Mittwoch, 31. Oktober 2012

Projekt 52 Bücher: Woche 52/2012 - Was Ihr wollt

Es ist das letzte Thema in 2012, die 52. Projektwoche von Fellmonsterchens Projekt hat vergangenen Freitag begonnen und das Fellmonsterchen gewährt und thematisch Freiheit mit "Schreibt über was Ihr wollt".

Hm ".. was Ihr wollt" lässt mich gerade an Shakespeares Stück "Twelfth Night, or What You Will" denken das ich bislang nur dem Titel nach kenne. Irgendwann schaffe ich es bestimmt, das Stück zu lesen oder zu sehen. 

Oh, Waggy zupft an meinem Ärmel, also soll er mal anfangen:
Ich schäme mich ein bisschen, weil ich nicht so viel mitgemacht habe, wie ich eigentlich wollte; manchmal wusste ich nicht was ich schreiben sollte und Poe hat mich auch abgelenkt *Zwischenruf aus dem Hintergrund von Poe: "Stimmt nicht! Zum Beispiel wolltest Du unbedingt wandern, Du hast mich förmlich rausgezerrt, "frische Luft tut gut" hast Du gesagt!"* ... ähm *schweigt*

Ich schalte mich da mal ein: Waggy, für ein berufstätigen Ugly warst Du für das Projekt klasse aktiv. Du hast auch eigene Beiträge Jahr geschrieben, mir häufig gesagt, welches Buch Dir durch den Kopf ging, hast mich auf Ideen gebracht und warst fotografisch präsent - und das alles neben der Arbeit im Angestelltenverhältnis. Poe konnte sich bei seinen Foto-Projekten als Selbständiger die Zeit ja etwas anders einteilen. Also keine gegenseitigen Schuldzuweisungen, Ihr zwei, Ihr seid beide toll auf Eure Weise jeweils dabei gewesen!

- ja, Waggy, das will ich ihr doch auch sagen! - 

Es ist in den Kommentaren auf Felllmonsterchens Blog bereits gesagt worden und auf verschiedenen Teilnehmerblogs und ich schließe mich an: DANKE, Fellmonsterchen, für die Projektidee, Deine Arbeit bei der Organisation (incl. der Wahnsinns-Tabelle!) und die Anregungen, ob nun in Bezug auf Blogs und/oder Literatur, die ich durch das Projekt erhalten habe. Im nächsten Jahr werde ich wieder dabei sein, auf dass Wunschlisten, Merklisten, diverse Nochmal-Lesen und Ungelesene-Bücher-Stapel wachsen (oh-oh-oh, umräumen? ausräumen? anbauen? umziehen?)!



Montag, 29. Oktober 2012

Projekt 52 Bücher: Woche 51 - nicht mal mit Alkohol oder für Geld


Noch ein Aufholthema von Fellmonsterchens Projekt 52 Bücher: Ein Buch, das Du auch mit 10 XXL-Caipis intus oder für 100 Euro nicht lesen würdest.

Nachdem ich ein Buch von Sergio Bambaren gelesen habe, welches - zugegeben - optimistische Grundrichtung aufweist (Träume verwirklichen etc.), mir aber viel zu klebrig und wiederholend und somit an meinen Nerven zehrend war, würde ich nur für mehr als 100 EUR ein weiteres Buch von ihm lesen; hier pflege ich zugegebenermaßen mein Vorurteil, dass auch ein anderes Buch dieses Autors inhaltlich und stilistisch dem von mir gelesenen entspricht.


Hm, ansonsten ...

Die Autobiographien bestimmter "Stars" und "Sternchen" interessieren mich nicht die Bohne, ob nun Bücher von oder über J.Bieber, D. Katzenberger, D. Bohlen oder J. Kachelmann o.ä. - so wie andere Leser vermutlich meine Star-Trek-Sach - bzw. autographischen Bücher nur mit ihrer Rückseite anschauen würden :) -. Antithematisch: Das gerade erschienene Buch von Beth Ditto "Heavy Cross" reizt mich dagegen schon. ;) Mal sehen, ob ich da mal hineinlese.


Sonntag, 28. Oktober 2012

Projekt 52 Bücher: Woche 50 - Bastelbücher

Oh - dieses Wochenthema von Fellmonsterchens Projekt "Bastelbücher"? - Hilfe! Und Waggy hat mich gehört :) Ich überlasse ihm das Feld, ähm den Blog. Na, Ihr wisst schon:

Hallo Leute! Natira kann, was Basteln angeht, manchmal so ..., hm, ich muss vorsichtig sein, sonst lässt sie mich nicht weiterschreiben. Oder nie wieder schreiben. Was ist denn dabei, dass ich gerne in ihrem Weihnachtsbuch herumblättere. Sie hat es mal zu Weihnachten bekommen und es wird von ihr auch ab und an hervorgeholt. Meist, wenn sie sich Plätzchenrezepte anschaut. Das letzte Jahr hat sie mir das Buch Weihnachten weggenommen, weil ich Lieder daraus vorgesungen habe!
Mal eine kurze Zwischenmeldung von mir. Ich habe Waggy das Buch nur deshalb weggenommen, weil er, nun, wie sage ich es am Besten... Die MuMs liefen in den entferntesten Raum der Wohnung. Er hätte die Texte gern rezitieren dürfen, aber DAS wollte Waggy wieder nicht
Ich dachte, ich dürfte den Text schreiben, Natira. Du kannst ja kommentieren, wenn Du magst! Sorry, Leute.
Jedenfalls: Ich mag das Weihnachtsbuch. Da sind nicht nur Plätzchenrezepte drin und Weihnachtslieder, sondern Geschichten und Gedichte, Festmenü-Rezepte und Anleitungen zum Basteln, Schmücken und Schenken, z.B. wie man einen Advenskranz mit Teddys bastelt!Obwohl ich gerade überlege, ob die Teddys ihre Arbeit auch bezahlt bekommen, mit Honig oder so. Naja, es gibt aber auch Vorschläge nur mit Pflanzen, z.b. einen Kranz mit Gräsern oder eine Weihnachtskrippe und Figuren aus Stroh. Und eine Glocke soll in Artischockentechnik gemacht werden können - ist vielleicht nicht schlecht, wenn die Artischocken so verwendet werden, ich mag sie nämlich nicht besonders.

Jedes Jahr versuchen Poe und ich übrigens, Natira davon zu überzeugen, die im Buch vorgeschlagene süße Lichterburg zu bauen (u.a. aus Würfelzuckerstücken und Teelichten), wir haben sogar kreativ vorgeschlagen, einen Teil des Würfelzuckers durch Dominosteine zu ersetzen. Aber Natira weigert sich und murmelt immer etwas von "gleich Zahnbürste daneben legen und Zahnarzttermin für den 28.12. machen". Poe und ich geben aber nicht auf ... steter Tropfen und so ...

Oh, das habe ich ja vergessen. Ich schreibe die ganze Zeit über den deutschen Titel "Das große Buch zur Weihnachtszeit" von Ursula Fellmann, Gabriele Jockel, Gabriele Schubert und Andrea Schuchmann, Bilder von diversen Fotografen, Verlag: VPM Verlagsunion Pabel Moewig KG Rastatt, lustigerweise "printed in Spain" :)

Freitag, 26. Oktober 2012

Winter(Uhr)zeit naht

Ich habe gerade bei Twitter "erfahren" - denn dieses Mal hätte ich es ansonsten vermutlich "verpennt" ;) -, dass am kommenden Wochenende in der Nacht von Samstag zu Sonntag auf Winterzeit umgestellt wird, also von 03.00 Uhr auf 02.00 Uhr.

So bekomme ich zwar rechnerisch eine Stunde extra, aber Merlin und Marlowe wird diese Zeitumstellung nicht interessieren. Die MuMs werden sicher um die gewohnte Zeit Richtung Futter "schielen" und entsprechend unruhig werden, was meine "Extrastunde", hm, relativieren dürfte.

Alle halbe Jahr wieder meine Bitte: Schafft das mit der Sommer- und Winterzeit doch einfach wieder ab!

Freitagsfüller by Barbara

Fix und ohne viele Worte kommt (endlich auch wieder) der

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Donnerstag, 25. Oktober 2012

englische kindle-books-Aktion von Amazon

Im Zeitraum 25. Oktober 2012 bis 07. November 2012 um 23.59 Uhr gibt es englischsprachige kindle-ebooks für 0,99 € für Kunden mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein.

Hier geht es um Angebot (klick).


Sonntag, 21. Oktober 2012

In der Küche: abgekühlter Salat ;)

Ich habe bei früheren Gelegenheiten festgestellt, dass ich Rucola ganz gern mal essen, ihn allerdings besser vertrage, wenn er Wärme abbekommen hat, z.B. zum Schluss auf der Pizza landet und diese dann ganz kurz nochmal im Ofen. Als meine Freundin in der vergangenen Woche hier war, hatte ich noch etwas Hokkaidokürbis und zudem Rucola im Haus, weil ich ein weiteres Rezept aus der Ausgabe 5 von köstlich-vegetarisch zubereiten wollte. Allerdings las ich dann in dem Rezept, dass ich extra für die Vinaigrette Lorbeer, Nelken, Kapern dünsten sollte. Nichts gegen die Zutaten, nur die hatte ich sämtlich nicht im Haus, als ich loslegen wollte *lach*. Es kam daher zu einer spontanen Umwandlung des Rezeptes, das Ergebnis war ... geschmacklich überraschend. Nach der ersten Portion waren meine Freundin und ich dann aber sogar beide der Meinung, dass es gar nicht schlecht schmeckte.

Aber um diesen Kürbis-Rucola-Salat soll es hier gar nicht gehen; ich habe das Essen nur erwähnt, weil ich dort das erste Mal einfach den gewaschenen Rucola - nicht trockengeschleudert - in einer Pfanne etwas erwärmte, wie ich es auch gestern abend tat:


Ich werde das auch beibehalten, denn ich empfinde den so erwärmten (und später ja wieder abgekühlten) Rucola einfach bekömmlicher. Ein wenig aufpassen muss man dabei schon: Wird es zu heiß, fällt der Rucola zusammen ;)

Eigentlich wollte ich mir Tortellini (Spinatfüllung) mit Gemüse machen und den Salat dazu essen, aber dann entschied ich mich in Erinnerung an einen warmen Nudelsalat, den Sayuri vorgestellt hatte (verflixt, ich finde den Post bei Sayuri nicht, hilfe?!), um:

Ich nahm mein Gemüse, sprich eine Zucchino, eine halbe Paprika, vier braune Champingnos, eine Schalotte und habe alles ein wenig durch die Pfanne gejagt (dabei auch schon schlicht mit Salz und Pfeffer etwas gewürzt), später auch noch ein paar Kürbiskerne geröstet und alles nach einem Moment Abkühlung zu dem Rucola gepackt.


Außerdem habe ich noch drei Tomaten hineingeschnitten. Die Frischtheken-Tortellini waren inzwischen auch fertig und während diese abkühlten rührte ich ein Dressing zusammen: Olivenöl, einen Spritzer Weißweinessig (bianco), einen Spritzer Zitrone, etwas mehr von meinem trockenen Riesling (den ich auch zum Essen trank), außerdem einen Klecks Senf und einen Klecks Honig, Pfeffer, Salz und zwei/drei Blätter frisch zerkleinertes Basilikum und ein paar gut gehackte Kürbiskerne.

Das Ergebnis nach dem Vermengen und etwas Durchziehen lassen sah dann so aus



und mir schmeckte der aus hauptsächlich warmen Zutaten bestehende abgekühlte Salat. Ich kann mir auch vorstellen, dass andere Pasta, wie die "neuen" Dinkel-Urkorn-Nudeln aus dem Rewe oder ungefüllte Tortellini, gut oder sogar besser dazu passen (meine Frischtheken-Pasta musste ich nur einfach verbrauchen).

@Winterkatze: Vielleicht kann man ja statt Tomaten bzw. Champignons z.B. mehr Paprika und/oder Okra verwenden. ;)

Samstag, 13. Oktober 2012

"Wind" von Stephen King (Dunkler Turm Bd. 4.5)

Oh ich habe mich gefreut, als ich erfuhr, dass Stephen King in Rolands Welt zurückkehren wird! Ich wusste nur noch nicht, ob ich es im Original oder auf deutch lesen sollte. Dann hatte ich Gelegenheit, es mir auf deutsch auszuleihen und griff zu:

Worum es geht (Amazon-Auszug): 
Ein Sturm zieht auf. Roland Deschain, der letzte Revolvermann, und seine Gefährten haben den Grünen Palast hinter sich gelassen. Als sie auf dem Pfad des Balkens ins Land Donnerschlag unterwegs sind, zieht ein heftiger Sturm herauf, und sie finden Schutz in einer verlassenen Hütte. Dort erzählt Roland seinen Begleitern, was in seiner Jugend geschah, nachdem er unbeabsichtigt seine Mutter umgebracht hatte: Sein Vater schickte ihn zu einer entlegenen Ranch, wo grausame Morde stattfanden. Alle Anzeichen deuteten auf einen Gestaltwandler als Täter hin, und es gab nur einen Zeugen – einen kleinen Jungen, der jetzt seines Lebens nicht mehr sicher war.

Nachlese - Kurzeindruck!
Ich habe den Band auf goodreads mit 3,0 für mich bewertet, hätte aber - wenn es machbar gewesen wäre - 3,5 von 5 genommen. Der Grund ist, ich gebe es zu, Enttäuschung über den Inhalt. Sprachlich habe ich nichts auszusetzen; auch die Übersetzung erscheint in sich stimmig (im Original habe ich das Buch noch nicht gelesen).

Aber - und ich weiß, Stephen King hatte dies auch angekündigt - es gibt nichts wirklich Neues in Bezug auf Roland, Eddie, Susannah, Jake und Oy zu entdecken. Aufhänger ist eine erzwungene Rast des Ka-Tets. Diese Gelegenheit nutzt Roland, um von einer früheren Mission (die er nicht mit Alain oder Cuthbert, sondern mit Jamie de Curry absolviert) zu erzählen, wobei er innerhalb dieser Geschichte noch eine weitere Story über einen Holzfäller-Jungen erzählt...

Keine Frage, King kann Geschichten erzählen und auf dieser Ebene habe ich mich gefreut, nach Mittwelt zurückkehren zu können und auch etwas mehr über Mittwelt zu erfahren.

Dennoch kann ich eine Enttäuschung trotz Kings Einführung, dass man nicht soo viel Neues über Roland erfährt, nicht verbergen. Denn etwas mehr hätte ich schon erwartet. Und nach Lektüre des Romans frage ich mich schon, warum King nicht das Ka-Tet selbst die "Mordfälle" hat untersuchen lassen, um zu erforschen, wie das Ka-Tet wächst; gern auch mit Integration der Holzfäller-Geschichte? Statt dessen lässt King Roland, Eddie, Susannah, Jake und Oy nur am Rande auftreten, sodass deren Geschichte im Grunde nur einführend und als Halte-Rahmen dient. Aus meiner Sicht wurde Potential verschenkt, schade!

Das Buch werde ich mir zwar aus Gründen der Vollständigkeit zulegen, aber vermutlich werde ich es antiquarisch irgendwann erwerben.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Projekt 52 Bücher: Woche 49 - KEINE Kochbücher :), aber Essen und Trinken

Natürlich soll das frühere (7.) Projektthema Kochbücher nicht wiederholt werden. Was also macht man aus dem dieswöchigen Thema von Fellmonsterchens Projekt "Essen und Trinken"? Mir ging natürlich noch einmal "Hitze" von Bill Buford durch den Kopf, den ich aber ebenfalls bereits zum (39. Wochen-)Thema "Hitze" erwähnt hatte.

Dann fiel mir ein, dass ich mir online "Das kleine Buch vom Riechen und Schmecken" von Hanns Hatt und Regine Dee zum Ausleihen vorgemerkt hatte. Was für eine gute Gelegenheit, es anzufordern und zu lesen:

Worum es geht (Auszug amazon):
Das Riechen bestimmt unser Leben weit mehr, als wir glauben. Unsere Nase entscheidet, was uns schmeckt, wen wir lieben oder wen wir einfach nicht riechen können. Wir lassen uns von Düften verführen, aber auch manipulieren. Sie schicken uns süße Träume oder können uns krank machen ...

Nachlese
Wie in der Kurzbeschreibung des Buches schon angeführt, beeinflusst uns das Riechen in vielerlei Art und Weise. Mir waren durchaus Auswirkungen von Parfum, Pheromonen, Aromatherapie bewusst und von der Wirkung des Vanille-Geruchs, der etwas den Appetit auf Schokolade zügeln soll, hatte ich auch schon gehört. Mal abgesehen davon, wie köstlich es bereits bei der Zubereitung von Essen ssen riechen kann :)

Und auf all das und ein wenig mehr bzw. ausführlicher gehen die Autoren ein. Für mich gab es in dem "Kleinen Buch" einige "Aha"-Erlebnisse, was für andere Leser natürlich nicht so zutreffen muss . Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass ich ungeübt bin im Aromaerkennen: Wenn ich ein Gericht zu mir nehme, kann ich zwar sagen, ob es mir schmeckt, manchmal kann ich auch Kräuter oder Gewürze zuordnen, aber in der Regel kenne ich letztere nicht und kann sie daher auch nicht "schmeckend erkennen". Ich habe als Kind daheim nicht gekocht, hatte auch kein Interesse daran und mich auch später lange Zeit von Fertigprodukten ernährt ;) Erst in den letzten Jahren u. dank Ermutigung besonders meiner Freundin Sayuri, wage ich regelmäßige Experimente in meiner Küche, die - für mich überraschend - sogar schmackhaft enden ;) ..

Vor diesem Hintergrund war es für mich daher spannend zu lesen, dass mein "Schmecken" von Gerichten neben "Sehen" hauptsächlich "Riechen" bedeutet. Denn über die Geschmacksrezeptoren der Zunge sind nur die Grundrichtungen salzig, süß, sauer, bitter - und umami - erkennbar. Zum Beispiel wenn man mit Schokolade überzogene Erdbeeren isst:

„Wenn wir davon einen Löffel in den Mund nehmen, nimmt die Zunge die Süße wahr, das Aroma der Erdbeeren aber wandert aus dem Mund durch eine Verbindungsröhre zu den Riechzellen in der Nase. Hintenherum sozusagen, weshalb der Vorgang »retronasales Riechen« heißt. Zeitgleich mit der Geruchswahrnehmung kommen die Geschmackseindrücke von der Zunge im Gehirn an. Sie werden aber zuerst in die Gehirnabschnitte für Emotionen, für Schmerz oder für Mimik geleitet” *

"Das Schmecken ist also ein umfassendes Geschehen, das schon mit dem ersten Blick einsetzt und sich gleichzeitig im Mund, in der Nase und dann im Gehirn abspielt. Unser Gehirn führt all diese Sinnesreize zusammen und macht daraus ein Gesamtkunstwerk"*

Ich habe in dem Büchlein außerdem erfahren, dass die Geruchszellen der Nase sich sehr schnell wieder "erholen", wenn man mit dem Rauchen aufhört. Da ich als (inzwischen langjähriger) Nichtraucher Einiges erst spät rieche, dachte ich, das läge am jahrelangen Rauchen mit der Folge der ggf. dauerhaften Geruchsschädigung. Allerdings merke und habe ich im Vergleich zu früher verbessertes Geschmacksempfinden. Wie es scheint, rieche u. schmecke ich (subjektiv) "normal"  angesichts Regeneration und nur noch gelegentlichen Rückfällen in die Nutzung von Fertignahrungsmitteln :). Vielleicht hätte ich heute eine trainiertere Nase, wenn ich nicht geraucht hätte, vielleicht auch nicht (früher kein Garten- u. Kochinteresse *g*).

 Die Autoren beschränken sich allerdings nicht auf das Essen und Trinken, wobei ich die Ausführungen und Vorschläge zu Essens- und Weinproben, bei denen blind verkostet wird/werden soll, zum Teil auch mit zugehaltener Nase - übrigens recht interessant fand. Die Autoren, die neben eigenen Erkenntnissen aus ihren Forschungen an der Uni Bochum auch andere Studien einführen, widmen sich z.B. dem Effekt, den Duftnoten auf uns haben: Es geht u.a. um Stoffe, die Geruchsrezeptoren blocken können, andere können/sollen positive psychisch und körperlich Effekte hervorrufen, (z.B. reiner Kaffeeduft ohne tatsächliches Trinken desselben, Parfum, Schulbeduftung.

Hanns Hatt und Regine Dee informieren kapitelweise über das Riechen, Schmecken, Wirkungen incl. möglichen Nutzen bzw. Gefahren und geben am Ende Tipps und Ratschläge zum Training. Dabei finde ich die Texte in ihrer Kürze überraschend informativ und auch ohne großartige Chemie- oder Biologiekenntnisse verständlich. Die eingearbeiteten Beispiele und Experiment-/Studienergebnisse und der unterhaltsame und von mir überhaupt nicht trocken empfundene Schreibstil tragen dazu sicher bei. Es mag sein, dass dieses "kleine Buch" nur eine Zusammenfassung bekannter Fakten/Studien etc. darstellt (wie ein Rezensent bei Amazon anführt), aber was meine Sicht angeht: Ich fand die Informationen kompakt, faszinierend und unterhaltsam aufbereitet.

Alle Zitate stammen aus "Das kleine Buch vom Riechen und Schmecken" von Hanns Hatt und Regine Dee aus dem Albrecht Knaus Verlag (19. März 2012), ISBN 978-3813504446.

Montag, 8. Oktober 2012

In der Küche: Spaghetti mit Kürbispesto

Vor einem Monat oder so habe ich mir die Kochzeitschrift "Köstlich vegetarisch" gekauft und dieses Wochenende hatte ich eine Vielzahl der Zutaten daheim, die ich für das Kürbispesto brauchte. Statt des Goudas habe ich allerdings Parmesan genommen, den ich bereits daheim hatte :). Und statt der im Rezept erwähnten Gemüsebrühe (die zweifellos früher selbstgemacht und eingefroren vorhanden sein sollte) habe ich Gemüsebrühpulver genommen und außerdem mal wieder Chili (an das ich mich weiterhin nicht heran traue) durch Rosenpaprika ersetzt.

Die Vorbereitung klappte ganz gut, der Kürbis köchelte und war kurz davor, fertig zu sein. Die Spaghetti waren inzwischen in der Zubereitung, die Kürbiskerne waren geröstet und die Petersilie gewogen.


Aber ich bin weiterhin noch nicht multitaskingfähig in der Küche :) Während ich das Pesto aus 2/3 der Kürbisstücke, den Kürbiskernen, Parmesan, Öl und Kochwasser (vom Kürbis u. Spaghetti) herstellte, wurden die Spaghetti gar und der restliche Kürbis kühlte auch ab. Da es mein erstes Pesto war, ist es auch am Anfang etwas trocken geworden trotz Öl u. Kochwasser, sodass ich nachbessern musste, was die restlichen Zutaten noch mehr Zeit zum Abkühlen gab und natürlich hatte ich keine vorgewärmte Schüssel (wie im Rezept vorgesehen) genommen *g*.

Das Ergebnis hat geschmeckt, obwohl es etwas kalt war . Wenn ich mir vorstelle, es wäre auch noch heiß gewesen .. :) Es war wirklich lecker; ich habe auf dem Teller nur noch etwas nachgesalzen (aber lieber dort, als versalzen). Das Pesto war nussig-würzig, zusammen mit den Spaghetti und gegarten Kürbis + frischer Petersilie ergab das eine mild-süßlich-nussigen-würzigen Geschmack. Und schaut es es nicht lecker aus?


Das Rezept findet ihr übrigens hier (klick). Das übrig gebliebene Pesto werde ich morgen mit Pasta verbrauchen :)

Sonntag, 7. Oktober 2012

I'm in english reloaded - "The Dresden Files: Welcome to the Jungle" von Jim Butcher

Dem von ThatYvo veranstaltete Lesemarathon am 03.10.2012 ist es zu verdanken, dass ich mein englisch-Challenge-Buch diesen Monat bereits gelesen habe. Ja, ich habe es mir etwas leicht gemacht und einen Comic genommen. Ein schlechtes Gewissen habe ich aber trotzdem nicht. Wenn Ihr wüsstet, was ich die letzten beiden Monate und auch schon in diesem Monaten an englischsprachigen Reviews von Star Trek DS9 und Voyager und Xena gelesen habe... :)

"Welcome to the Jungle" eröffnet die Fälle des Harry Dresden und spielt noch vor dem (früher erschienenen) Roman "Sturmfront" von Jim Butcher. So jedenfalls steht es in der Einführung des Autors selbst. Die mir vorliegende Hardcover-Ausgabe hat neben der Einführung des Autors am Ende noch eine kleine Covergallerie sowie ein paar vom Zeichner Ardian Syaf illustrierte Informationen des Autors zu den Hauptcharakteren - wobei Harry natürlich am ausführlichsten behandelt wird -.

Aber zum Comic selbst, dessen Titel Programm ist. Im Chicagoer Zoo wird eine übel zugerichtete Leiche eines Wärters gefunden, die blutigen Spuren führen in das von innen verschlossene Gorillagehege. Moe, der männliche Gorilla, wäre durchaus in der Lage, einen Menschen zu töten. Da die Ermittlerin, Lt. Karrin Murphy, aber nicht so recht überzeugt ist, dass Moe sich u.a. in seinem Gehege selbst wieder einschloss,  konsultiert sie -wenngleich widerstrebend - Harry Dresden, einen waschechten Zauberer. Letzterer hat auch gerade Zeit und braucht den Job, denn sein gerade erledigter Auftrag .. nun, Harry erwartet nicht, dass er dafür bezahlt wird. Also nimmt er die Ermittlungen auf, trifft Dr. Weatherby, der für die Gorillas zuständig ist, und dessen Assistentin. Und dann tauchen auf einmal Raubkatzen auf ...

Wie die Bücher zeichnet sich auch der Comic durch den Jim-Butcher-typischen Ton und trockenen Humor aus. Ich musste schon schmunzeln, als Harry das aufgeräumte große Gorilla-Gehege mit seiner Wohnung vergleicht oder während ich seinen Gedanken folgte, als er vor der Assistentin eine Such-Beschwörung durchführt. Aber natürlich ist nicht alles eitel Sonnenschein in diesem Fall: Es gibt Action, es gibt Tod und - ja ein wenig hat es mich auch überrascht, dass ich leicht feuchte Augen an einer Stelle mit Moe bekam.

Was die Zeichnungen angeht, bin ich weiterhin kein "Kenner", aber was soll es. ;) Mir gefallen die Illustrationen größtenteils, nur mit den brillentragenden Charakteren bin ich nicht so recht glücklich. Manchmal sind die Gläser "blind" gezeichnet und man kann die Augen gar nicht sehen - und das wirkt auf mich äußerst seltsam. Dabei gibt es Front- und besonders die Profilaufnahmen dieser Charaktere, in denen die Brillengläser "normal" dargestellt werden und gelungen sind. Der Zeichner mag sich etwas bei der verschiedenartigen Umsetzung gedacht haben; mir sagt allerdings nur die eine zu. Auch gibt es einige kleinere Zeichnungen, in denen die Charaktere erkennbar sind anhand der Kleidung, die Gesichter sehen - sofern man sie sehen kann - aber falsch und unfertig aus. Insoweit hätte ich mir entweder mehr Schattenhaftigkeit gewünscht oder aber mehr "Detailliertheit". Aber davon abgesehen: Ich mochte durchgängig die Bildaufteilung im Comic. Es wechseln Seitengroßdarstellungen mit mehreren Panels in unterschiedlicher Anordnung, die Actionszenen und auch die Tiere wirken dynamisch und wechselnde Perspektiven: In einem Bild sind vorn im Detail die untersuchenden Beamten ausgeführt, während hinten schemenhaft Murphy und Kollege in einer Unterhaltung dargestellt sind.

Alles in allem bin ich in Versuchung, mir weitere Comic-Ausgaben der Dresden Files zu besorgen.:) 



Freitag, 5. Oktober 2012

Freitagsfüller by Barbara

Fix und ohne viele Worte kommt der


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Mittwoch, 3. Oktober 2012

Projekt 52 Bücher Woche 48 - Politthriller

Okay, mein Post zum dieswöchigen Thema von Fellmonsterchens Projekt wird ziemlich kurz. Politthriller wirft sie in den Raum, Spionage, Verschwörungstheorien.

Irgendwie kann ich nur daran denken, dass es - falls ich mich richtig erinnere, denn die Lektüre ist einige Jährchen her  - in der Bibel u.a. um Verschwörungen und Intrigen geht am (Regierungs-)Hof des Pharao, oder? Hm, obwohl, Pharao bringt mich auf Christian Jacq und die Ramses-Bücher, die ich auch vor ähm Jahren mal gelesen habe (seine stilistisch gebrauchten Wiederholungen haben mich genervt) - aber ging es dort auch um Spionage und Verschwörungen? Ich erinnere mich nicht mehr. Das scheint nicht so recht mein Genre zu sein.

Oh, so ganz kurz wird der Post doch nicht. Denn während ich gerade schaue, was Merlin auf dem Regal treibt (balancieren!), fällt mein Blick auf die historischen Romane von Tanja Kinkel, welche ich ebenfalls schon länger nicht gelesen habe. Dennoch:

Da gibt es z.B. "Die Schatten von La Rochelle". Dieses Buch spielt 1640 in Frankreich und handelt von der Belagerung von La Rochelle: Hauptfigur ist Kardinal Richelieu und selbst wer diesen Roman Tanja Kinkels nicht kennt, kann mit diesem Namen vermutlich etwas aus Dumas Roman "Die drei Musketiere" anfangen und eine Verknüpfung zu Politik, Intrigen und Verschwörungen herstellen. ;) In dem Roman "Die Löwin von Aquitanien" geht es um Eleonore von Aquitanien, die 1122 geboren wurde und nicht nur mit dem französichen König Ludwig VII. verheiratet war Nach der Auflösung dieser Ehe heiratete sie nämlich den späteren König von England Heinrich Plantagenet und aus dieser Ehe ging u.a. Richard Löwenherz hervor. Kennt Ihr das Stück bzw. den Film "Der Löwe im Winter", in welchem die - von Heinrich gefangen genommene ältere - Eleonore von Kathrine Hepburn gespielt wird. Eleonore hatte, denke ich, turbulente Beziehungen mit ihren Ehemännern und war zudem politisch sehr aktiv - sicher incl. so mancher fein gesponnenen Intrige. ;)

Dienstag, 2. Oktober 2012

Feiertag - Lesezeit - Lesemarathon by Yvo

Via Katrin von den Buchsaiten habe ich erfahren, dass Yvo zum Lesen aufruft vom 02.10.2012, 20.00 Uhr bis 03.10.2012, 24.00 Uhr, nett umschrieben zum (freien) Tag der Einheit mit "Lasst uns eine Einheit bilden". Eine super Möglichkeit ist sicher auch das gemeinsame Lesen :)

Ich habe mich relativ spontan entschlossen, an dem Lesemarathon teilzunehmen, auch wenn ich nicht die ganzen 24 Stunden lesen werde. Ob und wie ich meine Lesefortschritte poste, werde ich ebenso spontan und operativ taktisch entscheiden, ggf. aktualisiere ich diesen Post über die Teilnahmezeit immer wieder.

Wer ebenfalls Lust und Laune hat - ich zitiere Yvo: 
"Dieses Jahr möchte ich den nutzen um zu lesen und ich würde mich freuen, wenn ihr dabei wäret =) Von Dienstag, dem 02.10.2012 um 20:00 Uhr bis Mittwoch, 03.10.2012, 24:00 Uhr soll soviel gelesen werden wie möglich. Twittern könnt ihr mit dem Hashtag #elm (=EinheitsLeseMarathon) und ich werde euch zwischendurch ein Paar Fragen stellen, wenns Recht ist ;o)"
Na dann: Die Katzen sind versorgt, ich bin auf dem Sofa, ein Glas Weiswein steht neben mir und ich habe neben meiner aktuellen Lektüre "Fenster nach innen" von Nicci Gerrard rein vorsorglich auch schon mal ein Oktober-Englisch-Challenge-Buch hingelegt (frecherweise ein Comic *g*) und vielleicht lege ich N.G. auch weg und schnappe mir den zweiten Johannes-Cabal-Band oder "Die dreizehnte Geschichte"...    

update 03.10.2012,00.30 Uhr 
Ich habe gerade "Das Fenster nach innen" von Nicci Gerrard beendet und weiß noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Den Erzählstil empfand ich jedenfalls als mühsam Was die Geschichte selbst angeht, tja, ich muss sie nich etwas sacken lassen den Blick nach innen auf das Beziehungsgeflecht von Marnie, Oliver und dem im Steren liegenden Ralph und auf ihre Gefühle. Jedenfalls ist jetzt eine gute Gelegenheit, die Leseaktion zu unterbrechen und in die Koje zu gehen. Guts Nächtle allerseits. ;)

update 03.10.2012,08.15 Uhr
Vor mir in NRW steht mein Frühstück mit Krümelkaffee - an den mich meine Familie in MeckPomm herangeführt und den ich nie wirklich aufgegeben habe - und ich habe mir einen Rotkäppchensekt-Piccolo (heute: Rottkäppchen-Mumm-Sektkellerei) aufgemacht :). Lustigerweise habe ich mich - ohne den Verweis auf einen Stadtnamen zu realisieren, denn einen Zusammenhang gibt es nicht -als nächstes für "The Dresden-Files: Welcome to the Jungle" von Jim Butcher entschieden. Der Comic oder die Graphic Novel wird zugleich als Englisch-Challenge-Buch für Oktober "verwertet" ;) Aber erst einmal, muss ich die Story lesen. Also bis denne ...

update 03.10.2012, 11.15 Uhr
Neben ein paar anderen Dingen, die ich zu tun hatte, habe ich mir auch Zeit für das Comic-Buch "Welcome to the Jungle" gelassen, um Bilder und Text aufzunehmen. Ich hatte mir diesen Comic gekauft, um diese Harry-Dresden-Umsetzung mal anzutesten - von den Büchern kenne ich den ersten Teil, der mir sehr gut gefallen hat - und um es hier auf einen kurzen Punkt zu bringen: Ich bin ich Gefahr, mehr aus der Comic-Reihe zu kaufen ;) Die MuMs leisten mir weiterhin Gesellschaft, auch wenn sie nicht mehr so zusammengekuschelt liegen wie auf diesem Foto (klick),sondern Marlowe auf meinen Füßen und Merlin auf meinen Oberschenkeln liegt. Hm, was lese ich jetzt? Ich werde noch einen Moment nachdenken und erst einmal in meinen Feedreader schauen

update 03.10.2012, 17.00 Uhr
Nach ein wenig Hin und Her habe ich mich als nächstes für ein Sachbuch entschieden "Kümmert Sie, was andere denken" von Richard P. Feynman, welches ich - mit ein paar Unterbrechungen - gerade beendet habe. Wie ich an anderer Stelle geschrieben habe: Der Mensch Feynman fasziniert mich und das war der Grund, weshalb ich auch dieses Buch gekauft habe, in einer gewissen Weise die Fortsetzung zu "Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman" (klick). Das vorliegende Buch geht auf sein Verhältnis zu seinem Vater und seiner ersten Liebe Arlene ein, es zeigt mehr von seiner atypischen Vorgehensweise und ist sowohl traurig als auch unterhaltsam und witzig und interessant (Nasa-Untersuchung). Momentan überlege ich, ob ich ein weiteres Buch beginne, denn um 18 Uhr treffe ich mich mit Sayuri und Bibendum zum Castle-Schauen. Mal sehen ...

Montag, 1. Oktober 2012

I'm in English reloaded - "Hollow Earth" by John and Carole E. Barrowman

Okay ... "Hollow Earth" habe ich im September im Rahmen dieser Challenge gelesen. Daraus lässt sich aber nicht ableiten, dass ich im August kein englisches Buch gelesen habe. Das habe ich nämlich ("Lost in Translation" - nein, das Buch hat keinen Bezug zum gleichnamigen Film ;)  ), nur bin ich nicht zum Nachlese-Schreiben gekommen. Und da sich der September dem Ende nähert, wollte ich erst einmal diesen Monat "erledigen" :)

Worum es geht und Nachlese:
Die Zwillinge Emily (Em) und Matt Calder begleiten ihre Mutter während eines geschäftlichen Besuchs in die National-Gallerie London. Ihnen ist langweilig, es ist heiß und so kopieren sie das Bild, vor dem sie warten - und sind auf einmal an einem Fluss mit einem Jungen namens Pierre. Ihre Rückkehr aus dem Gemälde bleibt nicht unbemerkt. So informiert der Galleriemitarbeiter Arthur Summer die "Hollow-Earth-Gesellschaft". Diese Gesellschaft wurde gegründet, um vor Hollow Earth zu schützen, einem mystischen Ort, an welchem alles Böse, alle Monster und Dämomen, die man sich je vorgestellt hat, gefangen sind. Weil er Sympathie für Sandie und die Kids empfindet, unterrichtet Summer aber auch den Rat der Wächter. Während dessen wächst in Sandie die Gewissheit, dass sie und besonders die Zwillinge nicht mehr sicher sind. Sie reisen nach Schottland, von wo Sandie mit den Zwillingen gleich nach deren Geburt verschwunden ist. Dort sollen Em und Matt mehr über sich und ihre Fähigkeiten lernen. Denn wie von Sandie befürchtet, ist durch die quasi öffentliche Mal-Aktion der Kinder in der Nationalgallerie eine Kette von Ereignissen in Gang gesetzt worden.

Die Geschwister Barrowman bleiben in "Hollow Earth" überwiegend bei den Zwillingen, was mir gefiel, weil ich dann immer einen ganz besonderen Blick auf die Geschichte hatte: Ich erlebte zusammen mit Em und Matt die von ihnen zum Teil als normal, zum Teil als neu und aufregend empfundenen Fähigkeiten, wie sich ihre Fähigkeiten entwickeln oder ihre Neugierde oder die Frustration, wenn die Erwachsenen ihnen - spürbar - nicht alles erzählen. Ich kann zwar nicht sagen, dass ich eine tiefe emotionale Beziehung zu Em, Matt und den anderen Figuren aufgebaut hätte - was auch an meiner manchmal etwas zu analytischen Natur liegen kann ;) -, aber den John und Carole E. Barrowman gelang es problemlos, mich ich in die Geschichte zu ziehen und mein Interesse an den Zwillingen und ihrem Schicksal aufrechtzuerhalten .:)

Das Englisch war für mich gut verständlich, ich habe kein Wörterbuch gebraucht *yeah*. Und wem der Name John Barrowman bekannt vorkommt: Ja, das ist der Schauspieler, Sänger und Autor, der ziemlich bekannt für seine Rolle des Captain Jack Harkness aus Doctor Who und Torchwood ist. ;)