Samstag, 30. März 2013

Projekt 52 Bücher-2013: 10/2013

Ich bin doch schon wieder so spät und kurz bevor das neue Thema gepostet wird, tse, tse. Heute allerdings geht es noch um das 10. Thema von Fellmonsterchens Bücherprojekt:

Ein Buch, das man wunderbar unter ein Tischbein schieben kann, damit der Tisch nicht mehr wackelt
Wenn ich mich in meinem Wohnzimmer umsehe: Da gibt es zum einen den Tablett-Klapptisch mit Eisenbeinen. Der andere Tisch hat zwar vier "normale" Tischbeine (nicht hölzern), aber auch zwei weitere mit Rollen. Beide Tische stehen jeweils auf Teppichläufern, die etwaige Unebenheiten des Bodens derart ausgleichen, dass ich kein Buch unter irgendein Tischbein schieben müsste.

Im Schlafzimmer habe ich noch einen alten Nähtisch als Beistelltisch zweckentfremdet, aber der Estrich unterhalb des Bodenbelages ist eben, da wackelt auch nichts.

Bleibt die Küche, in der es keinen Tisch gibt, nur eine Art Tresen, der von einem metallenen Fuß gestützt wird und schon deshalb nicht wackelt.

Und auf dem Balkon? Da steht ein rollbarer Klapptisch mit einem Fuß für die aufklappbare Platte - auch dort, die Frisur .. äh der Tisch hält.

In meiner Wohnung gibt es also keinen Bedarf an unter Tischbeine zu schiebende Bücher.

Die mir außerhalb meiner Wohnung untergekommenden wackelnden Tische bedurften als Stütze auch keines Buches, sondern eher eines Bierdeckels o.ä. Gibt es so dünne Bücher? Hm, Werbeheftchen vielleicht? Die kann man bestimmt gut unter wackelnde Tische, Stühle oder Bänke stopfen ...

Kommentare:

  1. Ja, es gibt so dünne Bücher. Reclam!!! *hihi* Die braucht kein Mensch.

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    1. Hallo und willkommen, Mira!
      Reclambücher können in der Tat sehr dünn sein. ;) Aber ich ich habe noch einige aus meiner Schulzeit behalten, "Ein Menschenschicksal" z.B. von Scholochow. Das bleibt auch noch. :)

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  2. Ich hab die auch alle behalten, aber nur, weil ichs nicht übers Herz bringe, Bücher wegzuwerfen. Wobei mir das Reclamzeug noch lieber war als dieser moderne Schwachsinn *hämhäm* Die Hälfte der Bücher, die wir für die Matura lesen mussten, hab ich ausgelassen. Am Ende bin ich ganz schön dumm dagestanden. In Deutsch bekommt man bei uns nämlich immer drei Themen, und traditionell ist es so, dass ein Thema so angelegt ist, dass man es schaffen kann, ohne die ollen Bücher gelesen zu haben. Das hat sich aber nicht bis zu unserer Professorin durchgesprochen. Wenigstens hatte ich bei den Nachbesprechungen gut aufgepasst, so hab ich mich trotzdem durchschummeln können.

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    1. alle habe ich zwar nicht behalten, aber aus der schulzeit sind wohl noch so 4 oder 5 reclamhefte hier, hamlet gehört dazu. :)
      ich habe diesen versuch übrigens mit "die buddenbrooks" gemacht, allerdings nicht in der abiturprüfung, sondern im unterricht. bei der abiprüfung deutsch waren auch drei themen vorgegeben, ich erinnere mich nicht mehr wirklich. ich glaube, apitz "unter wölfen" war dabei, dass ich gelesen hatte ...

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    2. der roman heißt natürlich "nackt unter wölfen" von bruno apitz *handvorkopfschlägt*

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    3. Da musstet ihr ja gaaaanz andere Bücher lesen als wir, die kenn ich allesamt nicht. Ne, ich bin eh nicht böse deswegen ;) Wir mussten Bücher von österreichischen Autoren lesen, die sich teilweise kritisch mit dem Tourismus auseinandergesetzt haben und die Jelinek, die die Unterdrückung der Frau anprangert, indem sie in Gossensprache Romane über unterdrückte Frauen schreibt, deren einziger Existenzzweck in diversen Körperöffnungen besteht, und dann ein Buch in dem es um einen Mann so zwischen 50 und 60 ging, der eine Midlifecrisis hatte oder sowas in der Art, was allgemein schon ein sehr spannendes Thema ist, und noch viel spannender als eh schon für eine Horde 17-jähriger... War alles nicht so prickelnd.

      Ich weiß auch nicht mehr genau, was für Themen das waren. Ich weiß nur noch, dass bei jedem Thema mindestens 3 oder 4 Bücher vorkamen. Von wegen vergleiche Buch A mit Buch B, charakterisiere die Figur A aus Buch A und die Figur B aus Buch B und vergleiche die beiden miteinandern usw. - das weiß ich deswegen noch so genau, weil ich die ersten 15 Minuten dasaß, fieberhaft überlegt habe, welches Thema ich denn am ehesten schaffen könnte, bei welchem Thema ich die meisten Bücher gelesen hatte und bei welchen Büchern ich bei den Besprechungen besonders gut aufgepasst hatte... Die ganze Zeit hat es in meinem Kopf nur gerattert, mein Puls war auf 180, und am liebsten wär ich da heulend rausgerannt. Sowas vergisst man nicht ;)

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    4. So was vergisst man bestimmt nicht. Aber Du hast es geschafft.

      2004 (?) habe ich mal einen Versuch mit Frau Jelinek gewagt. Ich erinnere den Titel nicht mehr, nur, dass es nichts für mich war u. ich es wieder weglegte. Einen weiteren Versuch habe ich nicht gestartet.

      Die Schullektüre - genauer gesagt die Interpretation der Werke, denn die Literaturauswahl an sich finde ich im Großen und Ganzen gut - in meiner Schulzeit war natürlich ;) von der Staatspolitik geprägt. Ich bin in der damaligen DDR aufgewachsen und so gehörten vermutlich eher als in Österreich oder der damaligen BRD russische Autoren wie z.B. Maxim Gorki, Michail Scholochow oder der kasachische Autor Dschingis Aitmatov (ich liebe "Dshamilja" von ihm) oder Brecht und Marx zur Schullektüre.

      Ich habe mich anlässlich eines anderen Themas (Woche 23/2013) von Fellmonsterchens Projekt mal hingesetzt und in meinen Erinnerungen gekramt. Herausgekommen ist eine vermutlich nicht vollständige Liste an Schullektüre-Titeln. Falls es Dich interessiert, Mira, Du findest sie hier: https://docs.google.com/spreadsheet/pub?key=0ArbuXpNPq3cfdDRnZzJlSnZ5bVYzODdZM1BEcHFTQVE&output=html

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    5. Nathan der Weise und Kabale und Liebe hätten wir lesen sollen, hab ich aber nicht *räusper* Die Effie Briest hab ich gelesen, das siebte Kreuz hab ich mal freiwillig (ohne zu wissen, dass es Literatur ist) angefangen, aber abgebrochen, weil es nichts für mich war, die Anne Frank hab ich auch freiwillig gekesen. Den Rest kenn ich bestenfalls dem Namen nach, aber bei vielen Sachen nichtmal das. Mich hat ja früher schon gewundert, dass wir nichts von Thomas Mann lesen mussten, beispielsweise, oder von Goethe. Dafür hatten wir halt einige Autoren aus Österreich-Ungarn, Ödön von Horvath, seines Zeichens Kinderschreck, oder Ferdinand von Saar, der ganz angenehm zu lesen war.

      Eure Liste war aber ziemlich lang... So viele Bücher bekamen wir nicht aufgebrummt, vielleicht 10 oder 12 insgesamt.

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    6. Die Liste deckt allerdings meine gesamte Schulzeit incl. Abi ab. Deswegen denke ich auch, dass sie noch nicht vollständig ist, ich habe bestimmt was vergessen.

      Und - Überraschung! :) - von Ödön von Horvath oder von Ferdinand von der Saar habe ich noch gar nichts gehört. ;)

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