Montag, 29. April 2013

Blogger beschuldigen :)

Blogger beschuldigen... Kathrin (Traumwelt einen Bücherwurms) hat vor ein paar Jahren dieses Label gepflegt - heute greife ich es mal auf:

Das Fellmonsterchen und Kerry, Tess sowie DarkJohann sind mit ihrer Themenvorgabe zu den Kinderbüchern im 52-Bücher-Projekt Schuld, dass ich nicht nur zwei Kinderbücher gelesen (okay, die zwei hatte ich vor Themenkenntnis gekauft) habe sondern eine Neuerzählung Grimmscher Märchen von Karin Duve. Außerdem habe ich mir die zum diesjährigen Projektthema erinnerten sowie zwei weitere Bücher meiner Kinderzeit bestellt und gelesen.
 
Da wäre zum einen Sandmännchen auf der Leuchtturminsel - vom Sandmännchen in einer Pause Herrn Rudi Strahl erzählt und von Herrn Eberhard Binder unter Aufsicht des Sandmännchens gemalt, wie zu Beginn des Buches versichert wird. Ich habe das Kinderbuch dann am Abend laut gelesen, denn diese gereimte Geschichte muss man einfach richtig hören. Vorher hatte ich mir aber die Bilder in Ruhe angeschaut. Wie hatte ich z.B. vergessen können, dass die Rettungshose für das Sandmännchen ja viel zu groß war und es auch in dieser Geschichte einen mutigen tapferen Schneider gab?! Das Sandmännchen sieht übrigens nicht wie das Fernsehsandmännchen aus (weder das der DDR noch das der BRD).

Nicht viel besser erging es mir mit "Jana und der kleine Stern" von Werner Heiduczek, welches ich ebenfalls laut gelesen habe - die hier verlinkte Buchladen-Seite finde ich übrigens ganz schön gefährlich ;) -. Die Illustrationen von Karl-Heinz Apoelmann finde ich immer noch wunderschön - und zu wem Jana alles geht: Meise, Lerche, Adler ... hach!


Als ich online nach "Jana und der kleine Stern" suchte, habe ich gleich noch zwei weitere Kinderbücher mitbestellt: "Bootsmann auf der Scholle" von Benno Pludra - ich hatte ganz vergessen, wie traurig es sich liest, wenn der Hund Bootsmann allein auf der Scholle herumläuft! Wie gut, dass es ein Kinderbuch ist. ;)

Das andere Buch ist "Die Suche nach dem wunderbunten Vögelchen" von Franz Führmann. Dort müssen die Kinder eines Wochenheims feststellen, dass das wunderbunte Vögelchen aus seinem Nest vor dem Heim gestohlen wurde. Gemeinsam mit zwei Polizisten machen sich drei von ihnen auf die Suche - die gar nicht so ungefährlich ist. Sehr schön an dieser Ausgabe aus dem Hinstorff-Verlag empfinde ich das Nachwort von Hans-Jürgen Walberg, das sich direkt an den kindlichen Leser wendet. Herr Walberg erklärt nicht nur in recht kindgerechter Sprache z.B. die in der Geschichte vorkommenden Begriffe Volkspolizist und Pionier. Zudem wir das Buch und der Autor in die deutsche Geschichte (DDR/BRD) eingeordnet und in diesem Zusammenhang z.B. auch auf das im Buch vorkommende "Haus Allwissend" eingegangen. Solche Nachworte wünsche ich mir auch in anderen Kinderbüchern, seien sie aus Zeiten der DDR oder aus 1957/BRD (Preußlers "Die kleine Hexe" und die Diskussion über damals gebräuchliche und heute nicht mehr politisch korrekte Bezeichnungen) oder aus z.B. 1880er Jahren/USA (Mark Twain) ...

Was es mit den anderen erwähnten Kinderbüchern und dem Buch von Frau Duve auf sich hat? Das gibt es im nächsten Post zu erfahren. :)

Samstag, 27. April 2013

Projekt 52 Bücher - 2013: 14/2013

Dieses Mal waren die Regale nach Buchumfang zu durchsuchen, denn das dieswöchige Thema von Fellmonsterchens Projekt lautete:

Welches/r Buch/Roman in Deinem Regal hat die meisten Seiten {ungefähr 1400 – 12bändiger Brockhaus ausgenommen}.

Mein erster Impuls ließ mich an Stephen King denken - und ich lag richtig.  

Bei den gelesenene Büchern fand ich "Die Arena" von Stephen King. Die gebundene Ausgabe umfasst 1280 Seiten. In diesem Roman wird eine Stadt durch eine urplötzlich auftauchende undurchdringbare Kuppel von der Außenwelt abgeschnitten. Welche Auswirkungen dies auf die die Natur (z.B. Luft) und natürlich insbesondere die Menschen hat, wird von King nach meinem Empfinden erschreckend gut erforscht. Der Roman ist übrigens als TV-Miniserie in Arbeit ...

Im Turm ungelesener Bücher habe ich einen weiteren Stephen-King-Roman gefunden, der noch mehr Seiten hat. Es handelt sich um eine englischsprachige Taschenbuch-Ausgabe von "The Stand" die 1421 Seiten umfasst. Die deutsche Ausgabe "Das letzte Gefecht" habe ich bereits gelesen, auch wenn ich sie nicht besitze. In einem Labor kommt es zu einem Unfall und ein Mitarbeiter, angesteckt mit einem tödlichen Grippevirus, entkommt, bevor die automatische Abschottung stattfindet. Das Virus verbreitet sich über die USA und die Überlebenden gruppieren sich um zwei Führungspersönlichkeiten: der "dunkle Mann" Randall Flagg und die 108jährige Abigail Freemantle. Ein Kampf scheint unausweislich Nicht nur das Szenario der Seuche ist unangenehm realistisch, auch die einzelnen Aktionen und Schicksale der "auserwählten" Überlebenden nach Ausbruch der Seuche bis hin zum Finale fühlen sich richtig an und sind nachvollziehbar. 

Falls ... ja falls man den aktuell 8bändigen Zyklus um den Dunklen Turm als ein Werk rechnen würde, wäre dies wohl in meinem Hause dasjenige mit den meisten Seiten. Allein der letzte Band hat in der hier befindlichen Taschenbuchausgabe bereits 1024 Seiten. Geschrieben wurde der Zyklus um den Revolermann Roland, der auf der Suche nach dem dunklen Turm ist, dabei Gefährten findet und mit ihnen nicht nur unsere Welt streift, ... von Stephen King. :) 

Hm, ich könnte den Zyklus mal wieder lesen.Oder überhaupt einen Roman von Stephen King ... Die Zeit, die Zeit... Ach, das ist Suter. Von dem habe ich heute gerade "Der Koch" gekauft.Vermutlich wird das Buch eher gelesen ;)

Montag, 22. April 2013

Foto-Impressionen

Das Osterwetter Anfang April habe ich ja gezeigt, aber netterweise wurde es dann ja besser. Naja, mit Ausnahme des einen Tages, an dem ich innerhalb kürzester Zeit Sonne, Regenschauer, Gewitter und Hagel erleben durfte. Ich hoffe, dass damit das Thema "Aprilwetter" abgehakt ist ...

Die nachfolgenden Fotos sind sämtlich mit der Handykamera aufgenommen und mit Instagram-Filter bearbeitet.











Sonntag, 21. April 2013

Projekt 52 Bücher - 2013: 13/2013

Der Samstag ist vorbei, das Thema der 14. Kalenderwoche bereits erschienen und mir ist noch immer kein Buch eingefallen, welches zu dem Thema der 13. Woche von Fellmonsterchens Projekt passt:


Ein Buch, dessen Titel wirklich nichts, 
aber auch gar nichts, 
mit dem Inhalt (der Geschichte) zu tun hat.

Entweder hatte ich einfach Glück, oder ich habe ein solches Werk einfach vergessen oder aktiv verdrängt. Falls mir doch noch ein Titel einfällt oder mir in Erinnerung gebracht wird, dann werde ich diesen Post ergänzen. :)

Samstag, 13. April 2013

Projekt 52 Bücher - 2013: 12/2013

Überraschung, es ist Samstag. :)

Dieses Mal geht es bei Fellmonsterchens Projekt um den

Vampir. 

Da sitze ich hier nun im Abendlicht und soll etwas über einen Vampir schreiben. Nun gut.

Als ich das Thema letzten Sonntag gelesen habe, musste ich zuerst an das zuletzt von mir gelesene Vampirbuch denken. Es war "Vampire á la carte" von Lynsay Sands. Ich hatte vor längerer Zeit mal aus dieser Vampirreihe "Ein Vampir zum Vernaschen" gelesen, in welcher der Vampir Lucern Argenau unter einem Pseudonym historische Liebesromane schreibt (seine historischen Sachbücher "laufen" nicht) und seine neue Lektorin alles daran setzt, ihn mal auf eine Lesereise zu bringen. Die Geschichte war flockig leicht, hatte Witz, etwas Erotik... Als dann in der Weihnachtsaktion(?) "Vampir á la carte" entweder sehr günstig oder sogar umsonst zu haben war, habe ich mir das ebook heruntergeladen. Kurze nette Lektüre, die nicht sehr viel Hirn erfordern und mal so wegkonsumiert werden kann, dachte ich. Ui, das ging in die Hose, jedenfalls für mich. Dabei war der Ansatz durchaus nett: Der Vampir Cale (auch aus der weitläufigen Argenau.Familie) ist noch immer auf der Suche nach seiner Seelengefährtin, und dies könnte die Restaurantbesitzerin Alexandra sein. Da sie händeringend einen Koch sucht, lässt er sich einstellen - obwohl er überhaupt nicht kochen kann. Während mich Lucerns Gesichte unterhielt, habe ich bei Cales Story nicht viel Freude empfunden. Was es mit Alexandras Pech in Bezug auf das Restaurant auf sich hat, war nicht wirklich spannend, der beziehungsmäßige Ausgang des Romans war auch unschwer zu erraten und wie Cale die Sache beschleunigt war ... nun, ich finde, die Autorin hat es sich an dieser Stelle ziemlich einfach gemacht. Ja, okay, es gab auch Überzeugungsarbeit zu leisten, aber das war danach und das Ergebnis .... nun, natürlich ist das Ergebnis bei dieser Art Geschichte von vornherein klar. ;)

Anlässlich des Themas habe ich dann aber bei Skoobe nachgeschaut und mir "Vorübergehend tot" von Charlaine Harris ausgeliehen, den ersten Band der Sookie-Stackhouse-Reihe. Erzählt aus Sookies Perspektive fand ich die Geschichte recht erfrischend. Vampire leben unter Menschen und es gibt künstliches Blut (welches natürlich nicht so "reichhaltig" ist wie echtes). Sookie ist Kellnerin einem Kaff und hat bislang noch keinen echten Vampir kennengelernt. Bis dann einer in der Bar auftaucht. Aufgrund ihrer "Behinderung" - sie kann Gedanken lesen - bekommt sie mit, dass "ihr" Vampir Opfer eines Überfalles werden soll und greift ein. Das hat Folgen für sie, die (menschlichen) Angreifer und "ihren" Vampir Bill. Und dann geht noch ein Killer im Ort um. Die Buchserie liefert übrigens die Basis für die Serie "True Blood" - falls das jemand noch nicht weiß. ;) Ich habe damals den Pilotfilm und ein oder zwei weitere Teile gesehen, die Serie dann aber nicht weiterverfolgt, aber einiges aus diesem Roman erinnerte ich auch aus den Folgen. Mir hat der ersten Teil recht gut gefallen und ich schließe nicht aus, dass ich irgendwann wieder zu einem Sookie-Stackhouse-Roman greifen werde.

Als die Woche dann voranschritt fiel mir ein, dass ich ja vor gar nicht langer Zeit eine Vampirgeschichte gehört habe.  "Die Saat" von Guillermo Del Toro (ja, genau der von "Hellboy" und "Pans Labyrinth") und Chuck Hogan, wunderbar gelesen von David Nathan (ich liebe seine Stimme und Vortragsart, auch "Der Anschlag" von Stephen King war fantastisch) beginnt mit einem Flugzeug auf dem New Yorker Flughafen - voller toter Menschen (ich fühlte mich an die Pilotfolge von Fringe erinnert). Das heißt, es gibt Überlebende, die allerdings sämtlich körperliche Veränderungen durchlaufen und beginnen, sich seltsam zu benehmen. Streckenweise fand ich "Die Saat" kaum hörbar. Kein Zweifel, es ist ein Horrorroman, der glaubhafte Protagonisten aufweist und eine zumindest an meinen Nerven zerrende und ja, teils auch eklige, Geschichte erzählt, die durch die Hörbuchfassung noch potenziert wird. Beim Film würde ich vielleicht die Augen zumachen, beim Buch würde ich vielleicht einen Absatz auslassen, weil ich ahne, was passiert, aber beim Hörbuch - ich fürchte mich vor dem, was kommen könnte, aber vorspulen? Wie lange? Also höre ich David Nathan zu, wenn das Flugzeug betreten wird, wenn ein überlebender Mann zu seiner Familie zurückkehrt, wenn Ephraim Goodweather als Leiter der Seuchenkommission versucht, der Sache auf den Grund zu gehen, wenn Prof. Setrakian (dessen Geschichte man ebenfalls erfährt) zu ihm stößt, wenn es um Goodweathers Sohn und Exfrau geht ... Eindeutig keine Vampirromantik.


Donnerstag, 11. April 2013

Fotos von Marlowe

Nein, nein, es gibt keinen Überhang an Blogbeiträgen mit Fotos hier .... :)

Habe ich die ersten zwei Fotos schon mal gezeigt? Egal, dann gibt es sie halt noch einmal. Sie wurden übrigens mit meinem Handy aufgenommen zum Teil mit dem inkwell-Filter (schwarz-weiß) der Instagram-App bearbeitet.



kein Filter

 kein Filter

Sonntag, 7. April 2013

Foto-Impressionen

Ich habe Euch ja gewarnt, dass noch einige Fotos von Ende März 2013 bis Anfang der vergangenen Woche hier bei mir "herumfliegen". Deswegen gibt es hier den nächsten Schwung - mit Handy u. Instagram-Filter bearbeitet -.

Hier vor Ort war Ostern zwar auch kalt und anfangs mit etwas Schnee vertreten, aber wenigstens nicht so ausgiebig wie in anderen Gegenden unserer Republik. Und momentan sehe ich hier strahlend blauen Himmel, die Sonne scheint und ich höre die Vögel zwitschern. Die MuMs haben aktuell auch Balkonzugang und freuen sich darüber. ;)

Seht die Fotos als Kontrastprogramm und Du, lieber Frühling, sieh sie als Aufforderung, Dich etwas mehr ins Zeug zu legen!


Osterspaziergangsbilder (von Karfreitag bis Ostermontag) folgen:
 














 Und nach Ostern 2013:








Samstag, 6. April 2013

Projet 52 Bücher - 2013: 11/2013

Das scheint langsam eine Tradition zu werden, dass ich das laufende Projektthema am letzten Tag der dazugehörigen Woche beantworte. ;)

In der 11. KW 2013 fasst das Fellmonsterchen in ihrem Projekt Variationen eines Themas zusammen:
liebstes Kinderbuch (Kerry)
bzw. Ein Buch, das man als Kind geliebt hat (Tessa)
bzw. Welche_r Autor_in hat Dich in Deiner Kindheit am meisten beeindruckt, sprich: Welche Bücher hast Du damals unter der Bettdecke verschlungen? (DarkJohann) 
Einfach? Natürlich nicht. Es geht ja schon damit los, dass das Alter nicht eingeschränkt wird. Und Fellmonsterchens Erinnerung trügt sie nicht, wir hatten das Thema schon einmal (klick) und dort habe ich eine Vielzahl meiner Lieblings-Kinderzeit-Bücher bereits genannt.

Deswegen konzentriere ich mich dieses Mal auf die Vorlesezeit. An die Titel von zwei Büchern erinnere ich mich besonders und deswegen qualifizieren sie sich auch für das dieswöchige Projektthema:

Das eine Buch hieß "Sandmännchen auf der Leuchtturminsel". Ich erinnere mich noch deutlich an den Wal auf dem Cover. Es ging darum, dass das Sandmännchen auf dieser Insel strandet, aber wie die Geschichte genau verlief, weiß ich nicht mehr.

Das andere Buch hieß "Jana und der kleine Stern". Es ging um einen Stern, der aus seinem Fenster gefallen war. Ich erinnere mich, dass ich die Zeichnungen wunderschön fand und nicht müde wurde, sie anzusehen. Zur Not auch mit einer Taschenlampe unter der Decke, wenn ich nicht darauf gewartet habe, dass ein Stern auf mein Bett fällt...

Anlässlich dieses Posts habe ich beide Titel gegoogelt. Neben den Links zu diversen Anbietern (neu und gebraucht) fand ich zwei Seiten, die Euch, wenn es Euch interessiert, ein paar mehr Informationen geben können:

Heiner Stauff beschäftigt sich auf dieser Seite (klick) mit dem Sandmann. Es findet sich dort das Cover "Sandmännchen auf der Leuchtturminsel" und er zitiert weiter unten auf dieser Seite Passagen aus dem Buch von Rüdiger Strahl. Die Geschichte wird offenbar in Reimen erzählt - daran habe ich mich gar nicht mehr erinnert. :/

Der Blog "interdruck" beschäftigt sich auf dieser Seite (klick) mit "Jana und der kleine Stern" von Werner Heiduczek und zeigt auch die wunderschönene Illustrationen von Karl-Heinz Apoelmann.

Und jetzt gehe ich los und besorge mir zur Erinnerung diese beiden Kinderbücher, zum gucken und selber lesen ...

Foto-Impressionen

Als ich gestern nach der Arbeit zu meinem Auto ging, lag zwar kein Schnee, aber diese kleinen Minikrümel, die auf meiner Haut landeten ... näh ... Ich muss offenbar meine winterlichen Bilder (nicht unbedingt immer mit Schnee, aber mit leicht erfrorenen Händen - was gab es im März doch frostigen Ostwind!) loswerden, damit Petrus - oder wer auch immer - merkt, dass wir das hier unten NICHT mehr sehen bw. fühlen möchten. Frühling! Hallo?!?!

Also der nächste Schwung Spaziergangsfotos, alle mit dem Handy gemacht, alles aus der zweiten Märzhälfte 2013 und mit  Instagram-Filter bearbeitet: