitsichtigkeit ausgleicht, aber dennoch ausreicht, um bis zu meinem Monitor sehen zu können. Und das funktioniert wirklich sehr gut.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Über das "Problem" mit der Verzerrung an den Seiten hat mich der Optiker auch hingewiesen, Irina, und dass dies wohl reduziert werden könne mit steigender Qualität des Glases. Ich habe mich dennoch für die günstigste Version entschieden, die mit Gestell auch schon gut zu Buche schlägt, weil es für mich die erste und zum Eingewöhnen ist.
      Auf die Arbeitsplatzbrille wurde ich auch hingewiesen, die als Zusatzbrille zur Gleitsichtbrille in Betracht kommt, weil sie - wenn ich es richtig verstanden habe - zwar auch Nah-und Fernsicht berücksichtigt, aber so etwas wie die Mitte darstellt? Möglicherweise werde ich mir diese in der Zukunft besorgen, erst mal werde ich sehen, wie ich mit der Gleitsichtbrille zurechtkomme. ..

      Löschen
    2. Ich hab die zweitteuersten Gläser genommen, Natira – die konnte mir mein Optiker (und er ist wirklich mein Optiker des Vertrauens) guten Gewissens verkaufen, wie er sagte. Drunter nix. Die anderen hätten noch mal 150 Euro mehr gekostet, und ich wollte gern unter 1000 Euro bleiben! *augenroll*

      Ehrlich gesagt weiß ich nicht, inwiefern es Sinn macht, bei der 1. Gleitsichtbrille zu sparen, aber du wirst es ja feststellen. Ggf. kannst du ja auch noch upgraden, wenn du nicht klarkommst, bei mir wäre das möglich.

      Die Arbeitsplatzbrille ist für meine Arbeit wirklich die perfekte Lösung. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich mich für den Rest des Lebens bei dem Preis der Gleitsichtbrille nicht fürs Erste noch mal mit der Arbeitsplatzbrille zufriedengegeben hätte, wenn ich nicht beide gleichzeitig bestellt hätte. Okay, irgendwas auf dem Handy lesen und dabei fernsehen, das geht ohne Gleitsicht nicht, aber wie gesagt, bei dem Preis hätt ich mich vieleicht noch ein wenig damit arrangiert.

      Löschen
    3. Ja, ich hatte von der Firma drei zur Auswahl und die zweitteuersten hätten mich die 1000er Grenze gebracht. Deswegen habe ich gedacht, ich fange "klein" an bei der Differenz zwischen Nah- und Fernpunkt und auch bei den Gläsern. Wenn ich mich gut an diese gewöhnen, dann klappt es bei der nächsten Glasanpassung bestimmt (hoffentlich!) ganz fix ;)

      Ich habe auch darüber nachgedacht, ob ich nicht nur die Arbeitsplatzbrille nehmen sollte. Auf der anderen Seite werde ich auf Dauer eine Gleitsichtbrille auch für die anderen Lebensaspekte benötigen, da habe ich mir gedacht: Mach es gleich (mit Blick auf Eingewöhnung).

      Löschen
  2. Schön, dass du deine Erlebnisse noch für den Blog festgehalten hast. Das "Gefängnisthema" war mir schon auf den Fotos aufgefallen und ich hatte mich gefragt, ob das einen bestimmten Grund hätte - die Frage wurde ja nun beantwortet. :)

    Den Infekt hättest du dir wirklich sparen können, aber immerhin hattest du gute Betreuung, wenn du schon krank sein musstest.

    Die Gleitsichtbrille ... war bei mir im vergangenen Jahr ja auch ein Thema. Wobei ich mich dagegen und für eine Zweitbrille entschieden hatte. Dummerweise gefällt mir mein neues Weitsicht-Gestell so viel besser als das alte für die "Lese- und Arbeitsbrille", dass ich mich schon seit einer Zeit frage, wie ich eine zweite neue Brille finanziert bekomme. :D Überstunden sind bei mir leider nicht drin ... ;)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, ich hätte auch gerne auf den Infekt verzichtet - und die Münchenerin sicher auch -. Sie hat mir im Grunde auch nur daheim Gesellschaft geleistet und kam nicht weiter raus, seufz.

      Ich bin inzwischen total genervt von dem Hoch und Runter, auf Arbeit oder beim Einkauf oder im Restaurant. Du erinnerst Dich an mein weinrotes Einstärken-Gestellt? Das trage ich gern und viel, es ist trotz Gläsern schön leicht. Daher wollte ich dieses Gestell gern in blau (hatten sie sogar im Laden) für die Gleitsichtbrille, aber mir wurde gesagt, die Glashöhe dieses Rahmens wäre für Gleitsichtgläser nicht wirklich empfehlenswert, man bräuchte sie etwas höher. Blöd. Nun, wenigstens hatten sie an anderes leichtes Gestell da, das ich zwar etwas langweilig fand, aber ich wollte kein Metall (mein Einstärken-Metallgestell benutze ich kaum, weil ich es trotz Kunststoffgläser als schwer empfinde)....

      Löschen
    2. Okay, das kann ich verstehen. Ich kann ja mit meiner Fernsichtbrille im Zweifelsfall auch lesen, so dass es beim Einkaufen damit keine Probleme gibt. Nur auf Dauer wird mir schwummerig, wenn ich zu viele Nahsichtsachen damit mache.

      Hm, mein Optiker hätte mir in all meine Brillengestelle eine Gleitsichtbrille eingebaut. "Die Technik ist heutzutage doch so viel weiter ..." :D

      Ich glaube, ich lasse dich beim Besuch mal meine Fernsichtbrille aufsetzen, damit du mir sagen kannst, ob du die auch als schwer empfindest. Da wäre ich jetzt mal neugierig. Ich bin nämlich so hingerissen davon, dass sie trotz "breiterem" Rahmen so leicht ist.

      Löschen
    3. So war es bislang mit meiner Fernsichtbrille auch, aber da ich auf Arbeit viel lesend in Akten arbeite, nehme ich sie inzwischen ab - und im Rewe schiebe ich sie wie eine Sonnenbrille nach oben oder nehme sie runter.
      Hm, interessant, was Du zum Gestell schreibst. Wenn ich mich recht erinnere, war Dein Brillengestell kleiner als mein weinrotes. Allerdings ist die Einmessung zum neuen Gestell erfolgt und der Auftrag unterschrieben, daher ...

      Löschen
  3. Bei mir wird auch bald zumindest eine Bildschirmbrille fällig sein. Merke die Altersweitsichtigkeit auch schon. Wenn die Gleitsichtbrillen nicht so elend teuer wären...
    Schönen Sonntag!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. @Anette
      *nickt*
      Ich hoffe, Du hattest bislang einen schönen Sonntag, genieß den Abend!

      Löschen
  4. Kiel ist wirklich nicht der Burner. Wenn es nicht die Lage an der Ostsee hätte, wäre es echt öde.

    Deine Bilder vom Zirkus sind toll geworden. Vor allem die letzten Beiden finde ich absolut klasse. *daumenhoch*

    AntwortenLöschen

Einerseits will ich Spam, andererseits Captcha-Codes für Euch vermeiden. Das Experiment mit nur registrierten Nutzern ist leider nicht vollständig geglückt, da ein paar von Euch trotz Open-ID. nicht kommentieren konnten. Also wieder frei für alle und Moderation bei Posts älter als 20 Tag/e. Ggf. muss ich wieder auf vollständige Moderation umstellen, falls der Spam bei aktuellen Posts überhand nimmt.
Wir lesen uns. :)