Dienstag, 29. Mai 2012

Projekt 52 Bücher: Woche 29 - Biographien

Ich hinke mit meinen Posts für das Projekt etwas hinterher. Nun, ab und an passiert das *g*. Um das Thema der 30. Woche kümmere ich mich noch, jetzt geht es erst einmal um Biographien.

Okay ... Wenn ich Biographie mit Lebensgeschichte gleichsetze, dann könnte ich viele zeitgenössische oder historische Romane aufzählen, in denen die Lebensgeschichte ganz oder teilweise von Menschen, bekannten oder unbekannten, fiktiv oder real, erzählt werden. Oder Autobiographien - z.B. die bereits früher im Projekt erwähnten von Leonard Nimoy oder eine solche von Michael J. Fox ("Comeback"), die mir auch sprachlich gefallen hat.

Vorstellen möchte ich aber zwei andere biographische Werke, die ich vor Jahren gelesen habe und die mir dank dieses Projektes und Charlottas Themenvorschlag wieder in Erinnerung gerufen wurden.


Zum einen wäre da Elsemarie Maletzkes Buch über Jane Austen: Jane Austen - Eine Biographie. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, fand ich ihre Mischung aus Austens Leben und ihren Bücher sowie deren Charakteren sehr reizvoll und unterhaltsam. Ich sollte das Buch mal wieder lesen.

Das andere Buch ist Sturmhöhen. Das einsame Leben der Emily Bronte von Jeanne Champion. Was mich an "Stumhöhen" damals besonders angesprochen hatte war, dass man als Leser quasi im Haus mit den Familienmitgliedern sitzt: Die Autorin schafft dadurch für den Leser eine Dynamik der Familie. Die Sprache selbst und der Satzbau waren etwas eigenwillig, aber alles zusammen passte einfach - und auch Emily kommt zu Wort. Auch dieses Buch sollte ich mal wieder lesen.

... Da wächst er, mein nochmal-lesen-Stapel ;)

Mittwoch, 23. Mai 2012

Kinoabende

Ich komme gerade aus dem Kino zurück. Es hat ja einige Zeit gedauert und es gab auch nur die heutige Vorstellung in diesem Lichtspieltheater, aber es gab eine! ;) Gesehen habe ich heute den oscarprämierten Film "The Artist"


Es handelt sich - falls es jemand noch nicht weiß - um einen Film über die Zeit, in der der Stummfilm dem Tonfilm weicht und einige Schauspieler diesen technischen Fortschritt karrieremäßig nicht überleben. Ich bin ganz verzaubert. Die Schwarz-Weiß-Bilder haben mich gepackt und wo ich sonst auf Gespräche lausche beobachte ich hier konzentriert Mimik, Gestik und Augen, versuche von den Lippen (englisch) zu lesen und bemerke viel eher Details an den Kostümen als es sonst geschieht. Der Film ist zum Teil völlig still, ohne Sprache, ohne musikalische Begleitung. Manchmal irritierten mich die Auflacher aus dem Kinopublikum, die eine Komik wahrnahmen (häufig in Verbindung mit dem Hund), wenn ich den Blick von George Valentin = The Artist als traurig-müde oder gewollt nettlächelnd interpretierte. Vielleicht stimmte beides gleichzeitig in diesen Szenen Humor und Tragik, ich weiß es nicht. Ich bin froh, dass ich noch Gelegenheit hatte, diesen Film in einem Kino auf (zumindest) größerer Leinwand zu sehen.

Und wo ich im letzten Jahr insgesamt vielleicht 4x im Kino war, habe ich in diesem Jahr bereits 4 Filme gesehen ;)

So habe ich am vergangenen Samstag meine Freundin Sayuri besucht und wir beide haben die Gelegenheit genutzt, uns den oscarnominierten Film "My week with Marilyn" anzuschauen.


Vorweg: Wir waren in einem wundervollen Kino mit bequemen roten Sesseln und es war dort wunderbar still. Ich habe in diesem Kino bei dieser Filmvorführung erst gemerkt, wie laut es sonst während eines Films noch immer im Kino ist...

Der Film gefiel mir - im Nachhinein denke ich, im Original wäre er noch besser gewesen. Michelle Williams und Kenneth Branagh sind in meinen Augen überzeugend als die Monroe und Olivier, besonders Branagh sah und agierte in manchen Szenen so überzeugend, dass ich dachte: Da ist Olivier. Was ich gut fand: Obwohl der Erzähler ein Faible für die Monroe hat, bemüht er sich - zumindest im Film - weder Marilyn Monroe noch Laurence Olivier Schuld zuzuweisen, sondern in meinen Augen bemüht er sich um Respekt. Beide Filmcharaktere wirken im Verlauf des Films sowohl fordernd (teils unsympathisch) als auch verletzlich. Mir gefiel es.

Wo ich doch so gerade im Schwung bin: Ich hatte Gelegenheit, in Frankfurt während der Nippon-connection 2012 den japanischen Film "The Woodsman and the rain" zu sehen, im japanischen Original mit deutschen Untertiteln. Viel Erfahrung habe ich nicht mit japanischen Filmen - und so war ich dankbar, dass es sich um eine in ruhigen Bildern erzählte Geschichte handelt und ich sowohl die Bilder als auch die Untertitel aufnehmen konnte. Es geht in dem Film um einen Waldarbeiter, dessen Frau vor kurzem gestorben ist und der mit seinem erwachsenen Sohn nicht klar kommt. Während er im Wald arbeitet, wird er von einem Filmassistenten angesprochen, er möge doch seine Arbeit bitte unterbrechen, weil man gerade eine Szene drehe. Immer wieder stolpert der Waldarbeiter über die Filmcrew und insbesondere einen jungen Mann, er offenbar gar nichts tut und den er daraufhin immer wieder in deutlichen Tönen auffordert, den anderen zu helfen...


 ... Hier (klick) ist der Link zur Nippon-Connection-Seite des Films, der übrigens den diesjährigen Nippon Cinema Award gewonnen hat :).

Nicht unerwähnt bleiben soll auch "Ziemlich beste Freunde", den ich mir zusammen mit meiner Freundin C. angeschaut habe.


Meine Freundin S. aus München hat mir diesen Film als erste empfohlen und als er in unserem nahe gelegenen Provinzkino lief, habe ich meine Freundin C. überredet, ihn mit mir anzuschauen. Es ist nicht gerade ein Film, der ihr als erstes bei einem Kinoabend in den Sinn kommen würde, aber ich konnte sie offensichtlich überzeugen. Und ihr hat er ebenso gut gefallen wie mir. Wir haben geschaut und den Kopf geschüttelt und viel gelacht: Der Film transportiert so viel Lebensfreude! Und Omar Sy als Driss ist wunderbar - allerdings spielt Francois Cluzet grandios den vom Hals abwärts gelähmten Philippe. Ach übrigens, am 17.05.12 ist ein neuer Film mit Francois Cluzet angelaufen, "Die Kunst zu lieben"

Montag, 21. Mai 2012

In der Küche: Rhabarberkompott

Eigentlich ... ja eigentlich wollte ich ja den in der vergangenen Woche gekauften Rhabarber in einem Kuchen verarbeiten. Dummerweise hatte ich aber nicht alle Zutaten im Haus und auch keine Lust, nur wegen einer Zutat noch einmal loszudüsen. Da stand ich also mit meinem Rhabarber. Als Kind habe ich ihn gepult und danach die Rhabarberstange peu a peu gegessen, immer mit etwas Zucker. Das war natürlich eine Option.

Andererseits hatte ich in meiner Vorratskammer auch eine Tüte Vanillepuddingpulver. Lustigerweise war auch diese Tüte das Überbleibsel einer Kuchenbackplanung, die nicht realisiert wurde :) Grundsätzlich bin ich nämlich ein Fertigpuddingkäufer, mir selbst einen anzurühren: auf diese Idee bin ich noch nie gekommen.

Zwei einsame Zutaten? Da muss doch was gehen.

Ich habe mich also brav an die Anleitung auf der Puddingpulvertüte gehalten, allerdings zur Vermeidung von Haut (*schüttel*) auf die Puddingoberfläche sofort etwas Zucker gestreut und ihn mit Küchenfolie abgedeckt (Tipp meiner Kollegin).


Den Rhabarber habe ich mit meinem Spargelschäler bearbeitet - Ich liebe dieses multifunktional einsetzbare Gerät! Möhren, Kartoffeln, Rhabarber, Mairüben, selbst Sellerie und Kohlrabi und falls gewünscht auch Äpfel etc. sind damit schälbar. Ach ja, Spargel auch :) - , in viele kleine Scheiben geschnitten und pi x Daumen Zucker darüber verteilt + ganz wenig Wasser. Dann bin ich erst einmal eine Stunde auf dem Balkon gegangen und habe mich mit Amelia Peabody eine Dreiviertelstunde oder so in Ägypten herumgetrieben. Danach wanderte der Rhabarbar mit einem Teil (vielleicht die Hälfte?) des Zuckerwassers in einen Topf, ich gab noch normales Wasser dazu, der Rhabarber war bei mir aber nicht ganz bedeckt. Und dann - dank des Tipps der Winterkatze - habe ich statt auf volle Ladung (6) den Herd auf klein (2) gestellt und das Gemüse aufkochen lassen und immer wieder brav gerührt. Als sich beim Rühren die Stücke dann auch auflösten, habe ich noch mehr reduziert und den Topf auch bald vom Herd genommen. Die Konsistenz war noch stückig ;)


Danach ließ ich das Kompott etwas abkühlen und dann gab es Vanillepudding mit Rhabarberkompott. Ich fand es lecker, obwohl mir persönlich das Kompott schon etwas zu süß geraten war (ich habe noch etwas Zitrone hineingetan *lach*).

Desserfoto? Ähm... ich habe schon alles aufgegessen, sorry. :)

Ich kann mir vorstellen, dass ich jetzt eher mal selbst den Pudding anrühre statt fertigen im Becher zu kaufen ;) Was Rhabarber angeht: Lecker. Das einzige, was mich wirklich an diesem Gemüse stört, ist der Zahneffekt. Die Zähne fühlen sich nach Rhabarber sofort so stumpf an und ich habe das Bedürfnis, umgehen die Zähne zu putzen. Dummerweise ist dann der Geschmack des Kompotts auch weg ;)

Freitag, 18. Mai 2012

Freitagsfüller by Barbara

Tse ... immer diese Aussetzer ;)
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Ein Klick auf die Grafik oben bringt Euch zu Barbara. Ein Rechtsklick auf die Grafik und das Öffnen im neuen Tab/neuem Fenster könnte die Lesbarkeit meiner Antworten noch erhöhen :)

Donnerstag, 17. Mai 2012

"Wie Mr. Rosenblum in England sein Glück fand" von Natasha Solomons

Sehr lange lag dieses Buch noch nicht auf dem TuB, zwei Monate meine ich. Ich bin in der örtlichen Buchhandlung über das Taschenbuch gestolpert, das Cover und der Titel erregten meine Aufmerksamkeit, der Klappentext klang reizvoll und ein kurzes Hineinlesen ließen es mich mit zur Kasse nehmen.

Worum es geht und Nachlese:
Jack Rosenblum kommt 1937 mit seiner Frau Sarah und seiner jungen Tochter Elizabeth als jüdischer Flüchtling aus Berlin nach England. Vom Deutsch-Jüdischen Hilfskommitee erhält er wie die anderen Flüchtlinge eine Broschüre: "Neu in England: Nützliche Informationen und freundliche Anleitung für jeden Flüchtling" , in der an erster Stelle die Empfehlung steht, die englische Sprache zu lernen. Jack möchte ein echter Engländer werden, ein Gentleman. Die Broschüre ist sein erster Anhaltspunkt, aber mit der Zeit ergänzt er die dort niedergelegten Regeln und Anforderungen, die es in seinen Augen zu erfüllen gilt, um als echter englischer Gentleman anerkannt zu werden. Nach 15 Jahren ist ein Punkt weiterhin offen: Mitglied in einem englischen Golfclub zu sein. Als er erneut eine Absage erhält, fasst er den Entschluss, einen eigenen Golfplatz zu bauen und einen eigenen Golfclub zu gründen. Ohne seiner Frau etwas zu sagen, verkauft er das Londoner Haus und kauft ein Cottage mit Land in Dorset, um seinen Entschluss zu realisieren. Dummerweise hat er keine Ahnung vom Golfplatzbau - und dann ist da noch das legendäre Dorset-Wollschwein ...

"Mr. Rosenblum's List" lautet der Originaltitel, der in meinen Augen besser passt als der - einiges versprechende - deutsche. Denn Jack Rosenblums Liste durchzieht in der Tat den ganzen Roman. Es geht halt nicht nur - wie der deutsche Roman vermuten lässt - um Mr. Rosenblum allein, der so tatkräftig und optimistisch auftritt (was seine Ehefrau total nervt) und der unbedingt die Vergangenheit hinter sich lassen und ein Engländer werden will (wobei er auch schon mal jüdische Traditionen ad acta legt). Seine Ehefrau Sarah ist nämlich ein gleichwertiger Charakter. Sie schätzt jüdische Traditionen, vermisst ihre in Deutschland zurückgebliebene Mutti und ihren Bruder, will die Zeit "vor England" nicht abhaken, nicht nur nach vorn schauen. Auch wenn Jack verlangt, dass nur englisch gesprochen wird, will sie ihre Heimatsprache nicht auch noch - wie vieles andere - dem Naziregime opfern. Neben Entwurzelung und Entfremdung geht es auch um Lebensmut und Hoffnung - nicht zuletzt in der Gestalt von Elizabeth, der man keinen Akzent mehr anhört und der es viel besser gelingt, sich in die britische Gesellschaft zu integrieren - auch, wenn sie dafür einen Teil ihres Nachnames opfern muss.

Es ist überraschend, wie viel Humor Natasha Solomons in ihrer Geschichte unterbringt, nicht nur durch den kauzigen alten Curtis, den die Rosenblums in Dorset kennenlernen und der ein gutes Verhältnis zu selbst gebrautem Cider pflegt. Wenn z.B. Jack den Schornstein im Cottage säubert und überall Russ herumfliegt und seine frisch gebadete Frau angesichts des Getöses dazu kommt, finde ich das schon witzig. Und die häufigen Fehlinterpretationen und Missverständnisse oder manche Gespräche der Eheleute haben eine von Traurigkeit durchzogene Komik. Dabei findet auch ein Übergang zu teils gehässig wirkender Stichelei statt, die ihre Wurzel in Jacks und Sarahs Entfremdung hat. In ihrem vollem Ausmaß wird letztere Jack erst spät bewusst, weil er vom Golfplatzbau so vereinnahmt ist, dass er kaum um sich schaut. Während dessen führt Sarah das Cottage, backt nach dem Rezept ihrer Mutti Baumkuchen, um sich zu erinnern und nutzt den Garten. Wenn sie sich dann bewusst gegen das Jäten der als Unkraut angesehenen Brennnesseln entscheidet, weil Hitler Juden als Unkraut bezeichnet und gejätet hatte und weil Sarah sieht, dass eine Pflanze nur dann zu Unkraut wird, weil der Gärtner sie nicht will, dann kommen mir die Tränen.

Viele der Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe, waren unterhaltsam, ablenkend, interessant, spannend... Aber dass ich beim Lesen schmunzle, auflache, "oh,oh,oh" sage, überrascht Tränen in den Augen spüre, Vorahnungen habe - wobei es mir nichts ausmacht, dass sich einige erfüllen -, aufatme oder schlucke, den Kopf schüttle und zudem die Zeit total vergesse: Das ist in diese Kombination schon länger nicht mehr geschehen.

Zwar gibt es zum Ende des Romans hin ein, zwei Dinge, die ich ein wenig "to much" fand (keine Details wegen Spoilergefahr, sorry), aber das ändert nichts an meinem Empfinden, eine wunderbare Geschichte gelesen zu haben, die mich in mehr als einer Hinsicht berührte. Ich war nach der Lektüre, hm, ein wenig glücklich, ein wenig traurig. Ich fühlte mich gut aufgehoben. Einen großen Anteil hieran hat in meinen Augen Martin Ruben Becker, der die Übersetzung ins Deutsche vorgenommen hat: Der Text wirkt in sich stimmig und fühlt sich "richtig" an. Der kauzige 1,60 m große Jack und die missmutig-liebende Sarah sind mir ans Herz gewachsen und ich frage mich, wie ähnlich wohl das Leben von Natasha Solomons Großeltern verlief, die die Autorin zu diesem (Debut-)Roman inspirierten? Ihre Großeltern waren 1936 aus Berlin nach England geflüchtet und erhielten bei ihrer Ankunft eine Anleitung für Flüchtlinge - aber sie haben möglicherweise nicht geplant, einen Golfplatz zu bauen. ;)

Ich werde die Autorin auf jeden Fall im Auge behalten. Wie ich gesehen habe, ist in Deutschland gerade "Als die Liebe zu Elise kam" als Hardcover erschienen und in Großbritannien gibt es zudem "The House at Tyneford". Na dann ...

Dienstag, 15. Mai 2012

Der Hund der Baskervilles ... x 2

In meinem Urlaub ist mir das Mängelexemplar "Freispruch für den Hund der Baskervilles - Hier irrte Sherlock Holmes" von Pierre Bayard unter die Augen gekommen. Aber bevor ich mit der Lektüre begann, wollte ich zunächst die Originalgeschichte noch einmal lesen. Also griff ich mir meine beiden Arthur Conan Doyle-Bücher, nur um dann festzustellen, dass "Der Hund der Baskervilles" nicht enthalten war. Die Lösung war das Herunterladen einer kostenfreien ebook-Version ;)

Und dann ging es erst einmal mit der Originalgeschichte los:

Ich gestehe, dass mich die Geschichte nicht sehr gefesselt hat. Die Beschreibungen der Landschaft soll sicherlich dazu dienen, die rechte Stimmung aufkommen zu lassen - ich fand sie ermüdend. Bin ich inzwischen zu sehr an eine andere Erzählgeschwindigkeit gewöhnt?

Was die Geschichte selbst angeht, eine verkürzte Einführung in den Beginn: Der Arzt Dr. Mortimer sucht bei Sherlock Holmes in London Rat, ob er dem Erben Henry Baskerville (den er abholen will) von dem Baskerville-Fluch erzählen soll. Denn dessen Onkel ist zwar ohne Gewalteinwirkung gestorben, offenbar war aber ein Hund in der Nähe und auch im Baskerville-Fluch spielt ein Hund eine wichtige Rolle.Soll er den Erben auf solch eine mögliche Gefahr hinweisen? Holmes stellt fest, dass Lord Baskerville jun. bereits in London verfolgt wird, er schickt daraufhin Dr. Watson mit Dr. Mortimer und Lord Baskerville auf dessen Landsitz und lässt sich von Watson berichten ... Weiter will ich hier nicht auf die Geschichte eingehen, schon um nicht zu spoilern. Wer aber seine Erinnerung zum Ablauf auffrischen möchte und das Buch nicht zur Hand hat, in der deutschen Wikipedia (klick) gibt es einen Abriss

Gleich im Anschluss habe ich mich dann mit Pierre Bayards Buch beschäftigt.


Der Autor, der sich in diesem Buch nicht das erste Mal mit diesem Thema beschäftigt (er hat sich u.a. auch mit Agatha Christies "Alibi" befasst), agiert hier als Kriminalkritiker. Pierre Bayard führt im vorliegenden Buch detaillierter aus, worum es der Kriminalkritik genau geht. Ganz grob gesagt - so verstehe ich es jedenfalls - liest der Kriminalkritiker das betreffende Werk nicht nur konzentriert und überlegt, sondern hinterfragt auch die Hinweise und Aussagen und schaut, ob diese nicht auf eine andere als die angebotene Lösung hindeuten. Er ermittelt quasi selbst.

Im "Freispruch für den Hund der Baskervilles" legt Pierre Bayard zunächst zusammengefasst die fragliche Geschichte noch einmal dar, um dann anhand von Beispielen z.B. auf die Widersprüchlichkeiten hinzuweisen. Er widmet, wie bereits gesagt, einige Kapitel des Buches den Aufgaben und dem Vorgehen der Kriminalkritik (zum Teil etwas trocken) - und widmet sich dann auch aus psychologischer Sicht dem Autor Arthur Conan Doyle. Zuletzt nimmt Pierre Bayard sich noch einmal die Geschichte vor und entlastet - für mich überzeugend - den im "Der Hund der Baskervilles" von Sherlock Holmes ermittelten Täter.

Die Originalgeschichte hatte ich mit misstrauischem Blick wiedergelesen, dachte ich jedenfalls (das fällt ja auch nicht schwer, wenn man gerade ein Buch gekauft hat, in dessen Titel "Hier irrte Sherlock Holmes" steht). Mir war zu Beginn noch durch den Kopf gegangen, dass auch eine langsame Vergiftung den Tod Lord Baskervilles verursacht haben könnte, doch die weitere Geschichte gab nichts in diese Richtung her und so folgte ich Sherlock Holmes Schlussfolgerungen. Die von Pierre Bayard aufgezeigten Hinweise habe ich bei Lektüre der Sherlock-Holmes-Geschichte überlesen und so hat der wirkliche Täter mich - und Sherlock Holmes - in die Irre geführt. Aber jetzt kenne ich die Wahrheit ;)

Sonntag, 13. Mai 2012

Projekt 52 Bücher: Woche 28 - bescheuerte Buchtitel?

Für die 28. Kalenderwoche hatte das Fellmonsterchen ein leichteres Thema versprochen. Ha! "Bescheuerte Buchtitel" Von wegen leicht!

Ich habe keine Bücher mit "richtig bescheuertem Buchtitel" in meinem TuB oder in meiner kleinen Privatbücherei gefunden. Naja, mann könnte aus dem TuB vielleicht "Was werde ich tun, wenn alles brennt" von Antonio Lobo Antunes nennen. Aber auch für diesen Titel gilt wie für die nachfolgenden bereits gelesenen: Es sind alles Bücher, die ich wegen des Buchtitels in die Hand genommen bzw. per Katalog bestellt habe, weil dieser in meinen Augen kurios oder besonders griffig war:

Da wäre "Die Leber wächst mit ihren Aufgaben" von Dr. Eckart von Hirschhausen - ich habe mich köstlich amüsiert über die medizinischen Kabarettstückchen - und "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und veschwand" von Jonas Jonasson. Auch "Die Frau mit den Regenhänden" von Wolfram Fleischhauer habe ich nach dem Titel gekauft - mein erster Fleischhauer-Roman und für mich noch immer der beste. Auch das im Projekt bereits einmal erwähnte Buch "Nicht alle Eisbären halten Winterschlaf" von Jorn Riel war ein Buchtitelkauf.

Wirklich bescheuerte und daneben gegangene Buchtitel - und Cover - findet man übrigens hier (klick), den Link auf diese Seite habe ich sowohl bei Niya als auch bei Irina gesehen. Die dort genannten Bücher findet ihr aber nicht bei mir daheim ;)

Samstag, 12. Mai 2012

Mal wieder Stephen King. Und The Dark Tower ;)

Die liebe Sayuri hat mich auf ein Interview aufmerksam gemacht, das der Autor Neil Gaiman (Sandman-Comics, Coraline, American Gods etc.) mit Stephen King für die Times geführt und welches es netterweise auch auf seinem Blog gepostet hat. Hier geht es zum Interview (klick).

Wie man dem Interview entnehmen kann, hat Stephen King den bereits früher angekündigten weiteren Roman im Dunklen-Turm-Zyklus beendet "The Wind trough the keyhole", der inzwischen auch in den USA erschienen ist. Wer unbedingt will, kann sich in der englischsprachigen Wikipedia schon spoilern lassen. Oder man wirft in den spoilerfreien Brief Stephen Kings an seine Fans (klick), in dem die Geschichte zeitlich eingeordnet wird. Jetzt muss man nur noch für sich entscheiden, ob man sich das neue Buch im Original holt  - es gibt (zumindest heute) noch eine Sonderausgabe für 123 Dollar - oder auf die deutsche Übersetzung wartet. Ich  gehe dann mal ich mich ...

ps
Auch wenn die Meldung etwas älter ist: Warner Brother ist interessiert an der DT-Verfilmung (klick).

Freitag, 11. Mai 2012

I'm in english reloaded-Challenge - Agatha Raisin and the Quiche of Death (Agatha Raisin Bd.1)

Bei Chil, die inzwischen Rezensionen zu den ersten vier Agatha-Raisin-Abenteuern gepostet hat, bin ich über diese Reihe gestolpert. Neugierig genug habe ich mich umgeschaut und als der erste Band - Agatha Raisin and the Quiche of Death - für 1,33 EUR als kindle-ebook im Angebot war, habe ich zugeschlagen:

Worum es geht und Nachlese:
Agatha Raisin ist eine Londoner Geschäftsfrau mit eigenem PR-Business. Und endlich, mit 53 Jahren, kann sie sich ihren Wunsch erfüllen: Sie hat das passende finanzielle Polster, kauft sich ein Cottage in den Cotswolds und geht in den frühen Ruhestand. Was Ihre Einstellung zum Landleben angeht: Bei der Einrichtung des Cottages lässt sie einem Inneneinrichter vollständig freie Hand und sieht ihr neues Heim beim Einzug zum ersten Mal ;) Und es ist auch enttäuschend, dass keiner der Dorfbewohner wirklich von ihr Notiz nimmt. Als Agatha daher von einem Quiche-Wettbacken erfährt, beschließt sie, diesen Wettkamp zu gewinnen. Dann müssen die Einwohner sie entsprechend zur Kenntnis nehmen. Dass ihre Koch- und Backqualitäten nicht gerade herausragend sind, schreckt Agatha nicht: Sie wird einfach in London im Delikatessenladen eine Spinat-Quiche besorgen und einreichen... Den Wettkampf gewinnt Agatha nicht, aber der Juror, der einen Teil der Spinat-Quiche daheim aufessen darf, wird am nächsten Morgen tot von der Putzfrau aufgefunden. Neben Spinat fand sich auch eine giftige Pflanze und so nimmt die Polizei die Ermittlungen auf und steht natürlich sofort vor Agathas Tür.

Nein, einen sympathischen Eindruck hinterlässt Agatha Raisin erst einmal nicht. Sie hat, wie man an der Quiche-Geschichte sehen kann, keine Hemmungen, Tricks zur Erreichung ihrer Ziele einzusetzen. Es wird im Roman schnell deutlich, dass sie alle möglichen Wege einschlägt, um das zu bekommen, was sie haben will. Im PR-Business hat ihr dieses Geschäftsgebaren Erfolg und das Geld gebracht, aber wie schaut das in einer kleinen dörflichen Gemeinschaft aus? Dennoch ist dieses Gebaren, ihre mit einem guten Teil Zynismus gepaarte Zielstrebigkeit, nicht mit Kaltherzigkeit gleichzusetzen. So macht sie z.B. die Übernahme ihrer sämtlichen Mitarbeiter zur Bedingung beim Verkauf ihrer Firma. Dieses "Pflänzchen" aus Verantwortungsbewusstsein und Mitgefühl bleibt auch in den Cotswolds nicht unbemerkt und so entwickelt sich z.B. eine Art freundschaftliche Beziehung zwischen Agatha und dem jungen Polizisten Bill Wong.

Ich fand es kohärent - und erfrischend -, dass Agatha Raisin als Großstadt-Business-Frau mit Ellenbogen ihr bisheriges Verhalten auch in den Cotswolds aufrechterhält. Obwohl die Autorin ihrer Protagonistin eine verklärt zu nennende Vorstellung vom Leben in den Cotswolds verpasst, lässt M.C. Beaton sie nicht ihr Stadtgebaren über Bord werfen und es findet auch keine Anpassung "über Nacht" statt. Vielmehr muss Agatha lernen, dass das tatsächliche dörfliche Gemeinschaftsleben weder mit ihrer verklärten Vorstellung noch mit ihrer bisherigen Lebensart übereinstimmt. Über den Großteil der Romanhandlung hinweg teilt der Leser Agathas Außenseiterstellung im Dorf und lern über das Leben dort nur so viel, wie Agatha. Man ist bei Agathas Versuchen dabei, über Smalltalk hinausgehenden Kontakt zu den Dorfbewohnern zu bekommen und sieht sie zwischen Bestärkung und Zweifel, ob das Landleben etwas für sie ist, hin und her schwanken. Diese Ambivalenz macht Agatha - trotz Überzeichnung - sehr real und hat mir Zeit und Gelegenheit gegeben, mit ihr als Charakter warm zu werden. Obwohl sich die Autorin stark auf ihre Protagonisten konzentriert, ist mir Billy Wong bereits ans Herz gewachsen und ich bin neugierig, welche Entwicklung Roy -Agathas früherer PR-Mitarbeiter, mit dem sie weiterhin Kontakt hält - durchlaufen wird. Und dann ist da natürlich noch Mr. Lacey, einer von Agatha Nachbarn. Und Agatha findet es gar nicht glücklich, dass er sie immer wieder in peinlichen Momenten sieht. ;)

Mir hat dieser erste Band der Agatha-Raisin-Mystery-Reihe gut genug gefallen, dass ich die nächsten drei Bände ebenfalls gekauft habe (es gab vor Kurzem einen kindle-Tages-Deal mit Bd1-4 als Omnibus-Gesamt-ebook-Ausgabe für 1,19 EUR, da konnte ich einfach nicht nein sagen, auch wenn ich so den ersten Band doppelt habe). Zwar brauchte ich zu Beginn etwas Zeit, mich auf den Roman und Agatha einzulassen, aber ich fühlte michi nsgesamt gut unterhalten und mag den - wie immer subjektiv empfundenen - durchscheinenden Humor des ersten Bandes. Mal sehen, wann ich dazu komme, Agathas Erlebnisse weiterzuverfolgen.

Was das Englische angeht:
Ich bin sehr gut mit der Sprache zurechtgekommen und konnte prima den Sinn erfassen. Ab und an begegnete mir in diesem Roman der verschliffene Dialekt der Cotswoldler, aber auch dann konnte ich dem Inhalt folgen. Mein verstehendes Lesen der englischen Sprache steigert sich weiter für mich spürbar und die Teilnahme an der englisch-Challenge im letzten und in diesem Jahr ist eindeutig von Nutzen für mich. Allerdings ist auch mein TuB durch englischsprachige Bücher weiter explodiert *g*.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Projekt 52 Bücher: Woche 27 - Nationalsozialismus

Beim dieswöchigen Thema musste ich an meine Eltern denken. Meine Mutter, meine Oma und meine Tante flohen im zweiten Weltkrieg aus ihrer Heimat (Masuren) vor der russischen Armee. Mein Vater wurde mit noch nicht einmal 19 Jahren Soldat, freiwillig, wie ich aus seinen Andeutungen schloss. Er war zunächst in Norwegen stationiert, dann kam er nach Russland an die Front, später in russische Gefangenschaft (auch seine Familie flüchtete übrigens). Meine Mutter kam mit meiner Oma in das Auffanglager Damgarten (Mecklenburg-Vorpommern) - meine Tante wurde von ihnen auf der Flucht getrennt und landete letztlich in Baden-Württemberg -; mein Vater fand nach seiner Entlassung aus der Gefangenschaft seine Familie in der Nähe von Damgarten. Mein Vater sprach nicht konkret über seine Zeit an der Front und in der Gefangenschaft, er wirkte dann ... matt. Meine Mutter erzählte ab und an, aber auch hier waren es mehr Andeutungen als Details, die sowohl Mitglieder der russischen als auch der deutschen Armee betrafen.Ich habe mich häufig gescheut, weiter nachzufragen - heute bedauere ich das. Zugleich frage ich mich aber, ob meine Scheu davor, diese Erinnerungen bei meinen Eltern hochzubringen, nicht doch richtig war.  Ich weiß es nicht und werde es auch nicht mehr erfahren.

In der Schule haben wir Die Abenteuer des Werner Holt: Roman einer Jugend von Dieter Noll gelesen. Ich wollte meinen Vater immer fragen, ob es ihm ähnlich gegangen sei wie der Titelfigur Werner, der sich freiwillig meldet, der mehr das Abenteuer denn die Ideologie sieht, und der nach und nach erlebt und verinnerlicht, was Nationalsozialismus und Krieg bedeuten. Aber ich habe nie gefragt, dieser müde Ausdruck - besser kann ich es nicht beschreiben - meines Vaters, wenn das Thema Faschismus, 2. Weltkrieg, Gefangenschaft und Flucht aufkam, habe ich als Antwort auf meine ungestellte Frage gesehen. Werner Holt war nicht das einzige Pflichtlektürebuch meiner Schulzeit in der früheren DDR, das sich mit diesen Themen beschäftigte. Ich habe damals auch Das siebte Kreuz von Anna Seghers gelesen; und obwohl der Titel die Bedeutung des 7. Kreuzes betont, war ich mir über den tatsächlichen Ausgang von Heislers Flucht nicht sicher. Gelesen haben wir als Roman über eine wahre Begebenheit auch Bruno Apitz Nackt unter Wölfen. Wie sich später herausstellt, war es kein Tatsachenbericht; der Autor hat einiges an Fiktion und Fakten vermischt - es gibt auch eine neue Edition aus dem Aufbau-Verlag aus dem Jahr 2012, die dies berücksichtigt; weiterführende Informationen, auch zum überlebenden Kind, gibt es z.B. in der deutschen Wikipedia -. Dennoch: Unabhängig davon, ob "Nackt unter Wölfen" nun ein reiner Tatsachenbericht ist oder nicht, legt das Buch für mich ein berührendes Zeugnis ab. Und dann war da natürlich auch Anne Frank Tagebuch, deren Schilderung ihrer durch die Judenverfolgung seitens des Nazi-Regimes immer kleiner werdenden Welt zu Herzen geht.

Und ich will noch das Buch Die Welle: Bericht über einen Unterrichtsversuch, der zu weit ging von Morton Rhue erwähnen, das ich erst nach der "Wende" gelesen habe und in welchem eine erschreckende und beängstigende - und weiter aktuelle - Gruppendynamik veranschaulicht wird.

Wozu ich bislang noch nicht gekommen bin, ist Maus von Art Spiegelmann zu lesen; die Graphic Novel befindet sich allerdings bereits bei mir. Und ich habe mit Der gelbe Vogel. von Myron Levoy begonnen, einer früheren Empfehlung von DillEmma im Rahmen dieses Projekts

Donnerstag, 3. Mai 2012

Projekt 52 Bücher: Woche 26 - Halb und Halb :)

Wow: Halbzeit! Bergfest bei Fellmonsterchens 52-Bücher-Projekt. Das ist schon was! Und deswegen :

 Konfetti, Blumen, Party! 
Caipi oder andere adäquate Spirituosen, so erklärte mir Waggy, würde es erst nach erfolgreichem Abschluss des Projektes zu Ehren des Fellmonsterchen geben. Klare Worte! *stellt seufzend Whisky wieder weg*

Mir gefällt das Projekt - nun, andernfalls würde ich wohl nicht mehr mitmachen und bei anderen Teilnehmern lesen ;) Ich habe etliche neue Anregungen (interessant-Liste) bekommen! Und es wurden mir auch ab und an Titel oder Schriftsteller in Erinnerung gerufen, wobei manche auf der nochmal-lesen-Liste, andere auf der vielleicht-doch-ein-weiterer-Anlauf-Liste gelandet sind. :) Spannend. Und ich gehe davon aus, dass es auch während der zweiten Hälfte des diesjährigen Projektes so bleiben wird.

Das dieswöchige Thema passt auch ganz gut zur Halbzeit: "Dieses eine Buch. Liebe ich es, oder ist es doch Hass?"

Ich interpretiere das Thema in Richtung "nicht Fisch, nicht Fleisch" oder "Halb und Halb" ;)


Als ich heute so in aller Urlaubsruhe über das Thema nachdachte, fiel mir als erstes "Marie Antoinette - Bildnis eines mittleren Charakters" von Stefan Zweig ein. Ich habe dieses Buch im Rahmen eines privaten Lesezirkels gelesen - oder besser gesagt, mich hindurchgequält. Der Quälerei lag dabei weniger der Inhalt des Buches - eine Studie der historischen Person Marie Antoinettes - zugrunde. Es war Stefan Zweigs Bericht-/Erzählstil, der mich immer wieder entnervt das Buch zur Seiten legen ließ. Halb und Halb: An sich ein interessanter Inhalt, aber ich werde dieses Buch nie wieder lesen und ich habe noch immer keinerlei Lust, irgend etwas anderes von Stefan Zweig zu lesen.

Aus anderen Gründen will ich hier die Umsetzung von "Pride and Prejudice" von Jane Austen als Graphic Novel in der textlichen Bearbeitung von Nancy Butler nennen. Ich sympathisiere mit dem Vorhaben der Herausgeber, neue Austen-Roman-Leser über die Graphic-Novel zu gewinnen. Aber ich bin mit der Textbearbeitung nicht glücklich. Mir fehlten hier Szenen: nicht nur weil ich den Roman kenne, sondern weil sie meiner Ansicht nach auch dem Verständnis des Graphic-Novel-Leser gedient hätten (z.B. zur Charakterisierung der Familie Bennett - mit Ausnahme von Jane und Lizzy -). Daher auch hier: Halb und halb. In diesem Zusammenhang will ich aber nicht unerwähnt lassen, dass mir die Adaption von "Sense and Sensibility" als Graphic Novel gut gefallen hat. ;)