Samstag, 28. Mai 2011

zwischendurch Xena #2

Ich hatte Tränen in den Augen, als ich in Staffel 3 zunächst "Maternal Instinct" und dann "The Bitter Suite" gesehen und gehört habe.

In der ersten Episode versucht Xena, ihren Sohn Solan vor Callisto zu beschützen, die - wie Xena und Gabrielle noch erfahren werden - von Gabrielles Tochter Hope befreit wurde. Hope macht ihrer Mutter vor, Callisto habe sie gezwungen und kann Gabrielle so bewegen, sie in Zoltans Versteck zu bringen. Hope tötet Solan und Xena Hope, beide Mütter stehen am Begräbnisfeuer ihrer Kinder. "The Bitter Suite" setzt dort an: Xena und Gabrielle können sich gegenseitig nicht verzeihen und werden von Callisto und Ares noch zusätzlich aufgestachelt. Sie gehen aufeinander los und stürzen dabei in einen Fluss - und wachen in Illusia auf, einem magischen Land, in welchem Xena und Gabrielle nicht nur ihre Aggression gegeneinander ausleben können, sondern nach und nach auch lernen, ihre Standpunkte zu respektieren und sich zu verzeihen.

"The bitter Suite" ist - sobald Xena und Gabrielle Illusia erreichen - als Musical konzipiert. Während Hudson Leick (die als Callisto genial ist) und Renee O'Connor (Gabrielle) beim Gesang "gedoubelt" wurden, sangen Lucy Lawless (Xena), Kevin Smith (Ares) Ted Raimi (Joxer) and Willa O'Neill (Gabrielles Schwester Lilla) selbst. Und Lucy Lawless ist toll (z.B. hier - klick). Kein Wunder, hat sie doch - wie ich gerade eben in der engl. Wiki gelesen habe - auch einige Jahre Oper studiert. Dass der leider schon früh verstorbene Ares-Darsteller Kevin Smith selbst gesungen hat, wundert mich nicht, schließlich ist er ja auch Rockmusiker gewesen. Hier (klick) kann man ihn hören, der Song ist aus dieser Folge, die Bilder allerdings nicht.

Im Abspann der Folge waren diese Informationen leider nicht zu bekommen, dazu bedurfte es erst einer (engl.) Wiki-Recherche. Was ich dort aber erfuhr, ist, dass bei dieser Episode kein Musical verletzt wurde!

Übrigens wurden in anderen Episodenen auch keine toten Amazonen verletzt und - aktuell in Staffel 4 bei der Episode "A Family Affair":  "No Spike-Skinned, Beast-Like, Incredibly Hungry Offspring who can't stand the sun were harmed during the production of this motion picture".

Und auch wenn die Qualität des Videos ... schlecht - nichts anderes kann man sagen ;) - ist, kann man hier den Main-Title einmal komplett hören:

Projekt 52-2011: Sucht

Ohne viele Worte dieses Mal, aber persönlich ;)




 Saris Projekt 52-2011.

Freitag, 27. Mai 2011

Freitagsfüller by Barbara

Okay, aktuell geht es etwas ruhiger auf dem zu. Ich hoffe, dass sich das aber bald wieder ändert. ;) Heute jedenfalls gibt es den (auch zuletzt von mir verpassten) Freitagsfüller. Allerdings auch heute nicht handschriftlich, einfach wegen des Zeitaufwandes :) 
 
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Ein Klick auf die Grafik oben bringt Euch zu Barbara.

1.  Eigentlich sollte ich für meine Deutschlands-Nachbarn-Challenge weiterlesen - wenigstens aber den Post zu "Der japanische Verlobte" schreiben.
2.  Frei und angenehme Gesellschaft haben ist eine wunderbare Kombination.
3.  Vor vielen Jahren bin ich aus Mecklenburg-Vorpommern nach Nordrhein-Westfalen gekommen.
4.  Gestern gab ich meinem Heißhunger auf Chips nach; es gab nur diese zum Abendessen.
5.  Ich weiß genau, dass das (Nr. 4) besser die Ausnahme bleiben sollte :).
6.  Deswegen kaufe ich auch so selten Chips; sind sie im Haus, habe ich ein "Problem":)
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Füße hoch, mit einer Freundin telefonieren und Relaxen, morgen habe ich Wohnung (wenn möglich mit Fenster) putzen, etwas PC-Arbeit und ansonsten kreatives Relaxen in verschiedenen Variationen geplant und Sonntag möchte ich weiter spontan kreativ Entspannen!

Sonntag, 22. Mai 2011

zwischendurch Xena

Aktuell bin ich in der zweiten Staffel von XENA - Warrior Princess angelangt. Und wie früher bringt es mich zum Schmunzeln, wie in der dieser Serie "gewildert" wird.

Xena hat inzwischen Abraham kennengelernt, der seinen Sohn opfern will. Sie war Zeugin des Kampfes David gegen Goliath und hat zusammen mit dem König der Diebe die Bundeslade gerettet. Im Tempel des Äskulap zeigt sie Hippokrates den Luftröhrenschnitt und (er)findet nebenbei die Herzdruckmassage. Gabrielle lernt an der Athener Akademie Homer und Euripides kennen, bei anderer Gelegenheit wird die Weihnachtsgeschichte von Dickens adaptiert. Und als die beiden die Stadt verlassen treffen sie zu Weihnachten ein Paar mit einem Neugeborenen, dem sie einen Esel schenken. Ach ja, Xena hat Julius Cäser kennengelernt, der übrigens von Karl Urban (ja, genau der) gespielt wird. Oh, und er spielt auch Cupido ;)

Wie gesagt, ich bin derzeit in der Mitte der zweiten Staffel (von sechs)...

mal wieder Sonntag, frühmorgens in Deutschland :)

Für heute wurde Regen, Gewitter, möglicherweise auch Unwetter gemeldet und seit vielleicht einer Dreiviertelstunde regnet es hier auch. Dabei sah es heute gegen halb halb sechs, als ich das zweite Mal wach wurde (und auch blieb) noch anders aus. Ich überlegte sogar, ob ich auch heute früh zum Schwimmen fahren sollte, nachdem ich gestern ja angebadet hatte. Allerdings habe ich  mich um 07.00 Uhr dann doch für eine ausgiebige Tour mit meinem Pedelec entschieden: 

Es ging durch Wald und Wiesen, vorbei an einem kleinen See, bergan und bergab und so gab es auch diesige und klare Fotos. Ich habe mich an Maigrün erfreut, die Autobahn - die ich mehrfach gesehen habe - möglichst ignoriert und manchmal überlegt, dass es in NRW auch wie im Süden Deutschlands aussehen kann mit den Hügeln und den Kühen. Auch andere Tiere waren mehr oder weniger gut zu sehen, teilweise unter aufmerksamen Blick der Elternteile. Leider ist mir aber das Reh, dass nur ca. 3 m neben mir auf einmal von einem Gebüsch und das nächste sprang, fotografisch entwischt. So schnell war ich einfach nicht :)

(Ein Klick auf die Collagen dürfte ihnen - wie immer - mehr Größe verleihen)




Samstag, 21. Mai 2011

Projekt 52-2011: Elemente

Neue Woche, neues Thema in Saris Projekt 52-2011.

Ich war heute anbaden, besser gesagt anschwimmen, 
in einem Baggersee (ca. 16/17 ° C).

Feurige Sonne, kühles Wasser, 
weiche sandige Erde und um mich herum frische Luft. 
Wunderbare "Elemente"!

Montag, 16. Mai 2011

Graphic Novel "The Stand - Das letzte Gefecht: Captain Trips" Bd. 1 by Stephen King und Roberto Aguirre-Sacasa


Worum es geht und Nachlese:
Eigentlich würde ich gern einen Reread von Stephen Kings "Der dunkle Turm"-Zyklus starten, aber DAZU komme ich momentan nicht. Ich hätte mir natürlich die noch auf meinem TuB liegende Dark-Tower-Graphic-Novel greifen können. Habe ich aber auch nicht. Das hat damit zu tun, dass ich mir am Wochenende bei bookdepositery drei weitere Graphic-Novel-Bände aus dem Dark-Tower-Zyklus bestellt habe. Der letzte bestellte Band sollte, wenn ich die Vorschau richtig verstanden habe, den ersten Romanband "Schwarz" vorbereiten. Also warte ich einfach noch ein wenig :) Und in der Zwischenzeit vertreibe ich  mir die Zeit mit dem ersten Teil von "The Stand - Das letzte Gefecht: Captain Trips".

Im Gegensatz zu den Graphic-Novel-Bänden zum Dunklen Turm, in denen auch neue Geschichten um Roland erzählt werden, wird hier der Roman "The Stand" als Comic umgesetzt. Die Geschichte wird also in einem weiteren Medium erzählt.

Im vorliegenden ersten Band "Captain Trips" erfährt der Leser, das im "Projekt Blau" irgendetwas schief gelaufen ist und ein Wächter des Außengeländes vor Abschottung mit Frau und Kind per Auto flüchtet. Hustend. Und das Unheil nimmt seinen Lauf: Die auch "Captain Trips" genannte Supergrippe ist zu 99,4 % ansteckend - sie verbreitet sich rasant - und zu 99,4 % tödlich. In Band 1 lernt der Leser bereits einige Handlungsträger des umfangreichen Romans kennen: Stu, Frannie, Larry und Nick, Lloyd ... und Randall Flagg, den dunklen Mann oder auch der wandelnde Geck, der am Ende dieses ersten Teils kurz vor einer Art Wiedergeburt und offene Rückkehr in unsere Welt steht. Noch kennen sich die Beteiligten nicht, ihre Einzelschicksale sind noch nicht verbunden. Und es haben auch noch nicht alle Spieler die Bühne betreten...

Der auf dem Roman von Stephen King beruhende Text wurde von Roberto Aguirre-Sacasa dem Medium angepasst und von den Zeichnern Mike Perkins, Laura Martin und Lee Barmejo visuell umgesetzt. Mir ging durchaus durch den Kopf, ob sich die Zeichner von der 1994er Verfilmung beeinflussen ließen, falls sie diese Version mit Gary Sinise, Molly Ringwald, Corin Nemec und natürlich Jamie Sheridan als Randall Flagg überhaupt kannten. Aber nein:

Frannie wirkt bereits in den ersten Szenen des Comics viel fraulicher und reifer als Molly Ringwald in der Verfilmung. Lloyd ist blond hat dadurch eine ganz andere Präsenz als Miguel Ferrer im Film. Stu wirkt zeichnerisch im Comic auf mich - ja ich weiß nicht so recht, wie ich es beschreiben soll ... zwar nicht konturlos, aber irgendwie auch nicht griffig. Das ist eigentlich ziemlich seltsam, da es ja nun etliche Szenen mit Stu in der Tankstelle und im Seuchenzentrum gibt. Vielleicht sind trotzdem mich nicht genügend "Großaufnahmen" von Stu vorhanden, die sich ähneln und für mich Wiederkennenswert haben. Ich kann es irgendwie nicht in Worte fassen *grummelt*

Was Larry Underwood angeht: Seine zeichnerische Darstellung lässt mich an einigen Stellen stark an den Schauspieler Michael T. Weiss (Darsteller z.B. von Jarod in der Serie "The Pretender") denken, besonders die Profilzeichnung zur Studioaufnahme und im nächsten Panel grinsend bei der Party. Wer weiß, vielleicht hat er den Zeichner ja tatsächlich inspiriert ;) 

Randall Flagg ist selbstverständlich dunkel. Er erinnert in manchen Panels an einen ungeschminkten grinsen Joker - beunruhigend.

Die Farbgebung zu den Charakteren und den Hintergründen gefällt mir. Die Szenen im Seuchenzentrum wirken mit den grünweißen Wänden noch kühler, die Panels mit dem Militär im Hauptquartier von Projekt blau sind passend düster und beinahe farblos gehalten. Dagegen wirken die Szenen mit Frannie am Meer oder im Garten lebendig und kraftvoll. Allerdings trifft diese Beschreibung auch auf das erste Zusammentreffen mit Lloyd zu, hat dort aber einen deutlich negativeren Beigeschmack. Zum Thema Beigeschmack: Wie in der Verfilmung rangieren auch im Comic die Zeichnungen der Grippeopfer in den verschiedenen Stadien - selbst die herumfliegenden Keime beim Niesen - für mich im Grusel- und Ekelbereich. Dieser Effekt dürfte im Comic natürlich an den Zeichnungen an sich liegen, aber auch an der grau-grün-gelblichen Coloration ... nicht zu vergessen das Unterbewusstsein, dass diese fiktiven Szenen mit ganz realen Vorkommnissen wie SARS o.ä. verbindet. Diese Realitätsnähe, die stark zum Horror des Romans beigetragen hat, wird im Comic durch die  Zeichnungen - ob nun Charaktere oder Setting - gut umgesetzt.

Auch bei der Ausstattung der broschierten Ausgabe aus dem Hause Marvel/Panini Comics wurde nicht gegeizt. Jedenfalls in meinen Laien-Augen: Hinter dem Cover befinden sich innen noch zwei weitere Coverversionen. Auf dem Umschlag gibt es eine kurze Einleitung in den Comic bzw. hinten Informationen zu den "Machern": Stephen King (Autor) und Roberto Aguirre-Sacasa (Autor), Mike Perkins und Laura Martin sowie Lee Bermejo (Illustratoren) und Joachim Körber (Übersetzer). Letzter liefert zudem ein Vorwort, eine weitere Einleitung gibt es von Ralph Macchio. Neben der Graphic-Novel an sich ist ein Skizzenbuch in der Ausgabe vorhanden mit einer Einführung des Lektors Bill Rosemann. Die Skizzen zu den einzelnen Bildern (Cover bzw. Figurenskizzen) sind dabei von den Illustratoren Mike Perkins und Lee Bermejo und auch von Roberto Aguirre-Sacasa (R.A.S.) kurz kommentiert. Besonders spannend fand ich allerdings die Sparte "Vom Skript zur Endfassung". Dort erfährt man als Leser - natürlich nur kursorisch, aber immerhin zu 6 Szenen, - welche textlichen/drehbuchartigen "Vorgaben" R.A.S. gegenüber den Illustratoren machte, wie die ersten Bleistiftskizze aussah, dann die Tuschezeichnung und zum Schluß die colorierte Fassung.

Für diese deutsche broschierte Ausgabe habe ich letztes Jahr 16,95 Euro bezahlt und ich finde sie gut investiert. Es verwundert wohl nicht, dass ich bereits den zweiten Band bestellt habe :)

Vorschau auf "The Artist" von Michael Hazanavicius

Moviepilot (klickt hier für den ganzen Artikel) hat über den Film "The Artist" von Michel Hazanavicius berichtet. Dieser Film schildert das Schicksal des Schauspielers George (Jean Dujardin) in der Zeit, als die Ära des Stummfilms zu Ende ging - und zwar in der Technik dieser Epoche. Es ist also ein Stummfilm in schwarz-weiß. Hier ist der Trailer in HD, das Laden kann also etwas länger dauern.


Diesen Film möchte ich sehen, nein erleben, am liebsten in einem Programmkino mit plüschigen Sesseln, in denen man versinkt...

Freitag, 13. Mai 2011

Projekt 52-2011: Die gruene Hoelle

Und hier gibt es jetzt die Umsetzung des Themas aus Saris Projekt 52-2011 für diese Woche:

(Ein Klick auf das Foto dürfte ihm mehr Größe verleihen)


Poe und Waggy haben sich durch "die grüne Hölle" aus Farngewächsen gekämpft. Als sie herauskamen, hatten sie die Mohnblume in der Hand - genauer gesagt deren Stengel. Die Blütenblätter waren auf dem Weg hinaus abgefallen - und von ihnen gegessen worden! Sie wollten testen, ob er irgendwas bewirkt - es passierte aber nichts (Klatschmohn enthält ja kein Morphin, nicht das es den beiden noch wie Dorothy und dem Löwen gegangen wäre!).

Projekt 52-2011: Das bluehende Leben

Diesen Post hatten wir doch schon mal? ;)  Ich kann es ja noch halbwegs mit Humor nehmen, dass es in den letzten Tagen einen Ausfall bei blogger gegeben hat. Zwar sind auch bei mir Posts verschwunden - allerdings "nur" die beiden Projektposts vom Donnerstag. Obwohl Blogger wohl daran arbeitet, die Post wiederherzustellen, sind diese beiden Post noch nicht wieder aufgetaucht. Also erstelle ich sie noch einmal neu (mein Blogimportversuch verlief bloggerbedingt heute fruchtlos) Die zwei Kommentare, die ich zu diesen beiden Projektbeiträgen hatte, sind noch in meinem Feedreader ;) Ich werde sie als Zitat selbst als Kommentar einstellen ;)

Was das Thema "Das blühende Leben" angeht, hatte ich eine konkrete Vorstellung von der Umsetzung in der letzten Woche. Ich wollte eine schwangere Frau ablichten, am liebsten mit einer Blume: blühendes Leben im doppelten Sinne. Aber meine Freudinnen und Bekannten sind nicht schwanger und tatsächlich habe ich auch keine wildfremde Frau ansprechen können. Also habe ich im Verlauf dieser Woche "aufgegeben" und mir etwas anderes überlegt:


"Das Leben findet seinen Weg" sagt Jeff Goldblums Chaostheoretiker Dr. Ian Malcom in "Jurassic Park". Und was dort im Großen ;) gilt, gibt es hier im Kleinen: Blühende Pflanzen, die sich in den Resten einer alten Stadtmauer verankert haben.

Saris Projekt 52-2011.

 

Mittwoch, 11. Mai 2011

Inside7 by Annelie

Es ist ja schon Mittwoch! Arbeitswochenhalbzeit :) Und auch Zeit für :


Erfahrungen...  zu sammeln, ist - wie ich finde - leicht. Das liegt in unserer Natur (etwas er-fahren im Sinne von wahrnehmen). Schwieriger ist da schon, sich selbst zum Reflektieren, Erkennen, Entscheiden und ggf. Ändern zu bringen oder auch schon mal bringen zu lassen.

Einkaufszettel...  sind vernünftig! Ich liebe viel zu häufig die Unvernunft :D

Internet... ist für mich ein normaler Bestandteil meines - realen - Lebens geworden. Natürlich geht es auch ohne - aber mir gefallen die Möglichkeiten der Onlinekommunikation, das Bloggen, des Austauschs etc. Risikolos ist die Online-Welt - wie die reale - aber natürlich auch nicht.

Menschenmengen... gehe ich gern aus dem Weg, wenn es sich vermeiden lässt :)

Als ich klein war... tobte ich als braungebrannter Nackedei im Sommer an der Ostsee herum.

Immer häufiger... wandert mein Blick gerade zur Uhr. Ich muss bald wieder los zur Arbeit.

Warum eigentlich... stehen Marlowe und Merlin vor mir?! Ihr habt Eure Mahlzeit schon bekommen!

Montag, 9. Mai 2011

Sonntagmorgen, halb 8 in Deutschland

war ich seit längerer Zeit mal wieder am Kanal. Ich bin die Nacht zum Sonntag mal wieder im Bett rotiert und nicht zur Ruhe gekommen. Um halb vier in der Nacht fielen mir die schmerzenden Augen zu, aber um sechs lag ich schon wieder wach und begegnete dem Blick von Merlin und Marlowe. Nein, sie hatten mich nicht geweckt ;). Ich bin dann auch bald aufgestanden, habe mir einen Kaffee aufgebrüht, meinen Mp3-Player mit einem Hörbuch bestückt und bin zum Kanal gefahren. Morgens um halb acht ist dort noch nicht so viel los. Ich habe zwei Walker getroffen, zwei Fahrradfahrer und eine Frau, die einen Gang mit zwei Hunden und zwei Katzen machte. Wirklich. Die Katzen liefen neben der Frau und an angeleinten Hunden her und begleiteten sie auch zum Kotten hinter dem Deich.

(Ein Klick auf die Fotos sollte ihnen mehr Größe verleihen)


Auf dem Wasser war schon mehr los, allerdings nur diese großen Kähne, die man gerade noch so auf diesem Foto sehen kann.


Manche hatten auch Hunde mit an Bord:


Ein wenig Heimatgefühle bekam ich am Wasser auch. Auch wenn es sich nicht um Bodden-Schilfrohr handelt, musste ich doch an das Achterwasser in meinem Heimatort denken.



Statt Heimweh kann man aber auch Fernweh bekommen, wenn man die Einflugschneise durchquert.


Und neben der Ruhe, dem Wasserplätschern und der am Morgen noch angenehmen Lufttemperatur von ca. 18 °C kann man auch anderes als Schilf und Gras bewundern:



Der Gang hat mir gut getan. In mehrfacher Hinsicht. Sollte ich häufiger tun ;)

Sonntag, 8. Mai 2011

aus meinem Feedreader - Miguel Fonollosa

Über "Gris" bin ich über den spanischsprachigen Miau-Comic-Blog des Comic-Autors und Zeichners José Miguel Fonollosa gestolpert. Auch wenn ich die Inhalte der Sprechblasen nicht verstehe - ich erfreue mich regelmäßig an seinen gelungenen Zeichnungen. Und es gibt auch eine englische Version seines Katzen-Comic-Blogs (klick!), allerdings sind die Zeichnungen der beiden Blogs nicht übereinstimmend. 

Miguel Fonollosa gelingt es, wie ich finde, toll, Szenen griffig umsetzen. Mir gefällt sein Stil ausnehmend gut und ich mag auch das charakteristische Blau.Was diese "statischen" Zeichnungen angeht, gefällt mir Miguel Fonollosa inzwischen übrigens besser als Simon Tofield. Zwei Beispiele:



 (alle Rechte bei: José Miguel Fonollos)

 Das obigen "Traumbild" geht auch mir häufig durch den Kopf, 
wenn sich Merlin oder Marlowe so auf meinem Schoss kringeln. 



 (all rights by: José Miguel Fonollos)

Bekannt?
:)

Samstag, 7. Mai 2011

I'm in english-Challenge: "Flirting with Pride & Prejudice - Fresh Perspectives on the Original Chick-Lit Masterpiece" HrsG: Jennifer Crusie


Im Januar 2011 hatte ich mich ja an Jane Austens "Pride & Prejudice" im Original versucht. Dabei habe ich gelernt, dass ich für Jane Austen im Original nur bedingt bereit bereit bin: Der Geist ist willig - und zugleich auch schwach in Bezug auf Vokabular und Grammatik der englischen Sprache im ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhundert. Natürlich hindert mich die Januarerfahrung nicht daran, weiter Austens Werke in verschiedenen Formen zu konsumieren bzw. mich mit ihnen zu beschäftigen. So habe ich vor kurzem diese Essay-Sammlung bei Arvelle entdeckt - und konnte nicht widerstehen:

Worum es geht und Nachlese
"Jane Austen's Pride and Prejudice ist one of the most beloved novels of our time, transcending the literary world to earn a spot on every woman's nightstand. Now, Flirting with Pride & Prejudice takes a fresh an humorous look at Austen's cassic tale of looking for Mr. Right, marrying rich and finding true love in the process." (Klappentexzitat!).

Zunächst einmal...
Auch wenn ich angesichts des Titels neugierig war und mir das Buch bestellt habe - Dass "Chick-Lit" in einem Atemzug (oder hier: im Buchtitel) mit Jane Austens "Pride and Prejudice" genannt wurde, ließ mich etwas die Stirn runzeln.

Okay, mit "Chick-Lit" als Literaturgattung kenne ich mich zugegebenermaßen wenig aus. Ich verbinde eine bestimmte Art von Romanen mit diesem Begriff. Um sicherer zu sein, habe ich den Begriff aber einfach mal in der deutschen Wikipedia nachgeschlagen: "Die Chick lit wird meistens der geistigen Richtung des Postfeminismus zugeordnet. So geht es in Romanen dieser Literaturrichtung meist um Klischees wie ‚Schuhe‘, ‚Shopping‘ und ‚Männer‘. Oft handelt es sich dabei um Komödien oder Humoresken."* In diese Richtung ging übrigens auch meine Vorstellung.

Für mich ist "Pride and Prejudice" keine Chick-Lit. Der Roman ist dem Postfeminismus nicht zuzuordnen und auch wenn es in ihm um Frauen und ihr Selbstverständnis geht, so würde ich diesen Plot nicht mit denjenigen moderner Chick-Lit gleichsetzen wollen. Ja, Elizabeth ist eine smarte "Heldin" mit Verstand und Witz und sie , wie die weiteren Frauenfiguren dieses Romans, möchten lieben und geliebt werden. Aber die Begleitumstände der Frauenfiguren in Austens "Pride und Prejudice" - ihre Stellung und ihre Beschränkungen als Frau, einzugehende Kompromisse, Lebenserwaertungen etc. - haben in meinen Augen eine deutlich andere Qualität als die Bedürfnisse der modernen Frau in der heutigen Chick-Lit.

Und dann lese ich auf dem Klappentext "... looking for Mr. Right, marrying rich and finding true love in the process". Mir gefällt diese Verallgemeinerung zu "Pride and Prejudice" nicht wirklich.Elizabeth und Jane mögen reich geheiratet haben, aber beide wären auch mit weniger zufrieden gewesen. Diese beiden Schwestern kann ich mir genauso gut als Ehefrauen eines Pfarrers, Offiziers oder Anwalts vorstellen, solange es nur Darcy und Bingley sind. Davon abgesehen, was ist denn im Roman mit Lydia? Mr. Right?Hmm... sicher! Rich? Falls ja, wie lange wohl? True Love in the Process? Aber sicher doch! Und Charlotte? Zwar mögen Lydia und Charlotte nicht die Heldinnen des Romans sein - aber der Klappentext liefert auch keine Details. Okay,okay, ich weiß, sooo wichtig ist das Geplänkel auf dem Klappentext nun auch wieder nicht, aber trotzdem ;)

Jedenfalls: In diesem Buch gehen sowohl Herausgeber, als auch die Masse der Beitragenden davon aus, dass "Pride and Prejudice" Chick-Lit ist. Und eingedenk der Tatsache, dass "Mystery" in der englischen Literatur Krimi bedeutet und nicht etwa Fantasy-Mystery, wollte ich zumindest auch die Erklärung der englischsprachige Wikipedia zur Kenntnis nehmen:

"According to professor Suzanne Ferris, chick lit often features hip, stylish, career-driven[1 female protagonists, usually in their twenties and thirties. The women featured in these novels may be obsessed with appearance or have a passion for shopping, e.g. Carrie Bradshaw, the protagonist of Sex and the City.[1] However, this has been disputed. In Publishers Weekly, Amy Sohn redefines the genre as being about women who can stand on their own two feet.[3] This same article refutes the previous stereotypes. Library Journal also states that ethnic chick lit counts in the definition, mommy lit, and other sub sub genres which don't include the 20-30-something protagonist who is worried about shopping, boys and sex.[4] To define the genre in the most general way, chick lit features a female protagonist whose womanhood is heavily thematized in the plot. Though most often set in a contemporary world, such as in Waiting to Exhale, there is also historical chick lit. The issues dealt with are often more serious than consumerism. Marian Keyes's Watermelon, for instance, features a protagonist who wrestles with how to be a mother in a modern world, and there is a growing market for religious chick lit. As with other types of genre fiction, authors and publishers target many niche markets.[4] Protagonists vary widely in ethnicity, age, social status, marital status, career, and religion." **


Interessant. Die englischsprachige Wikipedia ist insgesamt offener (ich habe nichts von Postfeminismus gefunden) und ausführlicher. Diese Definition als zutreffend unterstellt, könnte man "Pride and Prejudice" also als historische Chick-Lit bezeichnen. Ehrlich? Wirklich glücklich bin ich damit auch nicht.Und weder Laura Caldwell mit "High Class Problems", in dem sie sich unter anderem mit Ähnlichkeiten der Plots von Chick-Lit. und "Pride and Prejudice" beschäftigt, noch Shanna Swendson mit "The Original Chick-Lit Masterpiece" können mich zu 100 % überzeugen, auch wenn diese Essays interessant zu lesen waren. 
(Zwischendurch off topic: Wenn ich eine Verbindung zwischen Jane Austen und Chick-Lit herstellen wollte, würde ich wohl eher "Emma" in Erwägung ziehen, jedenfalls nach den vorstehenden Definitionen (mal abgesehen vom Postfeminismus). Emma ist ebenfalls eine intelligente junge Frau, die allerdings finanziell abgesichert ist. Sie steht sozusagen auf eigenen Füßen, eine Heirat ist nicht lebenswichtig für sie. Emma versucht, andere Menschen zu verkuppeln, berücksichtigt aber nicht romantische Gefühle. Im Verlauf des Romans wächst und entwickelt sich Emma durch diverse Vorkommnisse und Verwicklungen zu einer einsichtsvolleren Frau).
 Die Mehrzahl der Essays in dieser Sammlung fand ich wirklich spannend und anregend. So vergleicht Beth Kendrick zum Beispiel die Wahrnehmung und Selbstwahrnehmung der Frauen damals und heute ("accomplished" damals und die Anforderungen an Perfektion der modernen Frau an sich selbst). Lawrence Watt Evans geht die Frage an, warum in Austens Roman der Krieg mit Frankreich keine Erwähnung findet und überlegt, warum Austen ihren Roman aber mit einem wiederhergestellten Frieden ausklingen lässt.

Die Kurzgeschichten, die in bzw. kurz nach Austens Roman mit den dortigen Charaktern "spielten", rissen mich dagegen nicht so sehr vom Hocker. Beispiele hierfür sind Jane Espenson "Georgiana" oder Mercedes Lackey "Not Precisely Pride" (mit magischem Touch), "Pride and Prejudice. With Cellphones" von Michelle Cunnah oder Jill Winters mit "The Secret Life of Mary".  Aber auch die Storys, die Austens Charaktere in die Gegenwart transportierten wie z.B. Melissa Senates  "Charlottes Side of the Story" oder "Pride an Prejudice: The Reality Show" von Joye Millmann, waren nicht so meins. Versteht mich nicht falsch. Viele dieser Kurzgeschichten waren unterhaltsam, innovativ, manchmal witzig und es war ja auch die Vorabe, mit "Pride and Prejudice" zu jonglieren.

Nur fand ich die anderen "Abhandlungen" interessanter. Obwohl ich erwähnen will, dass ich die Einleitung von Jill Winter zu ihrer Geschichte über Mary äußerst reizvoll fand (es geht darum, ob und falls ja was man aus Marys häufiger Abwesenheit in der Romanstory ableiten kann). Im Übrigen bricht zum Beispiel Jo Beverley eine Lanze für Mrs. Bennets und belegt historisch die Notwendigkeit, sich gut zu verheiraten. Elisabeth Fairchild gibt ihrer Überzeugung Ausdruck, warum Janes Austens Roman noch immer aktuell ist und wieder und wieder "neu" adaptiert werden kann. Der Grund sind "love and onions". Okay, um hier ein wenig mehr zu verraten: Sie widmet sich der Frage (und beantwortet sie auch), nach welchem Prinzip Jane Austen ihren Plot vorantreibt "You see, three different vegetables offer the keys to driving fiction: broccoli, Mr. Potato Head and onions".

Weitere Beitragende waren übrigens: Jennifer O'Connell, Adam Roberts, Lauren Baratz-Logsted , Jennifer Coburn, Laura Resnick (Vergleich Bollywood/Roman - Indien heute/England damals), Sarah Zettel (beschäftigt sich kursorisch mit der Colin-Firth, der Laurence-Olivier- und der Bollywood-Verfilmung), Teresa Medeiros, Lani Diane Rich (ein witziger Tagebuchauszug, der seinen Weg gaaanz zufällig in dieses Buch gefunden hat), Cheryl Sawyer, Erin Dailey, Alesia Holliday und Karen Joy Fawler.

Auch wenn ich manche Geschichten nicht so gelungen fand oder mit Schlussfolgerungen nicht konform ging, die unterschiedlichen Herangehensweise und das Spiel mit Inhalt und Charakteren fand ich faszinierend. Und  der Respekt bzw. die Bewunderung der jeweiligen Autoren/Autorinnen für Jane Austen war immer spürbar. Ich habe die Anschaffung dieses Buchs nicht bereut, gestehe aber, dass es ein preisreduziertes Mängelexemplar und somit ein Schnäppchen war.

Und zum Abschluss gibt es noch ein Zitat von Jennifer Crusie aus diesem Buch - einfach, weil es aus meiner Sicht stimmt. :)

"Clearly, this is not an anthology of Studies on the Work (for that, see Norton, et al.). It's more of a series of Dates with Jane, where some writers were serious about her, some were looking for a good time and some, frankly, took advantage of her. But don't worry that any damage has been done. In one hundred an ninety-three years of wear, tear and academic assaults, not to mention countless adaptations, Pride an Prejudice has remained unchanged, except that Darcy now looks like Colin Firth..."***

*Zitat:
Seite „Chick lit“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 4. Mai 2011, 13:41 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Chick_lit&oldid=88453230 (Abgerufen: 7. Mai 2011, 10:59 UTC)
** Zitat
Chick lit. (2011, May 4). In Wikipedia, The Free Encyclopedia. Retrieved 11:06, May 7, 2011, from http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Chick_lit&oldid=427405632
***Zitat:
Jennifer Crusie in der Einleitung zu "Flirting with Pride & Prejudice - Fresh Perspective on the Original Chick-Lit Masterpiece", Benbella Books, 200)

Freitag, 6. Mai 2011

Freitagsfüller by Barbara

Wochenend und Sonnenschein
das zeigt der Freitag jetzt schon fein :) 
Darauf freu ich mich, doch erst einmal
den Freitagsfüller von Barbara
(okay, der letzte Reim war etwas schräg *g*)

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Ein Klick auf die Grafik oben bringt Euch zu Barbara, ein klick auf die untere Grafik könnte die Lesbarkeit meiner Antworten noch erhöhen :)

Dienstag, 3. Mai 2011

Schnäppchen für M*A*S*H*-Fans

In der TV-Serie (die auf dem Film von Robert Altmann basiert) geht es um die Ärzte und Schwestern des "Mobile Army Surgery Hospital" Nr. 4077. Sie üben ihren Dienst 1950 - 1953 während des Koreakrieges ihren Dienst aus. Eine Mischung aus Drama, Tragik, Humor, Satire und Skurrilität zeichnet die Serie aus, die diverse Emmys, Golden Globes und Awards erhalten hat

Bei Amazon gibt es aktuell (Beginn 02.05.2011) hier TV-Staffeln ab 8,97 EUR (klick)

auch die Staffeln 1 bis 11 
der Serie 
M*A*S*H
für 8,97 EUR /Staffel

Einen Trailer gibt es hier (klick)

Ich gestehe, dass ich die Serie nie ganz gesehen habe. Beim Zappen bin ich zwar auch hängengeblieben, aber im Übrigen habe ich sie nur geschaut, wenn ich meine Eltern besuchte. Mein Vater hat die Serie nämlich verfolgt. Ich sehe ihn noch vor mir, wie er immer mal wieder den Kopf schüttelte (er war an der Front im 2. Weltkrieg und später Kriegsgefangener im damaligen Russland), aber irgendwie mochte er die Serie wohl ...