Freitag, 29. März 2013

Lesewoche by Sayuri #6

Eigentlich ... eigentlich wollte ich gestern lesen und mein Hörbuch weiterhören. Und eigentlich wollte ich dem Hörbuch auch heute auf meinem recht ausgiebigen WinterKarfreitagsspaziergang
 

weiter lauschen. Aber wie das manchmal so läuft: Gestern war ich arbeitsmäßig sehr eingespannt und hatte weder zu einem abendlichen Spaziergang Lust noch zum Lesen, sondern bin früh in die Koje gefallen. Meinen von Montag bis Freitag momentan um halb sechs klingelnden Wecker hatte ich leider auch vergessen - und so wurde ich natürlich heute morgen aus dem Bett geklingelt. Super Leistung, oder? :) Nun, ich habe mich noch einmal umgedreht, auch wenn die MuMs das eindeutig als Verrat auffassten und sich entsprechend beschwerten. Ich bin erst um 7 Uhr hoch, das musste reichen. :)

Nach dem Frühstück bin ich spazieren gegangen und stöpselte vor Ort voller Vorfreude meinen - aufgeladenen - Mp3-Player an, nur um dann feststellen zu müssen, dass das Teil offenbar keine Lust hatte, am Karfreitagmorgen zu arbeiten. Mit "Pride & Prejudice" bin ich also auch heute noch nicht weitergekommen.

Am Mittwoch hatte ich kurz in "Die Reisen mit meiner Tante" von Graham Green hineingeblättert, heute habe ich "Die nachhaltige Pflege von Holzböden" von Will Wiles angetestet und bei letzterem werde ich auch bleiben: Der Roman beginnt, indem der Ich-Erzähler, offenbar ein Schriftsteller, aus dem Flugzeug steigt und die Wohnung seines Freundes Oscar betritt. Oscar hatte bereits als junger Mann nach der Erinnerung des Erzählers ein Gefühl für Stil, Ästhetik und Faible für Design gepaart mit einer Zwangsneurose, zumindest aber wirkte er pedantisch. So wie er Oscars Flur, Wohnzimmer und Küche beschreibt, könnte er auch eine Designerwohnung einer Zeitschrift betreten haben. Der Holzboden ist "nicht genagelt sondern manikürt". :)  (S. 11 des Buches, 1. Auflage 2013 carl's books) Das Musikzimmer - Oscar ist Musiker (irgendwie bringe ich Künstler mit Kreativität und sogar ein wenig Chaos in Verbindung, hm) - wirkt allerdings lebendiger, wenngleich ebenfalls äußerst aufgeräumt. Ein Zimmer ist offenbar übrig und dieses öffnet der Erzähler jetzt - und hört Krallen auf dem Boden. Denn der Erzähler soll nicht nur auf die Wohnung, sondern auch auf die Katzen aufpassen.

Mal sehen, was diese Kombination ergibt.  Und ich hoffe, ich erfahre mehr darüber, was den offenbar pedantischen und, hm, ordnungsliebenden Oskar dazu gebracht hat, zwei Katzen bei sich aufzunehmen. ;)


Kommentare:

  1. Tsts, ich weiß gar nicht, was du hast! Katzen sind doch so reinliche und saubere Tiere und man merkt die fast gar nicht, wenn man mit ihnen zusammenlebt! Und dann diese Anmut und Eleganz - perfekt für einen Menschen, der Ästhetik zu schätzen weiß!

    *dumdidum*

    Vielleicht sollte ich demnächst endlich mal meine Bilder an die Wand maniküren ...

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  2. Du hast so recht! Auch ihr unnachahmlicher Gleichgewichtssinn soll nicht unerwähnt bleiben, wenn sie auf Regalen spazieren ...

    Vielleicht solltest Du das. *kicher*

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  3. Das ist aber ein schönes Winterbild, was Du uns heute zeigst bzw. mitgebracht hast. Auch wenn ich den Schnee langsam wirklich nicht mehr leiden mag, so freue ich mich doch immer wieder über so schöne Bilder.
    Die Holzbödenpflege hört sich ungewöhnlich an - ich bin gespannt, wie es Dir damit weiter ergehen wird.
    Und um mich kurz in die Diskussion von oben einzumischen: ich finde es stets unglaublich, wie flexibel die Katzentiere sind .... sie _können_ ganz leise irgendwo herunterspringen, sie können dabe aber auch einen Lärm machen, als würde ein kleines Kalb irgendwo landen. Faszinierend und unerklärlich. Reinlichkeit und Sauberkeit sind hier im übrigen auch ganz stimmungsabhängig ;)

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    1. Oh ja... letztens galoppierten bei mir auch Pferde durch die Wohnung, die wie Merlin und Marlowe aussahen *mitdenAugenrollt*
      Sie können - wenn sie denn wollen :D

      Danke schön (Foto). Heute vormittag war es kühl genug, dass der Schnee liegenblieb, inzwischen ist es hier nur noch grau.

      Holzbodenpflege musste der Erzähler bereits betreiben - was nicht an Katzen lag. ;)

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