Montag, 31. Dezember 2012

Zum Jahreswechsel


Kommt gut ins Jahr 2013, auswärts oder daheim, ruhig oder feiernd!
Das neue Jahr soll Euch viele schöne Stunden und nur das Beste bringen!



Wir lesen uns,
hoffentlich 
 ... :)

I'm in english reloaded: Every Day by David Levithan

Es ist ja schon der 31. Dezember, da muss ich doch noch fix die Nachlese zum letzten English-Challenge-Buch 2012 schreiben. Schließlich will ich gleich noch - und zum ersten Mal - Michael Endes "Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch" lesen.

Aber nun zum Challenge-Buch:



Worum es geht und Nachlese:
Es geht um A. Nicht den Buchstaben natürlich, sondern eine Persönlichkeit, die sich selbst weder als weiblich noch männlich empfindet und die nicht körperlich im klassischen Sinne ist. Seit Beginn von As Existenz wacht A jeden Tag in dem Körper eines Menschen auf, bewusst ist ihm dies natürlich erst ab einem gewissen Alter geworden. Immer passt das Alter des bewohnten Menschen zu As Alter (aktuell 16). Der Roman setzt ein an einem besonderen Tag für A: A wacht in Justin auf und trifft einen besonderen Menschen: Rhiannon. Sie bewirkt, dass A nicht durch Justins Tag geht, möglichst ohne Spuren zu hinterlassen oder jemanden an sich - A - heranzulassen. Sie wird für A zu einem emotionalen Anker und so kehrt A in verschiedenen Gestalten immer wieder zu Rhiannon zurück. Kann A sich Rhiannon offenbaren und wie wird sie reagieren? Und dann ist da noch der 16jährige Nathan, den A abrupt verlassen musste: Nathan denkt, er sei vom Teufel besessen gewesen und legt ein ziemliches Engagement an den Tag, um A aufzustöbern (ein paar kleinere Spoiler lassen sich nachfolgend nicht vermeiden). 

Ist der Ansatz nicht faszinierend?

A wacht jeden Tag in einem anderen Menschen auf und hat Zugriff auf dessen - auch emotionale - Erinnerungen. Wie man in As Rückblenden, aber auch As Reaktionen auf Umstände seines Tages-Wirtes erfährt, bemüht A sich darum, "durch den Tag" zu kommen, sich "wirtsgerecht" zu verhalten, zwar etwas Neues zu lernen, aber keine eigenen Bindungen aufzubauen, denn wie sollen sie halten? Wie dies für A als Kleinkind war, welche Ängste A ausgestanden haben muss, weil As Kontinuität nicht mit denen der (Tages-)Eltern übereinstimmte, klingt im Roman durch. So ist es ganz natürlich, dass man als Leser über diese Konstellation nachdenkt: Wie hat A diese stetigen Wechsel empfunden und - wenn überhaupt - wie verkraftet, gerade, weil A daneben lernen musste, dass das "normale" Leben gerade von einer anderen Kontinuität bestimmt wird. Wieviele Tausende von Eltern und Erziehungsberechtigten hatte A und durch wie viele Augen/Erinnerungen lebt A. Ist A tatsächlich eigenständig oder ein Persönlichkeit geformt (was weiter geht) aus all seinen Wirten? Bereits, dass ein Buch diese Anzahl von Fragen und das Nachdenken provoziert, macht es für mich wertvoll.

Aber ich will nicht unerwähnt lassen, dass mir David Lavithans plotbedingte Einschränkungen zum Wirtswechsel auch irritiert haben: Dass A immer in einem altersgemäß passendem Körper landet, kann ich ja noch hinnehmen. Warum A aber immer im gleichen Staat der USA landet, findet ich schon etwas an den Haaren herbeigezogen, zumal ein Wechsel innerhalb der Städte des US-Staates stattfindet. So lässt A einmal seinen Wirt von daheim lange genug weglaufen, damit As Wirt einen Flug nach Hawai verpasst, denn sonst würde A immer nur auf Hawai die Wirte wechseln, bis er zufällig einen erwischt, der gerade wieder zurück in die USA fliegt?!

Mich irritierten auch Aspekte von As Einsichten, nicht nur in Bezug auf As Beziehung zu Rhiannon. So sehr ich mir auch vorstellen kann, dass A durch seine einzigartige Perspektive ein großes Grundsatzwissen erworben hat - schließlich hat er Zugriff auf die Erinnerungen seiner diversen Wirte und muss in den unterschiedlichsten Beziehungen seiner Wirte zu deren Umgebung klarkommen -, so hatte sich für mich doch der Eindruck ergeben, dass A sich aus Selbstschutz nicht zu tief auf irgendetwas einlässt (eine neue Bedeutung von "nicht allein und dennoch einsam"). Daraus ergibt sich für mich aber Folgendes:

Wenn A die emotionale Beziehungsseite ab einem gewissen Zeitpunkt so weit wie möglich von sich geschoben hat, wie ist Adann in der Lage, aus eigener Erfahrung zu - gefühlt - wahren Einsichten in Beziehungen zu kommen und die im Roman zum Teil geschilderte emotionale Reife zu zeigen? Wenn A "going through the motion" betreibt, kann er diese Art Erfahrung wirklich "für sich selbst" machen und verinnerlichen? Auf der anderen Seite lässt David Levithan dagegen A genau so hoffen und agieren, als würde ihm dieses "emotionale" Wissen fehlen, was für mich auch Sinn macht. Und deswegen fühlte sich A - und auch die Beziehungsfrage zu Rhiannon - genau dann für mich "richtig" an. Wenn nämlich A aus seiner insofern eingeschränkten Erlebnis- und Wissensphäre heraus agiert und Rhiannon (die hier auch des Lesers Position inne hat) hierauf entsprechend reagiert und z.B. darauf hinweist, dass A nicht alles aus den Erinnerungen eines Wirtes lesen kann, dass man eine bestimmte Kontinuität braucht.

David Levithan war mir hier nicht konsequent genug: Er gibt A ein beziehungstechnisches Wissen mit,was dafür sorgt, dass A dem Leser nahe kommt: Andererseits lässt er A aber auch im Verlauf seiner Geschichte solche Erfahrungen für sich bewusst machen, was für mich im Widerspruch zu der Ausgangsposition steht.

Nichts desto trotz: Es war ein interessanter Roman, sprachlich sehr gut für mich lesbar und auf jeden Fall anregend.

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ps
Und in der letzten Nachlese dieses Jahres darf ich noch Star Trek erwähnen, oder? :) Denn ich musste bei diesem Roman spontan auch an eine Star Trek - TNG Folge denken: "Odan, der Sonderbotschafter".

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Buchfragen 2012 der Frau von Buchsaiten

Katrin von den Buchsaiten hat hier (klick) auch dieses Jahr wieder ihre Jahres-End-Buchfragen gestellt, wobei gilt: "Bücher, Hörbücher und E-Books aller Sprachen und Sparten sind erlaubt! Ihr könnt mit Blogs aller Art teilnehmen, es muss also kein reines Buchblog sein!" Wenn Ihr Lust habt, macht doch einfach auch mit.

Was mich betrifft:

1) Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung).
Wie schon im letzten Jahr angedeutet, habe ich mit dieser Frage bereits deshalb ein Problem, weil ich Bücher, von denen ich mir von vornherein wenig verspreche - anders gesagt, die mich nicht auf irgendeine Art reizen -  nicht besorge und kaufe. Ich deute die Frage deshalb einfach wie folgt um: Welches Buch hat mich nach Lektüre besonders positiv überrascht?

Da gab es zum Beispiel Natasha Solomons "Wie Mr. Rosenblum in England sein Glück fand". Hier wird die Geschichte der nach England flüchtende Familie Rosenblum und u.a. Mr. Rosenblums Wunsch erzählt, ein "echter englischer Gentleman" zu werden. Die deutsche Sprache in diesem Roman ist meiner Ansicht nach so gut, dass man gar nicht über den Punkt Übersetzung nachdenkt. Und die Autorin packte mich mit dieser Geschichte in einer Art und Weise, wie ich es in dieser emotionalen Bandbreite schon länger nicht mehr erlebt hatte. Man erhofft sich dieses Ergebnis ja mit jedem Buch, aber mal ist die Story spannend und man wird als Leser durch das Buch getrieben (ohne dabei mit den Charakteren zu reisen), oder die Charaktere sind toll, aber die Recherche ist ungenau, oder man ist in der falschen Stimmung für ein eigentlich schönes Buch und kommt deshalb nicht "hinein" , oder oder oder ... Mit Mr. Rosenblum passierte mir letzteres nicht, seine Geschichte ging mir in mehrfacher Hinsicht zu Herzen. Meine Nachlese findet ihr, falls sie Euch interessiert, hier (klick).

Ganz verzaubert hat mich außerdem die von K.L. Going erzählte Geschichte von "Evies Garten". Über dieses Kinderbuch bin ich hier (klick) auf Winterkatzes Blog gestolpert und hatte das Glück, es über Skoobe ausleihen zu können. Der Roman ist so traurig-schön, phantasie- und wundervoll!

2) Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? (und Begründung).
Ich bin bei Skoobe über ein Buch mit dem Titel "Die Meachnik des Herzens" von Mathias Malzieu gestolpert, welches mich vom Cover und Kurzbeschreibung her ansprach. Und der Anfang der Geschichte gefiel mir mit dieser winterlich-dunklen Atmosphäre, Frau Doktor Madeleine, den Nebencharakteren. Bis der mit Erzähler - zu diesem Zeitpunkt ein 10jähriges Kind - in der Stadt erstmals auf eine (kindliche) Flamencotänzerin trifft, sich sofort in sie verliebt und einen in meinen Augen äußerst merkwürdigen Gesang mit sexuellem Inhalt anstimmte. Ich war irritiert, versuchte es mit der Lektüre aber weiter. Und brauchte ewig, um mit dem kleinen Büchlein voranzukommen, weil ich keine Lust hatte, Jacks Geschichte weiterzulesen, die ich gewalttätig und plakativ fand und mich sprachliche Schönheit vermissen ließ. Das Buch mochten viele, ich gehöre nicht dazu. Die Verpackung war schön, der Inhalt für mich nicht. 

3) Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?
Obwohl ich, wie eingangs schon erwähnt, von Natasha Solomons Geschichte der Familie Rosenblum begeistert war und bin und deswegen auch einen weiteren Roman von ihr besorgt hatte (der jedoch nicht so ganz meinen Geschmack traf), ist hier wohl eher eine andere Autorin zu erwähnen:

Im Dezember dieses Jahres hat eine schon etwas ältere Empfehlung der Winterkatze Früchte getragen.  Ich habe mir im Dezember Audioumsetzungen diverser Lord-Peter-Kurzgeschichten von Dorothy L. Sayers angehört und bin danach in die Bibliothek gefahren und habe dort alle vorhandenen Dorothy L. Sayers-Bücher ausgeliehen. Ein Bekannter hat mir zudem den ersten Band der Lord-Peter-Reihe leihweise in die Hand gedrückt und seit dem 22.12.2012 verfolge ich seine Abenteuer (auf deutsch). Mir gefällt der Schreibstil und der Humor sehr gut. Der nicht gerade gutaussehende Lord Peter ist charmant, extravagant (mir persönlich manchmal ein bisschen zu viel), scharfsinnig und kann sehr spitzzüngig werden (irgendwie stelle ich mir beim Lesen immer Stephen Fry als Lord Peter vor). Ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich auch die übrigen Lord-Peter-Geschichten lesen will und werde (und mich auch nach den Mr. Egg-Geschichten umsehen werde). Zu Lord Peter: Die Autorin hat ein Händchen für Kurzgeschichten, wie ich finde. Natürlich muss man Lord Peter, seinen Diener Bunter, seinen Freund Parker etc. kennen, aber dies vorausgesetzt finde ich die Kurzgeschichten momentan sogar fast besser als die bislang von mir gelesenen Romane.  

4) Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?
Cover, hm... tja ...
Ich bin wirklich nicht so der Cover-Betrachter. Die oben bereits verlinkten Cover von Evies Garten und auch dasjenige zur Mechanik des Herzens sind schön gestaltet.
Und ich mochte auch das Cover zu "Die Filmerzählerin" (klick) von Hernan Rivera Letelier, das mich zu dem Roman hingezogen hat und zusammen mit dem Klappentext eine schöne Verbindung eingeht. Der recht kurze Roman, in dem Maria in Ich-Form ihre Geschichte als Filmerzählerin darlegt, hat mir übrigens auch ausnehmend gut gefallen: In klarer Sprache und sehr überschaubaren kurzen Kapiteln wird Marias Aufwachsen in dem armen Dorf vor dem Leser ausgebreitet, wobei Komödie und Drama nicht auf die Leinwand beschränkt sind.

5)Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2013 lesen und warum?
Ich möchte es endlich schaffen, den zweiten Johannes-Cabal-Roman zu lesen. Ich fand den ersten so unterhaltsam und inzwischen gibt es schon den dritten. Vermutlich muss ich wieder von vorn anfangen, damit ich den Anschluss finde ;)

Auch mit Flavia de Luce bin ich trotz Vorsatzes nicht weiter gekommen; ich kenne auch hier nur den ersten Band, der mir sehr gut gefallen hat.

Und ich würde sehr gern den neuen Marlies Ferber Roman "Null-Null-Siebzig: Agent an Bord" lesen: Den ersten Roman der 0070-Reihe *g* habe ich als Audioumsetzung genossen und mich sehr gut unterhalten gefühlt mit dem agilen 70jährigen Geheimagenten a.D. Jack Gerald, der sich ermittlungshalber in ein Altersheim begibt...

Montag, 24. Dezember 2012

Weihnachtsgrüsse


Ich habe mit Bing Crosby gesungen und es bleibt beim Träumen. Draussen sind ca. 8 bis 10 Grad über Null; ob man heute Abend nach der Bescherung grillen soll? Egal ;) 

Ich wünsche Euch und Euren Lieben 
schöne Weihnachtstage! 


Merlin und Marlowe haben sich übrigens bereits mit ihren Weihnachtsgeschenken ausgiebig beschäftigt: die baldrianbefüllten Herzen sind auch dieses Jahr gut angekommen. :)

Sonntag, 23. Dezember 2012

(mein Advents"kranz" 2012)

Ich wünsche Euch einen schönen 4. Advent!

Sonntag, 16. Dezember 2012

(mein Advents"kranz" 2012)

Ich wünsche Euch einen schönen 3. Advent!

Freitag, 14. Dezember 2012

Freitagsfüller by Barbara

Hier kommt der





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wieder mit Füllfederhalter ausgefüllt. Ein Klick auf die Grafik oben bringt Euch zu Barbara, ein Klick auf die untere könnte die Lesbarkeit meiner Antworten noch erhöhen ;)



Sonntag, 9. Dezember 2012

(mein Advents"kranz" 2012)

Ich wünsche Euch einen schönen 2. Advent!

Freitag, 7. Dezember 2012

Freitagsfüller by Barbara

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wieder mit Füllfederhalter ausgefüllt. Ein Klick auf die Grafik oben bringt Euch zu Barbara, ein Klick auf die untere könnte die Lesbarkeit meiner Antworten noch erhöhen ;)

Sonntag, 2. Dezember 2012


(mein Advents"kranz" 2012)

Ich wünsche Euch einen schönen 1. Advent!

Samstag, 1. Dezember 2012

Online Adventsaktionen 2012

Nachstehend liste ich die Online Adventskalender 2012 auf, die mir über den Weg gelaufen sind bzw. noch über den Weg laufen ;) - einfach jeweils anklicken und Ihr gelangt dorthin.

Und für den schnelleren Zugriff werde ich diesen Post auf der Sidebar rechts ganz oben verlinken.

Kalender mit Adventsangeboten und/oder materiellen Gewinnen

- Amazon-Adventskalender

- und Kindle-Bücher-Adventskalender

- Piper - Adventskalender

- Weltbild-Adventskalender

- RandomHouse-Adventskalender

- Bücher.de - Adventskalender

- DTV-Adventskalender

- Reclam-Adventskalender

- Chip - Download-Adventskalender

- Müller-Adventskalender

- Ebike-Adventskalender

- TV-Movie-Adventskalender

weitere Kalender (mit immateriellen Gewinnen ;) )

- Literatur-Cafe-Adventskalender (jeden Tag ein Buchzitat)

- Uli-Stein Adventskalender (jeden Tag ein Comic)

- Weihnachten-Online (jeden Tag ein Weihnachtsgedicht)

Weitere Kalender

via Pashieno, danke!
- Zooplus-Adventskalender

via DieJai,danke!

- Kneipp-Adventskalender
- Mayersche-Adventskalender
- Bastei Lübbe-Adventskalender
- Beltz-Adventskalender
- Florena-Adventskalender

und noch eine für FBer via Chris, danke!
- Weihnachtskalender von www.billiger-mietwagen.de

Freitag, 30. November 2012

Freitagsfüller by Barbara

Hier kommt der



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auch wenn er heute ohne Füllfederhalter ausgefüllt wird. Ein Klick auf die Grafik oben bringt Euch übrigens zu Barbara.

1. Ach ich bin so entspannt diese Woche :)

2. Bei mir gibt es keinen klassischen grünen Adventskranz.

3. Dieses Wetter heute ist nicht so prickelnd, der Nebel scheint gar nicht weggehen zu wollen

4. Und Nebel habe ich bereits genug gesehen.

5. In den nächsten Wochen wird es im Büro hoffentlich nicht so hektisch.

6. ...?...  sagte meine Oma immer: Ich erinnere mich nicht an sprichwörtliche Lebensweisheiten o.ä. meiner Großmütter.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Treffen mit meiner Freundin Sayuri, morgen habe ich Wohnungsdekorieren zum Advent geplant und Sonntag möchte ich kreativ entspannen, vielleicht das Englisch-Challenge-Buch Dezember 2012 anfangen, mal sehen.... !

I'm in english reloaded: Augustnachtrag - Official Companions to Battlestar Galactica

Also vorab: Ich habe im August ein englischsprachiges Buch gelesen habe - nämlich über Irrtümer bei Übersetzungen auf Reisen (z.B. englischsprachige Anweisungen in China oder Deutschland) -, aber ich habe die Nachlese dazu so lange aufgeschoben, dass ich mich doch für ein Buch + Strafbuch betreffend August 2012 entschieden habe. Hilfreich war natürlich, dass ich in diesem Monat neben dem Monatsbuch die englischsprachigen offiziellen Begleitbücher der TV-Serie "Battlestar Galactica" zur Season 1 und zur Season 2 gelesen habe. :)


Der grundsätzliche Aufbau der beiden Bücher von David Bassom ist im Grunde gleich:
- Vorwort
- "Battleplan" (in Season 1 = Vorstellungen/Realisierung der neuen Show) bzw. "Second Chances" (in Season 2 = Einführung in Season 2)
- Episoden (Kurzzusammenfassung mit Anmerkungen)
- Charaktere (Haupt- und Nebencharaktere, Vorstellung und Anmerkungen, Entwicklung)
- Production Desgin/Costume Design/ Music/ Visuelle Effects/
- Ausblick auf die nächste Staffel und
- Nachwort
außerdem: illustriert mit Schwarz-Weiß-Fotos aus der Show/Cast/Produktionsteam bzw. zum Design sowie einige Seiten mit Farbfotos der Charaktere

Die von mir gekauften TV-Boxen weisen zum Teil die zur Show produzierten Podcasts und Audiokommentare auf, die ich mir auch angehört habe. Wie gesagt: Zum Teil. Die Art, in der die Story über die vier Seasons erzählt wird incl. der ethischen, philosophischen und mythologischen Aspekte, ist faszinierend und komplex und hält deshalb auch wiederholtem Schauen der Serie stand. Und dieser Komplexität weckte auch mein Interesse, mehr über die Show zu erfahren - weshalb ich ja u.a. auch die aufgezeichneten Podcast angehört habe :) -, auch durch Kauf der offiziellen Begleitbücher zur Show, die es meines Wissens nach nur auf englisch gibt.

Und natürlich ;) finden sich in den Begleitbüchern weitere Informationen zur Serie. Es gibt z.B. Anmerkungen der Schauspieler zu Episoden bzw. der Entwicklung ihrer Charaktere. Die Produzenten/Autoren äußern sich z.B. dazu, woher die Idee für eine bestimmte Episode kam, wie sie angepasst wurde, was bereits in der Serienbibel als Backstory niedergelegt war und in der Show fortgeführt wurde etc.

Keine Frage, man sollte mit der TV-Show "Battlestar Galactica" by David Eick und Ronald D. Moore schon etwas anfangen können. Die Show, deren Pilotfilm als Miniserie 2003 erstmals ausgestrahlt wurde, ist deutlich anders als die 1970er Original-Serie, sowohl was die Charaktere als auch die Prämisse (Cylon vs Menschen) und den Handlungsbogen angeht, wozu sich Ronald D. Moore im Season1-Begleitbuch u.a. äußert. Ich überlege derzeit, ob ich mir die Originalshow mal ansehe, die ich nicht kenne. Wenn sie mal wiederholt wird, werde ich sicher hineinschauen.

Im Übrigen: Die offiziellen Begleitbücher zur Season 3 und Season 4 liegen schon hier bei mir. Nur falls sich das jemand gefragt hat. :)

Mittwoch, 28. November 2012

I'm in english reloaded: "Fade In" by Michael Piller

Im November 2012 habe ich ein ebook für die Challenge gelesen, über welches ich in den Kommentaren auf "Jammer's Blog" beim Review-Lesen gestolpert bin.

Michael Piller hat neben vielen anderen Dingen u.a. das Drehbuch für den 9. (TNG)Star-Trek-Film "Insurrection" ("Der Aufstand") geschrieben.

Sein Buch "Fade In" ist im Grunde eine persönliche Dokumentation dieser Arbeit, die er vorrangig für andere Drehbuchautoren niedergelegt hat. Michael Piller berichtet von der Auftragsannahme, wie das ursprüngliche Skript aussah und welche Änderungen er vorgenommen hat u.a. aufgrund konstruktiver Kritik von Rick Berman, Ira Steven Behr oder auch Patrick Stewart und Brent Spiner oder den Erfordernissen der Studioleitung bzw. der Umsetzung des Drehbuchs beim Drehen, insbesondere im Hinblick auf die Finanzierung. Er geht auch auf Gene Roddenberrys Vision ein und streift ebenfalls kurz die Arbeit an den Star-Trek-Serien. Dabei finden sich immer wieder private Einblicke in Form von Erinnerungen und Erwartungen, die mit dem Schreiben im Allgemeinen zu tun haben, aber natürlich auch konkret mit "Insurrection". Hierdurch wird der Leser immer wieder direkt angesprochen und in Pillers Sphäre gezogen: Ich konnte seine Erwartungen, Euphorie, Zweifel und die - gestaffelte - Reaktion auf kritische Anmerkungen etc. nachvollziehen.

Michael Pillers "Fade In" vermittelte mir einen interessanten Einblick in die Entwicklung des Skripts zum 9. Star-Trek-Film vom Auftrag bis hin zur Filmkritik. Sprachbedingte Verständnisprobleme hatte ich kaum. Möglicherweise ist das ebook aber dennoch eher etwas für interessierte Star-Trek-Fans, da Micheal Piller zwangsläufig immer wieder zu diesem Franchise im Buch zurückkommt.

Dienstag, 27. November 2012

In der Küche: Kartoffelgerichte, indisch inspiriert

In einem indischen Kochbuch, das mir meine Freundin Sayuri geschenkt hat, haben mich zwei Kartoffelgerichte angelacht. Also bin ich vor einigen Tagen losgezogen und habe mir tatsächlich auf dem Markt 8 größere Kartoffeln gekauft, ich wollte ja schließlich nicht übertreiben. :) Diese große Kartoffelmenge habe ich dann auch gleich gekocht und auskühlen lassen.

Die eine Hälfte der Kartoffelmenge habe ich rezeptgemäß grob mit einer Gabel zerdrückt. Danach habe ich ein wenig variiert, da ich nicht alle Rezept-Gewürze hatte: So habe ich die Masse mit Garam Masala (aus der Mühle), Schwarzkümmel, einer zermahlenen Pimetknospe, Chiliflocken, Salz, ein sehr fein zerkleinertes Stück Ingwer und eine fein zerkleinerte Zwiebel sowie dem Inhalt einer kleinen Dose Thunfisch im eigenen Saft (abgetropft) vermengt und daraus, hm, man könnte sagen Minibouletten geformt. Diese wurden dann in Erdnussöl ausgebacken.



Ich fand die Kartoffelküchlein - die eigentlich mit Krebsfleisch gemacht werden sollen -,  sehr lecker. Als sie heiß waren, habe ich nicht wirklich etwas von ihnen "geschmeckt", aber als sie etwas abgekühlt waren, kamen sowohl die Gewürze als auch der Thunfisch sehr gut durch. Dazu habe ich nur einen mit zerkleinerter firscher Minze und mit einem Hauch von Salz und Pfeffer versehenen Naturjoghurtdip gegessen.

Am nächsten Tage habe ich Garam Masala, Zwiebeln, Ingwer, Chiliflocken, Zimt, Kreuzkümmel und Safran in Erdnussöl langsam angebraten und später meine restlichen vorgekochten Kartoffeln hineingegeben und in dieser Gewürz-Öl-Menge gegart. An diesem Tag gab es also mit dem restlichen Joghurt indisch angehauchte Bratkartoffeln.

Im Ergebnis:
Die Kartoffelküchlein fand ich deutlich leckerer als die Bratkartoffeln, wenngleich diese auch nicht schlecht schmeckten. Ich denke, ich werde auf Dauer die Küchlein mal mit Gemüse machen, vielleicht kräftigere Linsen (hm, die roten oder schwarzen) oder vielleicht auch Spinat oder Mangold...

Freitag, 23. November 2012

Ausblick

Das Wetter gestern war hier wirklich schön, sonnig, blauer Himmel (heute ist es hier einfach nur grau). Eine gute Gelegenheit, etwas an der frischen Luft in Umberto Ecos "Wie man mit einem Lachs verreist" zu lesen. Und nebenher den Ausblick zu genießen.


Freitag, 16. November 2012

Freitagsfüller by Barbara

Huch, das waren ja schon wieder ein paar Wochen seit dem letzten

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Aber nun: Ein Klick auf die Grafik oben bringt Euch zu Barbara. Ein Klick auf das untenstehende Bild könnte die Lesbarkeit meiner Antworten noch erhöhen :)

Samstag, 10. November 2012

BSG - Prequel sehen

Wie im Oktoberbeitrag des Archivposts 2012 schon geschrieben, schaue ich derzeit mal wieder Battlestar Galactica, derzeit bin ich in Season 3, vorher war "Caprica" dran

Ihr könnt Euch vorstellen, dass ich mich uber eine Meldung von Moviepilot (klick) diese Woche gefreut habe, dass der Pilot von "BSG Blood and Chrome" endlich ausgestrahlt wird.

Gerade habe ich den ersten 12minütigen Teil (klick) auf dem youtube-Kanal von Machinima Prime geschaut - und zwei bekannte Gesichter erspäht -, in welchem der junge William Adama erstmals die Galactica betritt. Freitags erscheinen die nächsten nur englischsprachigen Folgen und mir ist klar, dass ich jeden weiteren Teil ansehen werde (ich hoffe, sie bleiben für und verfügbar). :) Ihr auch?

Dienstag, 6. November 2012

Statistik 2012

Statistik 2012
Gesamt-Leseliste 2012 (klick)
(Titel, Autor, Seitenzahlen, TuB-Bezug, aber keine Bewertungen, siehe dazu Autor A-Z hier auf dem Blog), grün gelistete Titel sind hier im Blog besprochen)

Monatsdetails folgen :)

November und Dezember 2012
In diesen beiden Monaten wurde natürlich gelesen, daneben aber z.B. auch Battlestar Galactica Staffel 2 - 4 und die vollständige Serie "Babylon 5" geschaut. Um die Weihnachtszeit habe ich mehr sogenannte Herzfilme gesehen wie "Strictly Ballroom", "Ein Fisch namens Wanda", Die Dünne-Mann-Serie, Doctor-Who-reboot Staffel 7 (erste Hälfte) und Weihnachtsspecial, "Love actually" etc. Ende November/Anfang Dezember habe ich spontan eine Woche Urlaub bekommen und sie sehr genossen und mich entspannt. Auch die schön gelegenen Weihnachtstage 2012 habe ich mit Power-Relaxing verbracht, wie mein Juniorchef es zusammenfasste. :D

gelesen/gehört
5004 Seiten insgesamt (19 Stück + 1 abgebrochenes)
Bücher: 19 (davon 11 Printausgaben, 8 ebooks)
Comic/Graphic Novel: 0
abgebrochen: 1
Audio: 14

Neuzugänge:
24 (davon 6 print, 1 audio, 17 ebook), Eigenkosten 78,92 EUR

Oktober 2012
Wettertechnisch fand ich den Oktober ja schön und häufig golden. Aber die Temperaturschwankungen hatten es auch in sich: an dem einen Wochenende noch einmal fröhliche 20 °C und am nächsten Wochenende durfte morgens gekratzt werden. Soviel zum Smalltalk über das Wetter. :)

Bei mir hat sich über diesen Monat hinweg eine schöne Samstagsroutine entwickelt, genannt "Samocca-Time". Ich habe vor, daran festzuhalten. ;)

Ansonsten: Meine Freundin aus München hat mich für ein paar Tage besucht (schön!), eine Freundin aus Lengerich habe ich seit längerer Zeit wieder gesehen und wir haben uns unter der Woche ganz schön verquatscht, was ich am nächsten (Arbeits-)Tag deutlich gespürt habe *g* und ich hatte Besuch von meiner Freundin Sayuri. Daneben habe ich Enterprise auf DVD zu Ende geschaut und zudem "Caprica" und die erste Staffel Battlestar Galactica (reboot) geschaut.

Gelesen habe ich auch ;) und zwar nicht nur Bücher (in diversen Ausgaben), sondern auch online sehr viel auf Jammer's Reviews (natürlich immer nur, nachdem ich die jeweiligen Serien-Folgen gesehen habe). Jammer ist auch dafür verantwortlich, dass ich mal wieder Carpica und BSG schaue - seine Reviews und die dortigen Kommentare haben mich neugierig darauf gemacht, was es auf den Seiten zu diesen beiden Serien zu lesen gibt ;)

gelesen/gehört
1893 Seiten insgesamt (8 Stück)
Bücher: 8 (davon 4 Printausgaben, 4 ebooks)
Comic/Graphic Novel: 1
abgebrochen: 0
Audio: 0

Neuzugänge:
10 (davon 3 print, 7 ebook), Eigenkosten 57,25 EUR)

********************

September 2012
Ich weiß gar nicht so recht, wo der September geblieben ist. Nach den zwei langen Sommermonaten Juli und August flitzte er förmlich an mir vorbei. Dass ich in drei Septemberwochen jeweils nur eine 4-Tage-Arbeitswoche hatte, gefiel mir sehr gut *g*, und auch durch die Urlaubsabwesenheiten erst des einen, dann des anderen Chefs, waren die entsprechenden Wochen im Gegensatz zu anderen Arbeitswochen sehr entspannt. Dennoch: Die Wochen sind total schnell vorbeigegangen.

Was habe ich so getrieben? An einem Montag war ich in Bremen im Ochtumpark, an dem nächsten Montag habe ich meine Katzensitterin endlich als Dankeschön mal zum Frühstück eingeladen und an einem Wochenende war meine Freundin Sayuri zu Besuch. DVD-mäßig habe ich nach etwas längerer Pause "Dollhouse" beendet (schade, das Team nicht mehr Zeit hatte, die Charaktere weiter zu erforschen, dennoch wurde die Show "rund" zu Ende gebracht) und "My Name is Earl" (ARGH! Das Staffelende ist SO frustrierend, wie ärgerlich, dass die Show gecancelt wurde!). Außerdem habe ich mit "Star Trek Enterprise" angefangen und bin inzwischen bei Staffel 2. Gelegenheit hatte ich auch, um "The Avengers" by Joss Whedon zu schauen - fantastisch :), ich mag, wie Tom Hiddlestons Darstellung von Loki. Außerdem lief am Wochenende "X-Men: Erste Entscheidung" im Player: anders und klasse! Michael Fassbender gefiel mir sehr gut als junger Magneto.

Gelesen habe ich auch ;)

gelesen/gehört
2663 Seiten insgesamt (9 Stück)
Bücher: 9 (davon 3 Printausgaben, 6 ebooks)
Comic/Graphic Novel: 0
abgebrochen: 0
Audio: 0

Neuzugänge:
12 (davon 3 print, 7 ebook, 2 audio), Eigenkosten 57,08 EUR)

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August 2012
Der August hatte seine heißen Tage, oh ja, Und es war so heiß, dass ich es auf meinem Balkon oder sonstwo an der viel zu warmen Luft nicht ausgehalten habe,sondern mich vielmehr in der kühleren Wohnung aufhielt. Und dabei habe ich weniger gelesen, als vielmehr den DVD-Player in Betrieb gehabt. Es lief der Rest von DS9 und ich habe mich vollständig durch Star Trek Voyager Staffel 1 - 7 geschaut. Rookie Blue habe ich angetestet (erste DVD der ersten Staffel) und werde ich sicher auch gelegentlich zu Ende sehen. Ansonsten war Arbeit angesagt, ich war ausgelastet, aber nicht im Superstress wie in anderen Monaten.

In diesem Monat habe ich auch Zeit gehabt, mich etwas mit Instagramm zu beschäftigen (die App gibt es ja auch für Android) und es macht Spass, aktuelle Handy- oder ältere Kamerfotos durch die vorhandenen Instagramm-Filter neu zu entdecken.

Was die Buchzugänge angeht: Es war wirklich böse, dass Amazon neben dem kindle-deal-des-Tages auch noch eine englisch-kindle-book-Aktion hatte. Im Ergebnis habe ich in diesem Monat eine einzige Printausgabe gekauft aber - man kann beinahe sagen - Unmassen an ebooks.

gelesen/gehört
1452 Seiten insgesamt (10 Stück)
Bücher: 4 (davon 1 Printausgaben, 3 ebooks)
Comic/Graphic Novel: 2 (davon 1 Print, 1 ebook
abgebrochen: 1
Audio: 0

Neuzugänge:
28 (davon 1 print, 24 ebook, 3 audio), Eigenkosten 52,50 EUR)

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Juli 2012
Im Juli gab es zwei Wochen Urlaub und zumindest an den Tagen in Boltenhagen habe ich sehr viel gelesen :) So viel Sommerurlaub, eine Woche davon regnerisch kühl, aber das war okay. Ich habe in dieser Zeit nichts weiter getan, als zu relaxen, zu lesen und mich durch diverse Staffeln Star Trek zu schauen :) Insgesamt habe ich im Juli den Rest von Star Trek TNG geschaut und ebenfalls die Staffeln 1 - 6 von Star Trek Deep Space 9. Außerdem war ich zusammen mit Sayuri und ihrem Freund auch ein Tag auf der Documenta13 in Kassel: ein interessantes Erlebnis und die geführte Tour (unterbrochene objekte) war hilfreich, um etwas mehr Informationen zu den Ausstellungsstücken zu bekommen.

gelesen/gehört
3244 Seiten insgesamt (10 Stück)
Bücher: 10 (davon 4 Printausgaben, 6 ebooks)
Comic/Graphic Novel: 0
abgebrochen: 0
Audio: 2 (beendet)

Neuzugänge:
14 (davon 4 print, 10 ebook), Eigenkosten 27,56 EUR)

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Mittwoch, 31. Oktober 2012

Projekt 52 Bücher: Woche 52/2012 - Was Ihr wollt

Es ist das letzte Thema in 2012, die 52. Projektwoche von Fellmonsterchens Projekt hat vergangenen Freitag begonnen und das Fellmonsterchen gewährt und thematisch Freiheit mit "Schreibt über was Ihr wollt".

Hm ".. was Ihr wollt" lässt mich gerade an Shakespeares Stück "Twelfth Night, or What You Will" denken das ich bislang nur dem Titel nach kenne. Irgendwann schaffe ich es bestimmt, das Stück zu lesen oder zu sehen. 

Oh, Waggy zupft an meinem Ärmel, also soll er mal anfangen:
Ich schäme mich ein bisschen, weil ich nicht so viel mitgemacht habe, wie ich eigentlich wollte; manchmal wusste ich nicht was ich schreiben sollte und Poe hat mich auch abgelenkt *Zwischenruf aus dem Hintergrund von Poe: "Stimmt nicht! Zum Beispiel wolltest Du unbedingt wandern, Du hast mich förmlich rausgezerrt, "frische Luft tut gut" hast Du gesagt!"* ... ähm *schweigt*

Ich schalte mich da mal ein: Waggy, für ein berufstätigen Ugly warst Du für das Projekt klasse aktiv. Du hast auch eigene Beiträge Jahr geschrieben, mir häufig gesagt, welches Buch Dir durch den Kopf ging, hast mich auf Ideen gebracht und warst fotografisch präsent - und das alles neben der Arbeit im Angestelltenverhältnis. Poe konnte sich bei seinen Foto-Projekten als Selbständiger die Zeit ja etwas anders einteilen. Also keine gegenseitigen Schuldzuweisungen, Ihr zwei, Ihr seid beide toll auf Eure Weise jeweils dabei gewesen!

- ja, Waggy, das will ich ihr doch auch sagen! - 

Es ist in den Kommentaren auf Felllmonsterchens Blog bereits gesagt worden und auf verschiedenen Teilnehmerblogs und ich schließe mich an: DANKE, Fellmonsterchen, für die Projektidee, Deine Arbeit bei der Organisation (incl. der Wahnsinns-Tabelle!) und die Anregungen, ob nun in Bezug auf Blogs und/oder Literatur, die ich durch das Projekt erhalten habe. Im nächsten Jahr werde ich wieder dabei sein, auf dass Wunschlisten, Merklisten, diverse Nochmal-Lesen und Ungelesene-Bücher-Stapel wachsen (oh-oh-oh, umräumen? ausräumen? anbauen? umziehen?)!



Montag, 29. Oktober 2012

Projekt 52 Bücher: Woche 51 - nicht mal mit Alkohol oder für Geld


Noch ein Aufholthema von Fellmonsterchens Projekt 52 Bücher: Ein Buch, das Du auch mit 10 XXL-Caipis intus oder für 100 Euro nicht lesen würdest.

Nachdem ich ein Buch von Sergio Bambaren gelesen habe, welches - zugegeben - optimistische Grundrichtung aufweist (Träume verwirklichen etc.), mir aber viel zu klebrig und wiederholend und somit an meinen Nerven zehrend war, würde ich nur für mehr als 100 EUR ein weiteres Buch von ihm lesen; hier pflege ich zugegebenermaßen mein Vorurteil, dass auch ein anderes Buch dieses Autors inhaltlich und stilistisch dem von mir gelesenen entspricht.


Hm, ansonsten ...

Die Autobiographien bestimmter "Stars" und "Sternchen" interessieren mich nicht die Bohne, ob nun Bücher von oder über J.Bieber, D. Katzenberger, D. Bohlen oder J. Kachelmann o.ä. - so wie andere Leser vermutlich meine Star-Trek-Sach - bzw. autographischen Bücher nur mit ihrer Rückseite anschauen würden :) -. Antithematisch: Das gerade erschienene Buch von Beth Ditto "Heavy Cross" reizt mich dagegen schon. ;) Mal sehen, ob ich da mal hineinlese.


Sonntag, 28. Oktober 2012

Projekt 52 Bücher: Woche 50 - Bastelbücher

Oh - dieses Wochenthema von Fellmonsterchens Projekt "Bastelbücher"? - Hilfe! Und Waggy hat mich gehört :) Ich überlasse ihm das Feld, ähm den Blog. Na, Ihr wisst schon:

Hallo Leute! Natira kann, was Basteln angeht, manchmal so ..., hm, ich muss vorsichtig sein, sonst lässt sie mich nicht weiterschreiben. Oder nie wieder schreiben. Was ist denn dabei, dass ich gerne in ihrem Weihnachtsbuch herumblättere. Sie hat es mal zu Weihnachten bekommen und es wird von ihr auch ab und an hervorgeholt. Meist, wenn sie sich Plätzchenrezepte anschaut. Das letzte Jahr hat sie mir das Buch Weihnachten weggenommen, weil ich Lieder daraus vorgesungen habe!
Mal eine kurze Zwischenmeldung von mir. Ich habe Waggy das Buch nur deshalb weggenommen, weil er, nun, wie sage ich es am Besten... Die MuMs liefen in den entferntesten Raum der Wohnung. Er hätte die Texte gern rezitieren dürfen, aber DAS wollte Waggy wieder nicht
Ich dachte, ich dürfte den Text schreiben, Natira. Du kannst ja kommentieren, wenn Du magst! Sorry, Leute.
Jedenfalls: Ich mag das Weihnachtsbuch. Da sind nicht nur Plätzchenrezepte drin und Weihnachtslieder, sondern Geschichten und Gedichte, Festmenü-Rezepte und Anleitungen zum Basteln, Schmücken und Schenken, z.B. wie man einen Advenskranz mit Teddys bastelt!Obwohl ich gerade überlege, ob die Teddys ihre Arbeit auch bezahlt bekommen, mit Honig oder so. Naja, es gibt aber auch Vorschläge nur mit Pflanzen, z.b. einen Kranz mit Gräsern oder eine Weihnachtskrippe und Figuren aus Stroh. Und eine Glocke soll in Artischockentechnik gemacht werden können - ist vielleicht nicht schlecht, wenn die Artischocken so verwendet werden, ich mag sie nämlich nicht besonders.

Jedes Jahr versuchen Poe und ich übrigens, Natira davon zu überzeugen, die im Buch vorgeschlagene süße Lichterburg zu bauen (u.a. aus Würfelzuckerstücken und Teelichten), wir haben sogar kreativ vorgeschlagen, einen Teil des Würfelzuckers durch Dominosteine zu ersetzen. Aber Natira weigert sich und murmelt immer etwas von "gleich Zahnbürste daneben legen und Zahnarzttermin für den 28.12. machen". Poe und ich geben aber nicht auf ... steter Tropfen und so ...

Oh, das habe ich ja vergessen. Ich schreibe die ganze Zeit über den deutschen Titel "Das große Buch zur Weihnachtszeit" von Ursula Fellmann, Gabriele Jockel, Gabriele Schubert und Andrea Schuchmann, Bilder von diversen Fotografen, Verlag: VPM Verlagsunion Pabel Moewig KG Rastatt, lustigerweise "printed in Spain" :)

Freitag, 26. Oktober 2012

Winter(Uhr)zeit naht

Ich habe gerade bei Twitter "erfahren" - denn dieses Mal hätte ich es ansonsten vermutlich "verpennt" ;) -, dass am kommenden Wochenende in der Nacht von Samstag zu Sonntag auf Winterzeit umgestellt wird, also von 03.00 Uhr auf 02.00 Uhr.

So bekomme ich zwar rechnerisch eine Stunde extra, aber Merlin und Marlowe wird diese Zeitumstellung nicht interessieren. Die MuMs werden sicher um die gewohnte Zeit Richtung Futter "schielen" und entsprechend unruhig werden, was meine "Extrastunde", hm, relativieren dürfte.

Alle halbe Jahr wieder meine Bitte: Schafft das mit der Sommer- und Winterzeit doch einfach wieder ab!

Freitagsfüller by Barbara

Fix und ohne viele Worte kommt (endlich auch wieder) der

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Donnerstag, 25. Oktober 2012

englische kindle-books-Aktion von Amazon

Im Zeitraum 25. Oktober 2012 bis 07. November 2012 um 23.59 Uhr gibt es englischsprachige kindle-ebooks für 0,99 € für Kunden mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein.

Hier geht es um Angebot (klick).


Sonntag, 21. Oktober 2012

In der Küche: abgekühlter Salat ;)

Ich habe bei früheren Gelegenheiten festgestellt, dass ich Rucola ganz gern mal essen, ihn allerdings besser vertrage, wenn er Wärme abbekommen hat, z.B. zum Schluss auf der Pizza landet und diese dann ganz kurz nochmal im Ofen. Als meine Freundin in der vergangenen Woche hier war, hatte ich noch etwas Hokkaidokürbis und zudem Rucola im Haus, weil ich ein weiteres Rezept aus der Ausgabe 5 von köstlich-vegetarisch zubereiten wollte. Allerdings las ich dann in dem Rezept, dass ich extra für die Vinaigrette Lorbeer, Nelken, Kapern dünsten sollte. Nichts gegen die Zutaten, nur die hatte ich sämtlich nicht im Haus, als ich loslegen wollte *lach*. Es kam daher zu einer spontanen Umwandlung des Rezeptes, das Ergebnis war ... geschmacklich überraschend. Nach der ersten Portion waren meine Freundin und ich dann aber sogar beide der Meinung, dass es gar nicht schlecht schmeckte.

Aber um diesen Kürbis-Rucola-Salat soll es hier gar nicht gehen; ich habe das Essen nur erwähnt, weil ich dort das erste Mal einfach den gewaschenen Rucola - nicht trockengeschleudert - in einer Pfanne etwas erwärmte, wie ich es auch gestern abend tat:


Ich werde das auch beibehalten, denn ich empfinde den so erwärmten (und später ja wieder abgekühlten) Rucola einfach bekömmlicher. Ein wenig aufpassen muss man dabei schon: Wird es zu heiß, fällt der Rucola zusammen ;)

Eigentlich wollte ich mir Tortellini (Spinatfüllung) mit Gemüse machen und den Salat dazu essen, aber dann entschied ich mich in Erinnerung an einen warmen Nudelsalat, den Sayuri vorgestellt hatte (verflixt, ich finde den Post bei Sayuri nicht, hilfe?!), um:

Ich nahm mein Gemüse, sprich eine Zucchino, eine halbe Paprika, vier braune Champingnos, eine Schalotte und habe alles ein wenig durch die Pfanne gejagt (dabei auch schon schlicht mit Salz und Pfeffer etwas gewürzt), später auch noch ein paar Kürbiskerne geröstet und alles nach einem Moment Abkühlung zu dem Rucola gepackt.


Außerdem habe ich noch drei Tomaten hineingeschnitten. Die Frischtheken-Tortellini waren inzwischen auch fertig und während diese abkühlten rührte ich ein Dressing zusammen: Olivenöl, einen Spritzer Weißweinessig (bianco), einen Spritzer Zitrone, etwas mehr von meinem trockenen Riesling (den ich auch zum Essen trank), außerdem einen Klecks Senf und einen Klecks Honig, Pfeffer, Salz und zwei/drei Blätter frisch zerkleinertes Basilikum und ein paar gut gehackte Kürbiskerne.

Das Ergebnis nach dem Vermengen und etwas Durchziehen lassen sah dann so aus



und mir schmeckte der aus hauptsächlich warmen Zutaten bestehende abgekühlte Salat. Ich kann mir auch vorstellen, dass andere Pasta, wie die "neuen" Dinkel-Urkorn-Nudeln aus dem Rewe oder ungefüllte Tortellini, gut oder sogar besser dazu passen (meine Frischtheken-Pasta musste ich nur einfach verbrauchen).

@Winterkatze: Vielleicht kann man ja statt Tomaten bzw. Champignons z.B. mehr Paprika und/oder Okra verwenden. ;)

Samstag, 13. Oktober 2012

"Wind" von Stephen King (Dunkler Turm Bd. 4.5)

Oh ich habe mich gefreut, als ich erfuhr, dass Stephen King in Rolands Welt zurückkehren wird! Ich wusste nur noch nicht, ob ich es im Original oder auf deutch lesen sollte. Dann hatte ich Gelegenheit, es mir auf deutsch auszuleihen und griff zu:

Worum es geht (Amazon-Auszug): 
Ein Sturm zieht auf. Roland Deschain, der letzte Revolvermann, und seine Gefährten haben den Grünen Palast hinter sich gelassen. Als sie auf dem Pfad des Balkens ins Land Donnerschlag unterwegs sind, zieht ein heftiger Sturm herauf, und sie finden Schutz in einer verlassenen Hütte. Dort erzählt Roland seinen Begleitern, was in seiner Jugend geschah, nachdem er unbeabsichtigt seine Mutter umgebracht hatte: Sein Vater schickte ihn zu einer entlegenen Ranch, wo grausame Morde stattfanden. Alle Anzeichen deuteten auf einen Gestaltwandler als Täter hin, und es gab nur einen Zeugen – einen kleinen Jungen, der jetzt seines Lebens nicht mehr sicher war.

Nachlese - Kurzeindruck!
Ich habe den Band auf goodreads mit 3,0 für mich bewertet, hätte aber - wenn es machbar gewesen wäre - 3,5 von 5 genommen. Der Grund ist, ich gebe es zu, Enttäuschung über den Inhalt. Sprachlich habe ich nichts auszusetzen; auch die Übersetzung erscheint in sich stimmig (im Original habe ich das Buch noch nicht gelesen).

Aber - und ich weiß, Stephen King hatte dies auch angekündigt - es gibt nichts wirklich Neues in Bezug auf Roland, Eddie, Susannah, Jake und Oy zu entdecken. Aufhänger ist eine erzwungene Rast des Ka-Tets. Diese Gelegenheit nutzt Roland, um von einer früheren Mission (die er nicht mit Alain oder Cuthbert, sondern mit Jamie de Curry absolviert) zu erzählen, wobei er innerhalb dieser Geschichte noch eine weitere Story über einen Holzfäller-Jungen erzählt...

Keine Frage, King kann Geschichten erzählen und auf dieser Ebene habe ich mich gefreut, nach Mittwelt zurückkehren zu können und auch etwas mehr über Mittwelt zu erfahren.

Dennoch kann ich eine Enttäuschung trotz Kings Einführung, dass man nicht soo viel Neues über Roland erfährt, nicht verbergen. Denn etwas mehr hätte ich schon erwartet. Und nach Lektüre des Romans frage ich mich schon, warum King nicht das Ka-Tet selbst die "Mordfälle" hat untersuchen lassen, um zu erforschen, wie das Ka-Tet wächst; gern auch mit Integration der Holzfäller-Geschichte? Statt dessen lässt King Roland, Eddie, Susannah, Jake und Oy nur am Rande auftreten, sodass deren Geschichte im Grunde nur einführend und als Halte-Rahmen dient. Aus meiner Sicht wurde Potential verschenkt, schade!

Das Buch werde ich mir zwar aus Gründen der Vollständigkeit zulegen, aber vermutlich werde ich es antiquarisch irgendwann erwerben.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Projekt 52 Bücher: Woche 49 - KEINE Kochbücher :), aber Essen und Trinken

Natürlich soll das frühere (7.) Projektthema Kochbücher nicht wiederholt werden. Was also macht man aus dem dieswöchigen Thema von Fellmonsterchens Projekt "Essen und Trinken"? Mir ging natürlich noch einmal "Hitze" von Bill Buford durch den Kopf, den ich aber ebenfalls bereits zum (39. Wochen-)Thema "Hitze" erwähnt hatte.

Dann fiel mir ein, dass ich mir online "Das kleine Buch vom Riechen und Schmecken" von Hanns Hatt und Regine Dee zum Ausleihen vorgemerkt hatte. Was für eine gute Gelegenheit, es anzufordern und zu lesen:

Worum es geht (Auszug amazon):
Das Riechen bestimmt unser Leben weit mehr, als wir glauben. Unsere Nase entscheidet, was uns schmeckt, wen wir lieben oder wen wir einfach nicht riechen können. Wir lassen uns von Düften verführen, aber auch manipulieren. Sie schicken uns süße Träume oder können uns krank machen ...

Nachlese
Wie in der Kurzbeschreibung des Buches schon angeführt, beeinflusst uns das Riechen in vielerlei Art und Weise. Mir waren durchaus Auswirkungen von Parfum, Pheromonen, Aromatherapie bewusst und von der Wirkung des Vanille-Geruchs, der etwas den Appetit auf Schokolade zügeln soll, hatte ich auch schon gehört. Mal abgesehen davon, wie köstlich es bereits bei der Zubereitung von Essen ssen riechen kann :)

Und auf all das und ein wenig mehr bzw. ausführlicher gehen die Autoren ein. Für mich gab es in dem "Kleinen Buch" einige "Aha"-Erlebnisse, was für andere Leser natürlich nicht so zutreffen muss . Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass ich ungeübt bin im Aromaerkennen: Wenn ich ein Gericht zu mir nehme, kann ich zwar sagen, ob es mir schmeckt, manchmal kann ich auch Kräuter oder Gewürze zuordnen, aber in der Regel kenne ich letztere nicht und kann sie daher auch nicht "schmeckend erkennen". Ich habe als Kind daheim nicht gekocht, hatte auch kein Interesse daran und mich auch später lange Zeit von Fertigprodukten ernährt ;) Erst in den letzten Jahren u. dank Ermutigung besonders meiner Freundin Sayuri, wage ich regelmäßige Experimente in meiner Küche, die - für mich überraschend - sogar schmackhaft enden ;) ..

Vor diesem Hintergrund war es für mich daher spannend zu lesen, dass mein "Schmecken" von Gerichten neben "Sehen" hauptsächlich "Riechen" bedeutet. Denn über die Geschmacksrezeptoren der Zunge sind nur die Grundrichtungen salzig, süß, sauer, bitter - und umami - erkennbar. Zum Beispiel wenn man mit Schokolade überzogene Erdbeeren isst:

„Wenn wir davon einen Löffel in den Mund nehmen, nimmt die Zunge die Süße wahr, das Aroma der Erdbeeren aber wandert aus dem Mund durch eine Verbindungsröhre zu den Riechzellen in der Nase. Hintenherum sozusagen, weshalb der Vorgang »retronasales Riechen« heißt. Zeitgleich mit der Geruchswahrnehmung kommen die Geschmackseindrücke von der Zunge im Gehirn an. Sie werden aber zuerst in die Gehirnabschnitte für Emotionen, für Schmerz oder für Mimik geleitet” *

"Das Schmecken ist also ein umfassendes Geschehen, das schon mit dem ersten Blick einsetzt und sich gleichzeitig im Mund, in der Nase und dann im Gehirn abspielt. Unser Gehirn führt all diese Sinnesreize zusammen und macht daraus ein Gesamtkunstwerk"*

Ich habe in dem Büchlein außerdem erfahren, dass die Geruchszellen der Nase sich sehr schnell wieder "erholen", wenn man mit dem Rauchen aufhört. Da ich als (inzwischen langjähriger) Nichtraucher Einiges erst spät rieche, dachte ich, das läge am jahrelangen Rauchen mit der Folge der ggf. dauerhaften Geruchsschädigung. Allerdings merke und habe ich im Vergleich zu früher verbessertes Geschmacksempfinden. Wie es scheint, rieche u. schmecke ich (subjektiv) "normal"  angesichts Regeneration und nur noch gelegentlichen Rückfällen in die Nutzung von Fertignahrungsmitteln :). Vielleicht hätte ich heute eine trainiertere Nase, wenn ich nicht geraucht hätte, vielleicht auch nicht (früher kein Garten- u. Kochinteresse *g*).

 Die Autoren beschränken sich allerdings nicht auf das Essen und Trinken, wobei ich die Ausführungen und Vorschläge zu Essens- und Weinproben, bei denen blind verkostet wird/werden soll, zum Teil auch mit zugehaltener Nase - übrigens recht interessant fand. Die Autoren, die neben eigenen Erkenntnissen aus ihren Forschungen an der Uni Bochum auch andere Studien einführen, widmen sich z.B. dem Effekt, den Duftnoten auf uns haben: Es geht u.a. um Stoffe, die Geruchsrezeptoren blocken können, andere können/sollen positive psychisch und körperlich Effekte hervorrufen, (z.B. reiner Kaffeeduft ohne tatsächliches Trinken desselben, Parfum, Schulbeduftung.

Hanns Hatt und Regine Dee informieren kapitelweise über das Riechen, Schmecken, Wirkungen incl. möglichen Nutzen bzw. Gefahren und geben am Ende Tipps und Ratschläge zum Training. Dabei finde ich die Texte in ihrer Kürze überraschend informativ und auch ohne großartige Chemie- oder Biologiekenntnisse verständlich. Die eingearbeiteten Beispiele und Experiment-/Studienergebnisse und der unterhaltsame und von mir überhaupt nicht trocken empfundene Schreibstil tragen dazu sicher bei. Es mag sein, dass dieses "kleine Buch" nur eine Zusammenfassung bekannter Fakten/Studien etc. darstellt (wie ein Rezensent bei Amazon anführt), aber was meine Sicht angeht: Ich fand die Informationen kompakt, faszinierend und unterhaltsam aufbereitet.

Alle Zitate stammen aus "Das kleine Buch vom Riechen und Schmecken" von Hanns Hatt und Regine Dee aus dem Albrecht Knaus Verlag (19. März 2012), ISBN 978-3813504446.

Montag, 8. Oktober 2012

In der Küche: Spaghetti mit Kürbispesto

Vor einem Monat oder so habe ich mir die Kochzeitschrift "Köstlich vegetarisch" gekauft und dieses Wochenende hatte ich eine Vielzahl der Zutaten daheim, die ich für das Kürbispesto brauchte. Statt des Goudas habe ich allerdings Parmesan genommen, den ich bereits daheim hatte :). Und statt der im Rezept erwähnten Gemüsebrühe (die zweifellos früher selbstgemacht und eingefroren vorhanden sein sollte) habe ich Gemüsebrühpulver genommen und außerdem mal wieder Chili (an das ich mich weiterhin nicht heran traue) durch Rosenpaprika ersetzt.

Die Vorbereitung klappte ganz gut, der Kürbis köchelte und war kurz davor, fertig zu sein. Die Spaghetti waren inzwischen in der Zubereitung, die Kürbiskerne waren geröstet und die Petersilie gewogen.


Aber ich bin weiterhin noch nicht multitaskingfähig in der Küche :) Während ich das Pesto aus 2/3 der Kürbisstücke, den Kürbiskernen, Parmesan, Öl und Kochwasser (vom Kürbis u. Spaghetti) herstellte, wurden die Spaghetti gar und der restliche Kürbis kühlte auch ab. Da es mein erstes Pesto war, ist es auch am Anfang etwas trocken geworden trotz Öl u. Kochwasser, sodass ich nachbessern musste, was die restlichen Zutaten noch mehr Zeit zum Abkühlen gab und natürlich hatte ich keine vorgewärmte Schüssel (wie im Rezept vorgesehen) genommen *g*.

Das Ergebnis hat geschmeckt, obwohl es etwas kalt war . Wenn ich mir vorstelle, es wäre auch noch heiß gewesen .. :) Es war wirklich lecker; ich habe auf dem Teller nur noch etwas nachgesalzen (aber lieber dort, als versalzen). Das Pesto war nussig-würzig, zusammen mit den Spaghetti und gegarten Kürbis + frischer Petersilie ergab das eine mild-süßlich-nussigen-würzigen Geschmack. Und schaut es es nicht lecker aus?


Das Rezept findet ihr übrigens hier (klick). Das übrig gebliebene Pesto werde ich morgen mit Pasta verbrauchen :)

Sonntag, 7. Oktober 2012

I'm in english reloaded - "The Dresden Files: Welcome to the Jungle" von Jim Butcher

Dem von ThatYvo veranstaltete Lesemarathon am 03.10.2012 ist es zu verdanken, dass ich mein englisch-Challenge-Buch diesen Monat bereits gelesen habe. Ja, ich habe es mir etwas leicht gemacht und einen Comic genommen. Ein schlechtes Gewissen habe ich aber trotzdem nicht. Wenn Ihr wüsstet, was ich die letzten beiden Monate und auch schon in diesem Monaten an englischsprachigen Reviews von Star Trek DS9 und Voyager und Xena gelesen habe... :)

"Welcome to the Jungle" eröffnet die Fälle des Harry Dresden und spielt noch vor dem (früher erschienenen) Roman "Sturmfront" von Jim Butcher. So jedenfalls steht es in der Einführung des Autors selbst. Die mir vorliegende Hardcover-Ausgabe hat neben der Einführung des Autors am Ende noch eine kleine Covergallerie sowie ein paar vom Zeichner Ardian Syaf illustrierte Informationen des Autors zu den Hauptcharakteren - wobei Harry natürlich am ausführlichsten behandelt wird -.

Aber zum Comic selbst, dessen Titel Programm ist. Im Chicagoer Zoo wird eine übel zugerichtete Leiche eines Wärters gefunden, die blutigen Spuren führen in das von innen verschlossene Gorillagehege. Moe, der männliche Gorilla, wäre durchaus in der Lage, einen Menschen zu töten. Da die Ermittlerin, Lt. Karrin Murphy, aber nicht so recht überzeugt ist, dass Moe sich u.a. in seinem Gehege selbst wieder einschloss,  konsultiert sie -wenngleich widerstrebend - Harry Dresden, einen waschechten Zauberer. Letzterer hat auch gerade Zeit und braucht den Job, denn sein gerade erledigter Auftrag .. nun, Harry erwartet nicht, dass er dafür bezahlt wird. Also nimmt er die Ermittlungen auf, trifft Dr. Weatherby, der für die Gorillas zuständig ist, und dessen Assistentin. Und dann tauchen auf einmal Raubkatzen auf ...

Wie die Bücher zeichnet sich auch der Comic durch den Jim-Butcher-typischen Ton und trockenen Humor aus. Ich musste schon schmunzeln, als Harry das aufgeräumte große Gorilla-Gehege mit seiner Wohnung vergleicht oder während ich seinen Gedanken folgte, als er vor der Assistentin eine Such-Beschwörung durchführt. Aber natürlich ist nicht alles eitel Sonnenschein in diesem Fall: Es gibt Action, es gibt Tod und - ja ein wenig hat es mich auch überrascht, dass ich leicht feuchte Augen an einer Stelle mit Moe bekam.

Was die Zeichnungen angeht, bin ich weiterhin kein "Kenner", aber was soll es. ;) Mir gefallen die Illustrationen größtenteils, nur mit den brillentragenden Charakteren bin ich nicht so recht glücklich. Manchmal sind die Gläser "blind" gezeichnet und man kann die Augen gar nicht sehen - und das wirkt auf mich äußerst seltsam. Dabei gibt es Front- und besonders die Profilaufnahmen dieser Charaktere, in denen die Brillengläser "normal" dargestellt werden und gelungen sind. Der Zeichner mag sich etwas bei der verschiedenartigen Umsetzung gedacht haben; mir sagt allerdings nur die eine zu. Auch gibt es einige kleinere Zeichnungen, in denen die Charaktere erkennbar sind anhand der Kleidung, die Gesichter sehen - sofern man sie sehen kann - aber falsch und unfertig aus. Insoweit hätte ich mir entweder mehr Schattenhaftigkeit gewünscht oder aber mehr "Detailliertheit". Aber davon abgesehen: Ich mochte durchgängig die Bildaufteilung im Comic. Es wechseln Seitengroßdarstellungen mit mehreren Panels in unterschiedlicher Anordnung, die Actionszenen und auch die Tiere wirken dynamisch und wechselnde Perspektiven: In einem Bild sind vorn im Detail die untersuchenden Beamten ausgeführt, während hinten schemenhaft Murphy und Kollege in einer Unterhaltung dargestellt sind.

Alles in allem bin ich in Versuchung, mir weitere Comic-Ausgaben der Dresden Files zu besorgen.:) 



Freitag, 5. Oktober 2012

Freitagsfüller by Barbara

Fix und ohne viele Worte kommt der


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Mittwoch, 3. Oktober 2012

Projekt 52 Bücher Woche 48 - Politthriller

Okay, mein Post zum dieswöchigen Thema von Fellmonsterchens Projekt wird ziemlich kurz. Politthriller wirft sie in den Raum, Spionage, Verschwörungstheorien.

Irgendwie kann ich nur daran denken, dass es - falls ich mich richtig erinnere, denn die Lektüre ist einige Jährchen her  - in der Bibel u.a. um Verschwörungen und Intrigen geht am (Regierungs-)Hof des Pharao, oder? Hm, obwohl, Pharao bringt mich auf Christian Jacq und die Ramses-Bücher, die ich auch vor ähm Jahren mal gelesen habe (seine stilistisch gebrauchten Wiederholungen haben mich genervt) - aber ging es dort auch um Spionage und Verschwörungen? Ich erinnere mich nicht mehr. Das scheint nicht so recht mein Genre zu sein.

Oh, so ganz kurz wird der Post doch nicht. Denn während ich gerade schaue, was Merlin auf dem Regal treibt (balancieren!), fällt mein Blick auf die historischen Romane von Tanja Kinkel, welche ich ebenfalls schon länger nicht gelesen habe. Dennoch:

Da gibt es z.B. "Die Schatten von La Rochelle". Dieses Buch spielt 1640 in Frankreich und handelt von der Belagerung von La Rochelle: Hauptfigur ist Kardinal Richelieu und selbst wer diesen Roman Tanja Kinkels nicht kennt, kann mit diesem Namen vermutlich etwas aus Dumas Roman "Die drei Musketiere" anfangen und eine Verknüpfung zu Politik, Intrigen und Verschwörungen herstellen. ;) In dem Roman "Die Löwin von Aquitanien" geht es um Eleonore von Aquitanien, die 1122 geboren wurde und nicht nur mit dem französichen König Ludwig VII. verheiratet war Nach der Auflösung dieser Ehe heiratete sie nämlich den späteren König von England Heinrich Plantagenet und aus dieser Ehe ging u.a. Richard Löwenherz hervor. Kennt Ihr das Stück bzw. den Film "Der Löwe im Winter", in welchem die - von Heinrich gefangen genommene ältere - Eleonore von Kathrine Hepburn gespielt wird. Eleonore hatte, denke ich, turbulente Beziehungen mit ihren Ehemännern und war zudem politisch sehr aktiv - sicher incl. so mancher fein gesponnenen Intrige. ;)

Dienstag, 2. Oktober 2012

Feiertag - Lesezeit - Lesemarathon by Yvo

Via Katrin von den Buchsaiten habe ich erfahren, dass Yvo zum Lesen aufruft vom 02.10.2012, 20.00 Uhr bis 03.10.2012, 24.00 Uhr, nett umschrieben zum (freien) Tag der Einheit mit "Lasst uns eine Einheit bilden". Eine super Möglichkeit ist sicher auch das gemeinsame Lesen :)

Ich habe mich relativ spontan entschlossen, an dem Lesemarathon teilzunehmen, auch wenn ich nicht die ganzen 24 Stunden lesen werde. Ob und wie ich meine Lesefortschritte poste, werde ich ebenso spontan und operativ taktisch entscheiden, ggf. aktualisiere ich diesen Post über die Teilnahmezeit immer wieder.

Wer ebenfalls Lust und Laune hat - ich zitiere Yvo: 
"Dieses Jahr möchte ich den nutzen um zu lesen und ich würde mich freuen, wenn ihr dabei wäret =) Von Dienstag, dem 02.10.2012 um 20:00 Uhr bis Mittwoch, 03.10.2012, 24:00 Uhr soll soviel gelesen werden wie möglich. Twittern könnt ihr mit dem Hashtag #elm (=EinheitsLeseMarathon) und ich werde euch zwischendurch ein Paar Fragen stellen, wenns Recht ist ;o)"
Na dann: Die Katzen sind versorgt, ich bin auf dem Sofa, ein Glas Weiswein steht neben mir und ich habe neben meiner aktuellen Lektüre "Fenster nach innen" von Nicci Gerrard rein vorsorglich auch schon mal ein Oktober-Englisch-Challenge-Buch hingelegt (frecherweise ein Comic *g*) und vielleicht lege ich N.G. auch weg und schnappe mir den zweiten Johannes-Cabal-Band oder "Die dreizehnte Geschichte"...    

update 03.10.2012,00.30 Uhr 
Ich habe gerade "Das Fenster nach innen" von Nicci Gerrard beendet und weiß noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Den Erzählstil empfand ich jedenfalls als mühsam Was die Geschichte selbst angeht, tja, ich muss sie nich etwas sacken lassen den Blick nach innen auf das Beziehungsgeflecht von Marnie, Oliver und dem im Steren liegenden Ralph und auf ihre Gefühle. Jedenfalls ist jetzt eine gute Gelegenheit, die Leseaktion zu unterbrechen und in die Koje zu gehen. Guts Nächtle allerseits. ;)

update 03.10.2012,08.15 Uhr
Vor mir in NRW steht mein Frühstück mit Krümelkaffee - an den mich meine Familie in MeckPomm herangeführt und den ich nie wirklich aufgegeben habe - und ich habe mir einen Rotkäppchensekt-Piccolo (heute: Rottkäppchen-Mumm-Sektkellerei) aufgemacht :). Lustigerweise habe ich mich - ohne den Verweis auf einen Stadtnamen zu realisieren, denn einen Zusammenhang gibt es nicht -als nächstes für "The Dresden-Files: Welcome to the Jungle" von Jim Butcher entschieden. Der Comic oder die Graphic Novel wird zugleich als Englisch-Challenge-Buch für Oktober "verwertet" ;) Aber erst einmal, muss ich die Story lesen. Also bis denne ...

update 03.10.2012, 11.15 Uhr
Neben ein paar anderen Dingen, die ich zu tun hatte, habe ich mir auch Zeit für das Comic-Buch "Welcome to the Jungle" gelassen, um Bilder und Text aufzunehmen. Ich hatte mir diesen Comic gekauft, um diese Harry-Dresden-Umsetzung mal anzutesten - von den Büchern kenne ich den ersten Teil, der mir sehr gut gefallen hat - und um es hier auf einen kurzen Punkt zu bringen: Ich bin ich Gefahr, mehr aus der Comic-Reihe zu kaufen ;) Die MuMs leisten mir weiterhin Gesellschaft, auch wenn sie nicht mehr so zusammengekuschelt liegen wie auf diesem Foto (klick),sondern Marlowe auf meinen Füßen und Merlin auf meinen Oberschenkeln liegt. Hm, was lese ich jetzt? Ich werde noch einen Moment nachdenken und erst einmal in meinen Feedreader schauen

update 03.10.2012, 17.00 Uhr
Nach ein wenig Hin und Her habe ich mich als nächstes für ein Sachbuch entschieden "Kümmert Sie, was andere denken" von Richard P. Feynman, welches ich - mit ein paar Unterbrechungen - gerade beendet habe. Wie ich an anderer Stelle geschrieben habe: Der Mensch Feynman fasziniert mich und das war der Grund, weshalb ich auch dieses Buch gekauft habe, in einer gewissen Weise die Fortsetzung zu "Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman" (klick). Das vorliegende Buch geht auf sein Verhältnis zu seinem Vater und seiner ersten Liebe Arlene ein, es zeigt mehr von seiner atypischen Vorgehensweise und ist sowohl traurig als auch unterhaltsam und witzig und interessant (Nasa-Untersuchung). Momentan überlege ich, ob ich ein weiteres Buch beginne, denn um 18 Uhr treffe ich mich mit Sayuri und Bibendum zum Castle-Schauen. Mal sehen ...

Montag, 1. Oktober 2012

I'm in English reloaded - "Hollow Earth" by John and Carole E. Barrowman

Okay ... "Hollow Earth" habe ich im September im Rahmen dieser Challenge gelesen. Daraus lässt sich aber nicht ableiten, dass ich im August kein englisches Buch gelesen habe. Das habe ich nämlich ("Lost in Translation" - nein, das Buch hat keinen Bezug zum gleichnamigen Film ;)  ), nur bin ich nicht zum Nachlese-Schreiben gekommen. Und da sich der September dem Ende nähert, wollte ich erst einmal diesen Monat "erledigen" :)

Worum es geht und Nachlese:
Die Zwillinge Emily (Em) und Matt Calder begleiten ihre Mutter während eines geschäftlichen Besuchs in die National-Gallerie London. Ihnen ist langweilig, es ist heiß und so kopieren sie das Bild, vor dem sie warten - und sind auf einmal an einem Fluss mit einem Jungen namens Pierre. Ihre Rückkehr aus dem Gemälde bleibt nicht unbemerkt. So informiert der Galleriemitarbeiter Arthur Summer die "Hollow-Earth-Gesellschaft". Diese Gesellschaft wurde gegründet, um vor Hollow Earth zu schützen, einem mystischen Ort, an welchem alles Böse, alle Monster und Dämomen, die man sich je vorgestellt hat, gefangen sind. Weil er Sympathie für Sandie und die Kids empfindet, unterrichtet Summer aber auch den Rat der Wächter. Während dessen wächst in Sandie die Gewissheit, dass sie und besonders die Zwillinge nicht mehr sicher sind. Sie reisen nach Schottland, von wo Sandie mit den Zwillingen gleich nach deren Geburt verschwunden ist. Dort sollen Em und Matt mehr über sich und ihre Fähigkeiten lernen. Denn wie von Sandie befürchtet, ist durch die quasi öffentliche Mal-Aktion der Kinder in der Nationalgallerie eine Kette von Ereignissen in Gang gesetzt worden.

Die Geschwister Barrowman bleiben in "Hollow Earth" überwiegend bei den Zwillingen, was mir gefiel, weil ich dann immer einen ganz besonderen Blick auf die Geschichte hatte: Ich erlebte zusammen mit Em und Matt die von ihnen zum Teil als normal, zum Teil als neu und aufregend empfundenen Fähigkeiten, wie sich ihre Fähigkeiten entwickeln oder ihre Neugierde oder die Frustration, wenn die Erwachsenen ihnen - spürbar - nicht alles erzählen. Ich kann zwar nicht sagen, dass ich eine tiefe emotionale Beziehung zu Em, Matt und den anderen Figuren aufgebaut hätte - was auch an meiner manchmal etwas zu analytischen Natur liegen kann ;) -, aber den John und Carole E. Barrowman gelang es problemlos, mich ich in die Geschichte zu ziehen und mein Interesse an den Zwillingen und ihrem Schicksal aufrechtzuerhalten .:)

Das Englisch war für mich gut verständlich, ich habe kein Wörterbuch gebraucht *yeah*. Und wem der Name John Barrowman bekannt vorkommt: Ja, das ist der Schauspieler, Sänger und Autor, der ziemlich bekannt für seine Rolle des Captain Jack Harkness aus Doctor Who und Torchwood ist. ;)

Samstag, 29. September 2012

Projekt 52 Bücher: Woche 45: Zeitreise

Eigentlich wollte ich ja zum Thema "Zeit-Reise”… also alles was irgendwie inhaltlich mit dem Thema “Zeit” zu tun hat… (wie der weiße Hase bei Alice zum Beispiel)" von Fellmonsterchens 52-Bücher-Projekt über Stephen Hawking schreiben, aber Ralph war einfach schneller.

Dann dachte ich an "Mein Leben ohne Gestern" von Lisa Genova. Der Roman spielt im Hier und Heute und die Autorin hat sich für einen schon protokollarisch zu bezeichnenden Stil entschieden, in welchem sie von der schleichenden Erkrankung der Protagonistin Alice an Alzheimer erzählt. Und es liegt gerade an dem relativ nüchternen Ton - gepaart mit ein paar wissenschaftlichen Anmerkungen, die angesichts der erforderlichen Untersuchungen und Arztgespräche nicht wie Fremdkörper wirken -, dass mir das Buch und die Thematik so nahe gingen (ich selbst habe in meinem Bekanntenkreis niemanden, der an Alzheimer erkrankt ist).

Es ist ein "Negativbezug" zum Projektthema, weil es neben anderen Dingen auch um Verlust von subjektiver Zeit und Zeitempfinden geht. Die Alzheimer-Krankheit ist mit dem Verlust von kognitiven Fähigkeiten wie Lernen, Erinnern oder das Aufrechterhalten der Aufmerksamkeit verbunden. Die Krankheit kann z.B. dazu führen, dass der Betroffene nicht mehr im "Jetzt" ist, dass ihm früher vertraute Wege plötzlich fremd erscheinen und zu Irrwegen werden und dass Fotos Fremde zeigen, weil er - vielleicht nur momentan, vielleicht auch dauerhaft - nicht mehr in der Lage ist, sich an diese Menschen und/oder die mit ihnen verbrachte Zeit zu erinnern. Das ist traurig, erschreckend und beängstigend. Denn dem Betroffen wird im Grunde doch seine eigene "Lebensgeschichte" durch Alzheimer weggenommen. Nein, nicht nur ihm, auch seinen Lieben. Denn egal wie sehr sie sich an das frühere Selbst des Kranken erinnern, sie müssen auch mit dem voranschreitenden Verlust leben.

Freitag, 28. September 2012

Freitagsfüller by Barbara

Nach Ewigkeiten habe ich mal wieder Ruhe genug für den


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Ein Klick auf die Grafik oben bringt Euch zu Barbara.

Hm, eigentlich sollte ein normeler Klick auf die Grafik jetzt wieder das Bild unten vergrößert darstellen, weil ich die Option "Bilder in Lightbox" anzeigen deaktiviert habe. Falls das nicht klappt: Zumindest ein Rechtsklick auf die Grafik und das Öffnen im neuen Tab/neuem Fenster sollte  die Lesbarkeit meiner Antworten noch erhöhen :)

Samstag, 22. September 2012

Projekt 52 Bücher: Woche 47 SaB

Diese Woche gibt es ein Thema bei Fellmonsterchens Projekt, das ich lieber gleich erledige, bevor sich die Antwort mit Zeitablauf  noch weiter auswächst: Es geht um den "SaB – Stapel angefangener Bücher". Und auf meinem befinden sich zur Zeit:

- Die zitternde Frau von Siri Hustvedt
Ein interessantes, aber auch anstrengendes Buch, da es um neurologische Fragen und im Grunde eine medizinische Odyssee geht. Es ist eine Leihgabe von meiner Freundin Sayuri.

- Käuzchenkuhle von Horst Beseler
Das ist ein Abenteuerroman aus meiner Jugendzeit, der Schreibstil wirkt ein wenig,hm antiquiert ist nicht so ganz das richtige Wort, aber doch "älter" ;) Und ich hatte das Wort "Nietenhose" vergessen.

- Das lesende Gehirn von Maryanne Wolf
Das musste ich angesichts des Fachtextes auch erst einmal zur Seite legen; die Autorin beschäftigt sich damit, was passiert, wenn der Mensch liest.

- Vergissdeinnicht von Cat Clarke
Es ist ein Jugendroman, in welchem die Protagonistin sich in einem Raum wiederfindet, vor sich Papier und etwas zu schreiben. Was also soll sie schon tun, außer ihre Geschichte aufzuschreiben. Mein Problem ist: Ich habe den Roman vor einiger Zeit im Original gelesen und jetzt bin ich bei der deutschen Übersetzung, kenne aber das Ende ...

- "The Waste Lands" (Original) und "Tot" (deutsche Übersetzung) - Teil 3 des Dunklen-Turm-Zyklus - von Stephen King
Die beiden Bücher liegen jetzt schon so lange angefangen auf meinem Nachttisch, dass ich sie bald komplett neu beginnen kann. Rolands Ka-Tet formiert sich weiter. Dass ich trotzdem bislang nicht weitergelesen habe (okay, es ist ein ReRead, zumindest was die deutsche Übersetzung angeht), ist angesichts des nächten Titels auf der Liste schon irgendwie witzig.

- "Wind" von Stephen King (als ebook in der deutschen Übersetzung) - Teil "4.5" des Dunklen-Turm-Zyklus
Dieser Band ist gerade erst erschienen und ist zwischen Teil 4 und 5 des Zyklus einzuordnen. Ich kenne ja den gesamten Zyklus und daher macht es mir nichts aus, "Wind" jetzt zwischendurch zu lesen. Und ich komme recht gut voran, bin immerhin schon ca. in der Mitte des Romans

und zum Schluss:

- "Kleines Konversationslexikon für Haushunde" von Juli Zeh
Vom Hund Othello für Hunde geschrieben, die mit dem homo sapiens zusammenleben oder zusammenleben wollen. Denn auch wenn der Hund tunlichst nie sprechen sollte, ist es nicht verkehrt, passiv die Vokabeln der menschlichen Sprache zu verstehen - gerade heute angefangen, während ich in meinem Lieblingscafe saß ;)

Sonntag, 16. September 2012

Projekt 52 Bücher: Woche 46: grün

Ich weiß, ich weiß. Das Thema der letzten Projektwoche wartet noch darauf, von mir erledigt zu werden. Und das werde ich auch noch, aber zunächst: Das grünste Buch in meinem Bücherschrank.

Während ich mich noch frage, ob man grün steigern kann, hat sich Poe bereits ein Buch geschnappt: 


Ich war ein wenig überrascht. Also nicht wegen der grundsätzlichen Wahl, denn schließlich gibt es einen eindeutigen Bezug zwischen grün und Spock: Letzterer hat grünfarbenes auf Kupfer basierendes Blut. Allerdings hätte vielleicht "I am Spock" von Leonard Nimoy besser gepasst. Poe wies mich aber darauf hin, dass das Leonard-Nimoy-Buch bereits in der 21. Projektwoche von mir erwähnt wurde. Deswegen hat er sich auch "Star Trek: Wo bisher noch niemand gewesen ist" von J.M.Dillard gegriffen, aus welchem das Foto oben stammt. 

Waggy zog dagegen ein anderes Buch aus dem Regal. 


Obwohl das Cover durchaus grüne Elemente enthält, kann man ja nun nicht von "grünstes" sprechen. Aber wie Waggy richtig erklärte, gibt es inhaltlich viel Grünes in "Wie Mr. Rosenblum in England sein Glück fand" von Natasha Solomons zu finden. Denn Mr. Rosenblums Traum ist es, einen eigenen Golfplatz aufzubauen, wofür er natürlich einen besondere Rasen benötigt. Und er lebt auf dem Land im Grünen. Ein weiterer Punkt: Es ist ein wunderbares Buch über Träume und Hoffnungen - und was ist die Farbe der Hoffnung? Richtig. Grün. :)

 

"Die perfektesten 1440 Minuten meines Lebens" by Shaun Hutchinson


Nachlese:
Stellt Euch unsere Welt vor mit einem kleinen Unterschied: Jeder Mensch erfährt durch einen Todestagsbrief, dass er 24 Stunden nach Zustellung sterben wird. Diese Briefe sind völlig normal. Als der Teenager Oliver Travers aufwacht und erfährt, dass ein Todestagbrief zugestellt wurde, denkt er zunächst, seine Nana - immerhin schon über 70 - sei die Empfängerin. Aber weder sie noch sein Vater, seine Mutter oder eine seiner jüngeren Schwester wird in den frühen Morgenstunden des kommenden Tages sterben, sondern er. Wie und mit wem verbringt man seine letzte Stunden, besonders wenn man ein pubertierender 15jähriger ist?

Im Nachwort dankt Shaun Hutchinson seinem Literaturagenten für dessen Vertrauen, dass ein Buch über Tod und Peniswitze funktionieren würde. Und ja, in dem aus Oliver Travers Perspektive erzählten Roman geht es um Tod - schließlich stirbt der Protagonist am Ende und dass ist angesichts des Klappentextes und des Vorwortes kein Spoiler. Außerdem finden sich einige mehr oder weniger geschmackvolle Umschreibungen für Masturbationen, Penisse, Sex. Und zum Teil ging es mir auch etwas auf die Nerven, aber: Olli ist 15 Jahre jung und steckt in der Pubertät. 15jährige Jungs werden sicher eher beurteilen können, wie sich das anfühlt. Und ich gehe davon aus, dass sich Shaun Hutchinson daran erinnert. Auf den Punkt gebracht: Olli, der gerade zeugungsfähig wird, erhält den Todestagbrief und wird sterben. Punkt. Nein, er ist nicht krank; seine Zeit läuft einfach ab. Also schwänzt er zusammen mit seinem besten Freund Shane und seiner Ex-Freundin Ronni die Schule und versucht herauszufinden, was er mit seinen letzten Stunden am Besten anfangen kann, zumal ihm der ganze emotionale Kram - z.B. die Art, wie seine Eltern ihn anschauen - nicht behagt. Manche Aktionen bringen ihm Ronni etwas näher und zeigen ihm, was für ein Freund Shane ist. Anderes läuft ziemlich aus dem Ruder, etwa wenn er und seine Freunde auf eine Runde Kiffer treffen.

In meinen Augen gelingt Shaun Hutchinson dabei recht recht gut, Ollis Gefühle und Gedanken sprachlich zu transportieren, allerdings überzeugt mich die Auflösung nicht ganz. Letzteres schiebe ich allerdings - ich will nicht spoilern - auf den Zeitfaktor. Ein anderer Punkt ist die Erzählperspektive. Natürlich wird gerade durch die Ich-Perspektive Ollis innere Welt offenbart, trotzdem empfinde ich es merkwürdig, quasi ein im Präsens geschriebenes Tagebuch einer am Romanende (in Echtzeit) sterbenden Person zu lesen. Vielleicht hätte ich dies bei einem außenstehenden allwissenden Erzähler nicht so empfunden.

Das Thema Todestagbrief handhabt der Autor nicht wirklich befriedigend, aber es funktioniert. Genauer will ich hierauf nicht eingehen, weil ich dann mehr über den Romaninhalt schreiben müsste. Und das wäre nicht so glücklich: Schließlich lebt die Story nicht von klassischen Spannungseffekten, sondern es geht um die Reise des Protagonisten ansich. ;)