Samstag, 28. September 2013

Boltenhagen Urlaub 2013: Nachlese und Projekt 52 Bücher - 2013: 33/2013

Ich bin dieses Mal pünktlich, wenn es um das 33. Thema von Felllmonsterchens Bücherprojekt

Sommerbücher

geht. Hehe!

Als erstes kam mir "Tschick" in den Sinn, der Roman des kürzlich verstorbenen Wolfgang Herrndorf. Ich habe Maik und Andrej (genannt Tschick) 2011 kennengelernt, als ich ihren Abenteuern in der gekürzten, aber autorisierten Hörbuchfassung, gelesen von Hanno Knoffler gelauscht habe. In den Sommerferien unternehmen die beiden so gegensätzlichen Jungen einen Roadtrip mit einem gestohlenen Lada - und Hanno Knoffler liest authentisch, vermeidet klischeehaft übertriebene Dialekte und Akzente und haucht Herrdorfs Werk (später habe ich auch den ungekürzten Roman gelesen) noch mehr Leben und Humor ein. Für mich war dieser Titel in 2011 ein absolutes Highlight.

Daneben ist das Thema aber auch eine gute Gelegenheit, kurz meine Sommerurlaubslektüre Revue passieren zu lassen.Ich konnte mich bei der Auswahl ja nicht entscheiden und packte gleich so 10, 11 Bücher in einen Karton und nahm ihn nach Boltenhagen mit. Gelesen habe ich auch einiges davon:

Da war "Meer in Gold und Grau" von Veronika Peters, welches an der Ostsee spielte und das mir - abgesehen von einer mich manchmal nervenden Protagonistin - in seiner Grundstimmung sehr gefallen hat. Dieses Buch hatte ich übrigens genau für den Sommerurlaub an der Ostsee gekauft. :)

Oder den Thriller "Verblendet" von Peter Abrahams, den ich nur gekauft habe, weil mir die Echo-Falls-Bücher von diesem Autor so ausnehmend gut gefallen haben - "Verblendet" war gut und unterhaltsam, gefiel mir aber nicht so gut wie die Echo-Falls-Bücher, die allerdings Krimi sind und einen ganz anderen Ton haben. ;)

"Die gemeine Hauskatze" von Terry Pratchett war sehr schnell gelesen und sorgte für einige Schmunzler und Lacher.

Der Krimi "Katzengold" von Christine Anlauff (erster Band) unterhielt mich ebenfalls gut. In dem Roman kreuzen sich die Wege des Freigängerkaters Serrano - der seine verschwundene Freundin sucht - und des Hauptkommissars Lindhaupt - der eigentlich nach einem Bandscheibenvorfall Zeit mit seiner Tochter verbringt und dabei zugleich die Wohnung seiner Exfrau hütet und dann in dem Fall einer vermissten Journalistin ermittelt.

Dann war da noch "Herr Mozart wacht auf" von Eva Bronsky (in Boltenhagen begonnen und daheim beendet). Der Roman wanderte in meinen Einkaufskorb, weil mich "Magnolienschlaf" dieser Autorin sehr berührte. "Herr Mozart wacht auf" beginnt damit, dass Wolfgang Amadé Mozart statt das Zeitliche zu segnen im Wien des Jahres 2006 aufwacht und sich zurechtfinden muss. Als jemand, der kein Instrument spielt, empfand ich das Buch sehr musikalisch und wünschte mir, dass ich diese Aspekte des Romans besser nachvollziehen könnte. Der Roman erschien übrigens bereits im Februar 2011, falls sich das jemand im Zusammenhang mit dem Zeitreise-Grundplot und "Er ist wieder da" von Timur Verne fragt. Wie ich gestern gesehen habe, gibt es die ebook-Version (wohl bis 03.10.2013, 24.00 Uhr) aktuell vergünstigt. Ich habe das bei amazon gesehen, aber der Preis muss auch für epubs anderer Anbieter gelten.

Außerdem habe ich Benno Pludras "Tambari" gelesen, was mich mehr als erwartet Zeit gekostet hat. Ich hatte Erinnerungen an dieses Buch, welches ich in meiner Kinderzeit gelesen habe und fragte mich bei der Lektüre, ob ich als Kind den Stil auch streckenweise so ermüdend fand und ob ich als Kind auch den Impuls hatte, es wegzulegen, dann aber doch weiterlas. Ich erinnere mich nicht mehr daran. Die Geschichte selbst gefällt mir noch immer.

Schließlich habe ich auf der Autofahrt nach Boltenhagen und während der Spaziergänge dort mein englisches Hörbuch "The Snake, the Dog and the Crocodile by Elizabeth Peters (A. Peabody #7) beendet - ich liebe diese Serie (besonders, solange Ramses noch jünger ist) der kürzlich leider verstorbenen Elizabeth Peters, das habe ich ja schon früher, auch im Rahmen dieses Projekts, angedeutet. :) In diesem Roman muss Amelia ihren veschleppten und gefangen gehaltenen Ehemann Emerson suchen ... und das ist erst der Anfang. Auf der Rückfahrt habe ich dann "Das Blut" von Guillermo del Toro und Chuck Hogan (gekürzt) begonnen, die Fortsetzung von "Die Saat" - Vampire.

Kommentare:

  1. Ich finde es spannend zu sehen, was für eine Mischung dich in den Urlaub begleitet hat. Schön, dass du so ein gutes Händchen bei der Lektüre hattest. :) Oh, und herzlichen Glückwunsch zum pünktlichen Post! :D

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    1. Danke, danke, liebe Winterkatze! :)
      Btw: Sind die neuen Kommenatarfelder nicht seltsam? und Notify me? Nun ja ...

      Die Mischung hat sich insgesamt als recht bunt und recht gut herausgestellt. Es war kein Nervbuch darunter. :)

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    2. Ohja, die neuen Kommentarfelder sind wieder mal keine Verbesserung ...

      Nervbücher haben im Urlaub auch nichts verloren! ;)

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    3. 1) Warum? Die Frage, die bestimmt mal wieder ein paar Blogger - incl. mich - bewegt und die wohl nicht beantwortet werden wird.

      2) genau! :)

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