Mittwoch, 1. Februar 2012

Projekt 52 Bücher: Woche 13 - Monster!

Als Waggy und ich ich vergangenen Freitag des dieswöchige Thema von Fellmonsterchens Projekt gelesen habe, musste ich schon schmunzeln. Waggy hat mich nämlich angeschaut und gesagt: "Das ist leicht, wir lesen doch ständig etwas vom Fellmonsterchen!" Recht hat er. Daneben haben Waggy und ich aber z.B. auch Rolands Post zum dieswöchigen Thema gelesen - und Waggy hat auch Poe dazugeholt, weil ja sein Namensvetter dort erwähnt wurde.


Ich habe mich jedenfalls auch an ein Buch in meinem TuB erinnert, welches zumindest dem Titel nach zum Projektthema passt, nämlich "Monsterkontrolle: Die Schonzeit für Mutanten ist vorbei" von A. Lee Martinez.

Lasst Euch aber von dem Titel nicht verwirren. „Monster“ bezieht sich nicht etwa auf die Mutanten: Die Supermarktangestellte Judy entdeckt bei Lagerarbeiten im Kühlhaus einen, tja, Yeti. Mangels anderer Optionen ruft sie die Stadtverwaltung an, die sie an die Stelle für entlaufene Tiere weitervermittelt. Dort ist man offenbar nicht überrascht von der Yeti-Sichtung und schickt den selbständigen Tierfänger „Monster“ los, der prompt - blauhäutig und mit einem Papier-Helfer- aufläuft. Zu dem einen Yeti gesellen sich dann aber noch ein paar weitere und es dauert etwas, bis Monster Judy daheim abliefern kann und selbst nach Hause zu seiner Freundin (aus der Hölle) kommt. Das sollte aber nicht die letzte Begegnung von Judy und Monster sein, denn dummerweise tauchen bei Judy daheim auch noch Trolle auf. Und ein Oger ...

„Monsterkontrolle“ ist ein phantastischer Roman, der sich zügig weg liest und mich auch recht gut unterhalten hat. Meinen Humor hat A. Lee Martinez mit diesem Buch allerdings nicht getroffen: Die Story hat mich nicht großartig erheitert, gelacht oder geschmunzelt habe ich nicht, aber Humor ist ... persönlich ;) Noch einen Roman KAUFEN von A. Lee Martinez werde ich wohl nicht, aber falls mir der Name in einer Bücherei o.ä. begegnet, könnte ich mir durchaus einen weiteren Lesekontakt vorstellen.

UND ich dachte bei diesem Thema auch an "The Devil in the Dark" eine Folge aus der Star Trek Classic Serie (lange nicht mehr solch einen Bogen zu Star Trek gespannt). Über zwei Ecken hat die Folge auch mit Büchern zu tun
a) Die Folge basiert auf einem Drehbuch. Ein "unmenschlich" aussehendes Wesen, dass sich - wie man später erfährt -, Horta nennt, wird als "Teufel" (im Grunde als Monster) gewertet. Minenarbeiten, die auf dem Planeten arbeiten, kommen durch dieses Wesen um und aus menschlicher Sicht wird das als Angriff gewertet und Jagd auf die Kreatur gemacht. Tatsächlich aber haben sich die Menschen wie Monster gegenüber Horta benommen, indem sie - wenn auch unwissentlich - deren Eier zerstören. Wahrnehmung und Blickwinkel...
b) Die Folge erinnert mich an die biographischen Bücher von Leonard Nimoy "I'm not Spock" und "I'm Spock". In einem der beiden Bücher, ich weiß nicht welches, erzählt er eine Anekdote zu diese Folge. Die Szene mit der Gedankenverschmelzung und William Shatner musste später gedreht werden (W. Shatner war familienbedingt setabwesend) und L. Nimoy brachte drehbuchmäßig "Schmerz" (nein, nicht so wie Deanna Troi *g*), was W. Shatner zu dem Kommentar veranlasste - wenn ich mich richtig erinnere -, man möge dem armen Mann ein Aspirin geben. Hach, das sind eigentlich auch zwei NML-Stapel-Bücher :)

Kommentare:

  1. Hihi, ich habe in meinem letzten Bericht auch einen „langen Bogen“ zu Star Trek gespannt. ;-)
    Ich habe dir übrigens ein Stöckchen zugeworfen. Wenn du magst?

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    1. Ja, TNG-Video-Aufnahmen auf gebrauchtem Material ;)
      Deinen Post und das Stöckchen habe ich, wie Du siehst,entdeckt - ich arbeite dran :)

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  2. Och, ich finde A. Lee Martinez lustig. Keine superwitzigen unvergesslichen Szenen, aber entspannte Unterhaltung mit zum Teil ungewöhnlichen Einfällen. :)

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    1. Ich fand ihn auch unterhaltsam. Wie ungewöhnlich die Einfälle im Vergleich zu anderer Fantasy ist, kann ich nicht beurteilen, dafür lese ich diese Art zu wenig. Ob Martinez mit Pratchett vergleichbar ist, wie Verlag etc. bemerken, weiß ich auch nicht - weil ich nur einen Pratchett-Roman vor ziemlich langer Zeit gelesen habe. Ich las Monsterjadt flott weg, aber zB "Operation Eaglehurst" oder auch "Dr. Siri und seine Toten" haben meinen Humor eindeutig mehr getroffen.

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    2. Ich mag solche Vergleiche mit Pratchett nicht. So etwas weckt Erwartungen, die nur enttäuscht werden können. Abgesehen davon, würden mir einige Autoren einfallen, bei denen der Vergleich passender wäre ...

      Hach, Dr. Siri hat aber auch einen feinen Humor! :)

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    3. Und ich kann ihn nicht ziehen :) Ich bin mir jetzt gerade auch nicht mehr sicher, ob ich wirklich einen Vergleich Martinez/Pratchett gelesen habe oder Pratchett für mich aktuell so präsent ist, weil er ständig im 52-Bücher-Projekt auftaucht *lacht*

      Auf der Seite von Piper wird Martinez zumindest in einem Atemzug mit Douglas Adams genannt und auch da bin ich mir nicht sicher, ob das passt .. :)

      Bei Dr. Siri kann ich nach dem ersten Buch nicht sagen, ob mir der Humor dieses Charakters gefällt - aber die mit Lakonie und Komik gemixte Beschreibung des Lebens durch den Autor sprach mich an.

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