Samstag, 26. Dezember 2015

aus der Küche

Von meiner letzten Küchenkatastrophe hatte ich ja nicht erzählt (ich bin jetzt um eine Kasserolle ärmer, da sich die Soja-Bolognese dort förmlich eingebrannt hatte *g*), also dachte ich, ich erzähle einfach mal, was es bei mir dieses Jahr zu Weihnachten an warmen Gerichten gab:


In der Tiefkühltruhe hatte ich im Rewe Hähnchen-Döner-Fleisch entdeckt. Nach der Arbeit und dem Spaziergang habe ich mich am Heiligabend für dieses schnelle Essen entschieden. Das Fleisch wird tiefgefroren verarbeitet, der Reis war vorgekocht und während diese beiden Dinge auf dem Herd waren, konnte ich fix einen kleinen Gurken-Tomatensalat zubereiten und etwas Joghurt würzen. Die restliche Portion gab es am nächsten Tag kalt als eine Art Reissalat am Abend. :)



Während ich am 1. Feiertag die Suppe zubereitete, habe ich mich erinnert, dass ich sie schon einmal gekocht habe. Allerdings habe ich keine Erinnerung mehr daran, wie sie mir damals geschmeckt hat. Die Kichererbsen-Spinat-Suppe schmeckt eher nach Spinat als nach den Kichererbsen - und mir ist sie zu scharf geraten. Das praktische: Es war eines der Einportionen-Gerichte aus dem Buch "Ich koch mir was", weshalb nichts zum Aufwärmen übrig blieb, was die Suppe sicherlich noch mehr verschärft hätte. :) In diesem Zusammenhang: Aus meinem mit abgebildeten Weihnachtsgeschenk lässt es sich wirklich gut essen. :)



Eigentlich wollte ich am 2. Feiertag zu Mittag etwas mit Huhn essen, aber dummerweise war das eingefrorene Fleisch noch nicht vollständig aufgetaut. Also habe ich ein paar Ricotta-gefüllte Ravioli aus dem Frischeregal erwärmt und mir dazu ein Zucchini-Tomaten-Gemüse gemacht. Auch gut. :)


Das Hühnchen-Gericht gab es dann am Abend. Es war wieder ein Einportionen-Gericht aus "Ich koch mir was", und zwar ein Hähnchen-Kartoffel-Zucchini-Topf. Das Eintopf-Schmorgericht war lecker und hatte für mich eine perfekte Portionsgröße. Das gibt es sicher noch mal.

Jedes der Gerichte habe ich dieses Jahr das erste Mal zu Weihnachten gekocht, ich habe also keine "Traditionsgerichte". Früher gab es bei meinen Eltern häufig am Heiligabend Soljanka, wenn wir darauf gewartet haben, dass mein Bruder und seine Familie vom Gottesdienst zurückkamen und bei uns aßen. Am 1. und 2. Feiertag gab es früher Gans oder Ente, in den späteren Jahren aber dann regelmäßig Kaninchen. So gern ich sowohl Soljanka als auch Kaninchen mag - für eine Person ist mir die Zubereitung zu aufwendig und es wäre auch zuviel, selbst wenn ich die Reste einfrieren könnte. Nun, mal sehen, was es nächstes Jahr an den Feiertagen gibt. Vielleicht ja wieder den Schmortopf. ;)

Auf das Essen im Übrigen - Frühstück, Plätzchen, diverse Dinge vom bunten Teller, eisigen Nachtisch und ja, auch ab und an Obst - gehe ich lieber nicht im Detail ein. :D

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Weihnacht




*summt ein Lied an*

"Sind die Lichter angezündet,
Freude zieht in jeden Raum.
Weihnachtsfreude wird verkündet,
Unter jedem Lichterbaum.
Leuchte Licht mit hellem Schein,
Überall, überall soll Freude sein ..."

(Text: Lyrikerin und Kinderbuchautorin Erika Engel (1911-2004)
Musik: Hans Sandig (1914-1989)
*siehe unten*)

Das Lied, das ich in meiner Kinderzeit oft gesungen und gehört habe,
kam mir heute beim Betrachten des Baums in den Sinn.
Die Musik war sofort da, der Text nicht ganz vollständig ;),
das Lied hat auch noch zwei Strophen.


Hier gab es auch schon Bescherung
- *trinkt ein Schluck Portwein* - , 
wobei die MuMs dieses Mal unter dem Baum hauptsächlich Leckerlis gefunden haben.
Schließlich steht ihr neuer Kratzbaum schon aufgebaut im Schlafzimmer. :) 


- leicht erledigte MuMs nach der Jagd auf die Leckerlis, 
die ich fröhlich quer durch die Wohnung geworfen habe - 
:)

Ich wünsche Euch 
ein schönes Fest!  

*Sollte trotz der obigen Angaben das Textzitat gegen Urheberrechtsbestimmungsen verstoßen, wird um Mitteilung gebeten; ich würde es dann entfernen.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Arianas Adventslesen - 4. Advent

Als ich heute früh aus dem Fenster sah, kündigte sich die Sonne des 4. Advents so an.


Ich äußere mal die Vermutung, dass der Tag sonnig beginnt, vielleicht Regen später dazu kommt, aber wir angenehme Temperaturen von 12 bis 15 Grad Celsius haben werden. Vielleicht hätte ich doch von der Magnolie etwas abschneiden sollen, um den Frühling zu feiern? Mir wird in diesem Jahr wieder bestätigt, dass ich Weihnachten in sommerlichen Gefilden oder selbst frühlingshaften Gefilden nicht so viel abgewinnen kann. Ich verlange ja nicht viel, inzwischen hoffe ich sogar kaum noch auf Schnee, aber die Temperaturen sollten wenigstens stimmen. Sonst muss ich irgendwann anfangen, in der Weihnachtszeit Urlaub in Skandinavien oder so zu machen ...

Mein Adventswochenende begann dieses Mal mit dem Gang durch eine gut mit Menschen gefüllte kleine Nachbarstadt, in der ich mir eine Flasche Portwein zu Weihnachten kaufen wollte, was auch klappte. :) Der Besuch der kleinen unabhängigen und der großen Ketten-Buchhandlung verlief dagegen gleich: Ich bin rein, schaute auf die Menschen - und bin wieder heraus. Da ich sowieso in dieser Stadt war, bin ich dann noch zu dem sehr gut sortierten Bioladen gefahren, habe dort ein paar Kleinigkeiten mitgenommen und bin dann direkt in mein Lieblingscafe gefahren.

Bei dem vierte Buch der Wolkow-Zauberland-Reihe "Der Feuergott der Marrananen" handelt es sich tatsächlich noch um meine Kinderausgabe; die ersten drei Bücher hatte ich nachkaufen müssen und war/bin dankbar, dass ich damals noch diejenigen ohne Kürzungen zu normalen Preisen erhielt. Dieses hier hat einen Stoffeinband und ein paar Stockflecken, ist vergilbt etc., aber es ist meins in einem viel stärkeren Sinne als die übrigen Bücher. Zu Ende gelesen habe ich es gestern nicht, das bleibt dem vierten Advent vorbehalten. :)

Ich habe insgesamt über die vierte Adventswoche und auch gestern wenig gelesen, mich aber von der BBC-Adaption "Die Musketiere" unterhalten lassen, diejenige mit Peter Capaldi als Richelieu. Die erste Staffel war letzten Sonntag im prime-Video-Adventskalender von Amazon in SD-Qualität (die mir digital völlig reicht) für unter 5 Euro zu bekommen. Ich habe zugegriffen und es nicht bereut. Die auf den Dumas-Büchern beruhende Serie ist frisch, hat bislang eine gute Balance zwischen Humor, Drama und Action, die Fechtszenen unterhalten und der Soundtrack ist mir tatsächlich aufgefallen (passiert eher selten), und zwar positiv, besonders das Musketier-Thema. :) Unter der Woche habe ich jeden Abend eine Folge gesehen, gestern zwei, dazwischen gab es Umräumarbeiten in der Wohnung (damit ich trotz Tannenbaums noch einen freien Blick aus dem Lesesessel auf den TV habe bei Bedarf).

Jetzt, nach dem Frühstück und diesem Post, werde ich noch ein wenig online bleiben und danach Ann und Tim in Kansas besuchen, die, wenn ich mich recht erinnere, bald Nachrichten aus dem Zauberland erhalten werden ...

Update 14.30 Uhr
Meine Erinnerung hat mich getrogen. Ann und Tim haben keine Nachricht aus dem Zauberland erhalten, sie sind so auf Entdeckungsreise in das Zauberland aufgebrochen. Heute irritiert es mich, dass die Eltern die beiden ca. 7 oder 8jährigen einfach so ziehen lassen, insbesondere Anns Mutter sofort zustimmt, aber nun, es ist ein Märchen ... :) So schön ich das Ende dieses Buches finde, einige Details der Geschichte haben einen recht rauhen Ton, ob nun das hasserfüllte (so beschrieben) Hacken von Kaggi-Karr oder die Bereitschaft des Eisernen Holzfällers, seine Axt zu schwingen, als er bei Wurzelroden überfallen wird.

Für ein anderes Buch habe ich mich noch nicht entschieden. Viel wichtiger fand ich es nämlich, erst einmal meinen Baum zu schmücken. :)

Er hat an der einen Seite zwar eine Lücke, aber hey "Nobody is perfect!" :) Und so kann ich ihn wenigstens schön an die Zimmerecke stelle. :D Ich habe beim Schmücken festgestellt, dass ich kurz an goldenen Kugeln bin. Da muss ich auf Dauer mal etwas Nachschub besorgen. Während des Schmückens lärmte es draußen ziemlich und ich war etwas überrascht, als ziemlich nahe ein ADAC-Hubschrauber sehr tief flog und, so sah es für mich jedenfalls aus, auf dem nahe gelegenen Bauerschaftsweg o.ä. herunter ging. Mein Wohnort hat eine Klinik mit Hubschrauberlandeplatz, aber der Anflug findet regelmäßig nicht "hinter" meiner Wohnung statt und nicht so tief. Hm, da ich keine Polizei gehört habe, hat wohl an der Straße zum Kreisel kein Unfall stattgefunden, weshalb der Hubschrauber dort in der Nähe hätten landen müssen. Vielleicht war mit dem Landeplatz der Klinik etwas nicht in Ordnung und der Hubschrauber hat ausweichen müssen. Ich werde es wohl nicht erfahren...

Hm, lesen. Ich könnte mir "The Battle of Tull" greifen und diesen Dark-Tower-Comic-Band beenden, an dem ich sage und schreibe schon die ganze Woche lese (er hat 136 Seiten *g*). Oder ich lese *nickt zu Kiya hin* in den ersten Maria-Lang-Krimi hinein, der jetzt auch bei Skoobe zu haben ist. "Alte Dame, grauer Hund" von Lida Winiewicz, in der eine österreichische Seniorin eine Tour durch die USA mit dem Greyhound unternimmt, habe ich auch noch nicht beendet. Ich kann natürlich auch etwas ganz anderes, weihnachtliches lesen, bei Skoobe habe ich einiges auf die Weihnachtsliste gepackt.

Update 20.35 Uhr
Hier sitze ich, satt und entspannt und leicht müde. Ich habe eine angenehme Bettschwere von dem Glas Rotwein und mich durch 20 von 24 kurzen Geschichten aus dem Buch "Spuren im Schnee" von Doris Bewernitz gelesen - es sind also noch genau vier für die letzten vier Tage übrig. Das Buch stammt von der "Weihnachtsliste", die ich mir bei skoobe angelegt habe und die Kurzgeschichten sind wirklich schön zu lesen. Sie spielen im Winter, zur Weihnacht oder sind zeitlich nicht zuzuordnen, haben aber thematisch mit Familie, Liebe und Freundschaft zu tun. Ein Geschichte handelt von einem Kind, welches während der Bescherung einen verräterischen Leberfleck am Weihnachtsmann sieht. Eine andere erzählt von einem kleinen roten samtenen Beutel, in den die Großmutter am Abend eines jeden glücklichen Tages ein Weizenkorn hineinlegt. Wieder eine andere erzählt eine fantastische Geschichte, in der die Uhren stehenbleiben und und und. Die Geschichten sind kurz, mehr als fünf Minuten benötigt man für eine nicht. Aber das ist in Ordnung. Schade, dass ich das Buch nicht schon am 01.12. gesehen habe (vielleicht war es da aber auch noch nicht im skoobe-Angebot).


Vor diesen Geschichten habe ich aber zwei meiner angebrochenen Bücher beendet - "The Battle of Tull" war inhaltlich keine Überraschung, wird dieses Kapitel doch bereits in "Schwarz", dem ersten Band des Schwarzen-Turm-Zyklus erzählt. Zeichnerisch wurde ich zwar nicht vom Hocker gerissen, aber ich habe mehr Leben auf den Bildern empfunden als es bei den Jae Lee-Illustrationen der Fall war. ;) Außerdem habe ich "Alte Dame, grauer Hund - Eine Österreicherin erlebt Amerika" von Lida Winiewicz beendet: Ich mochte den Humor und die Art, wie die rüstige Protagonistin ihre Umgebung und sich beschreibt.

Gleich werde ich noch eine kleine Runde im Netz drehen, mich dann aber auch in meine Koje begeben und vielleicht noch irgendwas lesen. Die Nacht wird wieder viel zu früh vorbei sein. Ich hoffe, dass ich diese Nacht nicht wieder zur Stunde des Wolfes aufwache wie in den letzten vier Nächten, toi, toi, toi. Nach diesem entspannten Tag sollte das eigentlich kein Problem sein.

Liebe Ariana, danke, dass Du auch dieses Jahr wieder zum Adventslesen aufgerufen hast. Ich bin in den Adventswochen selbst nicht viel zur Ruhe und zum Lesen gekommen, aber besonders die Adventssonntage habe ich mir extra für diese Aktion freigehalten und ganz geruhsam das getan, worauf ich Lust hatte. Das Lesen gehört dazu, aber ich habe auch gebacken, den Baum geschmückt, Zeit vertrödelt und gekatzelt. Das gab Kraft für die jeweils kommende Woche.

Im Gegensatz zu den letzten Jahren werde ich dieses Jahr wohl keine Weihnachtslesewoche ranhängen, wenn ich so darüber nachdenke, wie viel ich unter der Woche im Dezember zum lesen gekommen bin. Das wird sich in der kommende Woche sicher nicht spontan ändern. Aber ich vermute, dass ich an den Feiertagen entspannt lesen werde. Die Weihnachtslesewoche wird also ggf. zu einem Weihnachtslesewochenende. Falls ja, werde ich berichten. :)

Sonntag, 13. Dezember 2015

Arianas Adventslesen - Dritter Advent

Ich wünsche Euch allen einen schönen 3. Advent!

Wenngleich meine Arbeitswoche ähnlich aussah wie die vorherigen beiden, ging mein Adventswochenende dieses Mal schon am Samstag los. Ich war bei der Winterkatze zu Besuch und habe dort einen schönen Tag mit vielen Gesprächen, leckeren Plätzchen verbracht und auch zum Abendessen wurde ich mit einer köstlichen Suppe sowie Dessert verwöhnt. Und Christie und Baltimore durften natürlich auch nicht fehlen. :)




Inzwischen bin ich wieder daheim und habe mir für heute "Die sieben unterirdischen Könige" von Alexander Wolkow herausgelegt. Vielleicht schaue ich auch  noch in einen Dunklen-Turm-Comic hinein.

Ich werde noch berichten .... :)

Update 16.00 Uhr
Gerade sitze ich hier und knuspere an den Marmorplätzchen und Vanillegipferl, die mir die Münchenerin mitgeschickt hat. Gesellschaft leistet mit nur ein Milchkaffee, da sich die MuMs beide auf die Heizung verzogen haben. Während die beiden sich den Bauch und die Pfoten dort wärmen, muss ich an den alten Kachelofen denken, der in der Stube meiner Eltern stand, d.h. in zwei Stuben, die meiner Kinder- und die meiner Jugendjahre. Ersterer hatte noch so eine kleine Vertiefung (keine echte Backröhre), die groß genug war, um darin an Weihnachten und in der Winterzeit zwei oder drei Boskop hineinzulegen, die gemütlich vor sich hin backen konnten. Ich sehe noch heute meine Schwester in der Winterzeit auf einem Hocker sitzen, den sie sich dicht an den Ofen herangeschoben hatte, und sich beim Stricken den Rücken an dem Ofen wärmen ... Nun, hier in meiner Mietwohnung gibt es weder Kachelofen noch Kamin, aber ich könnte, wenn ich wollte, mich auf einen (flachen) Hocker setzen und meinen Rücken an der Heizung wärmen. Mache ich aktuell aber nicht. :)

Den Tag habe ich bislang in Gesellschaft von Elli und ihrem Cousin Fred verbracht, die eigentlich nur eine Höhle in Iowa erforschen wollten. Als es allerdings zu einem Einsturz kommt, versuchen sie einen anderen Weg heraus zu finden, geraten dabei aber zufällig auf diesem Wege ins Zauberland, jedoch in das Reich der misstrauischen unterirdischen Erzgräber, die von 7 verschiedenen sich abwechselnden Königen regiert werden. Und das Reich hat gerade eigene Probleme. Auch dieses Buch wieder zu lesen, fühlt sich sehr sehr gut an, auch wenn mich als erwachsene Leserin die so gar nicht subtilen Hinweise, doch etwas gegen die Könige zu tun, irritieren. ;)



Danach habe ich mir "The Fall of Gilead" gegriffen, dem aus 6 "Heften" bestehenden vierten Comic-Band der Dunklen-Turm-Reihe. Beim letzten Teil habe ich ja im 2. Adventslesepost gesagt, dass mich die Artwork etwas ermüdet wegen des mangelnden Hintergrundes und der stilisierten Zeichnungen von Haar etc. Ich habe bislang die "Hefte" 1 bis 3 gelesen und auch wenn hier ebenfalls häufig die Figuren vor gefühlt leeren Hintergrund agieren, gibt es erholsame Ausnahmen (z.B. in einer Park-/Waldanlage oder das Gemälde eines gewissen Clowns in einem Raum) und die Haltungen und Haare der Charaktere wirken runder und nicht mehr so stilisiert. Da in diesen "Heften" Jae Lee lt. Angabe in der Wiki als Illustrator nicht mitgearbeitet hat, vermute ich, dass es sein Illustrationsstil ist, mit dem zumindest ich etwas Probleme habe. ;) Außerdem: Während ich die ersten drei Comic-Bände inhaltlich zwischen okay und naja fand, fesselt mich dieser vierte Band bislang regelrecht. Das erste "Heft" konzentriert sich auf Marten und erzählt z.B. Ereignisse aus dem dritten Band "Treachery" aus seiner Perspektive. Danach schwenkt der Augenmerk aber wieder auf Gilead und die Ereignisse nach "Treachery". Dabei richtet sich das Augenmerk aber auf die Väter von Roland, Alain und Cutberth, außerdem auf Vannay und Cort - auch wenn die "junge Generation" nicht außen vor bleibt.  Keine Frage: Ich bleibe bei diesem Band und werde hier gleich weiterlesen. :)

Update 21.20 Uhr
Direkt nach "Fall of Gilead" habe ich mir "Die Schlacht am Jericho Hill" geschnappt und auch dieses "Kapitel" in Rolands Geschichte nachgelesen. Der Name ist hier Programm. Und der Zeichner Jae Lee ist zurück und das erste Panel mit Roland und seinen dortigen Gefährten wirkte auf mich wie die Fotoaufnahme posender Filmstars, seufz. Nun, aber an der Geschichte war ich trotzdem interessiert, zumal sie in den Büchern nicht im Detail ausgeführt wird.



Aktuell lese ich "The little Sisters of Eluria" = Band 6 der Comicreihe und vermutlich werde ich diesen Band heute auch noch beenden. Hier gibt es wieder einen anderen Illustrator, worüber ich nicht böse bin ;). Mein Gefühl sagt mir, es ist ein konventionellerer Zeichenstil, aber es ist nur ein Gefühl: Mein Wissen über Comic-Art ist viel zu einschränkt, um das wirklich beurteilen zu können. Ich habe vor Jahren Stephen Kings Kurzgeschichte, auf der dieser Comic beruht, gelesen, daher weiß ich, wie sie ausgeht, aber die Details sind nicht mehr so präsent und entsprechend interessiert lese ich den Band.

Wie gesagt, werde ich ihn wohl heute noch beenden, allerdings in meiner Koje, wohin ich mich gleich nach einer letzten Internetrunde begeben werde. Ich wünsche Euch allen eine gute Nacht und wir lesen uns spätestens nächstens Sonntag hier auf dem Blog. :)


Freitag, 11. Dezember 2015

November 2015: Zugänge zum SuB und Winterkatzes SuB-trahiert

Ja, da war was, aber ich fasse mich kurz, irgendwie ist in diesem Monat bislang nie genug Zeit. Außer am Adventssonntag. Und da lese und blogge ich für Arianas Adventslesen. :D



Bei den Zugängen ist das abgelichtete "The extreme Life of the Sea" nicht zu beachten, das ging schon im Oktober zu und ich weiß auch nicht, warum es hier mitraufgerutscht ist. ;) "Die Herrscher der Welt" (sprich: Mikroben) fiel mir beim Schlendern durch einen Buchladen ebenso in die Hand wie "Baba Dunjas letztes Liebe" und "Bäume reisen nachts". Baba Dunja gefiel mir sehr gut, eine schöne schlichte Sprache und sehr viel Raum für den Leser zwischen den Zeilen, wärend die nachts reisenden Bäume nicht meins waren und das Buch auch gleich für den Nikolausbasar eines Kindergartens gespendet wurde. ;) "Germany 2064" habe ich während des Bummelns über den örtlichen Weihnachtsmarkt mitgenommen und der ebook-reader liegt hier für "Wizard and Glass" by Stephen King (inzwischen gelesen) und "The Chimes" by Anna Smaill. Letzteres war auf der Longlist für den Man Booker Prize" und ist noch immer als kinde-ebook für 2,49 EUR zu haben. Die Prämisse fand ich spannend: "Welcome to the world of The Chimes. Here, life is orchestrated by a vast musical instrument that renders people unable to form new memories. The past is a mystery, each new day feels the same as the last, and before is blasphony." (zitiert von Amazon, siehe Link). Ich habe es aber noch nicht einmal angelesen. ;)

Winterkatzes Sub-Trahiert:


Hehe, satte vier Bücher. D.h. eigentlich sind es sogar 10 gewesen, denn "Die Woche des Rabbi" enthält 7 Einzelkrimis. :) Mal abgesehen davon, dass diese Ausgabe von Zweitausendeins schlecht zu halten ist: Die Bücher von Harry Kemelmann selbst gefielen mir, wobei mich der Krimiplot regelmäßig wenig interessierte. Viel spannender fand ich die Einblicke in die jüdische Gemeinschaft, das Hin und Her zwischen dem zwar noch jungen, aber dennoch prinzipentreuen Rabbi und dem Vorstand der Synagoge, den jüdischen Bräuchen etc., zumal ich mich bislang wenig mit dieser Religion beschäftigt habe. Die Romane spielen in einer Kleinstand in den 1960er Jahren, d.h. zum Teil auch in Israel oder an einer benachbarten Uni. "Hallowe'en Party" von Agatha Christie hatte mich nicht vom Hocker gerissen, dafür gefiel mir "Heilige Mörderin", der zweite Roman von Keigo Higashino mit Inspektor Kunasagi und dem Universitätsprofessor Yukawa (nach "Verdächtige Geliebte") auch wieder. Ich hoffe, die beiden kommen noch einmal zusammen. Der ebook-reader liegt hier für "The Waste Lands" by Stephen King. Das englische ebook lag tatsächlich schon länger auf meinem reader, irgendwann war es mal günstiger zu haben als jetzt und ich hatte vorsorglich zugegriffen. ;)

Insgesamt war der November 2015 für mich ein sehr lesereicher Monat, was an meinem zehntägigen Urlaub Anfang des Monats gelegen hat (insgesamt wurden über 5500 Seiten). Was ich noch alles gelesen habe - zum Teil aktuelle Zugänge, zum Teil zwar SuB, aber nicht so alt, um beim SuB-trahieren zu zählen -, könnte Ihr auf meiner Leseliste (klick) nachschlagen.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Arianas Adventslesen - Zweiter Advent

*atmet wieder tief aus*

Auch diese Woche war arbeitstechnisch wieder unglaublich voll und da ich die Termine für die kommende Woche kenne: Es wird nicht besser werden. Das Ergebnis ist, dass ich auch abends meist zu müde war, um neben katzeln, ein paar Bubble-Spiele spielen und früh ins Bett gehen noch großartig etwas zu tun. 

Trotzdem habe ich unter der Woche den ersten und zweiten Comicband des Dunklen-Turm-Zyklus wieder gelesen (auf deutsch) und eine kleine Novella bei Skoobe: "Herr Fröhlich rettet Weihnachten" von Folko Hülsebusch gelesen. Der immer gut gelaunte Werbefachmann Fröhlich, der ein besonderes Faible für Weihnachten hat, wird im  November von seinem Arbeitgeber vor die Tür gesetzt, weil ihm Fröhlichs neuer Schoko-Nikolaus-Slogan nicht gefiel.  Zufällig stolpert Fröhlich dann in den kurz vor der Eröffnung stehenden Weihnachtsladen des Herrn Renfield, der von seinen Zulieferern in Stich gelassen wurde - Fröhlich bekommt Renfield dazu, ihm den Laden für 24 Tage in diesem Zustand zu überlassen, er werde ein Weihnachtsgeschäft daraus machen ... Ich fand die Geschichte wirklich nett erzählt, gestehe aber auch, dass ich den derzeitigen ebook-Preis von 2,99 EUR dafür nicht hätte bezahlen wollen. Aber bei skoobe war es ja im Monatsbeitrag mit drin. ;) 

Freitagmittag habe ich dann auch die von Jed letztes Wochenende vorgestellte Kurzgeschichte (noch für lau zu haben)  "Der Geist der vergammelten Weihnacht" von Elisa Groka angefangen und am Samstagmorgen beendet. Ich mochte den gelebten Umgang zwischen der brotlosen Künstlerin und dem im Gemüsefach ihres Kühlschranks lebenden Pinguin Igor (das muss ja ein Kühlschrank sein!) und den Erzählstil der Autorin. Die Story war schräg, aber ich mochte sie. 

Freitagabend bin ich kurz über den Tecklenburger Nikolausmarkt gegangen, eine kleine Tradition, da mir der Markt am Samstag und Sonntag regelmäßig zu überlaufen ist. 

(Blick in die Schlosstraße) 

Tecklenburg hat dieses Jahr erstmals auch den Bereich der Freilichtbühne einbezogen und ich finde die Idee gut - die Bühne ist in die alte Burganlage integriert -, aber da geht noch was. ;) Im ersten Torbogen (Eingang zur Bühne) war es schön stimmungsvoll, im Bühnenbereich selbst wirkten die Buden etwas verloren und hinter dem anderen Bogen (Ausgang) wurde es wieder etwas heimeliger.  

Das Wochenende begann für mich wieder im Lieblingscafe, wohin in dieses Mal "Der Zauberer der Smaragdenstadt" von Alexander Wolkow mitgenommen habe. 


Ich liebe die russische Nacherzählung der Oz-Geschichte von Baum und die nächsten drei Bücher der Reihe (die übrigen berühren mich nicht so bzw. kenne ich auch nicht). Vermutlich liegt es daran, dass ich mit den Wolkow-Büchern groß geworden bin, dass ich diese Version dem Original vorziehe; sicherlich spielen auch die in meinen Augen schöneren Illustrationen von L. Wladimirski eine Rolle. Dieses Buch und die folgenden drei Bücher sind so sehr Teil meiner Kindheit, dass das Kind in mir sofort zur Stelle ist. Und das tat mir am Samstag gut. 

Danach erwartete mich außerdem eine Überraschung, weil die Münchenerin mir ein Advents-/Nikolaus-/Weihnachtspaket geschickt hatte, in dem ich ganz viele liebevoll ausgesuchte Dinge gefunden habe - von der lieben Karte, selbstgemachte Schwarz-Weiß-Plätzchen und Vanillegipferl über die Martini-Version, die die Münchenerin und ich gemeinsam am liebsten trinken, über weitere Dinge bis zu einem Gutschein für mein Lieblingscafe. Ich war total überwältigt und stand mit offenem Mund vor dem geöffneten Paket. Auch an dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön! 

Der Tag heute begann mit der gestrigen Doctor Who Folge, die mich zwiegespalten zurücklässt, weil ich sie einerseits mochte und auch verstehen kann, weshalb etwas so getan wurde, wie es dann erfolgte, aber andererseits mindert genau das (das letztere) in meinen Augen ein anderes Geschehen und diese "Auswirkung" ist das, was mir nicht gefällt. Davon unabhängig meine ich einen Hinweis auf Susan gehört zu haben, aber es ging so schnell und im englischen, eher schottischen Original- möglicherweise habe ich das missverstanden. Falls nicht, fand ich es interessant. Und ich freue mich  auf ein Wiedersehen mit "...The one with the gigantic head", oh "It's hair, Strax!" an Weihnachten. :) 

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, dieses Wochenende auch wieder ein paar Plätzchen zu backen, aber ich verschiebe das einfach. Die Münchenerin hat mich ja mit ein paar Plätzchen versorgt. Also werde ich mich zurücklehnen - vielleicht hat Marlowe noch eine Clownerei für mich parat -



- und  wohl zum 2. Advent noch das 2. Buch der Wolkow-Bücher "Urfin und seine Holzsoldaten" lesen. Und vielleicht noch etwas in "Treachery" - dem dritten Comic zum Dunklen Turm (auf englisch). Und/oder irgendetwas anderes. :) 

kurzes Update um 15.40 Uhr
Ich bin natürlich erst etwas im Internet versackt. :) Und dann spielte ich etwas Bubble-Witch. Und dann war die Wäsche fertig, also ging es mit dieser ab in den Trockner. Und weil ich gerade hoch und katzenfrei war, bin ich direkt in der Küche geblieben. Dieses Mal habe ich sogar daran gedacht, mein Hörbuch "The Stand" von Stephen King, gelesen von David Nathan (6 MP3-CDs) einzulegen. Genauer gesagt habe ich mit CD2 begonnen und bin bis Track 35 gekommen. Inhaltlich hatte der Dunkle Wanderer Randall Flagg seinen ersten Auftritt und die Bürger in den USA erfahren so peu a peu, dass die bislang gesendeten Nachrichten nicht so ganz richtig waren, außerdem erfährt man, wie es innerhalb der Armee zu Zusammenbrüchen kommt ... Und während ich der genialen Lesung von David Nathan lauschte, produzierte ich eine Ladung Fuggerbrot und während dieses backte den Teig für eine neue  Ladung Schoko-Zimt-Plätzchen. Während dieser kühlte, landete meine Pizza im Backofen, wurde gegessen, wurde der Trockner ausgeräumt und schon war es Zeit, auch die Schoko-Zimt-Plätzchen abzubacken.



Und jetzt - jetzt sitze ich im Lesesessel und schaue mal, was Urfin und die Eule Guamokolatokint so aushecken...

Update 22:00 Uhr
Urfin ist kein glücklicher Bewohner des blauen Landes und dass er Holzsoldaten erschafft und zum Leben erweckt und loszieht, die Bewohner des Zauberlandes zu unterwerfen, ändert daran auch nichts. Der Scheuch und der Eiserne Holzfäller, der Löwe und Kaggi-Karr die Krähe leisten aber tapfer Widerstand und schaffen es sogar, Elli im fernen Kansas eine Nachricht zukommen zu lassen. Hach, es war wieder schön in diese Geschichte einzutauchen! Und ich freue mich schon auf den 3. Advent, wenn es in das Reich der 7 unterirdischen Könige geht. :)

Nachdem die Katzen versorgt waren, habe ich mir dann noch "Treachery", den dritten Comic-Band aus dem Dunklen-Turm-Zyklus gegriffen. Wie der 2. Band ist es eher ein Spin-Off denn eine Nacherzählung von Begebenheiten des Romans. Dennoch werden in den Romanen, insbesondere Glas, Ereignisse angedeutet, die auch in diesem Comic eine Rolle spielen - z.B. was am Abend des Festes in der Kammer von Rolands Mutter geschieht -. So interessant es ist, mehr Einzelheiten zu erfahren, die Illustrationen ermüden mich mehr und mehr. Beim ReRead des ersten Bandes nervten mich schon z.B. die stilisierten Zeichnungen von Fell, Mähnen und Haaren und der Mangel an Hintergrund. Da der Künstler nicht gewechselt hat, ist dies auch in Band 2 und 3 nicht anders und wird wohl auch noch in ein paar weiteren Bänden so bleiben.  Nun, aber es geht ja auch um die Geschichten. ;)

So und nun werde ich gleich in meine Koje gehen.  Wir lesen uns spätestens am 3. Advent wieder hier in diesem Theater.