Mittwoch, 29. Februar 2012

via Moviepilot: DER größte Film aller Zeiten :)

Via Moviepilot möchte ich Euch im Nachgang zu den Oscars 2012

 -übrigens schön, der Kurz-Animationsfilm "Flying Books" (klick) hat in seiner Kategorie gewonnen, die übrigen Nominierten waren sicherlich auch wunderbar -

"The Movie" nicht vorenthalten. Es ist eine Produktion, in welchem dem "Drehbuch für erfolgreiche Filme" aber wirklich Rechnung getragen wird. Die Kinokassen müssen förmlich klingeln und die Kritiker begeistert sein. :)

Bitte sehr:

In der Küche: Kürbis - die Zweite

Noch einmal ist ein Kürbis in meine Wohnung gekommen, er war etwas größer als der erste und brauchte auch ein wenig mehr Kraftaufwand: :)

Einen Teil des Kürbis habe ich erneut zu einer - dieses Mal dünneren - Suppe verarbeitet und bei diesem nass-trüben-Wetter tut sie richtig gut: Wärmend und optisch aufhellend ;)

Den weiteren Teil des Kürbis habe ich - Arcticas Anregung im Kommentar zum ersten Kürbispost aufgreifend - in breitere Spalten geschnitten, kräftig gesalzen, etwas Pfeffer und - natürlich :) - Rosenpaprika darauf, dann frisch geriebenen Parmesan und etwas Olivenöl. Ab in den vorgeheizten Backofen (OuU-Hitze, 180 Grad, ca. 20 Minuten).

vorher:


nachher


Etwas frischen Parmesan habe ich noch beim Servieren dazugetan und die etwas mehr am Backblechrand befindlichen Spalten waren etwas härter als die mittig gelegenen, aber: Lecker! Diese Kürbisvariante wird es sicherlich noch mal in diesem Haushalt geben. :)

Dienstag, 28. Februar 2012

Quasi die Landesfarben

enthält mein aktuelles Puzzle. Das Motiv hatte ich schon häufiger im Auge und als das Puzzle letztens im Angebot war ... Schwarz-Rot-GoldGelb also:


Mein Hörbuch ist allerdings englischsprachig: Ich mache mit Harry-Potter-Bd3, gelesen von Stephen Fry, weiter. Allerdings gibt es eine Überschneidung zwischen Puzzle und Hörbuch: Puzzle-Abbild und neuer Zuwachs im Hörbuch.

Und? Schon erraten? :)

I'm in English reloaded: "Do you think you're clever?" by John Farndon u. Libby Purves

In diesem Monat hätte ich - was mich selbst überrascht - bereits jetzt drei Titel für die Challenge zur Auswahl, denn ich habe die ersten beiden Harry-Potter-Bücher von J.K. Rowlings als audiobooks, gelesen von Stephen Fry, konsumiert. Ich bin derzeit im Puzzlefieber - wer hätte das angesichts einiger Posts hier im Blog gedacht :) - und höre mich dabei auch durch meinen Hörbuchbestand. Dennoch soll es in diesem Post um das gelesene und nicht das gehörte Buch gehen.

Als Lektüre peu a peu gab es "Do you think you're clever?" by John Farndon u. Libby Purves in ebook-form (konkret: für die kindle-app im kindleformat), welches in der letzten Weihnachtsaktion für 0,99 EUR im Angebot war und von mir "mitgenommen" wurde.

In diesem Buch werden vom Autor John Farndon Antworten zu Fragen präsentiert, die Bewerbern in Oxford oder Cambridge gestellt werden. Diese Fragen sollen die Bewerber anregen und testen, nicht nur zum speziellen Fachwissen, sondern auch in Bezug auf dessen Anwendung und das Denken "um die Ecke" . So kommen z.B. Fragen auf den Tisch wie: "Are you cool" oder "Why can't you light a candle in a spaceship", "How would you describe an apple?" oder "Think of a painting of a tree. Is the tree real?" etc.

Der Autor klopft die Fragen ab in Richtung wortwörtliche und übertragene Bedeutung (temperaturmäßig oder emtional kühl sein), denkt über die Hintergründe nach (was könnte gemeint sein, gegenüber wem ist die erklärung abzugeben (apfelbeschreibung)) etc.

Manche Fragen sind philosophischer Natur (Kann vom Bild eines Baums geschlossen werden, dass der Baum real ist?Existiert Kalifornien, wenn man sich nicht dort befindet?), manche ethischer ("What is the point of using NHS money to keep old people alive" oder "Should someone sell their kidney?). Die Frage "What percentage of the world's water is contained in a cow" ist wissenschaftlicher Natur. Hier schließt der Autor in seine Überlegungen auch ein, wie (erschreckend) hoch der Wasserbedarf für die Herstellung eines Rindfleischburgers ist: Wasser zum Trinken, Wasser für die Futterproduktion, bei der Schlachtung, bei der Fleischweiterverarbeitung, beim Transport, bei der Zubereitung des Burgers... der Autor kommt auf eine Zahl von bis zu 5000 l! 2008 hatte der WWF für die Herstellung eines Fastfoodburgers übrigens 2400 l virtuelles Wasser veranschlagt, wie in diesem Artikel der Welt-Online vom 18.08.2008 nachzulesen ist (klick).

Die teils abwegig - Wie bestimmt man das Gewicht seines Kopfes -, teils harmlos - Wie beschreibt man einem Marsbewohner einen Menschen -  klingenden Fragen laden zum Nachdenken ein. Auf die Frage "How would you travel through time" ging mir als erstes Jetlag durch den Kopf *lach*, aber natürlich - und das wusste ich auch - zielte die Frage in Richtung Licht, Quanten, Ereignishorizont schwarzer Löcher etc. Und zumindest einmal führte die englische Schreibweise zu einem lustigen Missverständnis bei mir. Denn bei der Frage, "Chekhov's great, isn't he?" überlegte ich als erste, wie wohl Pavel Chekov seinen Weg in diesen Fragenkatalog gefunden haben mag - dabei war natürlich Anton Tschechow gemeint *lach*

Anregend und informativ sind zwei der Worte, die mir zu diesem Sachbuch einfallen. Auf die einzelnen Fragen werden in überschaubaren Artikeln eingegangen, die - wie der Autor selbst erklärt - nicht der Weisheit letzter Schluss sein müssen und von weiteren Befragten anders beantwortet werden mögen. Das Adjektiv unterhaltsam will ich auch  noch ergänzen, denn der Autor schreibt populärwissenschaftlich. Für mich waren die Texte auch in englischer Sprache verständlich. Ich musste nur gelegentlich etwas nachschlagen, weil mir z.B. die Abkürzung NHS nicht vertraut war (National Health Service - System of national medical care paid for maninly by taxation and startet by the Labour government in 1948).

Sonntag, 26. Februar 2012

Vollbracht

Puzzle "Black or White" von Marino Degano ist fertig. Falls Ihr ein paar mehr Details sehen wollt, klicken  mit der rechten Maustaste und Öffnen im nächsten Tab sollte dasermöglichen.


Die Entscheidung für dieses Motiv fiel übrigens aufgrund der Harry-Potter-Hörbücher (Zauberschach)., Gehört habe ich allerdings nicht Harry Potter, sondern "Der Anschlag" von Stephen King, gelesen von David Nathan. Und auch das Hörbuch habe ich am gestrigen Abend beendet:


Nachklang:
Wie schon in einem früheren Post gesagt, geht es in "Der Anschlag" um Jake Epping, der die Möglichkeit erhält, in die Vergangenheit zu reisen.  Nach einem ersten klitzekleinen Besuch kommt er zurück und erfährt: Er kann wieder in die Vergangenheit reisen, aber er kommt immer an demselben Tag des Jahres 1958 am selben Ort an und es findet dann ein "Neustart" statt. Aber 1958 ist nicht so weit von 1963 entfernt, dem Jahr, in welchem JFK ermordet wurde. Könnte man dann nicht ... Jake entscheidet sich für einen Probelauf und er weiß von einem Unglück zu Halloween 1958, welches er verhindern will. Sein Freund hat ihn vorgewarnt und Jake erfährt es selbst: Die Vergangenheit ist widerspenstig und will offenbar nicht verändert werden. Aber auch Jake ist entschlossen - denn wenn der Probelauf - der ihn nach Derry führen wird, wohin sonst? - gut geht, will er das Attentat auf JFK verhindern. Aber die Vergangenheit hat nicht nur sofort erkennbare Wege und Möglichkeiten wie Bäume auf der Straße, um Jakes Pläne zu torpediere, manchmal sind sie subtiler...

Für mich sind die gut 30 Stunden wie im Flug vergangen. Die Geschichte fesselte mich - King lässt sich Zeit (was nicht neu ist *g*), stellt Al und Jake vor und beleuchtet auch ausführlich das Leben und die Ereignisse in Derry (Probelauf). Ich fand es spannend, Jakes Schritte im Land von einst zu verfolgen und ob und wie er es schaffen würde, die Halstarrigkeit der Vergangenheit zu überwinden. Eine meine Überlegungen war, ob immer nur einer durch das Portal binnen der zwei Minuten gehen kann: Ich finde diese Frage nicht so fernliegend, aber ihr wird im Roman nicht nachgegangen - oder aber, das will ich nicht ausschließen, ich habe diese Information überhört. Und dazu kommt, dass David Nathan sehr stimmungsvoll liest. Er erweckt auch weibliche Personen zum Leben, ohne übertrieben in eine weibliche Stimmlage zu wechseln. Sein Jake Epping, der Ich-Erzähler des Romans, wurde mir vertraut; vielleicht wird Jake Epping für mich immer David Nathans Stimme haben, auch wenn ich den Roman irgendwann lese.

Freitag, 24. Februar 2012

Freitagsfüller by Barbara

Zwei Monate und ein Tag habe ich ausgesetzt, das war mir gar nicht bewusst. Hier ist er jedenfalls wieder, der

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Ein Klick auf die Grafik oben bringt Euch zu Barbara. Ein Rechtsklick auf die Grafik und das Öffnen im neuen Tab/neuem Fenster könnte die Lesbarkeit meiner Antworten noch erhöhen :)


Donnerstag, 23. Februar 2012

Surfing on youtube: Birdbox

EDIT1:
Am gestrigen späten Nachmittag befand ich mich in einer frustriert-leichthysterischen Phase, in der ich auch die Birdbox-Clips gefunden hatte. Ich musste unwillkürlich lachen bzw. schmunzeln und postete diese drei Clips.





und dieses - zuerst gesehen im englisch-blog



EDIT2:
Nach dem langen Arbeitstag sowie einem schönen - und mich auch erdenden - Castleabend mit Sayuri und Bibendum ging es auch brav um 22.00 Uhr in die Koje, weil ich einfach nur müde binwar (Morpheus und ich haben derzeit ein kleines Kommunikationsproblem). In der letzten Nacht bekam ich ein schlechtes Gewissen, weil ich über den Spielplatz-Clip gelacht hatte. Unter anderem das ließ meine Gedanken in der Nacht kreisen und mich morgens diese Clips ersteinmal vom Netz nehmen.

Dabei ist das schwarzer Humor. Natürlich wird im Grunde ein kleines Horrorszenario (nicht nur) für Eltern gezeigt. Der Clip ist bissig. Darüber nachdenken ist gut; Schuldgefühle können gut sein. Ich denke aber, dass diese konkreten mich nicht weiter wachhalten müssen. Und auch die Clips bleiben im Post.

Montag, 20. Februar 2012

Projekt 52 Bücher: Woche 16 - romantisches Zeuchs ...

Der Valentinstag in der vergangenen Woche sei schuld, sagt das Fellmonsterchen und präsentiert als Thema "romantisches Zeuchs". Ah ja... :)


Bei mir ist "romantisches Zeuchs" ja mit Liebe(sgeschichte) verknüpft. Und Waggy sieht das wohl auch so:


Er meinte, die Geschichte von Cathy und Heathcliff in "Sturmhöhe" von Emily Bronte sei ganz schon intensiv gewesen, da habe er Nervennahrung gebraucht - Ich bin übrigens erschüttert, zeigte Waggy doch bislang keinerlei Tendenzen, sich an meinem Süßkram einfach so zu vergreifen. Natürlich bin ich mir nicht sicher, aber ich fürchte, Poe hat einen schlechten Einfluss auf ihn. Ich meine, das Argument mit Nervennahrung kann ich absolut verstehen, aber ich habe ihm deutlich gesagt, dass er mir zumindest auch etwas von meinen eigenen Sachen anbieten sollte, wenn er sie schon mitnähme. Nun, wo Poe mir sofort zugestimmt und mich so charmant angelächelt hätte, dass ich ihm nicht lange böse sein kann, schaute mich Waggy mit großen runden und verhuschten Augen an, und ich fühlte mich beinahe schlecht, dass ich ihn überhaupt gemaßregelt hatte. Schlimm :D -.

Jedenfalls: Der erwachsene Heathcliff sei ja ganz schön biestig gewesen, meinte Waggy, so mit dem Manipulieren und Schikanieren und der ganzen Rachegeschichte. Waggy habe leid getan, dass Cathy nicht mit Heathcliff weggegangen  sei, sondern Edgar geheiratet habe. Er, also Waggy, überlegte dann laut, dass Cathy und Heathcliffs Geschichte aber vielleicht ähnlich tragisch ausgegangen wäre, wenn die beiden geheiratet hätten. Die beiden wären sich ja ähnlich gewesen und vielleicht hätten sie sich leidenschaftlich gegenseitig aufgestachelt  - vielleicht hätte in einem aufbrausenden Moment Heathcliff sogar Cathy getötet. Ich hielt dagegen, dass sie sich aber vielleicht gegenseitig besänftigt hätten, weil ihnen viel aneinander lag und sie so vertraut miteinander waren. Wer weiß, wer weiß ...

Meine Gedanken schweiften von Emily zu Charlotte  und deren Roman "Jane Eyre", wo die Protagonistin auch einiges durchleben muss, okay,  Mr. Rochester natürlich auch ;).  Diese Geschichte endet für das Liebespaar nicht tödlich, was schön ist :). Und  in der zu überwindenden Düsternis, die auf den Lebenswegen von Jane und Mr. Rochester vertreten ist, ist der Roman auch sehnsuchtsvoll romantisch für mich auch ..

Dann wäre da noch Mariannes Liebe zu Willoughby in Jane Austens "Sense and Sensibility", die ich auch romantisch bezeichnen würde: Beider Liebe ist real, leidenschaftlich, aber auch rücksichtslos: Man denke nur an das verletztende Verhalten gegenüber Col. Brandon durch beide oder gegenüber Elinor durch Marianne als letztere lernen muss, dass Willoughbys Liebe zu ihr nicht so umfänglich ist wie ihre rückhaltlose zu ihm. Er gibt Marianne bewusst für Geld auf ...

Was für mich auch unter romantisch schöne Liebesgeschichte fällt, ist Aitmatovs Novelle "Dshamilja". Sobald der stille Danijar auftaucht, stolz Dshamiljas Spott entgegentritt, melancholisch-schön singt, hoffte ich, dass es nicht bei Blicken zwischen ihm und der verheirateten Dshamilja bleibt, deren Mann an der Front ist ... Und das Bild, das der Erzähler in der Geschichte malt unterstreicht für mich das romantisch-Gefühlvolle

Und wenn ich über Liebespaare nachdenke, tauchen die Namen Shakespeare, Byron, Keats, Goethes Werther, Schillers Luise und Ferdinand  in meinem Kopf auf ...Sehnsuchtsvolle Gefühle, damit auch verbunden Rebellion gegen Beschränkungen, dramatische und//oder tragische Entwicklungen bei den Liebenden... aber halt nicht immer:

Nach Irrungen und Wirrungen und Kampf dem Unbill kann es auch eine (hoffentlich andauernde) wohlverdiente glückliche gemeinsame Zeit geben (mit oder ohne Hochzeit) ... wie romantisch ...

Sonntag, 19. Februar 2012

Wochenende

Die letzte Woche war recht arbeitsreich und am Samstagmorgen habe ich mir gedacht: "Gönn Dir etwas". Also bin ich in ein Geschäft hier vor Ort gegangen, das eine größere Auswahl an Weinen, abzufüllenden Obstbränden, Essigsorten, Rum und aktuell sogar Whiskey hat und ein paar andere kleinere Nettigkeiten.Neben dem Merlot steht ein kleines mit Ben Nevis Whisky gefülltes Fläschchen, davor ist dunkle Schokolade mit gerösteten Mandeln sowie drei kleine Weichnougathappen aus Sardinien.

Den Whisky und einen Weichnougathappen habe ich gestern schon probiert. Ben Nevis ist kräftiger als der von mir (weiterhin) bevorzugte Dalwhinnie oder auch als der letztens von mir probierte Oban14 und ich werde ihn zumindest in nächster Zeit nicht wieder kaufen, aber ich bin weit davon entfernt, diese Geldausgabe zu bedauern :)

Das Glas Whisky hatte ich mir übrigens abends gegönnt, nachdem ich den Nachmittag - und dann auch den Samstagabend - der ersten MP3-CD von "Der Anschlag", Autor Stephen King, gelesen von David Nathan gelauscht und Folgendes dabei geschafft habe:


In "Der Anschlag" geht es um Jake Epping, der die Möglichkeit erhält, in die Vergangenheit zu reisen.  Nach einem ersten klitzekleinen Besuch kommt er zurück und erfährt: Er kann wieder in die Vergangenheit reisen, aber er kommt immer an demselben Tag des Jahres 1958 am selben Ort an und es findet dann ein "Neustart" statt. Aber 1958 ist nicht so weit von 1963 entfernt, dem Jahr, in welchem JFK ermordet wurde. Könnte man dann nicht ...

Ich bin dann mal wieder am Puzzletisch und höre weiter ...

In der Küche: Spinatsuppe(n)

In der vergangenen Woche hatte mir die Winterkatze vorgeschlagen, mal Kartoffeln und Spinat als Suppe zu kombinieren. Ich bin also losgezogen, habe mir drei normalgroße Kartoffeln gekauft (man muss ja nicht übertreiben *g*) und auch TK-Spinat (500g), bei dieser Gelegenheit auch gleich eine kleine Zwiebel (wie gesagt, man muss ja nicht übertreiben) und eine Dose Kichererbsen... 

1) Unter der Woche habe ich auch zunächst mit der Kichererbsenverarbeitung angefangen. Das Rezept hatte ich in dem Buch "Ich koch mir was" von Margit Proebst gefunden, welches ich wiederum aufgrund einer Buchvorstellung bei Katrin von Buchsaten gefunden hatte. Zwiebeln und Gewürze wurden angebraten, die abgetropften Kichererbsen kamen dazu, später mit Gemüsebrühe ablöschen, den Spinat hinzugeben, noch später habe ich die Suppe püriert und Kokosmilch hinzugegeben, weil ich a) die Suppe etwas cremiger haben wollte und b) die restliche Kokosmilch dringend weg musste ;).

2) Ein paar Tage später habe ich mir den restlichen TK-Spinat vorgenommen, Kartoffeln in Gemüsebrühe gekocht, Spinat dazu, die letzte Scheibe Gauda, die noch im Kühlschrank war (*g*) und etwas Kräuter-Frischkäse und auch hier kam der Pürierstab zum Einsatz. Durch die Kartoffeln war die Suppe auch schon gebunden und Sahne o.ä. gab ich nicht mehr hinein.

Bei der Würzung kam jeweils auch die frisch geriebene Muskatnuss hinzu -schließlich hatte ich mir ja für die Kürbissuppe extra mal eine Packung mit zwei ganzen Nüssen geholt - und natürlich Rosenpaprika*g*. Chilischoten (Kichererbsenversion) hatte ich nicht gekauft, weil ich mich nicht an sie herantraue und auch Chiliflocken konnte ich noch nicht austesten. Im örtlichen Rewe habe ich sie nicht gesehen (oder mein ängstliches Unterbewusstsein lässt mich immer über die Flocken hinwegschauen) und so bleibe ich dem Rosenpaprika treu, der für mich eine angenehme Schärfe einbringt.

Die Ergebnisse sahen übrigens so aus :)


SpiKi und SpiKa sind sich zwar ziemlich ähnlich im Aussehen, aber natürlich geschmacklich unterschiedlich *g*. Mir haben beide geschmeckt, besonders am zweiten Tag nach Durchziehen und neuerlichem Aufkochen (mit etwas nachgeschütteter Brühe).

Spinat zu mögen, ist natürlich von Vorteil, denn dieser kommt in beiden Versionen durch, in SpiKa auch etwas mehr. Das mag aber daran liegen, dass ich SpiKi mit einem Klecks Kokosmilch versehen habe :) Bei SpiKi kommt vermutlich auch die im Rezept angedachte Chilischärfe gut. Lustigerweise hatte diese Suppe auf dem Kochbuchbild eine beige Farbe, obwohl auch dort im Rezept das Pürieren nach Zugabe des Spinats zu den Kichererbsen stattfand ...

Freitag, 17. Februar 2012

Die Schönheit von Brokat

heißt dieses Puzzle von Clementoni und ich habe es fertig:


Nachdem ich das audiobook zum zweiten Harry-Potter-Band zu Ende gehört hatte, ging es mit der Puzzelei neben "Das perfekte Dinner" bzw. "Boy" und "rodrigo y gabriela" weiter. Das nächste Hörbuch will ich erst heute oder morgen anfangen, vermutlich wird es Stephen Kings "Der Anschlag", und das nächste Puzzlemotiv ist auch schon ausgesucht. ;)

Übrigens sieht mein Tisch so aus, wenn ich das Haus verlasse und ein Puzzle auf dem Tisch liegen habe:


Das klappt wirklich gut *AufHolzKlopft*, bislang habe ich weder die mit Puzzlesteinen gefüllten Kartons auch nur etwas verrutscht oder die Decke verzogen vorgefunden, wenn ich nach Hause kam :)

Dienstag, 14. Februar 2012

Zwischenstand ;)

Falls Ihr Euch fragt, ob ich nebenher wieder puzzle ...


Gesellschaft leistet mir - neben den MuMs :) - Herr Stephen Fry, der mir den ersten Band der Harry-Potter-Reihe von J.K. Rowlings auf englisch vorgelesen hat und inzwischen auch fast vollständig den zweiten Band (ich bin im Kapitel "Dobbys Reward").  Ich bin begeistert von seiner Darbietung, so schwungvoll und mit Energie. Er ist rein akustisch sehr zu verstehen - was ja nicht immer vorausgesetzt werden kann, gerade wenn ein Leser bei Hörbüchern lebhafter vorträgt - und auch von mir inhaltlich zu verstehen. Allerdings hatte ich schon eher bemerkt, dass ich "hörend" das Englische besser verstehe, da ich schon länger einige Serien und Filme - zunächst zwangsweise, dann freiwillig ;) - im englischen Original anschaue.

Montag, 13. Februar 2012

In der Küche: Kürbis-Premiere

Sayuri hatte letztens (klick) einen Gemüsegratin vorgestellt, in welchem u.a. ein Kürbis verarbeitet wurde. Obwohl das Gratin sehr lecker ausschaut, hat mich die aufwendige Zubereitung - jedenfalls wen man keine Küchenmaschine hat - abgeschreckt. In diesem Zusammenhang erwähnte Sayuri auch, dass sie den Kürbisrest zu einer Suppe verarbeitet habe. Und ich dachte mir: Sei mutig, versuche das auch mal! :)

Ich habe mir also einen relativ kleinen Hokkaido-Kürbis besorgt - der erste Kürbis, der meinen Haushalt je von innen gesehen hat -, Ingwer und Kokosmilch und eine Zwiebel. Dann begab ich mich auf die Suche nach einem Rezept - natürlich zunächst in meinen Kochbüchern, aber erfolglos erstaunlicherweise. Viel zu erfolgreich war dagegen die Suche im Internet: Gefühlte 1000 und mehr Kürbissuppe-Rezepte sind online. Und dann landete ich auch noch auf einer Seite, in der eine Köchin Hilfe suchte, weil sie den Kürbis nicht "klein" bekam.

Ich betrachtete meinen kleinen Hokkaidokürbis mit ganz neuen Augen und warf einen Blick auf meine Küchenmesser....

Hört auf zu lachen! Es war schließlich mein erster Kürbis!

Natürlich war es überhaupt kein Problem, den Hokkaido-Kürbis in kleine handliche Stücke zu verwandeln. Nachdem ich ihn halbiert hatte, entfernte ich die Kerne und begann mit meiner Hackarbeit. Ingwer und Zwiebel habe ich auch gleich zerkleinert. Dann gab ich Butter in einen Topf, Ingwer, die Zwiebel und den Kürbis, schwitzte alles etwa an, nahm pi mal Daumen - mit Pulver angerührte *pff* :)  - Gemüsebrühe, goss diese sie auf den Kürbis und ließ ihn köcheln. Als der Kürbis weich war, schnappte ich mir meinen Pürierstab und bearbeitete ihn. Das Ergebnis war ein ziemlicher ... Brei, also goss ich während des Pürierens immer wieder Brühe nach. :)

Jedenfalls hatte die Masse irgendwann das Stadium erreicht, in der fast sie für Menschen mit wenig bzw. gar keinen Zähnen geeignet ist. Ich gab etwas Kokosmilch hinzu und fing an, vor mich hin zu würzen: Pfeffer, Rosenpaprika (natürlich *lach*), Chilisalz und normales Salz, Kukuma und frisch geriebene (jawoll!) Muskatnuss. Dann schob ich den Topf wieder auf den Herd, um die "Suppe" wieder etwas heiß werden zu lassen. Ich wandte mich ab um ein paar Dinge in die Spüle zu legen - da warf meine Kürbiscremesuppe Blasen, die mich stark an blubbernde Lava erinnerte (jedenfalls die aus Filmen, denn in natura habe ich so etwas noch nicht gesehen). Deswegen bin ich fix an die Herdplatte (also zwei Schritte zurück *lach*) mit dem Kochlöffel in der einen und eine Tasse mit Brühe in der anderen Hand .... Das Ergebnis am Samstag sah dann so aus:

Ich habe beim Einfüllen etwas geschlampt,
wie man an dem breiten Rand sieht *lach*

So recht überzeugend fand ich den Geschmack am Samstag ja nicht, er war mir etwas .. ja zu süßlich. Aber "Nein, meine Suppe ess ich nicht", stand nicht zur Debatte, also löffelte ich brav mein selbst fabriziertes Essen aus der Suppenschale.

Am Sonntag habe ich der übrig gebliebenen Suppe noch etwas Gemüsebrühe hinzugefügt, um die Gefahr zu minimieren, dass ich sie anbrennen lasse - und damit sie von der Konsistenz her auch wieder flüssiger wird.

Wie bei so vielen anderen Suppen bzw. Eintöpfen schmeckte mir dann meine Kürbiscremesuppe am nächsten Tag wiederaufgewärmt und "durchgezogen" deutlich besser.

Da das hier mein erster Versuch war, der zudem nicht komplett in die Hose ging und ein am zweiten Tag schmackhaftes Essen ergab, steht weiteren Experimenten bei der Zubereitung und Würzung von Kürbiscremesuppe nicht viel entgegen (okay, es muss nicht nächste Woche sein *g*). Auf jeden Fall werde ich beim nächsten Mal etwa anderes mit dem Ingwer machen müssen: Entweder reibe ich den Ingwer oder schneide ihn in nicht so kleine Stücke, damit er beim Pürieren nicht "untergeht". Denn auf Ingwerstückchen habe ich auch am Sonntag noch gebissen. :)

Sonntag, 12. Februar 2012

Foto von Marlowe #18

Es kann ja nicht immer Rotwein sein :)


Ich war mit meinem Puzzle beschäftigt und hatte deshalb die Schale mit den Weintrauben von meinem Puzzletisch auf den Boden gestellt. Marlowe hat die seltsamen Dinger zunächst misstrauisch beäugt - aber sie haben ihm nichts getan. Er ihnen übrigens auch nicht :)

Blogblume 2012

Ich greife eine Aktion von Ricarda  aus dem letzten Jahr (Blogblumenparade) auf. Auch dieses Jahr bin ich zur Seite  HTML Graph gegangen und habe meine Startseite-Url eingegeben + "show me the graph". Ein bestimmtes Java-applet muss installiert sein, sonst funktioniert es nicht. Das Ergebnis sieht bei mir am 12.02.2012 so aus: 



 Die Blogblume ist noch größer geworden *uff*  - hier ist der Vergleich zu Januar 2011 (klick)

Falls Ihr ebenfalls die Blume Eures Blogs sehen wollt:
Bei der Frage ob ihr an der Petition teilnehmen wollt, klickt ihr unten auf “OK – Now show me the graph!” (falls gewünscht, könnt ich selbstverständlich auch bzw. nur die Petition unterzeichnen)Petion teil - der Petition teilnehmen, aber über den unteren Link kommt ihr zu eurer Blogblume). Danach nehmt euch ein bisschen Zeit, biss sich die Blume völlig entfaltet hat - das kann ein bisschen dauern - und macht z.B. einen Screenshot.

Freitag, 10. Februar 2012

Projekt 52 Bücher: Woche 15 - in Griffweite

Diese Woche will uns das Fellmonsterchen offenbar etwas durchatmen lassen, denn das Thema lautet: „Greif Dir das Buch, das jetzt in diesem Moment in Griffweite liegt bzw. welches sich am nächsten bei Dir befindet.“

Aber so einfach ist das Thema nicht. Meint Fellmonsterchen das klassische Buch in der gedruckten Form? Und zählt nur dieses? Hm...

Okay ich fange einfach mal mit heute morgen an, als ich gegen halb sechs aufwachte und nicht mehr einschlafen konnte. Deswegen schnappte ich mir mein Tablet und öffnete meinen feedreader. Und stolpert über Fellmonsterchens neues Thema.

In diesem Moment hatte ich das Tablet in der Hand - und auf diesem lese ich gerade die elektronische Buchversion - auch ebook genannt :) - von "Do you think, you're clever" von John Farndorn. In diesem Buch werden die unterschiedlichsten Fragen aus Naturwissenschaft, Philosophie, Ethik etc. wiedergegeben, die im Rahmen einer Art Eignungstest Studenten vorgelegt werden. Und natürlich erhält der Leser auch Antworten zu seinen eigenen Überlegungen. So hat es mich z.B. ziemlich überrascht, welches Wasservolumen verbraucht wird, um einen Rindfleischburger zu produzieren. Die ursprüngliche Frage - die den Autor bis zu dieser Information für den Leser brachte - lautete übrigens: "What percentage of the world's water is sontained in a cow?" ...

Neben mir in unmittelbarer Nähe auf meinem "Nachtregal" lag heute früh dann mein mp3-Player, auf dem ich am Abend zuvor der Stephen Frys englischer Lesung - auch Hörbuch genannt :) - von "Harry Potter and the Philosopher's Stone" by J.K. Rowlings gelauscht hatte. Zu dem ersten Harry-Potter-Band spare ich mir jetzt mal weitergehende Angaben *g*, aber: Stephen Fry liest wunderbar und ist gut zu verstehen. Was für eine Vorlesestimme! Sie führte allerdings auch dazu - ich lag im Bett und war schon ziemlich erledigt -, dass ich irgendwann in Kapitel drei eingeschlafen bin...

Irgendwann in der Nacht habe ich dann den mp3-Player samt Kopfhörer in das Regalfach gepackt - und zwar auf das dort liegende gedruckte Buch "Die zitternde Frau" von Siri Hustvedt. . In diesem Buch erzählt die Autorin von dem Zittern, dass sie - während sie geistig völlig klar und nicht beeinträchtigt ist - befällt und von ihrer Suche nach der Ursache. Es handelt sich um eine Leihgabe meiner Freundin Sayuri - ich habe das Buch schon im letzten Jahr angefangen und dann ziemlich vernachlässigt. Ich gelobe Besserung ...


zeitlich nachgestelltes Bild :)
ohne Waggy, der um halb sechs heute früh unterwegs war, 
jetzt schon schläft und den ich nicht wecken wollte

Dienstag, 7. Februar 2012

Grüße zum Welttag der Puscheligkeit :)

Das Fellmonsterchen hat in Erinnerung gerufen (klick), dass heute am 07.02.2012 der Welttag der Puscheligkeit ist. Die dort gezeigten Clips sind übrigens tooootaaal puschelig!

Jedenfalls bin ich in mein Archiv gegangen und recycle mal kurz meinen Post vom 10.08.2012, in welchem ich die folgendePutzaktion der MuMs in laufenden, aber leider recht dunklen Bildern, zu meinen Füßen gezeigt habe. Über diese war ich sooo glücklich, weil ich Merlin und Marlowe bis dahin immer nur im "Agressions-Putz-Modus" gesehen hatte.



Und  dann noch das - auch schon einmal gezeigte :) - Foto der MuMs auf meinen Beinen :)


In diesem Sinne gebe ich Fellmonsterchens "Puscheligkeit pusht! Nicht nur heute!" und ihre guten Wünsche an sie zurück - und an Euch weiter. Schönes puscheliges Puscheln allseits und lasst die Sonne in Euer Herz bzw. behaltet sie dort! :)

 (Reyceln eigener Blogfotos macht auch mal Spaß!*g*)

Montag, 6. Februar 2012

und der nächste Beweis

Es fehlt ein Teil! Wie ärgerlich! Da ich - wie bei Frida und den früheren Puzzlespielen - wieder aufgepasst habe bei den Steinen, den Kartons und der Aufbewahrung und die MuMs nicht "zugreifen" konnten, schließe ich aus, dass sie etwas damit zu tun haben. Ich war immer mit ihnen zusammen im Raum, wenn die Puzzlesteine offen lagen. Hmpf. Nun, ich habe den Spielehersteller angeschrieben . mal sehen, was er sagt.


Jedenfalls habe ich während der Puzzelei wieder Hörbücher gehört:
Da wäre zum einen Jan Josef Liefers "Soundtrack meiner Jugend", das ich letztes Jahr von Sayuri zum Geburtstag bekommen habe. Der Schauspieler erzählt aus seiner Kinder- und Jugendzeit in der ehemaligen DDR - und obwohl wir nicht der gleiche Jahrgang sind, sind mir viele Dinge vertraut. Ob nun Adolar mit seinem Raumschiff oder den Song von Karat "Ich liebe Dich", den ich sehr schön finde, oder die Bevorzugung von "Arbeiter-Kindern" im Vergleich zu "Intellektuellen-Kindern" auf dem Abiturweg - auch bei gleicher Leistung. Manche Beobachtungen und Reaktionen - nein: die entsprechende sprachliche Bearbeitung und Fassung/Betonung sind von späteren Einsichten und Wertungen gefärbt (ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein Kind für Feinheiten des DDR-Staatsapparates sensibilisiert ist bzw. sich in diesem Alter dafür interessiert), allerdings steigert dies auch der Unterhaltungswert des Hörbuches ;)

Mit Jan Josef Liefers ging es auch weiter, allerdings nur als Leser von "Der Reinfall" des Autors Carl Hiaasen. Alles beginnt damit, dass Joey Perrone während einer Kreuzfahrt von ihrem Mann "Chaz" über Bord geworfen wird. Joey, die diesen Mordversuch überlebt (was ihr Mann nicht weiß), rätselt, warum er das getan hat: An ihr Vermögen kommt er nicht - was ihr Mann weiß - , eine Lebensversicherung gibt es auch nicht. Warum also dieser Anschlag und nicht eine Scheidung? Was folgt ist ein unterhaltsamer Bericht über Chaz weiteres Verhalten, die Ermittlungsarbeit der Polizei und Joeys Bemühen, herauszufinden, was wirklich los ist. Dabei kommt es zu einigen skurrilen Wendungen und überzeichneten Figuren und Zufällen, die - trotz gekürzter Lesung - stimmig zu einem Ende führen.

Nicht ganz zu Ende gekommen bin ich mit "Deine Juliet: Club der Guernseyer Freunde von Dichtung und Kartoffelschalenauflauf" von Mary Ann Shaffer - ein wunderbares Hörbuch mit vielen fantastischen Sprechern, die aufzuzählen hier den Rahmen sprengen würde. Die Geschichte in Briefen spielt im Jahr 1946. London in den späten vierziger Jahren: Die titelgebende Juliet, eine Autorin, erhält den Brief eines Dawsey Adams, eines Bauern von der Kanalinsel Guernsey. Er hat antiquarisch ein Buch erworben, das zuvor ihr gehörte. Was zwischen den beiden als Briefwechsel beginnt weitet sich zu einer Korrespondenz Juliets mit anderen Bewohnern von Guernsey aus, in der es zunächst nur um die Existenz eines Buchclubs geht, mehr und mehr aber auch darum, wie die Bewohner in der Besatzungszeit lebten. Die Schilderungen sind so warmherzig, so nicht übertrieben dramatisch, sondern ausgewogen in Glück und Leid, dass ich manchmal Tränen in den Augen hatte und dann wieder leise vor mich hinlächelte. Die verschiedenen Korrespondenten werden dabei jeweils von verschiedenen Sprechern gelesen, und zwar schlicht wundervoll.

Da werde ich wohl bald ein neues Puzzle anfangen müssen :)

Samstag, 4. Februar 2012

noch ein Stöckchen: 5 Fragen, 5 Antworten, 5 Würfe

Raven hat ein wenig im Wald aufgeräumt und ein Stöckchen ist hier bei mir gelandet. Na dann:

1. Hast du früher mal was (oder wen) gut gefunden wofür du dich heute vielleicht schämst?
*Seufz*. Hm, ich habe als Heranwachsende die 80er Jahre mitgemacht (Haare, Mode, Musik). Reicht das? Zu allgemein, hm? Okay, dann ein Detail: Ich war jung und mochte Modern Talking .. Ich weiß, ich weiß ... *lach*

2. Was darf auf keinen Fall in deinem Haushalt fehlen? (Foto?)

Ein paar Dinge


und meine zwei Mitbewohner (neben den Uglys natürlich)


3. Führst du Rituale durch? Wenn ja, welche?
Spontan fällt mir nur eins ein: Ich gehe grundsätzlich nur außer Haus mit den an Merlin und Marlowe gerichteten Worten „Seid lieb und kratzt Euch nicht die Augen aus!“ Es gibt auch saisonbedingte Ergänzungen, z.B. zur Weihnachtszeit „... und lasst den Baum in Ruhe...“ *g*

Kein Ritual, sondern eine Zwangshandlung ist mein regelmäßig stattfindender Griff (bzw. das Durchsuchen meiner Taschen/des Rucksacks) nach dem Schlüsselbund, weil ich ständig befürchte, ich verklüngel ihn. 

4. Was war dein letzter Kinofilm?
Oh. *grübelt*
„Thor“ lief vor „Harry Potter 7.2“ oder?
*grübelt weiter*
Es ist eindeutig zu lange her.

5. In welcher Situation wirst du zum Hulk?
Letztes Jahr bin ich stinksauer geworden, als die ach so fachlich versierten Maler die Eingangstür von außen gestrichen haben und hierüber weder Bescheid gesagt, noch ein Schild angebracht haben - und dass bei einer Tür, durch die der Besucherverkehr für zwei Büros und die Privatwohnung stattfindet - mit dem Ergebnis, dass ich mir eines meiner Lieblingsstücke (schöne Leinenbluse, nein, gibt es nicht mehr) mit lackhaltiger weißer Farbe versaut habe und mich der Malerangestellte nur dümmlich anschaute und auf meine Frage meinte, ich möge sie heiß waschen. Da das kurz vor der Mittagspause war und ich ja auch nichts zum Wechseln hatte, musste ich mit der noch halb angetrockneten Farbe ins Auto und obwohl ich am Lenkrad vorgebeugt klebte hat der Fahrersitz auch noch etwas weiße Farbe abbekommen. Ich war wegen dem Lieblingsstück, der Unachtsamkeit und der Antwort des Malers so wütend .... und „Hulk“ hat sich unmissverständlich bemerkbar gemacht. Ich bin daher daheim nicht etwa in die Wohnung, sondern in den Keller, wo sich noch leere größere Lieferkartons von zooplus befanden... Dort habe ich erst einmal meinen Frust abgearbeitet, lieferkartonmäßig sah die Pappe danach überhaupt nicht mehr aus. Bei solchen Dingen wünsche ich mir einen Punchingball, den ich aber vermutlich so blöd bearbeite, dass ich mir die Nase breche oder mich verletze ;).

Ansonsten fluche ich eigentlich nur herzhaft und lautstark, wenn Technik - besonders Computer und EDV - nicht das macht, was sie soll, gesetzmäßig natürlich dann, wenn es überhaupt nicht passt. Da kann ich schon mal ein verbaler Hulk werden ... Ja, ich "rede" mit Dingen ;)

Jetzt muss ich das Stöckchen an 5 Personen weiterwerfen mit 5 neuen Fragen. Okay: 

1) Es ist Winter, Schnee glitzert, es ist wunderbare Luft, sonnig, es weht kein störender Wind und Du musst (jawoll!) mindestens eine Wintersportart praktizieren - beneidenswerterweise bist Du an einem Platz, wo Dir alle Möglichkeiten und sämtliches Zubehör zur Verfügung stehen -. Für welche Sportart entscheidest Du Dich? 

2) Was tust Du zuerst (bzw. wohin gehst Du bzw. Dein Blick), sobald Du einen Buchladen betrittst?

3) Was hast Du (ggf. zusammen mit Deinem Partner) zuletzt gekocht (Foto)?

4) Ich kann mich vom Kopf her immer noch nicht überwinden, Schnecken zu essen oder Austern. Wie sieht es bei Dir aus, hast Du auch solche "Problemlebensmittel" und konntest Dich vielleicht sogar überwinden?

5) Was befindet sich aktuell in Deinem DVD-/Bluray-Player? 

Und ich würde sehr gern die Antworten von Sayuri, KatrinVonSaiten, Tilia Salix, Wörterkatze und Artica lesen.

Freitag, 3. Februar 2012

gestern gestartet

Ein wenig langweilig ist das erste Durchsuchen und Sortieren der Puzzlesteine ja doch, aber wie Ihr seht, liegt nicht nur der Rahmen ...

Projekt 52 Bücher: Woche 14 - Das Fahrrad in der Weltliteratur

Wenn das mal nicht ein herausforderndes Thema im Rahmen von Fellmonsterchens Projekt ist!

Ich hatte übrigens als erstes zwei Filmszenen im Kopf:
ET, der mit dem Rad Richtung Mond radelt - für das Projekt fällt diese Szene aus offensichtlichen Gründen weg - und dann eine dunkelhaarige grimmig aussehende Frau, die an Dorothy im Sturm vorbeiradelt. Allerdings ist diese Szene im zugrundeliegenden Buch von L. Frank Baum wohl nicht enthalten, wenn ich mich richtig erinnere.

Aber dann kam mir ein anderes Bild in Erinnerung:
Ein Junge, der auf einem zu großen Fahrrad eine Straße heruntersaust in einem halsbrecherischen Tempo, mit Spielkarten in den Speichen ... Der nun erwachsene Junge mit seiner Frau Audra auf einem Fahrrad, der erneut die Straße herunterrast, wie er es früher als Kind getan hat. Der Name des Radfahrers ist Bill, sein Fahrrad hat er Silver genannt.

Bestimmt werden einige von Euch die Szenen erkannt haben, sie stammen beide aus ?

Genau: Sie stammen aus dem Roman "Es" von Stephan King. Und ich zähle diesen Roman zur Weltliteraturr, schon allein deshalb, weil es schlicht weg ein Bestseller ist und weltweit gelesen wurde und wird. Das Buch ist eine intensive Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, das über sich Hinauswachsen, das bewusste Wegsehen und Abwenden mancher Menschen von Dingen, die vor ihren Augen geschehen - der Kampf gegen äußere Monster und auch innere, die sich manifestieren (hehe, es wäre auch ein Buch für das letzte Projektthema Monster gewesen). Auch wenn phantastische Elemente in den Roman hineinspielen, sieht man auch in "Es" Stephen Kings Befähigung, das menschliche Verhalten und unsere Ängeste wahrzunehmen und zu beschreiben. Okay, King nimmt sich häufig viel Zeit, um seine Charaktere einzuführen und das kann - gerade zu Romanbeginn - etwas langgezogen wirken, aber dann ....! :)

Waggy ist übrigens gleich zu meiner Stephen-King-Ecke gegangen, weil er sich diesen Roman holen wollte.


Allerdings musste er feststellen, dass ich den Roman "Es" nicht habe. Zuletzt war es eine Leihgabe aus der Bücherei und ich hatte mir vorgenommen, das Buch zu kaufen. Das ist mir dann irgendwie untergegangen. Und vielleicht war das ganz gut so, denn in der deutschen Wikipedia heißt es:

"Auf dem deutschen Buchmarkt war bis 2011 keine Komplettübersetzung erhältlich: Die erste Übersetzung von Alexandra von Reinhardt war eine gekürzte Ausgabe des Originals; auch die Überarbeitung und teilweise Neuübersetzung durch Joachim Körber enthielt nicht den gesamten Originaltext. Die Neuauflage von 2011 enthält jedoch den kompletten Text." *Quelle s.u.

Dann kann ich mir die Ausgabe ja besser jetzt holen ;)

Witzigerweise habe ich erst im Wohnzimmer noch an ein weiteres Buch gedacht - dabei gab es das zu Weihnachten! -, welches ich als Kind sehr gern und mehrmals gelesen habe und dessen Zeichnungen ich noch heute wunderschön finde. Die Ostsee war und ist noch heute die Welt meiner Kindheit und deshalb qualifiziert sich das Buch für mich als "Welt"literatur". So! :) Es geht um Benno Pludras "Die Reise nach Sundevit".

Der Junge Timm entdeckt am Ostseestrand ein Zeltlager. Die Kindergruppe will mit der Fähre nach Sundevit und lädt Timm ein, mitzukommen. Timm fragt seine Eltern, die ihm die Mitreise auch erlauben. Aber eigentlich sollte Timm dem alten Bradekuhl noch die Brille bringen. Mit seinem Fahrrad flitzt Timm los, um seine Aufgabe zu erledigen - und kann dann auch bei einer anderen Bitte um Hilfe nicht nein sagen. Aber mit seinem Rad wird er die Fähre sicherlich noch schaffen. Bis er stürzt ...

Wie Ihr seht, hat das Rad auch in dieser Geschichte eine ... tragende Rolle!




*Quellenangabe: 
Seite „Es (Roman)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 28. Januar 2012, 20:44 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Es_(Roman)&oldid=98960434 (Abgerufen: 3. Februar 2012, 08:22 UTC)

Mittwoch, 1. Februar 2012

Projekt 52 Bücher: Woche 13 - Monster!

Als Waggy und ich ich vergangenen Freitag des dieswöchige Thema von Fellmonsterchens Projekt gelesen habe, musste ich schon schmunzeln. Waggy hat mich nämlich angeschaut und gesagt: "Das ist leicht, wir lesen doch ständig etwas vom Fellmonsterchen!" Recht hat er. Daneben haben Waggy und ich aber z.B. auch Rolands Post zum dieswöchigen Thema gelesen - und Waggy hat auch Poe dazugeholt, weil ja sein Namensvetter dort erwähnt wurde.


Ich habe mich jedenfalls auch an ein Buch in meinem TuB erinnert, welches zumindest dem Titel nach zum Projektthema passt, nämlich "Monsterkontrolle: Die Schonzeit für Mutanten ist vorbei" von A. Lee Martinez.

Lasst Euch aber von dem Titel nicht verwirren. „Monster“ bezieht sich nicht etwa auf die Mutanten: Die Supermarktangestellte Judy entdeckt bei Lagerarbeiten im Kühlhaus einen, tja, Yeti. Mangels anderer Optionen ruft sie die Stadtverwaltung an, die sie an die Stelle für entlaufene Tiere weitervermittelt. Dort ist man offenbar nicht überrascht von der Yeti-Sichtung und schickt den selbständigen Tierfänger „Monster“ los, der prompt - blauhäutig und mit einem Papier-Helfer- aufläuft. Zu dem einen Yeti gesellen sich dann aber noch ein paar weitere und es dauert etwas, bis Monster Judy daheim abliefern kann und selbst nach Hause zu seiner Freundin (aus der Hölle) kommt. Das sollte aber nicht die letzte Begegnung von Judy und Monster sein, denn dummerweise tauchen bei Judy daheim auch noch Trolle auf. Und ein Oger ...

„Monsterkontrolle“ ist ein phantastischer Roman, der sich zügig weg liest und mich auch recht gut unterhalten hat. Meinen Humor hat A. Lee Martinez mit diesem Buch allerdings nicht getroffen: Die Story hat mich nicht großartig erheitert, gelacht oder geschmunzelt habe ich nicht, aber Humor ist ... persönlich ;) Noch einen Roman KAUFEN von A. Lee Martinez werde ich wohl nicht, aber falls mir der Name in einer Bücherei o.ä. begegnet, könnte ich mir durchaus einen weiteren Lesekontakt vorstellen.

UND ich dachte bei diesem Thema auch an "The Devil in the Dark" eine Folge aus der Star Trek Classic Serie (lange nicht mehr solch einen Bogen zu Star Trek gespannt). Über zwei Ecken hat die Folge auch mit Büchern zu tun
a) Die Folge basiert auf einem Drehbuch. Ein "unmenschlich" aussehendes Wesen, dass sich - wie man später erfährt -, Horta nennt, wird als "Teufel" (im Grunde als Monster) gewertet. Minenarbeiten, die auf dem Planeten arbeiten, kommen durch dieses Wesen um und aus menschlicher Sicht wird das als Angriff gewertet und Jagd auf die Kreatur gemacht. Tatsächlich aber haben sich die Menschen wie Monster gegenüber Horta benommen, indem sie - wenn auch unwissentlich - deren Eier zerstören. Wahrnehmung und Blickwinkel...
b) Die Folge erinnert mich an die biographischen Bücher von Leonard Nimoy "I'm not Spock" und "I'm Spock". In einem der beiden Bücher, ich weiß nicht welches, erzählt er eine Anekdote zu diese Folge. Die Szene mit der Gedankenverschmelzung und William Shatner musste später gedreht werden (W. Shatner war familienbedingt setabwesend) und L. Nimoy brachte drehbuchmäßig "Schmerz" (nein, nicht so wie Deanna Troi *g*), was W. Shatner zu dem Kommentar veranlasste - wenn ich mich richtig erinnere -, man möge dem armen Mann ein Aspirin geben. Hach, das sind eigentlich auch zwei NML-Stapel-Bücher :)

Beweis

Ganz kurz und knackig, hier ist er:


Unter der Woche habe ich aber neben dem Perfekten Dinner und weiteren TV-Sachen gepuzzelt.

Aber nächstes Puzzle, nächstes Hörbuch ... :)