Montag, 28. Januar 2013

Cross-Over Comic Doctor Who und Star Trek: "Assimilation²"

Ich habe mich gestern und heute durch den Doctor-Who/Star-Trek Crossover-Comic "Assimilation²" (Teile 1-8) gelesen. Und zwar auf meinem Tablet.

An der Story haben gearbeitet über die Hefte hinweg Scott and David Tipton (Hauptautoren) mit Tony Lee. Die Zeichnungen stammen von J.K. Woodward (painting), aber auch von Gordon Purcell und The Sharp Brothers.

Den Comic hatte ich schon länger "auf dem Schirm". Wer den Blog verfolgt, weiß, dass ich ein Star-Trek-Fan bin und inzwischen - nach dem Neustart - auch ein Doctor-Who-Fan. Natürlich hat mich das Crossover dieser beiden Universen neugierig gemacht. Ich überlegte, ob ich die print-Version kaufe, die kindle-Version kam auch in Betracht, aber: Letztlich habe ich mich dafür entschieden, mir die Doctor-Who-Comic-App auf das Tablet zu laden und einen In-App-Kauf vorzunehmen, testweise sozusagen - und zwar den Sammelband "Assimilation²", welches in der mir gelieferten digitalen Versionen aus den Heften 1 bis 5 besteht und für den ich  6,99 Euro bezahlt habe.

Als ich den Sammelband ausgelesen hatte, konnte ich nicht wiederstehen und holte mir auch die restlichen Hefte 6 - 8 für je 1,79 EUR; im Februar 2013 wird auch insofern der nachstehend verlinkte Sammelband erscheinen (möglicherweise enthalten die Printversionen aber jeweils 4 Hefte, ich blicke da ehrlich gesagt, nicht so recht durch).


Zunächst noch etwas zu dem Comic-Lesen auf dem Tablet. Es funktioniert gut, wobei natürlich die Farbdarstellung beiträgt :) Mit einem Doppel"klick" auf ein Panel wird von Seitendarstellung auf Paneldarstellung umgeschaltet. Man erhält also jedes Panel einzeln in der richtigen Reihenfolge angezeigt, sobald man "weiter" blättert. Ein neuerlicher Doppelklick setzt die Darstellung auf Seitendarstellung zurück. Sowohl in der Panel- als auch in der Seitendarstellung kann man, falls gewünscht, in die Bilder hinein- und hinauszoomen. Ich bin mir allerdings unsicher, ob diese Panel-/Seitenumstellung der konkreten App geschuldet ist oder in jeder Comic-Reader-App funktioniert.

Zur Story:
Die Bewohner von Delta IV - Leutnant Ilia stammte von dort - werden ohne Vorwarnung von den Borg angegriffen. Aber die Borg werden von anderen Kreaturen begleitet, die in diesem Universum eigentlich nichts zu suchen haben: Cybermen. In Staffel 6 des Doctor-Who-TV-reboots artikuliert die Tardis gegenüber dem Doctor in der Episode "The Doctors Wife" sinngemäß "Ich habe Dich immer dorthin gebracht, wo Du gebraucht wirst". Und so geschieht es auch hier: Der Doctor, Amy und Rory landen mit der Tardis in der Enterprise. Und sie müssen ihre Kräfte mit denen der Enterprise-Crew vereinen, um der Assimilations- bzw. Umwandlungsbedrohung entgegen zu treten.

Um es vorweg zu nehmen: Mit Ausnahme von ein paar Punkten hat mir die in den Heften 1 - 8 erzählte Geschichte incl. der Zeichnungen gut gefallen.

Was die Zeichnungen angeht - nun, sie sind sicher Geschmackssache. J.K. Woodwards war für das Painting verantwortlich, ich habe auf J.K. Woodwards Blog (klick) auch ein Beispiel aus dem Crossover gefunden (klick). Es gibt auch noch eine weitere Seite - aber Spoileralarm, die Seite stammt aus dem letzten Heft 8 (wenngleich ohne Text): klick. Mir sagen die Zeichnungen im Großen und Ganzen zu, regelmäßig wurden die Charaktere durch spezifische Kopfhaltungen, Blicke und Mimik erfasst und transportiert. Hier fielen mir positiv William T. Riker und der Doctor auf. Enttäuscht war ich dagegen von Amys und Rorys Darstellung, hier fehlte mir regelmäßig die Ähnlichkeit zu den TV-Charakteren. Einige Zeichnungen wirkten zudem, hm, statisch. Das klingt etwas seltsam, sind Zeichnungen doch Momentaufnahmen, aber ich weiß nicht, wie ich es sonst ausdrücklich soll. Sie wirkten einfach nicht so wie die anderen Zeichnungen. Richtig fantastisch empfand ich jedenfalls die reinen Bleistiftzeichnungen im Heft 5 von Gordon Purcell, mit denen eine Rückblende auf die Ereignisse in den Folgen "In den Händen der Borg"/"Angriffsziel Erde" illustriert wird.

Storytechnisch treiben mich im Wesentlichen zwei Punkte um. Der eine Punkt ist: Amy und Rory wurde nicht wirklich in der Borg-Cybermen-Story als Charaktere genutzt; sie hatten in meinen Augen nicht wirklich etwas zu tun. Ich denke sogar, dass man ihre Parts sogar von anderen Figuren hätte übernehmen lassen können, der Doctor also allein gereist wäre.Der zweiten Punkt muss ich mit einer SPOILER-Warnung versehen. Es ist zwar nur ein kleiner Spoiler, aber just in case:

Die Geschichte beginnt auf Delta IV zur Sternzeit 45635,2, also nach "Angriffsziel Erde", jedoch vor "Ich bin Hugh", Stardate 45854,2. Es ist also durchaus nachvollziehbar, dass Picard sehr zügig und äußerst deutlich macht, dass er mit den Borg nicht weiter sprechen oder gar verhandeln will, obwohl ihn der Doctor eindringlich versucht, umzustimmen. Dann erscheint Guinan und unterstützt das Ansinnen des Doctors - wie gesagt, die Geschehnisse spielen vor "Ich bin Hugh" und auch Guinan muss in dieser TV-Folge erst lernen, mit Hugh zu kommunizieren -, aber auch Guinans Besuch ändert Picards Meinung nicht (obwohl er ihrem Instinkt in einem doch schon ähnlich gelagerten Fall in "Die alte Enterprise" vertraut). Dann taucht Amy auf und erzählt ihm, warum sie dem Doctor vertraut und überzeugt ihn, mit dem Doctor in die Tardis zu steigen. Hm... Nichts gegen Amy, die offensichtlich einen wichtigen Beitrag leisten und Picard zudem in die Tardis bringen soll. Und ja, sie zumindest kennt den Doctor länger als alle anderen an Bord. Aber Captain Picard kennt weder den Doctor noch Amy, warum sollte er also ihrem Wort mehr vertrauen als demjenigen des Doctors. Es überzeugt mich schlichtweg nicht, dass Picard auf Amy hört und Guinan, die er viel länger kennt und vertraut, im Grunde ignoriert (mal abgesehen davon, dass ich schon leichte Probleme damit hatte, dass Picard die Borg nicht einmal zu Ende anhören wollte, okay, das erklärt sich mit seinem traumatischen Erlebnis, aber - nicht mal zu Ende anhören?).


Abgesehen von diesen Punkten hat mich "Assimilation²" gut unterhalten und ich mochte die Referenzen zu beiden Serien, wie z.B. "amount of running involved" oder "Sisko's".Das Crossover funktionierte relativ gut. Ich habe nur die ganze Zeit heimlich darauf gewartet, dass Amy und Rory sich mit großen Augen sagen: "Das ist Star Trek! Wir sind in Star Trek!", denn in Doctor-Who-TV-Folgen wird Star Trek als Popkultur-Referenz durchaus erwähnt (wenn ich mich recht erinnere z.B. in der Folge "Closing Time" in reboot-Staffel 6. :)

Sonntag, 27. Januar 2013

EU-Bürgerinitiative: Wasser ist ein Menschenrecht

Ich muss gestehen, dass ich erst durch Dark-Johanns-Artikel auf den Plan des EU-Parlaments aufmerksam geworden bin, die Wasserversorgung für den privaten Mark (sprich: Großunternehmer) zu öffnen.

Hier findet ihr einen bereits aus Dezember 2012 stammenden Monitor-Bericht (klick), in welchem u.a. folgendes ausgeführt wird (es handelt sich um Auszüge aus der Reportage-Mitschrift der vorstehend verlinkten Webseite, falls das Video irgendwann nicht mehr verfügbar ist oder natürlich auch für Menschen, deren Hörvermögen ganz oder teilweise beeinträchtigt ist):

(Georg Restle:) "Die wichtigsten politischen Veränderungen verbergen sich manchmal im Kleingedruckten. Klammheimlich, versteckt in einer Richtlinie, versucht die Europäische Kommission gerade ein Jahrhundertprojekt durchzusetzen. Es geht um nicht weniger als um die europaweite Privatisierung der Wasserversorgung. Wenn sich die EU-Kommission durchsetzt, dürfte aus einem Allgemeingut dann ein Spekulationsobjekt werden, mit dem sich - auch in Deutschland - Milliarden verdienen lassen. Es ist ein Sieg großer multinationaler Konzerne, die für diese Privatisierung jahrelang gekämpft haben. Die Folgen für uns Verbraucher könnten erheblich sein.
Was da auf uns zukommt, zeigen Ihnen jetzt Stephan Stuchlik und Nikolaus Steiner: 
"Wasser ist nicht nur H2O, Wasser ist Leben. Zugang zu Wasser ist von der UN zum Menschenrecht erklärt worden. In Deutschland gehört Wasser zumeist den Städten und Gemeinden, also uns allen - noch. Doch das könnte sich schon bald ändern. Mit drastischen Folgen auch für Deutschland....Der neue Richtlinienvorschlag für Konzessionsvergabe versteckt geschickt die Forderung, dass im Bereich der Wasserversorgung eine Marktöffnung erfolgen müsse .... Die Idee der Kommission: Wasserlizenzen müssen europaweit ausgeschrieben werden. Dann aber kommen die privaten Partner zum Zug. Denn mit den Dumpingangeboten der großen Konzerne kann kein kommunaler Betrieb konkurrieren. ....Für private Investoren ist Wasser ein Gut wie Strom oder Gold. Denn Wasser ist Spekulationsobjekt, Wasser ist ein Wirtschaftsgut...Geld für den teuren Leitungsbau passt nicht zum schnellen Gewinn. Beispiele wie London oder Bordeaux zeigen: Rohre verrotten, Schmutz dringt ins Trinkwasser, oft geben die Gesellschaften dann Chlor oder ähnliches hinzu, um die Hygiene zu halten. Warum entscheidet die EU-Kommission gegen den Willen der europäischen Bevölkerung? Auf was für Gutachten stützt sie sich? Mit wem spricht sie hinter diesen Fenstern? Zum Beispiel mit ihnen, mit der Steering Group. Eine Expertengruppe, die die EU-Kommission in Fragen der Wasserpolitik berät. Die Teilnehmerliste ist erstaunlich, darin sitzen hauptsächlich Vertreter der Wasserindustrie und verwandter Industriebereiche..."
(Quelle: Mitschriftsauszug der Monitor-Reportage zur Sendung vom 13.12.2012, Reportage und Mitschrift sind zu finden hier (klick), Bericht: Nikolaus Steiner u. Stephan Stuchlik, Moderation(?): Georg Restle).

Das EU-Parlament hat am 25.01.2013 bereits darüber abgestimmt hat, eine einheitliche Vergaberegelung zu schaffen. Es besteht aber weiterhin die Chance, die Privatisierung zu stoppen. Wie die Karlsruher Stadtwerke auf ihrer Homepage ausführen:  
"Trotz der ... Entscheidung ist es nach wie vor wichtig, das Ziel von 1 Million Unterschriften europaweit zu erreichen, denn dann wäre die Europäische Kommission verpflichtet, das Thema nochmals auf die Tagesordnung zu nehmen. Und dabei kann sie die Bedenken unzähliger EU-Bürger nicht einfach vom Tisch wischen."
und

"Daher rufen wir weiterhin dazu auf, die Bürgerinitiative "Wasser ist Menschenrecht" mit einer Unterschrift zu unterstützen und/oder für mehr Bekanntheit des Themas im eigenen Bekanntenkreis zu sorgen.
Links: www.right2water.eu/de oder www.wasser-ist-menschenrecht.de"
Ich habe bereits hier (klick, Sprache deutsch) unterzeichnet. Man kann auch bzw. zusätzlich auf dieser Seite (klick) ein pdf.-Formular herunterladen, ausdrucken, ausfüllen (bzw. auslegen) und unterzeichnen  und an ver.di übermitteln.




Edit 11.02.2013
Die Bürgerinitiative hat die 1.000.000-Grenze geknackt, siehe Tagesschau-Artikel (klick)
Das ist aber kein Grund, sich nicht an der Initiative zu beteiligen ;). 
Jede Stimme zählt, sei dabei!

Projekt 52 Bücher: 2/2013

Und schon geht Fellmonsterchens Projekt in die zweite Woche:

"Stell dir vor, du könntest dein Frühstück, dein Mittag und dein Abendessen auf verschiedenen Kontinenten einnehmen, wohin würdest du reisen, was würdest du essen und welche Bücher würdest du auf die Reise mitnehmen?"

Ich stelle mir außerdem vor, es ist sonniger, nicht zu heißer, Sommertag.

Ich würde mich sehr, sehr früh in einem Ostseebad in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland, einfinden, z.B. Boltenhagen, Ahrenshoop, Prerow oder Zingst, damit ich spätetestens um 05.30 Uhr eine Runde in der Ostsee schwimmen und mich danach mit einem frisch aufgebrühten Pott Krümelkaffee und ein oder zwei Knüppel (längliche Weizenbrötchen), dazu Kirschkonfitüre und Käse, zum Frühstück hinzusetzen kann. Ich würde mir zunächst die aktuelle Ausgabe der "Ostseezeitung" besorgen und anschließend "Weltklasse: 100 Anekdoten aus Mecklenburg-Vorpommern" lesen. In diesem relativ schmalen Büchlein kann man sein Wissen über Prominente bzw. Ereignisse, die einen Bezug zum heutigen Mecklenburg-Vorpommern haben oder hatten, auffrischen bzw. erweitern. Erwähnt wird neben Max Schmeling (in MV geboren) und Edvard Munch (Inspirationen auch aus Warnemünde) z.B., dass Propeller für die Queen Mary in MV (Waren) gebaut werden oder dasss die erste künstliche Leber von Forschern in MV erschaffen wurde (Life Science und Gesundheitswirtschaft MV).Die kurzen und knackigen Beiträge sind regelmäßig mit weiteren Nachweisen zu Internetauftritten oder Literatur versehen (und natürlich könnte man noch einige Anekdoten mehr erzählen *g*).

Zur Mittagszeit würde ich mich - damit ich keine Zeit verliere - bei der nächsten Transporterstation melden und mich ins Caltech, Pasadena, USA, beamen lassen. Vermutlich würde ich einen kleinen Spaziergang machen und irgendwo essen; mit einem Bagel o.ä., etwas Salat und stillem Wasser (es ist ja Sommer) wäre ich zufrieden. An einem schönen Plätzen draußen auf dem Campus oder in der Bibliothek würde ich mir "Kümmert Sie, was andere Leute denken" von dem Physiker Richard Feynman greifen, der am Caltech gelehrt hat. Feynman erzählt dort von seinem beginnenden Interesse an der Physik, von seiner Zeit in Los Alamos und seinen Untersuchungen im Zusammenhang mit der Challenger-Katastrophe. Dabei bleibt er seinen Stil treu (der auch in der Übersetzung deutlich wird) und schreibt unterhaltsam, humorvoll, Interesse weckend und nur in Ausnahmefällen (bei wissenschaftlicher Faktendarlegung im Zusammenhang mit seinen Berichten) technisch.

Wohl (spätestens?) gegen 18.00 Uhr würde ich vermutlich über den Ozean hinweg eine Glocke hören, die mich zum Dinner (vermutlich Suppe, etwas Fisch und/oder etwas Fleisch, zum Dessert vielleicht Früchte) in ein kleines Landhaus nach Chawton, Hampshire, Großbritannien, rufen würde (weitere Besucher würden dort natürlich nicht mehr herumlaufen und zumindest bin ich nicht auf dem europäischen Festland *g*). In diesem Landhaus hat Jane Austen bis zu ihrem Tod gelebt und gearbeitet. Selbstverständlich würde ich nach dem Dinner in einem ihrer Werke lesen. Vielleicht in "Überredung" (ich mag Anne Elliot) oder in dem Roman "Stolz und Vorurteil", aus welchem das folgende Zitat stammt (Elisabeth Bennet hat zum Lesen gerade ein Buch in der Hand)..
 [Miss Bingley:] "Oh! certainly," cried his faithful assistant, "no [woman] can be really esteemed accomplished who does not greatly surpass what is usually met with.  A woman must have a thorough knowledge of music, singing, drawing, dancing, and the modern languages, to deserve the word; and besides all this, she must possess a certain something in her air and manner of walking, the tone of her voice, her address and expressions, or the word will be but half-deserved."

"All this she must possess," added Darcy, "and to all this she must yet add something more substantial, in the improvement of her mind by extensive reading.
[Elizabeth Bennet:] "I am no longer surprised at your knowing only six accomplished women.  I rather wonder now at your knowing any."
(aus "Pride and Prejudice" by Jane Austen, 8.51-53)
Wie gut, dass Mr. Darcy noch einen weiteren Aspekt nennt, da ich bei der Mehrzahl der von Miss Bingley genannten Punkte wohl passen muss ;)

Freitag, 25. Januar 2013

Foto-Impressionen

In diesem Monat war ich immer wieder in verschiedenen Gegenden on tour - und habe dabei auch - durchweg mit meinem Handy (Sony Ericsson Neo) Fotos gemacht, von denen ich Euch ein paar zeigen möchte. Die Fotos sind mit verschiedenen Instagram-App-Filtern - mit Inkaufnahme sämtlicher Folgen  ;) - bearbeitet.


 






Sonntag, 20. Januar 2013

Projekt 52 Bücher: 1/2013

Es ist Sonntag, es ist der 20.01.2013, und das erste Projektthema von Fellmonsterchens 52-Bücher-Projekt 2013 ist da: Was liest Du zurzeit?

Ich trage seit einer Woche "Fünf falsche Fährten" von Dorothy L. Sayers mit mir herum und lese immer wieder z.B. in Mittagspausen darin. Es ist ein Roman aus der Lord-Peter-Reihe von D.L. Sayers und ich komme mit diesem Buch nicht voran. Ich habe derzeit nicht einmal Lust, es weiter zu lesen, weshalb ich es auch erst einmal zur Seite legen und mir "Zur fraglichen Stunde" oder "Mord braucht Reklame" greifen werde. Im Dezember letzten Jahres habe ich über Hörspiele diese Lord-Peter-Romane entdeckt und mir, was ich finden konnte, aus der Bücherei ausgeliehen, verschlungen und dann die Titel - gebraucht - gekauft, sodass ich jetzt die fehlenden Bände nachlese. Ich mag den Erzählton und den unterschwelligen Humor von Dorothy L. Sayers, das Setting (hauptsächlich Großbritannien in der Zeit nach dem 1.Weltkrieg) und mir wachsen ihre Charaktere, besonders Bunter und (natürlich) Lord Peter mit jedem Roman mehr ans Herz. Eine wunderbare Liebeserklärung an Lord Peter findet man übrigens im Figurenkabinett der Winterkatze (klick).

Aktuell per digitaler Ausleihe lese ich "Eine Woche Mama, eine Woche Papa" von Ina Kiesewetter & Petra Wagner. Nein, ich lebe nicht in Trennung und habe auch keine Kinder. Mich interessiert einfach, was die Autorinnen - incl. Beispiele und Stellungnahmen von Psychologen - zu diesem Umgangs-Wechselmodell zu sagen haben.

Und ich wollte heute mit dem Buch "Eine Frage der Zeit" von Alex Capus anfangen. Das Buch habe ich mir gestern aus der Bücherei mitgebracht. Von diesem Autor kenne ich "Leon und Louise". Und weil mir dieser Roman gut gefallen hatte, habe ich "Eine Frage der Zeit" - man könnte bald sagen unbesehen ;) - eingesteckt.

Dienstag, 15. Januar 2013

Projekt 52 Bücher-2013 by Fellmonsterchen

Ganz genau, das Fellmonsterchen startet in 2013 sein 52-Bücher-Projekt neu. Den entsprechenden Beitrag könnt ihr beim Fellmonsterchen hier (klick) finden. Worum es geht? Die Kurzfassung - übernommen vom Fellmonsterchen -:

"Jede Woche am Sonntag werde ich ein Motto veröffentlichen. Start ist der 20. Januar 2013. Seltsames Datum für den Beginn eines Projektes? Ja! Aber passend, bietet sich doch die dunkle, kalte Jahreszeit besonders an, um reichlich Bücher zu lesen. Zu dem Motto schreibt Ihr dann einen Blogartikel mit einem Buch, das dazu passt, und sei es, dass man dafür um 100 Ecken denken muss. (Ja, es können auch gern mehrere Bücher sein, kein Problem!) Erlaubt sind Bücher, Hörbücher, Comics und wenn’s passt auch sonstiges gedrucktes Zeuchs. Ich sehe das Projekt ganz locker und habe nicht vor, 100 Regeln aufzustellen....
Wenn Ihr den Artikel geschrieben habt, wäre ein Hinweis mit Link bzw. ein Trackback in dem Kommentar des jeweiligen Sonntagsartikels sehr nett, damit mir der Artikel nicht durchflutscht. Lesehungrige Menschen und Monster auf der Suche nach Futter können dann dort aus den Kommentaren raus direkt zu Euren Links klicken und BÜCHER, BÜCHER, BÜCHER finden. :-) Außerdem werde ich sämtliche Beiträge in der ... Tabelle [editiert Natira-hier: klick] pflegen ..."
Es ist also - wie im Vorjahr - keine klassische Buchchallenge, in welcher Bücher zu lesen und zu rezensieren sind (was man natürlich trotzdem entsprechend der Themenvorgabe machen kann). Der Schwerpunkt liegt vielmehr darauf, zum Thema "passende" Texte vorzustellen. Hierbei darf auch gern um diverse Ecken gedacht werden etc. Beispiel: Das Projektmotto lautet "Tanz", dann reicht ein Buch mit einer Tanzszene. Oder es ist eine Tänzerbiographie. Oder es geht um Wien (Ecke: Wiener Walzer) und hat gar keinen tänzerischen Bezug etc.

Vielleicht habt Ihr ja Lust mitzumachen, oder die Beiträge zu verfolgen. Und falls Ihr keinen eigenen Blog habt, dann dürfte das auch kein Hindernis sein. Ich bin so frei und behaupte, das Fellmonsterchen hat bestimmt nichts dagegen, wenn ein entsprechender Kommentar zum jeweiligen Projektpost bei ihm hinterlassen wird. :)

Ich hoffe, dass mich Waggy wieder und vielleicht auch Poe zusätzlich in diesem Jahr unterstützen. Meine Beiträge im ersten Projektjahr findet Ihr übrigens hier (klick);  alle Beiträge im Vorjahr hat das Fellmonsterchen fleißig in dieser Tabelle (klick) gesammelt.

Meine Beiträge dieses Projektjahres werde ich unter dem Label "Projekt 52 Bücher-2013" sammeln. Sie können über "Buchaktionen 2013" aufgelistet werden, über "Alpha Memory"/Labels bzw. über 2013 hinweg auch über das in der Sidebar verlinkte Logo.

Wir lesen uns. :)

Dienstag, 1. Januar 2013

eine klitzekleine Zusammenstellung

Ich habe gerade meine Leseliste 2012 (zu finden im Header unter Leselisten) aktualisiert  und die interne Monatsübersicht, die Ihr, falls es Euch interessiert, auch aufrufen könnt (unter dem Label "2012"). Aber eine kleine Zusammenfassung gibt es auch hier:

In 2012 habe ich insgesamt 161 Titel (print, audio, ebooks) gelesen (30861 Seiten) bzw. gehört. Wie mir meine über das Jahr 2012 gepflegte TuB-Zählung zeigt, waren 74 Titel von meinem TuB, im Übrigen muss es sich also um Leihgaben (privat, Bibliothek, skoobe) gehandelt haben. 

Ausgegeben für Bücher (print bzw. ebook) und Audioumsetzungen habe ich in 2012 insgesamt 535,98 EUR. Es sind insgesamt 165 Titel in mein Haus eingezogen, davon 55 print-Bücher, 91 ebooks und 19 audio-books. Es gibt also einen deutlichen Überhang an digitalen Titeln, was viel mit den kindle-sonderaktionen (hauptsächlich die englischsprachigen Titel für 0,99 EUR) zu tun hat.

An den Buch-Challenges bzw. -projekten 2012 habe ich erfolgreich teilgenommen. Naja, es waren ja auch nur zwei, zum einen die English-Reload-Challenge (klick) und zum anderen das in 2012 beendete Projekt des Fellmonsterchens (klick). Außerdem habe ich an einem privaten Lesemarathon (klick) von ThatYvo teilgenommen.

Für 2013 habe ich mir nur Fellmonsterchens Projekt 2013 vorgemerkt. Auch falls Katrin und Nina erneut eine English-Challenge veranstalten, werde ich dieses mal passen. Aber: Dank ihrer Challenges in den Jahren 2011 und 2012 bin ich viel versierter im englisch-Lesen geworden (und habe einen umfangreichen englisch-Titel-SuB aufgebaut *g*), kein Wunder, habe ich doch - challengegemäß - regelmäßig in englisch gelesen. Ich werde mich also auch an anderen 2013-Challenges nicht anmelden, aber vielleicht werde ich mich lose an Monats- oder Challenge-Vorgaben einiger Blogger orientieren. Und möglicherweise findet ja auch wieder ein Lese-Marathon statt. Über die Teilnahmen werde ich dann spontan und operativ taktisch entscheiden. 

In diesem Sinne... Wir lesen uns. :)