Sonntag, 30. November 2014

Arianas Adventslesen 2014 #2

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen ersten Advent - der zumindest hier grau und feucht beginnt. Nun, auch wenn ich nicht dekoriert habe, eine Adventskerze zünde ich nicht nur virtuell auf dem Blog an, sondern auch in der Wohnung. D.h. es ist ein LED-Kerzenlicht, weil ich das wenigstens mit den MuMs unbeobachtet stehen lassen kann. ;)

Ansonsten stürze ich mich jetzt wieder auf die tuwinishen Märchen und später vielleicht auch wieder auf das Rotkäppchen.

Update 16.30 Uhr
Das tuwinische Märchenbuch habe ich heute in Gesellschaft meiner Katzen ausgelesen. Manche der Märchengeschichten waren kurz und beschäftigen sich z.B. damit, weshalb eine Bergziege zwei Flecke im (Gesichts)Fell hat. Andere erzählen die Geschichte von klugen Frauen, die ein Reich verteidigen oder ihren Mann beschützen. Bei aller Faszination war ich doch aber auch verwirrt, denn in dem einen Märchen wird Gastfreundschaft groß geschrieben und der Mann im Haus erzählt Wildfremden, wo sein Lebensgeist sitzt. Im nächsten Märchen tritt ein Mann in eine fremde Jurte und wird dort sofort angegriffen und in Ketten geschlagen. Möglicherweise habe ich aber auch die Moral beider Geschichten nicht richtig verstanden. ;)

In "Rotkäppchen hat schlechte Laune" habe ich bislang nur ein wenig weitergelesen, weil ich mir lieber fünf der zwanzig Folgen von "Die Märchenbraut" angesehen habe (die nächsten fünf Folgen habe ich für den zweiten Advent geplant usw.). ;) Aber nachher werde ich mir das ebook wieder greifen - ich habe noch etwa 30 %. Vielleicht werde ich später auch noch zu "Christmasland" greifen, mal sehen.

Ein Update wird es heute höchstwahrscheinlich nicht mehr geben, da ich gleich noch anderweitig beschäftigt bin. Aber ich werde spätestens am nächsten Wochenende weiter berichten. ;)

Samstag, 29. November 2014

Arianas Adventslesen 2014 #1

Wir haben das erste Adventswochenende 2014! Als ich bin noch nicht so recht angekommen in der Adventszeit. Gestern habe ich eine kleine Runde über den "ersten" Adventsmarkt gedreht und nein, es fühlt sich nicht wirklich nach Advent oder gar kommende Weihnachtszeit an. Wie schon an anderer Stelle gesagt, komme ich normalerweise in die passende Stimme, wenn ich Plätzchen backe. Und dekoriere. Und eigentlich würde ich das an diesem Wochenende tun - Zeit hätte ich auch, aber keine Lust. ;) Ich verschiebe dieses Jahr die Weihnachtsbäckerei und auch die Deko einfach auf die Zeit nach dem ersten Advent!

Allerdings stehe ich auch heute - dank der Winterkatze nicht ohne Plätzchen - zum Tee da. In ihrem Überraschungspaket in dieser Woche waren auch ein paar Eulen- und (wie heißt das italienische,feste, Gebäckstück?)  festen Gebäckstücke?) Mandelkekse enthalten, die mir die Zeit bis zu den eigenen Plätzchen versüßen. Danke, Winterkatze!

Ich habe mich inzwischen in meinem Lesesessel eingerichtet, der Tee dampft, eine Buchauswahl ist getroffen. Dabei ist u.a. "Rotkäppchen hat schlechte Laune" - wegen des Märchenmotivs -, in das dieses Wochenende zumindest hineinlesen möchte. Märchen und Advents- bzw. Weihnachtszeit passen für mich einfach zusammen. :) Deswegen habe ich mir auch wieder eines meiner Kinderzeit-Märchenbücher, nämlich "Das leopardenscheckige Pferd" gegriffen, in dem "tuwinische Märchen aus der Volksrepublik Mongolei" nacherzählt werden. Und mal sehen, vielleicht komme ich zwischendurch auch mit meinem aktuellen Buch von Andrea Weisbrod weiter. ;)



Update 20.00 Uhr
*schmunzel* Dass einer der Chefs hier mal am Wochenende anruft, kenne ich schon, auch dass sich mal eine Kollegin meldet. Dass ein Klient sich hier meldet wegen einer Bürosache ist neu... Nun, ich denke, ich habe den richtigen Kontakt herstellen können.

Abgesehen von diesen wichtigen Telefonaten in der letzten halben Stunde hatte ich es mir in meinem Lesesessel bequem gemacht und gelesen.

Die tuwinischen Märchen sind gewöhnungsbedürftig, nicht nur wegen der Namen der Protagonisten wie z.B. Pavyldaj Baatyr, sondern auch wegen der Namen der übernatürlichen Wesen (Dshelbege, eine Art Hexe mit riesigen körpergroßen befellten/befiederten Ohren) und der Örtlichkeiten wie dem Ail. Die Art, in der die Märchen erzählt werden (mit irgendwie kreisförmig verlaufenden, sich wiederholenden Worten und Strukturen) und ihr Ende/ihren Lehren haben etwas Fremdartiges für mich. Sie enden für mich unerwartet; so wartete ich häufiger darauf, dass ein Handlungsbogen beendet wird - und dann ist die ganze GEschichte bereits aus. ;) Das ist anders, manchmal irritierend, dennoch reizvoll. Obwohl ich das Märchenbuch als Kind gelesen habe - ich erinnere mich an bestimmte recht brutale Aktionen mancher Helden und an die ungewöhnlichen Illustrationen - weiß ich nicht mehr, wie ich damals auf die Geschichten reagiert habe. ;) Die Illustrationen von Horst Bartsch finde ich exotisch, phantasievoll, eigenwillig und auf ihre Art schön. Ich traue mich angesichts der Vielzahl von heutigen Copyrights-Fragen nicht, weitere Fotos von ihnen einzustellen (das Coverbild im obigen Foto stammt von Horst Bartsch), aber hier (klick) findet ihr noch ein weiteres Coverbild von Horst Bartsch zum Buch "Der steinernde Mann" - welches ich übrigens auch habe ;) -. So könnt ihr Euch zumindest einen allerersten Eindruck verschaffen. ;)

Schön finde ich, dass sich im Buch auch ein Glossar befindet, wo z.B. Gurmustu (Herr des Himmels) oder Örege (Filzstück für die Rauchöffnung der Jurte) erläutert werden aber auch andere Begrifflichkeiten wie "Lamaismus" oder "Sommerlager". Das Märchenbuch, welches für Leser ab 11 Jahre gedacht ist, aus 1979 stammt und damals teure 13,80 (Ost)Mark gekostet hat (ein normales Brot als Grundnahrungsmittel kam ca. 1 Mark), hat auch ein Nachtwort von Frau Dr. Taube. Dort berichtet sie, wenn auch nur kurz, von ihrer Zeit bei den Tuwinen und von den dortigen Lebensgewohnheiten auch im Zusammenhang mit den Märchenerzählungen (z.B. die Bedeutung der Pferde oder Kleidung). Etwas sozialistische Ideologie ist dort (natürlich) auch zu finden.

Ich habe das ganze Buch heute nicht ausgelesen, sondern mir auch etwas für morgen gelassen. ;) Stattdessen habe ca. 50 % von "Rotkäppchen hat schlechte Laune" gelesen. Rotkäppchen schuftet auf dem elterlichen Hof, der Vater misshandelt sie auf verschiedene Art und Weise, was schon dazu führte, dass ihre Mutter im Gefängnis gelandet ist. Auf dem Weg zu ihrer Großmutter begegnet Rotkäppchen, die viel lieber Zora heißen würde, einem Wahrwolf und befreit mit ihm eine Frau, die später noch eine Rolle spielt. Rotkäppchens Großmutter ist eine energische, kluge und belesene Frau, die als Hebamme gearbeitet hat, und sie kennt die Legenden von Wahr-(nicht Wer-)wölfen ... Die Geschichte, die von Rotkäppchen in Ich-Form erzählt wird, liest sich flott weg (es sind wohl auch nur rund 140 Seiten) und sie ist ziemlich anders als die Urform.

Ob ich mit den Märchen jetzt weitermache oder mir vielleicht z.B. die aufgenommenen Orphan-Black-Folgen der zweiten Staffel anschaue, weiß ich noch nicht genau. Vielleicht greife ich auch zu Madame de Pompadour. Diesen Post werde ich aber nicht mehr aktualisieren, sondern mich erst morgen wieder hier in diesem Theater melden. Bis denne, wir lesen uns. :)

Zugänge im November - Nachtrag ;)

Ich dachte wirklich, dass ich nach meinem Zugangspost keine weiteren Buchzugänge mehr im November 2014 zu verzeichnen hätte, aber *hüstel* ...


 

Also an "Fischland-Morde" bin ich wahrhaftig total unschuldig, es war ein unerwartes liebes Geschenk von der Winterkatze. Noch einmal an dieser Stelle vielen lieben Dank! Ich bin neugierig!

Was den Rest angeht:

Was kann ich denn dafür, dass medimops im Rahmen einer Aktion keine Versandkosten erhoben und dann auch noch das Buch über das Leben mit den Inuit und die Edgar-Allen-Poe-Meister der Angst-Hörspiel-CD günstig hatte. Schließlich kontrolliere ich doch nicht das Angebot bei medimops!

Dass Walter Koenigs Buch über den Dreh des ersten Star Trek-Films bei mir ist, daran ist Twitter schuld! Wohl! Würde es Twitter nicht geben, hätte ich nie von diesem schon recht alten Buch erfahren!

Tja, die auf dem Bild nicht zu sehenden ebooks - da muss ich wohl oder übel zugeben, dass sie auf mein Konto gehen. Mit "Winston" hatte ich ja schon im Erstpost November (klick) geliebäugelt. Und "Rotkäppchen hat schlechte Laune" hat mich einfach neugierig gemacht.

Aber mehr Zugänge wird es in diesem Monat nicht geben. Nein. Bestimmt nicht. Auch wenn morgen noch ein Tag Zeit ist. Neinneinnein...

Samstag, 22. November 2014

für Interessierte: Zugänge im November 2014

Leseproben sind so gefährlich! Zwei sind inzwischen ausgewachsen, die eine hat sich zu "Salamandersommer" von Oliver Schlick" entwickelt, die andere zu "The firtst fifteen Lives of Harry August" von Clarie North. Und ich muss die anderen beiden Leseproben ("Winston - Ein Kater in geheimer Mission" und "Die Buchwanderer") im Blick behalten,die Gefahr eines Wachstumsschubes ist relativ hoch, besonders bei Winston (Wochendeal bis kommenden Freitag).

Printbücher gab es auch in diesem Monat und ich kann dabei auch noch Blogger beschuldigen, irgendwie jedenfalls. ;)



Cat hat nämlich im Rahmen von Winterkatzes Herbstleseaktion auf "Am Beispiel der Gabel" von Bee Wilson hingewiesen. ;) Über "Kunden kauften auch" bin ich beim Einkauf des Gabel-Buches auf "Madame de Pompadour und die Macht der Inszenierung" von Andrea Weisbrod gestolpert, also ist Cat in gewissem Sinne auch an diesem Buchzugang schuld. Die Dame interessiert mich und die Vermittlung von Informationen über Bilder erscheint mit interessant.

Über "Gretchen" von Einzlkind bin ich gestolpert, als ich mich mit dem Bibendum und Sayuri getroffen habe. Heute habe ich ein wenig intensiver hineingelesen und Gretchen Morgenthau ist definitiv keine liebe nette alte Dame, was letztere auch sofort so unterschreiben würde. ;) Und als ich heute im örtlichen Buchladen war, um eine Glückwunschkarte zu kaufen, fiel mein Blick auf "Alle unter eine Tanne" von Lo Malinke, welches sich gut für Arianas Adventslesen eignet, also ist Ariana schuld. *G*

Dienstag, 18. November 2014

Arianas Adventslesen 2014

Ich freue mich so, dass Ariana auch in diesem Jahr wieder ein Adventslesen veranstaltet. Sie schreibt:

" Wie schon im letzten Jahr entscheidet jede(r) Mitleser(in) für sich, wie er/sie die Adventswochen gestalten möchte, ob er/sie sich konkrete Ziele setzt oder einfach nur bewusst Zeit zur Entspannung und Besinnung einplant. Schließlich kann man die “staade Zeit” auf so viele verschiedene Arten interpretieren, da soll wirklich jede(r) für sich festlegen, wie die persönlichen Vorweihnachts-Lesewochen aussehen sollen. Allerdings wäre es schön, wenn ihr irgendeinen Bezug zur Advents- und Weihnachtszeit herstellen könntet – das ist ja immerhin der Grundgedanke der Aktion."

Letztes Jahr habe ich u.a. die Gelegenheit genutzt, endlich mal wieder ein Märchenbuch (von Hans-Christian Andersen) zu lesen. Ich weiß noch nicht genau, ob ich mir auch dieses Jahr wieder eines meiner alten Märchenbücher über die Adventswochen greifen werde. Auf jeden Fall halte ich auch schon die Augen nach Büchern auf, die thematisch zur Advents- bzw. Weihnachtszeit passen. :)

Voraussichtlich werde ich wieder an den Adventswochenenden von der Woche in einem oder zwei Posts berichten. Allerdings kann ich noch nicht sagen, ob und wann ich am ersten Adventssonntag einen Beitrag einstellen werde - ich bin ab dem Nachmittag vermutlich auf Dauer eingespannt.

Ich gehe davon aus, dass Arianas Aktion nur bis incl. 21.12.2014 läuft, falls nicht, werde ich die Aktion für mich entsprechend wie im letzten Jahr begrenzen. Wenn alles glatt läuft, will ich nämlich nach dem 4. Advent wieder die Weihnachtslesewoche bis zum 28.12.2014 für mich einläuten. ;)

Sonntag, 16. November 2014

"Still: Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt" von Susan Cain

Ich bin skoobe-Abonnement und liebe es, mich durch den (regelmäßig wöchentlichen) "Katalog" neu ins Angebot genommener Titel zu klicken. Vor vielleicht drei Wochen fiel mir ein Cover auf. Es zeigte einen sich vorbeugenden, neugierig wirkenden, schwarzen Raben, der auf eine zwar aufmerksam wirkende, sich aber auch zurücknehmende weiße Eule schaute. Es handelte sich um Susan Cains Buch "Still: Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt".

Susan Cain ist selbst eine introvertierte Person, die in ihrem Job ein Aha-Erlebnis hatte, dass nämlich die mit dieser Persönlichkeitsstruktur einhergehenden Eigenschaften Stärken sein können. Dies führte nicht nur dazu, dass Susan Cain mehr über Introvertierte und Extravertierte und ihr Leben in unserer Gesellschaft wissen wollte, sondern sie sattelte letztlich beruflich um. Das Buch fußt auf ihren eigenen Erlebnissen und Teilnahmen an z.B. "Redeseminaren", auf ihren Gesprächen mit anderen Introvertierten und Extravertierten (teils - anonymisiert - aus Cains beruflicher Praxis) sowie auf Gesprächen mit Psychologen und Forschern. Daneben präsentierte sie auch Verhaltensstudien und Theorien aus der Forschung und führte Persönlichkeiten wie Eleanor Roosevelt oder Steve Wozniak an.

Ich fand die Thematik faszinierend.

Zwar konzentriert sich Susan Cain auf die Anforderungen und das Leben in den USA (was z.B. ihre Praxisbeispiele, der Besuch von Hochschulen zeigen), aber ihre Erfahrungen spiegeln meiner Ansicht nach im Kern das Leben in der westlichen Welt wieder: In ihr wird extravertiertes Auftreten und die mit der Extravertiertheit verbundenen Eigenschaften wie Geselligkeit, soziale aktive Interaktionen, geschätzt, in den Medien vorgelebt, gefördert und gefordert. Großbüros, verbales Gruppen-Brainstorming zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit, größer werdende Lerngruppen statt Frontalunterricht, Seminare für die direkte Kommunikation etc. finden sich dort wie hier. Diese Anforderungen können Introvertierte sozial überfordern, sie noch stiller werden lassen, sie ggf. zwingen, sich entgegen ihrer Natur zu verhalten und dabei psychisch auslaugen.

Es war für mich spannend, über Experimente und Studien aber auch tatsächlichen Erfahrungen in der Geschäftswelt (Banken) zu lesen, welche die Schwächen z.B. diese noch immer herrschenden Strukturen in Entscheidungsgruppen aufzeigen. So kommt es z.B. vor, dass Introvertierte nicht gehört werden, weil sich ein in der Gruppe befindlicher Extravertierter als "Leiter" herauskristallisiert und in seiner dynamischen Führungsart mit Selbstbewusstsein vorgetragene Ideen den leisen "vielleicht könnte man" den Vorzug gibt. Oder Introvertierte sind bei verbalen Gruppen-Brainstormings überfordert, wobei eine Firma bei Einrichtung einer Online-Ideenbox auch von ihrer Kreativität und Intelligenz profitiert.

Die Autorin beschäftigt sich u.a. damit, ob und in welchem Ausmaß Intro- und Extravertiertheit angeboren ist, welche Zwischenstufen es gibt. Sie spricht verschiedene Lebensbereiche an, in denen Extravertierte und Introvertierte aufeinander treffen: Eltern/Kinder, Eheleute, Firmen, Verkäufer/Käufer, Professoren/Studenten. Faszinierend fand ich dabei die von der Autorin mit Studenten asiatischer Abstammung geführten Gespräche. Diese hatten kultur- und familiärbedingt Schwierigkeiten, da ihnen z.B. Respekt vor den Gefühlen der Anderen beigebracht wurde oder nur dann zu reden, wenn es etwas Wesentliches beizutragen gilt (Susan Cain führt an, dass in Fernorst die traditionelle Einstellung zum gesprochenen Wort sei, notwendige Informationen zu vermitteln; Stille und Innenschau würden Anzeichen für tiefes Nachdenken und Wahrheitssuche sein, während man mit Worten - möglicherweise auch besser ungesagte - Dinge offenbart und deshalb mit ihnen vorsichtig umgehen muss). 

Susan Cain hat Gespräche, Erfahrungen und Informationen im Wesentlichen abwechslungsreich und lebendig aufbereitet. Ich hatte teilweise das Gefühl, einen populärwissenschaftlichen Dokumentarfilm in Printform oder einen solchen Zeitungsartikel (in Serie). Die Art der Aufbereitung beinhaltet machmal aber auch z.B. Ausführungen der folgenden Art:  Sie war eine gut gekleidete Anwältin, die sich scheiden lassen wollte. Die Kleidungsfrage empfinde ich als überflüssiges Füllmaterial, die nichts mit dem Thema des Buches (und auch nicht mit der Scheidung und dem Problem der Frau) zu tun hat, und so habe ich manchmal die Augen gerollt. ;) 

Alles in allem fand ich das Sachbuch gut lesbar, interessant und informativ, wobei der Hauptaugenmerk aber auf den USA liegt.