Montag, 30. Januar 2012

Hörbuchbeschäftigung

Gelegentlich hatte ich ja hier im Blog schon einmal angedeutet, dass ich bei Hörbüchern immer das Bedürfnis habe, etwas zu tun. Bügeln meine ich dabei nicht (bäh) und auch Hausarbeiten wie Fensterputzen o.ä. scheiden spontan aus. Da nun aber ein paar Hörbücher hier bei mir darauf warten, gehört zu werden, habe ich meine Beschäftigung ausgepackt:


Am Wochenende habe ich dann das auf meinen Peddy-Fahrten zur Arbeit diese Woche begonnene Hörbuch Null-Null-Siebzig: Operation Eaglehurst“ von Marlies Ferber, gelesen von Peter Hallwachs, zu Ende gehört.

Nachklang
Bei diesem Hörbuch handelt es sich übrigens um eine gekürzte Lesung des gleichnamigen Romans aus dem dtv-Verlag. Der frühere SIS-Agent James Gerald, aktuell 70jährig und noch nicht wieder ganz fit angesichts eines gerade beendeten Krankenhausaufenthaltes, siedelt in die Seniorenresidenz (also - mit indignierter Stimme - bitte nicht Altersheim!) „Eaglehurst“ über. Den Anlass (denn er will nur vorübergehend bleiben) erfährt man im Roman. An seinem ersten Abend jedenfalls bricht gleich sein Tischnachbar tot zusammen. Herzinfarkt. Hm... Wirklich? Okay, so abwegig ist das nicht bei einem Herzpatienten, der Digitalis nimmt und als Ex-Agent kann man vielleicht auch etwas betriebsblind werden... Aber was, wenn nicht? Und „00 70“ lässt sich so leicht nicht in seinen Überzeugungen erschüttern und beginnt seine Ermittlungen, bei denen ihm auch seine frühere SIS-Kollegin Sheila zur Seite steht. Dabei muss er schon entdecken, dass das Aufstemmen des Klavierflügels über seine Kräft geht und er auch den Rollator noch nicht los wird ... Dies alles ist in einem so charmanten Stil und mit Sinn für Humor geschrieben und mitreißend von Herrn Hallwachs vorgetragen, dass die Zeit wie im Flug verging. Nur der Preis für die Hörbuchversion kann einem etwas die Tränen in die Augen treiben ...


Am Sonntag habe ich mir dann „Einsteins Versprechen“ von Francesc Miralles und Alex Rovira, gelesen von Christoph Pütthoff in den CD-Player gelegt.

Nachklang
Der spanische Wissenschaftsjournalist Javier wird von seiner Chefin quasi verdonnert, am Abend an einer Talkshow im Hörfunk teilzunehmen. Wie gut, dass er sich wegen eines Artikels gerade etwas mit Einstein beschäftigt hatte. Jedenfalls erhält er - wohl wegen seiner Teilnahme - eine mysteriöse Einladung in ein spanisches Küstendorf, was dann zu einer Tour durch Europa etc. führt. Aufhänger sind die Tatsache, dass Einstein nach dem Nobelpreis weiter forschte, aber nichts mehr veröffentlichte, und die Vorstellung, dass seine verstorbene Tochter Lisa damals nicht starb und von ihrem Vater eine letzte geheimnisvolle Erkenntnis „geerbt“ hat. Und natürlich wird Javier neugierig, aber er ist nicht der einzige, der sich auf diese „Schnitzeljagd“ begibt. Das Hörbuch war gut zu hören: Oliver Pütthoff hat klar gelesen, mit Dialekt bzw. Akzent. Auch die Darstellung tatsächlicher und fiktiver Fakten, die immer wieder im Roman erfolgt, wirkte nicht langweilig und trocken. Lesung gut, Inhalt ... Nun, es liegt sicher an mir, denn ich bin der Schnitzeljagden einfach müde. Diese war nicht so rasant wie diejenigen mit Prof. Langdon, aber z.B. „Das verlorene Symbol“ hat mich auch schon sehr genervt. Im direkten Vergleich gefällt mir „Einsteins Versprechen“, vermutlich auch wegen der Einsteinschen Thematik, gut ;).

Das Ergebnis lässt sich jedenfalls doch auch schon sehen, oder?

Sonntag, 29. Januar 2012

I'm in english-reloaded-Challenge: "Sense and Sensibility" by Jane Austen

Im vergangenen Jahr habe ich die English-Challenge mit Jane Austens "Pride and Prejudice" im Januar begonnen und mit der Graphic-Novel von "Sense and Sensibility" im Dezember beendet. Dass ich dieses Jahr die neue Challenge mit dem Roman "Sense and Sensibility" beginne, war dann doch nicht sooo fernliegend, oder?



Nachlese
Ich bin frech und verweise erst einmal auf meinen Post aus Dezember 2011 zur Graphic Novel (klick). Dort habe ich schon darüber geschrieben, worum es in diesem Roman geht und dass er mehrfach verfilmt wurde. Inzwischen habe ich übrigens die 2008er BBC-Verfilmung gesehen, die mir teils gefiel, teils nicht; ich hoffe, ich schaffe noch einen Post zu dieser Version ;).

Was meine Überlegung zu Edwards Vornamengebrauch angeht: Nach dem Roman lernen die Damen Dashwood Edward erst nach dem Tode von Mr. Dashwood kennen. Es besteht also keien frühere Bekanntschaft, die einen relativ schnellen Gebrauch des "christlichen Namens" durch Mrs. Dashwood bzw. deren Töchter rechtfertigt (Elinor spricht ihn übrigens nicht mit dem Vornamen an, Marianne aber schon). Zwar ist im Roman häufiger erzählend von Edward die Rede und nicht so sehr im direkten Gespräch. Aber es kommt halt vor: Marianne spricht zu Elinor von "Edward", Mrs. Dashwood spricht ihn so im Cottage an und Marianne nennt ihn im direkten Gespräch in London ebenfalls Edward. Ich gebe zu, dass ich - auch wenn ich die Autorin schätze - nicht so viel Ahnung von der Etikette ihrer Zeit habe, aber diese Anrede, ohne dass sie mit Edward direkt verwandt sind bzw. eine Verlobung zwischen Elinor und Edward vorliegt, erscheint mit zumindest ungewöhnlich, wenn nicht sogar unüblich. Möglicherweise ist dies tatsächlich noch ein Relikt der Umarbeitungsarbeiten vom einem Brief- in einen Prosaroman.

Marianne ist mir übrigens während der Lektüre mehr und mehr in ihrer - ja- Unerzogenheit und Unhöflichkeit auf die Nerven gegangen. Da half es auch nicht, dass sie beim Todes ihres Vaters erst 16 ist - ich hatte und habe kein Verständnis für eine Mutter, die ihre Tochter darin noch bestärkt. Selbst wenn Elinor mit ihren 19 Jahren bereits etwas zu ruhig und überlegt und in sich gekehrt ist, ein wenig mehr von ihrer Überlegtheit hätte der Mutter ebenfalls zu Gesicht gestanden und durch sie auch Marianne. Letztere verlangt - ein Jahr älter und ein paar Erfahrungen reicher - in London, nachdem sie Willoughbys Brief gelesen hat, sofort nach Hause zu fahren mit der Begründung "Yes, why should I stay here? I came only for Willoughby's sake - and now who cares for me? Who regards me?" (S. 462 der gutenberg-project-ebook-Ausgabe von Jane Austens "Sense and Sensibility"). Unglaublich undankbar! Austen schafft hier für mich Charaktere, die mich emotional wirklich packen und die ich schütteln könnte für ihr Benehmen und ihre Ungerechtigkeiten. Ja, ich gebe es zu, Elinor ist mir näher :)

Was auch in diesem Roman nicht fehlt, wenngleich etwas versteckter und nicht so offensichtlich überzeichnet wie in "Pride and Prejudice" ist Austens Humor, z.B. hier: "Sir John wanted the whole family to walk to the Park directly and look at his guests. Benevolent, philanthropic man! It was painful to him even to keep a third cousin to himself" (S. 292 der gutenberg-project-ebook-Ausgabe von Jane Austens "Sense and Sensibility").

Ich hatte die Hoffnung, dass sich aufgrund des regelmäßigen Lesens in englischer Sprache mein lesendes Verstehen so weit verbessert hatte, dass es mir auch leichter fällt, Austens Englisch ... aufzunehmen. Und nach der Lektüre dieses weiteren Romanes kann ich sagen, dass das der Fall ist. Ich bin noch immer weit davon entfernt, alle Worte oder Sätze aus Austens Romanen zu verstehen, aber nicht nur das Lesen, auch das sinngemäße Verstehen und Verinnerlichen fiel mir leichter als letztes Jahr bei "Pride and Prejudice" :).

Donnerstag, 26. Januar 2012

Oscar nominiert 2012: The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore by Moonbot Studios

Via El Tragalibros (klick) - danke für den Hinweis, Winterkatze!

Normalerweise habe ich ja nicht so nah am Wasser gebaut, aber ...*schnief* ... so zauberhaft....Schaut am besten selbst:



Ich drücke dem Autoren-/Musik-/Zeichner-/Technik und Produktionsteam des Clip die Daumen!

Dienstag, 24. Januar 2012

Projekt 52 Bücher: Woche 12 - Tier im Buchtitel


Waggy ist etwas durch das Wohnzimmer geflitzt und hat Bücher herausgesucht  - soweit er rankam - die Fellmonsterchen Themenvorgabe in der 12. Woche erfüllen (klick): Ein Buch mit einem Tier im Titel.


Wenn ich mich hier noch so umschaue, dann finde ich zusätzlich z.B. eine Löwin (von Aquitanien), Simon's Cat läuft gleich mehrfach herum, es schleicht ein (Papier-)Tiger vorbei, es gibt eine Monster-Kontrolle, außerdem Säugetiere (Enzeklopädie) und dann winken gerade auch noch ein paar Menschen in meine Richtung ((z.B. Michael J. Fox und Vermeer, Frida Kahlo). Die MuMs maunzen mir gerade deutlich entgegen, dass ich auch ja nicht die anderen Katzenbücher vergessen soll - z.B. von Detlef Bluhm *lach*. Und welches Buch soll ich jetzt vorstellen?

Waggy zumindest hat sich in "Im Schatten des Todes" von Elizabeth Peters vertieft, den Auftaktband einer Serie um die archäologiebegeisterte Amelia Peabody: schlagfertig, eigenwillig und kaum aufzuhalten, wenn sie erst einmal in Fahrt ist. Ein anderer Roman aus der Reihe heißt übrigens "Die Schlange, das Krokodil und der Tod". Wie bitte? Ah, okay: Waggy hatte diesen 7. Band für mich herausgesucht und nach etwas Hineinblättern hat er sich dann den ersten Band gesucht.  

Ich fand und finde die Reihe ganz unterhaltsam, wenngleich sie bei den letzten Bänden nachließ. Das hat mich aber nicht daran gehindert, den zuletzt in Deutschland erschienenen Band zu kaufen, der aber noch ungelesen hier bei mir liegt :)

Vorstellen möchte ich aber noch "Nicht alle Eisbären halten Winterschlaf" von Jørn Riel. In diesem Buch sind 13 Kurzgeschichten versammelt, die alle von einer kleiner Gemeinschaft auf Grönland lebender Männer erzählen. Ich mag die skurillen eigenwilligen Charaktere, die der Autor erschaffen hat und den Ton, in dem er erzählt, diese Mischung zwischen Leichtigkeit und Schwere und vielleicht auch etwas Seemansgarn. Zum Beispiel in der Geschichte "Der Fehlschuss", aus der auch der deutsche Titel stammt:

"Nicht alle Eisbären halten Winterschlaf, und nicht alle halten den langen Winterschlaf bis zum Ende durch... Solch ein Bär überfiel Siverts... Das war schon bemerkenswerte Tatsache, denn es ist in Grönland nicht üblich, dass Bären Menschen jagen ... Aber dieser Bär war anders... Er war Siverts auf der Spur und witterte Fleisch. Das war vermutlich lange Zeit in dieser erstarrten Landschaft nicht der Fall gewesen. Siverts roch ansprechend, und der Bär legte sich auf die Lauer und wartete geduldig.... Siverts kam in den aufgetürmten Eisschollen entlang der Walsoeküste angefahren. ... In diesem Augenblick richtete er (der Bär, Anm. Natira) sich auf und fiel über den nichts ahnenden Fänger her. Zu behaupten, dass Siverts erschrak, ist durchaus nicht übertrieben. Eben glitt er noch in aller Ruhe zu den Herrlichkeiten der Villa Abhang hin, und im nächsten Augenblick saß er da mit einem vierhundert Pfund schweren Bären auf dem Schoss. Der Schlitten krachte in seinen Verbänden durch die schwere Belastung auseinander, die Kufen streckten sich auf die Seite..."*

Ich sollte mir die Geschichten alle mal wieder durchlesen. Wie Silke schon in ihrem Post (klick) bemerkte, ist ein Nebeneffekt dieses Projektes, dass das "NmL-Fach" gefüllt wird :) Und in dieses Fach könnte ich auch gleich "Der Elefantenreiter" von Malcom Bosse hineinlegen. In diesem Roman wird die Geschichte des jungen Inders Arjun erzählt, der gefangengenommen wird und als Soldat bei einem Mahmout, einem Elefantenreiter, "in die Lehre" geht ...

*Quelle:
"Nicht alle Eisbären halten Winterschlaf" von Jørn Riel in der Übersetzung von Wolfgang Th. Recknagel,Ausgabe des Unionsverlages Zürich 2001, ISBN 3-293-00281-1

11-Fragen-Stöckchen

Die Wörterkatze (klick) hat u.a. mir 11 Fragen gestellt:

1. Hörbücher und Buch?
Ich habe festgestellt, dass ich das Buch bevorzuge. Der Grund dafür ist eigentlich, dass ich neben dem Hörbuchhören das Bedürfnis habe, etwas zu tun und naja, Bügeln z.B. ist keine Option (vermeide ich möglichst *lach*). Und auch beim Wohnungsputz habe ich eher Musik als ein Hörbuch an... Das bedeutet aber nicht, dass ich keine Hörbücher bzw. Hörspiele mag! Es warten auch schon interessante Hörbücher hier bei mir und ich habe schon darüber nachgedacht, wann und wie ich sie hören werde :)


2. Wer ist dein Lieblingsautor und warum?
Inzwischen (früher habe ich Jane Austen genannt) habe ich erkannt, dass ich nicht mehr "den" bzw. "die" Lieblingsautorin nennen will. Ich schätze weiterhin die Romane von Jane Austen und als ziemlichen Gegensatz dazu viele Romane/Geschichten von Stephen King. Einige Romane von John Irving, Amy Tan oder Wolfram Fleischhauer gefallen mir sehr gut (andere von diesen Autoren weniger). Und da ich hoffentlich noch einige Zeit haben werde, um Autoren weiter bzw. wieder oder neu zu entdecken, will ich mich nicht festlegen ...

3. Lieber das Original oder doch in Deutsch?
Erneut eine Frage, die ich nicht endgültig beantworten kann. Ich kann nur Romane, die in englischer Sprache geschrieben wurden, im Original lesen und mit der deutschen Übersetzung vergleichen. Aktuell habe ich Jane Austen im Original gelesen und das war erneut eine Herausforderung. Bis zum letzten Jahr habe ich ihre Roman nur in deutsch gelesen und schätzen gelernt.

Oder Stephen King: Auch von ihm habe ich erst im vergangenen Jahr erstmals etwas im Original gelesen und nebenher, weil ich neugierig war, die deutsche Übersetzung. So ein direkter Vergleich ist ganz interessant. Und auch wenn mich nicht alles überzeugt hat, passte auch im Deutschen im Großen und Ganzen der "Ton".

Aber es gibt so viele englischsprachige Romane, die ich nur in der Übersetzung kenne - und einige wenige, die ich nur im Original kenne (aus der letzten Englisch-Challenge)! Und dann kommt es auch noch auf den/die Übersetzer/in an.

Und wenn das Originalbuch in japanisch, russisch, spanisch, polnisch, französisch etc. ist, dann bleibt mir sowieso nur, die deutsche Übersetzung zu lesen - oder die Sprachen zu lernen. Denn auch vom Russischen ist aus meiner Schulzeit so gut wie nichts übrig geblieben, leider, wie ich heute finde - solch jahrelanges Lernen und so wenig behalten. ;)

4. Kalt oder Warm?
Ähm... beides :)
Ernsthaft: Meinen Kaffee mag ich heiß, Eiskaffee schmeckt mir nicht. Reibekuchen mag ich auch lieber heiß als kalt, dafür esse ich manche Reispfanne heiß oder kalt. Wettermäßig mag ich Sonne und Wärme, auch wenn ich mit meiner Haut aufpassen muss, aber ich mag auch den Winter mit Schnee und Schlittschuhlaufen.

5. Wer ist dein Lieblingsmusiker oder Lieblingsmusikerin? Und warum?
Auch hier kann ich nur sagen, dass ich nicht den oder die Lieblingsmusiker/in habe. Und da ich generell recht wenig Musik höre, kann ich kaum etwas dazu sagen.

6. Welcher Autor nie wieder?
Mich hat "Der Zweifel" von Angela Saura obwohl inhaltlich interessant so sehr schreibtechnisch genervt, dass ich wohl keinen weiteren Roman von ihr lesen werde. Ähnlich geht es mir mit Leopoldo Brizuela: Ich habe mich durch sein "Inglaterra" eher gekämpft als gelesen und empfand es nicht als ergiebig (Jose Saramagons "Stadt der Blinden" ist auch anstrengend, hat mich aber autorenmäßig nicht abgeschreckt), sodass ich wohl auch Brizuela nicht mehr lesen werde - so sind halt die Geschmäcker ;)

7. Wenn Urlaub, dann im Norden oder im Süden?
Irgendwann würde ich gern mal Schottland besuchen, Island,Grönland, Skandinavien, also wohl eher Norden. Obwohl ich mir auch gerne mal Japan ansehen würde, Italien, Neuseeland ... und und und :)

8. Welches Tier wärst Du gerne?
Irgendwann habe ich mir darüber schon mal Gedanken gemacht, glaube ich, aber ich erinnere mich nicht mehr. Und heute ... hm, wenn ich meine MuMs so sehe, bin ich versucht, Katze zu sagen, aber wer weiß, wo bzw. bei wem man als Katze "landet". Ich mag mich nicht entscheiden, alles hat seine Vor- und Nachteile ;)

9. Tee oder Kaffee?
Diese Frage kann ich eindeutig beantworten: Ich bin eine Kaffee-Tante *lach*

10. Welches ist dein Lieblingsgenre in der Literatur?
Ich lese auch phantastische Literatur oder Krimis/Thriller, historische Romane und Sachbücher, aber wenn ich meinen Bücherbestand und den TuB so ansehe, dann überwiegt doch "allgemeine Belletristik".

11. Dein Buchtipp!
Wah! Für wen? Was mag derjenige? Und frag mich in einem Monat oder einem Jahr nochmal! *Lach*
Okay, um etwas zu nennen, wie wäre es mit
"Tschick" von Wolfgang Herndorf (klick)
"Der Garten des Samurai" von Gail Tsukiyama
Der-Dunkle-Turm-Zyklus von Stephen King (Band 1 klick)
"Überredung" von Jane Austen
....
:)

Ich bin derzeit sehr bequem und faul und deshalb denke ich mir keine neuen 11 Fragen für andere Blogger aus (verzeiht mir). Aber wer mag, kann die vorstehenden 11 Fragen gern mitnehmen, beantworten und mir dann einen Kommentar hinterlassen :)

Sonntag, 22. Januar 2012

Wochengeschehen

Diese Woche war es hier auf dem Blog ja doch ziemlich still. Das hatte damit zu tun, dass ab Mittwoch meine Freundin aus München bei mir zu Besuch war. Montag und Dienstag waren ausgiebig mit Arbeit ausgefüllt, wobei dennoch Zeit für folgende Aufnahmen blieb:


Ich vermute (nachgeschlagen habe ich das also nicht), dass der plötzliche, wenn auch nicht lange oder intensive, Kälteeinbruch am letzten Wochenende dafür gesorgt hat, dass die Marienkäfer sich zu Überwinterungspulks zusammenschlossen. Ob sie das nur einmal können? Derzeit ist es ja wieder wärmer, ihre Biorhythmus dürfte auch völlig durcheinander kommen.

Am Mittwoch habe ich dann meine Freundin vom Flughafen abgeholt und konnte morgens diesen Blick genießen:


Wir zwei haben uns dann eine schöne Zeit gemacht. Sie begann mit einem ausgiebigen Frühstücksbuffet am Mittwoch und Schlendern durch meinen Wohnort, Quatschen beim Kaffee und Erholen: Meine Freundin machte Bekanntschaft mit bösen Schweinen und wütenden Vögeln und ich beendete erfolgreich mein erstes Buch der Reload-English-Challenge 2012. Und da auch diese Freundin Vertrauen zu mir hat, habe ich am Mittwoch das Abendessen zubereitet und kann berichten, liebe Sayuri, dass ihr der italienische Tortellini-Salat sehr gemundet hat! Danke für das Rezept (es funktioniert übrigens halbwegs auch mit einer Mayo-Sahne statt Mayo-Naturjoghurt-Basis - letztere ist aber besser! -, denn ich hatte mal wieder eine Zutat nicht mehr im Haus *lach*).

Am nächsten Tag ging es nach einem sehr entspannten Start in den Tag in die nächstgrößere Stadt zum Shoppen, und zwar erfolgreich. Selbst ich habe zwei Blusen gefunden, dafür war ich in den Buchläden sehr zurückhaltend: Von den vielen Büchern, die ich sehnsüchtig in der Hand hatte, habe ich nur eines (klick) gekauft. Und als sollte ich für mein erstes Challenge-Buch in diesem Jahr belohnt werden, war am Donnerstag mein Gewinnerpaket der "I'm-in-english-Challenge 2011" (klick) da. Ich hatte mich ja schon RIESIG gefreut, als ich als eine der beiden Gewinnerin gezogen wurde und dann schaut Euch doch  mal diesen Paketinhalt an:


Die Chips habe ich bereits getestet und muss ehrlicherweise sagen, dass sie für mich kartoffeliger im Nachgang schmecken als alle anderen Chips, die ich bislang gegessen habe - aber meine Favoriten-Sorte dennoch nicht verdrängen können ;). Die Walkers werde ich mir demnächst genüsslich zum Kaffee gönnen und auf den Lemoncurd bin ich extrem neugierig...

Jedenfalls: Am Abend habe ich asiatisch angehaucht gekocht, und zwar, da ich bequem bin (verdammt mich, wenn Ihr möchtet *lach*) mit vorgegartem Reis und einer fertigen Thai-Curry-Sauce (nein, nicht aus einem Glas *g*): Vorher hatte ich allerdings Hähnchen, frische Zwiebel und frischen Ingwer angebraten, frische Paprika und eine Möhre hinzugetan und mit Rosenpaprika, Kümmel, Nelken, Zimt, Kokosmilch und Curry gewürzt. Dann kam die Thai-Curry-Sauce hinzu und zum Schluss der Reis mit in die Pfanne.

Auch der Freitag begann sehr entspannt und erst gegen Mittag begaben wir uns in eine andere kleinere Stadt zum Schlender und Shoppen. Dieses Mal war ich äußerst brav und habe gar nichts gekauft (aber vieles in der Hand gehabt), während meine Freundin sich büchertechnisch nicht zurückhielt. Als sie am Samstag ihre Sachen packen musste, hatte sie einen TuB2Go zusammen *lach*.

Am Freitagabend ging es in ein amerikanisches Restaurant und später haben wir noch bis in die Puppen gesessen, Wein bzw. Whisky (Oban) getrunken, ferngesehen und geredet. Dementsprechend kamen wir am Samstag etwas später aus den Federn, was aber nichts machte: Das Wetter war erbärmlich mit ständigen kräftigen Schauern und wir waren bereits traurig, dass der Besuch am Abend zu Ende ging. Im Verlauf des Tages haben wir uns dann noch "Julie & Julia" angeschaut - ich bin immer wieder begeistert, WIE wandlungsfähig Meryl Streep ist und ich liebe Stanley Tucci als Paul Child! -, ein Film fürs Herz (und ich hatte gestern das Bedürfnis Boeuf bourguignon zu kochen, natürlich nach dem Julia-Child-Kochbuch, das ich nicht habe, *lach*).


Am gestrigen Abend habe ich meine Freundin dann wieder zum Flieger gebracht. Die Zeit war viel zu schnell vorbei. Danke für die schöne Zeit, S.!

Sonntag, 15. Januar 2012

Projekt 52 Bücher: Woche 11 - beste und schlechteste Buchverfilmung


Wir sind in der 11. Woche von Fellmonsterchens Projekt und es geht um die beste und die schlechteste Buchverfilmung. Man sollte meinen, dass dieses Thema einfacher wäre als die Würfelaktion der letzten Woche. Ist es aber nicht wirklich ;)

Wie auch schon andere Teilnehmer angemerkt haben: Es kann eine gute Verfilmung eines schlechten Buches sein. Es kann ein gutes Werk schlecht verfilmt werden. Geht es um die Werktreue? Der Film mag den Geist des Werkes einfangen, aber bei der Werktreue mag es Abstriche geben - oder umgekehrt. Mal davon abgesehen, dass man manchmal den Film gesehen und neugierig auf das Buch geworden ist oder umgekehrt, was jeweils die Wahrnehmung (wegen der Erwartungshaltung) beeinflussen kann. Und was ein Buch- und Filmfan bzw. -kenner bemängelt, mag den "just-for-fun-reader" nicht stören, oder es verhält sich - um mich zu wiederholen - umgekehrt :D

Also erneut eine thematische Herausforderung-  und das ist auch gut so. :)

Ich glaube, eine meiner ersten Literaturverfilmungen, die ich mir gekauft habe (zunächst als VHS), war "Viel Lärm um nichts" von und mit Kenneth Branagh (klick). Und ich liebe diese Verfilmung mit ihrem Tempo, der Enerige, dem Witz und Drama der Charaktere und die dem Originalwerk von Shakespeare entnommenen Dialoge.

Und wo ich gerade bei Shakespeare bin. Für mich gehören auch die Adaptionen des Stückes "Hamlet" durch Kenneth Branagh (sehr opulent,klick) zum einen und durch die Royal Shakespeare Company mit David Tennant und Sir Patrick Stewart (düster, Umsetzung der Bühnenversion in offener realer Szenerie, klick) zum anderen zu gelungenen Umsetzungen dieses Dramas. Andere Versionen (Sir Laurence Olivier, Ethan Hawkes, Mel Gibson) kenne ich bislang nicht.

Die BBC-Filmemacher sind im Bereich Literaturverfilmungen sehr produktiv. Ich muss, ich kann wirklich nicht anders *g*, den BBC-Mehrteiler aus dem Jahr 1995 zum Roman "Stolz und Vorurteil" (klick) mit Jennifer Ehle und Colin Firth erwähnen, den ich sehr gelungen finde. Ich habe auch eine frühere BBC-Version dieses Romans aus dem Jahr 1979 hier bei mir stehen, die sehr werkgetreu ist - aber auch etwas steif und altbacken daherkommt und mich nicht so zu unterhalten weiß wie diejenige aus dem Jahr 1995.  Kaum werkgetreu, aber sehr unterhaltsam fand ich übrigens die 1940er Version mit Sir Laurence Olivier (klick), auch wenn diese ein hollywoodtypisches Design und Ende hatte (von der Tante in dieser Version will ich nicht einmal anfangen im Hinblick auf Werktreue*g*).



In diesem Zusammenhang - Stolz und Vorurteil - gibt es für mich auch eine Verfilmung, mit der ich weniger anfangen kann. Es handelt sich um die Filmumsetzung dieses Romans aus dem Jahre 2005 mit Keira Knightley (klick) (Umsetzung des Romans, Interpretation  der Figuren, besonders Darcys Melancholie - oder das nebelverhangene Ende).Für mich gehört diese Version nicht zu den besten,aber ich würde sie nicht als "richtig schlechte" oder gar "schlechteste" Buchverfilmung bezeichnen.


Ich denke bereits seit Tagen über "richtig schlechte" Buchverfilmungen nach, habe mit Freunden darüber gesprochen - und hatte weiterhin Schwierigkeiten, "etwas" zu finden (bis heute, dazu nachstehend mehr).  Vielleicht vergesse ich schlechtere Verfilmungen schneller. Und es gibt sicherlich sehr viele Verfilmungen, die ich nicht kenne bzw. nicht beurteilen kann: Vielleicht  kenne ich nur das Buch oder nur den Film, aber nicht beide Versionen. So kenne ich zum Beispiel nicht die Miss-Marple-Romane von Agatha Christie, sehe aber die Margaret-Rutherford-Filme sehr gerne, die höchstwahrscheinlich mit der literarischen Vorlage kaum etwas gemeinsam haben. Ein anderes Beispiel: Ich habe "Das Geisterhaus" gelesen, kenne aber nicht den Film, was z.B. auch für den Roman "Das Jesus-Video (gefiel mir!) gilt, dessen Verfilmung ich auch nicht gesehen habe. 

Eine weitere Variante ist: Die Film-Version enthält nur noch Teile oder deutlich mehr als die literarische Vorlage. Ein Beispiel ist "Gottes Werk und Teufels Beitrag", wobei der Autor John Irving an der Filmadaption mitgewirkt und die Reduktion, Konzentration und Adaption im Film seine Zustimmung fand. Oder der Film "Jurassic Park", der zwar auf "Dino-Park" von Michael Crichton basiert, ihn jedoch nicht "werkgetreu" umsetzt (der Roman ist viel wissenschaftlicher, aber auch hier wirkte der Autor am Drehbuch  mit). Oder "Carmen" - eine Kurzgeschichte von Prosper Merimee, die Ravel zu einer Oper inspirierte und auch Filmschaffende (teils inspiriert durch Ravels Interpretation): Was für eine Entwicklung!

Aber noch einmal zurück zum Thema schlechte Buchverfilmungen.

Zählen eigentlich auch Zeichentrickfilme? *geht gucken* Ah, das Fellmonster selbst hat eine Zeichentrickserie erwähnt :) Mir geht es hier um die Disney-Zeichentrick-Verfilmungen, z.B. von Christian Andersens "Die kleine Meerjungfrau". Was hätte der Autor wohl zu dieser Disney-Version seines Märchens gesagt?Wieviele Kinder (und Erwachsen?) sind wohl überrascht, wenn sie mal Andersens Märchen lesen? Was dieses Märchen angeht, bleibe ich lieber bei der bulgarisch-tschechischen Verfilmung aus dem Jahre 1976 (klick - man beachte die englischen Untertitel im Clip), die hier bei mir steht und bei der ich regelmäßig weinen muss.

Aber- ich habe noch eine Realverfilmung, denn gerade habe ich mir "Das Bildnis des Dorian Gray" - die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Oscar Wilde aus dem Jahr 2009 (klick) u.a. mit Colin Firth angesehen. Und dieser Adaption des Romans kann ich kaum etwas abgewinnen. Die Charaktere wirken auf mich - mit Ausnahme von Basil - weitgehend flach, sie reflektieren kaum. Werktreue kann, muss aber nicht Thema sein - wie vorstehend schon erwähnt -, aber der Film fängt für mich auch den "Geist" des Romans nicht ein. Auf mich wirkt diese Filmversion wie eine Art Gruselfilm mit den Maden im Porträt, Windrauschen, Nebelschwaden, röchelndem Atem, Mord, ein bisschen sexuelle Andeutungen und Opium ...  Aber "Das Bildnis des Dorian Gray" ist nicht einfach ein Schauerroman und der im Roman thematisierte Hedonismus bedeutet mehr als sexuelle Spielarten auszuprobieren. In dieser Verfilmung kehrt Dorian von seiner Weltreise zurück und ist "müde".Echt?! Was in den 18 Jahren passiert ist, darüber gibt es nur wenig im Film zu entdecken, ein paar angelesene Briefe...  Mal abgesehen davon, dass sich Wilde in seinem Roman natürlich noch einer Menge anderer Themen widmet, die im Film - wenn überhaupt - nur gestreift werden (Amoralität, Grenzüberschreitung, Verkrüppelung der Seele, generelle Dekadenz, Abbild und Realität, Narzissmus). Für mich ist das eine überflüssige Film-Adaption des Romans. Vielleicht ist dieser Roman auch kein 90- oder 100-Minuten-Filmmaterial, sondern seinem Inhalt mitsamt des ganzen Subtextes kann man nur in Form einer Miniserie/eines Mehrteilers Genüge tun.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Bücher und Katzen

sind ja nun keine so ungewöhnliche Kombination für diesen Blog. In diesem Fall geht es aber um zwei Videoclips, die ich Euch zeigen möchte:


Via Bookshelf gibt es einen Hinweis, was in einem Buchladen so über Nacht geschehen könnte:



Und als ich mir den Bücher-Clip auf youtube anschaute, habe ich dieses Video gefunden: Cat vs. Piñata


Dienstag, 10. Januar 2012

Projekt 52 Bücher: Woche 10 - kurz gesagt: Zufallsbuch

Die konkrete Themenvorgabe in der 10. Woche von Fellmonsterchens Projekt will ich Euch nicht vorenthalten:

Schließe die Augen und nimm irgendein Buch aus dem Regal.
Alternativ
nimm einen Stift, Block und mindestens einen Würfel (6 Seitig)
Bestimme die Anzahl deiner Realböden (Doppelreihig zählt als je Reihe ein Boden) wenn du zu den Bibliophilen mit wenig Platz gehörst, jeder Karton im Keller oder Dachboden etc. zählt auch als ein Boden.
Würfle jetzt für jeden Boden 2 mal und notiere die Werte als Wert 1 und Wert 2.
Würfle je einmal für jeden Boden bei 1-2 streiche Wert 2 durch, bei 3-4 streiche Wert 1 Durch, bei 5-6 lasse beide stehen.
Addiere nun alle Werte, die nicht durchgestrichen wurden .
Nimm den Würfel nochmals, bei ungeraden Zahlen zähle die Bücher ab dem ersten Boden,bei geradem rückwärts ab dem letzten Boden.
Das letzte mal würfeln bestimmt, wie viele Böden du noch überspringen darfst/musst, bevor das Zählen beginnt (Zählweise der Böden, wie bei den Büchern) .
 ...

Das war kein schöner Anblick, soll ich Euch von Waggy ausrichten!

Am Wochenende bin ich zwischen verschiedenen Räumen hin- und hergelaufen, habe mir die Regale, die Buchsäulen mit einigen Zwischenböden, die beiden vierseitigen Buchtürme und auch die übrigen mehr oder weniger tischartigen Möbelstücke, die mit Büchern belegt sind sowie ein paar Leihgabenkartons angeschaut, am Anfang noch relativ gesittet mit Zettel und Stift und dem Würfel. Dieser Zustand verschlechterte sich rapide. Wie mir zugetragen wurde, führte ich Selbstgespräche und brabbelt vor mich hin, schrieb in rasantem Tempo (aber unleserlich) Zahlen auf, die ich energisch sofort wieder schwärzte, die Zettel zerriss und liegen ließ. Ich klapperte ständig mit dem Würfelbecher, was an den Nerven aller zehrte - mit Ausnahme meiner eigenen, da ich offenbar schon jenseits von Gut und Böse war. Zum Schluß gab ich die geschüttelten (und nicht gerührten) Würfel in ein Longdrinkglas, dass ich mit Gin auffüllte  und komplett mit Würfeln austrank. Haare sollen zu diesem Zeitpunkt zerrauft, die Hände (mit Bleistiftmarkierungen versetzt) zittrig und mein Blick glasig gewesen sein ... In diesem Stadium hätte vermutlich keiner Einflüsterung widerstehen können und alles mögliche gemach ... Und es ist nur meinem Helden Waggy mit Unterstützung von Poe und den MuMs zu verdanken, dass nichts Schlimmeres passiert ist! Waggy nahm mich bei der Hand, führte mich zum Sofa und redete beruhigend auf mich ein. Er schickte Poe zum Kaffeekochen und bat die bereitwilligen MuMs, mich beruhigend anzuschnurren.

Als ich den frisch aufgebrühten heißen Krümelkaffee trank und gaaaanz langsam wieder zu Verstand kam, schlug Waggy mir vor, das mit den Würfeln mal sein zu lassen. Ich solle mal lieber per random.org eine Ziffer aus meiner Buchdatenbank (gelesene und ungelesene Bücher) ziehen zu lassen. Mein Held und Retter meiner geistigen Gesundheit!

Herausgekommen ist bei dieser Blind-Lotterie die Nr. 515 und unter dieser Nummer ist eingetragen "In einem anderen Buch" von Jasper Fforde.Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Teil der Thursday-Next-Reihe von Jasper Fforde, den ich noch nicht gelesen habe :)

Thursday Next ist Agentin einer Spezialpolizei, die die Literatur schützt. Da in Thursday Nexts Welt Menschen in literarische Werke und literarische Charaktere in die reale Welt eintreten können, hat diese Spezialeinheit auch einen Existenzgrund. Im ersten Roman der Reihe "Der Fall Jane Eyre" hat z.B. der Meisterganove Archeron Hades mal wieder einen Coup gelandet: Er hat Jane Eyre aus dem Roman von Charlotte Bronte entführt. Und Thursday Next heftet sich an seine Fersen, in der realen Welt  - aber auch in der Buchwelt!

Ich habe Band 1 der Reihe schon lange nicht mehr gelesen  und bin zu den übrigen Titeln der Reihe auch noch nicht gekommen. Das ist schade, denn mir hatte der erste Teil mit seiner irrwitzigen Welt, in der sich Großbritannien mit Russland weiterhin im Krimkrieg befindet, man als Haustier z.B. einen geklonten eigentlich ausgestorbenen Dodo halten kann, in welcher die Literatur, Bücher und Autoren einen unglaublichen Status haben und auch eine Reise durch die Zeit nicht undenkbar ist, gut gefallen. Wenn ich so darüber nachdenke, passt die Reihe auch zu der thematischen Würfelaktion :). Band 1 sollte ich mir zum Wiederlesen herauslegen - und dann vielleicht auch etwas länger in Thursday Nexts Welt bleiben.

Montag, 9. Januar 2012

Spiel doch mal verrückt, das ist gesund

...
und wenn es nicht gleich glückt,
na und, das ist ein Grund,
das man's auch einmal probiert,
rasch die Macke geschmiert
Hoch der Humor und jetzt alle im Chor...

Spiel doch mal verrückt, das ist gesund,
wenngleich der Schalk uns drückt und zwickt,
dann geht es rund.
Wir zeigen euch nun im Zeichentrick
unseren weichen Tick,
scheint euch was sonderbar,
es ist nicht alles wahr,
Wahrheit und Spinnerei wie dem auch sei...

Jetzt wollen wir lachen und Blödsinn machen
jetzt gleich...

- Ich habe leider keine Information darüber gefunden, wer die Worte dieses Titelsongs geschrieben hat -.

Jedenfalls: Wem sagt der Text etwas?

Oder das:


Oder vielleicht das?



Fotoquelle: Mein TV :)
Und abgebildet: Die erste Folge  hiervon (will ja nicht spoilern *g*: klick), Bearbeitungsstand: 10. November 2011, 21:39 UTC, abgerufen 09.01.2012, 11.11 UTC) 

Ich schau dann mal die heute gelieferte DVD weiter ..
:)

Samstag, 7. Januar 2012

Ein Samstag im Januar

kann sich temperatur- und wettermäßig wie ein Oktobertag anfühlen. Nachdem ich die in dieser Woche hauptsächlich Büroluft geatmet habe - die kurzen Botengänge an der frischen Luft mag ich gar nicht zählen -, habe ich mich heute aufgerafft. Das ist wortwörtlich zu nehmen.

Das Wetter sah ... nun ja, es regnete gerade nicht, war am windig. Egal: Regenhose in den Rucksack, Handy, Fotoapparat, mein aktuelles Buch in einer Plastiktüte (just in case) und natürlich Geld. Und dann habe ich Peddys Schuhe etwas justiert - den Akku hatte ich (wenn auch verspätet *g*) nach dem letzten Auto-Batteriereinfall voll aufgeladen - und los ging es Richtung Klinik und von dort an den nur selten befahrenen Eisenbahnlinien lang durch ein Waldstück über die Landesstraße Richtung Arbeitsort gerade rüber und weiter am Wald vorbei zu Seen zum Angeln und von dort Richtung Landesstraße Arbeitsort, hoch zum Bäcker im Arbeitsort.

Dort habe ich eine angemessene Lesepause von einer halben Stunden gemacht und danach ging es rasant den Berg wieder runter, noch einen Abstecher im Futterladen, um für die MuMs zwei Dosen ihres Lieblingsfeuchtfutters für Bestechungsfälle in den Rucksack zu packen und ab nach Hause.

Gut 2,5 Stunden war ich insgesamt unterwegs. Der Wind hat nicht wirklich gestört (Peddy ist ja ein Held) und gegen den später einsetzenden Regen habe ich mir dann die Regenhose angezogen. Es tat mir gut, die Luft und der Wind und das Durchatmen. Ich bin am Wochenende seit einiger Zeit etwas antriebslos, daran will ich arbeiten.

Fotos habe ich übrigens auch. Wer die einzelnen Fotos noch ein wenig größer sehen möchte, sollte mit der rechten Maustaste klicken und das jeweilige Foto im nächsten Tab öffnen. Früher ging das ja bei blogger automatisch, jetzt wird die Galerieversion automatisch bevorzugt ...

Hindernis

Textur :)

mehr Textur

im Wind

ein Kaninchenloch? Irgendetwas reflektierte jedenfalls den Kamerablitz

durch den Spiegel :) nach dem Kaninchenloch

Gräser

fedriger Kern

Belohnung unterwegs

kuschelig - puschelige Belohnung daheim :)

Sonntag, 1. Januar 2012

I’m in English reloaded - Challenge 2012

Nina und Katrin von Saiten haben sich entschieden, die bereits in letzten Jahr gelaufene Englisch-Challenge zu reloaden.

Ich habe festgestellt, dass mir das regelmäßige Lesen mindestens eines englischen Buches pro Monat "gut" getan hat - mein verstehendes Lesen in englisch ist über das Jahr hinweg nach meinem Empfinden peu a peu besser geworden. Und deswegen bin ich auch in diesem Jahr dabei. Und diese Seite wird mir als Übersichtsseite dienen.

(ein Klick auf die Graphik bringt Euch zu Katrin)

Auch dieses Jahr gilt: In jedem Monat muss mindestens ein Buch/GraphicNovel/Hörbuch in englischer Sprache gelesen bzw. gehört werden, auch Rereads sind erlaubt. Wird in einem Monat KEIN englisches Buch gelesen, muss "zur Strafe" ein weiteres englisches Buch gelesen werden (worst-case-scenario: Lesemarathon von 24 englischen Büchern im Dezember 2012).

Januar 2012 - "Sense and Sensibility" by Jane Austen
Februar 2012 - "Do you think, you're clever" by John Farndon
März 2012 - "English as she is spoke" und "Do Polar Bears get loneley"
April 2012 - Harry-Potter audiobooks read by Stephen Fry
Mai 2012 - Agatha Raisin and the Quiche of Dead by M.C. Beaton (Bd.1)
Juni 2012 - The funny Thing is ... by Ellen DeGeneres
Juli 2012 - Memories of the Future Volume 1 by Wil Wheaton
August 2012 - Official Companions Seasons 1 u. Season 2 Battlestar Galactica
September 2012 - Hollow Earth by John und Carole E. Barrowman
Oktober 2012 - The Dresden Files: Welcome to the Jungle by Jim Butcher u. Ardian Syaf
November 2012 - Fade In von Michael Piller
Dezember 2012 - Every Day by David Levithan

Statistik 2011

Statistik 2011

Gesamt-Leseliste 2011
(Titel, Autor, Seitenzahlen, TuB-Bezug, aber keine Bewertungen, siehe dazu Autor A-Z hier auf dem Blog
grün gelistete Titel sind hier im Blog besprochen)

Was den Zeitraum 01.01.2011 bis 31.12.2011 noch interessant macht?
- Offenbar habe ich 643,11 EUR Eigenkosten für Neuzugänge aufgewendet.
- Es gab insgesamt   138 TuB-Zugänge, davon 121 In Print- bzw. ebook-Form und 7 in Audioform.
- Es sind insgesamt 28959 Seiten (incl. Graphic Novels) von mir konsumiert worden, aber nur 6 Audioproduktionen.
- Ich habe insgesamt 63 TuB-Werke (Audio, ebook, Print, Graphic Novel) gelesen, außerdem gab es 7 reReads und 38 Leihgaben, was insgesamt 107 Werke ausmacht. Nein, ich habe mich nicht verrechnet:  Das Buch "Heat Wave" habe ich als Taschenbuch vom TuB "geholt", weil ich es als Hardcover-Leihgabe lesen konnte *g*

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Monatsdetails folgen ...

Projekt 52 Bücher: Woche 09 - Das aus emotionalen Gründen abgebrochene Buch

Das Thema von Fellmonsterchens Projekt 52 Bücher lautet vollständig: "Bücher, deren (an sich sehr lesenswerter) Inhalt Euch so mitgenommen hat, das ihr aus emotionalen Gründen nicht weiterlesen konntet. (Das abgebrochene Buch.)".

Als ich Waggy das Thema vorgelesen habe, erklärte er mir, er würde diese Themenwoche aussetzen. Er hätte so ein Buch noch nicht gehabt - er liest ja auch noch nicht so lange ;) - . Und er würde keinen Grund sehen, extra ein Buch für dieses Thema anzutesten. Wo er recht hat ...!).

Ich habe dagegen einige Zeit über das Thema nachgedacht. Es ist nicht so, dass ich keine Bücher abbreche. Das passiert. Manchmal ist es ein radikaler Abbruch, indem ich das Buch zuklappe und weglege. Manchmal ist es ein ... Scannen oder Querlesen des restlichen Inhaltes, was ja irgendwo auch ein Abbruch ist. Schließlich nehme ich den Inhalt des Buches nicht mehr vollständig wahr und auf.

So habe ich z.B. "Die Marsfrau" von Alexander Kröger (klick) - ein Buch, dass ich als Jugendliche verschlungen hatte - abgebrochen, weil ich bereits auf den ersten Seiten von der Sprache und der Ideologie genervt war. Ich habe das Buch noch und vielleicht werde ich es irgendwann wenigstens noch einmal querlesen.

"Das Haus" von Lou Andreas-Salome (klick) wurde von mir z.B.nur quergelesen, weil mich der Sprachstil bereits kurz nach Beginn des Buches nervte, ich aber - da ich das Buch nicht kannte - wenigstens wissen wollte, wie es weitergeht.

Aber: Ich erinnere mich nicht daran, ein Buch abgebrochen zu haben, weil ich aus emotionalen Gründen nicht weiterlesen konnte (genervt sein dürfte als emotionale Rekation hier kaum gemeint sein). Im Kommentar bei Roland (klick) habe ich es bereits angedeutet:

Ich ertappe mich dabei, nach entsprechender Vorwarnung Bücher (bewusst und irgendwann wohl nur noch unbewusst) zu meiden, die potentiell solchen Inhalt haben. Zum Beispiel: Eine Freundin, die Murakamis "Kafka am Strand" gelesen hat, meinte zu mir, dass man das Buch als Katzenliebhaberin vielleicht besser nicht lesen sollte. Obwohl ich Romane bzw. Erzählungen von Murakami gelesen habe und auch an weiteren Sachen von ihm interessiert bin, habe ich "Kafka am Strand" gedanklich erst mal ad acta gelegt.

Lese ich dagegen "ohne Vorwarnung" ein Buch, in dem grauenvoll realistische Szenen enthalten sind

- ich denke da z.B. an
*Stephen Kings "Das Bild Rose Madder" (klick), in der die Protagonistin misshandelt wird
*Dieter Nolls "Die Abenteuer des Werner Holt" (klick), in dem die Erlebnisse von Werner Holt und seiner Kameraden als sehr junge Soldaten im 2. Weltkrieg geschildert werden (es war damals übrigens Pflichtlektüre in der ehemaligen DDR)
*eine Szene (ich erinnere das Buch oder Kurzgeschichte gerade nicht, meine aber, es wäre auch Stephen King gewesen), in welcher einem zutraulichen Hund etwas Furchtbares durch einen dem Hund vertrauten Jungen zugefügt wird, was ich hier zur Vermeidung von Nachahmung nicht näher ausführen will... -,

dann führten allein solche Szenen - jedenfalls bislang - nicht dazu, dass ich das Buch radikal abbrach. Ich schlucke, weine, rede/schreibe darüber, pausiere ... und beende das Buch, wenn es lesenswert ist.

Ansehen kann ich mir solche Dinge übrigens nicht bzw. nicht gut. Ich habe "Friedhof der Kuscheltiere" abgeschaltet, sobald das Kind beerdigt wurde, weil ich durch den Roman wusste, was kommt. Ich halte überhaupt nichts von Verfilmungen wie "Saw". Dieser Art Visualisierung finde ich unerträglich ...