Mittwoch, 31. August 2011

gerade gesehen

... eine Frau, zwischen 40 und 50, die die Treppe draußen vor dem Fenster hinuntereilt. Es regnet. Sie trägt eine Jacke, aber keine Kopfbedeckung. Ihr hinterher flitzt ein Junge, vielleicht 13 Jahre alt. Er - ebenfalls ohne Kopfbedeckung und zudem ohne Jacke - trägt einen aufgespannten Regenschirm und versucht, nicht nur mit der Frau Schritt, sondern auch ihr schützend den Schirm über den Kopf zu halten. Er befindet sich hierdurch nicht mehr unter dem Schirm.

Lieb!

Nass wurden allerdings beide ;)


Inside7 by Annelie

Ui, ich habe zwei Monate ausgesetzt! Damit ist heute Schluss:


vor meinem Fenster... zwitschert gerade ein Amsel.  

in meinen Gedanken... bin ich gerade ganz bei den Inside7 :)  

nicht vergessen... sollte ich, dass auch im Keller noch Leergut steht.

bemerkenswert... finde ich die Fähigkeit, temporär Tatsachen auszublenden oder zu ignorieren  - und ich schließe mich dabei nicht aus.
 
ausgeräumt... habe ich zuletzt meine Speisekammer ;)

Höflichkeit... , wenn vorhanden und gewährt, ist inzwischen eine extra Erwähnung wert. Unhöflichkeit ja auch. Ist jedes Auftreten o.ä., das weder als höflich noch unhöflich bezeichnet wird, dann ... neutral?

auf den Ohren...  liegen schon wieder meine Ohren auf, was baldigen Friseurbesuch bedeutet ;)

Samstag, 27. August 2011

In der Küche: pures Hüftgold

Vorhin habe ich feststellen müssen, dass dringend der Becher Schlagsahne und auch ein Becher Naturjoghurt verbraucht werden müssen. Was tun, wenn man keine Lust zum Einkaufen hat und dennoch irgendetwas fabrizieren will? Ich habe mich also auf den Weg in meine erst gestern aus- und aufgeräumte Speisekammer gemacht mit dem Ergebnis, dass auch dort im Grunde nichts mehr zu finden war.

Okay, Vanillinzucker war da, aber kein Sahnesteif, dafür noch ein Päckchen Pulvergelatine. Und ansonsten... oooh gähnende Leere. Also noch die Schublade mit den Müslipackungen aufgemacht. Und dort fand ich - sehr systematisch - noch eine Packung Getränkepulver Orangengeschmack. Das erinnerte mich an Click-Torte (Click: Getränkepulver in der früheren DDR). Einen Kuchen oder Boden habe ich allerdings nicht gebacken...

Nein, ich fing einfach mal an, der Sahne auf den Allerwertesten zu schlagen (mit nichtexistentem Sahnesteif, aber auch ohne Gelatine, da dort stand, man solle das Pulver erst nach dem Schlagen hineintun).

Dann schnappte ich mit den Joghurtbecher und gab ihn zu der geschlagenen Masse, großzügig das Getränkepulver hinzu, einrühren, abschmecken. Auf zusätzlichen Zucker kann man dann getrost verzichten. :) Aus der Speisekammer habe ich mir dann noch die dort gesehenen Back-Schokostreusel geholt und auch diese noch in die Creme gegeben, dann nach Geschmack noch etwas Getränkepulver und pi mal Daumen eine halbe Tüte von diesem Gelatinepulver. Ich habe keine Ahnung, ob das etwas bringt oder nicht :)


Die Creme kann man einfach so löffeln. Sie ist natürlich unglaublich mächtig und geht sofort auf die Hüften *lach* Im Grunde ist sie als Topping für eine aus Boden und frischen/eingemachten Zitrusfrüchten gemachte Torte gedacht, natürlich als dünnere Schichte aufgetragen.

Ein bisschen habe ich mir gleich gegönnt. Eine Schale habe ich abgefüllt, um heute abend und morgen etwas zu naschen *denktnichtandieFolgen* :) und eine Schale habe ich experimentell ins Tiefkühlfach gepackt. Mal sehen, ob das Durchfrosten etwas Genießbares ergibt. Ich werde berichten ...

EDIT Sonntag 28.08.2011
Inzwischen habe ich die Schale aus dem Tiefkühlfach geholt. Die Masse hat eine feste Konsistenz bekommen (übrigens war auch die Creme im Kühlschrank "fester", die Gelatine hat wohl auch dort gewirkt). Sie ist auf der Zunge nicht sandig, allerdings ist es auch kein cremiges Eis geworden. Mich erinnerte es etwas an Cassata-Eis (Sahnegefrorenes).

Geschmacksmäßig muss ich sagen: Zwar schmeckt mir die Creme frisch besser, aber gefrostet gefiel sie mir auch sehr gut. Zumal sie in der Eis-Form den Vorteil hat, nicht so schnell zu verderben . Und: Das "uff-mächtig" Gefühl stellt sich nicht so sehr ein (ist das jetzt ein Vor- oder ein Nachteil? *lach*).

Donnerstag, 25. August 2011

"Die Hexe" (Schwestern des Mondes Bd. 1) von Yasmine Galenorn

Letztens gab es hier vor Ort eine Aktion: 4 Bücher für 10 Euro. Eine Freundin konnte ich zu einem Thriller überreden *g*, während ich zwei Harry-Dresden-Romane von Jim-Butcher fand und aus purer Neugier auch diesen ersten Band der Schwestern-des-Mondes-Serie mitnahm.

Worum geht es ("Klappentext"-Zitat)?
Die Hexe „Mein Name ist Camille. Ich bin eine Hexe. Zugegeben, meine Zauber neigen dazu, sich gegen mich selbst zu wenden – aber ich schaffe es trotzdem, den Bösen kräftig in den Hintern zu treten. Meistens jedenfalls …“ Weil ihre Mutter nur ein Mensch war, haben es die Schwestern Camille, Delilah und Menolly in der Anderwelt nie leicht gehabt. Daran ändert sich wenig, als die drei von ihrem Arbeitgeber, dem Anderwelt Nachrichten Dienst, auf die Erde strafversetzt werden. Doch dann findet der Dämonenfürst Schattenschwinge einen Weg, um die Grenzen seines unterirdischen Reichs zu überwinden – und auf einmal liegt das Schicksal der Menschheit und der Feenvölker in den Händen der Schwestern …

Nachlese
Erhofft hatte ich Fantasy gepaart mit Spannung und Humor. Die Autorin hat sich bemüht.

Camille ist eine - natürlich - umwerfend ausschauende Halbfee-Hexe, schwarze lange Haare, kurvenreiche Sanduhr-Figur und 80 DD "Titten" (Wortwahl der Übersetzerin und vermutlich auch der Autorin). Ihre Zauber verlaufen in der Tat regelmäßig nicht so, wie sie es erwartet: Z.B. ging ein Unsichtbarkeitszauber schief, nur die Klamotten, nicht Camillle selbst, wurde unsichtbar, was der Ich-Erzählerin im Roman den Grund für die vorstehende Beschreibung liefert. Camille ist wie ihre Halbfee-Schwestern, die beide jeweils ihr eigenes Päckchen zu tragen haben (keine Hexen), Agentin des Anderwelt Nachrichten Dienstes AND. Um den Job zu tarnen führt sie einen Buchladen - die Existenz von Feen und anderen Geschöpfen der Anderwelt ist den Menschen bekannt.

Als es nun zu mysteriösen Todesfällen kommt, an denen eindeutig Dämonen der Unterwelt beteiligt sind, die wiederum überhaupt nicht in der Menschenwelt sein dürften, beginnen Camille und ihre Schwestern zusammen mit dem Vollblutmenschen Chase, Polizist, AND-Kontaktmann u. Begründer einer speziellen TaskForce, mit den Ermittlungen. Sehr bald erfahren sie, dass ein mächtiger Dämon versucht, mithilfe von 9 Teilen eines in der Menschenwelt zerbrochenen Siegels die Welten zu unterwerfen und Späher ausgesandt hat, um diese Gegenstände zu bekommen. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit um den ersten Teil in deren Verlauf Camilles Ex auftaucht, ein weiterer verführerischer Fremder und ein Drache ...

Meinen Geschmack hat die Autorin nicht getroffen.

Der Humor war nicht meiner. Mich brachten weder Wortspiele (z.B. wie "Er spricht höllenisch, nicht hellenisch") zum Schmunzeln noch der vorstehend schon genannte schiefgelaufene Zauber und auch nicht die Slapstickeinlagen.

Auch inhaltlich irritierte mich manches: So betritt Camille zu Beginn des Romans den Buchladen, um ihn zu öffnen und Chase erscheint mit Nachrichten. Er ist also der erste Besucher überhaupt. Und dann heißt es "Ich blickte mich um. Es war noch früh. Keine Kunden. Wir konnten uns ungestört unterhalten." Als würde Camille, während sie im Laden steht und sich mit Chase unterhält, nicht mitbekommen, wenn sich die Tür erneut öffnet ...Oder dass Camille allen vorbetet, dem Drachen nicht die Namen zu verraten, um dann ein paar Schritte vom Drachen entfernt drei Namen von dort auch befindlichen Menschen (u.a. denjenigen ihrer Schwester) auszusprechen. Ich tippe ja mal, dass so ein toller Drache nicht nur gut sehen, sondern auch richtig gut hören kann...

Die Charaktere haben mich auch nicht wirklich vom Hocker gerissen. Camille ist halt auch ohne Glamourzauber ein heißer Feger, hat zugegebenermaßen aber auch Führungsqualitäten. Ihre Charakterstärke soll wohl u.a. dadurch gezeigt werden, dass sich Trillian von sich aus verlassen hat - allerdings kann sie weder MakeUp, noch Dessous oder Kaschmirpullover widerstehen (auch wenn der Anschein vermittelt wird, man müsse auf das Geld achten, vgl. die Möbelfrage) und erst Recht nicht Trillian etc. Trillian ist ein Bad Boy, viel mehr ist da nicht hinzuzufügen. Zu den Schwestern, denen die Autorin offenbar jeweils weitere Bände widmet, will ich hier nicht viel sagen, außer: Yasmine Galenorn legt schon eine Basis für Delilah u.Menolly an, die in den weiteren Teilen dann wohl ausgebaut wird. Interessant fand ich die Figur der "Leichenzunge", die die Autorin kreiert hat! Ansonsten werden diverse Mythologien gemixt: Asiatische Drachen, Feen, Dämonen, Hexen, Vampiren, Großmutter Kojote ...nun, da sollte für jeden was dabei sein.

Was sicher an mir liegt: Mich nervt der ständige sexuelle Unterton in diesem Fantasyroman. Natürlich werfen alle Männer und sogar der Drache mehr als ein Auge auf Camille und machen mehr oder weniger direkte Angebote, selbst beim ermordete Jocko wird seine Wirkung auf Frauen extra betont. Dies war neben der gelegentlich und dadurch um so mehr aus dem sonstigen Sprachgebrauch herausfallenden kräftigen Wortwahl, Camilles Outfit beim Barbesuch, der Metapherwahl beim Sex (Suchen des Grals, Stürzen in den Abgrund) schlicht ein Tick zuviel für meinen Geschmack. Aber das wird, wie bei dem Humor, jeder Leser selbst bewerten müssen.

Das Buch war im Großen und Ganzen gut wegzulesen und der rote Faden der Handlung bildet zwar ein paar Schlingen, es gibt aber keine dicken Knoten. Meine Neugierde ist jedenfalls durch die Lektüre dieses ersten Bandes vollständig befriedigt, weitere Teile dieser Reihe werde ich mir nicht anschaffen.

Montag, 22. August 2011

via J.M. Fonollosa: Den Tagesablauf muss ich einfach zeigen :)

Die Miau-Zeichnungen des Comic-Autors und -Zeichners José Miguel Fonollosa finde ich einfach nur klasse! Eigentlich könnte ich ständig sein Web-Comics hier einstellen.

Und heute (klick) kann ich mal wieder nicht wiederstehen:
alle Rechte bei: José Miguel Fonollosa (http://miaucomic.blogspot.com/) 
 
Obwohl mir dieser Tagesablauf der Katze auch sehr bekannt vorkommt, musste ich dieses Mal sofort an die Winterkatze denken. Das dürfte u.a. mit diesem Winterkatzen-Post (klick) und zugehörigen Kommentaren zu tun haben.

Sonntag, 21. August 2011

Foto-Impressionen: Fundstücke

In der vergangenen Woche habe ich diese zwei Motive gefunden:

Über Nr. 1 bin ich auf meinem Botengang "gestolpert". Ich war in Versuchung, sie mitzunehmen, aber vielleicht werden sie für ein Aschenputtel benötigt.



Nr. 2 habe ich neben der Hauseingangstür "meines" Wohnhauses gefunden. Als ich nach der Mittagspause wieder herunter kam, war sie nicht mehr da. Ich hoffe, das Tierchen stach keinem Vogel "ins Auge" ...


Projekt 52-2011: Unterwasserwelt

Ha! Dieses Mal bin ich wieder pünktlich, wenn auch am letzten Tag. Dabei hätte ich das Foto schon Anfang der Woche machen können - oder auf dieses frühere Projektfoto (klick) verweisen können. Aber das wäre ja sehr einfach gewesen.

Da ich kein Aquarium mehr habe und diese Woche auch nicht zur/mSee kam, habe ich mir meine Erinnerungsstücke vor die Kamera geholt, die an den heimatlichen Ostsee-Strand gespült wurden und zumindest teilweise der Ostsee-Unterwasserwelt entstammen:

(Ein Klick auf das Foto ...)



zu Saris Projekt 52-2011.

Freitag, 19. August 2011

Freitagsfüller by Barbara

Die Woche fühlte sich kurz an, was an meinem freien MittWoch gelegen haben dürfte, der mir gut tat :) Jetzt geht es mit Riesenschritten Richtung Wochenende und der
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ist ein erstes Anzeichen dafür. :) Ein Klick auf die Grafik oben bringt Euch zu Barbara, ein klick auf die untere Grafik könnte die Lesbarkeit meiner Antworten noch erhöhen :)

zu Frage 5 (klick)

Mittwoch, 17. August 2011

Projekt 52-2011: Durch die rosane Brille

Eine Woche zu spät bin ich schon wieder mit diesem Thema der 32.Woche von Saris Projekt 52-2011.

Hm "Durch die rosane Brille"!? Ich hatte in der 32.Woche ein Foto geschossen, war mir aber nicht sicher, ob ich es verwenden würde. Andererseits: Noch immer habe ich keine wirkliche Idee, wie ich das Thema umsetzen soll. Durch eine rosane Brille schaue ich derzeit nicht, weder übertragen noch tatsächlich. Aber -und deswegen habe ich das in der 32. Woche geschossene Foto doch verwendet - durch dieses Motiv brauche ich auch keine. ;)


I'm in english-Challenge: "The Cat who tailed a Thief" by Lilian Jackson Braun

Dieses Mal handelt es sich bei dem gelesenen Buch um ein Bibliotheksbuch, und zwar eine ältere Auflage dieses Buches:

Worum geht es?
Eine Serie von Diebstählen hält das Städtchen Pickax in Atem. Zunächst sind es nur Kleinigkeiten, die spurlos verschwinden. Doch eines Tages ist die Geldkassette mit dem Vermögen des örtlichen Bridgeklubs nicht mehr da. Jim Qwilleran, der schnauzbärtige Journalist mit der Schwäche für zwei Siamkatzen namens Koko und Yum Yum, ist sich ziemlich sicher, daß ein kürzlich nach Pickax gezogenes Ehepaar hinter der Sache steckt. Denn mit dem Eintreffen von Danielle und Willard Carmichael fingen auch die Diebstähle an...

Nachlese
Es ist nicht der erste Roman, den ich aus Lilian Jackson Brauns "Die Katze, die..." Serie las, aber zumindest der erste im Original ;). Was ich an diesem Roman feststellen konnte, war, dass man diese Serie ohne Reihenfolge lesen kann: Bei diesem Roman handelt sich nämlich um Band 19 (ich habe bislang Band 1 bis 3 gelesen), aber so ist das halt mit dem Bibliotheksbestand. ;) Aber, obwohl man die Romane ohne Reihenfolge lesen kann, würde ich doch gern wissen, wie Qwilleran Polly kennenlernte oder unter welchen Umständen YumYum eingezogen ist, um nur zwei Beispiele zu nennen. Eine Auflistung der Reihe gibt es übrigens hier (klick) in der deutschen Wikipedia (danke für den Hinweis, Winterkatze!).

Wie in den mir bislang bekannten drei Romanen dieser Reihe geht es auch dieses Mal um die Aufdeckung des Verbrechens, aber es ist kein Kriminalroman im klassischen Sinne. Obwohl Qwilleran als Protagonist betroffen und natürlich auch neugierig ist und es sich auch nicht nehmen lässt, Leute zu befragen und eigenen Vermutungen nachzugehen - wobei auch Kokos bereits bekannte Spürnase von ihm nicht außer Acht gelassen wird -, finden keine klassischen Ermittlungen statt. Der Leser erfährt eher mehr von Qwillerans privates und gesellschaftlichen Leben. Letzteres wird natürlich durch die Ereignisse berührt. Pickax ist schließlich eine überschaubare Gemeinde, in der eigentlich nichts Schlimmes passiert. Ob er nun an einem Dinner teilnimmt (Speisenpräsentation) oder in einem Klub aufgenommen wird (man erfährt mehr über das schottische Outfit) - der Leser ist dabei. Vor diesem Hintergrund wird Qwilleran und mit ihm der Leser in die Ereignisse einbezogen.

Dieses Setting mag manchem Leser liegen, manchem nicht. Bei diesem Roman war ich teils gut unterhalten, teils genervt. Da ich bereits etwas aus der Reihe gelesen hatte, wusste ich ja, womit ich zu rechnen hatte. Mehr und mehr nervte mich allerdings, dass die Autorin sich ständig so viel Zeit für die gediegene antike oder anderweitig wertvolle Möblierung und das Inventar von Häusern nahm. Ganz Pickax scheint aus wohlhabenden Leuten zu bestehen oder zumindest aus solchen, die sich wie auch immer diese Prachtstücke leisten können oder geerbt haben oder geschenkt bekamen. Ganz ehrlich, nach dem dritten Haus, in das Qwilleran ging, fing ich an zu denken: Ah, toll, die haben auch Möbel aus dem X. Jahrhundert und bestimmt war wieder Fran Brodie beschäftigt (stimmte auch). Bei der nächsten Schilderung rollten gedanklich meine Augen nach oben ... Ich denke, das war mit ein Grund, weshalb ich für die 217 Seiten so lange brauchte, nämlich drei Anläufe verteilt über eine Woche. Es kann natürlich auch daran liegen, dass ich einfach nicht in der richtigen Stimmung für dieses Buch war (ironiefrei).

Was die englische Sprache anging, so war sie vokabeltechnisch dieses Mal wieder eine andere Herausforderung. Das hatte mit dem essens- und möbeltechnischen Details zu tun. ;) An einer Stelle habe ich gerätselt und weiß noch immer nicht, was der Passus bedeutet. Es geht um Folgendes:

Qwill ist auf einer Weihnachtsfeier und unterhält sich. Es geht um den Diebstahl des Gewinntopfes und dessen Wert. Hixi Rice sagt dann: "According to the denomination of the bills, it could be as much as two thousand ... Do you have a noodle, Qwill". Hierauf antowrtet Qwill: "Yes. Let's get some ham sandwiches before the vultures from the city room eat them all." Mir erschließt sich nicht die Bedeutung der Phrase "Do yo have a noodle?". Es wird wohl nichts mit Nudeln zu tun haben. Vielleicht könnte es ja in die Richtung "etwas im Hinterkopf behalten" gehen. Hat jemand von Euch eine Idee?

Im Ergebnis muss ich sagen, dass mich dieser Roman nicht vom Hocker gerissen hat. Ich glaube nicht, dass es daran lag, dass mir ein Teil der Entwicklung in Pickax und von Qwill fehlte. Obwohl diese Reihe ja davon "lebt", dass die skurrilen Charaktere und deren Leben in den Vordergrund rücken, hatte ich das Gefühl, dieser Roman würde zu sehr in Nebensächlichkeiten driften. Der Humor, den ich in den ersten Teilen der Reihe gefunden habe, ist auch in diesem Roman enthalten und brachte mich zum Schmunzeln, aber in der Gesamtschau "half" das auch nicht.

Obwohl ich "The Cat who tailed a Thief" nicht berauschend empfand, ist das für mich kein Grund, nicht die frühere Teile dieser Reihe weiterzulesen, falls sie mir über den Weg laufen. Denn schließlich war dies Band 19 und bis dahin könnte ich ja noch einige Bände entdecken. ;)

Freitag, 12. August 2011

Freitagsfüller by Barbara

Ganz fix auf dem Weg ins Wochenende noch den
 
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Ein Klick auf die Grafik oben bringt Euch zu Barbara, ein klick auf die untere Grafik könnte die Lesbarkeit meiner Antworten noch erhöhen :) (auch dieses Mal war die Tinte noch nicht ganz trocken *g*).

Mittwoch, 10. August 2011

schon wieder die MuMs :)

Ja, es ist schon wieder ein Katzenpost.

Aber schaut mal selbst, was am 07.08.2011 "los" war - Ich habe das zum ersten Mal bei meinen beiden Jungs gesehen und mich riesig gefreut :) Der Clip ist zwar etwas dunkel, aber besser als gar nichts :)



Das ging übrigens noch so weiter *g*

Kurz vorher gelang dieses Foto :)

Dienstag, 9. August 2011

In der Küche: Eisiger Versuch

In der Werbung habe ich in letzter Zeit immer mal wieder so ein Pulver gesehen, mit dem man ohne Eismaschine lecker Fruchteis machen könne. Als ich am vergangenen Samstag einkaufen war und mich sowohl schöne rote Johannisbeeren anlachten, als auch das besagte Pulver in den Korb fiel, stand der Entschluss fest: Austesten.

Obwohl die 500 g Johannisbeeren sehr gut mit dem ganzen Eispulverpäcken gewichtsmäßig harmonierten, habe ich für meinen Test die Portionen halbiert. So hätte ich misstrauisches Wesen immer noch leckere 250 g Johannisbeeren, die ich mit Joghurt oder Quark genießen könnte.

Ran ans Werk:


Ich  musste zunächst feststellen, dass der hohe Becher auf dem ersten Bild nach Einfüllen des Eispulvers nicht mehr so gut geeignet war: Man sollte immer auch Luft mit dem "Zauberstab" in die Masse bringen und für das Handling war dann irgendwie nicht mehr genug Platz. Dann bemerkte ich, dass auch das Umfüllen in das halbwegs hohe (etwas mehr als Daumenlänge) Plastikbehältnis auf dem zweiten Foto nicht so ganz glücklich war (bin ich nicht clever *g*). Meine Schürze könnte ein Lied davon singen, aber sie gurgelt gerade in der Waschmaschine.

Dennoch hatte ich nachher die fragliche Masse fertig. Und nein, ich habe keine Farbstoffe dazugetan :) Was die restliche Chemie angeht empfehle ich einen Blick auf das Eispulver *kichert*.

Abfüllen, einfrieren für mindestens 18 Stunden und das Ergebnis am Sonntag zum Nachtisch austesten ...

Hm...

Wer mich kennt und das letzte Foto genauer betrachtet hat, wird schon mein erstes "Problem" erkennen. Eine versiertere Küchenforscherin hätte dieses Problem wohl auch bereits am Anfang gelöst - mir fiel es viel, viel zu spät ein, dass ich die Johannisbeeren vielleicht vor dem Vermengen mit dem Eispulver hätte pürieren und dann durch ein Sieb streichen sollen. Da ich das nicht getan hatte, schauten mich am Sonntag aus der Eisschale viele "Augen" an - Minikerne, die ich wirklich überhaupt nicht mag.

Im Sinne der Forschung habe ich mir aber dennoch ein paar Löffel des selbst gemachten Eises zugeführt und muss sagen:

Das ist nicht mein Eis. Mal abgesehen von den (vermeidbaren) Kernen war es mir persönlich zu süß. Dabei hatte ich mich schon für säuerlichere Früchte entschieden (verrückterweise mag ich aber z.B. süßes Schokoladeneis ...). Dann war da noch die Konsistenz - zwar fest etc., aber das Eis auf der Zunge war so... so... *seufz*. Es war NICHT sandig, aber es war auch NICHT cremig. Es war irgendetwas dazwischen und so gar nicht mein Ding. Also habe ich die Forschung Forschung sein lassen und mein eisiges Experiment aus Eigennutz damit beendet, den Inhalt beider Schalen zu entsorgen. Wie glücklich war ich später am Tage über meine restlichen Johannisbeeren und den Joghurt :)

Ich glaube übrigens nicht, dass ich mit anderen Früchten und diesem Fruchteispulver noch einmal einen Versuch starten werde.

Merlin, der mit während meiner Schaumschlägerei am Samstag in der Küche Gesellschaft geleistet hatte, setzte seine eigenen Prioritäten. Ich war gerade dabei, die Kamera wegzulegen, daher ist das Foto auch ziemlich unscharf: 

Beide Thrive-Dosen purzelten dann auch auf den Boden, gingen aber nicht auf :) Und bis Merlin etwas aus ihnen bekam, musste auch erst ein halber Tag vergehen.Er denkt sonst noch, er kann das immer so machen ;)

Montag, 8. August 2011

Gedanken zum Weltkatzentag, MuMs-Fotos

Okay, wie viele andere Katzen-Freunde brauche ich keinen Anlass, um Merlin und Marlowe wertzuschätzen und mit ihnen zu katzeln :) Und ich brauche - ebenfalls wie viele andere - eigentlich auch keinen besonderen Tag, um zu wissen oder zu sagen, wie sehr die beiden mein Leben bereichern, auch wenn es manchmal Bereicherungen sind, die ich nicht so gern habe - Katzengrasentladungen zum Beispiel. ;)

2002 soll der Aktionstag "Internationaler Tag der Katze" vom IFAW und Tierschützern ins Leben gerufen worden sein, um auf die Missstände rund um streunende Katzen aufmerksam zu machen. Bei net-tribune (klick) lese ich, dass die IFAW und auch andere Tierorganisationen von diesem Aktionstag in Sachen "Begründung" nichts wissen (sicher haben sie aber nichts gegen ihn ;) ). Ehrlich gesagt, es ist mir egal, wer diesen Tag nun ins Leben gerufen hat. Denn obwohl es ihn seit 2002 gibt und er - und sein Anlass - u.a. durch Presse, Tierschutz und Internet einem größeren Publikum bekannt wurde, hat sich an seiner Aktualität seit 9 Jahren leider nichts geändert.

Noch immer gibt es Massen verwahrloster, streunender, ausgesetzter, misshandelter und dabei auch zu Tode kommender Katzen. Manches davon beruht auf bewussten Taten (man denke nur an die Meldungen von Menschen, die lebende Katzen in Schließfächer oder Müllcontainer stecken oder mit Wasserstrahlen misshandeln etc.), manches auf Gedankenlosigkeit (so gibt es z.B. noch immer Menschen, die tatsächlich glauben, eine Katze müsste vor einer Kastration tatsächlich einmal trächtig gewesen sein oder die unterschätzen, ab wann Katzen fortpflanzungsfähig sind). Manchmal ist es krankhafte Tierliebe (z.B. animal hoarding), manchmal Geldmangel für Kastrationen (ob nun tatsächlich oder vorgeschoben). Es gibt noch etliche Beispiele falsch verstandener Tierliebe, Tierquälerei und von Gedankenlosigkeit oder Gleichgültigkeit - und sie betreffen nicht nur Katzen.

Wie für viele andere bedeutet das auch für mich und nicht nur heute, über den Umgang mit Haus-, Nutz- oder Wildtieren nachzudenken und mich anzupassen (mir schmeckt Fisch und Fleisch), Tierhilfen (ob Tafel, Tierheim, Sach- oder Geldspende oder durch Informationsweitergabe) zu unterstützen, mich zu infomieren, sachgerechte Ratschläge zu geben (wenn ich es kann), aber sie auch anzunehmen und umzusetzen ...

Mal "kurz" nebenher:
In der WeltOnline habe ich diesen (klick) Artikel gelesen. Ich kenne natürlich die konkrete Pressemitteilung nicht und auf der Produktangebotsseite der Versicherung habe ich auch nichts in dieser Richtung (Pressemitteilungsinhalt) gelesen. Würde dort tatsächlich eine solch pauschale Empfehlung von "Fertignahrung" durch diese Tierärztin erfolgen, so fände ich das bedenklich (die Fütterungsfrage ist "einfach" komplex und sollte aus solchen Kurzvorstellungen und Angeboten für Tier-Krankenversicherungen vielleicht besser rausgelassen werden, bevor man so pauschaliert,  meiner Ansicht nach jedenfalls). Mich hat der Artikel neugierig genug gemacht und ich habe ein Kurz-Angebot der fraglichen Versicherung online erstellen lassen (ich habe also keinerlei Vergleiche zu anderen Versicherungsunternehmen angestellt):

Bei einer Vollversicherung werden aktuell 80 %
- der ambulanten u. stat. Kosten (max pro Versicherungsfall 1000 EUR) und
- der chirurgischen Eingriffe unter Narkose u. deren Nachbehandlung (max. 3000 EUR pro Versicherungsfall) bei Krankheit u. Unfall erstattet. Das Limit pro Versicherungsjahr liegt übrigens bei 4000 EUR (was die beiden vorhergehenden Zahlen doch deutlich relativiert) und die Versicherung würde für eine 4 Jahre alte gechipte Hauskatze bei Abschluss über 3 Jahre (also mit Rabatt) monatlich 17,20 EUR kosten.

Natürlich sind verschiedene Voraussetzungen (vorhandene Impfungen z.B., nur für "privat") zu erfüllen und zudem einige Dinge nicht versichert. Selbst bezahlt werden müssen z.B. Impfungen, Zahnsteinentfernungen, Diät- und Ernährungsfuttermittel (sehr schön angesichts der vorstehend erwähnten pauschalen "Fütterungsempfehlung"). Es gibt diverse Einschränkungen im Bereich Trächtigkeit, Kastration, Krankheiten und Unfälle vor Versicherungsabschluss (ich vermute, dass dies auch deren Folgeerscheinungen umfasst) und natürlich sind ein paar Erkrankungen wie z.B. Radius curvus, Hüftgelenksdysplasie (HD), Progressive Retina-Atrophie (PRA), erweiterte Lidspalte, Crabiomandibuläre Osteopathie (CMA) oder angeborene Fehler wie  Megaösophagus oder  Nabelbruch etc. nicht vesichert. Meine Aufzählung hier ist nicht vollständig.

(Falls es nicht deutlich geworden ist: Das ist keine Werbung für diese konkrete Versicherung und ich beabsichtige auch nicht, sie für die MuMs abzuschließen ;)).

Aber ich war ja bei einem anderen Thema und nehme den "Weltkatzentag" jetzt doch zum Anlass für Folgendes

Allen Menschen, die sich in oder mit Tierhilfs- bzw. Tierschutzorganisationen engagieren, aber auch all diejenigen, die ohne solche Dachorganisationen privat aktiv sind (z.B. auf Blogs, durch Weitergabe von Informationen an Behörden,  Aufnahme von Pflegetieren, Einrichtung privater Hilfestationen oder Spazierengehen mit Tierheimhunden etc.), ob man es nun nach außen hin sieht oder nicht: Respekt und Danke! Ich kann mir manches, aber sicher nicht alles vorstellen, was Ihr alles sehen müsst, gegen welche Schwierigkeiten/Windmühlen Ihr kämpft, wie Ihr hoffentlich Kraft schöpft beim Anblick geretteter, gesundender, lebensfroher Tiere, und ich hoffe, dass Euch mehr und mehr Menschen unterstützen und Eure Kraft und Motivation nicht nachlässt (ich wünschte, ich könnte zum "Anlass" optimistischer in die Zukunft blicken).

Und zum Abschluss noch Fotos meiner beiden Helden :)

 (Ein Klick auf die Bilder dürfte ihnen wie immer mehr Größe verleihen)
ein neueres Foto


Und eine recycelte ältere Collage :)

Sonntag, 7. August 2011

Foto-Impressionen

Alien?

Vorschläge?
:)

Freitag, 5. August 2011

Freitagsfüller by Barbara

Am Montagabend kam das Bibendum bei mir vorbei, gestern habe ich einen wunderschönen Tag mit Sayuri verbracht. Klasse :) Wenn sich jetzt noch ein wenig der Arbeitsanfall im Büro normalisieren würde ... ;) 
 
Jedenfalls habe ich mir diese Woche auch endlich wieder Zeit genommen für den
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Ein Klick auf die Grafik oben bringt Euch zu Barbara, ein klick auf die untere Grafik könnte die Lesbarkeit meiner Antworten noch erhöhen :) (dieses Mal war die Tinte noch nicht ganz trocken *g*).


Mittwoch, 3. August 2011

S%&T%D§I&!$ARGH!!!!

Man nehme ein Bürohaus, dessen Treppe zur Hauseingangstür gerade gestrichen wird. Es ist ein Fachmalerbetrieb beschäftigt. Es hängt an der Tür und unten vor der Treppe ein passendes Hinweisschild. Auf Bitten der Fachfirma ist die vordere Tür etwas geöffnet, damit die Türkante gestrichen werden und trocken kann. Letzteres sorgt für einen kräftigen Farbgeruch durch das ganze Haus sorgt, da es sich ja um ein altes Gebäude mit Holztüren und entsprechenden Türspalten handelt. Sämtliche Hausbewohner, Büromitarbeiter und natürlich Besucher wie Mandanten müssen durch die hintere Tür des Hauses (übrigens keine Büroklingel).

Jetzt füge man einen Maler hinzu, der die hintere Tür offenbar heute mit Weißlack überstreichen soll. Durch diese Tür müssen  ja gerade alle Hausbewohner, Büromitarbeiter ...

Nun kombiniere man dies mit einem Mandanten, der von der Büroangestellten wieder durch diese hintere Tür (die geschlossen war) hinausgeleitet und dort vor der Tür verabschiedet wird.

Muss ich wirklich etwas zu dem Ergebnis schreiben?

Es gab keine Ansage an die Hausbewohner oder Büroinhaber/-mitarbeiter, die erkennbar für (alle) Maler seit morgens im Haus beschäftigt sind und die auch Kundenbesuche haben. Es gab auch kein Hinweisschild außen an der Tür für etwa kommende Besucher ...

Vielleicht sollten wir alle riechen, dass die Tür von außen gestrichen wurde.

Wären es die Finger oder die Hand gewesen, die ein weißer Lack verziert, was solls. Leider ist aber meine wunderschöne heißgeliebte im letzten Jahr gekaufte Leinenbluse in graugrün, die luftig geschnitten ist und sich daher bei Wind auch etwas bewegt, gegen die frisch weiß lackierte Tür gekommen.

Auf das "Fleckproblem" angesprochen meinte der Maler zu mir, ich sollte sie heiß waschen. Klar, und danach kann ich die Bluse Barbie anziehen, wobei noch nicht einmal klar wäre, ob die Lackflecken raus wären. Ich kenne mich mit Lack-Fleckentfernung gar nicht aus und habe die Bluse zur Reinigung gebracht. 50 : 50 Chance, dass man die streifigen Flecke herausbekäme, vermutlich aber auch dann mit generellem Farbverlust der Bluse. Ich werde es nächste Woche wohl erfahren. Ihr glaubt gar nicht, WIE sauer ich war. Das mag für manche "bloß eine Bluse" sein, aber dieses Stück hat auch seine 45 Euro gekostet und das ist ganz schön viel. Mal abgesehen davon, dass ich das Teil liebe und es mir auch farblich gut steht. Und obwohl ich bei der Autofahrt mich nicht angelehnt habe, ist natürlich auch noch Farbe auf den Autositz gekommen (ich musste ja erst nach Hause, damit ich mich umziehen und die Bluse zur Reinigung bringen konnte).

Davon aber mal ganz abgesehen:
Wie kann man nur so ... ja... DUMM sein! Durch diese Tür laufen den ganzen Tag sämtliche Leute auf Anweisung der Malerfirma! Und dann gibt es kein Hinweisschild, kein Ansage, dass man bitte vorsichtig sein möge, da die Tür gerade frisch gestrichen wurde?!?

*weiter-sackig-ist*

Montag, 1. August 2011

Projekt 52-2011: Schatzkiste

Als ich heute morgen das Thema der 31.Woche von Saris Projekt 52-2011 sah, wusste ich umgehend, was ich fotografieren würde.

Meine wertvollsten Schätze bewahre ich nicht in einer Kiste im herkömmlichen Sinne auf. Dennoch sind die Fotoalben, besonders die ich von  meinen Eltern übernommen habe, genau das für mich: Schatzkiste(n).