Sonntag, 19. Februar 2012

In der Küche: Spinatsuppe(n)

In der vergangenen Woche hatte mir die Winterkatze vorgeschlagen, mal Kartoffeln und Spinat als Suppe zu kombinieren. Ich bin also losgezogen, habe mir drei normalgroße Kartoffeln gekauft (man muss ja nicht übertreiben *g*) und auch TK-Spinat (500g), bei dieser Gelegenheit auch gleich eine kleine Zwiebel (wie gesagt, man muss ja nicht übertreiben) und eine Dose Kichererbsen... 

1) Unter der Woche habe ich auch zunächst mit der Kichererbsenverarbeitung angefangen. Das Rezept hatte ich in dem Buch "Ich koch mir was" von Margit Proebst gefunden, welches ich wiederum aufgrund einer Buchvorstellung bei Katrin von Buchsaten gefunden hatte. Zwiebeln und Gewürze wurden angebraten, die abgetropften Kichererbsen kamen dazu, später mit Gemüsebrühe ablöschen, den Spinat hinzugeben, noch später habe ich die Suppe püriert und Kokosmilch hinzugegeben, weil ich a) die Suppe etwas cremiger haben wollte und b) die restliche Kokosmilch dringend weg musste ;).

2) Ein paar Tage später habe ich mir den restlichen TK-Spinat vorgenommen, Kartoffeln in Gemüsebrühe gekocht, Spinat dazu, die letzte Scheibe Gauda, die noch im Kühlschrank war (*g*) und etwas Kräuter-Frischkäse und auch hier kam der Pürierstab zum Einsatz. Durch die Kartoffeln war die Suppe auch schon gebunden und Sahne o.ä. gab ich nicht mehr hinein.

Bei der Würzung kam jeweils auch die frisch geriebene Muskatnuss hinzu -schließlich hatte ich mir ja für die Kürbissuppe extra mal eine Packung mit zwei ganzen Nüssen geholt - und natürlich Rosenpaprika*g*. Chilischoten (Kichererbsenversion) hatte ich nicht gekauft, weil ich mich nicht an sie herantraue und auch Chiliflocken konnte ich noch nicht austesten. Im örtlichen Rewe habe ich sie nicht gesehen (oder mein ängstliches Unterbewusstsein lässt mich immer über die Flocken hinwegschauen) und so bleibe ich dem Rosenpaprika treu, der für mich eine angenehme Schärfe einbringt.

Die Ergebnisse sahen übrigens so aus :)


SpiKi und SpiKa sind sich zwar ziemlich ähnlich im Aussehen, aber natürlich geschmacklich unterschiedlich *g*. Mir haben beide geschmeckt, besonders am zweiten Tag nach Durchziehen und neuerlichem Aufkochen (mit etwas nachgeschütteter Brühe).

Spinat zu mögen, ist natürlich von Vorteil, denn dieser kommt in beiden Versionen durch, in SpiKa auch etwas mehr. Das mag aber daran liegen, dass ich SpiKi mit einem Klecks Kokosmilch versehen habe :) Bei SpiKi kommt vermutlich auch die im Rezept angedachte Chilischärfe gut. Lustigerweise hatte diese Suppe auf dem Kochbuchbild eine beige Farbe, obwohl auch dort im Rezept das Pürieren nach Zugabe des Spinats zu den Kichererbsen stattfand ...

Kommentare:

  1. SpiKi und SpiKa? Du bist mir eine! :D Aber die SpiKi-Suppe klingt auch reizvoll, die halte ich im Hinterkopf (auch wenn das Nachbarsofa gerade meint, dass die SpiKa doch lecker sei und Experimente nicht mehr notwendig ...)

    Schön, dass du in dieser Woche zwei leckere Suppen mit relativ wenig Arbeitsaufwand machen konntest! :)

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    1. Mir wurden die Suppennamen einfach zu lang, bin ja bequem *lach*

      Das war wirklich ein gut funktionierendes Zutatenmanagement: Je eine Hälfte TK-Spinat für eine Suppenvariante und Aufbrauch einiger vorhandener Reste.

      Ergeben hatten beide Rezepte für mich übrigens je zwei vollständig sättigende Mahlzeiten. Wenn man Brot o.ä. dazugibt, reichen beide Versionen gut für eine 2-Personen-Mahlzeit.

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    2. Und wenn man kein Brot da hat, dann besorgt man eben einen leckeren Nachtisch, oder? ;)

      Blöderweise muss ich mich erst einmal auf die Suche nach salzarmer Instandbrühe machen, bevor ich weiter mit Suppen experimentiere. Unfassbar, dass es kaum welche gibt, die ohne Geschmacksverstärker (oder Hefeextrakt) und gaaaanz viel Salz auskommt. Und selbermachen geht nur mit Backofen ...

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    3. Ja doch, es gibt auch Nachtisch ohne Hauptgericht am Abend *kichert*

      Was die Suppe angeht: Kennst Du Gefro? Meine Kollegin ist ganz zufrieden damit. Ich selbst habe die Produkte noch nicht ausprobiert und sie sind wohl auch nur im Versand zu bekommen: https://www.gefro.de/cms/Suppen/GEFRO-Suppe/153.php
      Von dieser Brühe gibt es auch eine extra Diätwürze mit noch weniger Salz, wie ich auf der Seite gesehen habe

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    4. Tsts, nicht mal ein Alibi-Brot vorweg? ;)

      Hm, die Salzmenge der normalen Gemüsebrühe ist jetzt nicht so viel weniger als bei meiner Standardgemüsebrühe - bei der Diätbrühe bin ich noch skeptisch wegen des Hinweis auf Nieren usw. Lass mich einfach noch etwas jammern und dann muss ich doch anfangen Gemüsebrühe auf Vorrat zu kochen und einzufrieren. ;) Auch wenn ich dafür dann etwas weniger Platz für das Futterfleisch habe ...

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    5. nö, Alibibrot wird nicht gebraucht :D

      Wo liegt denn die Salzmenge Deiner normalen Brühe, vielleicht sehe ich ja mal im Laden was...

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    6. Darf ich mich hier mal kurz einbringen? Winterkatze, ein platzsparender Tip für Gemüsebrühe im TK: Einen gewaltigen Topf Brühe kochen und den ewig lange einkochen lassen, so dass die Menge deutlich reduziert. Das dauert schon ein paar Stunden. Das Ergebnis ist dann eine sämige, extrem würzige Flüssigkeit, die man in Eiswürfelbereiter kippen kann. Die gefrieren lassen und je nach dem, was platzsparender ist im Behälter lassen oder in eine Gefriertüte umfüllen. Dann hast Du quasi Brühwürfel. Das ist einmal etwas Arbeit, aber man hat lange was davon :) Es gibt auch einen Fachbegriff dafür, den hab ich aber vergessen. "Echte" Köche machen das wohl auch... ;)

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    7. @Sayuri: Das ist ein guter Tipp! Für selbstgemachte Brühe koche ich das Gemüse zwar auch arg lange, aber auf die Idee, die so sehr zu konzentrieren, bin ich nicht gekommen. :) Das muss ich in den nächsten Tagen mal ausprobieren! :)

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  2. Schöne Experimente :) Ich glaub so eine Spinat-Kichererbsensuppe hab ich auch schon mal gemacht, mit Curry etc, wenn ich mich recht entsinne.
    Hört sich auf jeden Fall beides recht schmackhaft an!
    Eine Frage stellt sich mir aber: hast Du jetzt nur Lust auf Spinat(-Suppe) oder bis Du damit jetzt erstmal "durch"?
    Du kochst im Moment so schön viel - ich sollte mir ein Beispiel an Dir nehmen, sobald ich wieder auf dem Damm bin.

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    1. Mit 2x hintereinander Spinatsuppe bin ich jetzt, ähnlich wie beim Kürbis, vermutlich für die nächsten 2 Wochen mindestens durch *lach*, aber mit Spinatgerichten grundsätzlich nicht. Ich kann mir durchaus vorstellen, nächstes Wochenende z.B. mal wieder Fisch in Kombination mit Spinat zu essen ...
      Die SpiKi mit Curry und intensiverem orientalischen Touch ist bestimmt lecker, in diese Richtung kann ich ja auch mal gehen :)

      Letztes Wochenende stand ich sogar auch am Herd, habe aber nichts fotografiert, weil es nicht wirklich ein neues Experiment für mich war: Es gab Kühlregal-Spätzle kombiniert mit frischen Champignons (200g Pilze angebraten, mit Kräutern u. ein paar EL Sahne + etwas Parmesan versetzt und kurz köcheln lassen, dazu 200 g angebratene Spätzle). Auch eigentlich ein 1-Personen-Gericht aus dem vorgenannten Kochbuch, aber wenn man noch einen Salat dazugibt und einen Nachtisch, reicht es, würde ich sagen, auch für zwei :)

      Die restlichen 200 g Spätzle werde ich mir die Tage mit Parmesan überbacken ...

      Du weißt ja, hauptsächlich koche ich zum Wochenende - die SpiKi war eine Ausnahme, die gab es schon so gegen Do/Freitag. Meist habe ich abends nach der Arbeit keine Lust mehr und es gibt Stulle mit Brot oder wahnsinng gehalt-, äh wertvolle TK-Pizza ... :)

      Ich wünsche Dir jedenfalls, dass Du bald wieder vollständg wiederhergestellt bist! Weiter gute Besserung Dir und auch Deinem Schatz!

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    2. ps zu den Spätzle
      okay, das rezept hätte überschaubare Einzelportionen für zwei ergeben, aber für eine person war es schon üppig :)

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