Montag, 30. September 2013

Ontour

Gestern habe ich frühmorgens eine Tour mit Peddy unternommen. Es war ziemlich kalt und der Wind kam hinzu; Handschuhe und Mütze waren Pflicht. Aber der Himmel und das Licht waren wunderbar.

Samstag, 28. September 2013

Boltenhagen Urlaub 2013: Nachlese und Projekt 52 Bücher - 2013: 33/2013

Ich bin dieses Mal pünktlich, wenn es um das 33. Thema von Felllmonsterchens Bücherprojekt

Sommerbücher

geht. Hehe!

Als erstes kam mir "Tschick" in den Sinn, der Roman des kürzlich verstorbenen Wolfgang Herrndorf. Ich habe Maik und Andrej (genannt Tschick) 2011 kennengelernt, als ich ihren Abenteuern in der gekürzten, aber autorisierten Hörbuchfassung, gelesen von Hanno Knoffler gelauscht habe. In den Sommerferien unternehmen die beiden so gegensätzlichen Jungen einen Roadtrip mit einem gestohlenen Lada - und Hanno Knoffler liest authentisch, vermeidet klischeehaft übertriebene Dialekte und Akzente und haucht Herrdorfs Werk (später habe ich auch den ungekürzten Roman gelesen) noch mehr Leben und Humor ein. Für mich war dieser Titel in 2011 ein absolutes Highlight.

Daneben ist das Thema aber auch eine gute Gelegenheit, kurz meine Sommerurlaubslektüre Revue passieren zu lassen.Ich konnte mich bei der Auswahl ja nicht entscheiden und packte gleich so 10, 11 Bücher in einen Karton und nahm ihn nach Boltenhagen mit. Gelesen habe ich auch einiges davon:

Da war "Meer in Gold und Grau" von Veronika Peters, welches an der Ostsee spielte und das mir - abgesehen von einer mich manchmal nervenden Protagonistin - in seiner Grundstimmung sehr gefallen hat. Dieses Buch hatte ich übrigens genau für den Sommerurlaub an der Ostsee gekauft. :)

Oder den Thriller "Verblendet" von Peter Abrahams, den ich nur gekauft habe, weil mir die Echo-Falls-Bücher von diesem Autor so ausnehmend gut gefallen haben - "Verblendet" war gut und unterhaltsam, gefiel mir aber nicht so gut wie die Echo-Falls-Bücher, die allerdings Krimi sind und einen ganz anderen Ton haben. ;)

"Die gemeine Hauskatze" von Terry Pratchett war sehr schnell gelesen und sorgte für einige Schmunzler und Lacher.

Der Krimi "Katzengold" von Christine Anlauff (erster Band) unterhielt mich ebenfalls gut. In dem Roman kreuzen sich die Wege des Freigängerkaters Serrano - der seine verschwundene Freundin sucht - und des Hauptkommissars Lindhaupt - der eigentlich nach einem Bandscheibenvorfall Zeit mit seiner Tochter verbringt und dabei zugleich die Wohnung seiner Exfrau hütet und dann in dem Fall einer vermissten Journalistin ermittelt.

Dann war da noch "Herr Mozart wacht auf" von Eva Bronsky (in Boltenhagen begonnen und daheim beendet). Der Roman wanderte in meinen Einkaufskorb, weil mich "Magnolienschlaf" dieser Autorin sehr berührte. "Herr Mozart wacht auf" beginnt damit, dass Wolfgang Amadé Mozart statt das Zeitliche zu segnen im Wien des Jahres 2006 aufwacht und sich zurechtfinden muss. Als jemand, der kein Instrument spielt, empfand ich das Buch sehr musikalisch und wünschte mir, dass ich diese Aspekte des Romans besser nachvollziehen könnte. Der Roman erschien übrigens bereits im Februar 2011, falls sich das jemand im Zusammenhang mit dem Zeitreise-Grundplot und "Er ist wieder da" von Timur Verne fragt. Wie ich gestern gesehen habe, gibt es die ebook-Version (wohl bis 03.10.2013, 24.00 Uhr) aktuell vergünstigt. Ich habe das bei amazon gesehen, aber der Preis muss auch für epubs anderer Anbieter gelten.

Außerdem habe ich Benno Pludras "Tambari" gelesen, was mich mehr als erwartet Zeit gekostet hat. Ich hatte Erinnerungen an dieses Buch, welches ich in meiner Kinderzeit gelesen habe und fragte mich bei der Lektüre, ob ich als Kind den Stil auch streckenweise so ermüdend fand und ob ich als Kind auch den Impuls hatte, es wegzulegen, dann aber doch weiterlas. Ich erinnere mich nicht mehr daran. Die Geschichte selbst gefällt mir noch immer.

Schließlich habe ich auf der Autofahrt nach Boltenhagen und während der Spaziergänge dort mein englisches Hörbuch "The Snake, the Dog and the Crocodile by Elizabeth Peters (A. Peabody #7) beendet - ich liebe diese Serie (besonders, solange Ramses noch jünger ist) der kürzlich leider verstorbenen Elizabeth Peters, das habe ich ja schon früher, auch im Rahmen dieses Projekts, angedeutet. :) In diesem Roman muss Amelia ihren veschleppten und gefangen gehaltenen Ehemann Emerson suchen ... und das ist erst der Anfang. Auf der Rückfahrt habe ich dann "Das Blut" von Guillermo del Toro und Chuck Hogan (gekürzt) begonnen, die Fortsetzung von "Die Saat" - Vampire.

Sonntag, 22. September 2013

Projekt 52 Bücher-2013: 32/2013

Oha, das Thema der 32. Woche von Fellmonsterchens Bücherprojekt 2013 lautet

"Olfaktorische Literatur. Es gibt ja so Werke, bei denen zieht der Geruch aus der Geschichte, ob Duft oder Gestank ist dabei fast zweitrangig, direkt in den Raum des Lesers. Manche Bücher stinken aber auch einfach tatsächlich, nach irgendeiner chemischen Substanz, die einem eigentlich was sagen sollte. Und natürlich die nicht zu verachtenden Ausdünstungen jungfräulicher Bücher, welche zum allerersten Mal aufgeschlagen werden…"

Ich habe letzte Woche versehentlich meinen Kaffeepott (Krümelkaffee, natürlich) umgestoßen und es gerade noch geschafft habe, die auf meinem ungebeizten Holzbeistelltisch liegenden Bücher in Sicherheit zu bringen. Der Tisch selbst duftete nach dem Säubern mit schlichtem Wasser dafür tatsächlich etwas nach Kaffee, vielleicht waren noch ein paar Krümel in den Ecken hängen geblieben. :)

Süßkinds Parfüm kenne ich nicht und ich habe auch nicht das dringende Bedürfnis, es unbedingt zu lesen. Ein Buch, welches aber auch in die olfaktorische Rubrik fällt, ist "Die Hüterin der Gewürze" von Chitra Banerjee Divakaruni, denn Zimt, Safran, Gelbwurz, Chilli etc. duften. Und entfalten in diesem Roman eine eigene Magie. Sie - die Gewürze - sind es die zählen, aber sie sollten nur unter der Obhut einer erfahrenen Hüterin zur Anwendung kommen. Ich habe es schon bei früherer Gelegenheit geschrieben: Ich hätte gern Zeit, um dieses Buch mal iweder zu lesen ...

Projekt 52 Bücher-2013 - 31/2013

In der 31. Woche von Fellmonsterchens Bücherprojekt heißt es

"Oooh wie puschelig :-D soo herzig!!!

und meine Augen und meine Hände wanderten ziemlich schnell zu dem Regalfach mit Literatur über - ÜBERRASCHUNG! - Katzen. :D

Katzen können in der Tat soo puschelig und herzig sein. Und elegant. Und göttlich - im Aussehen und im Benehmen, und zwar in mehr als einer Hinsicht, denn ich schließe nicht nur "schön" ein, sondern z.B. auch "launisch". :)

Ich habe hier Terry deRoy Grubers Buch "Working Cats" im Haus, durch welches ich gern blättere. Er hat Katzen an ihren "Arbeitsplätzen" fotografiert, klassisch im Buchladen, bei einem Steinmetz oder einem Uhrmacher. Komplettiert werden die Fotos von Anmerkungen der Katzenhalter - oder den von den Katzen adoptierten Menschen? :)

In diesem Zusammenhang dürfen Fotos meiner Helden nicht fehlen, ist doch klar, oder?




Desmond Morris hat intensiv "Catwatching" betrieben und seine Erfahrungen und Recherchen niedergelegt. Das war für mich eine sehr interessante Lektüre. Z.B. führt er aus, dass das Spielen mit der Beute regelmäßig nur Katzen betreiben, die von Menschen versorgt und betreut werden, insbesondere Hauskatzen, die den Jagdtrieb "kompensieren", wenn sie denn schon mal was Lebendes fangen. In der "Natur" käme diese Handlung regelmäßig nur vor, wenn Kitten mit Lebendnahrung versorgt werden oder ein Beutetier (Ratte) entsprechend groß ist und sich verteidigt.

Das sind zwei Beispiele aus meiner "Katzenbibliotheksabteilung". Es gibt natürlich noch mehr, von der sehr faszinierender und unpuscheligen Lektüre des Buches "Meine Wildkatzen" von Heide-Marie Fahrenholz - die Autorin prangert in diesem Buch u.a. die Zoobedingungen und den Handel mit Wildkatzen zwecks Haltung durch Privatleute in den 70er Jahren an und ihre Erfahrungen mit der Aufnahme solcher Tiere - bis hin zu den puschelig-herzigen Simon's Cat-Büchern von Simon Tofield.  Letzterer hat vor kurzem wieder einen Clip "Mirror Mirror"(klick!) eingestellt, über den ich herzhaft gelacht habe.

Dienstag, 17. September 2013

Fotos von den MuMs

Es ist ja eine EWIGKEIT her, dass ich Fotos meiner Helden gepostet habe. Daher ... :)

Montag, 16. September 2013

Projekt 52 Bücher- 2013: 30/2013

Deutsche Krimis

ist das Thema der 30. Bücherprojektwoche des Fellmonsterchens.

Wie gut, dass ich gerade einen deutschen Krimi ausgelesen habe, nämlich "Frau Maier fischt im Trüben" von Jessica Kremser. Diesen im Chiemgau spielenden Regionalkrimi hat mir die liebe Winterkatze geliehen, danke!

Frau Maier ist eine über 60jährige Frau, die mit ihrer Katze am See lebt und ihren Lebensunterhalt mit Putzen verdient. Bei einem Spaziergang am See findet sie eine Frauenleiche. Die von ihr alarmierte Polizei jedoch findet nichts - und der ermittelnde Beamte vermutet, dass Frau Maier wenn nicht senil dann jedenfalls eine um Aufmerksamkeit bemühte Person ist. Hat Frau Maier denn nun wirklich eine andere Möglichkeit, als selbst Fragen zu stellen? Zumal die Verstorbene von ihrer im Dorf lebenden Schwester vermisst wird. Und dann noch dieses alte Klassenfoto ...

Lobpreisungen auf Buchdeckeln nehme ich nicht mehr ernst, zu subjektiv ist einfach das Geschmacksempfinden. Hier aber stimmt es, zumindest für mich: "Man muss Frau Maier einfach mögen". Ja, mir ist Frau Maier ans Herz gewachsen, obwohl sie auf den ersten Blick langweilig wirkt. Aber sie liebt das den See und ihre Katze und war mir schon deshalb sympathisch. Mich hat sie zudem in ihrem Auftreten und der Art, wie sie den See und dessen Natur kennt, an meinen Vater erinnert - er war ruhig und hat viel beobachtet, ob am Achterwasser, an der Ostsee oder im Ort. Und außerdem entdeckte ich im Verlauf des Romans, dass so einiges in Frau Maier steckt.

Die Autorin konnte mich "bei der Stange" halten auch ohne High-Tech-Labor, Computer, drastisch-plastische Tatortschilderungen oder eine neu und ungewöhnlich-kreative Mordart. Das Tempo des Romans wird vermutlich nicht jedermanns Geschmack sein - meinen allerdings traf es. :) 

Sonntag, 8. September 2013

Projekt 52 Bücher - 2013: 29/2013

Das Thema der 29. Wochen von Fellmonsterchens Bücherprojekt ist einfach:

Lesezeichen


Naja, einfach. Also ich habe Lesezeichen, z.B. sehr hübsch in Katzenform (schön flach). Und ich habe auch ein magnetisches Klapplesezeichen. Mein Problem ist, sie sind offenbar in Büchern geblieben. Also schon in meinen Büchern, aber sie müssen erst wiedergefunden werden. ;) Mein selbstgebasteltes Star-Trek-Lesezeichen ist sicher auch da in einem unendlichen Bücherweltraum ...

Denn ehrlich gesagt, brauche ich eigentlich keine Lesezeichen. Wenn ich ein ebook lese, wird der Stand automatisch gespeichert. Wenn ich ein Printbuch lese und ich habe wirklich das Bedürfnis, etwas zwischen die Seiten als Lesezeichen zu legen, nehme ich,w as da ist, vom Kassenbon über Parkzettel bis hin zu einem abgerissenen Stück Zeitungspapier. Normalerweise kann ich ein Buch aber so zu klappen - wenn ich mir die Seite nicht konkret gemerkt habe, so doch ungefähr die Stelle im Buch. Und regelmäßig finde ich so die Stelle, an der ich aufgehört habe.

Projekt 52 Bücher - 2013: 28/2013

Während das Fellmonsterchen schon lange aus der Projekt-Sommerpause wieder da ist, habe ich meine ein wenig verlängert. Was natürlich wieder Aufholjagd bedeutet. :)

Das 28. Projektthema von Fellmonsterchens Bücherprojekt 2013 lautet

 Ein Buch, wodurch du etwas gelernt hast.
Das Thema könnte ich unter historischem Gesichtspunkten abklopfen (z.B. habe ich mal ein Sachbuch gelesen, dass sich mit der Maya- und Inkakultur beschäftigte) oder unter populärwissenschaftlichen Aspekten (z.B. Bücher von Stephen Hawkings) oder Reiseliteratur. Oder Belletristik. Selbst Krimis...

Aber morgen jährt sich ein Ereignis zum 10. Mal und dass es dazu kommt, habe ich u.a. einem anderen Sachbuch zu verdanken: Alan Carrs "Endlich Nichtraucher". Gleich vorweg, das Buch habe ich nicht mehr. Ich erinnere mich, dass es um die Analyse und das Durchbrechen von Rauchgewohnheiten geht. Ich hatte das Buch schon ein paar Jahre, bevor ich es im Frühjahr 2003 tatsächlich las.Es hatte in meinem Kopf endlich Klick gemacht, was das Rauchen anging, und ich war bereit, mir Allan Carrs Argumente nicht nur "anzuhören", sondern sie auch anzuwenden. Es vergingen ein paar Monate und dann habe ich am 09.09.2003  im Raucherbereich des Münchener Flughafens meine letzte Zigarette geraucht. Damals habe ich meine Freundin besucht, die Nichtraucherin ist und in deren Wohnung auch nicht geraucht wurde. Es war eine gute Gelegenheit und ich habe sie genutzt. Ich habe durch dieses Buch gelernt, meine Rauchgewohnheiten zu durchbrechen und aufzuhören.

Manche Dinge erstaunen mich noch heute. Ich habe lange Jahre und nicht wenig geraucht (auch bei Erkältungen, dann halt Menthol, was schon einiges über mein Suchtverhalten sagt) und dennoch hatte ich nicht mit Entzugserscheinungen zu kämpfen. Rauch in der Kleidung oder kalten Rauch mag ich zwar nicht wirklich riechen, aber ich hatte seit Anfang an bis heute kein Problem damit, dass Freunde und Bekannte in meiner Gesellschaft in Kneipen (ja, damals ging das ja noch *g*) oder in deren Wohnung rauchten und rauchen.

Aber es ist auch so, dass ich in emotionalen Stresssituationen noch immer gern zur Zigarette greifen würden, in den Jahren hatte ich diesen Impuls zwei- bis dreimal - aber ich habe ihm nicht nachgegeben. Ich fürchte einfach, dass ich sofort wieder mit dem Rauchen anfangen würde. ;)