Samstag, 31. Dezember 2011

Gutes neues Jahr! Happy new year! ¡Feliz Año Nuevo!

Das Jahr 2011 ging rasend schnell an mir vorbei und zu den Höhepunkten gehörten z.B. meine beiden zweiwöchigen Urlaube im März und im Oktober, die ereignisreich waren und mich liebe Menschen wiedersehen ließen. Ich habe mich gefreut, Sayuri häufiger sehen zu können und bin etwas traurig, dass ich meine Freundinnen in Baden-Würrtemberg, München und hier in NRW nicht bzw. kaum gesehen habe. Dafür durfte ich eine neue Bekanntschaft machen - aus Ostfriesland. Merlin und ich mussten in diesem Jahr lernen, wie man Dampfbäder für Katzen absolviert und im November ist jemand verstorben, den ich gemocht und geschätzt habe. Daneben war das Jahr geprägt von vielen Lesestunden, dem Schauen von Lieblingsserien, alten und neuen Blogprojekten ... und Überstunden.

Vorsätze für das neue Jahr? Braucht es dafür ein neues Jahr? Reicht nicht ein neuer Tag? Okay, rhetorisch:) Natürlich bietet der Neubeginn eines Jahres einen extra Anreiz. Vielleicht ist Pläne das bessere Wort. Ich würde nächstes Jahr gern die Ostsee wiedersehen, nachdem mich in diesem Jahr das Ostsee-Heimweh ganz schön erwischt hatte. Und - egal, wie egoistisch das klingt -: Ich will "mehr für mich". Ich möchte (noch) mehr Zeit mit meinen Freunden verbringen, mehr Gelegenheit - und Antrieb-  haben z.B. für Spaziergänge, mehr Kochexperimente wagen (oh, ich werde übermütig *g*), einfach mehr Zeit haben; dummerweise liegt die Verwirklichung dieser Pläne nicht allein in meiner Hand ;) Aber ich werde versuchen, meine Pläne zu wirklichen.

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch und Start ins neue Jahr 2012,
für das ich Euch das Beste wünsche!

BuchSaiten Blogparade zum Jahresabschluss 2011


Katrin von Buchsaiten hat zum Jahresende hier (klick) wieder ihre Blogparade gestartet und noch bis zum 02.01.2012. 23.59 Uhr ist Mitmachen erwünscht :). Und hier sind die Fragen:

* Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung)

Wenn ich mir ein Buch neu kaufe oder leihe etc., dann ja nicht deshalb, weil ich mir "wenig" von ihm verspreche. Ich verspreche mir immer etwas von einem Buch, dass ich mir besorge, weshalb ich hier auch keinen Titel nennen kann.

* Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? (und Begründung)

Da gibt es in der Tat ein paar Bücher, aber ich will nur zwei Beispiele nennen:

Besonders viel versprochen hatte ich mir z.B. von "Der japanische Verlobte" von Amelie Nothomb. Ich hatte soviel Positives über diese Autorin gehört und mir voller Vorfreunde dieses Buch besorgt, welches autobiographisch sein sollte. Die Protagonistin gibt dort einem jungen Japaner Sprachunterricht im Französischen, während er ihr die japanische Sprache nahebringt. Die Geschichte fand ich grundsätzlich weder inhaltlich noch sprachlich schlecht, aber ... meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Vielleicht lag es auch daran, dass ich nicht erkennen konnte, ob bzw. wann der Text ernsthaft war oder ironisch ... Autorin/Geschichte/Natira waren irgendwie nicht kompatibel, wie mir scheint. Eine Nachlese findet ihr in diesem Blog zu diesem Buch übrigens nicht ;)


Ein anderes Buch, von dem ich mir mehr erhofft hatte, war "Die Wette" von Steve Hely u.Vali Chandrasekaran, in der zwei Männer (Komiker!) ein Wettrennen um die Welt veranstalten - ohne Flugzeuge - und darüber schreiben. Ich empfand es lesbar, aber nicht besonders witzig, auch nicht überragend spannend oder unterhaltsam. Es hat einen Grund, warum es keine Nachlese in diesem Blog zu diesem Buch gibt ;)

* Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Da gibt es einige zu nennen, ich beschränke mich aber auf drei :)

Zum einen Peter Schwindt, der mich mit seiner Libri-Mortis- und mit seiner Morland-Reihe als Jugendbuchautor begeistert hat. Zu nennen ist als Jugendbuchautor auch Peter Abrahams mit den Echo-Falls-Romanen. Außerdem gehört hierher Siri Hustvedt, von der ich dieses Jahr erstmals zwei Romane gelesen habe. Ich empfand sie zwar etwas "schwergängig", wenn sie in ihren Romanen etwas wissenschaftlich wurde (Richtung Neurologie). Aber sie ist eine gute Beobachterin und ich fand ihre ruhigen und dennoch intensiven Beschreibungen der menschliche Psyche sehr reizvoll (und nein, Siri Hustvedt taucht noch nicht im Blog auf).


* Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

Lieblingscover? Puh. Ja, da fragst Du etwas, worauf ich keine Antwort habe. Wenn ich im Buchladen bin, schaue ich zwar auf die Cover und sie verleiten mich auch dazu, das Buch in die Hand zu nehmen und den Klappentext zu lesen. Aber das war es dann für mich auch meist mit dem Anschauen des Covers. Für die Gestalter/Zeichner ist das natürlich nicht so schön, dass ich ihre Arbeit so wenig beachte und würdige. Ich werde versuchen, mich zu bessern.


* Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2012 lesen und warum?

Es wäre schön, wenn ich es schaffe, den 2. Teil über Johannes Cabal (Totenbeschwörer) und den 2. Teil über Flavia de Luce (Mord ist kein Kinderspiel) in 2012 zu lesen. Die beiden ersten Teile haben mir jeweils sehr gut gefallen und ich fasse es nicht, dass die beiden gerade genannten Bücher schon so lange in meinem TuB schlummern!

Und ich möchte endlich die privaten Leihgaben lesen :)

Was dagegen Neuerscheinungen im Jahr 2012 angeht bin ich  recht planlos und kann mich überraschen lassen. :)

I'm in english-Challenge: "Sense & Sensibility" byJane Austen, adapted by Nancy Butler & Sonni Liew to a Graphic Novel (Marvel)"

Ich habe eine Challenge dieses Jahr vollständig geschafft! :)

Jetzt aber erst ein liebes Dankeschön an die Winterkatze für die Leihgabe dieser Graphic Novel!

Worum es geht und Nachlese.
Jane Austen erzählt in ihrem Roman “Sense and Sensibility” (dt.: “Verstand und Gefühl”) die Geschichte der zwei Schwestern Elinor und Marianne Dashwood. Nachdem ihr Vater verstorben ist, geht das Erbe an dessen Sohn John aus seiner ersten Ehe gegangen, der alsbald das Anwesen übernimmt. Hier lernt die ruhig veranlagte und reflektierende Elinor Johns Schwager Edward Ferrars kennen und entwickelt Gefühle für diesen - und er anscheinend auch für sie. Das wird von der Familie Ferrars - natürlich - als unangemessen angesehen und besonders von Johns Frau Fanny torpediert. Letztlich verlassen Elinor und Marianne gemeinsam mit ihrer jungen Schwester und ihrer Mutter das frühere väterliche Anwesen und ziehen angesichts ihres nur noch mageren Einkommens in ein kleines Cottage auf dem Lande. Dort lernt die übersprudelnde und nichts zurückhaltende Marianne einen jungen lebenslustigen Mann von Stand kennen namens Willoughby. Sie kann ihre Wertschätzung für diesen nicht verbergen (will es aber auch nicht) und auch Willoughby scheint Mariannes Gesellschaft zu schätzen. Als Edward die Familie besucht, sieht Mrs. Dashwood ihre Töchter Elinor und Marianne schon gut verheiratet. Aber sowohl Edward als auch Willoughby sind nicht unabhängig …

Auch dieser Jane-Austen-Roman wurde wurde mehrfach verfilmt, u.a. von Ang Lee nach einem Drehbuch von Emma Thompson (Oscar 1996, herrliche Dankesrede von Emma Thompson). Die letzte BBC-Verfilmung mit Hattie Morahan als Elinor und Charity Wakefield als Marianne aus dem Jahr 2008 steht hier schon bei mir und wartet darauf, angesehen zu werden. Inzwischen gibt es übrigens wie zu “Stolz und Vorurteil” auch zu diesem Jane-Austen-Buch einen sogenannten Mash-Up-Roman “Sense and Sensibility and Sea Monsters” Letzteren habe ich bislang nicht gelesen, ich weiß nicht, was die Sea Monster in diesem Mash Up suchen - und will es auch nicht wissen,Vorurteile hin und her ;). Erwähnen will ich aber auf jeden Fall noch die im Argon-Verlag erschienene vollständige Lesung von "Verstand und Gefühl" -erneut wundervoll gelesen von Eva Mattes.

Im Gegensatz zu “Stolz und Vorurteil” habe ich “Verstand und Gefühl” schon längere Zeit nicht mehr gelesen bzw. gehört. Was die Nachlese zu dieser Graphic Novel angeht, so ergeben sich daraus Vor- und Nachteile. Einerseits sind mir ein paar Dinge in der Graphic Novel aufgefallen, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob ich sie richtig in Erinnerung habe. Andererseits kann ich so vielleicht für einen "Nichtkenner" des Werkes das “Gesamtbild” der Adaption eher beurteilen, weil ich mich nicht so auf die Buchdetails konzentriere(n kann).

Nachdem “Pride and Prejudice” in dieser Form von Marvel erfolgreich auf den Markt gebracht wurde, wurde Nancy Butler auch für “Sense und Sensibility” mit der Anpassung der Austenschen Prosa beauftragt. Sie führt im Vorwort aus, dass dieser Roman mehr Reflektion und Beschreibung denn Aktivitäten enthält und von ihr daher nicht nur Kürzungen vorzunehmen waren. Vielmehr habe sie auch Texte anderen Personen zugeordnet oder neu gefasst. Nach Lektüre der Graphic Novel denke ich, dass das überwiegend gut funktioniert.

Wie bereits gesagt, sind mir einige Szenen aufgefallen. Wenn ich mich recht erinnere, spekuliert z.B. Elinor im Roman nicht über die Abläufe in Plymouth - ich hoffe, diese vage Andeutung reicht für die Kenner des Romans, ich wollte nicht spoilern :) - , sondern sie werden ihr von Edward dargelegt - und das passiert auch viel später im Roman als in der Graphic Novel. Auch scheinen einige von Mrs. Dashwoods Erklärungen gegenüber Fanny in der Graphic Novel nicht aus dem Roman zu stammen. Ich mag mich falsch erinnern, aber die Roman-Mrs. Dashwood habe ich nicht als eine Frau in Erinnerung, die beinahe “frank und frei” ihre Meinung kundtut. Auch gewisse Szenen mit Mariannes anderem Verehrer Colonel Brandon scheinen nicht nur gestrafft, sondern auch zeitlich verlagert worden zu sein.

Colonel Brandons Angebot in London z.B. wird nicht, wie im Roman, erzählt. In der Graphic Novel wird die neugierige Londoner Gastgeberin Mrs. Jennings “mit spitzen Ohren” gezeigt während im Hintergrund das Gespräch mit Colonel Brandon stattfindet und nur drei, vier Textfragmente wie Neumöblierung etc. auftauchen. Kurz darauf wird in einem weiteren Gespräch dann deutlich, worum es geht. Ich finde das eine kreative und sehr schön funktionierende Lösung.

Die Zeichnungen von Sonny Liew mag ich im Großen und Ganzen. Zwar ging mir häufig durch den Kopf “Makrokopf auf Mikrokörper”, aber das ist halt der Zeichenstil. Die Charaktere sind individuell und haben - innerhalb der Graphic Novel - Wiedererkennungswert. Auch werden durch kleine Details die Gemütszustände schön übermittelt: ein paar Schweißtropfen hier, ein paar Gewitterwölkchen dort, ein hochfahrendes Erschrecken. Für mich wirkten die Figuren trotz dieses “Leichtigkeit” vermittelnden Touches aber nicht lächerlich. Ähnlich wie bei “Makrokopf” sah ich diese Details als persönlichen Stil des Zeichners.

Diese Adaption von “Sense and Sensibility” in die Form einer Graphic Novel gefällt mir, und zwar deutlich besser als diejenige von “Pride and Prejudice”.

Ein Grund für mich ist, dass sich Verstand und Gefühl” stärker auf zwei Hauptcharaktere konzentriert. Die Geschichte ist zeitlich und örtlich immer bei Elinor und Marianne. Diese beiden Charaktere werden nie länger als ein paar Stunden voneinander getrennt, wenn ich den Roman richtig erinnere. So ist es kein Wunder, dass auch in der Graphic Novel trotz Auftreten von Edward, Willoughby, der Familie etc., regelmäßig beide Hauptcharaktere präsent sind und sich die Geschichte - mag sie auch gekürzt und angepasst sein - auf sie konzentrieren kann. Wenngleich einige Züge der Romancharaktere (zwangsläufig) nicht so stark herauskommen oder vom Roman verschieden sind (wie gesagt, ich bin mir da nicht ganz sicher), so scheint mir das Wesentliche des Romans aber eingefangen und transportiert.

In dem Roman “Stolz und Vorurteil” kommt es dagegen zu längeren Trennungen der Charaktere (Jane und Elizabeth, Elizabeth und Charlotte, Jane und Bingley, Elizabeth und Darcy etc.) und dadurch auch zu aufgesplitteten Handlungssträngen und Vorkommnissen. Bei der Adaption dieses Romans als Graphic Novels habe ich bekanntlich einige Details vermisst, die für mich das Wesen der Geschichte ausmachen bzw. mittragen (klick).

Ein weiterer Grund ist sicherlich, dass mir der Roman “Stolz und Vorurteil” bei Lektüre der Graphic-Novel viel präsenter war als die Romanversion von “Verstand und Gefühl”.

Und vielleicht war ich auch bei "Stolz und Vorurteil" pingeliger, weil mir dieser Roman noch ein kleinen bisschen näher am Herzen liegt als "Verstand und Gefühl" ;)

Anmerkung:
Was mir durch diese Graphic Novel gerade in Bewusstsein gerückt ist: Willoughby wird mit Nachnamen angesprochen, Colonel Brandon auch. Edward Ferrars wird jedoch mit Vornamen von den Damen Dashwood genannt und auch direkt angesprochen und nicht etwa mit "Ferrars" oder "Mr. Ferrars". Edward ist zwar ein Schwager und somit irgendwie auch "Familie" und es gibt noch einen Bruder. Aber: In "Stolz und Vorurteil" spricht Mrs. Bennet ihren Ehemann z.B. mit Mr. Bennet an und in "Emma" sagt die Protagonistin zu ihrem Schwager (der einen Bruder hat) "Mr. Knightley".

Jetzt frage ich mich gerade, ob Jane Austen bewusst von Anfang an Edward verwandt hat, um ihre Leser auf "Nähe" aufmerksam zu machen (das wäre damals ja dann doch irgendwie ein Spoiler gewesen, oder?) oder ob ihr das bei der Umarbeitung vom Brief- und Prosaroman "einfach" untergegangen ist? Was denkt ihr?

Dienstag, 27. Dezember 2011

Projekt 52-2011: Zitate

Das Projektjahr 2011 endet und das letzte Thema dieses Jahres lautet "Zitate".

Zitate, Urheberrechte und deren Verletzung, Vervielfältigungen, Plagiatsvorwürfe ... irgendwie ständig Thema in diesem Jahr. Im Großen wie im Kleinen. 


Ein Klick mit der rechten Maustaste und das Öffnen im neuen Tab könnte insgesamt dem Foto noch mehr Größe verleihen :)

Montag, 26. Dezember 2011

Projekt 52 Bücher: Woche 08 - Weihnachten

Das Thema der Woche 23.12. bis 30.12.2011 von Fellmonsterchens Projekt 52 Bücher lautet Weihnachten. Überraschung! :)

Ich habe vor zwei Jahren in der Adventszeit "Der Weihnachtshund" von Daniel Glatthauer gelesen. Weihnachten kommt also im Titel vor und es war ... ganz nett. Dieses Jahr habe ich eine Kurzgeschichte von Daniel Glatthauer gelesen "Gebrauchsanleitung für Weihnachten", in der es auf knapp 30 Seiten zum einen darum geht, worauf man beim Singen von Weihnachtsliedern achten sollte und, wie man mit offenbar unvermeidlichem Streit bzw. Krisen um die Weihnachtszeit umgeht. "Meins" war es in dem Sinne nicht, dass es - wie schon "Der Weihnachtshund" - nicht meinen Humor getroffen hat. Nun, diese Kurzgeschichte war ein kostenloser Adventsdownload bei ciando.com und so habe ich für sie kein Geld ausgegeben ;)

Weihnachten stöbere ich gerne in den regelmäßig unter dem Weihnachtsbaum liegenden Buchgeschenken. In diesem Jahr habe ich - angeregt durch dieses Projekt und besonders durch Roland und Aga80 - etliche Bücher meiner Kind- und Jugendzeit zum Weihnachtsfest geordert.


Und inzwischen habe ich  auch
- Alexei Tolstois "Pinocchio-Version" gelesen (nämlich: "Burattion oder das goldene Schlüsselchen", die sich in einigen Episoden vom Original-Pinocchio unterscheidet),
- Benno Pludras "Reise nach Sundevit" mit dem lieben Timm, der so gerne mit der Kindergruppe nach Kap Sundevit fahren würde, und wunderschönen Illustrationen sowie
- Arkadi Gaidars "Timur und sein Trupp", in der die 13jährige Shenja die hilfsbereite Gruppe um Timur "entdeckt" (mir Shenja heute aber eher wie eine 11-12jährige, denn 13jährige erscheint ;) )
wiedergelesen. Ich freue mich auch auf "Käuzchenkuhle" von Horst Beseler, "Der Samenbankraub" und "Wer stiehlt schon Unterschenkel", jeweils von Gert Prokop und die - mir allerdings noch unbekannten - Bücher "Tambari" von Benno Pludra und "Detektiv Pinky" von Gert Prokop.

Irgendwann an den Weihnachtstagen greife ich immer zu den Fotoalben und blättere darin, schaue mir Kinderfotos von mir und meinen Geschwistern an, meine Eltern im Garten oder am Strand, Weihnachtsfotos... Gleich neben den Fotoalben liegt bei mir im Regal ein Stapel Mosaikhefte, die ich von meinem Bruder geerbt habe. Sie sind nicht alle fortlaufend, teils Digedags, teils Abrafaxe, und zum größten Teils in deprimierendem Zustand. Aber Waggy, der sehr neugierig war, hat aufgepasst, dass sie nicht weiter  kaputt gehen :)


Waggy liest übrigens gerade im Mosaik-Heft Nr. 219 "In den Türmen des Schweigens" aus der Orient-Reihe mit den Digedags, Urheberrecht zu diesem Heft: künstl. Leitung: Hannes Hegen, Texte: Lothar Dräger, Figurinen: Edith Hegenbarth,Zeichnungen: Hannes Hegen, Horst Boche, Egon Reitzl, Lona Rietschel, Gisela Zimmermann, Heidi Sott,Kolorierung: Joachim Arfert, Ingrid Behm, Brigitte Lehmann, Ullrich Stephans, Irmtraut Winkler-Wittig, wobei diese Angaben auf dieser Seite der Mosapedia (lick, Version 17.09.11,23.22 Uhr) beruhen, auf der es noch weitere Informationen zu diesem Heft gibt!

Jahresendaktionen Apple und Kindle

Wie schon letztes Jahr gibt es bis zum 06.01.2012 von Apple täglich einen kostenlosen Download. Nur ... ich weiß nicht, wie es ohne Apple-Gerät funktioniert. Ich erinnere mich, dass ich letztes Jahr über meinen iTunes-Account (auch unter Windows) direkt auf die Sachen zugreifen und laden konnte. Dieses Jahr habe ich bislang nur die Apple-App 12-Tage gefunden. In den Bewertungen zu dieser App steht, dass man - wenn sie auf den älteren OS-Systemen nicht laufen sollte - AppsFire laden soll, da dann auch die 12-Tage-Geschenke-App dort laufen würde. Ich habe das nicht ausprobiert, die Angaben sind von mir ohne Gewähr ;)

Abgesehen von Apple hat Amazon ebenfalls bis zum 06.01.2012 eine deutsche-Kindle-Aktion laufen (Kindle-Gratis-Tage: klick). Jeden Tag wird von Amazon ein deutsches Buch kostenfrei zum Download angeboten, einen Amazon-Account muss man allerdings haben ;)

Die Aktion mit den preisreduzierten englischen kindle-Büchern läuft übrigens noch bis zum 31.12.2011 (klick).

Samstag, 24. Dezember 2011

Frohes Fest!

Ich wünsche Euch eine friedliche und besinnliche Weihnachtszeit!


Und Geschenke :)

 
Zu Weihnachten habe ich meiner Nostalgie nachgegeben und mir einen Schwung Bücher meiner Kinder- und Jugendzeit geordert, u.a. von Gert Prokop und Benno Pludra. Die MuMs haben ja die angekündigten Baldrianmäuse bekommen, die ich allerdings nicht unter den Baum legen konnte - noch während ich sie aus der Verpackung nahm, kletterten Merlin und Marlowe beinahe an mir hoch :)



Freitag, 23. Dezember 2011

Freitagsfüller by Barbara

Mein Tannenbaum ist dieses Jahr in Lila und Gold - lamettafrei - geschmückt und ich genieße seinen Anblick schon fast eine Woche. Ich liebe die geschmückten Bäume zur Weihnachtszeit und das wunderschöne warme gelbe Licht. Nichts gegen LED grundsätzlich, aber die bläuliche Lichtabgabe gefällt mir einfach nicht. Inzwischen geht es ja auch anders ;)

Morgen, Kinder, wirds was geben ....
Heute aber erst noch einmal den


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Mittwoch, 21. Dezember 2011

Inside7 by Annelie

Nach gefühlten und tatsächlichen Ewigkeiten :)



Hunde... mag ich auch, unsere Familie hatte früher eine Terrier-Spitz-Mischlingshündin namens Nelly.

Glühwein... ja ... aber ein Glas reicht mir meistens davon. Heißen Met mag ich lieber :) 

einen Christbaum...  Ich habe einen geschmückten Tannenbaum, der steht auch schon seit dem 4. Advent. Ist das ein Christbaum, auch wenn man Atheist ist? Feiere ich Weihnachten? Egal! :)

ein Weihnachtsmenue... gibt es bei mir ebenso wenig wie ein "traditionelles" Weihnachtsessen. Ich überlege, ob ich dieses Jahr eine Soljanka ansetze. Leider hat meine Mutter das Rezept nie aufgeschrieben und ich kann nicht mehr nachfragen. Es wäre also kreativ-experimentell ;)

Weihnachtseinkäufer... Nahrungsmittelmäßig? Das werde ich wohl Donnerstag oder Freitag erledigen und dieses Mal nicht am Samstag. ;) Geschenkemäßig habe ich Aufmerksamkeiten bereits besorgt und die Geschenke für die MuMs und für mich sind auch da bzw. geordert :D

nicht vergessen... sollte ich, falls ich Soljanka ala Mutti ansetze, Kassler und Letscho (z.B. Gewürzgurken habe schon im Haus *g*).

genascht... Hör mir auf *lach*!

Montag, 19. Dezember 2011

Projekt 52-2011: Funkelwunder

Ohne viele Worte: Mein privates diesjähriges Funkelwunder :)



Okay, doch noch ein paar Worte:
Als ich meinen Weihnachtsbaum am Wochenende geschmückt habe, gab es Live-Weihnachtsmusik für mich :) Meine direkten Nachbarn haben nämlich am vergangenen Samstagabend eine Adventsgrillfete o.ä. draußen veranstaltet, bei der verschiedene Weihnachtslieder gesungen, geflötet und trompetet wurden. Teilweise war es echt schräg - aber trotzdem schön und der Weihnachtsstimmung sehr zuträglich. Und ein bisschen mitgesummt bzw. mitgesungen habe ich auch :)

für Saris Projekt 

Sonntag, 18. Dezember 2011

Projekt 52 Bücher: Woche 07 - Kochbücher (alternativ: Handbücher)

Das Thema erinnerte mich an eine Episode mit meinem früheren DVD-Festplatten-Recorder (und es sind ja nicht nur gebundene Bücher erlaubt *g*):  Als ich das Gerät kaufte, war kein Handbuch, aber eine Kurzanleitung dabei, aus der sich ergab, wie man das Teil anschloss und wie u.a. der Suchlauf im - automatisch gestarteten Setup - durchgeführt wird. Im Grunde hätte man diese Anleitung nicht wirklich gebraucht, falls man vorher schon einmal einen Videorecorder erfolgreich bedient und programmiert hatte. Die Menuführung war recht intuitiv. Aber: Irgendwann wollte ich aus einem der auf Festplatte gespeicherten Filme  die Werbung herausschneiden  und da half weder die Intuition noch die Kurzanleitung. Also machte ich mich auf in die unendlichen Weiten des Internets, um eine Anleitung/das vollständige Handbuch zu finden... Dabei habe ich dann erfahren, dass der Hersteller gar nicht mehr online präsent war. Irgendwann fand ich auf einer englischseitigen Forumseite ein pdf-Dokument und konnte die - im Verhältnis zum Rest -unglaublich komplizierte Reihenfolge zum Löschen einzelner Passagen einer Datei auf der Festplatte nachlesen. Das Gerät habe ich übrigens nicht mehr ;)

Lustig, wenn auch keine Handbücher im eigentlichen Sinne, sind Aufbauanleitungen für Möbelstücke. Seltsamerweise bleibt bei solchen Aufbauten auch gern was übrig, obwohl genau so viele Teile in den eingeschweißten Tüten enthalten sind wie in den Aufbauanleitungen angegeben. Keine Ahnung, warum das so ist. ;) Jedenfalls habe ich etliche Möbelstücke meiner Wohnung, Sidebords, Bücherturm, Schrank, massiver deckenhoher Katzenkratzbaum allein zusammengeschraubt. Und dann war da noch das Gästesofa. Damals war mein Vater bei mir zu Besuch - und natürlich anwesend, als das Teil aufgebaut werden sollte. Allerdings war er der Meinung, dass Aufbauanleitungen nicht wichtig sind. Warum sollte ein gestandener Mann von über 80 Jahren, der Zeit seines Lebens alle möglichen und unmöglichen Arbeiten in und am Haus, Garten und sonstwo vorgenommen hatte, auch eine Aufbauanleitung brauchen für ein Ausklapp-Sofa eines großen schwedischen Möbelunternehmen? Es war eine gleichermaßen frustrierende wie amüsante Episode die damit endete, dass mein Vater einen Spaziergang machte und ich mich allein ums Sofa kümmerte. ;) Dafür hatte mir mein Vater viele andere Dinge gezeigt, u.a. wie man tapeziert - sonst hätte ich mir dafür ein Heimwerker-Handbuch kaufen müssen :)

So ganz ohne Buch will ich aber auch diesen Post für Fellmonsterchen Projekt nicht online gehen lassen. Es handelt sich um "Einführung in die Ikonographie" von Roelof van Straten und ich sehe es durchaus als eine Art Handbuch. hm.Hm, es ist schon interessant, wie sich manche Dinge entwickeln. Vor Jahren habe ich von Tracy Chevalier "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" gelesen, was mein Interesse an dem Maler Johannes Vermeer (1632-1675) weckte. In diesem Zusammenhang wollte ich auch mehr darüber wissen, was die Gemälde (u.a.) der damaligen Zeit neben dem Offensichtlichen noch beinhalten, den Subtext sozusagen. Ich habe mich dann für die eingangs erwähnte Einführung von van Straten entschieden und es ist auch nur das: eine Einführung. Der Autor definiert die grundlegenden Begriffe (Ikonographie, Allegorie, Symbol etc.) und geht auf die drei Phasen der Ikonographie ein -
1) Aufzählen, was dargestellt ist
2) Feststellen des Themas und
3) ikonographische Interpretation -,
die er anhand von ausgewählten Beispielbildern weiter erläutert. Eigentliche Definitionen bestimmter ikonographischer Objekte erfolgen nicht, nur im Rahmen der Beispielerläuterungen wird auf Objekte und den historischen Bezug eingegangen, was aber in einer Einführung auch nicht anders erwartet werden kann. Besonders weil eine ganze Liste an weiterführender Literatur enthalten ist.

Oh, und falls Ihr Euch fragt, was mit Waggy ist:
Waggy hat zusammen mit Poe in meinem Rezeptbuch gelesen *Natira summt "In der Weihnachtsbäckerei  (Text klick)*. War recht lustig mit den beiden - und die Gewürzplätzchen schmecken :)

Freitag, 16. Dezember 2011

Freitagsfüller by Barbara

Das 4. Adventswochenende naht. Wahnsinn oder?! Heute morgen ging mir jedenfalls das Lied "Bald nun ist Weihnachtszeit" durch den Kopf. Darf es inzwischen ja auch, wenn auch das herbstliche Wetter weniger Weihnachtsgefühle aufkommen lässt :). Bevor es aber mit der Arbeit weitergeht, fix zum

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Donnerstag, 15. Dezember 2011

Projekt 52-2011: Alles in Weiss!

Alles in weiß! Wirklich?


 Das wäre doch langweilig, wie Marlowe meint :)

für Saris Projekt 

Montag, 12. Dezember 2011

Amazon-Kindle-Aktion bis 31.12.11 (Gerät oder App)

Wie ich gerade gesehen habe, startet Amazon heute bis zum Jahresende eine Aktion, und zwar den "Kindle-Deal des Tages".

Jeden Tag kann ein englisches Ebook im Kindle-Format bei Amazon deutlich preisreduziert erworben werden. Heute kann man das englische Buch "The Eagle of the Ninth" von Rosemary Sutcliff im Kindle-Format zum Preis von 0,99 EUR erwerben. In diesem Roman soll es um die 9. römische Legion gehen, die in Großbritannien einfach verschwunden ist ...

Mal sehen, was uns Amazon sonst noch bietet bis zum Jahresende. :)

Sonntag, 11. Dezember 2011

Projekt 52 Bücher: Woche 06 - Magisches

Ich habe bei Fellmonsterchen (klick) bereits im Kommentar gesagt, dass ich zuerst an Magie -Götter - Prometheus (das Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe) dachte. Interessanterweise war auch Waggy göttlich gefesselt:

Er hatte sich in die Graphic Novel "Präludien und Notturni" von Neil Gaimon vertieft. In diesem ersten Band kann sich der "Sandman" - also Morpheus (auch: Gott des Schlafes) - aus seiner 70jährigen Gefangenschaft befreien und nimmt sein Reich wieder in Besitz. Waggy hatte es sich richtig bequem gemacht und war ganz versunken in das düster-magische Traumreich des Sandmans - er hat überhaupt nicht reagiert, als ich ihn ansprach und Merlin warf mir anlässlich meiner Lautmeldung einen vorwurfsvollen Blick zu, bevor er Waggy weiter den Rücken wärmte.


Und ja, ich kann das verstehen: Ich mag die Reihe auch (etwas zu Bd. 3 hier , zu Bd. 4 hier oder Bd. 5 hier) und es ist nur eine Frage der Zeit, wann ich sie wieder bzw. weiter lese.

Offenbar hatte sich Waggy zunächst nicht entscheiden können, was er lesen möchte, denn neben ihm fand ich die märchenhaft-magische Graphic-Novel "Fabels: Legenden im Exil" von Bill Willingham (klick), außerdem den magischen Serienbeginn zum Dunklen-Turm-Zyklus: "Schwarz" von Stephen King (z.B. klick hier oder hier) und die magische Geschichte der "Hüterin der Gewürze" von Chitra Banerjee Divakaruni. Waggys Auswahl war wirklich nicht schlecht :)

Projekt 52-2011: Kitsch

Also in der Advents- und Weihnachtszeit ist meine Toleranzgrenze für Kitsch hoch. Aber dieser Baumschmuck nahm mir doch etwas den Atem ;)



für Saris Projekt

Freitag, 9. Dezember 2011

Freitagsfüller by Barbara

Huch ... Freitag?! Okay, dann ist es Zeit für den


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Sonntag, 4. Dezember 2011

Projekt 52 Bücher: Woche 05 - Russische (und was so drumherum liegt) Literatur

Neue Woche - neues Thema bei Fellmonsterchens Projekt.

Russische Literatur.
Hm.
"Die Russen (russisch Русские, historische deutsche Namen auch Großrussen, Reußen, Moskowiter) sind ein ostslawisches Volk mit etwa 137 Millionen Angehörigen, davon ca. 115 Millionen in Russland, etwa 17 Millionen in den anderen Folgestaaten der Sowjetunion und etwa sechs Millionen in weiteren Staaten. Sie bilden die größte ethnische Gruppe in Europa. Die nationale Sprache der Russen ist Russisch, die vorherrschende und traditionelle Religion ist das russisch-orthodoxe Christentum"
(Quelle: Seite „Russen“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 4. Dezember 2011, 09:45 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Russen&oldid=96720409 (Abgerufen: 4. Dezember 2011, 13:50 UTC)) 

Wie gut, dass das Fellmonsterchen auch "drumherum liegend" erlaubt hat. Denn als erstes denke ich an meine Kinder- und Schulzeit. Und die damals "sowjetisch" genannte Literatur ist ja nicht unbedingt gleichbedeutend mit "russisch".


Tschingis Aitmatov z.B. war ein kirgisischer Autor. "Dshamilja" (klick), von Raven bereits kommentarmäßig im vorstehend Post des Fellmonsterchens erwähnt, ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die ich erstmals pflichtgemäß in der Schule gelesen habe und seither immer wieder lese. Auch "Der erste Lehrer" (klick) hat mir gefallen und ich bin sicher, es gibt noch mehr Romane/Erzählungen von Aitmatov für mich zu entdecken.


Ein anderes Buch aus meiner Schul- und Kinderzeit stammt von Arkadi Gaidar, ein gebürtiger Ukrainer das Buch heißt "Timur und sein Trupp". Ich habe es seit Jahrzehnten *hüstel* nicht mehr gelesen, erinnere mich aber daran, dass ich es liebte. Nostalgisch verklärte Rückblende? Ich denke nicht, jedenfalls nicht nur. Zwar ist der Protagonist Timur, wenn ich mich recht erinnere, mit Partisanen verbunden und es mag auch Klassenkampf thematisiert oder während der Schullektüre interpretiert worden sein. Aber im Übrigen ging es um ein Mädchen, dass neu in Timurs Dorf kommt und die verborgenen Aktivitäten Timurs und seiner Gruppe entdeckt; es um Freundschaft und Hilfsbereitschaft und das sind Themen, die einfach überdauern. 


Und natürlich kann ich bei diesem Thema (mal wieder *g*) Alexander Wolkow nicht unerwähnt lassen, den Autor der von mir geschätzten "Zauberland-Reihe" (jedenfalls der ersten 6 Bände). Alexander Wolkow wurde übrigens im heutigen Kasachstan geboren - Aga80 und Roland sind diese Bücher- Wolkow bzw. Gaidar - auch vertraut ;) -.  

Eindeutig ein russischer Autor eines meiner Kinderbücher, das ich heiß und innig geliebt habe, immer noch liebe und welches ich mir letztes Jahr nachgekauft habe, ist Wladimir Sutejw, geboren in Moskau, Autor von "Lustige Geschichten" (klick).


Auch wenn es mal wieder so aussieht, als könnte ich meine virtuelle Tinte nicht halten (was ich ja offenbar nicht kann):  Es gibt nicht nur Kinder- und Schulbücher (wobei ich z.B. auch an Michail Scholochows "Menschenschicksal" und "Neuland unterm Pflug" und "Der stille Don" oder an Maxim Gorkis "Die Mutter"  und -warumauchimmer- Wladimir Majakowski (Georgien) denke), an die ich mich erinnere bzw. die mir in den Sinn kommen:


Ein Buch wandert bei mir nämlich schon seit Jahre immer wieder zwischen Lesesessel und Regal hin und her, allerdings nicht, weil ich es ständig lese, sondern weil ich es immer wieder versuche zu lesen. Nach 60 - 80 Seiten lege ich es regelmäßig wieder weg und denke mir "ein anderes Mal, nicht jetzt". Die Rede ist von "Lushins Verteidigung" von Vladimir Nabokov, seines Zeichens in Russland geborener (und ein sicherlich nicht unbekannter) Schriftsteller. Vor gefühlten Ewigkeiten habe ich von ihm "Das wahre Leben des Sebastian Knight" gelesen und mir daraufhin "Lushins Verteidigung" zugelegt. An Sebastian Knight habe ich keine wirkliche Erinnerung mehr, aber da ich mir ein weiteres Buch von Nabokov gekauft habe, muss der anderen Roman ja etwas in mir angesprochen haben ;) Dennoch, mit dem Schach- und Lebensroman komme ich einfach nicht weiter. Vielleicht sollte ich nächstes Jahr einen neuen Anlauf wagen - zumal aktuell ja gerade Waggy seine Lektüre startet. Er hat mich nach einem Schachspiel gefragt *kramt und murmelt, dass sie irgendwo noch eines haben müsste*




Aber *kramt immer noch* - "neuer Versuch Lushin" bringt mich auch auf etwas anderes: Wiederlesen!
Ich sollte mal wieder in "Über das Leben und andere Kleinigkeiten" oder "Der Alte Mann und Mr. Smith" schmökern. Beide Bücher habe ich bestimmt schon 3 oder 4 Jahre nicht mehr in der Hand gehabt, aber ich erinnere mich an genaue Beobachtungen und warmherzig humorvolle aber auch satirisch spöttische Beschreibungen der Menschen und des Lebens. Autor ist der Kosmopolit mit u.a. auch russischen Wurzeln, wenngleich er nur - jedenfalls nach eigener Aussage - in Russland gezeugt wurde. Ich gehe einfach mal davon aus, dass das als Qualifikation reicht, oder? :) Die Rede ist natürlich von dem Weltbürger Sir Peter Ustinov, der stolz darauf war, verschiedenen Ethnien anzugehören, gegen Vorurteile kämpfte und dafür plädierte, unsere Unterschiede zu akzeptieren und als Bereicherung anzunehmen. ...Also eigentlich könnte ich mir auch was Neues von Sir Peter Ustinov gönnen, zu Weihnachten oder so....hm...*stöbert abgelenkt vom Schachspielsuchen jetzt bei online nach Ustinov-Büchern*

Freitag, 2. Dezember 2011

Freitagsfüller by Barbara

Die Woche ging rasant vorbei, mal wieder. Auf Arbeit habe ich Windmühlkampf-Gefühle - kaum ist der Stapel Akten neben mir um 5 Stück geschrumpft, liegen die nächsten 5 schon wieder neben mir *sich die Augen reibt*. Nun, das Wochenende naht ;)  Und damit ist es Zeit für den

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Ein Klick auf die Grafik oben bringt Euch zu Barbara. Ein Rechtsklick auf die Grafik und das Öffnen im neuen Tab/neuem Fenster könnte die Lesbarkeit meiner Antworten noch erhöhen :)


Online-Advents-Aktionen

kurz zwischendurch

Über die Adventszeit gibt es immer wieder besondere Angebote, freie Vollversionen-Downloads, Gewinnspiele bei online, virtuelle Überraschungen die man braucht oder auch nicht :)  Ein paar habe ich gefunden und Ihr findet die Links über die Advenszeit ganz oben in meiner Sidebar --->

Liebe Grüße und eine schöne Adventszeit!

ps
Sorry btw, dass ich mal wieder kommentarmäßig so still bin.Ich packe derzeit mal wieder gerade das Posting im eigenen Blog *wirft einen Blick auf die Uhr und merkt, dass sie sich jetzt auf den Weg ins Büro machen muss -seufz-*

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Projekt 52-2011: Eine gute Tat

Gestern habe ich zwei Salzbrezeln gekauft, deren Kaufpreis zu 100 % gespendet wird, heute habe ich beim Einkauf zwei Lose bezahlt, deren Erlös ebenfalls gespendet wird. Beweisfotos habe ich nicht ...

ABER Poe und ich haben heute auch ein armes Eis aus seiner furchtbaren Umgebung ohne wirklichen Platz und mit grellem Licht befreit und für diese gute Tat habe ich auch einen Beweis:


Das ist übrigens eine von den guten Taten, die nicht ungestraft bleibt *blickt auf die Waage* :)

für Saris Projekt