Samstag, 2. Mai 2015

April 2015 - Winterkatzes Sub-Trahiert

Ich habe mich ja Winterkatzes SuB-Trahiert-Aktion angeschlossen und muss sagen, dass ich in den letzten Monaten dadurch immer wieder Titel aus meinem älteren SuB gezogen haben. Die Aktion funktioniert für mich soweit ganz gut. :)  


Dieses Mal habe ich bei den Print-Titeln zwei gelesen und zwei angelesen und aussortiert. Und zu letzterem gehörte - vielleicht ein wenig überraschend, wenn man bedenkt, dass ich ihn gern und viel lese - auch der Stephen King Roman "Puls". 

Stephen King ist bei mir eigentlich ein Selbstläufer. Zwar kaufe ich seine Neuerscheinungen nicht zwingend sofort, aber wenn ich ältere, mir noch nicht bekannte Titel, sehe, greife ich zu. So auch hier vor einiger Zeit in einem Remittenden-Laden geschehen. Genauer angeschaut hatte ich mir den Klappentext von "Puls" nicht. Ich lese Horrorbücher, ich habe sie auch schon früher gelesen, ob nun mit Vampiren oder Geistern, psychologisch manifest oder Science-Fiction, in Verbindung mit Medizin/Wissenschaft oder nicht. Allerdings habe ich bereit früher festgestellt, dass mir Zombies nicht behagen. Bei Kurzgeschichten geht es noch, aber "Friedhof der Kuscheltiere" von Stephen King habe ich bis heute nicht beendet und ein zu einem Bundle gehörendes Hörbuch dieses King-Titels liegt noch immer ungehört bei mir.  "Puls" geht offenbar in Zombie-Richtung und ich habe es nach rund 150 Seiten weggelegt. Es ist einfach nicht meins. ;)

"Eine leichte Komödie" von Eduardo Mendoza stand sicher schon fünf oder mehr Jahre in meinem TuB. Ich habe keine zwanzig Seiten des Buches gelesen und es dann aussortiert, weil ich nicht in das Buch hineinkam. Mag sein, dass ich zu ungeduldig mit diesem Titel war/bin, zumal es lt. goodreads-Kommentaren offenbar gut sein soll. Aber ich glaube trotzdem nicht, dass ich das Buch doch noch irgendwann einmal lesen werde, daher landet es auf dem Spenden/Weggeben-Stapel. 

"Projekt Babylon" von Andreas Wilhelm ist ein Mystery-Thriller. Ein Schäfer stolpert zufällig in eine Höhle und kommt wahnsinnig wieder heraus. Ein Archäologe oder ein Historiker werden mit der Untersuchung beauftragt, später kommt noch eine Sprachexpertin hinzu, wobei alles höchst geheim ist. Im Gegensatz zu anderen Lesern hat mich das Buch nicht sehr mitgerissen und auch nicht wirklich überzeugt; für mich gab es ein Zuviel an Erzählsträngen, die später zu verbinden waren. 

"Die Pforte" von Patrick Lee war ebenfalls ein Mysterythriller, der mir deutlich besser gefiel als "Projekt Babylon", obwohl ich mit einer deutlich geringeren Anzahl von Toten gut hätte leben können. Im Wesentlichen fand ich die Story in sich stimmig und es gab für mich auch eine überraschende Wendung. 

Alle im April 2015 gelesenen bzw. gehörten Titel findet Ihr im Übrigen in meiner Leseliste 2015.

Freitag, 1. Mai 2015

April 2015 - Zugänge zum SuB

Digitale Zugänge:

Ich habe mir, da die Kombination kindle-ebook und audible-Datei so günstig war,
"Whose Body" von Dorothy L. Parker (ebook 0,83 EUR + audible 2,95 EUR) und
"Ten Days in a Madhouse" von Nellie Bly (ebook 1,12 EUR + audible 2,95 EUR)
gekauft.

Nadia May, die ich schon von engl. Jane-Austen-audiobooks kenne und gut verstehe, spricht den Krimi von D.L. Parker aus der Lord-Peter-Whimsey-Reihe. Ich kenne bereits die deutsche Übersetzung und auch wenn mir Lord Peter hier manchmal etwas zu überkandidelt auftrat, so konnte ich dennoch der Versuchung des englischen Originals incl. Hörbuch nicht widerstehen.

Laural Merlington sagte mir nicht, aber die ihre Hörprobe zu "Ten Days in a Madhouse" sagte mir zu. Nellie Bly ist mir von Hermia mit ihrer Rezension zu "In 72 Tagen um die Welt" von Matthew Goodman wieder ins Gedächtnis gerufen worden; "Ten Days in a Madhouse" ist eine Reportage Nellie Blys über die Zustände in einem staatlichen Institut für geistig Kranke und stand schon länger auf meinem Merkzettel; das Hörbuch ist bereits gehört, ich  mochte die Umsetzung.

Bei den Printzugängen sah es im April wie folgt aus:


Noch im März hatte ich mir "The Invention of Morel" von Adolfo Bioy Casares bestellt, welches aber erst im April ankam (Import).  Der 1940 erstmals veröffentlichte Titel liegt schon seit gefühlten Ewigkeiten auf meinem Wunschzettel, aufmerksam geworden bin ich auf ihn, glaube ich, als die Matrix-Reihe in den Kinos lief. :)

"Der Aufstand der Tiere" von Piers Torday schließt an "Die große Wildnis" dieses Autors an und letzteres hat mir sehr gut gefallen. Es  ist eine Kinderbuchreihe - was mich nicht im geringsten stört ;)

Meine Lektüre von "Der Spiegel im Spiegel" von Michael Ende im letzten Monat führte zu der Bestellung von "Momo", das ich noch nicht kenne - auch die Verfilmung kenne ich nur szenenweise - und zu "Michael Endes Zettelkasten" - der Autor selbst hat hier aus seiner Schreibwerkstatt Notizen und Skizzen zur Veröffentlichung freigegeben -.  

Über "Death comes as the end" von Agatha Christie ("Rächende Geister") bin ich gestolpert, als ich das Leih-ebook "Die Flockenleserin" von Mike Powelz gelesen habe. Ein Charakter erklärt, dass ihm dieser Christie-Roman mit am besten gefällt. Es ist kein Poirot-Roman (sonst hätte ich ihn auch schon zu Hause, lach), sondern spielt im alten Ägypten.

Und dann wäre da noch "Requiem" von Frances Itani, welches seit Erscheinen im letzten Herbst auf meinem Merkzettel lag und das ich zur Erreichen der Portofreigrenze bei Medimops dieses Mal mitgenommen habe. Es geht um die Internierung japanischstämmiger Kanadier nach dem Angriff auf Pearl Harbor.



Hermia ist mit ihrer Besprechung von "Patientenrechte am Ende des Lebens" auch daran Schuld, dass ich mir dieses Buch von Wolfgang Putz gekauft habe. Es ist auch bereits gelesen: Zwar sind die Erläuterungen Texte manchmal etwas juristisch eingefärbt - der Autor ist allerdings auch Jurist -, aber es ist dennoch ein informatives und dabei auch durch die präsentierten Fall-Beispiele auch zum Verständnis hin hilfreiches Sachbuch mit Rechtsprechungsnachweisen, Formulierungshilfen und Einführungen in medizinische und juristische Herangehensweisen.

"Das große Lexikon: DDR-Design" von Günter Höhne ist mir beim Stöbern (damals: Ausverkauf bei Thalia.de; bei meiner Recherche jetzt ist das Buch bei Thalia nicht mehr im Bestand) aufgefallen und ich habe es im Grunde gekauft, weil ich hoffte, ein paar Gegenstände meiner Kinder- und Jugendzeit wieder zu sehen. Gelesen habe ich es über den Monat April auch - und dabei auch einige Dinge aus meiner Kinderzeit entdeckt. Manche Einträge waren für mich eher trocken, andere informativ und überraschend - z.B. zu dem vielen Designern aufgezwungenem staatlichen und damit anonymen Urheberrecht in der DDR, sodass vielfach Urheber heute nicht bekannt sind oder sie heute keine Rechte am Design inne haben -. Lustig fand ich, dass ich noch immer Besteck-Teile des früher in der DDR verbreiteten Bestecks habe:


Auch die Hardcover-Version von "Das innere Auge" von Oliver Sacks habe ich beim Stöbern im Ausverkauf bei Thalia.de entdeckt; aktuell ist diese Version noch immer für 4,99 EUR dort zu haben (klick).  Der Autor präsentiert (offenbar nicht zum ersten Mal) Fallgeschichten bei neurologischen Erkrankungen.

Eingezogen bei mir ist außerdem "Katzen" von Yann A. Bertrand. Mein Seniorchef hat mich mit diesem Fotoband über verschiedene Katzenrassen mit und ohne Mensch (und mit kurzen Texten) überrascht, es war ein Ostergeschenk. Ich habe schon etwas darin geblättert und mir sehr schöne Katzenfotografien angesehen. :)

Der Beitrag wurde dieses Mal etwas lang, deshalb gibt es meine April-Titel im Zusammenhang mit Winterkatzes Sub-Trahiert-Sparte demnächst in einem separaten Beitrag. :)