Montag, 28. Februar 2011

PETA - Aktion gegen Tierhandel mit Hundwelpen

Bei Annelie habe ich gelesen, dass peta eine Aktion ins Leben gerufen hat. Es geht darum, dass das deutsche Unternehmens Zoo Zajac plant, demnächst Hundewelpen zu verkaufen.

Wenn man Zoo Zajac in Verbindung mit Tierhandel etc. googelt, kommen einige, wie ich finde, bedenkliche Informationen heraus, gerade in Bezug auf den Tierhandel mit exotischen Tierarten,z.B. Faultier, Weißbauchigel, Waschbären. Mir gefällt es nicht, dass im freien Tierhandel auch für den privaten Käufer in einem Zoohandel diese exotischen Tiere zum Verkauf angeboten werden. Aber nicht nur die exotischen Tiere -  auch Nager, Vögel, Amphibien, Kitten stehen zum freien Verkauf im Zoohandel zur Verfügung seit Jahr und Tag und - wie jetzt angedacht - bald Welpen.

Wie naiv ich früher war, manches wollte ich wohl auch nicht wissen. Aber seitdem mein Kater Merlin bei mir eingezogen ist, bin ich sensibilisierter.

Heute frage ich mich, wo die Tiere im Zoohandel wohl herkommen, wie sie transportiert werden. Und ich frage mich, welche "Eigenarten" diese Tiere während des Aufenthaltes in einem lauten Zoogeschäft mit Publikumsverkehr entwickeln. Dabei dürfte es für die Tiere so oder so furchtbar sein: Wenn sie länger "im Angebot" sind, ahnt man schon, wie stressig es für sie ist: Kunden; Kinder; vielleicht zuviele, vielleicht zuwenige Artgenossen, Gehegegröße, Reinigung... Und auch wenn sie nur kurz "im Laden" sein sollten - der Stress beim Ortswechsel ist trotzdem da. Und bei Welpen oder Kitten? Wie früh werden sie wohl von der Mutter weggenommen? Was ist mit Sozialisierung? Oder werden auch ältere Tiere angeboten? Wo kommen sie her? Im Hinterkopf habe ich den illegalen Welpenhandel, Zuchtfehler, Wühltischwelpen, die überfüllten Tierheime, Käufer, die nicht richtig beraten werden oder die es nicht interessiert ...


Allein bin ich mit diesen Überlegungen natürlich nicht.

- Bei youtube habe ich in diesem Zusammenhang ein Dokumentationsvideo (klick) zum Thema Tiere als Ware im Zoohandel gefunden - auf einen bestimmten Unternehmer ist die Dokumentation nicht beschränkt, es geht um den freien Tierhandel allgemein mit mehreren Beispielen. 

- Natürlich findet man weitere Informationen bei peta (klick)

- Einen informativen Artikel zum Katzenhandel und auch zur schwammigen Gesetzeslage findet sich bei pfotenhieb.de (klick), er stammt vom 01.04.2009.

- Einen Bericht über einen Besuch beon Zoo Zajac aus September 2009 findet man hier (klick)

Ich weiß, dass es Unterschiede im Zoofachhandel gibt. Natürlich gibt es verantwortungsbewusste Züchter, Fachhändler etc.und auch Käufer, die sich auch intensiv auf die Haltung exotischer Tiere vorbereiten und sich informieren.

Dennoch empfinde ich angesichts der überfüllten Tierheime den Tierhandel mit Katzen und Hunden - an den registrierten Züchtern vorbei - als vollständig überflüssig. Und ich fühle mich auch nicht wohl, lebende Tiere in der Zoohandlung zu sehen. Was die Exoten angeht - Ich bin nicht wirklich informiert, aber ich vermute mal, dass so etwas wie einen "Führerschein" für Halter nicht verlangt wird, oder? Und sollten wirklich Polarfüchse, Waschbären oder Faultiere für private Käufer verfügbar sein? Ich denke, hier gibt es noch viel für den Staat zu tun ...

Was die eingangs erwähnte Aktion der peta gegen den geplanten Welpenhandel (klick) angeht - ja,  ich unterstütze sie.

Freitag, 25. Februar 2011

Freitagsfüller by Barbara

Den 100. Freitagsfüller - in der Gesamtzählung, nicht bei mir ;) - hat Barbara heute eingestellt.

Wow! Und schön! Ich hoffe, Barbara stellt auch weiterhin ihre Textimpulse ein :)

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Mittwoch, 23. Februar 2011

Projekt 52-2011: Technik, Freund oder Feind?

Gar keine Technik, lowTech oder highTech?

Genießt man nicht gern das warme Kerzenlicht? Aber was ist auf Arbeit? Ist der Computer nicht dem Durchschreibpapier überlegen? Aber nicht in jedem Bereich unseres Lebens hat er diese Vormachtstellung. Wo wären wir ohne Brille oder Reißverschluß? ...

Mal ist die Technik Freund, mal Feind. Sie animiert meine MuMs zum Wassertrinken, aber sie kostet Strom und damit Ressourcen. Ich schätze es, mich mit Freunden über PC und Internet online zu treffen, aber manchmal könnte ich meinen Rechner auch frustriert auf den Boden knallen...

Ambivalenz - Deswegen habe ich mich dieses Mal auch für eine Collage entschieden. Sämtliche Fotos sind in der Zeit vom 21.02. bis 23.02.2011 entstanden.

(Ein Klick auf die Collage könnte ihrn noch etwas mehr Größe verleihen)


(Saris Projekt 52-2011

Montag, 21. Februar 2011

Stöckchen ... Soundtrack of your life :)

Das ist ein ungewöhnliches Stöckchen, jedenfalls für mich :) Aber nachdem ich endlich wieder mp3-Dateien im Auto hören kann, habe ich mir eine Trackliste zusammengestellt. Und als ich dieses Stöckchen bei Wörterkatze sah, dachte ich - hm... why not!


Zunächst einmal die Regeln für „The Soundtrack of your life:
1. Öffne Deine Wiedergabeliste (iTunes, Media Player, iPod, etc.)
2. Stelle sie auf “shuffle” (Zufallslieder)
3. Drücke “play”
4. Schreibe zu jeder Szene den derzeitig laufenden Song
5. Bei der nächsten Szene drückst Du ein Lied weiter, u.s.w.
6. Nicht mit den Songs lügen um cool zu wirken!

Und hier ist meine Zufallsliste. Gar nicht sooo daneben ;) 

1. Vorspann: Gorillaz - Clint Eastwood  (funny *g*)
2. Aufwachen: Aha - Coisy Prisons (was für ein Motivationssong ;))
3. Erster Schultag: Amy MacDonald – A Whish for something more
4. Verlieben: Lilly Allen - Who'd have known
5. Das erste Mal: Fergie - Fergalicious
6. Kampflied: Aha - Don't do me any Favours (so was :))
7. Schluss machen: Lilly Allen - Not fair (also echt ;))
8. Wieder zusammen kommen: Israel Kamakawiwo'ole - Over the Rainbow (nett)
9. Abschlussball: Sam Sparro - black and gold
10. Leben: Lilly Allen - It's not me, It's you  (schon interessant)
11. Nervenzusammenbruch: Lilly Allen - F**k you 
12. Autofahren: Mando Diao - Give me fire
13. Flashback: Pink - So what (*g*)
14. Hochzeit: Amy Winehouse - Tears dry on their own (das ist irgendwie leicht deprimierend ;))
15. Geburt des ersten Kindes: Franz Ferdinand - Can't stop feeling
16. Endkampf: Aha - Celice
17. Todesszene: Karat - Ich liebe jede Stunde (nicht schlecht, eigentlich)
18. Beerdigung: Aha - Summer of your youth
19. Abspann: Mando Diao - Gloria

Happy Birthday , Mr. Rickman!

Alan Rickman feiert heute - ich hoffe ganz wunderbar mit seinen Lieben - Geburtstag, wie ich bei Moviepilot (klick) gelesen habe.  65 Jahre ist er inzwischen auf dieser Welt. Ich mag ihn sehr als Schauspieler und, das gebe ich gerne zu, ich finde ihn attraktiv, wozu seine Stimme auch ihren Teil beiträgt :)

Wie habe ich mit seinem Col. Brandon  in "Sinn und Sinnlichkeit" mitempfunden!

Und obwohl ich mit dem Film "Per Anhalter durch die Galaxis" nicht wirklich viel anfangen konnte - Alan Rickmans stimmliche Verkörperung des Depri-Roboters Marvin, ist einfach genial.

In dem Film "Galaxy Quest - Planlos im Weltall" habe ich mich über seinen Charakter Alexander Dane, der in der fiktiven SciFi-Serie Galaxy-Quest den Dr. Lazarus spielt, herrlich amüsiert! Und erst als Metatron in "Dogma" - ich sehe ihn noch vor dem letzten Nachkommen Jesu im Schlafzimmer auftauchen :)

Auch als Friseur in "Über kurz oder lang" machte er eine super Figur und wer denkt nicht auch an Harry in "Natürlich ...Liebe"?

Was für eine Präsenz entwickelt dieser Mann als Severus Snape in den Harry-Potter-Filmen, als Sheriff von Nottingham in der Kevin-Kostners-Robin-Hood-Verfilmung oder *wie heißt der Typ nochmal - schlägt kurz nach* als Hans Gruber in "Stirb langsam"!

Das Schöne ist: 

Ich kann Alan Rickman noch in einigen Filmen bewundern, denn ich habe noch längst nicht alle mit bzw. von ihm gesehen. "The Winter Guest" z.B., ein Film mit Emma Thompson, Regie Alan Rickman, steht schon bei mir zu Hause. "Snow Cake" und "Sweeny Todd" wollte ich auch immer noch sehen. Und ich hoffe, es gibt neuen Nachschub :)

Alles Gute zum Geburtstag, Mr. Rickman,
und weiterhin viel Freude an Ihrem Job :) 

- Ein wenig Eigennutz ist doch erlaubt, oder? ;) -

Sonntag, 20. Februar 2011

Beweis :)


hmmmmm
frischer Kaffee und Brötchen, Sekt
Merlin und Marlowe
Ruhe
und das Buch "Die Wette"
wunderbarer Start in den Sonntag
:)

"Der Elbenschlächter" von Jens Schumacher und Jens Lossau


Irina hat mir dieses Buch dankenswerterweise leihweise überlassen, und so konnte ich es im Rahmen einer privaten Leserunde lesen.

Worum geht es (zitiert von Amazon)?
In den Straßen Nophelets, der Hauptstadt des Königreichs Sdoom, werden in rascher Folge die Leichen von fünf Elbenjünglingen gefunden. Als bekannt wird, dass die Opfer auf magischem Wege ihres gesamten Bluts beraubt wurden, bricht Unruhe unter der Bevölkerung aus. Ein Fall für das IAIT, das Institut für angewandte investigative Thaumaturgie, das sich der Aufklärung magischer Verbrechen verschrieben hat. Seine besten Mitarbeiter, Meister Hippolit und der Troll Jorge, werden ausgeschickt, um dem mysteriösen Elbenschlächter auf die Spur zu kommen. Die Entdeckungen, die sie dabei machen, überraschen jedoch sogar die beiden erfahrenen Ermittler ... Das originellste Ermittlerduo aller Welten: Clever & Smart go Fantasy.

Nachlese
Ich gebe zu, ich war etwas irritiert von dem Titel. Als ich die Kurz-Info las und darin einen Troll als Ermittler sowie "Clever & Smart" wahrnahm, dachte ich dann: Okay, jetzt bin ich neugierig.

Und so erlebte mit den Mord an einem auf der Straße als Lustknabe arbeitenden Elbenjüngling mit und verfolgte die Ermittlungen des Trolls Jorge und des Meisters Hippolit. Mit ihnen untersuchte ich thaumaturgisch Leichen, besuchte eine Sternhöh-Party - nur wegen der Ermittlungen natürlich - und nahm die Verfolgung des Elbenschlächters auf.

Aber so rechte Stimmung kam bei mir nicht auf bzw. hielt sie nicht sehr lange. Ja, Meister Hippolits Geschichte und die sich für ihn ergebenden Konsequenzen riefen ein mitleidiges Schmunzeln auf mein Gesicht und ich fand auch Jorge als Mitarbeiter ungewöhnlich. Aber sein Tick mit den Trollsprichwörtern hat mich schon nach der dritten Verwendung leicht genervt. Die Eigenarten des Ermittlerduos machten sie verliehen ihnen ihnen im übertragenen Sinne allerdings Farbe, das kann ich nicht bestreiten ;)

Die Autoren haben sich alle Mühe gegeben, die Ermittlungsmethoden - incl. thaumaturgische Gerichtsmedizin - in die Welt von Meister Hippolit und Jorge zu übertragen. Auch das war okay, auch das las ich ohne weiter darüber nachzudenken. Was zum einen gut ist, weil es für mich im Rahmen dieser Geschichte offenbar passte. Aber zum anderen ist es auch schlecht, da ich nicht einmal dachte: "Oh..., schön gestaltet" oder "interessant" etc. Es "rührte" mich  nicht, es war nicht atmosphärisch, nur etwas seltsam, manchmal eklig.

Wirklich spannend fand ich die Kriminalgeschichte auch nicht - was aber nicht unbedingt notwendig ist für diese Art von "Krimi". Ich erinnere an die Amelia-Peabody-Geschichten, deren Fälle so verrückt und undurchsichtig waren, dass niemand sie hätte lösen können. Aber die Amelia-Peabody-Romane - zumindest die ersten dieser Reihe, ungefähr bis Ramses "volljährig" wurde - fand ich im Gegensatz zum Elbenschlächter unterhaltsam und sehr witzig.

Humor ist bekanntlich subjektiv und wo ich leicht schmunzle, lachen andere aus vollem Herzen los. Sollte in dem Roman das Genre parodiert werden, ist mir das nicht aufgefallen - vermutlich, weil ich zu wenig im Fantasy-Genre lesend unterwegs bin. Ich kann nicht ausschließen, dass dies vielleicht der Grund dafür ist, weshalb ich diesen Roman als ganz okay und durchschnittlich ansehe und, dass ich seinen Inhalt vermutlich alsbald wieder vergessen haben werde.

Samstag, 19. Februar 2011

Heute in der Stadt

habe ich mein DVD/Bluray-Päckchen aus der Packstation abgeholt und auch so noch ein wenig Geld ausgegeben, wie man auf dem Foto erkennen kann ;)


Am Nachmittag habe ich mich mit Siobhan im Samocca-Café getroffen - Winterkatze und Sayuri: Ganz liebe Grüße zurück! :) - und einen gemütlichen Nachmittag verbracht.  Leckere Bagels gibt es dort, wunderbaren Milchkaffee und auch köstlichen Pfefferminztee und dazu gute Gesellschaft. Klasse.

Im Moment leistet mir Torchwood Staffel 2 Gesellschaft. Martha Jones ist gerade wieder abgereist und Owen stand mit einer jungen Frau auf dem Dach. Aktuell geht es um Rhys und Gwen. Hm ... Jack - bigger than life, omnisexuell interessiert an Mann, Frau, Alien: Ich finde es ganz lustig, dass der Doctor "am Ende des Universums" in Dr. Who (Ende St. 3) Jack ständig zurückpfeift jedes Mal, wenn Jack "Hallo" zu jemanden sagt, egal welches Geschlecht oder Rasse :) Was mich an Cpt. John Hart (James Marsters) - Alien und früherer Kamerad von Cpt. Jack Harkness - erinnert, der zum Schluss beinahe einem Pudel nachstarrt :) ... Jedenfalls ist die Beziehung Jack/Gwen seltsam, kein Wunder, dass Rhys instinktiv angriffslustig wird. Ich habe mich immer gefragt, wie Ianto damit klarkommt. Ich mag Jack und Ianto zusammen - *seufzt im Wissen, was das kommen wird* ...

Freitag, 18. Februar 2011

bookshelf & cat :)

gesehen bei bookshelf:


Freitagsfüller by Barbara

Ohne viele Worte geht es heute gleich zum

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Donnerstag, 17. Februar 2011

Projekt 52-2011: Alles Rot

Ohne viele Worte


(Saris Projekt 52-2011)

Wer wissen möchte, wie dieses Bild entstand: klick

Mittwoch, 16. Februar 2011

Anti-Schlingnapf - Slow-Down-Schale - die zweite: "Feuchtfutter"

Heute abend habe ich Marlowe dabei gefilmt, wie er mit Feuchtfutter in der neuen Schale umgeht (der erste Versuch mit Rohfleisch ist hier (klick) zu sehen). Kann er sein Futter weiterhin so schnell herunterschlingen? (

Verzeiht bitte die nicht so gute Videoqualität, aber ich stand mir selbst im Licht ;) 


Die Slow-Down-Schale funktioniert :)

Und es ist auch nicht von Nachteil, dass die Schale relativ groß ausfällt - so hatte Marlowe genügend Platz zum ähm "navigieren" :D

Inside7 by Annelie

Mittwoch :) Zeit für


Es wird bunt heute:
 

weiss...  Ich denke an letztens Samstag und "Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst Du geschneit" :)

schwarze...  Haare, immer mal wieder in den Schlagzeilen und eine klasse Stimme *summt: "We only said good-bye with words..  I died a hundred times ... You go back to her And I go back to black*

rote... Lippen soll man küssen ... *g*

grün...ja grün sind alle meine Kleider, grün ja grün ist alles was ich hab.Darum lieb ich, alles was so grün ist, weil mein Schatz ein Jäger ist (auch wenn es keinen Jäger-Schatz gibt - Zumal ich gestehen muss, dass es für mich eine echte Herausforderung darstellen würde, wenn mein Schatz von Beruf Jäger oder z.B. Schlachter wäre...)

Pink... die Sängerin mag ich sehr:)

blau...  Ihr ahnt, welches Lied mir gerade durch den Kopf geht, oder? *lach*

grau... lässt mich an "In der Nacht sind alle Katzen grau" denken und diese Zeile bringt mich auf einen länger nicht gehörten Titel, gesungen von Petra Zieger *summt: "Diese Nacht ist so grau und schön ... lässt mich ganz neue Farben sehen ..... wie die Katzen bei Nacht ...*

Dienstag, 15. Februar 2011

heute morgen

07.00 Uhr

Das wäre schön


die Realität ...


Euch allen einen schönen Dienstag :)

Montag, 14. Februar 2011

neu eingezogen bei den MuMs: der Anti-Schling-Futternapf "Slow Down"

Zooplus ist flott! Als ich heute in der Mittagspause nach Hause kam, wartete bereits ein Päckchen auf mich - bestellt habe ich am Freitag. Neben dem Kitty-Brain-Trainer, für den ich meine aufgelaufenen Prämienpunkte eingetauscht habe, war auch die sogenannte "Slow-Down-Schale"im Päcken. Sie ist größer, als ich erwartet habe - 400 ml (das hatte ich  mal wieder überlesen) - und offenbar eigentlich für Hund gedacht. Jedenfalls ist von Hunden auf der Umverpackung die Rede - und die Größenangabe Nr. 1. Angeboten wurde sie aber auch im Katzenshop von Zooplus, wo es heißt:


"Die langsamere Nahrungsaufnahme bietet eine ganze Reihe von Vorteilen. So wird das Sättigungsgefühl bei Ihrer Katze früher eintreten, und ein Überfressen verhindert. Ganz nebenbei wird die Kauphase verlängert, was wiederum den Speichelfluss anregt, und der Verdauung im Magen-Darm-System hilft. Gleichzeitig werden durch ein sorgfältiges Zerkauen des Futters die Zähne Ihres Stubentigers gereinigt."

Der Einfachheit halber zeige ich mal Marlowes ersten Kontakt mit dem neuen Napf (Merlin bekam das Fleisch - wie immer - auf einer Untertasse, Schalen hat mir dieser Schlingel samt Inhalt regelmäßig stehen gelassen). Am Ende des Clips zeige ich auch die Unterseite der Schale.


EDIT 17.02.2011
Hier (klick) gibt es einen Post mit Clip zum Feuchtfutter. 

I'm in english-Challenge: "Maintenance Vol. 1 - It's a dirty Job" Story by Jim Massey,

Worum es geht und Nachlese

You think your job is bad?

Doug and Manny arbeiten als ganz normale Hausmeister, allerdings bei der Firma TerroMax Inc. , der Welt größtes und bestes Unternehmen in Bezug auf Ideenschmiede, aber auch Forschung und Entwicklung vorhandener Technologie, Nutzung von Alien-Technologie,Genetik etc., um dem Bösen zu mehr Präsenz zu verhelfen. Neben Aufräumarbeiten, schon mal sehr schleimigen Säuberungsaktionen und Reparaturen - die arme Kreatur im Süßigkeitsautomaten! - versuchen Manny und Doug auch, mit ihrem grimmigen Boss klarzukommen. Und manchmal kommen sie den Weißkitteln und Projekten näher, als sie freiwillig möchten ...

Dieser Band 1 enthält folgende drei Abenteuer von Doug und Manny:

- In "It's a dirty Job" lernen wir Doug, Manny und ihren aktuellen Boss kennen. Letzterer hat früher am Projekt Shark-Man gearbeitet, wurde aber mangels Endlösung strafversetzt. Er ist jetzt sehr motiviert, sich wieder hochzuarbeiten. Wie es der Teufel will, landen Doug und Manny nun genau in diesem Labor und Shark-Man ... Nun Shark-Man würde gern mal was anderes sehen als das Labor ;)

- In "Yesterday once more" sollen die beiden eine Reparatur ausführen an einer seltsamen Maschine. Es stellt sich heraus, dass der zuständige Wissenschaftler mit ihr Dinge in die Vergangenheit oder Zukunft schicken kann - und prompt landen Doug und Manny in einer Höhle ...

- In "Hey Mister Spaceman" stolpern Manny und Doug (erneut) über K'arl , den Piloten des 1947 in Roswell abgestürzten Raumschiffes. K'arl sitzt in der Kantine und ist recht panisch, denn die Wissenschaftler rücken ihm kräftig auf die Pelle: Er soll ihnen was mit Substanz liefern ...

Wie man sehen kann, richtet sich das Augenmerk der Geschichten nicht auf einen Super-Bösewicht  und schon gar nicht auf den Kampf gegen das Böse durch einen Superhelden. Nein, die Geschichten folgen Manny und Doug bei ihrer Arbeit in diesem Großunternehmen. Dies bedeutet, dass man ein oder zwei Blicke auf Projekte der TerroMax Inc. wird und Zeuge eines Gesprächs wird. Ob die Projekte aber zur Durchführung gelangen, erfährt man nicht unbedingt. Dafür haben Doug und Manny aber einen - manchmal unfreiwillig - engen Kontakt zu den Projekten: sei es durch eine explodierende Projekt-Fehlentwicklung, sei es durch einen Trip durch dei Zeit.

Ich fand diese "Einschränkung" der Wahrnehmung recht erfrischend und neu. - Ok, möglicherweise ist es gar nicht so neu und ich weiß es nur nicht, weil ich ein Comic-Newbie bin :) Egal ...

Doug und Manny sind mir auch ans Herz gewachsen: Manny mit seinem Faible für die hübsche Sekretärin Mendy und Doug, bei dem man z.B. in "Yesterday once more" sehen kann, was noch in ihm steckt. Und als die beiden versuchen, den "Shark-Man" aufzubauen, fand ich das schon unterhaltsam. Ebenso wie Dougs und Mannys Versuch, K'arl unter die Arme zu greifen: Der arme Kerl hat es ja auch nicht leicht ;)

Für die Illustrationen ist Robbi Rodriguez vereantwortlich. Mir gefällt, wie er die Mimik und Gestik der Figuren einfängt, wie grummelig oder verlegen oder pläneschmiedend sie wirken.

Obwohl der Umschlag farbig ist, sind die Zeichnungen innen vollständig in schwarz-grau-weiß gehalten. Dies hat mich im ersten Moment überrascht. Ich bringe aktuelle Comics und Graphic Novels regelmäßig mit kräftigen Farben in Verbindung. Aber: Die Geschichten könnten gefühlsmäßig für mich auch in den 40er oder 50er Jahren spielen (auch die Darstellung der Figuren- z.B. Dougs und Mannys Boss, Mendy oder K'arl "passt" hierzu), weshalb ich die Umsetzung in schwarz-weiß und Grautönen als stimmig empfinde. Die Geschichten spielen übrigens "heute", wie man der Technik und einigen Dialogen entnehmen kann - und dem Ziel mancher Unternehmungen :)

Mir gefällt also der Ansatz und ich werde mir auf Dauer bestimmt auch den nächsten Band besorgen :)

Und zum Schluss noch drei Fotos, damit ihr Euch selbst ein kleines Bild machen könnt:



 
(zum Urheberrecht: 
Alle drei Fotos stammen aus "Maintenance Vol. 1" 
Story by Jim Massey, Zeichnung Robbi Rodriguez,
omnipress May 2007)

Haarig


Copyright: Yasmine S.
Illustrator
SF Bay Area
Bekannt, oder? *lach*

Mir gefallen Yasmines Zeichnungen gut und ich freue mich immer, wenn auf ihrem Blog cats versus human ein neuer Post erscheint. Wie schön für sie, dass ihre Zeichnungen auch die Aufmerksamkeit eines Verlagshauses geweckt haben

Samstag, 12. Februar 2011

"Damals in Nagasaki" von Kazuo Ishiguro


Nachdem ich mich vor kurzem in "Alles, was wir geben mussten" von Kazuo Ishiguro verloren hatte, habe ich mir auch das zweite Buch von ihm aus meinem TuB gezogen.

Worum geht es (Zitat vom Klappentext meiner btb-Ausgabe,2. Aufl. 2001):
"Als die Japanerin Etsuko vor langen Jahren nach England kam, glaubte sie mit ihrem alten Leben abgeschlossen zu haben. Für sie zählt nur die Gegenwart. Doch dann nimmt sich ihre noch in Japan geborene Tochter Keiko das Leben, und Etsuko muß sich ihrer Vergangenheit stellen. Erschüttert taucht sie ein in eine Welt der Erinnerungen, Träume und Illusionen und blickt zurück auf die Zeit damals in Nagasaki, nicht lange nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Welt, die sie kannte, in Trümmern lag ..."


Nachlese
Hm ... Ihr findet mich etwas ratlos vor. Aber von Anfang an:

Etsuko lebt auf dem Land in England. Ihre älteste Tochter Keiko hat sich das Leben genommen, die Beerdigung ist schon etwas her. Niki, Etsukos jüngere Tochter aus zweiter Ehe, besucht sie und während dieses Besuches erinnert sich Etsuko an einen Sommer in Nagasaki. Damals war sie mit Jiro verheiratet und mit Keiko schwanger. Ihr Schwiegervater Ogata-San war bei ihr und Jiro zu Besuch. Und sie hat in diesem Sommer die vielleicht 9 oder 10jährigen Mariko und deren Mutter Sachiko kennengelernt, die darauf wartet, dass ihr amerikanischer Freund mit ihr und Mariko in die Staaten reist.

Wie in "Alles, was wir geben mussten", wird auch hier die Geschichte auch der Ich-Perspektive erzählt. Im Verlauf von Nikis Besuch denkt Etsuko über Nikis Ähnlichkeiten mit Keiko nach und was sie für Keiko wollte. Dies erinnert Etsuko an ein anderes kleines Mädchen in Japan...

Ishiguro lässt seine Protagonistin an einer Stelle gedanklich formulieren, dass Nikis Vater, obwohl er so viele Artikel über Japan geschrieben hatte, die japanische Kultur nie wirklich richtig verstand. Und zu diesem Halbsatz kam ich während der Lektüre des Buches immer wieder zurück.

Kazuo Ishiguro wird einen Grund gehabt haben, diese Geschichte zu erzählen - aber ich gestehe, ich hänge etwas in der Luft. Dass sie psychologischer Natur ist, ist mir schon klar. Und sicherlich ist Etsukos Geschichte erzählens- und lesenswert.

Ich lese es so, dass Etsuko in Nagasaki lebte, als die Atombombe fiel. Aber der Autor verliert kein Wort darüber, ob dies Folgen für Etsukos Schwangerschaft hatte. Er erzählt auch nicht, weshalb Etsuko Jiro und Japan verließ oder was mit Jiro geschah. Keiko wird weniger Raum eingeräumt als Niki, Ogata-San oder auch also Sachiko und Mariko. Die Verbindung von Keikos Freitod und Etsukos Erinnerungen an Sachiko und Mariko ist für mich zu vage. Dass beide Mütter erklären, sie wollten das beste für ihre Töchter, reicht mir nicht. Ich erfahre nämlich nur etwas von dem Verhältnis Sachiko/Mariko, über welches ich übrigens häufig nur den Kopf schütteln konnte (und mich zu dem Nichtverständnis-Halbsatz zurückbrachte). Leider erzählt der Autor nichts weiter über das Verhältnis Etsuko/Keiko und so fällt mir das Finden einer Verbindung oder ein Vergleich dieser Mütter/Töchter-Beziehungen schwer.

Mühe bereiteten mir auch die Gespräche, die die Charaktere in Japan führen. Britisches Understatement ist gar nichts dagegen, glaube ich - wenn ich sie denn gefühlsmäßig richtig einordne. Die erste Begegnung von Etsuko und Sachiko kommt z.B. deswegen zustande, weil Mariko in eine Prügelei verwickelt war. Während Etsuko dies mehrfach gegenüber Sachiko erwähnt und, dass die Tochter ggf. verletzt ist, bleibt Sachiko freundlich unbestimmt bzw. wehrt regelmäßig Hilfe ab. Ich stelle mir vor, dass dies mit der Höflichkeit (und dem Wunsch) verbunden ist, dem Gegenüber keine Mühe zu machen, weswegen mehrfach Hilfe zurückgewiesen wird etc. Diese Höflichkeit und die damit verbundene Redundanz mag authentisch sein - ich bin erneut bei dem oben erwähnten Halbsatz zum  Nichtverstehen der japanischen Kultur ;) -, ich brauchte allerdings etwas, um sie für mich zu deuten und sie dadurch auch lesetechnisch hinzunehmen.

Der Roman lässt mich, wie gesagt, etwas ratlos zurück, denn im Gegensatz zu "Alles, was wir geben mussten" vermag ich Ishiguros Auslassungen in dieser Geschichte nicht zu füllen. Er hat mir hierfür zu wenig Material in die Hand gegeben .

"Alice" , "Dead like me" und andere Schnäppchen

Gerade bei amazon.de geordert - jeweils NEUWARE - aufgrund aktueller Aktionen. 
  • Serenity [Blu-ray] - EUR 9,90
  • The Fall [Blu-ray]EUR 9,97 .
  • Dead Like Me - So gut wie tot , Season 2 (4 DVDs)  EUR 9,97
  • So gut wie tot - Dead Like Me: Der Film -EUR 9,99 .
  • Alice im Wunderland (inkl. Digital Copy) [Blu-ray] -EUR 11,90

Übrigens gibt es auch Dead like me Staffel 1 für 9,97 EUR!

Und Amazon hat noch weitere Bluray-Preise angepasst,
Das könnte mit der aktuellen Mediamarkt-Aktion zu tun haben ;)

Und es gibt auch wieder 3 Boxsets für 30 EUR 
 Nicht wundern, dass höhere Einzelpreise ausgewiesen sind. Es gilt trotzdem an der Kasse aus diesem Angebot: 3 Boxen = 30 EUR. Dabei sind ausgesuchte Staffeln z.B. von Akte X, 24, Ein Colt für alle Fälle, Ally McBeal, Boston Leagal, Angel, Stargate SG1 und Atlantis, Bones etc. Natürlich ist das ein Appetitanreger-Angebot, damit man später die Serien schön weiterkauft :) Trotzdem: So habe ich letztes Jahr sehr günstig meine AkteX-Sammlung zusammengestellt . Dieses Mal allerdings habe ich die mich interessierenden Boxen schon, wenn ich auch über Colt Sievers nachgedacht habe und nachdenke :)

***************

Oh! Es hat gerade wieder angefangen zu schneien! Und zwar richtig große Flocken. Die Tanne vor dem Fenster ist tatsächlich schon angepudert ...

Egal - Ich muss jetzt ersteinmal Merlin und Marlowe "einsammeln", in die TransportboxEN *lach* setzen und dann geht es zwecks Durchchecken zum Tierarzt. Noch liegt ja nicht so viel Schnee, dass man nicht mehr durchkommt *g*

Donnerstag, 10. Februar 2011

Projekt 52-2011: Teeparty

Es war ein langer Tag im Büro heute, also habe ich mir abends einen Tee aufgebrüht und wollte mich gemütlich etwas hinsetzen, Kerze anzünden, ein paar Kekse essen. Eine kleine TEEPARTY *nickt*

POE!!!

(Ein Klick auf das Foto verleiht ihm etwas mehr Größe.)

Ich habe nur einen Feueranzünder für die Kerze gesucht !

(Saris Projekt 52-2011

Mittwoch, 9. Februar 2011

Seth Green hatte Geburtstag

und wurde 37 Jahre alt, wie ich bei Serienjunkies.de (ganzer Artikel hier: klick) gelesen. Schau an, hätte ich nicht gedacht. Ich kenne ihn hauptsächlich als wahnsinnig gesprächigen *lach* , auf jeden Fall coolen Oz aus "Buffy, the Vampire Slayer". Die Serie ist ja nun auch schon ein paar Jährchen vorbei und hatte 7 Seasons. Was mirgar nicht so bewusst war, obwohl ich eine Staffel davon hier zu Hause habe (ungesehen) - Seth Green steckt auch hinter "Robot Chicken". Ich muss die DVD mal hervorholen :) 

Jedenfalls hat Serienjunkies.de bei dieser Gelegenheit ein Musikvideo von und mit Seth Green und seiner Ehefrau Clare Grante ... eingestellt. Ein männlicher Geektraum, sehr witzig, wie ich finde *lach*

Wer neugierig ist, bitte sehr:

EMBED-Geek and Gamer Girls Song - Watch more free videos

Dienstag, 8. Februar 2011

Rot ja rot ...

Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, war ich Samstag in der Stadt. Warum? Das wollte auch Poe ganz genau wissen...


(Ein Klick auf das Foto könnte ihm etwas mehr Größe verleihen)

Irgendwie war mir letztes Jahr in Leipzig mein Trolley zu klein erschienen. Dabei hatte ich wirklich nicht so viele Bücher mitgenommen bzw. dort gekauft. Ehrlich ;)  Bestimmt waren der Tauchsieder für den Kaffee und das Besteck für ein günstigeres selbstgemachtes Abendessen (im Hotel gab es ja nur Frühstück und keinen Wasserkocher auf dem Zimmer) an dem mangelnden Platz schuld!

Jedenfalls:
Als ich im Schlussverkauf den schönen großen roten Trolley von Travelite sah, habe ich zugegriffen. Außerdem fand ich noch eine passende Umhängetasche  -auch im Preis reduziert -, die sogar ein gepolstertes Laptop-Fach hat und gönnte mir eine neue flache Geldbörse von Eastpack. Diese kann ich mit einer Kordel versehen und auch um den Hals tragen - vielleicht nicht schlecht, wenn man mit Kulli, Buchmesse-Programm und Fotokamera bewaffnet ist :) Zuletzt habe ich mir dann auch noch aus dem laufenden Programm von Travelite eine neue Kulturtasche gegönnt... - und Poe hat alles ausgiebig inspiziert

Montag, 7. Februar 2011

Fotos von den MuMs #20

Auf meinem Schlafzimmerschrank stehen ganz nah zusammen zwei Transportboxen. Beide werden hauptsächlich für die Fahrten zum Tierarzt benutzt. Merlin hat seine Box, Marlowe hat seine Box. Und hole ich Marlowes Box vom Schrank herunter, ist Marlowe auch verschwunden ... Cleveres Kerlchen - aber inzwischen hole ich die Box schon zwei Tage früher vom Schrank ;)

Jedenfalls: In der letzten Woche habe ich mich in meiner Mittagspause häufiger gefragt, weshalb ich überhaupt zwei Boxen habe:

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Sonntag, 6. Februar 2011

"Alles, was wir geben mussten" von Kazuo Ishiguro


Gestern hatte ich in der Stadt zu tun und wusste, dass ich danach noch ins Samocca-Café gehen würde. Also schaute ich mich hier zu Hause nach einem Buch um, welches mir bei dem Milchkaffee Gesellschaft leisten würde. Ich wollte nicht schon wieder ein "Muss"-Buch nehmen, also keines für eine Challenge, Leserunde oder Rezension. Beinahe unbewusst landete "Alles, was wir geben mussten" in meiner Hand - und dieser Roman leistete mir nicht nur im Samocca Gesellschaft, ich habe mich in ihm gestern und heute fast vollständig verloren.

Worum geht es (zitiert von der Taschenbuchauflage des btb-Verlages 6. Aufl.):
"Auf den ersten Blick scheint Hailsham ein ganz gewöhnliches englisches Internat z usein. Doch die Jungen und Mädchen, die dort wohnen, sind für eine besondere Zukunft ausersehen..."

Nachlese
Kathy, eine junge Frau von 31 Jahren, ist seit einigen Jahren Betreuerin. Ihre Kindheit hat sie zusammen mit anderen Kindern in Hailsham verbracht. Sie und die anderen Kollegiaten verschiedener Alterstufen lernen in Hailsham, werden zur Kreativität angehalten, treiben Sport, aber ein Kontakt zur Außenwelt findet eigentlich nicht statt. Während Kathy später als Betreuerin arbeitet, wird ihr bewusst, dass die von ihre Betreuten Kathys Hailsham-Zeit schätzen. Sie beginnt über diese Zeit und ihre Beziehung zu ihren damals besten Freunden Ruth und Tommy zu reflektieren...

Der in Japan geborene Autor Kazuo Ishiguro lebt seit seiner Kindheit in London, die Erstveröffentlichung fand in englischer Sprache statt. Die Übersetzung in die deutsche Sprache stammtvon Barbara Schaden - und ich finde, sie ist wundervoll gelungen. Ich dachte von Anfang an nicht darüber nach, ob oder wie der Autor sich wohl im Original ausgedrückt hat - was nicht heißen soll, dass ich nicht neugierig auf seinen Schreibstil bin -. Der Text fühlte sich schlicht "richtig" an, stimmig, flüssig.


Die Geschichte selbst wird konsequent aus der Ich-Perspektive erzählt, ab und an spricht Kathy den Leser direkt an. Dabei sind die Erinnerungen nicht immer gradlinig: Sie greift manchmal vor, reißt manchen Punkt an, holt etwas in der Vergangenheit aus, um zu erläutern. Als würde Kathy vor mir sitzen und - die Augen über Himmel und Erde schweifen lassend - erzählen, sich  mir ab und an zuwenden, sich versichern und fortfahren. So, wie man manchmal von Dieses auf Jenes kommt, ohne den Gesamtzusammenhang aus den Augen zu verlieren.

Dieser Erzählstil, kombiniert mit der für mich stimmigen Sprache und der Story, zog mich in Kathys Welt, so intensiv, dass ich mit Bedauern das Buch am gestrigen Abend unterbrach, um einer Verabredung nachzukommen. Kaum wieder daheim, nahm ich es erneut zur Hand und - nur unterbrochen vom Schlaf - las es zu Ende.

Es gibt für mich als Leserin nur die Erinnerungen, die Kathy mit mir teilt. Ich muss ihren zeitlichen Vorgaben folgen und erfahre so nach und nach mehr über Ruth, Tommy, Madame und die Galerie, Aufseher, Betreuer und Mögliche. Alles verrät mir Kathy nicht, weder aus der Vergangenheit, noch wohin sie gehen wird. Die harmloseren Fragen, die sich stellen: Wie war das weitere Leben in Hailsham? Wie erging es Ruth und Tommy? Was hält das Schicksal für Kathy bereit ? Und gravierender: Was ist mit der von Ishiguro erneut nur angerissenen politischen Situation, der Gesellschaft - den Vorstellungen und Forderungen der Bürger, den Menschenrechten, nicht nur in Großbritannien?

Der Plot der Geschichte, die am Ende des 20 Jahrhunderts in England spielt, ist nicht wirklich neu und ich ahnte oder sah auch Dinge voraus. Ich erwähne es, weil ich  mir dessen bewusst bin, es aber hier keine Bedeutung für mich hat. Die Geschichte, erzählt im Text und vertieft in den Auslassungen, zog mich in ihren Bann, beschäftigt mich weiter - und ist so für mich einzigartig.

Freitag, 4. Februar 2011

Freitagsfüller by Barbara

Diese Woche verlief büromäßig ja mal recht entspannt. Gestern war ich eine Stunde länger im Haus, aber ansonsten hieß es normaler Beginn, normales Ende :) Schon witzig: Das ist schon so lange her, dass es auch eine Erwähnugn wert ist *lacht* . Aber nun zum

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Donnerstag, 3. Februar 2011

Fotos von Marlowe #13

Ich war in der Küche und habe das Frischfleisch für die MuMs geschnitten ... 
Marlowe hat es gemerkt, 
natürlich :)


Ich warte noch auf den Tag, da er die - nach innen öffnende - Tür aufbekommt...

Fotos von Merlin #10

- ein Klick auf die Fotos verleiht ihnen mehr Größe :) -

aus Januar 2011


vom 30.01.2011

von gestern und vorgestern 



Mittwoch, 2. Februar 2011

Projekt 52-2011: In & Out

... of the kitchen

Marlowe kann Frischfleisch selten widerstehen und so erhält Merlin seine Portion schon mal allein :)
Und dann bietet sich schon mal dieses Bild, wenn Merlin fertig ist:


(Saris Projekt 52-2011)

Inside7 by Annelie

Mittwoch heißt nicht nur Arbeitswochen-Halbzeit, sondern auch:


Kaffee... OH JA! Krümelkaffee - also NICHT Caro o.ä. mit heißem Wasser, sondern gemahlener Bohnenkaffee (idealerweise mit einer Prise Salz) wird mit sprudelnd kochendem Wasser aufgebrüht und bei mir kommt noch ein kräftiger Schuss kalte Milch hinein, umrühren, kurz warten, bis sich die Partikel setzen und heiß genießen :) Man kann natürlich auch die "FrenchPress" benutzen und den Kaffeesatz hinunterpressen, aber für eine Person ist mir das zuviel Aufwand und.... der Rest Kaffee in der FrenchPress ist mir dann nach meiner ersten Tasse zu kalt :)
Auch lecker: Milchkaffee ....mmmmmh... Besonders gern im Samocca-Cafè (sehr guter Kaffee dort) und dann mit einem Buch dort sitzen und lesen oder etwas Menschen beobachten :)
Espresso: Auch wunderbar, aber er muss süß sein.
Gleiches gilt für Mokka - Ich erinnere mich z.B. an den leckeren von Sayuri zubereiteten Mokka!

Tee... trinke ich deutlich weniger als Kaffee, aber ich liebe den Pfefferminztee im Samocca-Cafe und habe auch losen bei mir daheim. Und aktuell Nelson-Orange-Kräutertee im Teebeutel, lecker. Ganz ohne Zucker geht es übrigens nicht beim Tee :)

Nudeln... *nickt* oh ja :)
Spaghetti mit verschiedenen "Zugaben" (ausgenommen mit Tomatensauce, ist nicht meine Welt ;) ) mit Pesto oder einfach mit Olivenöl - vermischt mit italienischen Kräutern und getoppt mit frischem Parmesan -. Aber auch andere Pastaversionen: Gnocci mit Salbeibutter sind köstlich. Mit Spinat oder anderen vegetarischen Komponenten gefüllte Nudeln mit verschiedenen Toppings - hach! - Ich liebe die so wunderbar schnell zubereitbaren Frische-Nudeln aus dem Kühlregal!

Kartoffeln...  Aber sicher :) Lecker als Bratkartoffeln, aber auch als "normale" Salz- oder Petersilienkartoffeln. Frische Pellkartoffeln mit Quark oder eine Backkartoffel.... LECKER!

Reis... *nickt* Nicht unbedingt als Milchreis, aber doch sehr gerne in Verbindung mit der asiatischen Küche incl. Sushi :) Oder als Risotto - Ich habe gerade das Karottenrisotto für mich entdeckt *lach* 

Fleisch... Ich esse es nur noch selten, obwohl ich es gerne esse. Nur nehme ich inzwischen bewusster wahr - und achte daher auch mehr darauf -, woher das Fleisch kommt und wie es mit der Aufzucht aussieht. Deswegen lieber seltener, aber dafür meist ohne Reue. Gilt übrigens auch in Bezug auf Wurst- und Schinkenwaren.

Desserts... mmmmmmmhhh z.B. Eis (außer erdbeerig) oder in Honig gebackene Banane oder Straciatella-Creme oder oder oder ...*leckt sich die Lippen und schaut auf das bereits vorhandene Hüftgold*