Freitag, 30. September 2011

Freitagsfüller by Barbara

Freitag. Und eine kurze kommende Woche. Und nach dieser kurzen Woche dann Urlaub. Und dazu noch das Traumwetter zur Zeit ... hach, toll :) 

Aber jetzt erst einmal der

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Ein Klick auf die Grafik oben bringt Euch zu Barbara, ein klick auf die untere Grafik könnte die Lesbarkeit meiner Antworten noch erhöhen :)


Mittwoch, 28. September 2011

Kurzschau Gelesenes

Die Arbeit hatte und hat mich noch immer recht fest im Griff und vermutlich wird das auch noch etwas andauern. Um so mehr habe ich das letzte Wochenende mit dem Traumwetter genossen und auf meinem Balkon die Füße hochgelegt und gelesen.

Ja, wirklich - auch wenn es in letzter Zeit auf diesem Blog angesichts mangelnder Nachlesen gar nicht danach ausschaut. ;) Und weil die Zeit aktuell wirklich nicht für ordentliche Nachlesen reicht, gibt es heute mal ein paar Kurzeindrücke:

An unterschwelligen Ängsten hat z.B. "Mein Leben ohne gestern" von Lisa Genova gerührt.


In diesem Roman wird das Leben einer Professorin beschrieben, bei der die früh einsetzende Alzheimer-Krankheit diagnostiziert wird. Wie häufig fehlten mir schon Worte und stand ich auf dem Schlauch, weil mir nicht einfiel, wo ich das Handy-Ladegerät hatte! Ich hoffe zwar nicht, dass ich Alzheimer habe, aber bei Lektüre dieses Romans musste ich ganz automatisch an diese Vorfälle denken. Schließlich beginnt die Alzheimer-Krankheit so schleichend, dass Stress für die ersten Symptome ein wunderbar einfacher (und bequemer) Erklärungsgrund ist. Trotz der fachspezifischen Passagen empfand ich den Roman äußerst fesselnd. Lisa Genovas Roman ist eine schon sachlich zu nennende Lebensbeschreibung, die dadurch aber Kitsch und Pathos vermeidet und die nüchterne Realität betont. Die Autorin selbst ist übrigens nicht an Alzheimer erkrankt, sie hat allerdings wie ihre Protagonistin einen psychologisch-wissenschaftlichen Hintergrund.

Etwas seltsamer empfand ich dagegen "winterschwester" von Alison McGhee.

.  

Hier flüchtet sich eine 11jährige in ihre PhantasieDamit meine ich nicht, dass sie sich eine Fantay-Welt aufbaut, sondern sie erschafft sich plausible Erklärungen und Antworten auf Fragen, die ihre alleinstehende Mutter ihr nicht beantworten will. Da geht es zum einen um den leiblichen Vater, die bei der Geburt verstorbene Zwillingsschwester der Protagonistin und, wieso es überhaupt zu einer Geburt im Straßengraben mitten im Schneesturm gekommen ist und wer die Schuld dran trägt. Das Buch wird aus Ich-Perspektive der 11jährigen Clara erzählt, was in emotionaler Hinsicht natürlich alle geschilderten Erlebnisse und Schlussfolgerungen einfärbt. Mir war Clara in vielen Dingen zu altklug und in ihrem Bücherwissen - welches zum Teil rein faktisches, zum Teil angewandtes Wissen darstellt - auch zu unglaubwürdig, denn ich denke, dass Clara erst in einem Alter von 9 Jahren mit dem intensiveren Lesen angefangen hat (der Grund hierfür ergibt sich aus dem Roman). Die Geschichte hat mich genug interessiert, dass ich sogar recht zügig das Buch ausgelesen habe, aber wirklich überzeugt hat es mich nicht.

Interessant war auch "Der Zauderberg" von Dr. Piers Steel, seines Zeichens auch Psychologe.


In diesem Sachbuch geht Dr. Steel dem Phänomen des Aufschiebens nach. Ich bin nach seinem im Buch angebotenen Test auch ein Aufschieber (Überraschung! *schaut auf die Bücher, zu die es eigentlich Nachlesen hätte geben müssen und den Keller, der mit sich selbst replizierendem Müll gefüllt zu sein scheint*). Aber so ausgeprägt, wie es manch anderen Menschen geht, ist es bei mir noch nicht. Der Autor geht auf die geschichtliche Entwicklung ein, psychologische Hintergründe, zeigt Lösungsansätze, teilweise etwas fachspezifisch, aber gewürzt mit Alltagsgeschehen und einer Prise Humor - und ich habe danach  meine Speisekammer mal wieder durchforstet und abgelaufene bzw. nicht mehr von mir genutzte Sachen entsorgt :)

Mal überlegen, was gab es noch? Ah ja, zwei Vampirbücher, die mir die liebe Irina leihweise zur Verfügung gestellt hat (Danke!).

Das eine war Lynsay Sands "Ein Vampir zum Vernaschen"; mein Neugierde hat insofern die Winterkatze geweckt.



Der Roman ist Teil 2 einer ganzen Vampirserie, allerdings kann man diesen Teil auch separat lesen. Vermutlich ist es noch schöner, den ersten Teil vorab zu lesen, aber es ging auch so. Der fragliche Vampir Lucern Argeneau betätigt sich als Schriftsteller. Seine Sachbücher werden wegen ihrer Detailtreue geschätzt - kein Wunder, kann er sich doch gut an die dort beschriebenen Dinge erinnern. Allerdings waren die letzten beiden Werke Romane, die äußerst gut von der weiblichen Fangemeinde aufgenommen wurden. Seine Lektorin bemüht sich, ihn zu einer Leserreise zu bewegen und beweist dabei "Terrierqualitäten". Einmal festgebissen lässt sie nicht mehr los, sehr zum Ärgernis von Lucern. Zwar zog sich der Roman für mich zum Ende hin wegen der Verwicklungen etwas über Gebühr hin. Aber die von Lynsay Sands produzierte Mischung aus Vampir-Komödie-Liebesroman funktionierte auch für mich ganz gut. Der Roman war unterhaltsam und dem Vampirdasein wurde noch eine andere als die althergebrachte Dracula-Variante abgewonnen.

Der zweite Vampirroman war der Auftaktband der Serie "Vampire Academy: Blutschwestern" von Richelle Meads.


Aufmerksam und neugierig geworden bin ich auf diese Serie durch eine Vorstellung einer hierzu erscheinenden Graphic Novel, gesehen bei Irina und Julianes Kommentaren dort.  "Blutschwestern" handelt von Rose, einer Halbvampirin (Dhampir) und Lissa (einem Moroi-Vampir - es gibt auch dunkle Strigoi-Vampire). Rose fühlt sich als Wächterin von Lissa, beide sind - nachdem Lissa bedroht wurde - von der Vampire Academy geflohen, werden aber zurückgebracht und nehmen ihre Ausbildung wieder auf. Aber die Bedrohung ist noch nicht aus der Welt - und hinzu kommen Cliquen an der Schule, Nachholen der Ausbildung, Geheimnisse und ein Schuss Romantik. Die Mischungs machte es - der erste Band hat mich wirklich gefesselt und ich hatte ihn sehr zügig ausgelesen.Auch hier wurde dem Vampirismus eine andere Seite abgewonnen, die Wächter-Schützling Kombination ist interessant, Rose ist eigen und Lissa... nun, auch stille Wasser können tief sein.

Es sind noch ein paar mehr Sachen gewesen, die durch Kopf und Herz gewandert sind, aber der Post ist so schon recht lang geworden. Vielleicht gibt es demnächst noch einmal so eine Kurzübersicht, mal sehen :)

Derzeit bin ich übrigens mit "In der Stille hörst du dich selbst: Meine 12 Jahre in einem Schweigekloster" von Miek Pot beschäftigt.


50 Seiten habe ich inzwischen ca. gelesen und mir fällt auf, dass ich schon mehrfach gedacht haben: "Nenn doch bitte ein konkretes Beispiel". So geschehen z.B. bei den von der Autorin erwähnten "Worten der Weisheit", die ihr von ihrer Starets (offenbar eine erfahrene Schwester mit der Funktion einer geistigen Führerin) genannt werden und über die die Autorin dann lange meditiert, häufig ohne sie zwar geistig vollständig verstehen, aber auf "innere Weise". Nun, mal sehen, wie es so weiter geht mit diesem Buch...

Dienstag, 27. September 2011

MuMs ...

Da es ja in letzter Zeit bei mir so viele Fotos gegeben hat ... gibt es heute noch eins :)


Auf diesem Weg, liebe Sayuri, noch einemal vielen lieben Dank. Sie steht am vorgeschlagenen Platz und passt auf :)

Dir alles Gute für morgen, Du packst das!

Freitag, 23. September 2011

Und noch ein Foto diese Woche

weil ich den angekreuzten Himmel morgens um 07.00 Uhr interessant fand :)

Donnerstag, 22. September 2011

Projekt 52-2011: Froschperspektive

Letzte Woche war ich etwas spät ;), diese Woche bin ich schneller:

Aus der FROSCH-PERSPEKTIVE 
wird ein so schon sehr hoher Baum
zu einem Riesen
:)
  by Saris Projekt 52-2011

Mittwoch, 21. September 2011

Merlin unter Dampf ...

Auf Anordnung meines Tierarztes bekommt meine schwarze Socke Merlin ja derzeit Dampfbäder. Ich nehme heißes Wasser mit aufgelöstem Salz. Wir sind inzwischen in der 3. Woche *seufz*

In der ersten Woche sollten die Dampfbäder 2 x täglich jeweils 15 Minuten stattfinden, aber ich war zunächst damit beschäftigt, die optimale Realisierung für Merlin, mich und meine Möbel ;) herauszufinden. Mein erster naiver Versuch, eine Schale mit heißem Wasser weit genug von der vergitterten Tür des Transportkorbes wegzustellen, scheiterte aus mehreren Gründen:

1) Die Schale war zu weit weg, bei Merlin kam nicht viel von dem Dampf an, denn
2) das zunächst benutzte große Handtuch und später auch die Decke hingen durch und somit im Wasser, weil
3) Merlin der natürlichen Schwerkraft half: Er zerrte dermaßen an der Decke um den Transportkorb, dass sie verrutschte - die Wasserschale übrigens gleich mit - und ins Wasser tauchte ...

Manchmal sieht man selbt den Wald vor lauter Bäumen nicht und so bedurfte es erst einen Tipps von der Winterkatze, die Schale unter einen Stuhl zu stellen und die Decke darüber zu packen. Zwar habe ich keine klassischen Stühle in meiner Wohnung, aber einen hohen und recht schweren Tritthocker. Außerdem habe ich die Wasserschale von der vergitterten Tür wegbewegt und stelle sie jetzt an die Seite des Korbes. Merlin ist nämlich weiterhin überhaupt nicht glücklich mit den Dampfbädern und seine schmalen Vorderbeine passen RICHTIG weit aus der Vordertür des Korbes heraus, wenn er will. Und er will ;). Er zerrt weiterhin durch die Tür an der Decke, oh ja! Da ich aber die Wasserschale von der Tür weggebewegt habe, kann ich die Decke jetzt eng an der Tür liegend unter den Transportkorb schlagen. Und da der Korb auch an der Seite gute Lüftungsschlitze hat (nur sind sie nicht groß genug für Merlins Pfoten), dringt der Dampf von dort in den Korb.

(für etwas mehr Größe bitte auf das Bild klicken)



Die Transportbox habe ich mit einem leicht waschbaren Handtuch ausgeschlagen, das Merlin allerdings beiseite "arbeitet". Nach den (aktuellen) 10 Minuten mittags und abends, die mit lautstarken Unmutsäußerungen meiner Socke einhergehen, nehme ich Merlin heraus und schlüpfe mit ihm einige Zeit unter eine trockene wärmende Decke. Schließlich ist Merlins Fell durch diese Dampfbadaktionen feucht und ich will ja nicht, dass er sich (weiter) erkältet.

Ganz ehrlich: Merlin während des Dampfbades zuzuhören, wie er die ganze Zeit jammert und versucht, aus der Box zu kommen, ist verdammt schwer und zerrt auch irgendwo an den Nerven. Dem Klang nach zu urteilen müssten Fremde denke, ich betreibe in meiner Wohnung Tierquälerei (und manchmal fühlt es sich auch fast so an).

Aber: Durch die Dampfbäder ist der Husten der Socke hörbar zurückgegangen, sie tun seinen Atemwegen gut. Also werde ich weitermachen, hoffe aber, dass ich bald auf 1x täglich Dampfbad von vielleicht 15 Minuten umsteigen kann und im Winter mit der trockenen Heizungsluft auf Dauer vielleicht ein Luftbefeuchter Abhilfe schafft.

Montag, 19. September 2011

Projekt 52-2011: Frischluft

Schon wieder bin ich mit dem Einstellen des letzten Themas (37. KW) eine Woche hinterher  - aber aufgenommen habe ich das Foto zumindest in der letzten Woche :)

Ich war recht überrascht, als ich auf einmal vor diesem Schild stand. Mir wäre das persönlich etwas zu viel FRISCHLUFT (okay, vermutlich ist es eher ein Fußproblem *g*):


by Saris Projekt 52-2011 

Samstag, 17. September 2011

Samstag ....

Heute bin ich mit meiner Socke Merlin noch einmal beim Tierarzt gewesen. Sein Husten, der Anfang der Woche von mir kaum noch wahrgenommen worden war, hatte sich zum Ende der Woche doch wieder deutlicher bemerkbar gemacht. Nicht so schlimm wie am Anfang oder in der vergangenen Woche, aber halt doch mehr. Offenbar reicht ein Dampfbad pro Tag doch (noch) nicht aus, wie in der vergangenen Woche praktiziert und versuchweise vom Onkel Doc empfohlen. Also wird mir Merlin ab jetzt wieder zweimal täglich seinen Unmut darüber kundtun, dass er ein Dampfbad nehmen muss *seufz*. Nun, was sein muss ... Der Tierarzt war im Übrigen bei seiner Kontrolle ganz zufrieden, die Lunge klingt normal, im Rachenraum etc. war nichts zu finden und ansonsten habe ich ja auch keine Verhaltensänderung bei ihm bemerkt. Außer, dass er ständig fressen will. Auch Marlowe. Ich traue mich kaum, mich zu bewegen, weil die beiden Kater dann sofort in die Küche stürzen, selbst wenn ich aufstehe, um eine Serien-DVD zu wechseln ...

Marlowe hatte ich heute auch mit, ich wollte ihn vom Tierarzt wiegen lassen.Er hat nicht zugenommen, was ja schon mal positiv ist ... allerdings hat er seit Februar auch nur 100 g Gewicht verloren. Und ich hatte wirklich gehofft und gedacht, es wäre mehr gewesen. Aber nun, wir müssen halt weiter daran arbeiten.

Nachdem ich meine Jungs wieder nach Hause gebracht hatte, bin ich noch einmal in die Stadt. Ich wollte mir ein paar Übergangsschuhe kaufen: um einen Laufschuhe, einfach leicht und bequem. Zum anderen wollte ich ein Paar knöchelhohe oder noch höhere Stiefeletten oder Schnürschuhe haben, die ich auch mit einem Rock (mit Leggins, ich mag - nein, genau genommen hasse ich normale Strumpfhosen und ziehe diese nur in Ausnahmesituationen wie Hochzeiten o.ä. an) kombinieren kann. Ich bin dieses Mal bewusst zum großen D hier im Ort gefahren. Wenn ich es recht überlege: Da ich Schuhe kaufen hasse und auch heute wieder eine Stunde und verschwitzt in dem Laden zugebracht und unzählige Schuhe anprobiert habe, war ich heute in einem regelrechten Schuhkaufrausch:


Mit Ausnahe der wadenhohen Weitschaftstiefel, die irgendwie undefinierbar dunkelwachsgrau sind, war meine Ausbeute mal wieder schwarz.

Irgendwann werde ich noch einmal los müssen, um mir gefütterte Schuhe für den Winter zu besorgen. Letzten Winter haben mir nämlich gleich meine gefütterten Stiefel und ein Paar gefütterte Schnürschuhe "Lebe wohl" gesagt. Aber dazu stand mir heute nicht mehr der Sinn.

Ich war einfach nur froh, als ich mich daheim auf mein Sofa setzen konnte, Merlin links und Marlowe rechts von mir, einen Kaffeepott und ein leckeres Stück Apfelkuchen vor der Nase - und "Castle" im Player :)

Montag, 12. September 2011

Projekt 52-2011: Märchenhaft

Ein wenig verspätet gibt es auch das Foto zur 36. KW 2011 von Saris Projekt 52-2011 . Ich kann aber genauso wenig etwas für das späte Einstellen wie für die nicht so gute Qualität der Aufnahme! Wirklich!
Warum? Ich fühlte mich TAGELANG wie gerädert nach dem Aufstehen - und auch nach dem Entdecken und Entfernen! Wer macht denn auch so etwas?!


:)

Sonntag, 11. September 2011

I'm in english-Challenge: "Heat Wave" von Richard Castle ;)

Zunächst einmal möchte ich Bibendum für die Leihgabe dieser HC-Version danken! Ich habe die Taschenbuchversion bei mir zu Hause stehen, aber das TB-Layout hatte mir die Lesefreude sehr schnell verdorben. Bibendum hat mir netterweise ihre HC-Ausgabe zur Verfügung gestellt.


Worum geht es?
Richard Castle, is a bestselling mystery writer. HEAT WAVE is his next book: Mystery sensation Richard Castle, blockbuster author of the wildly best-selling Derrick Storm novels, introduces his newest character, NYPD Homicide Detective Nikki Heat. Tough, sexy, professional, Nikki Heat carries a passion for justice as she leads one of New York City's top homicide squads. She's hit with an unexpected challenge when the commissioner assigns superstar magazine journalist Jameson Rook to ride along with her to research an article on New York's Finest. Pulitzer Prize-winning Rook is as much a handful as he is handsome. His wise-cracking and meddling aren't her only problems. As she works to unravel the secrets of the murdered real estate tycoon, she must also confront the spark between them.

Nachlese :)
Richard - Rick - Castle ist Bestsellerautor, der seinen bisherigen Romanhelden Derrik Storm in "Storm Fall" sterben lässt. Die Arbeit an dieser Buchserie langweilte ihn, aktuell hat ihn eine Schreibblockade im Griff (nicht, dass er das zugeben würde). Wie es der Zufall will, geschehen Morde, die seinen fiktiven Derrik-Storm-Fällen nachempfunden scheinen. Castle wird von dem ermittelnden Detektiv Kate Beckett befragt und ist so begeistert von ihr und den sich bietenden Möglichkeiten, dass er bei seinem Fan, dem Bürgermeister, vorstellig wird: Er darf die unwillige Kate Becket weiter aus Recherchegründen bei ihrer Arbeit begleiten. Und das nicht genug, für seine neue Protagonistin Nikki Heat steht Kate Becket unfreiwillig Modell. Und so präsentiert Richard Castle sein neues Buch "Heat Wave", gewidmet "To the extraordinary KB and all my friends at the 12th".

Castles alter ego in seinem neuen Beststeller "Heat Wave" ist Jameson Rook, preisgekrönter Journalist, der durch einen Deal mit dem Bürgermeister die Erlaubnis bekommen hat, für eine Dokumentation über die Polizei Detectiv Nikki Heat vom Morddezernat zu begleiten. Nikki Heat ist allerdings überhaupt nicht begeistert davon, dass ein Schreiberling ihr bei der Arbeit über die Schulter schauen darf. Und ihre Befürchtungen, dass er sich und andere gefährdet, scheinen sich bei der gemeinsamen Arbeit am Fall Matthew Starr zu bewahrheiten. Der Immobilienmogul wird ermordet. Wie Heat und ihre Kollegen und natürlich auch Rook ;) ermitteln, war er pleite, eine Versicherung hat er nicht hinterlassen, aber dafür eine kunterbunte Sammlung Kunstgestände. Mit fortschreitenden Ermittlungen erhöht sich die Zahl der Toten, die Kunstsammlung wird gestohlen und es kommt zu einem Angriff auf Det. Heat. Und dann gibt es da noch die Anziehung zwischen Heat und Rook...

Ach, ich habe wohl noch nicht erwähnt, dass Rick Castle ein fiktiver Charakter ist? :) Seinen Auftritt, wunderbar charmant dargestellt von Nathan Fillion, hat er in der ABC-TV-Show "Castle". Wer die Serie, die aktuell in der 3. Staffel bei Kabel 1 in Deutschland läuft, nicht kennt, kann "Heat Wave" natürlich auch lesen. Allerdings wird wohl der Fan der Serie mehr Freude an dem Buch haben.

Den der Ermittlung zugrundeliegende Fall finde ich gar nicht so schlecht, soviel zu diesem Thema. Die Gestaltung von Nikki Heat als Charakter geht auch in Ordnung, Rook fällt da schon deutlich flacher aus. ;) Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass Castle seiner Protagonistin die Spielwiese, auch in Bezug auf die Ermittlungen, überlässt. Sein alter ego Jameson Rook liegt häufiger daneben, ist nicht wirklich hilfreich (ausgenommen seine Kontakte *g*) und entspricht auch nicht wirklich dem kombinierenden Bestsellerautor, der schließlich seine Kriminalgeschichten logisch konstruiert, sich in diversen Fachgebieten auskennt und tatsächlich ähnliche Gedanken wie Beckett entwickelt. Ein wenig vermisse ich auch die vielgepriesenen Bestsellerqualitäten Castles, besonders in sprachlicher Hinsicht ;) - aber immerhin weiß er selbst, dass nicht alle seine Romane gut sind, wie sich aus dem Pilot der Show ergibt.

Es fällt mir allerdings schwer, die Story von "Heat Wave" und die Charaktere "richtig" zu bewerten. Zu sehr bin ich Fan der Serie und zu sehr war mein Blick auf die Handlung und die Charaktere davon geprägt, was in der Show passiert. Mal davon abgesehen, dass nicht nur Nikki Heat und Rook fiktiv sind, sonder auch Kate Becket und Rick Castle.

Ich denke wirklich, dass der Fan der Serie mehr Freude an diesem Buch hat. Immer wieder schmunzelte ich über Sätze und Aktionen, die ich aus der Serie kannte. So heißt es an einer Stelle "with a mouth playing make-believe cop", was mich sofort an Becket denken ließ und ebenso "is'nt that, what reporters do, speculate" (wobei man reporter durch writer ersetzen kann). Rook hat eine Schussweste *g*, und Kontakte u.a. zu einem Richter (ach was) und einem nicht mehr aktiven Dieb (echt!). Nett fand ich auch, dass das Haus der Familie Starr in den Hamptons "Stormfall" heißt *g*

Während ein Nichtkenner der Serie, der zufällig und/oder versehentlich über "Heat Wave" stolpert und es liest, vermutlich nicht wirklich von dem Schreibstil, der Story und den Charakteren begeistert sein wird, fand ich das Buch wegen des engen Bezuges zur Show sehr unterhaltsam. Vermutlich habe ich es bereits unter anderen Voraussetzungen begonnen und gelesen: Wie ist Castles neue, auf Becket basierende, Figur? Wie stellt er sich selbst dar? Was hat es mit der Sexszene auf sich, die in der Show erwähnt wird (Becket im Toilettenraum *g*)? etc. Und das hat Spass gemacht, auch wenn der Schreibstil manchmal meine Brauen nach oben gehen ließ, besonders wenn der Autor (Castle) über Nikki Heats emotionale Verfassung kontempliert. ;)

Was das Vokabular angeht:
Ich konnte den Sinn eigentlich immer ganz gut erfassen, allerdings fehlten mir durchaus einige Worte und Phrasen, insbesondere im - vermute ich mal - Polizeislang bzw. Alltagsslang.

Nach allem:
"Naked Heat" muss natürlich auch gelesen werden :) Und natürlich Castle schauen :D

ps
Der Roman und die Folgeromane sind wirklich nette Werbegags von ABC, die mit dem Autor Rick Castle veranstalteten realen Lesungen natürlich auch :D

Samstag, 10. September 2011

Projekt 52-2011: Tatort

Als ich mich Freitag so im Büro umschaute, realisierte ich: Hier ist ein Ort meiner Taten, also mein Tatort ;)
 

 Saris Projekt 52-2011 

Freitag, 9. September 2011

Freitagsfüller by Barbara

Ich freue mich, denn es ist Zeit für die
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Schließlich zeigen sie ziemlich gut das nahende Wochenende an. Ein Klick auf die Grafik oben bringt Euch zu Barbara, ein klick auf die untere Grafik könnte die Lesbarkeit meiner Antworten noch erhöhen :)


ps zu Nr. 1: Ich rede dort von Gartenkürbissen u.ä., an Gurken, Wassermelonen u. Zucchini z.B. brauche ich mich nicht zu gewöhnen *g*, lecker!

Mittwoch, 7. September 2011

Inside7 by Barbara

So, das ist er, der 1001. Post. Nur mal so am Rande :)

Und jetzt kommen die


Letzte Woche...  ? Was war letzte Woche? Hm... Arbeit. Oh - und Treffen mit einer Freundin am Freitagabend :)

Vorgestern... musste ich Überstunden machen und war ziemlich müde, als ich nach Hause kam.

Gestern... habe ich einen netten Online-Plauschabend verlebt :)

Heute... findet ein weiterer netter Online-Treff statt

Morgen...
steht bislang noch nichts an - abgesehen von dem täglichen Gang ins Büro :)

Übermorgen...
freue ich mich auf das nahende Wochenende.

Nächste Woche...
ist vielleicht ein freier Tag drin, mal sehen ...

hm, klingt irgendwie nach ... Arbeit :)

Sonntag, 4. September 2011

Projekt 52-2011: shabby chic

Zwei Wochen hänge ich inzwischen schon mit dem Thema der 34. KW hinterher. Mir wird sicherlich noch etwas einfallen. In der 35. KW lautete das Thema von Saris Projekt 52-2011 jedenfalls "shabby chic".

Über die abgelichteten Fliesen bin ich auch diese Woche gegangen. Über die Jahrzehnte (oder ist es inzwischen sogar ein Jahrhundert) wurden die Fliesen immer abgenutzter und schäbiger, haben jedoch aus meiner Sicht nichts von ihrem Chic verloren: 

chic shabby/shabby chic

Freitag, 2. September 2011

In der Küche: Salat

Beim gestrigen Einkauf habe ich eine Flasche Curry-Sauce mit Ananas eingepackt, da ich mich an ein leckere Möhrensalat-Variaton von Sayuri erinnert habe, bei der diese Sauce Anwendung fand. Daheim angekommen schnappte ich mir das Netbook, um noch einmal bei Sayuri nachzulesen... Ich habe es nicht gefunden, ich bin bestimmt blind!

Meine inzwischen geschnittenen Möhren, die ich schon mit der Sauce (nach Augemaß) bedeckt hatte, schauten mich an... Da gehörte auf jeden Fall noch mehr hinein, aber was?

Kurzentschlossen schnappte ich mir eine Nektarine und verhackstückelte diese in den Salat. Dann griff ich mir meinen Tabuleh-Rest (die Mischung mit Minze und Zitrone) und bereitete ihn zu, ließ ihn quellend abkühlen. Dann vermengte ich meine Möhren-Currysaucen-Nektarinen-Mischung mit dem Tabuleh. Fritsch gemahlenes Salz und auch Pfeffer hinzu. Angesichts der sowieso schon anbeuterlichen Kombination von minz-zitronen Tabuleh und Curry-Ananas-Sauce gab ich noch eine kleine Prise Kümmel hinzu, die sicherlich auch nicht (mehr, *grins*) schaden.

Ich war etwas überrascht, dass mir diese Kombination beim Abschmecken zusagte - nur gegen den für meinen Geschmack leichten Säureüberhang musste ich etwas tun. Honig? Keiner mehr im Haus! Dunkle Balsamico-Creme wollte ich (wegen der Farbe) eigentlich auch nicht dazu geben. Aber ich hatte ja noch Grafschafter Karamelsirup (im Gegensatz zum Rübenkraut mag ich den Karamelsirup nicht so gern auf Brot, wie ich festgestellt habe)!. Also gab ich nach Geschmack auch noch den Karamelsirup, der gar nicht so stark nach Karamel schmeckt, wie ich finde, in meinen Salat und ließ ihn noch etwas durchziehen.


Mir hat es geschmeckt :)

Aber ich würde doch gerne wissen, wie Dein Rezept lautete, Sayuri :)

EDIT:
Es ist möglicherweise auch aus eine Mixtur aus den Vorstellungen von Sayuri und Winterkatze :)

via J.M. Fonollosa: Miau-Comic (Nr. 196) mal wieder :)

Schon wieder hat der Comic-Autor und -Zeichner José Miguel Fonollosa einen herrlichen Miau-Comic auf seinem Blog veröffentlicht:

alle Rechte bei: José Miguel Fonollosa (http://miaucomic.blogspot.com/)

Ich habe nach diesen Kuschelaktionen übrigens auch häufig einen kleinen Bart ... keine Ahnung, wie das kommt :)

Freitagsfüller by Barbara

Ich sehe gerade blauen Himmel, indierekt Sonne (das Fenster geht nach Norden). Das sieht doch wettermäßig für das Wochenende vielversprechend aus (heute morgen waren es allerdings herbstliche 7° C, als ich erstmals aus dem Haus ging). Und sichtbar eingeleitet wird das Wochenende auch durch den 
 
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Donnerstag, 1. September 2011

Oh je ...

es ist der 01.09.2011 und im örtlichen Lebensmittelmarkt bot sich mir heute dieses Bild:






Ich finde das schlichtweg zu früh. Es wurde ja noch nicht einmal die Uhr wieder auf Winterzeit umgestellt (auch wenn ich die Uhrenumstellungen nicht mag). Werden die Ostersachen 2012 dann auch schon 2011 in die Läden gebracht? *den Kopf schüttelt*