Dienstag, 13. August 2013

Boltenhagenurlaub 2013 - Teil 3

Am Urlaubsmontag in Boltenhagen war es morgens bedeckt, relativ kühl - und ich dachte: "Prima, leih Dir mal ein Rad aus!" Was ich auch prompt nach einem gemütlichen Frühstück tat. Ich bin mit dem Rad ein kleines Stück noch in Strandnähe gefahren und dann Richtung Boltenhagen-Redewisch abgeboten. Zwar wollte ich spontan zu einer ausgeschilderten "Art-Café-Scheune" ... Auf dem Weg dorthin fing es dann aber zu regnen an und da ich mich bereits auf einem recht frei gelegenen und so dem Regen wunderbar zugänglichen Bauernschaftsweg befand - den ich auch noch brav hätter weiterfahren müssen -, drehte ich ebenso spontan wieder um und fuhr in den schützenden Heckenweg des Dorfes zurück. :)





 
Der Regen ließ deutlich nach und Kaffeedurst hatte ich inzwischen, aber das Gutshotel (die Fotos sind nichts geworden) wollte ich nicht aufsuchen. Also ging es über einen Schleichweg vorbei am Hotel Richtung Gutshaus(anlage) Redewisch und von dort dann weiter durch das Hinterland.









Mein Zeil war Boltenhagen-Tarnewitz und die dortige Marina. Dort sind zwei recht große schön angelegte Hotels, auch die Anlage für die Schiffe ist nett, aber den direkt anliegenden Strandabschnitt - man kann natürlich auch den anderen Strand näher an Boltenhagen nutzen - fand ich doch ziemlich überschaubar. Jedenfalls gab es dort dann auch endlich meine Mittagspause: leckere Scholle und ein äußerst frisches und gut schmeckendes Radler! :)







Auf dem Weg nach Boltenhagen habe ich dann bei einem Bioladen angehalten und mich mit einer ökologisch und biologisch wertvollen Kartoffelchips-Tüte, einem Bio-Schokoladenriegel, die extrem leckere und erfrischende BioZisch-Limonade Lemon-Zitrone und etwas Obst und Gemüse eingedeckt. Mein Rucksack platzte aus allen Nähten (die Kameratasche hatte ich mir schon längst umgeschlungen) . Zwar war es schön, dass "Klärchen" gegen Mittag dann wieder herauskam, allerdings stiegen die Temperaturen dadurch deutlich an - und der Rucksack auf meinem Rücken wurde immer schwerer, denn dem Gepäckträger des Leihrades wollte ich den Rucksack jetzt nicht mehr "anvertrauen" (nein, kein Korb). ;)  Das schrie, als ich im Zentrum von Boltenhagen ankam, förmlich nach einer Erfrischung in Form einer Eisschokolade! Ich glaube, gegen 16.00 Uhr oder 16.30 Uhr war ich dann wieder in meiner Ferienwohnung. Es war nicht so, dass ich jetzt großartig Kilometer gerissen habe, aber ich ließ mir Zeit, schaute mich um, machte Pausen - Urlaub halt :).

Die Tour könnt ihr anhand meiner lustigen Pfeileinzeichnung in der Karte mehr oder weniger deutlich nachvollziehen: :) Der seltsame Kringel oben links in der Karte nahe des Strandes ungefähr in Höhe der drei XXX war mein Start- und Zielort. :D

                                   XXX



Der Tag war also sehr aktiv. Und warm. Und offenbar hat mein Gehirn deshalb etwas früher seine Leistung heruntergefahren. Denn am Abend habe ich meinen linken Fuß nur einmal angehoben, um die Stufe zur Dachterrasse zu nehmen, aber kein zweites Mal, um über die Türeinfassung zu steigen. Ergebnis: Ich flog förmlich auf die (Waschbeton-)Terrasse und habe mir dabei u.a. kräftig das linke Knie geprellt. Das war ein gleichzeitiges Jammern und Fluchen, Handtuch nassmachen und Knie kühlen, danach noch - um das Knie noch etwas in Bewegung u. geschmeidig zu halten, eine halbe Stunde gehen... Autsch.

Kommentare:

  1. Deine Bilder und deine Schilderung sind so toll, da würde ich diese Route am liebsten jetzt sofort auch mal abfahren :)

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    1. Das schöne war, dass ich dieses Mal nicht nur überwiegend flache Gegend hatte (hier gibt es doch häufiger Mal deutliche Steigungen), sondern dass sich auch der Wind nicht mitten am Tagngedreht hat. Die Tour hat wirklich Freude bereitet. :)

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  2. Ich kann mich der Jai nur anschließen: Dein Tourbericht macht Lust aufs Nachmachen! :) Und dann noch schöne Landschaftsfotos und welche von Schiffchen und roten Häuschen und Wasser und ... *seufz* Schön!

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    1. Die Mischung war klasse: Beginn nahe der See mit Blick auf den Strand, dann das Hinterland, u.a. mit Reet, und dem Hafen/der Marina in Tarnewitz. Das einzig etwas nervige war das Stück durch das Boltenhagen-"Zentrum": Die Straße ist den Autofahrern und kreuzenden Fußgängern/Fahrradfahrern etc. vorbehalten, während sich Fußgänger und Fahrradfahrer einen breiteren danebenliegenden Fußweg teilen müssen. Aber natürlich ist dort viel Betrieb und mal kommenen einem Fahrradfahrer zusätzlich entgegen zwischen den ganzen Fußgängern. Da ist das sicherste "Absteigen". ;)

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    2. So mitten in der Urlaubszeit ist auf solchen "Zentrumsflächen", die auch noch gemeinsam genutzt werden, bestimmt höllisch viel los. Da würde ich auch absteigen und es lieber langsamer angehen lassen. :)

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    3. das ist etwas unglücklich gelöst, finde ich. in der nebensaison könnten die fahrradfahrer auch auf die straße, in der hauptsaison sind weder sie noch die fußgänger auf dem geh/radweg wirklich "glücklich". naja, ist halt so. ;)

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    4. Eine gute Verkehrsplanung scheint eher Glückssache als Planung zu sein ...

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