Montag, 29. September 2014

Print-September-Zugänge

Für die Interessierten: :)



Einen Teil - Musenküsse, Ardalen, Mode - eine kurze Geschichte, Hickory Dickory Dock, What if - habe ich bereits gelesen. Mit Markowitz, eine Nacht, bin ich zur Zeit beschäftigt. ;)

Ich habe mir vorgenommen, Kinderland am kommenden Freitag zu lesen, im Übrigen schaue ich einfach, worauf ich wann Lust habe. :)

Sonntag, 28. September 2014

Herbstlesen by Winterkatze #8

Wunderbar, ich habe satte fünfeinhalb Stunden durchgeschlafen und dann später noch eine Stunde Dösen angehängt, eine deutliche Verbesserung zu den letzten beiden Nächten und prompt fühle ich  mich morgens auch besser. Es verspricht, ein schöner Tag hier zu werden.

Ich bin mir weiterhin noch nicht sicher, ob ich späer zum Herbstfest gehen werde oder eine kleine Runde "um den Pudding" drehe oder aber mich einfach schön eingepackt in eine Decke auf meinen windgeschützten Balkon in die Sonne setzen werde. Das werde ich operativ taktisch entscheiden.

Gestern abend habe ich meinen Poirot-Roman zu Ende gelesen und hatte diese Plotwendung - mal wieder ;) -  nicht erwartet. Inzwischen habe auch ich gelernt, dass Christie für den Leser Brotkrumen da lässt, aber da gibt es ja auch die red herrings. ;) Doch, "Hickory Dickory Dock" hat mich wieder sehr gut unterhalten und mich mit der Auflösung (Täter) überrascht.

Zum Frühstück werde ich neben dem Kaktusfeigen-Apfel-Salat (*grummel, selbst geschälte Kaktusfeigen sind noch wehrhaft) und dem Brötchen zunächst noch ein paar Musenküsse genießen. Später schaue ich vielleicht in "Der alltägliche Wahn" von Prado (der auch Ardalen geschaffen hat) hinein oder in "Eine Nacht, Markowitz" oder in "Mord in Labyrinth" ... oder vielleicht schaue ich, was es so mit Genitiv und Dativ auf sicht hat oder oder oder ...

Update 13.00 Uhr
Die durchaus interessante Zusammenstellung "Musenküsse" von Mason Currey habe ich beendet und mir danach "Eine Nacht, Markowitz" von Ayelet Gundar-Goshen gegriffen. Hermia ist Schuld es zu verdanken, dass ich mit Markowitz eine Seefahrt unternommen und ihn jetzt dabei beobachtet habe, wie er Bella den Scheidebrief verweigert (der Plan war, dass Markowitz (und 19 andere Männer) Frauen im nationalsozialistischen Europa heiraten, damit diese Europa verlassen und nach Palästina kommen können; dort sollte nach der Ankunft direkt die Scheidung erfolgen). Aber Markowitz will das nicht mehr; er will nicht in sein eintöniges einsames Leben ohne Bella (die ihn eindeutig nicht will) zurück. "Er würde mit ihr zusammenleben, und sein Leben würde die Hölle auf Erde werden, aber die sichere Hölle war ihm lieber als der ewige Zweifel." (S. 93)


Es ist durchaus möglich, dass ich bei Markowitz und seinem Freund Zeev (der die Tour ebenfalls mitgemacht hat) noch etwas in deren Moschawa bleibe - vielleicht greife ich zwischendurch auch mal zu meinem "neuen" Prado oder mache den Fernseher an. Ich werde berichten ...


Ich bin tatsächlich bei Markowitz in Palästina geblieben und sah mit an, wie Bella und er getrennt in einem Haus lebten, bis sie ging, wie sich seine Beziehung zu Zeev veränderte, wie der Palästinakrieg ins Land zog. Z.B. auf dem Backcover des Romanumschlages steht, dass der Roman auch komisch sei - ich empfinde das bislang nicht so. Für mich habe ich bislang kaum Humor in der Geschichte entdeckt, was ich aber auch nicht schlimm finde, ich stelle es einfach nur für mich fest. Die Geschichte, die bislang trotz des Geschehens im Wesentlichen um sieben Personen zirkuliert, ist intensiv und fesselnd.

Dennoch brauchte ich zwischendurch eine Pause und so habe ich mir zwischendurch die Folge "The Caretaker" aus der achten Doctor-Who-Staffel angeschaut, die bei der Erstausstrahlung derzeit weiterhin nur in englisch und ohne Untertitel verfügbar ist. Zum Teil sprechen die Darsteller aber so schnell, dass ich nicht mitkam. Nun, nächsten Samstag kommt die Wiederholung. Mit Untertiteln. ;)

Ich werde gleich noch eine Blogrunde drehen und dann entweder noch etwas lesen oder mir vielleicht eine Poirot-TV-Folge gönnen. Auch damit muss ich jetzt "sparsam" umgehen, ich habe nicht mehr viele zum "Das-Erste-Mal-Sehen". ;)

 (Abendessen)

Diesen Blogpost werde ich heute allerdings nicht mehr aktualisieren. Zur verlängerten Oktober-Herbstleseaktion lesen wir uns spätestens nächsten Samstag wieder (falls sie nicht bereits am Feiertagsfreitag losgeht?). Ich freue mich schon darauf! :)


Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen Restsonntag und eine möglichst stressarme Woche! :)

Samstag, 27. September 2014

Herbstlesen by Winterkatze #7

Schade, das letzte Herbstlesewochenende ist da ... Wie gut, dass die Winterkatze die Herbstleseaktion auf den Oktober ausgeweitet hat (klick). Es ist nun ja nicht so, als würde ich an den Wochenenden nicht sowieso lesen. Aber ich finde es schön, dass wir in dieser Aktion entspannt und ohne Zwang (sowohl in zeitlicher als auch inhaltlicher Hinsicht) virtuell zusammen sind und wir über die aktuelle Lektüre - aber nicht nur über diese - schreiben und uns austauschen. Und das findet in lockerer Atmosphäre auch im Oktober statt.  :)

Mein Tag ist leider nicht so gestartet, wie ich es erhofft hatte, nämlich ausgeruht nach einer durchschlafenen Nacht. Erkältungsbedingt bin ich ab halb zwei so ziemlich jede Stunde aufgewacht und habe um halb sechs dann aufgegeben. Vielleicht werde ich mir am Nachmittag mal etwas Schlaf gönnen, damit ich nicht - wie gestern - um 20.00 Uhr ins Bett falle, weil die Nacht davor auch so unruhig war. ;)

Die Erkältung tut meinem Appetit allerdings keinen Abbruch (aber es gibt erst einmal Tee statt Kaffee) und so starte ich jetzt erst einmal mit Frühstück in den Samstag  und lese etwas in "Musenküsse" von Mason Currey. Über Büchlein bin ich bei einer Instagramerin gestolpert. Es geht um die Tages(rituale)gestaltung von Künstlern, die so ihre Kreativität (manchmal vielleicht auch ihre Arbeitsmoral) ankurbelten oder in Gang hielten. Proust z.B. soll tagsüber geschlafen und abends/nachts gearbeitet haben, sein Croissant hatte immer von der gleichen Bäckerei zu kommen und er schrieb ausschließlich im Bett (kein Wunder, dass er regelmäßig nach zehn Seiten erschöpft war!). Versammelt sind Schriftsteller, Maler, Filmemacher. Ich lese dann mal weiter, später will ich ja noch in den Ort...

Update 14.15 Uhr
Ich habe zunächt etwas in Musenküsse weitergelesen: Jetzt weiß ich etwas von Thomas Wolfe (von dem ich noch nichts gelesen habe), was ich nicht unbedingt wissen wollte, aber nun. ;) Patricia Highsmiths Affinität zu Katzen war schon bis zu mir vorgedrungen, die zu Schnecken allerdings nicht. Beethoven wusch sich übrigens immer wieder über den Tag und war mit dem Wasser so freigiebig, dass die unter ihm Wohnenden nicht sehr glücklich waren. ;)  Es gibt wirklich über die unterschiedlichsten Menschen interessante kleine Details zu erfahren, ob ich ihre Werke nun kenne oder nicht. Das Buch habe ich allerdings daheim gelassen, als ich in die Stadt bin, um mir beim Optiker noch ein Brillengestell zur Ansicht zu bestellen, zwei Bücher im Buchladen abzuholen und im Samocca in dem auch heute früh im Bett begonnenen Hercule-Poirot-Roman "Hickory Dickory Dock" weiterzulesen.
Poirot steht dieses Mal der Schwester seiner effizienten Sekretärin Miss Lemon bei, die im Grunde das Studentenwohnheim, in dem sie arbeitet, komplett managt. Kleinere, keinen Sinn ergebende Dinge wie ein Schuh, Puder, ein Stethoskop etc. wurden gestohlen, auch ein Schal - der zerschnitten wieder auftauchte. Und inzwischen gab es einen Todesfall, der erste Eindruck ist Selbstmord, aber sehr schnell wird Poirot und Inspektor Sharp klar, dass dieser erste Eindruck falsch ist.

Inzwischen bin ich offensichtlich wieder daheim angekommen, habe meine Waschmaschine in Gang gesetzt und herausgefunden, wie ich mein Mittagessen zu mir nehmen kann, ohne dass mir die Hälfte davon herunterfällt. ;)

 Meine Augen tuen mir inzwischen etwas weh und ich denke, nach einer Blogrunde bei den den anderen Teilnehmern werde ich etwas Augenpflege betreiben. :)

Update 20.30 Uhr
Die knapp zweistündige Augenpflege - wirklich geschlafen habe ich nämlich nicht - hat gut getan. Sie hat auch dazu geführt, dass ich nicht jetzt schon völlig müde bin und ins Bett fallen will, sondern dass ich zur "normalen" Zeit, vielleicht zwischen 22.00 und 23.00 Uhr, in die Koje gehe und dann hoffentlich auch morgen zur normalen Zeit aufwache. ;)

Die weitere Zeit habe ich damit verbracht, die Eulenkekse der Winterkatze zu testen (schokoladig einerseits, mehr buttrig anderseits, beides lecker), während ich einen Krimi weiterlas.
Später habe ich diese Lektüre dann für die Zubereitung meines Abendessens - eine Kartoffel-Tortilla mit einer Tomate und dem zweiten Stück Gazi-Kräutergrillkäse (er quietscht *g*), die beide weg mussten - unterbrochen. Morgen wird es den Rest "salatartig" kalt geben.

Ich komme mit meinem Poirot-Roman gut voran und werde ihn vermutlich heute auch noch beenden. Nicht unerwartet, steckt einiges mehr hinter den verschwundenen Gegenständen - und es gab einen weiteren Todesfall. Ich tippe, dass auch das kein Unfall war.

 (Lesegesellschaft)

Weiterführen werde ich diesen Post heute allerdings nicht mehr, das bleibt einem neuen frischen Beitrag morgen vorbehalten. :) Wir lesen uns.

Freitag, 26. September 2014

Freitagsfüller by Barbara

Da ist er wieder mal, der

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Ein Klick auf die untenstehende Bild könnte die Lesbarkeit meiner Antworten noch erhöhen :)

Dienstag, 23. September 2014

Mode - eine kurze Geschichte von Jennifer Croll

Während der Herbstlese-Aktion der Winterkatze habe ich "Mode - eine kurze Geschichte" von Jennifer Croll gelesen. Ich habe mit Mode wenig "am Hut" und verfolge die Modeszene nicht bewusst. Thematisch fand ich das Buch aber interessant genug, um es mir zu besorgen. Denn der Klappentext versprach:

 "Wann erschien die erste Ausgabe der Vogue? Wer waren die bedeutendsten Modefotografen? Wie wurde das Mannequin zum Supermodel? Und was haben die Bilder von Mondrian, Dali oder Warhol auf Haute-Couture-Kleidern zu suchen? Mode - eine kurze Geschichte beschreibt die bahnbrechendsten Wendepunkte, größten Innovationen und spannendsten Entwicklungen der FAshionwelt und stellt ihre einflussreichsten Protagonisten vor: von Elisabeht mit ihrem ewig jugendlichen Teint bis zu Lady Gagas Schock-Outfits. Kenntnisreiche Texte und eine Fülle farbenfroher Bilder lassen die Geschichte der Mode von ihren Anfängen bis heute lebendig werden und beantworten alle Fragen, die Fashion-Fans schon immer beschäftigt haben."

Nun: In Kapiteln von ca. 8 - 10 Seiten (Text und Farbbilder) beschäftigt sich die Autorin mit verschiedenen Themenbereichen wie z.B. Mode und Königshäuser (z.B. der Look Elizabeths I. oder Dianas), Haute Couture, Modemagazine, Massenmode, Mode und Film, Mode und Ethik etc.

Die Kapitel liefern einen groben Überblick, der zumindest für meine neugierig-laienhaften Ansprüche im Wesentlichen ausreichend ist. Ich erfahre z.B. wie Aristokratie die Mode beeinflusst bzw. erste letztere auch "benutzt" hat. Marie Antoinette wird hier als Beispiel angeführt (ja, die Dame mit den Kuchen und dem Brot). Sie hat nicht nur eigene Mode entworfen und sie vorgelebt. Marie Antoinette erlaubte ihren Schneidern laut Buchangabe auch ausdrücklich, dass diese nach Ablauf einer gewissen Zeit die königlichen Ideen kopieren und verbreiten durften. Marie Antoinette erschuf sich so unabhängig von ihrer Position als Königin einen eigenen Status und mit ihm Einfluss.

Ich fand es auch auch interessant, an konkreten Beispielen zu erfahren, wie vom Militär Getragenes (z.B. ein im 30jährigen Krieg eng gebundener Schal kroatischer Söldner (á la Croate wird der Vorläufer der Kravatte)) bzw. für das Militär Entworfenes (der im ersten Weltkrieg für die Soldaten in den Schützengräben (engl. trenches) entwickelte Mantel) die Mode beeinflusste.

Bei der Lektüre des Buches habe ich für mich festgestellt, dass ich diese Inhalte deutlich interessanter fand als z.B., wer als Vater der Haute Couture gilt, wessen Ehefrau das erste Model war, wer auf der Vogue abgebildet war, wie sich Modemagazine wann entwickelten, was es mit Modehauptstädten und globaler Mode bzw. Internet auf sich hat. Das interessierte mich persönlich ziemlich peripher. Da las ich die Abschnitte über das Zusammenwirken von Kunst (außerhalb der Mode, denn das Schaffen von Kleidung als Ideen- und Kreativitätsausdruck dürfte ja auch mehr als reines Handwerk sein) und Mode schon wieder mit mehr Interesse und ebenso die Kapitel über die gegenseitige Beeinflussung von Film/Stars und Mode, Feminismus, Ethik oder Subkulturen, auch wenn sie kursorisch waren. So ist das mit den persönlichen Vorlieben. ;)

Es ist nicht überraschend, dass sich die Texte bei 192 Seiten und vielen Farbfotos nicht mit allen Aspekten befassen oder zu sehr ins Detail gehen können (aus meiner Sicht war dies offensichtlich aber auch nicht das Vorhaben der Autorin). Als Laie kann ich nicht beurteilen, ob etwas wirklich Wesentliches in der Zusammenstellung fehlt: Das Buch beschäftigt sich mehr mit der Beeinflussung der Mode als mit der Entwicklung von Kleidung. In den Kapiteln, die die Schaffung/das Entwerfen von Kleidung zum Thema haben, geht es im Grunde auch immer um gewebte Stoffe u. nicht um Strickwaren (was mir auffiel, weil z.B. die Herbstlese-Teilnehmerinnen Ariane u. Winterkatze stricken).Die industrielle Produktion bleibt, auch wenn sie z.B. im Kapitel Mode und Ethik gestreift wird, außen vor. Ich denke aber auch, dass sie nicht zwingend im Themenkreis dieses Buches enthalten sein muss.

Ich fand jedenfalls einige interessante Fakten ("Flapper"! *g*) und konnte zudem näher eingrenzen, welche Themenbereiche mich im Zusammenhang mit Mode mehr interessieren als andere. Nach Beenden des Buches empfand ich aber auch den Klappentext etwas zu viel versprechend. ;)

Eine Leseprobe findet ihr hier (klick).

Sonntag, 21. September 2014

Herbstlesen by Winterkatze #6

Der Sonntag hat mich mit Regen geweckt und das hat mich nicht im Mindestens gestört. Irgendwie verstärkt er heute mein heimeliges Gefühl für die Herbstleseaktion der Winterkatze. :) Ich habe mir heute früh ein Schokoladen-Croissant zum Frühstück gegönnt


 und dann eine kleine Feedreader- und Blogrunde gedreht, bevor ich mir "After the funeral" gegriffen habe. Ich werde noch ein wenig in dem Roman lesen, aber es fällt schon schwer, wenn man so zum Katzeln aufgefordert wird.


Falls ich später wechsle, wird es wohl wieder "What if" werden. Nur so erfahre ich schließlich, aus welcher Höhe man ein Steak abwerfen müsste, damit es gar ist, wenn es am Boden ankommt ...

Update 16.00 Uhr
Nachdem ich heute erst einmal mit Poirot angefangen hatte, konnte ich ihn nicht mehr weglegen. Ich habe nicht einmal gekocht, sondern nur Tee und "Gebäck" zu mir genommen.



Drei Äpfel später kann ich sagen: Die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten, Poirot mit seiner Ermittlungsarbeit - incl. Einholen von Informationen und dem Auftritt von Mr Pontelier von UNARCO ;) - fand ich gut eingearbeitet, die Auflösung gut. :)

Jetzt werde ich erst einmal eine Blogrunde drehen und danach wird es, wie schon angekündigt, mit "What if" weitergehen. :D

Update 21.05 Uhr
Unterbrochen von einer Koch-Experiment-Aktion*, die zu einem Schwarzwurzel-Kartoffel-Auflauf führte


habe ich mich den restlichen Sonntag mit Randall Munroe beschäftigt. Wer z.B. wissen möchte, ob irgendwann mal im Britischen Empire die Sonne untergeht, was passiert, wenn man einen Baseball mit Lichtgeschwindigkeit wirft oder wieviel (grüne) Energie Yoda durch Nutzung der Macht umsetzt, was mit der Erde geschieht, wenn die Sonne plötzlich erlischt (hat auf jeden Fall Auswirkungen auf die wilde Pastinake!), der sollte in "What if" hineinschauen. :) Einige der Artikel sind physikalisch und mathematisch etwas anspruchsvoller; hier sind die Zeichnungen wirklich hilfreich. Insgesamt fand ich - aber das ist ja über das Wochenende immer wieder deutlich geworden - das Buch spannend (auch wenn es sich eigentlich um "unnützes" Wissen handelt) und auf eine unterhaltsame Weise präsentiert. Wieviel von den im Buch enthaltenen Fragen tatsächlich schon in seinem - englischen - Blog Thema waren, habe ich übrigens nicht gecheckt). Wusstet Ihr, dass eine von einem Kommode fallende Katze (nicht, dass das je passieren würde!) ein Erdbeben der Stärke -2 auslöst?! Ich mochte den - teilweisen schwarzen - Humor, den der Autor in seinen Texten und Zeichnungen immer wieder an den Tag legt.

Liebe Winterkatze, die Herbstleseaktion ist eine tolle Idee gewesen - ich freue mich jetzt schon auf das nächste Wochenende!

Oh, und ich kann berichten, dass mein Oreokeks auch auf meinem Schoß lag - allerdings habe ich mein Handy nicht bei der Hand gehabt, es lag nämlich noch in der Küche. Aber der Herr hatte sich während des Nachmittags mal wieder anderweitig präsentiert und so schließe ich meinen heutigen Beitrag mit Marlowe, dem Vampir, ab:



*Natürlich hatte ich für die lt. Rezept im Wasserbad zu erhitzende Sahne-Eigelb-Senf-Apfelsaft-(Auflauf)Sauce keinen Apfelsaft im Haus! Als Ersatz habe ich eine Mischung aus Wasser, Balsamicoessig und Agavensirup mit etwas geriebenem Apfel produziert. Das Ergebnis hat jedenfalls (auch) geschmeckt - ob es mit Apfelsaft besser geschmeckt hatte, vermag ich naturgemäß nicht zu beurteilen. *g*

Samstag, 20. September 2014

Herbstlesen by Winterkatze #5

Hach, Samstag. Draußen ist es neblig (aber nicht kalt) und ich habe das Bedürfnis, mir sofort noch einen Tee aufzubrühen, mich in eine Decke zu kuscheln und mit Winterkatzes Herbstleseaktion weiter zu machen. Allerdings habe ich heute Vormittag noch ein paar Sachen zu erledigen (u.a. ist die Katzenfutterlieferung nicht in der Paketstation, sondern in der Filiale gelandet) und deswegen mache ich mich gleich auf den Weg. Aber ich habe den Tag bereits mit Lesen begonnen.


Wer die Margaret-Rutherford-Filme, aber nicht die Poirot-Romane kennt, dürfte bei der Lektüre von "After the Funeral" ein wenig staunen. Z.B. sind die Namen Enderby Hall oder Cora Lansquenet sehr vertraut (ich hatte prompt die verschleierte Frau bei der Testamentseröffnung vor Augen und Miss Marple und Mr Stringer, die diese auf einem Karren stehend belauschen), aber es ist Poirot, der zu Rate gezogen wird, während Miss Marple überhaupt nicht auftaucht. Cora, die jedenfalls auch im Roman nach der Beerdigung ihres vermögenden Bruders Richard in den Raum wirft, dass er ermordet wurde, wurde (auch?) ermordert. Da er einen Zusammenhang nicht ausschließen kann, bittet Richards Anwalt Poirot um Hilfe. An dieser Stelle des Romans bin ich inzwischen angenkommen. Ob es damit heute weiter geht oder mit einem anderen Buch, weiß ich noch nicht.

Update 17.00 Uhr
Viel zum Lesen bin ich immer noch nicht gekommen. ;) Zunächst war die Post aufzusuchen, dann der Optiker (Sitz der neuen Brille), dann der Baumarkt (ich habe mich entschieden, noch die Mittelstrebe anzubringen, hauptsächlich, weil ich jetzt mittig im Bett liegend "einsinke" und mich das tatsächlich stört *g*) und außerdem ein Geburtstagskind. Letzteres bekam ein Loup-Puzzle (klick), ich habe mir bei dieser Gelegenheit auch mal wieder Puzzle bestellt und bin ganz optimistisch, dass ich diesen Winter zum Puzzlen und Hörbüchhören komme. :) Dann war endlich Samocca-Time und ich konnte dem Windbeutel mit Sahne und Sauerkirschen einfach nicht widerstehen. :)

Nachdem ich ihn genossen hatte, habe ich in "What if" von Randall Munro hineingelesen. Bereits die Antwort zu der ersten hypothetischen Frage, was nämlich passiert, wenn die Erde sich plötzlich nicht mehr drehen würde, die Atmosphäre aber weiterhin, war ziemlich interessant (ich sage nur Stürme, die vom nicht fest verankerten Bunker bis zum Wolkenkratzer alles wegreißen) und hatte übrigens ein Happy End, bei dem der Mond eine Rolle spielt. Dazu schreibt und zeichnet der Autor sehr unterhaltsam und witzig (z.B. wäre Helsinki bei Eintritt des 1.Frage-Falles ein guter Ort zum Aussitzen, da sich dort nicht nur Tunnelnetzwerk befindet, sondern auch eine unterirdische Einkaufsmeile, Schwimmbäder und mehr). Auch auch die gelegentlichen Fußnoten sind lesenswert.

Tja, nach der Samocca Time war erst mal Auspacken angesagt, dann habe ich die Mittelstrebe angebracht, etwas in der Wohnung gewuselt, habe kurz - BÖSE - bei medimops hineingeschaut und vier Bücher bestellt ;) und schon ist es 17.00 Uhr. Keine Ahnung, wie das passiert ist. ;) Und statt mir jetzt ein Buch zu greifen, werde ich erst einmal eine Blogrunde drehen. :D

Update 20.50 Uhr:
Statt nach der Blogrunde zu lesen, habe ich  ja erst noch etwas den Feedreader geleert, die MuMs versorgt, bei Instagram vorbeigeschaut und den Festplattenrecorder programmiert (Doctor Who heute, Castle morgen) und dann meldete sich langsam auch mein Magen. Da mein Brot dringend weg musste und ich heute tatsächlich mal Eier gekauft habe (jawohl!), gab es bei mir vorhin mal wieder die herzhafte Arme-Ritter-Version (Ei mit Thymian, Salz u. Pfeffer verquirlt, Brotscheiben hinein und im Grunde mit frisch geriebenem Parmesan "paniert" und ab in die Pfanne). Damit es nicht so trocken wurde, gab es dazu den Gurkensalat á la Papa (dünn gehobelte Gurkenscheiben, Salz, Pfeffer, aber statt Essigessenz/Wasser nehme ich Balsamicoessig).



Später habe ich dann in "What if" gelesen und spannende Antworten auf neue Fragen bekommen. Die Elemente des Periodensystems Reihe für Reihe aufeinanderstapel? Klar doch: Die kurze Antwort war Reihe 1 und 2 geht, bei Reihe 3 würde man verbrennen, Reihe 4 würde uns mit giftigem Rauch töten, Reihe 5 würde beides zusammen tun und außerdem noch ein wenig Strahlung dazupacken, Reihe 6 heftig explodieren mit Auswirkungen u.a. auf das Bauwerk und mit Reihe 7 sollte man besser nicht anfangen - und dann beginnt Randall Munroe das alles noch ein wenig genauer auszuführen. So finde selbst ich Chemie interessant. ;) Lesegesellschaft hatte ich auch:

(Blitzlicht-Handyfoto, da ich nur die Leselampe an hatte)

 Mit "What if" komme ich gut voran, aber vermutlich werde ich später zu Poirot greifen, um etwas Abwechslung zu haben. :D

Diesen Post werde ich heute auch nicht mehr ergänzen, sondern mich morgen wieder mit einem neuen Beitrag melden. In diesem Sinne - wir lesen uns. :D


Sonntag, 14. September 2014

"Taken at the Flood" by Agatha Christie

Ich habe in letzter Zeit einige Poirot-Romane gelesen, manche waren großartig, manche "einfach" gut, manche nicht so berauschend. "Taken at the flood" ist ein weiterer Roman, in welchem der kleine Belgier ermittelt. Agatha Christie mag zu bestimmten Tatorten wie dem verschlossenen Raum oder Mordarten (Gift etc.) immer wieder zurückkommen, aber - zumindest in den Poirot-Romanen - sie verändert immer wieder die Art der Präsentation:

Hier führt sie im Prolog - Poirot ist 1944 in einem Herrenclub - durch einen Major Porter in die Geschichte ein. Der wohlhabende Gordon Cloades ist beim Londoner Blitz umgekommen, erst kurz zuvor hatte er die junge Rosaleen geheiratet. Major Porter kannte Rosaleens ersten Mann, einen Mr Underhay, der in Afrika Geschäfte machte und dort an einem Fieber verstorben sein soll. Durch Gordon Cloades Tod wurde nun die junge Rosaleen seine Alleinerbin zum Nachteil der übrigen Verwandschaft dieses Herrn.

Beinahe schon antiklimaktisch lässt Agatha Christie im nächsten Kapitel, zwei Jahre später, ein Mitglied der in Warmsley Vale lebenden Cloades bei Poirot auflaufen: Poirot soll herausfinden, ob Underhay wirklich tot ist, doch Poirot lehnt den Fall ab. Nur kurze Zeit später liest er in der Zeitung, dass ein Enoch Arden in Warmsley Vale ermordet wurde und Poirot wunder sich.

Szenenwechsel nach Warmsley Vale: Christie führt den Leser in das Leben der verschiedenen im Ort lebenden Cloades ein, die sich immer auf ihren "Onkel Gordon" verlassen konnten und nun seit längerer Zeit damit klar kommen müssen, vom Geld abgeschnitten zu sein. Sie verabscheuen Rosaleen, die zusammen mit ihrem Bruder David Hunter im Haus ihres verstorbenen Mannes lebt, und versuchen dennoch, von ihr Geld zu bekommen. Dann kommt ein Mann in den Ort, der sich als Enoch Arden vorstellt: Schnell wird deutlich, dass er ein Erpresser ist. Kurze Zeit darauf wird er ermordet aufgefunden. Wer war dieser Mann wirklich und wer hat ihn getötet?

Interessant fand ich in diesem Roman  - neben dem Fall und seiner Auflösung, die ich befriedigend fand, auch wenn mir (mal wieder) Poirot über etliche Kapitel fehlte - , dass immer wieder die wirtschaftlichen und emotionalen Auswirkungen des gerade beendeten zweiten Weltkrieges thematisiert wurden. Da sind z.B. die Kleinigkeiten wie die Rationenkarte, die Arden bei einem längeren Aufenthalt im Gasthaus hätte überreichen müssen, oder die Erwähnung des Schwarzmarktes im Zusammenhang mit der Küche im "Herrenhaus". Aber es geht auch um höhere Abgaben, Inflation, die veränderten Anforderungen an Arbeitskräfte, Kriegsheimkehrer, Daheimgebliebene - oder die persönlichen Verluste, die die Menschen erlitten haben. All dies zusammen ergab eine interessante und solide Basis für den Kriminalfall.

Aber im Zusammenhang mit der Kriegsheimkehrerin Lynn fühlte ich mich mehr und mehr unwohl. Schaut Euch diesen Austausch an (Lynn kommt gerade spät abends wieder zurück nach Hause und trifft ihre Mutter an):

"Well, there have been dreadful things in the papers lately. All these discharged soldiers - they attack girls." (Mutter)
"I aspect the girls ask for it" (Lynn, und es geht dann weiter: ) 
She smiled - rather a twisted smile. Yes, girls did ask for danger ... Who, after all, really wanted to be safe...?"
(Kapitel 14 S. 151 meiner Harper-Collins-Taschenbuchausgabe ISBN 978-0-00-7212101-4)

Bis dahin konnte ich Lynns emotionalen Zustand, ihre Unruhe, nachvollziehen, aber als ich den vorstehend zitierten Austausch las, war ich doch vor den Kopf gestoßen. Nichts hat mir den Eindruck vermittelt, dass Lynns Replik nicht ernst gemeint war, dass dies nicht ihrer Meinung entspricht - der Satz bleibt unkommentiert im weiteren Gespräch der beiden Frauen und ich finde auch nicht, dass der Satz "I aspect the girls ask for it" durch den Nachsatz relativiert wird. Die Aussage, die Einstellung, ist falsch. Was bleibt von dem bis dahin vermittelten Bild, dass Lynn eine moderne junge Frau ist, die durch den Kriegsdienst, auch im Ausland, einiges miterleben musste? Wie kommt sie zu dieser Einstellung? Und warum bleibt sie unkommentiert? Am Ende des Romans gibt es eine weitere Szene, die mich den Kopf schütteln lässt. Da ich nicht spoilern will, soll es bei der Erwähnung als solche bleiben. Lynns Einstellung und Verhalten - bezieht man spätere Szenen, insbesondere die letzte ein - lässt mich mit der Frage zurück, weshalb Agatha Christie diesen Roman auf diese Weise hat enden lassen. Dieser "Nebenschauplatz" des Romans hat für mich letztlich so viel vom Buch überlagert, dass ein eher unangenehmer Geschmack geblieben ist.

Herbstlesen by Winterkatze #4

Der heutige Sonntag startete recht früh, kurz nach 7.00 Uhr lag ich bereits wach und bin dann auch nach einer halben Stunde aufgestanden, habe die MuMs versorgt und mich dann auf dem Weg zum Bäcker gemacht. Ich hatte Lust auf ein frisches Croissant. :)

 (Das Frühstück hat Brunch-Qualität, meine Augen waren größer als mein Magen, lach. Ich habe noch ein halbes Brötchen und ein halbes Croissant für später, dafür wird es wieder kein Mittag geben. Der Obstsalat mit einem Klecks Frischkäse-Milch-Creme und Schoko-Agavensirup war lecker.)

Was Winterkatzes Herbstleseaktion angeht, habe ich auch heute bereits etwas in "Taken at the Flood" gelesen, der als Enoch Arden im Dörfchen aufgetauchte Mann wurde gerade tot aufgefunden. Sein Kopf wurde eingeschlagen, es sieht also nach Mord aus. Was die Person des Enoch Arden angeht, so hat die Winterkatze angedeutet, dass es vermutlich nicht der ist, an den ich (bislang) gedacht habe. Sie wird wohl damit recht haben, auch wenn sie nicht wissen kann, an wen ich gedacht habe *g*. Aber mir ist auch eine Bemerkung in den Sinn gekommen, und dies führte dazu, dass ich meinen ersten Verdacht verworfen habe. Raymond ist nämlich der Meinung, dass er das Gesicht Ardens schon einmal gesehen - oder jemanden, der Arden ähnlich sieht. Hm ...

Außerdem habe ich "Mode - eine kurze Geschichte" von Jennifer Croll angefangen. Ich habe mit Mode wenig "am Hut" und verfolge die Modeszene nicht bewusst. Thematisch fand ich das Buch aber interessant genug, um es mir zu besorgen. In kurzen Kapiteln werden hier verschiedene Bereiche behandelt, z.B. Mode und Königshäuser (z.B. der Look Elizabeths I. oder Dianas), Haute Couture, Modemagazine (später kommt u.a. auch Massenmode, Mode und Film, Mode und Ethik). Natürlich kann es bei den überschaubaren Kapiteln nicht ins letzte Detail gehen, aber sie liefern für Laien wie mich einen Überblick.

Mal sehen, mit was ich weiter mache. :)

Update 10.30 Uhr
Ich wurde abgelenkt. Durch Cookie-Wookie:



Update 15.00 Uhr
Poirot ist - natürlich - noch aufgetaucht. ;) Wie schon gesagt, spielt "Taken at the flood" kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges, was auch immer wieder thematisiert wird und zu Unsterströmungen in dem Roman führt. Ich fand das ganz interessant. Auch die Auflösung hat mich befriedigt. Auf der anderen Seite fand ich einige Aussagen in diesem Roman etwas unglücklich. Ich denke, ich schreibe zu diesem Poirot mal einen separaten Post. ;)


So sieht es übrigens aus, wenn ich versuche, mich aus meinem Lesesessel zu bewegen, weil ich die Toilette aufsuchen muss oder mir meinen Tee machen will:

(They are not amused)

Ich denke, ich werde jetzt wieder zu dem Modebuch greifen. Oder doch zu Pinky? Oder der lahmen Ente?
Ich werde berichten ...

Update: 19.40 Uhr.
Vermutlich ist es nicht wirklich überraschend, dass ich mich entschieden habe, das Modebuch weiter zu lesen, oder? Ich bin gut vorangekommen und habe endlich einen von Inspektor Japps (ich denke, er war das, allerdings weiß ich nicht mehr, ob es im Poirot-Buch oder in der TV-Serie war) Ausrufen "She is a flapper!" verstanden, lach. Flapper waren emanzipierte Frauen, die während des 1. Weltkrieges eine Vorstellung davon erhalten hatte, wie es ist, eigenes Geld zu verdienen. Sie prägten einen eigenen Stil mit kurzem Bob, den Kleidern mit Taillen auf Hüfthöhe etc. ;)

Mit ein wenig Glück werde ich das Buch heute auch noch (im Bett) auslesen. Aber die Herbstlese-Posts dieses Wochenendes enden mit diesem Update. Gleich gibt es adliges - kaltes - Essen, schließlich ist noch etwas von der Pilz-Pasta-Pfanne übrig, und ich werde mir, wie schon früher erwähnt, zum Wochenendausklang zwei Doctor-Who-Folgen der 8. Staffel anschauen. Und natürlich steht noch eine abschließende Blogrunde bei Kiya, Hermia und Winterkatze an.

Ich freue mich schon auf das kommende Wochenende, wenn die Herbstlese-Aktion weitergeht! Wir lesen uns spätestens dann hier in diesem Theater.

Samstag, 13. September 2014

Ardalén von Miguelanxo Prado

Ardalén = ein Wind aus Südwest, der u.a. den Geruch von Salz von der Atlantikküste bis weit ins Landesinnere bringt und der nach dem Volksglauben an den Küsten Amerikas entsteht und den Atlantik überquert *

Eine junge Frau kommt in ein Gasthaus eines spanischen Bergdorfes. Sie will mehr über ihren Großvater erfahren, der Ende der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts seine Frau und seine zwei Töchter verließ und nach Kuba ging, kurz zurückkehrte und seine Familie dann wieder verließ. Die Großmutter schweigt ihn tot, die Mutter macht es ihr nach, aber Sabela versucht etwas über ihn zu erfahren. Aus einem von der Tante aufbewahrten Brief weiß sie, dass ihr Großvater auf einem Schiff mit einem Mann aus diesem Dorf gearbeitet hat ... Die alten Männer im Gasthaus schicken sie zu Fidel - ausgenommen einer, Tomas, der nicht glücklich darüber ist, dass Fidel überhaupt erwähnt wird.

Fidel ist alt, sein Gedächtnis ist nicht mehr was es war. Er sagt "Die Erinnerungen kommen und gehen, ich kann sie nicht einordnen... Als wäre das Buch meines Lebens zerfleddert und ich hätte nur noch ein paar Seiten in der Hand, die ich nicht in die richtige Reihenfolge bringen kann."

Ob und an was sich Fidel erinnert und ob Sabela mehr über ihren Großvater erfahren wird, darüber will ich gar nichts sagen. Und auch nicht, warum Tomas, unglücklich über Sabelas Auftauchen ist - nur so viel, Tomas ist eine Giftspritze. 

Aber ich will versuchen, in Worte zu fassen, wie es mir beim Lesen der Geschichte - die deutsche Übersetzung von Sybille Schellheimer klingt für mich großartig - und Betrachten von Prados Fotos ging. Und das fällt mir schwer, weil ich noch immer nicht ganz fassen, was genau es ist, dass mich so berührt hat.

Als ich die ersten Bilder von Fidel sah, als er Sabela die Tür öffnet, musste ich schlucken - seine hagere Gestalt, sein weißes Haar, die Linien in seinem Gesicht, sein Blick, so fragend, traurig, allein. Ein paar Panels weiter traten mir das erste Mal - ja, es passierte mehrfach - die Tränen in die Augen. Fidel erinnert sich an das Licht, die Farben und die Musik - sein Gesicht ändert sich so deutlich. Im nächsten Bild sieht man nur Sabelas und Fidels Schemen an einem karibischen Strand, eine Visualisierung Fidels Erinnerung.

Später, Sabela ist bereits fort, bekommt Fidel Besuch aus der Vergangenheit, von Ramon. Es ist deutlich, dass Ramon nicht tatsächlich bei ihm ist - und um sie beide herum schwimmen Fische .... Ein weitere starkes Bild für mich ist der auf einem Stein am Eukalyptuswald sitzende Fidel. 

Die Gesichter sind ausdrucksstark. Nicht nur Fidels. Sabela erscheint mir traurig und als hätte sie Augenringe, als sie aus ihrem Auto steigt und ins Gasthaus tritt. Die Gastwirtin beobachtet ruhig, abwartend. Der stille Tomas, dessen Blicke und Mimik mich von Anfang an misstrauisch machen. Die Bilder zeigen Alltäglichkeiten - Personen in Gesprächen, das Rühren in einem Kaffee, Hände (beim Kartenspiel oder beim Erzählen) und ich mag sie, selbst dann, wenn die Augen übergroß sind oder die Perspektive in meinen ungeübten Augen etwas merkwürdig erscheint. Es sind, denke ich, Ölkreidezeichnungen.

Ich denke, dass mich die Geschichte und besonders die Zeichnungen so sehr berühren, dass mir mehrfach die Tränen kamen, hat - neben einer gewissen Melancholie der Geschichte - damit zu tun, dass mich Fidel an meinen Vater erinnert, den ich sehr vermisse, obwohl Fidel und er sich von einer vagen äußerlichen Übereinstimmung kaum ähnlich sind. Es ist einfach ... ein Gefühl der Vertrautheit. Hinzu kommt, dass ich die Ostsee vermisse. Die immer wiederkehrende Bezüge zum Meer ließen die bereits angeschlagenen Saiten in mir nicht verstummen, Fidel in einem Bergdorf so weit vom Meer entfernt und ihm dennoch auf eine besondere Weise so nah.

Ich habe, als ich das Buch beendet hatte, einfach nur da gesessen und es festgehalten. Ich fühle mich etwas müde und ausgelaugt. Die in mir heute hervorgerufenen Reminiszenzen sind anstrengend und emotional fordernd, aber sie sind nicht schlimm, trotz der Tränen. Sie gehören in die Kategorie traurig-schön.

Der gesamte Band wird in mir nachklingen.
Eine Leseprobe zu Ardalén von Miguelanxo Prado findet ihr hier: (klick) 
(fiktiver Wind, nach Miguelanxo Prado in "Ardalén")

Herbstlesen by Winterkatze #3

Ich habe mich die Woche bereits auf die Wochenend-Herbstleseaktion der Winterkatze gefreut und endlich ist es Samstag. Nun könnte ich durchaus mit der lahmen Ente New York weiter unsicher machen und vielleicht tue ich das am Wochenende auch noch. Aber zunächst lese ich etwas in meinem aktuellen Poirot-Roman, in welchem der Belgier den angeblich nicht verstorbenen ersten Mann einer nach zweiter Ehe verwitweten Frau suchen soll. Der Auftrag kommt von der Familie des zweiten Mannes, die durch die Heirat das erwartete Erbe verloren haben. Nun, mal sehen ...


Später am Tag, vielleicht nach meiner SamoccaTime, werde ich mir Ardalen greifen, eine Graphic Novel, die diese Woche gebraucht - aber in sehr gutem Zustand - bei mir eingetroffen ist Auf sie bin ich. auch schon neugierig.

 (Gesellschaft vormittags auf dem Balkon)

Update 15.30 Uhr
Inzwischen war ich in der Stadt und habe im dortigen Buchladen festgestellt, dass es jetzt auch deutsche Ausgabe von Agatha Christies Romanen mit Cover gibt, die den - meiner Meinung nach schön gestalteten - Harper Collins Cover entsprechen (Atlantik-Verlag). Aber ich bleibe jetzt bei den englischen Originalen. ;)


 Die SamoccaTime habe ich mit meinem Poirot-Roman verbracht, wenngleich Poirot bislang nur im Vorwort und im ersten Kapitel aufgetreten ist. Rosaleen, die das Vermögen ihres Mannes Gordon Cloade geerbt hat, wurde inzwischen von diversen Familienmitgliedern um Geld gebeten - und sie ist - in den Augen ihres Bruders David - so naiv und weichherzig und kommt den Bitten nach. Sie und ihr Bruder haben offensichtlich Armut kennengelernt und David ist nicht gewillt, der angeheirateten Verwandtschaft entgegenzukommen. Was mich irritiert ist, dass David immer wieder Rosaleens existierendes Gewissen verflucht, ich frage mich, was dahinter steckt. Außerdem ist jetzt ein Mann namens Enoch Arden aufgetaucht, der ganz offensichtlich versucht, Geld von David (also eigentlich Rosaleen) zu erpressen; es hat etwas mit Rosaleens erster Ehe zu tun (ich denke ich weiß, wer Enoch Arden ist). Allerdings lege ich Poirot jetzt erst einmal weg und blättere während meiner Teezeit in "Ardalén" hinein.

 (Statt Mittag habe ich mir leckeren Apfelkuchen aus dem Samocca mitgenommen)

Update 19.45 Uhr
Ich habe mir mein Abendessen gemacht. Die Zeit, in der ich die Zwiebel geschnitten, die Pilze gesäubert und zerkleinert, alles angebraten, erneut mit Rotwein abgelöscht, mit Pasta aus dem Kühlregal und einem Klecks Frischkäse und Kräutern vermengt habe, brauchte ich.


Miguelanxo Prados "Ardalén" hat mich sehr bewegt, bewegt mich noch immer. Eine junge Frau versucht ewas über ihren Großvater zu erfahren und sucht deswegen ein Bergdorf und dort den alten Fidel auf. Er versucht sich zu erinnern, aber so viele Dinge gehen ihm durch den Kopf, Erinnerungen? Vorstellungen? Fantasien? Prados Zeichnungen haben mich sehr berührt - ich werde in einem anderen Post versuchen, das in Worte zu fassen.

Jetzt, nach dem Essen, bin ich am Überlegen, was ich tun soll. Soll ich mir wieder Poirot nehmen, soll ich es mit einem Kinderbuch versuchen, soll ich einfach nichts tun und ins Bett gehen (siehe anderer Post). Ich weiß es noch nicht. Auf jeden Fall werde ich nachher noch bei Sayuri, Kiya, Hermia und Winterkatze hereinschauen.

Ich denke nicht, dass ich diesen Post heute noch fortführen werde, alles Weitere dann morgen. ;)

Freitag, 12. September 2014

Freitagsfüller by Barbara

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Freitagsfüller (klick)


Die Lesbarkeit könnte sich bei einem Klick auf das unten eingefügte Bild erhöhen. ;)


Sonntag, 7. September 2014

Herbstlesen by Winterkatze #2

Heute geht es weiter mit Winterkatzes Herbstleseaktion bei überraschend strahlend schönem Wetter gerade. Ihr hättet mich am heutigen Morgen sehen sollen, wie ich mich aus dem Bett gequält habe - als Büromensch bin ich an die gestrigen Handwerksarbeiten mit Holz so gar nicht gewöhnt. Mir tut derzeit alles weh, vom Nacken über die Schultern zu den Armen, Bauchmuskeln melden sich und die blauen Flecke von meinem gestrigen Rundlaufversuch haben sich auch stärker gezeigt. :) Nun, alles wird sich auch wieder geben.

Ich habe meinen Sonntag mit einem kleinen Reiswaffel-Frühstück begonnen, 


weil ich später ja zu der Einweihungsfeier - mit Peddy, es war bedeckt und klarte später auf, nur auf dem Rückweg bekam ich ungefährt drei Tropfen ab, Hin- und Rückfahrt ca. 25 km - eingeladen war.



 (en route)

Dort gab es in Schälchen serviert diverse Kleinigkeiten, z.B. Schinken und Melone, Rinderfilet mit einer Thunfisch-Sardellen-Creme oder (mein Favorit) gebratenes Zucchini-Paprikagemüse (kalt) mit leckerem Pesto und etwas Parmesan etc. Inzwischen bin ich allerdings wieder hier und es ist bereits Kaffeezeit und so habe ich mir bereits alles zusammengestellt. :)





Heute Vormittag habe ich "Lahme Ente in New York" von Maximilian Dorner angefangen. Letzter hat eine neurologische Krankheit, die ihn in seiner Mobilität so stark einschränkt, dass das Gehen von einigen hundert Metern mit Stock bereits eine Herausforderung darstellt. Er hat sich selbst herausgefordert und ist vier Wochen nach New York gefahren, absolutes Neuland für ihn. Ich habe seine Wahrnehmungen der ersten Woche gelesen, in der er in Hells Kitchen gelandet ist, Reiseführer-Sehenswürdigkeiten im Central Park nicht gesehen hat trotz mehrstündigem Aufenthalt und am Strand einen georgischen angehenden Medizinstudenten kennengelernt hat. Es liest sich nicht schlecht, dennoch habe ich noch keinen wirklichen Eindruck von dem Buch. Mal sehen, ob ich gleich wieder hierzu greife oder doch auf Poirot umschwenke. :)

Während der Radtour habe ich Agatha Christies "Die Mausefalle" zu Ende gehört, gelesen von Oliver Kalkofe, dessen Lesung mir ganz gut gefallen hat. Allerdings habe ich dieses Mal erlebt, dass die Täteroffenbarung für mich keine Überraschung wahr, mit dieser Lösung hatte ich sogar relativ früh geliebäugelt. Was mir trotz gelungener Atmosphäre nicht gefallen hat war, dass man als Hörer nichts hat, um die Lösung herzuleiten. Selbst wenn ich das nicht tue, weil ich mehr Gefallen daran finde, der Geschichte zu lauschen als mitzuraten, ist mir dies hier negativ aufgefallen. Es ist hier die Story, die den Gesamteindruck für mich mindert.

Ich werde jetzt eine Feedreader-Runde drehen und bei Kiya, Sayuri und Winterkatze hineinschauen.

Update 19.30 Uhr
Ich bin tatsächlich mit der Lahmen Ente weiter in New York geblieben mehr als die Hälfte seiner Zeit dort ist um - und ich bin mir noch immer nicht schlüssig, wie ich dieses Buch nun finde. Aber ich habe ja noch ein paar Seiten vor mir, von denen ich sicher heute noch ein paar lesen werde. Die MuMs haben mir heute Nachmittag Gesellschaft geleistet.



Aktuell habe ich aber das Buch weg gelegt und mir die TV-Verfilmung von Agatha Christies "Five pigs" in den DVD-Player gelegt. Dazu gibt es Restessen von gestern. Ich hatte zwei Paprika aufgeschnitten und angebraten, mit Rotwein und Zitrone abgelöscht, Frischkäse-Tortellini aus dem Kühlregal mit in die Pfanne getan, nach etwas Garzeit ein Teelöffel Frischkäse dazugegeben, mit Salz, Pfeffer und getrockneter geriebener Zitronenschale, Zitrone sowie etwas Honig abgeschmeckt und die Hälfte gestern warm gegessen. Heute gab es die verbliebene Hälfte kalt als Salat, was auch schmeckte.


Gleich drehe ich noch eine Runde den anderen Herbstleserinnen, werde mir dann die Poirot-Folge zu Ende schauen und anschließend wohl noch etwas lesen. Ein Update dieses Beitrags wird es aber wohl nicht mehr geben, denn alsbald nach Poirot werde ich wohl in die Koje fallen. Durch den Muskelkater einerseits und die - wenn auch akku-unterstützte - Bewegung auf dem Rad an der frischen Luft fühle ich mich recht erledigt. :)

Wir lesen uns spätestens am kommenden Wochenende in diesem Theater. :)

Samstag, 6. September 2014

Herbstlesen by Winterkatze #1

Auch wenn ich heute bislang kaum zum Lesen gekommen bin, gibt es trotzdem einen Post. :)

Der heutige Samstag war sozusagen ein Projekttag:



Während des entspannten Frühstücks auf dem Balkon habe ich etwas in "Poirot and me" von David Suchet gelesen. Ganz ohne Poirot geht es offenbar nicht - wenn schon kein Krimi mit ihm, dann etwas über seine Darstellung. Was ich bislang gelesen habe, finde ich charmant. David Suchet erzählt davon, wie er sich Poirot genähert hat, wie er sich eine Liste von Eigenschaften des Belgiers erstellt hat aus den Geschichten und Romanen Agatha Christies, wie er nach den ersten Probeaufnahmen entsetzt war, als er sah, wie "sein" Poirot ging (und wie er das änderte). Es gibt kurze Einführungen zu den Folgen - bislang spoilerfrei -, Eindrücke von den Schauspielkollegen und Regisseuren und wie die Produktionen von Kritikern aufgenommen wurden. ;)

Irgendwann habe ich aber Poirot weggelegt, um mich Projekt zwei zu widmen:



Mehr zeige ich von dem Küchenzustand nicht. :)

Dann ging es mit Projekt 3 weiter:


Gestern hatte ich festgestellt, dass ich mich im Baumarkt beim Zuschneiden 30 cm vertan hatte, aber wenigstens waren die Hölzer zu lang und nicht zu kurz. Ich habe das erste Holz peu a peu angepasst. Und dann wollte ich die Winkel anbringen - nur um festzustellen, dass mein Akkuschrauber seinen Geist aufgegeben hat. Also kurze Unterbrechung und ab in den Baumarkt und dann ging es mit der Winkelanbringung etc. weiter. Ich frage mich ja, ob die Winterkatze mich hat fluchen hören, weil sie mich fragte, ob der Basteltag aufreibend war (ja, das war er).

Deshalb habe ich dann auch erst mal geduscht und eine Pause gemacht.


Dabei habe ich ein paar Leseproben auf meinem ebook-reader gelesen, einige sind direkt gelöscht worden, aber z.B. "Alles andere als ein Kinderspiel" von Yishai Sarid über eine Kindergärtnerin in Tel Avivs, deren Kindergarten einem Architekten im Wege ist, weshalb sie "irgendwo" Geld leiht. Außerdem hat sie eine Affäre und dann taucht noch ihr Sohn auf, klingt von der Inhaltsangabe nicht nur interessant für mich, sondern las sich auch gut an. Den Roman werde ich auf meine Merkliste setzen. Auch "Good manners for nice people who sometimes say F*CK" von Amy Alkon las sich nicht schlecht an. Es ist nicht wirklich ein Etikette-Buch und irgendwie doch. So geht es in einem Kapitel um die These, dass wir unhöflich sind, weil wir in einer Gesellschaft leben, die zu groß für unser Gehirn ist: Die Autorin untermauert dies - mit diversen Ausführung - mit der angewandten Erkenntnis, dass Gesellschaften mit über 150 bis 200 Menschen sozial nicht mehr gut zu kontrollieren sind. Die Hutterer z.B. würden eher ihre Gesellschaft aufsplitten, wenn sie mehr als 150 Mitglieder erreicht, und eine neue Gemeinschaft gründen, als eine Polizei zu installieren. Das ist auch ein Buch, welches auf meine Merkliste wandert. ;)

Diszipliniert bin ich dann aber brav nach Hause geradelt und habe mich an die restlichen Reparatur- und Aufräumarbeiten gemacht. Jetzt hoffe ich einfach, dass es funktioniert. Ich habe kurz Probe gelegen und es mag meine "Kopfvorstellung" sein, aber ich denke, mittig (dort war früher die Strebe, jetzt habe ich zwei - jeweils seitlicher - angebracht) liege ich etwas tiefer .. hm, naja, vielleicht hole ich doch noch eine dritte Strebe. ;)

So, die MuMs schauen so hungrig aus, ich werde sie jetzt erst einmal versorgen. Und dann geht es zum Projekt Nr. 4 - noch etwas lesen, bevor die aktuelle Doctor-Who-Folge ("Robot of Sherwood") ausgestrahlt wird. :)

EDIT 22.15 Uhr
Abendessen machen, Katzen bespaßen und versorgen, dann noch ein paar Seiten "Poirot and me" und dann war es auch schon Zeit für "Robot of Sherwood". :) Momentan höre ich zwangsweise "Hey...heyhey Baby... I wanna know-ho-ho-how, if you'll be my girl....", weil in der Nachbarschaft irgendwo eine Fete stattfindet. Dabei habe ich schon die Fenster geschlossen, seufz. Hm, ich könnte jetzt ins Bett gehen - allerdings nervt die Musik. Ich könnte noch etwas lesen. Ich könnte auch noch eine Serienfolge anmachen, z.B. eine Doctor-Who-Zygon-Folge oder ein Poirot-Krimi oder oder oder... Ich weiß es noch nicht. Aber ich sage jetzt schon mal Guts Nächtle allseits, denn ein weiteres Update wird es heute nicht mehr hier geben. Morgen werde ich früh genug aufstehen und mal schauen, wie das Wetter ist. Sollte es ähnlich aussehen wie heute, werde ich vielleicht zur Einweihungsfeier mit Peddy fahren statt das Auto zu nehmen; ab 11 Uhr geht es dort los. Vorher werde ich vermutlich zum Lesen, aber nicht zum Bloggen kommen. :)

Mittwoch, 3. September 2014

Herbstlesen im September by Winterkatze

Die Winterkatze hat sich für die Septemberwochenende eine entspannte Leseaktion überlegt (klick). Ich zitiere:

"Also werde ich im September hier auf dem Blog von meinen Wochenenden berichten. Es gibt je einen Post am Samstag und am Sonntag, in dem ich von meiner aktuellen Lektüre erzähle und hier und da ein paar Fotos einstelle. Ihr kennt das ja schon von anderen Aktionen. ;)"

Ich habe mich entschlossen, bei dieser Wochenend-Leseaktion mitzumachen. Zwar bin ich z.B. dieses Wochenende etwas verplant (incl. Reparaturarbeiten an einem Bett, seufz), aber Winterkatzes zwanglose Aktion lässt mir genügend Freiraum, um zu lesen und in einem Post darüber zu berichten. Vielleicht werde ich immer nur einen Abendbeitrag schreiben, vielleicht werde ich auch einen Beitrag über den Tag hinweg aktualisieren und möglicherweise werde ich sogar mehr als die zwei Posts am Wochenende schreiben, falls ich tatsächlich mal wieder dazu komme, ein ausgelesenes Buch zu besprechen. :)

In diesem Sinne - wir lesen uns. :)

Und vielleicht habt Ihr ja auch Lust, am Wochenende über Eure Lektüre zu schreiben.