Samstag, 26. Dezember 2015

aus der Küche

Von meiner letzten Küchenkatastrophe hatte ich ja nicht erzählt (ich bin jetzt um eine Kasserolle ärmer, da sich die Soja-Bolognese dort förmlich eingebrannt hatte *g*), also dachte ich, ich erzähle einfach mal, was es bei mir dieses Jahr zu Weihnachten an warmen Gerichten gab:


In der Tiefkühltruhe hatte ich im Rewe Hähnchen-Döner-Fleisch entdeckt. Nach der Arbeit und dem Spaziergang habe ich mich am Heiligabend für dieses schnelle Essen entschieden. Das Fleisch wird tiefgefroren verarbeitet, der Reis war vorgekocht und während diese beiden Dinge auf dem Herd waren, konnte ich fix einen kleinen Gurken-Tomatensalat zubereiten und etwas Joghurt würzen. Die restliche Portion gab es am nächsten Tag kalt als eine Art Reissalat am Abend. :)



Während ich am 1. Feiertag die Suppe zubereitete, habe ich mich erinnert, dass ich sie schon einmal gekocht habe. Allerdings habe ich keine Erinnerung mehr daran, wie sie mir damals geschmeckt hat. Die Kichererbsen-Spinat-Suppe schmeckt eher nach Spinat als nach den Kichererbsen - und mir ist sie zu scharf geraten. Das praktische: Es war eines der Einportionen-Gerichte aus dem Buch "Ich koch mir was", weshalb nichts zum Aufwärmen übrig blieb, was die Suppe sicherlich noch mehr verschärft hätte. :) In diesem Zusammenhang: Aus meinem mit abgebildeten Weihnachtsgeschenk lässt es sich wirklich gut essen. :)



Eigentlich wollte ich am 2. Feiertag zu Mittag etwas mit Huhn essen, aber dummerweise war das eingefrorene Fleisch noch nicht vollständig aufgetaut. Also habe ich ein paar Ricotta-gefüllte Ravioli aus dem Frischeregal erwärmt und mir dazu ein Zucchini-Tomaten-Gemüse gemacht. Auch gut. :)


Das Hühnchen-Gericht gab es dann am Abend. Es war wieder ein Einportionen-Gericht aus "Ich koch mir was", und zwar ein Hähnchen-Kartoffel-Zucchini-Topf. Das Eintopf-Schmorgericht war lecker und hatte für mich eine perfekte Portionsgröße. Das gibt es sicher noch mal.

Jedes der Gerichte habe ich dieses Jahr das erste Mal zu Weihnachten gekocht, ich habe also keine "Traditionsgerichte". Früher gab es bei meinen Eltern häufig am Heiligabend Soljanka, wenn wir darauf gewartet haben, dass mein Bruder und seine Familie vom Gottesdienst zurückkamen und bei uns aßen. Am 1. und 2. Feiertag gab es früher Gans oder Ente, in den späteren Jahren aber dann regelmäßig Kaninchen. So gern ich sowohl Soljanka als auch Kaninchen mag - für eine Person ist mir die Zubereitung zu aufwendig und es wäre auch zuviel, selbst wenn ich die Reste einfrieren könnte. Nun, mal sehen, was es nächstes Jahr an den Feiertagen gibt. Vielleicht ja wieder den Schmortopf. ;)

Auf das Essen im Übrigen - Frühstück, Plätzchen, diverse Dinge vom bunten Teller, eisigen Nachtisch und ja, auch ab und an Obst - gehe ich lieber nicht im Detail ein. :D

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Weihnacht




*summt ein Lied an*

"Sind die Lichter angezündet,
Freude zieht in jeden Raum.
Weihnachtsfreude wird verkündet,
Unter jedem Lichterbaum.
Leuchte Licht mit hellem Schein,
Überall, überall soll Freude sein ..."

(Text: Lyrikerin und Kinderbuchautorin Erika Engel (1911-2004)
Musik: Hans Sandig (1914-1989)
*siehe unten*)

Das Lied, das ich in meiner Kinderzeit oft gesungen und gehört habe,
kam mir heute beim Betrachten des Baums in den Sinn.
Die Musik war sofort da, der Text nicht ganz vollständig ;),
das Lied hat auch noch zwei Strophen.


Hier gab es auch schon Bescherung
- *trinkt ein Schluck Portwein* - , 
wobei die MuMs dieses Mal unter dem Baum hauptsächlich Leckerlis gefunden haben.
Schließlich steht ihr neuer Kratzbaum schon aufgebaut im Schlafzimmer. :) 


- leicht erledigte MuMs nach der Jagd auf die Leckerlis, 
die ich fröhlich quer durch die Wohnung geworfen habe - 
:)

Ich wünsche Euch 
ein schönes Fest!  

*Sollte trotz der obigen Angaben das Textzitat gegen Urheberrechtsbestimmungsen verstoßen, wird um Mitteilung gebeten; ich würde es dann entfernen.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Arianas Adventslesen - 4. Advent

Als ich heute früh aus dem Fenster sah, kündigte sich die Sonne des 4. Advents so an.


Ich äußere mal die Vermutung, dass der Tag sonnig beginnt, vielleicht Regen später dazu kommt, aber wir angenehme Temperaturen von 12 bis 15 Grad Celsius haben werden. Vielleicht hätte ich doch von der Magnolie etwas abschneiden sollen, um den Frühling zu feiern? Mir wird in diesem Jahr wieder bestätigt, dass ich Weihnachten in sommerlichen Gefilden oder selbst frühlingshaften Gefilden nicht so viel abgewinnen kann. Ich verlange ja nicht viel, inzwischen hoffe ich sogar kaum noch auf Schnee, aber die Temperaturen sollten wenigstens stimmen. Sonst muss ich irgendwann anfangen, in der Weihnachtszeit Urlaub in Skandinavien oder so zu machen ...

Mein Adventswochenende begann dieses Mal mit dem Gang durch eine gut mit Menschen gefüllte kleine Nachbarstadt, in der ich mir eine Flasche Portwein zu Weihnachten kaufen wollte, was auch klappte. :) Der Besuch der kleinen unabhängigen und der großen Ketten-Buchhandlung verlief dagegen gleich: Ich bin rein, schaute auf die Menschen - und bin wieder heraus. Da ich sowieso in dieser Stadt war, bin ich dann noch zu dem sehr gut sortierten Bioladen gefahren, habe dort ein paar Kleinigkeiten mitgenommen und bin dann direkt in mein Lieblingscafe gefahren.

Bei dem vierte Buch der Wolkow-Zauberland-Reihe "Der Feuergott der Marrananen" handelt es sich tatsächlich noch um meine Kinderausgabe; die ersten drei Bücher hatte ich nachkaufen müssen und war/bin dankbar, dass ich damals noch diejenigen ohne Kürzungen zu normalen Preisen erhielt. Dieses hier hat einen Stoffeinband und ein paar Stockflecken, ist vergilbt etc., aber es ist meins in einem viel stärkeren Sinne als die übrigen Bücher. Zu Ende gelesen habe ich es gestern nicht, das bleibt dem vierten Advent vorbehalten. :)

Ich habe insgesamt über die vierte Adventswoche und auch gestern wenig gelesen, mich aber von der BBC-Adaption "Die Musketiere" unterhalten lassen, diejenige mit Peter Capaldi als Richelieu. Die erste Staffel war letzten Sonntag im prime-Video-Adventskalender von Amazon in SD-Qualität (die mir digital völlig reicht) für unter 5 Euro zu bekommen. Ich habe zugegriffen und es nicht bereut. Die auf den Dumas-Büchern beruhende Serie ist frisch, hat bislang eine gute Balance zwischen Humor, Drama und Action, die Fechtszenen unterhalten und der Soundtrack ist mir tatsächlich aufgefallen (passiert eher selten), und zwar positiv, besonders das Musketier-Thema. :) Unter der Woche habe ich jeden Abend eine Folge gesehen, gestern zwei, dazwischen gab es Umräumarbeiten in der Wohnung (damit ich trotz Tannenbaums noch einen freien Blick aus dem Lesesessel auf den TV habe bei Bedarf).

Jetzt, nach dem Frühstück und diesem Post, werde ich noch ein wenig online bleiben und danach Ann und Tim in Kansas besuchen, die, wenn ich mich recht erinnere, bald Nachrichten aus dem Zauberland erhalten werden ...

Update 14.30 Uhr
Meine Erinnerung hat mich getrogen. Ann und Tim haben keine Nachricht aus dem Zauberland erhalten, sie sind so auf Entdeckungsreise in das Zauberland aufgebrochen. Heute irritiert es mich, dass die Eltern die beiden ca. 7 oder 8jährigen einfach so ziehen lassen, insbesondere Anns Mutter sofort zustimmt, aber nun, es ist ein Märchen ... :) So schön ich das Ende dieses Buches finde, einige Details der Geschichte haben einen recht rauhen Ton, ob nun das hasserfüllte (so beschrieben) Hacken von Kaggi-Karr oder die Bereitschaft des Eisernen Holzfällers, seine Axt zu schwingen, als er bei Wurzelroden überfallen wird.

Für ein anderes Buch habe ich mich noch nicht entschieden. Viel wichtiger fand ich es nämlich, erst einmal meinen Baum zu schmücken. :)

Er hat an der einen Seite zwar eine Lücke, aber hey "Nobody is perfect!" :) Und so kann ich ihn wenigstens schön an die Zimmerecke stelle. :D Ich habe beim Schmücken festgestellt, dass ich kurz an goldenen Kugeln bin. Da muss ich auf Dauer mal etwas Nachschub besorgen. Während des Schmückens lärmte es draußen ziemlich und ich war etwas überrascht, als ziemlich nahe ein ADAC-Hubschrauber sehr tief flog und, so sah es für mich jedenfalls aus, auf dem nahe gelegenen Bauerschaftsweg o.ä. herunter ging. Mein Wohnort hat eine Klinik mit Hubschrauberlandeplatz, aber der Anflug findet regelmäßig nicht "hinter" meiner Wohnung statt und nicht so tief. Hm, da ich keine Polizei gehört habe, hat wohl an der Straße zum Kreisel kein Unfall stattgefunden, weshalb der Hubschrauber dort in der Nähe hätten landen müssen. Vielleicht war mit dem Landeplatz der Klinik etwas nicht in Ordnung und der Hubschrauber hat ausweichen müssen. Ich werde es wohl nicht erfahren...

Hm, lesen. Ich könnte mir "The Battle of Tull" greifen und diesen Dark-Tower-Comic-Band beenden, an dem ich sage und schreibe schon die ganze Woche lese (er hat 136 Seiten *g*). Oder ich lese *nickt zu Kiya hin* in den ersten Maria-Lang-Krimi hinein, der jetzt auch bei Skoobe zu haben ist. "Alte Dame, grauer Hund" von Lida Winiewicz, in der eine österreichische Seniorin eine Tour durch die USA mit dem Greyhound unternimmt, habe ich auch noch nicht beendet. Ich kann natürlich auch etwas ganz anderes, weihnachtliches lesen, bei Skoobe habe ich einiges auf die Weihnachtsliste gepackt.

Update 20.35 Uhr
Hier sitze ich, satt und entspannt und leicht müde. Ich habe eine angenehme Bettschwere von dem Glas Rotwein und mich durch 20 von 24 kurzen Geschichten aus dem Buch "Spuren im Schnee" von Doris Bewernitz gelesen - es sind also noch genau vier für die letzten vier Tage übrig. Das Buch stammt von der "Weihnachtsliste", die ich mir bei skoobe angelegt habe und die Kurzgeschichten sind wirklich schön zu lesen. Sie spielen im Winter, zur Weihnacht oder sind zeitlich nicht zuzuordnen, haben aber thematisch mit Familie, Liebe und Freundschaft zu tun. Ein Geschichte handelt von einem Kind, welches während der Bescherung einen verräterischen Leberfleck am Weihnachtsmann sieht. Eine andere erzählt von einem kleinen roten samtenen Beutel, in den die Großmutter am Abend eines jeden glücklichen Tages ein Weizenkorn hineinlegt. Wieder eine andere erzählt eine fantastische Geschichte, in der die Uhren stehenbleiben und und und. Die Geschichten sind kurz, mehr als fünf Minuten benötigt man für eine nicht. Aber das ist in Ordnung. Schade, dass ich das Buch nicht schon am 01.12. gesehen habe (vielleicht war es da aber auch noch nicht im skoobe-Angebot).


Vor diesen Geschichten habe ich aber zwei meiner angebrochenen Bücher beendet - "The Battle of Tull" war inhaltlich keine Überraschung, wird dieses Kapitel doch bereits in "Schwarz", dem ersten Band des Schwarzen-Turm-Zyklus erzählt. Zeichnerisch wurde ich zwar nicht vom Hocker gerissen, aber ich habe mehr Leben auf den Bildern empfunden als es bei den Jae Lee-Illustrationen der Fall war. ;) Außerdem habe ich "Alte Dame, grauer Hund - Eine Österreicherin erlebt Amerika" von Lida Winiewicz beendet: Ich mochte den Humor und die Art, wie die rüstige Protagonistin ihre Umgebung und sich beschreibt.

Gleich werde ich noch eine kleine Runde im Netz drehen, mich dann aber auch in meine Koje begeben und vielleicht noch irgendwas lesen. Die Nacht wird wieder viel zu früh vorbei sein. Ich hoffe, dass ich diese Nacht nicht wieder zur Stunde des Wolfes aufwache wie in den letzten vier Nächten, toi, toi, toi. Nach diesem entspannten Tag sollte das eigentlich kein Problem sein.

Liebe Ariana, danke, dass Du auch dieses Jahr wieder zum Adventslesen aufgerufen hast. Ich bin in den Adventswochen selbst nicht viel zur Ruhe und zum Lesen gekommen, aber besonders die Adventssonntage habe ich mir extra für diese Aktion freigehalten und ganz geruhsam das getan, worauf ich Lust hatte. Das Lesen gehört dazu, aber ich habe auch gebacken, den Baum geschmückt, Zeit vertrödelt und gekatzelt. Das gab Kraft für die jeweils kommende Woche.

Im Gegensatz zu den letzten Jahren werde ich dieses Jahr wohl keine Weihnachtslesewoche ranhängen, wenn ich so darüber nachdenke, wie viel ich unter der Woche im Dezember zum lesen gekommen bin. Das wird sich in der kommende Woche sicher nicht spontan ändern. Aber ich vermute, dass ich an den Feiertagen entspannt lesen werde. Die Weihnachtslesewoche wird also ggf. zu einem Weihnachtslesewochenende. Falls ja, werde ich berichten. :)

Sonntag, 13. Dezember 2015

Arianas Adventslesen - Dritter Advent

Ich wünsche Euch allen einen schönen 3. Advent!

Wenngleich meine Arbeitswoche ähnlich aussah wie die vorherigen beiden, ging mein Adventswochenende dieses Mal schon am Samstag los. Ich war bei der Winterkatze zu Besuch und habe dort einen schönen Tag mit vielen Gesprächen, leckeren Plätzchen verbracht und auch zum Abendessen wurde ich mit einer köstlichen Suppe sowie Dessert verwöhnt. Und Christie und Baltimore durften natürlich auch nicht fehlen. :)




Inzwischen bin ich wieder daheim und habe mir für heute "Die sieben unterirdischen Könige" von Alexander Wolkow herausgelegt. Vielleicht schaue ich auch  noch in einen Dunklen-Turm-Comic hinein.

Ich werde noch berichten .... :)

Update 16.00 Uhr
Gerade sitze ich hier und knuspere an den Marmorplätzchen und Vanillegipferl, die mir die Münchenerin mitgeschickt hat. Gesellschaft leistet mit nur ein Milchkaffee, da sich die MuMs beide auf die Heizung verzogen haben. Während die beiden sich den Bauch und die Pfoten dort wärmen, muss ich an den alten Kachelofen denken, der in der Stube meiner Eltern stand, d.h. in zwei Stuben, die meiner Kinder- und die meiner Jugendjahre. Ersterer hatte noch so eine kleine Vertiefung (keine echte Backröhre), die groß genug war, um darin an Weihnachten und in der Winterzeit zwei oder drei Boskop hineinzulegen, die gemütlich vor sich hin backen konnten. Ich sehe noch heute meine Schwester in der Winterzeit auf einem Hocker sitzen, den sie sich dicht an den Ofen herangeschoben hatte, und sich beim Stricken den Rücken an dem Ofen wärmen ... Nun, hier in meiner Mietwohnung gibt es weder Kachelofen noch Kamin, aber ich könnte, wenn ich wollte, mich auf einen (flachen) Hocker setzen und meinen Rücken an der Heizung wärmen. Mache ich aktuell aber nicht. :)

Den Tag habe ich bislang in Gesellschaft von Elli und ihrem Cousin Fred verbracht, die eigentlich nur eine Höhle in Iowa erforschen wollten. Als es allerdings zu einem Einsturz kommt, versuchen sie einen anderen Weg heraus zu finden, geraten dabei aber zufällig auf diesem Wege ins Zauberland, jedoch in das Reich der misstrauischen unterirdischen Erzgräber, die von 7 verschiedenen sich abwechselnden Königen regiert werden. Und das Reich hat gerade eigene Probleme. Auch dieses Buch wieder zu lesen, fühlt sich sehr sehr gut an, auch wenn mich als erwachsene Leserin die so gar nicht subtilen Hinweise, doch etwas gegen die Könige zu tun, irritieren. ;)



Danach habe ich mir "The Fall of Gilead" gegriffen, dem aus 6 "Heften" bestehenden vierten Comic-Band der Dunklen-Turm-Reihe. Beim letzten Teil habe ich ja im 2. Adventslesepost gesagt, dass mich die Artwork etwas ermüdet wegen des mangelnden Hintergrundes und der stilisierten Zeichnungen von Haar etc. Ich habe bislang die "Hefte" 1 bis 3 gelesen und auch wenn hier ebenfalls häufig die Figuren vor gefühlt leeren Hintergrund agieren, gibt es erholsame Ausnahmen (z.B. in einer Park-/Waldanlage oder das Gemälde eines gewissen Clowns in einem Raum) und die Haltungen und Haare der Charaktere wirken runder und nicht mehr so stilisiert. Da in diesen "Heften" Jae Lee lt. Angabe in der Wiki als Illustrator nicht mitgearbeitet hat, vermute ich, dass es sein Illustrationsstil ist, mit dem zumindest ich etwas Probleme habe. ;) Außerdem: Während ich die ersten drei Comic-Bände inhaltlich zwischen okay und naja fand, fesselt mich dieser vierte Band bislang regelrecht. Das erste "Heft" konzentriert sich auf Marten und erzählt z.B. Ereignisse aus dem dritten Band "Treachery" aus seiner Perspektive. Danach schwenkt der Augenmerk aber wieder auf Gilead und die Ereignisse nach "Treachery". Dabei richtet sich das Augenmerk aber auf die Väter von Roland, Alain und Cutberth, außerdem auf Vannay und Cort - auch wenn die "junge Generation" nicht außen vor bleibt.  Keine Frage: Ich bleibe bei diesem Band und werde hier gleich weiterlesen. :)

Update 21.20 Uhr
Direkt nach "Fall of Gilead" habe ich mir "Die Schlacht am Jericho Hill" geschnappt und auch dieses "Kapitel" in Rolands Geschichte nachgelesen. Der Name ist hier Programm. Und der Zeichner Jae Lee ist zurück und das erste Panel mit Roland und seinen dortigen Gefährten wirkte auf mich wie die Fotoaufnahme posender Filmstars, seufz. Nun, aber an der Geschichte war ich trotzdem interessiert, zumal sie in den Büchern nicht im Detail ausgeführt wird.



Aktuell lese ich "The little Sisters of Eluria" = Band 6 der Comicreihe und vermutlich werde ich diesen Band heute auch noch beenden. Hier gibt es wieder einen anderen Illustrator, worüber ich nicht böse bin ;). Mein Gefühl sagt mir, es ist ein konventionellerer Zeichenstil, aber es ist nur ein Gefühl: Mein Wissen über Comic-Art ist viel zu einschränkt, um das wirklich beurteilen zu können. Ich habe vor Jahren Stephen Kings Kurzgeschichte, auf der dieser Comic beruht, gelesen, daher weiß ich, wie sie ausgeht, aber die Details sind nicht mehr so präsent und entsprechend interessiert lese ich den Band.

Wie gesagt, werde ich ihn wohl heute noch beenden, allerdings in meiner Koje, wohin ich mich gleich nach einer letzten Internetrunde begeben werde. Ich wünsche Euch allen eine gute Nacht und wir lesen uns spätestens nächstens Sonntag hier auf dem Blog. :)


Freitag, 11. Dezember 2015

November 2015: Zugänge zum SuB und Winterkatzes SuB-trahiert

Ja, da war was, aber ich fasse mich kurz, irgendwie ist in diesem Monat bislang nie genug Zeit. Außer am Adventssonntag. Und da lese und blogge ich für Arianas Adventslesen. :D



Bei den Zugängen ist das abgelichtete "The extreme Life of the Sea" nicht zu beachten, das ging schon im Oktober zu und ich weiß auch nicht, warum es hier mitraufgerutscht ist. ;) "Die Herrscher der Welt" (sprich: Mikroben) fiel mir beim Schlendern durch einen Buchladen ebenso in die Hand wie "Baba Dunjas letztes Liebe" und "Bäume reisen nachts". Baba Dunja gefiel mir sehr gut, eine schöne schlichte Sprache und sehr viel Raum für den Leser zwischen den Zeilen, wärend die nachts reisenden Bäume nicht meins waren und das Buch auch gleich für den Nikolausbasar eines Kindergartens gespendet wurde. ;) "Germany 2064" habe ich während des Bummelns über den örtlichen Weihnachtsmarkt mitgenommen und der ebook-reader liegt hier für "Wizard and Glass" by Stephen King (inzwischen gelesen) und "The Chimes" by Anna Smaill. Letzteres war auf der Longlist für den Man Booker Prize" und ist noch immer als kinde-ebook für 2,49 EUR zu haben. Die Prämisse fand ich spannend: "Welcome to the world of The Chimes. Here, life is orchestrated by a vast musical instrument that renders people unable to form new memories. The past is a mystery, each new day feels the same as the last, and before is blasphony." (zitiert von Amazon, siehe Link). Ich habe es aber noch nicht einmal angelesen. ;)

Winterkatzes Sub-Trahiert:


Hehe, satte vier Bücher. D.h. eigentlich sind es sogar 10 gewesen, denn "Die Woche des Rabbi" enthält 7 Einzelkrimis. :) Mal abgesehen davon, dass diese Ausgabe von Zweitausendeins schlecht zu halten ist: Die Bücher von Harry Kemelmann selbst gefielen mir, wobei mich der Krimiplot regelmäßig wenig interessierte. Viel spannender fand ich die Einblicke in die jüdische Gemeinschaft, das Hin und Her zwischen dem zwar noch jungen, aber dennoch prinzipentreuen Rabbi und dem Vorstand der Synagoge, den jüdischen Bräuchen etc., zumal ich mich bislang wenig mit dieser Religion beschäftigt habe. Die Romane spielen in einer Kleinstand in den 1960er Jahren, d.h. zum Teil auch in Israel oder an einer benachbarten Uni. "Hallowe'en Party" von Agatha Christie hatte mich nicht vom Hocker gerissen, dafür gefiel mir "Heilige Mörderin", der zweite Roman von Keigo Higashino mit Inspektor Kunasagi und dem Universitätsprofessor Yukawa (nach "Verdächtige Geliebte") auch wieder. Ich hoffe, die beiden kommen noch einmal zusammen. Der ebook-reader liegt hier für "The Waste Lands" by Stephen King. Das englische ebook lag tatsächlich schon länger auf meinem reader, irgendwann war es mal günstiger zu haben als jetzt und ich hatte vorsorglich zugegriffen. ;)

Insgesamt war der November 2015 für mich ein sehr lesereicher Monat, was an meinem zehntägigen Urlaub Anfang des Monats gelegen hat (insgesamt wurden über 5500 Seiten). Was ich noch alles gelesen habe - zum Teil aktuelle Zugänge, zum Teil zwar SuB, aber nicht so alt, um beim SuB-trahieren zu zählen -, könnte Ihr auf meiner Leseliste (klick) nachschlagen.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Arianas Adventslesen - Zweiter Advent

*atmet wieder tief aus*

Auch diese Woche war arbeitstechnisch wieder unglaublich voll und da ich die Termine für die kommende Woche kenne: Es wird nicht besser werden. Das Ergebnis ist, dass ich auch abends meist zu müde war, um neben katzeln, ein paar Bubble-Spiele spielen und früh ins Bett gehen noch großartig etwas zu tun. 

Trotzdem habe ich unter der Woche den ersten und zweiten Comicband des Dunklen-Turm-Zyklus wieder gelesen (auf deutsch) und eine kleine Novella bei Skoobe: "Herr Fröhlich rettet Weihnachten" von Folko Hülsebusch gelesen. Der immer gut gelaunte Werbefachmann Fröhlich, der ein besonderes Faible für Weihnachten hat, wird im  November von seinem Arbeitgeber vor die Tür gesetzt, weil ihm Fröhlichs neuer Schoko-Nikolaus-Slogan nicht gefiel.  Zufällig stolpert Fröhlich dann in den kurz vor der Eröffnung stehenden Weihnachtsladen des Herrn Renfield, der von seinen Zulieferern in Stich gelassen wurde - Fröhlich bekommt Renfield dazu, ihm den Laden für 24 Tage in diesem Zustand zu überlassen, er werde ein Weihnachtsgeschäft daraus machen ... Ich fand die Geschichte wirklich nett erzählt, gestehe aber auch, dass ich den derzeitigen ebook-Preis von 2,99 EUR dafür nicht hätte bezahlen wollen. Aber bei skoobe war es ja im Monatsbeitrag mit drin. ;) 

Freitagmittag habe ich dann auch die von Jed letztes Wochenende vorgestellte Kurzgeschichte (noch für lau zu haben)  "Der Geist der vergammelten Weihnacht" von Elisa Groka angefangen und am Samstagmorgen beendet. Ich mochte den gelebten Umgang zwischen der brotlosen Künstlerin und dem im Gemüsefach ihres Kühlschranks lebenden Pinguin Igor (das muss ja ein Kühlschrank sein!) und den Erzählstil der Autorin. Die Story war schräg, aber ich mochte sie. 

Freitagabend bin ich kurz über den Tecklenburger Nikolausmarkt gegangen, eine kleine Tradition, da mir der Markt am Samstag und Sonntag regelmäßig zu überlaufen ist. 

(Blick in die Schlosstraße) 

Tecklenburg hat dieses Jahr erstmals auch den Bereich der Freilichtbühne einbezogen und ich finde die Idee gut - die Bühne ist in die alte Burganlage integriert -, aber da geht noch was. ;) Im ersten Torbogen (Eingang zur Bühne) war es schön stimmungsvoll, im Bühnenbereich selbst wirkten die Buden etwas verloren und hinter dem anderen Bogen (Ausgang) wurde es wieder etwas heimeliger.  

Das Wochenende begann für mich wieder im Lieblingscafe, wohin in dieses Mal "Der Zauberer der Smaragdenstadt" von Alexander Wolkow mitgenommen habe. 


Ich liebe die russische Nacherzählung der Oz-Geschichte von Baum und die nächsten drei Bücher der Reihe (die übrigen berühren mich nicht so bzw. kenne ich auch nicht). Vermutlich liegt es daran, dass ich mit den Wolkow-Büchern groß geworden bin, dass ich diese Version dem Original vorziehe; sicherlich spielen auch die in meinen Augen schöneren Illustrationen von L. Wladimirski eine Rolle. Dieses Buch und die folgenden drei Bücher sind so sehr Teil meiner Kindheit, dass das Kind in mir sofort zur Stelle ist. Und das tat mir am Samstag gut. 

Danach erwartete mich außerdem eine Überraschung, weil die Münchenerin mir ein Advents-/Nikolaus-/Weihnachtspaket geschickt hatte, in dem ich ganz viele liebevoll ausgesuchte Dinge gefunden habe - von der lieben Karte, selbstgemachte Schwarz-Weiß-Plätzchen und Vanillegipferl über die Martini-Version, die die Münchenerin und ich gemeinsam am liebsten trinken, über weitere Dinge bis zu einem Gutschein für mein Lieblingscafe. Ich war total überwältigt und stand mit offenem Mund vor dem geöffneten Paket. Auch an dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön! 

Der Tag heute begann mit der gestrigen Doctor Who Folge, die mich zwiegespalten zurücklässt, weil ich sie einerseits mochte und auch verstehen kann, weshalb etwas so getan wurde, wie es dann erfolgte, aber andererseits mindert genau das (das letztere) in meinen Augen ein anderes Geschehen und diese "Auswirkung" ist das, was mir nicht gefällt. Davon unabhängig meine ich einen Hinweis auf Susan gehört zu haben, aber es ging so schnell und im englischen, eher schottischen Original- möglicherweise habe ich das missverstanden. Falls nicht, fand ich es interessant. Und ich freue mich  auf ein Wiedersehen mit "...The one with the gigantic head", oh "It's hair, Strax!" an Weihnachten. :) 

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, dieses Wochenende auch wieder ein paar Plätzchen zu backen, aber ich verschiebe das einfach. Die Münchenerin hat mich ja mit ein paar Plätzchen versorgt. Also werde ich mich zurücklehnen - vielleicht hat Marlowe noch eine Clownerei für mich parat -



- und  wohl zum 2. Advent noch das 2. Buch der Wolkow-Bücher "Urfin und seine Holzsoldaten" lesen. Und vielleicht noch etwas in "Treachery" - dem dritten Comic zum Dunklen Turm (auf englisch). Und/oder irgendetwas anderes. :) 

kurzes Update um 15.40 Uhr
Ich bin natürlich erst etwas im Internet versackt. :) Und dann spielte ich etwas Bubble-Witch. Und dann war die Wäsche fertig, also ging es mit dieser ab in den Trockner. Und weil ich gerade hoch und katzenfrei war, bin ich direkt in der Küche geblieben. Dieses Mal habe ich sogar daran gedacht, mein Hörbuch "The Stand" von Stephen King, gelesen von David Nathan (6 MP3-CDs) einzulegen. Genauer gesagt habe ich mit CD2 begonnen und bin bis Track 35 gekommen. Inhaltlich hatte der Dunkle Wanderer Randall Flagg seinen ersten Auftritt und die Bürger in den USA erfahren so peu a peu, dass die bislang gesendeten Nachrichten nicht so ganz richtig waren, außerdem erfährt man, wie es innerhalb der Armee zu Zusammenbrüchen kommt ... Und während ich der genialen Lesung von David Nathan lauschte, produzierte ich eine Ladung Fuggerbrot und während dieses backte den Teig für eine neue  Ladung Schoko-Zimt-Plätzchen. Während dieser kühlte, landete meine Pizza im Backofen, wurde gegessen, wurde der Trockner ausgeräumt und schon war es Zeit, auch die Schoko-Zimt-Plätzchen abzubacken.



Und jetzt - jetzt sitze ich im Lesesessel und schaue mal, was Urfin und die Eule Guamokolatokint so aushecken...

Update 22:00 Uhr
Urfin ist kein glücklicher Bewohner des blauen Landes und dass er Holzsoldaten erschafft und zum Leben erweckt und loszieht, die Bewohner des Zauberlandes zu unterwerfen, ändert daran auch nichts. Der Scheuch und der Eiserne Holzfäller, der Löwe und Kaggi-Karr die Krähe leisten aber tapfer Widerstand und schaffen es sogar, Elli im fernen Kansas eine Nachricht zukommen zu lassen. Hach, es war wieder schön in diese Geschichte einzutauchen! Und ich freue mich schon auf den 3. Advent, wenn es in das Reich der 7 unterirdischen Könige geht. :)

Nachdem die Katzen versorgt waren, habe ich mir dann noch "Treachery", den dritten Comic-Band aus dem Dunklen-Turm-Zyklus gegriffen. Wie der 2. Band ist es eher ein Spin-Off denn eine Nacherzählung von Begebenheiten des Romans. Dennoch werden in den Romanen, insbesondere Glas, Ereignisse angedeutet, die auch in diesem Comic eine Rolle spielen - z.B. was am Abend des Festes in der Kammer von Rolands Mutter geschieht -. So interessant es ist, mehr Einzelheiten zu erfahren, die Illustrationen ermüden mich mehr und mehr. Beim ReRead des ersten Bandes nervten mich schon z.B. die stilisierten Zeichnungen von Fell, Mähnen und Haaren und der Mangel an Hintergrund. Da der Künstler nicht gewechselt hat, ist dies auch in Band 2 und 3 nicht anders und wird wohl auch noch in ein paar weiteren Bänden so bleiben.  Nun, aber es geht ja auch um die Geschichten. ;)

So und nun werde ich gleich in meine Koje gehen.  Wir lesen uns spätestens am 3. Advent wieder hier in diesem Theater.

Sonntag, 29. November 2015

Arianas Adventslesen - Erster Advent

*atmet aus*
Es ist wirklich schön, zur Ruhe zu kommen. Die letzte Woche war hektisch und es sieht nicht danach aus, als würde es in den nächsten Wochen besser werden. Umso mehr habe ich den Freitagabend genossen, als unser Büro seine - wenn auch frühe - Weihnachtsfeier abhielt und mit unseren Kooperationspartnern zum Essen zusammenkam.

Am Samstag war es leider nicht ganz so entspannt für mich, wie ich es gern gehabt hätte, aber am Nachmittag war ich endlich "angekommen": Ich habe mein Lieblingscafe besucht, danach Backzutaten besorgt und abends bin ich sogar noch einmal an die frische Luft gekommen und ein wenig über einen kleinen Weihnachtsmarkt geschlendert. Die Geschäfte waren noch auf und wie jedes Jahr, habe ich Geld ausgegeben: Ich habe einen kleinen Türschmuck vom AWO-Stand und ein Buch im örtlichen Buchladen mitgenommen, letzteres hat allerdings keinen weihnachtlichen Bezug hat. ;)


Ich war k.O. von der Woche und bin gestern sehr früh in die Koje gewandert und entsprechend früh heute wach. Mein Tag begann dennoch sehr entspannt um 07.00 Uhr mit Frühstück und der gestrigen Doctor-Who-Folge, die gut gemacht war, mich jedoch nur ganz am Ende überraschte. Ich verfolge bewusst die ganzen Tweets und Blogs zu Doctor Who nicht, um nicht gespoilert zu werden, aber mir war nach den ersten zwei, drei Szenen bereits klar, wo es um was geht. Unterhalten hat sich mich dennoch und ich bin sehr neugierig, wie es in der nächsten Woche weitergeht.

Danach habe ich mir ein Buch gegriffen, das mir mein Seniorchef nach meinem Urlaub geschenkt hat: "Der Darß, Fischland und Zingst: Eine Bilderreise". Er weiß, dass mein Herz an dieser Gegend hängt. ;) Das Buch hat ein einige Fotos zu bieten (wobei die Qualität nach heutigen Maßstäben nicht so gut ist, das Buch wurde allerdings vor ca. 15 Jahren veröffentlicht) und Informationen über die Entwicklung der Region incl. einem Kapitel über die um 1900 gegründete Künstlerkolonie in Ahrenshoop. In den Texten ist es manchmal sehr freundlich (wohl auch der Veröffentlichung von vor 15 Jahren geschuldet): Die "kleinen Badeorte" sind nicht mehr so klein, der Tourismus hat die Orte doch weiter deutlich beeinflusst - ich denke da insbesondere an Zingst mit den vielen neuen Häusern. Aber ich habe auch Neues gelernt: dass sich ein Meerufer  ohne Wasser im Darßer Wald befindet (die alte Steilküste  des Altdarßes, sie bildet die Grenze zum Neudarß, dessen Bildung vor ca. 2500 Jahren begann)  oder  dass sich das Wort Darß von dem slawischen "d'razd" ableitet, was Hain oder Laubwald bedeutet.

Da Merlin und Marlowe der Ansicht waren, sich auf meinem Schoß zu streiten und dabei herunterpurzelten, habe ich die Gelegenheit genutzt um aufzustehen und mich in der Küche zu betätigen. In der Adventszeit schaffe ich es nämlich auch tatsächlich, mir nicht nur das Backen vorzunehmen, sondern es auch zu tun. Auf das traditionelle Plätzchenrezept meiner Mutter wollte ich heute allerdings nicht zurückgreifen, da es auch immer Glasur und Streusel etc. "verlangt". Also habe ich zunächst den eine Stunde im Kühlschrank ruhenden Schoko-Zimt-Plätzchenteig vorbereitet und mich dann an ein neues Rezept gewagt: Apfelplätzchen. Als ich mit dem Abbacken der letzteren fertig war, war der andere Teig gut eine Dreiviertelstunde im Kühlschrank und das schien mir genug. Ich habe also gleich die anderen Plätzchen auch gemacht - probiert habe ich beide noch nicht.

Denn weil der Backofen gerade so schön am Glühen war, habe ich mir mein Mittagessen in Form einer TK-Pizza gemacht, und zwar die neue Dr. Oekter "Veggie: Die Würzige".  Würzig war sie, leicht scharf - aber für mich nicht zu scharf (andere mögen sie also vielleicht nicht einmal als leicht scharf empfinden, lach) und auch nicht trocken. Ich bin zwar keine Vegetarierin, aber bei Pizzen greife ich überwiegend zu den fleischlosen Alternativen und ja, diese darf gern noch mal mitkommen.

Wahrscheinlich werde ich mir jetzt meinen ebook-reader greifen und in "Wizard and Glass" von Stephen King weiterlesen (den vierten Band der Dark-Tower-Reihe). Roland erzählt seinem Ka-Tet von seiner Jugend, als er ca. 14/15jährig und seine Freunde Cuthbert und Alain von Rolands Vater in die Baronie Meijs geschickt wurden, eigentlich, um dort in Sicherheit zu sein. Aber sie bemerken dort eine Verschwörung und Roland begegnet Susan Delgado. Und jetzt ist die Zeit der Ernte, und zwar nicht nur die jahreszeitmäßige ...

Update 20.10 Uhr 
Ich bin zwar erst noch etwas im Netz unterwegs gewesen, aber im Wesentlichen habe ich genau das getan, was ich früher geschrieben haben: Ich habe in "Wizard and Glass" weiter gelesen und bin dabei gut vorangekommen. Vermutlich lag da u.a. an dem äh .... aufmunternden Blick, der mir von meiner Lesegesellschaft Marlowe zugeworfen wurde.



Ich bin inzwischen bei 90 % des Romans angekommen und werde heute Abend auch noch weiter lesen. Mal sehen, vielleicht schaffe ich ihn ja im November. ;)

Es tat mir wieder richtig gut, einfach nur zu lesen. Das habe ich auch schon in meinem Novemberurlaub gemerkt (der sehr lesereich war). Jetzt bin ich ein wenig für die kommende Woche gewappnet und damit war Arianas Aktion für mich an diesem ersten Adventswochenende ein voller Erfolg.

Wir lesen uns spätestens in einer Woche!

Sonntag, 22. November 2015

Arianas Adventslesen 2015

Bereits in 2013 und in 2014 habe ich mich Arianas Anregung angeschlossen, in der Adventszeit bewusst zur Ruhe zu kommen. Dies hat bei mir zwar keinen religiösen Hintergrund, aber ich liebe die  Vorweihnachtszeit mit den Lichtern, dem heimeligen Gefühl, dem Geruch von Plätzchen (es ist so ziemlich die einzige Zeit im Jahr, in der ich backe), dem Einkuscheln bei Kerzenschein, um zu lesen oder ein Märchen o.ä. zu schauen ...

Ich bin also auch dieses Jahr wieder bei Arianas Adventslesen dabei. Ob ich unter der Woche poste oder nur am Adventswochenende Beiträge schreibe, weiß ich noch nicht sicher, aber ich vermute, es wird auf letzteres hinauslaufen. ;) In der online-Bücherei (sprich skoobe) habe ich mir ein paar thematisch zu Weihnachten passende Bücher auf einen Merkzettel gesetzt, aber vielleicht greife ich auch wieder (oder daneben) zu einem Märchenbuch.

Wir lesen uns spätestens am 1. Advent. :)

Freitag, 13. November 2015

"Jeden Tag den Tod vor Augen: Polizisten erzählen", Herausgeber Volker Uhl

Das ebook ist mir letztens bei den Neuzugängen der Woche bei Skoobe aufgefallen. Mit Polizeibeamten hatte ich privat bislang - dankenswerterweise - nur gelegentlich direkt zu tun: eine Fahrzeugkontrolle hier, eine Anzeige gegen Unbekannt wegen Pkw-Beschädigung im Zusammenhang mit der Kaskoregulierung da. Beruflich gibt es einen direkten Kontakt auch nicht so häufig. Ab und an telefoniere ich mit Beamten, um ein Aktenzeichen oder die weiter ermittelnde Behörde zu erfragen.  Einmal musste ich sie ins Büro rufen, da ein Besucher sich passiv weigerte, aufzustehen und das Büro zu verlassen und wir Hilfe brauchten;  die beiden Beamten sprachen mit ihm und es dauerte dann immer noch eine Viertelstunde, bevor er zum Weggang überzeugt werden konnte; es war ein - im ursprünglichen Wortsinne - merkwürdiges Ereignis.

Indirekt komme ich mehr mit ihrer Arbeit in Kontakt, hauptsächlich wenn wir Einsicht in Ermittlungsakten nehmen. Ich sehe Aufnahmen von Unfallorten, Protokolle, Ermittlungsergebnisse in den Akten. Was in den Beamten vor sich geht, wenn sie zu einem Einsatz gerufen werden, die Protokolle fertigen und nach Ende der Ermittlungen in ihnen vorgeht, das sehe ich dort nicht. Das gilt sowohl für Akten über Unfallaufnahmen mit Blechschaden als auch für Akten, in denen es um einen Vorfall mit Todesfolge geht.

"Jeden Tag den Tod vor Augen" vereint eine Sammlung von Texten von Polizisten, die thematisch um den Tod kreisen, den tatsächlichen oder den drohenden. Dieses Buch - wie derzeit drei andere - sind Print-Ausflüsse der Internet-Plattform "Polizei-Poeten" (klick). Der Herausgeber des Buches Volker Uhl ist offenbar auch Gründer dieses Plattform, die es sich zum Ziel gemacht hat, allen Beschäftigten bei der Polizei die Möglichkeit zu geben, einen realistischen Einblick in den Polizeialltag zu gewähren und insbesondere über ihre Erlebnisse und Empfindungen in diesem zu schreiben.

Es sind authentische Texte, die sich im Buch "Jeden Tag den Tod vor Augen" befinden, und so fühlen sie sich auch an. Wer Ausführungen zu technischen Einzelheiten und Abläufen in Gebieten der Kriminaltechnik erwartet, ist hier falsch. Wer - reale - Krimikurzgeschichten mit einem Spannungsbogen erwartet, ist hier ebenso falsch. Auch wenn der eine Beamte über seine Teilnahme an einer Obduktion erzählt und der andere von einer Razzia berichtet, sind dieses Dinge nur der Rahmen für das, worum es in diesen Texten jeweils geht: Die Empfindungen der Polizistinnen und Polizisten vor, während und nach Einsätzen, die sie mit dem Tod konfrontieren. Die Texte haben spürbar kein Ende, selbst wenn sie einen Abschluss offerieren wie in "Gerichtsmedizin", in welcher der Autor darlegt, weshalb er weiterhin in der Todesermittlung arbeitet oder wie in "Ausgehaucht", in der es um den natürlichen Lauf der Dinge geht. Denn ebenso wie in dem Text "Fast daheim", die zwar den wesentlichen Teil von den aggressiven Typen handelt aber auch von den Bahnreisenden im Übrigen,  oder wie in "Angst ist eine einsame Insel", die von Angst und ihren Folgen handelt, bewirkt die - hier auch wiederholte - Konfrontation mit dem Tod emotionale, seelische und soziale Folgen. Dass der Tod das als natürliche Folge eintritt, ändert daran ebenso wenig wie die Möglichkeit psychologischer Betreuung nach Einsätzen oder, dass man als Neuling behutsam und mit Empathie in offenkundige Einsätze mit Todesfall eingeführt wird (was, wie die Texte zeigen, nicht die Regel ist).

Polizeimitarbeiter/innen werden nicht selten beschimpft oder beleidigt und der Gedanke, dass der Polizeibeamte ja nur die Verkehrserziehung oder eine Geschwindigkeitsmessung macht und einen lockeren Tag hat, schleicht sich vielleicht auch in dieser oder ähnlicher Form ein. Das Buch erinnert daran, dass Polizeimitarbeiter/innen grundsätzlich mit der Gefahr leben müssen, umzukommen, weil es ihr Beruf ist, uns zu schützen und/oder die Ordnung herzustellen und/oder aufrechtzuerhalten. Auch der lockere Tag bei der Verkehrserziehung/Geschwindigkeitsmessung oder die einfache Situation mit dem passiven Besucher in einem Büro, der nicht gehen will, kann sofort in eine gefährliche Situation umschlagen, weil vielleicht ein Rennen gefahren wird und jemand die Kontrolle über das Auto verliert oder weil der Besucher unerkannt bereits in einer Psychose kurz vor einem Schub steckt und ein Messer hat. Und das Buch zeigt an persönlichen Beispielen, wie die Polizeimitarbeiter/innen versuchen, mit dieser Gefahr und dem Tod zu leben.

ps
Das vorliegende ebook wurde vom Verlag Skoobe GmbH München herausgegeben und ich vermute, dass die ebook-Version derzeit nur bei Skoobe geliehen und nicht käuflich erworben werden kann.

Donnerstag, 12. November 2015

England und die Detektive von Luise Berg-Ehlers, Jutta Schreiber und Horst und Tina Herzig

Dieser Tage habe ich mich mal wieder literarisch nach Großbritannien begeben, genauer gesagt nach England, und zwar mit den Buch "England und die Detektive".

Luise Berg-Ehlers lieferte die Texte, Jutta Schreiber Rezepte (jawohl!) und Horst und Tina Herzig Fotografien.

Es war wie eine kleine sightseeing-tour, die mich über das Land, durch Dörfer, ein paar Städte, darunter auch London, führte. Ja, das klingt verdächtig nach einem Satz aus meiner Nachlese zu "Mit Miss Marple aufs Land" von Luise Berg-Ehlers und das ist auch kein Wunder. "England und die Detektive" ist thematisch ähnlich und es gibt inhaltliche Überschneidungen. Aber während "Mit Miss Marple aufs Land" sich mehr mit den Krimiautorinnen beschäftigt, Leseproben anbietet und dabei auch über die erschaffenen Detektive und deren Lebens-und Arbeitsraum spricht, liegt der Augenmerk von "England und die Detektive" deutlich stärker auf den - fiktiven - Detektiven.

Hier gibt es biographische Einblicke in das Leben und Wirken des jeweiligen Ermittlers bzw. der Ermittlerin, die als Fakten präsentiert werden. ;) Dieses schließt nicht nur ein, wo der bzw. die Betreffende lebt, sondern auch, wo gearbeitet wurde, wie die familiären, beruflichen oder kollegialen Verhältnisse aussahen, was gegessen wurde, welche Hobbies vorhanden waren und es werden Beispiele der Arbeit geliefert.  Autorenschaften werden erwähnt, aber dies ist eher Nebensache. Damit sich der Interessierte orientieren kann, gibt es Fotos von Örtlichkeiten und, für den Hunger, Rezepte über einzelne vom Detektiv geschätzte Gerichte. Hier findet sich z.B. ein Rezept für Scones (Miss Marple), ein solches für Fasan in Brotauce wie es im Savoy zubereitet worden wäre oder Pommes Byron (Lord Wimsey), für Pubfood (Inspektor Morse), ein Brannigan-Butty (Kate Brannigan), ein Kräuteromelett (Bruder Cadfael), ein Trifle ala High Table Oxford (Don Gervase Fen) und und und.

Es gibt, wie gesagt, inhaltliche Überschneidungen mit dem Buch "Mit Miss Marple...", u.a. bei Miss Marple oder z.B. Lord Wimsey (incl. das Glockenläuten), aber die Auswahl an präsentierten Detektiven unterscheidet sich doch und auch der Umfang der Informationen. So finden sich hier auch der schon oben erwähnte Gervase Fen, Don am Oxforder College, Sherlock Holmes, Pater Brown oder auch im Kapital über Detektive und ihre Vorlieben Sid Halley, ein früherer Jockey, oder der  Antiquitätenhändler Lovejoy. Ich habe in diesem Buch ein wenig mehr über das Leben im Kloster erfahren oder z.B. was ein Don am Oxford ist, wie das Londoner "Einzugsgebiet" und die Zusammensetzung von Sherlock Holmes war oder wie ich Fish & Chips machen könnte, wenn ich es wollte. :)

Es gibt aus meiner Sicht also genug Unterschiede zu "Mit Miss Marple aufs Land", aber ob sie für einem anderen Interessierten ausreichen, um das thematisch ähnliche "England und seine Detektive" zusätzlich zu erwerben, muss derjenige selbst beurteilen. Zumal beide Bücher nicht gerade günstig sind (falls nicht gerade vergriffen).

Mein wesentlicher Kritikpunkt hier ist allerdings identisch mit meinem zu "Mit Miss Marple aufs Land": Die Autorin spoilert ohne Vorwarnung. Oh, sie spoilert nicht bei jedem Detektiv, aber sie tut es häufg genug, damit es mich stört. Es ist ja in Ordnung, dass von der Autorin Beispiele der Arbeitsweise aufgezeigt werden und auch, dass sie erfolgreich waren - dabei muss jedoch nicht gleich der Täter mit preisgegeben werden. Ich wage mal die Vermutung, dass noch mehr Menschen wie ich, die entweder eine Serie noch nicht kennen oder nicht alle Romane, dieses Buch lesen.  Und ja, möglicherweise dauert es lange, bis ich den entsprechenden Roman lesen (falls überhaupt) und ich die Angaben dieses Buches bis dahin vergesse, aber der Punkt ist: Die Autorin hätte die betreffenden Sätze einfach etwas umformulieren oder früher enden lassen können. Schade, dass das vor der Veröffentlichung nicht bedacht wurde.

Sonntag, 1. November 2015

Oktober 2015: Zugänge zum SuB und Winterkatzes SuB-Trahiert

Ich fange mal mit den digitalen Sachen an, da bin ich wohl schneller mit fertig. ;)
Obwohl ich ja einige Audio-CDs im Hause habe, bin ich dieses Mal auch bei audible fündig geworden und habe kurzerhand zugegriffen, d.h. ich habe ein Guthaben in das Hörspiel "Die Bändigung des Weibs" nach William Shakespeare investiert. David Nathan, Simon Jäger und William Shakespeare war einfach eine Kombination, zu der ich nicht nein sagen konnte. Gehört habe ich allerdings bislang nur die Hörprobe, lach.

Ebooks sind in diesem Monat auch bei mir eingezogen. Da wäre zum einen "Shining" von Stephen King im englischen Original (meine aktuelle zweisprachige Lektüre von Band 3 des Dunklen-Turm-Zyklus hat mich dazu animiert, gleich die Originalausgabe zu nehmen; vor Jahrzehnten habe ich mal das deutsche Taschenbuch gelesen und bevor ich "Doctor Sleep" - gesprochen von David Nathan - höre, will ich "Shining" noch mal lesen). Dann habe ich, wie an anderer Stelle schon erwähnt, den Comic "Lumberjanes #1" geladen, ein kurzes (!) Appetithäppchen (issue1) über 5 Freundinnen und ihre Abenteuer im Sommercamp.

Okay, dann gibt es Zugänge, für die ich nicht so viel kann. Mein Seniorchef ist umgezogen und hat bei dieser Gelegenheit ein paar gebrauchte Bücher abgegeben, von denen er meinte, dass sie mich interessieren könnten.



Mit Ausnahme von "Atlantis" kenne ich die übrigen King-Bücher zwar schon, hatte sie aber bislang nicht. Und Winterkatze, Du kennst bestimmt die Christie-Biographie von Janes Morgan? Geschenkter Gaul hin und her, taugt sie etwas? ;)

Okay, jetzt zu den übrigen Zugängen:


Ein Buch in dem ganzen Stapel habe ich mir nicht selbst ausgesucht, sondern geschenkt bekommen: "Das bisschen Hüfte" von Renate Bergmann hat mir meine frühere Kollegin zum Geburtstag geschenkt. Hinter Renate Bergmann, dem Twitter-Oma-Phänomen, steht ein Mann, dieses ist das zweite Buch der "Seniorin". Meine Kollegin fand es total lustig; ich habe nach 50 Seiten das Buch zur Seite gelegt. Mein Humor trifft der Autor nicht wirklich und ich mag auch den Erzähl-/Schreibstil nicht. Auch wenn es ein Geschenk ist, das Buch sortiere ich aus.

Ansonsten gibt es offensichtlich ein paar Comics bzw. Graphic Novels. Nach und nach vervollständige ich meinen Dunklen-Turm-Zyklus um die Graphic Novels, wobei ich auch hier, wie bei den Büchern, inzwischen einen wilden Mix aus deutschen und englischen Ausgaben habe. Die Zeichnungen sind zwar nicht so ganz  mein Ding, aber ich will halt die "Ergänzungen" der Geschichten, die in den Graphic Novels vorgenommen werden, auch lesen. :D Wie schon an anderer Stelle geschrieben, bin ich über "Nimona" bei goodreads gestolpert. Die Autorin Noelle Stevenson ist mit diesem Comic eine "national book awards" Finalistin: Es geht um eine junge Gestaltwandlerin, die es schafft, der Sidekick des von ihr verehrten Bösewichts Lord Blackheart zu werden. Über "Die Enzyklopädie der frühen Erde" von Isabel Greenberg bin ich beim Zweitausendeins-Katalogblättern gestolpert und habe einfach mal zugegriffen. Es geht offenbar mehr um Mythen, es ist also keine Sachbuch-Graphic-Novel; ich lasse mich überraschen. :)

"Decoding The Prisoner" von Chris Gregory habe ich beim Stöbern zu Literatur über die TV-Serie "The Prisoner" von  und mit Patrick McGoohan gefunden. Ausschlag für die Bestellung gab der Hinweis eines Rezensenten bei Amazon, dass der Autor die Serie in Kontext zur damaligen (Produktions-) und heutigen Zeit setzt. Ich denke, ich werde mich mit dem Buch beschäftigen, wenn ich mir die Serie noch einmal anschaue. Die Komplettbox steht inzwischen ja bei mir und Winterkatze und ihr Mann sind schuld, weil sie mich damit angefixt haben. :) Sie sind also auch am Buchkauf schuld, jawohl!

Zwei weitere Zugänge teilen sich einen thematischen Schwerpunkt; sowohl "Tagebuch eines Sturzes" von Michael Laub als auch "Die uns lieben" von Jenna Blum beschäftigen sich thematisch mit der Nazizeit, dem 2. Weltkrieg, Erinnerungen, Schuld und Opfer.

Es bleiben noch "Mord mit blauen Augen" von Manuela Sandhop, ein Regionalkrimi, von dem ich mir mehr erhofft hatte, als er letztlich für mich bot, wie schon an anderer Stelle geschrieben und "Der Mann, der vergessen wurde" von Mia Ajvide. Diesen Roman habe ich  beim online-Stöbern entdeckt und die Beschreibung, wonach der Protagonist sofort vergessen wird, sobald er aus dem Blickfeld seiner Mutter  oder seiner Arbeitskollegen verschwand, fand ich einfach interessant. :)

Was Winterkatzes Sub-Trahiert angeht, kann ich immerhin ein Buch vermelden. :) Ich habe mir letztes Wochenende "Öland" von Johan Theorin gegriffen, der bereits seit einem Jahr darauf gewartet hat, gelesen zu werden. Er hat mir ausnehmend gut gefallen. Ich mochte den ruhigen Erzählfluss und die stimmungsvollen Naturbeschreibungen und die Charakterzeichnungen und den erzählerischen Schwerpunkt, den er gesetzt hat. Es ging zwar um das Verschwinden des Jungens, aber dennoch eigentlich viel mehr um die "Zurückbleibenden".

Was ich sonst so in diesem Monat gelesen habe, kann man wie immer meiner Leseliste entnehmen. :)

p.s.
Am Freitagabend  habe ich noch ein Buch aus der Paketstation befreit, das ich entdeckt habe, als ich einer goodreads-Vorstellung das Leben von Oktopoden betreffend gefolgt bin. Immer diese Sachbuch-Versuchungen! Winterkatze ist schuld. Eindeutig. :)



p.s.s.
Da  habe ich doch glatt noch einen Zugang vergessen, an dem Kiya schuld ist, wenn ich mich richtig erinnere ... :)



Winterkatzes Herbstlesen 2015 #8


Der letzte Herbstlese-Sonntag dieser Aktion ist angebrochen und heute hat mich Marlowe, der Flauschbauch, viel zu früh wach gemacht. Um halb acht habe ich dann aufgegeben, die Katzen versorgt  und mir Frühstück zubereitet.


Jetzt sitze ich hier, die MuMs äugen in meine Richtung, konkret auf den Rechner auf meinem Schoß, und werde noch fix eine erste Internetrunde drehen, bevor ich Poirot bei seinen weiteren Ermittlungen die Hallowe'en Party betreffend begleite.

Update 11.20 Uhr
Ich habe "Hallowe'en Party" vor ein paar Minuten beendet. Diesen Krimi fand ich merkwürdig, das Tempo nicht ausgewogen und den Text an manchen Stellen wirr (ich denke z.B. an das Ende des Gesprächs zwischen Poirot und dem Friedhofsgärtner, bei dem ich das Gefühl hatte, als würden ein paar Dialogsätze fehlen).  Ich habe mich gefreut, Poirot und Mrs Oliver wieder zu treffen und habe ihren Austausch und die kleinen Offenbarungen genossen; auch Inspector Spencer a.D. und seine Schwester fand ich gelungen, obgleich ihnen relativ wenig Raum gewährt wurde. Aber die Charaktere im Übrigen überzeugten mich nicht wirklich. So erscheint die ca. 11jährige Miranda überwiegend altklug, was zu ihrem späteren Verhalten für mich nicht passt. Die Auflösung wirkte auf mich forciert, als wolle Agatha Christie endlich einen Schlussstrich ziehen.  Dieser Poirot hat mich in der Gesamtschau nicht vom Hocker gerissen. Ich gehe aber spontan davon aus, dass dies eine der wenigen Ausnahmen war, die mich nicht überzeugten. Jetzt bleiben nur noch zwei Poirot-Romane von Christie, die ich noch nicht gelesen habe: "Elephants can remember" und "Curtain". Hm, einerseits möchte ich sie lesen, andererseits will ich sie mir aufheben. Mal sehen, wann ich zu "Elephants can remeber" tatsächlich greifen werde. Heute wird das sicherlich nicht der Fall sein. Ich gehe davon aus, dass ich ein oder ein paar mehr Geschichten von der Sparrow Hill Road aufpicken werde, vielleicht komme ich auch noch einmal nach Lud, der Stadt in Mittwelt, in der Roland nicht nur ein Transportmittel sucht...

Update 16.15 Uhr
Ich mag, wie  Seanan McGuire ihre Protagonistin mehr und mehr von sich offenbar lässt. Zunächst wird einem die Tatsache "um die Ohren gehauen", dass es eine weitere Ebene gibt, komm damit klar. Dann erfährt man im Rahmen verschiedener Geschichten mehr von Rose und der Welt, in der sie lebt. Dies erfolgt nicht linear - z.B. wird Emma vom Last Dance Diner ohne weitere Vorstellung in einer Geschichte genannt und erst später erfährt man in einer anderen mehr über Emma. Und über den Diner. Es gibt in den einzelnen Geschichten Wiederholungen zu Gesetzen, die für Rose gelten, was der Art der ursprünglichen Veröffentlichung geschuldet ist. Erstaunlicherweise stört es mich auch nicht, dass hier keine Überarbeitung wegen der Buchedition erfolgte.

Allerdings bin ich, obwohl ich Rose interessant finde, von der Sparrow Hill Road zum Pfad des Balken in Mittwelt gewechselt, wo Roland und sein Ka-Tet noch immer damit beschäftigt sind, in der Stadt Lud ein Transportmittel durch die Waste Lands zu finden. Lud ist stark verfallen und wird zudem von verfeindeten Gruppen bewohnt...

Ich werde jetzt meinen Milchkaffee trinken und dabei eine kleine Blogrunde drehen - und dann aller Voraussicht nach nach Mittwelt zurückkehren ...

Update 19.45 Uhr
Auch wenn es nicht so klingt - Roland und sein Ka-Tet sind weiterhin in Lud - bin ich in Band 3 des Dunklen-Turm-Zyklus seit heute Nachmittag weitergekommen, ich bin inzwischen bei ca. 86 %.  Die MuMs haben mir dabei weiterhin Gesellschaft geleistet. :)


Während ich dies schreibe, schaue ich gerade ein Folge Columbo. Der arme Inspektor leidet aktuell an einer Muschelvergiftung und muss dennoch morgens eine Morduntersuchung beginnen. Bei mir besteht die Gefahr einer Muschelvergiftung nicht, mein Abendessen war vegetarisch: Pasta mit Soja-Bolognese (von GEFRO) und etwas Parmesan. :)


Ich werde, nachdem die Columbo-Folge vorbei ist, zwar noch etwas weiterlesen heute Abend, aber ein Update wird es hier nicht mehr geben.

Liebe Winterkatze, danke, dass Du auch dieses Jahr das Herbstlesen veranstaltet hast. Es hat mir wieder sehr viel Freude bereitet und ich fand es schön, entspannt zu lesen und mich mit anderen über die Wochenendaktivitäten auszutauschen. Ich hoffe auf ein Herbstlesen in 2016... :)

Samstag, 31. Oktober 2015

Winterkatzes Herbstlesen 2015 #7 - Halloween - Ausgabe


Wer hat an der Uhr gedreht? Es war doch erst gestern, dass die Münchenerin hier war? Seufz, kaum war sie weg, wurde schon die Uhr umgestellt und heute ist  Halloween. Nun ja. ...
Ich mag einige Dinge, die an "All Hallow's Eve" stattfinden, die Feuer, die Verkleidungen, grusligen Spuk, die geschnitzten (und beleuchtete) Kürbisse (wie ich in der Wiki gelesen habe, waren es ursprünglich Rüben,  auch Jack O'Lanterns genannt). Mir ist dabei auch egal, ob der Ursprung keltisch ist oder Bräuche verschiedener Völker und Glaubensrichtungen vermischt wurden. :) Trotzdem möchte ich abends lieber meine Ruhe haben und bin dankbar dafür, dass hier auf dem Land der Umzug von Kindern zu Halloween weiterhin nicht so verbreitet ist. Vielleicht liegt es daran, dass die hiesigen Bauernschaften den Schwerpunkt nicht auf Kürbisse legen. ;)
Ghostly MuMs
aufgenommen von L.

Momentan fühlt es sich hier allerdings nicht nach Halloween an: Der Himmel ist strahlend blau. Die Sonne scheint und es ist sogar warm für diese Jahreszeit (es sollen wieder 15 Grad werden). Also brauche ich wohl etwas für das Halloween-Feeling über den heutigen Samstag hinaus für das ganze Wochenende, jawohl. :) Rausgelegt habe ich mir Agatha Christies Hallowe'en Party.  Nicht weit entfernt liegt außerdem Winterkatzes Leihgabe "Sparrow Hill Road" von Seanan McGuire. Und zur Not hätte ich hier noch einen gewissen Dunklen-Turm-Band - während der letzten Woche bin ich arbeitsbedingt kaum zum Lesen gekommen. ;)

Ich werde berichten!

Update 15:00 Uhr

Wirklich zum Lesen gekommen bin ich erst in meinem Lieblingscafe, weil ich vorher ein wenig hier und dort online gestöbert und kommentiert habe und dann noch etwas Haushalt gemacht habe. Im Samocca habe ich dann aber Mrs Ariadne Oliver zu einer Kinder-Halloween-Party begleitet. Oder einer Eleven-Up-Party, was etwas mit dem Schulsystem zu tun hat. Jedenfalls nahmen auch pubertierende Schülerinnen im Alter von ca. 12-14 Jahren teil und natürlich kam die Sprache auch auf Mrs Olivers Karriere als Krimiautorin. Und ein Mädchen, Joyce, behauptete, sie habe früher einen Mord gesehen, wisse aber erst jetzt, dass es einer gewesen sei. An dieser Behauptung, die von den Zuhörern als abwegig abgetan wurde, ist aber vielleicht doch wahr gewesen, denn Joyce wurde später am Abend tot aufgefunden, ertränkt in einem Eimer, in welchem noch Äpfel vom Apfelbeißen-Spiel waren. Mrs Oliver hat ihren guten alten Freund Hercule Poirot aufgesucht und dieser ist jetzt vor Ort.  Ich finde es immer wieder überraschend, dass es Agatha Christie gelingt, mich als Leserin auf der einen Seite zu schocken mit dieser Art von Mord und auf der anderen Seite mit Eigenwilligkeiten Poirots oder Mrs Olivers zum Schmunzeln oder Auflachen zu bringen ...
Ich werde jetzt noch eine Blogrunde drehen und mich dabei entscheiden, ob ich bei Poirot bleibe oder auf die Sparrow Hill Road wechsle.

Update 20.10 Uhr
Mangels Mittagessens habe ich mir am Nachmittag eine Kürbisbuchtel und eine heiße Schokolade gegönnt und dabei meinen Poirot-Roman.


Hercule Poirot hat inzwischen mit einigen Leuten in dem Örtchen geredet und ich bekomme das Gefühl, dass dort irgendetwas nicht stimmt. Fast jeder meint, es müsse ein Außenstehender, ein aus einer Anstalt Entlassener, o.ä. gewesen sein. Irgendwie klingen sie sogar alle gleich. Hm, mal sehen, wie sich das noch entwickelt.

Da ich neugierig war, habe ich mir dann "Sparrow Hill Road" von Seanan McGuire gegriffen und dort hineingelesen. Ich mag die Art, wie sie Rose Marshall erzählen lässt. In der Quasi-Einleitung, bevor sie Larry, den Trucker, trifft, habe ich sie förmlich vor mir gesehen: Auf dem Weg ins Diner, den Kopf halb nach hinten gedreht und mich zu sich winkend, damit ich folge und mir ihre Geschichte anhöre.

Auch wenn mir McGuires Erzählstil gefällt, werde ich vermutlich gleich wieder zu Poirot zurückkehren. Ich möchte wissen, wer und weshalb Joyce, die offenbar eine Lüge zu viel in ihrem Leben erzählt hat und der im Dorf dann niemand mehr glaubte, getötet hat...

Update 23.50 Uhr
Nein, ich gebe auf. Mir sind ständig die Augen zugefallen. Ich weiß nicht einmal mehr, wie häufig ich begonnen habe, diese Seite in dem Christie-Roman zu lesen. :) Dabei hatte ich gehofft, diesen Roman noch auf die Oktober-Sub-Trahiert-Liste packen zu können. ;)

Ab in die Koje - wir lesen uns morgen wieder hier in diesem Theater.

Sonntag, 25. Oktober 2015

Winterkatzes Herbstlesen #6

Guten strahlend schönen guten Morgen! Naja, wettermäßig ist er das hier zwar nicht - zuviel Regen aktuell -, aber es ist Sonntag, die MuMs haben mich ausschlafen lassen und ich habe mein Frühstück bereits neben mir stehen. :)

Gestern habe ich im Bett noch ein paar Seiten in "Öland" gelesen; gerade war die Beerdigung von Gerlofs langjährigen Freund Ernst; danach hat sich Gerlof mit einer weiteren Bewohnerin des Altersheimes unterhalten und hat von ihr u.a. ein paar kleine weitere Details erfahren, was Ende des Krieges passiert ist. Ich bin neugierig, wie es weitergeht und deswegen werde ich nach einer kleinen Blogrunde auch mich wieder in diesen Krimi vertiefen und hierzu später weiter berichten.

Update 12.15 Uhr

"Öland" habe ich inzwischen ausgelesen und das Ende fand ich sehr befriedigend. Überhaupt hat mich Theorin mit seiner ruhigen und dabei atmosphärischen Erzählweise überzeugt und, ja, gefesselt.  Das Verschwinden des Jungen überschattet natürlich den ganzen Roman, aber es geht um die Zurückbleibenden, die Überlebenden, um den Verlust und wie sie versuchen, damit umzugehen. Merlin forderte übrigens nebenher immer wieder Aufmerksamkeit. :)

Nachdem ich das Buch zugemacht hatte, brauchte ich allerdings erst einmal eine Pause, die ich mit einem Pausenspiel am Tablet überbrückt habe. Da ich dann auch Hunger bekam, habe ich mir die Küche die Sachen gegriffen, die weg mussten, bevor sie schlecht (bzw. zu trocken) werden. Ich werde mir jetzt eine Folge Columbo anmachen und danach schauen, wie es Eddie, Susannah und Roland im Dunklen-Turm-Zyklus so geht. Ich berichte dann weiter. ;)

Update 19.50 Uhr

Die MuMs haben mir am Nachmittag Gesellschaft geleistet, Marlowe war allerdings ein wenig unruhig, als draußen ein paar Krähen lautstark um Aufmerksamkeit baten. :)



Ich kann berichten, dass Rolands Ka-Tet inzwischen komplett sind und sich auf dem Weg in eine größere Stadt namens Lud in Mittwelt befinden. Vielleicht hat Eddie recht, wenn er sagt, dass sich Lud auf krud reimt und dies möglicherweise kein gutes Omen ist. Denn bekanntlich hat sich Rolands Welt weiterbewegt und die Zivilisation, die es einmal gab, wurde durch Krieg und Chaos verdrängt. Was diese Stadt für das Ka-Tet wirklich bietet - Segen oder Unheil - wird sich noch zeigen müssen. Vermutlich werde ich später im Bett noch etwas im dritten Band des Dunklen-Turm-Zyklus lesen, jetzt aber werde ich zum Abschluss des Sonntags zunächst noch eine Blogrunde drehen und dann eine Folge Columbo anmachen. Ein Update gibt es heute hier nicht mehr in diesem Theater, aber am nächsten Wochenende bin ich wieder hier zu finden. :)

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntagabend!

Samstag, 24. Oktober 2015

Winterkatzes Herbstlesen 2015 #5

Nach einer verkürzten Nacht, die mit einem entspannten und leckeren Büroessen im Osnabrücker Gezeiten zu tun hatte und einem nachfolgenden kurzen Plausch bei einer Freundin, begann mein Tag heute etwas später. Dankenswerterweise waren die MuMs nachsichtig, aber gegen 9 Uhr waren ihren liebevollen Weckmaßnahmen - kalte Nase in mein Gesicht, auf der Hüfte parken und schnurren - dann doch etwas nachdrücklicher. :)

Dennoch habe ich es geschafft, das Comic-Heft der "Lumberjanes #1" morgens im Bett zu lesen. Diesen ebook-Comic-Appetitanreger gab es für 0,99 EUR. Es war sehr kurz (gezählt 22 Seiten Geschichte) und ich bin momentan sehr unsicher, ob die kindle-Version wirklich der der Print-Taschenbuchversion entspricht (die 124 Seiten haben soll). Nun, ich habe eine Mail an Amazon geschickt, mal sehen, was da zurückkommt. Die Zeichnungen mochte ich und es scheint, dass die fünf jungen Freundinnen im Lumberjane-Summer-Scout-Camp ein interessantes Abenteuer erleben werden...

Ich weiß noch nicht, zu welchem Buch ich nachher greifen werde. Da ich unter der Woche kaum gelesen habe, könnte ich mit "Drei" von Stephen King (weiterhin zweisprachig) weitermachen. Oder ich greife zu einem Alt-SuB-Buch, um wenigstens ein Buch beim SuB-Trahieren vorweisen zu können. Obwohl, das dürfte ich auch nächstes Wochenende vielleicht noch schaffen, da ich für Halloween einen aufgehobenen Poirot-Roman bereitgelegt habe. :) Ich werde einfach später berichten. :D

Update 15.50 Uhr



Inzwischen habe ich mir meinen Samstags-Milchkaffee gegönnt. Mitgenommen ins Cafe hatte ich dank Alysandes Erwähnung in den Kommentaren bei der Winterkatze "Öland" von Johan Theorin - und aus der Paketstation konnte ich zudem "Nimona" abholen. Nun saß ich da mit einem reizvollen ganz neu angekommenen Comic (entdeckt übrigens über Goodreads, wo vor kurzem "national book awards" Finalisten gelistet waren) über eine junge Gestaltwandlerin, die es schafft, der Sidekick des Bösewichts Lord Blackheart zu werden und einem Krimi über ein auf Öland verschwundenes Kind, der schon länger darauf wartet, gelesen zu werden.

Ich habe zwar in Nimona kurz reingeblättert (mir gefiel, was ich auf den ersten fünf Seiten sah), mich dann aber doch in "Öland" vertieft. Mir gefällt, wie Theorin die neblige Atmosphäre auf Öland zu Beginn der Geschichte einfängt und ich hatte eine Gänsehaut, als er von den - kindlichen - Brüdern Kant am Strand erzählt. Da ich mein Mittag heute ausfallen ließ, habe ich mir aus dem Cafe dann noch Kuchen mitgenommen, ein Stück Russischen Zupfkuchen für morgen (obwohl wenig gezupfter schokoladiger Teig zu sehen ist *g*) und ein Stück Schokoladenkuchen für heute. Uff, ich war etwas sprachlos, als ich sah, was für ein Stück Schokokuchen sie mir einpackte. Aber vermutlich brauche ich diese schokoladige Portion (mmmh, saftig!) für die weitere Lektüre von Öland. Ich werde berichten ....

Update 20.30 Uhr

Das Kuchenstück war so mächtig, dass ich nicht nur am Nachmittag einmal augenpflegend weggenickt bin, sondern zudem noch immer keinen Hunger habe. :) Vermutlich wird es heute Abend nur noch einen Snack nebenher geben, Joghurt o.ä. :) Abgesehen vom einem Nickerchen habe ich aber auch "Öland" weitergelesen, auch wenn Marlowe versuchte, sich zwischen mich und den Text zu schieben. :)

Gerlof, der Opa des verschwundenen Jungen Jens, hat seine Tochter Julia, Jens Mutter gebeten, nach Öland zurückzukommen, weil er über das Verschwinden nachgedacht hat.  Julia kommt auch nach mehr als 20 Jahren mit dem Verlust von Jens nicht klar, kehrt aber nach einigem Hin und Her nach Öland zurück und ist inzwischen bereits ein paar Tage vor Ort.  Parallel erzählt Theorin von Ereignissen um 1936 bzw. ab 1940, die sich um eine ganz bestimmte Person drehen. Letztere jagt mir jedes Mal einen Schauer über den Rücken; bereits beim ersten erzählerischen Zeitsprung dachte ich, man sollte ihn wegsperren und mit jedem weiteren erzählerischen Sprung intensiviert sich das noch. Ich bin ungefähr in der Hälfte des Krimis angekommen. Ob ich heute in diesem Krimi noch weiterlese oder mir erst einmal einen Ausgleich suche, weiß ich noch nicht.  Ich werde voraussichtlich später noch ein letztes Update hierzu posten. :)

Update 22.50 Uhr
Nein, ich habe nicht mehr weiter gelesen, sondern ein wenig im Netz gestöbert (und Leseproben geladen), Blogs besucht, etwas kommentiert und am Tablet mit "Dotspinner" herumgedaddelt (im Flugmodus, damit keine Werbung kommt ;)). Das Spiel macht mich wahnsinnig, seit 3 Tagen daddelt ich damit herum und habe immer noch nicht das erste Level geschafft. :) Ich werde mich jetzt in meine Koje verziehen und den Krimi mitnehmen. Wer weiß, so vor dem Schlafen vielleicht noch ein paar Seiten ..

Wir lesen uns morgen wieder! Gute Nacht und vergesst nicht, die Uhren umzustellen, die das nicht von allein machen. *g*