Sonntag, 30. Januar 2011

I'm in english-Challenge: "Pride and Prejudice" by Jane Austen


Vorweg muss ich erst einmal sagen, dass ich nicht die verlinkte Ausgabe von "Pride and Prejudice" im Rahmen der I'm english-Challenge gelesen habe, sondern die Ausgabe der Wordsorth Classics in TB-Format aus dem Jahr 1999, die zugleich eine Einleitung und Anmerkungen von Ian Littlewood von der University of Sussex enthält. Allerdings habe ich diese Ausgabe bei Amazon.de nicht gefunden :)

Und ... dies wird keine meiner sonst hier zu findenden Nachlesen ;).

Worum es bei "Pride und Prejudice" geht, ist beinahe schon selbst eine generell bekannte Tatsache:

Die aus dem unteren Landadel stammende Elizabeth Bennet und der aus der Oberschicht stammende Aristokrat Fitzwilliam Darcy müssen lernen, Stolz und Vorurteilshaltung abzubauen, die sich sowohl als berechtigt bzw. bestätigt als auch unberechtigt herausstellen. Elizabeth und Darcy müssen jeweils einen Erkenntnisprozess durchlaufen, um den anderen nicht nur wertzuschätzen, sondern ihn bzw. sie zu verstehen und sich selbst zu ändern. Dabei geht es nicht nur um das eigene Glück, sondern auch Leben der Familie und Freunde ist - unterschiedlich stark - betroffen.

Diesen Roman von Jane Austen habe ich in der deutschen Übersetzung von Ursula und Christian Grawe schon mehrfach gelesen. Und ich schätze überaus die vollständige Hörbuchversion des Argon-Verlages, herrlich stimmungsvoll eingelesen von Eva Mattes. Mein erster Kontakt mit der englischen Originalfassung war filmischer Art, denn ich konnte damals nicht abwarten, bis der BBC-Mehrteiler mit Colin Firth und Jennifer Ehle mit einer deutschen Tonspur erschien. Ich hatte mir die englische Fassung mit ausschließlich englischen Untertiteln bestellt. Und irgendwann habe ich halt das Buch selbst im Original gekauft - und scheiterte in drei Anläufen drei Mal. Als Nina und Katrin die I'm english-Challenge starteten, witterte ich meine Chance und begann ehrgeizig mit der Lektüre von "Pride und Prejudice".

Okay, ich habe zwischendurch nicht aufgegeben, sondern bis zum Ende durchgehalten.

Aber ...

So sehr ich mich an der deutschen Übersetzung erfreue, die Originalfassung war unglaublich anstrengend. Ich habe meinen Englischkenntnissen und mir eindeutig zuviel zugemutet. Trotz leo.org und großem Langescheidt griff ich manches Mal zu meiner deutschen Romanübersetzung, um zu sehen, was sich hinter einem aus langen Sätzen in Austen-Englisch bestehenden Absatz "versteckte".

Ob oder ob nicht Jane Austen sprachlich eloquent war oder wie gut ihr Stil im Original ist, kann ich nicht beurteilen. Ich war mehr damit beschäftigt, die Worte an sich zu erfassen. Es dauerte, bis mir klar wurde, dass "pray" zu Beginn eines Satzes auf "ich flehe sie an" oder "drängend" hindeutete und nicht unbedingt mit beten zu tun hatte. Wunderte ich mich noch die ersten Male darüber, dass Männer und Frauen offenbar häufig in der Gesellschaft schreien ("cry"), begriff ich irgendwann, dass dieses Wort doch mehr die Bedeutung von erstauntes Ausrufen hatte - und nicht notwendigerweise laut erfolgen musste, wie ich für mich entschied. Dies sind nur Mini-Beispiele für die Fragen, mit denen ich mich während des Lesens beschäftigte.

So lenkte mich das Vokabular deutlich von der Geschichte insgesamt und vom Erzählstil ab.

Eigentlich wollte ich anläßlich der I'm english-Challenge noch weitere Jane-Austen-Bücher lesen: "Emma" und auch "Sense and Sensibility" schlummern noch auf dem SuB. Ob ich das aber wirklich realisiere, kann ich noch nicht sagen. Möglicherweise würde mir die Lektüre jetzt, nach dem ersten Durchlesen von "Pride und Prejudice" leichter fallen, da ich etwas in der Austen-Sprache drinstecke. Auf der anderen Seite hat mich genau diese Sprache ziemlich beansprucht und - ja - auch aufgehalten. Ich habe also noch keine Ahnung, ob ich in diesem Jahr einen weiteren Jane-Austen-Roman im Original in Angriff nehmen.


Jedenfalls:

Nur wegen der Challenge habe ich dieses Mal "Pride und Prejudice" nicht abgebrochen, sondern beendet. Und das ist, wie ich finde, auch schon ein erster Erfolg. Irgendwann werde ich den Roman im Original wieder lesen und mein Augenmerk dann hoffentlich nicht nur auf die Worte an sich, sondern auch die Geschichte und/oder den Stil richten können ;)

Samstag, 29. Januar 2011

Oscar-Hosts 2011 preparing for the show :)

Anne Hathaway und James Franco bereiten sich auf Eventualitäten bei der Oscarverleihung 2011 vor ...

"Fray - Future Slayer Bd. 1" by Joss Whedon,



Und hier habe ich noch eine Leihgabe von der lieben Winterkatze. Danke *wink*

Worum geht es (frei zititert von Amazon):
Ein übler Tag! Es trifft die Herumtreiberin und Meisterdiebin Melaka Fray wie ein Blitz oder genauer die Faust eines hünenhaften gehörnten Dämons als sie gesagt bekommt, dass sie die Auserwählte ist. 200 Jahre in der Zukunft ist sie die Jägerin, die von den Mächten des Guten für den Kampf gegen die aufkommende Herrschaft der Vampire, beziehungsweise Lurks , auserkoren wurde, um das Erbe von Buffy, der großen Heldin, anzutreten. Nur, warum weiß sie nichts von ihrem Erbe? ....

Nachlese:
Mir gefiel es!
Fertig?
Nicht ganz :)

In dem Comic geht es darum, wie Melaka Fray zur Jägerin berufen wird. Nicht etwa von einem Wächter - obwohl auch insofern ein Auftritt erfolgt -, sondern von einem behuften Dämon. Dass das nicht so ganz koscher ist, können wir uns als Leser schon vorstellen. Ein Dämon (wenn auch kein Vampir), der die Jägerin "aktiviert"? Seltsam. Und seltsam ist auch, dass Melaka nichts von ihrem Erbe weiß...

Im Gegensatz zu Buffys Welt ist Melakas eine technische. Die Magie ist kaum noch vorhanden... Es gibt Mutationen, ja. Und es gibt auch Lurks, also Vampire, aber offenbar nicht so viele wie früher ... Mit einem von diesen Lurks hatte Melaka als Kind jedenfalls schon einmal zu tun, sie überlebte nur durch Zufall und dieses Ereignis hatte in vielerlei Hinsicht Auswirkungen auf ihr Leben und ihre Ängste.

Es gibt allerdings auch Dinge, die von Buffy her vertraut erscheinen: Melaka ist smart, eine Kämpferin und ... aufmerksamer, als es der erste Anschein vermittelt, wie die Ereignisse um den Einbruch in ihre Wohnung und deren Folgen zeigen. Und dann ist da natürlich noch die schwierige familiäre Situation: Melakas Bruder ist früh gestorben und ihre Schwester ist zur Polizei gegangen, während Melaka im ... ähm ... Untergrund arbeitet.  Etwas anders als die Buffy-Dawn-Beziehung, aber nun ja, letztere war ja auch nicht immer einfach ;)

Wie ich schon sagte, finde ich diesen ersten Teil gelungen. Besonders Melaka, aber auch viele weitere "Neben"Figuren, werden lebendig. Die Jägerinnen-Mythologie wird thematisiert, Melakas Entwicklung im Verlauf des Storybogens ist nachvollziehbar und "rund".

Als Comic-Anfänger war ich in diesem Buch von Karl Molines Zeichnungen grundsätzlich sehr angetan. Die Tuschezeichnungen stammen von Andy Owens und bei den - kräftigen und gut passenden - Farben wurden Dave Stewart & Michelle Maosen genannt.

Zwei- oder dreimal erinnerten mich Molines Zeichnung von Melakas Gesicht an eine Disney-Film-Aufnahme: Der deutsche Comic hat leider keine Seitenzahlen *grummel*. Ein Beispiel: Melakas Gesicht in Kapitel 3, als sie "Habe ich?!" fragt iThema: Wächter). Insgesamt hat Moline aber für eine junge Frau mit Ecken und Kanten und einer sehr großen Bandbreite an Emotionen in Mimik und auch Gestik geschaffen: Sie sieht emotional verletzt aus, sie versteinert, ihre Augen wirken flehend, die Haltung ablehnend. Bei den übrigen Charakteren fehlte mir diese Intensität etwas. Dennoch sind auch sie präsent und einprägsam und die Kämpfe vermitteln Action.

Ich muss in diesem Zusammenhang auch noch anmerken, dass ich bei dieser Gelegenheit diejenigen Buffy-Staffel8-Comicbücher noch einmal gelesen habe, die ich mein eigen nenne, also Band 1 bis 4. Mal unabhängig von der dortigen Story:

Die Zeichnungen in Bd. 2 und 3 stammen von Georges Jeanty, Cliff Richards bzw. Paul Lee, die Zeichnungen in Bd. 1 und 4 von Karl Moline. Und ich wurde mit keinem der Zeichner in Bd. 1 bis 4 von Buffy Staffel 8 wirklich warm. Der Grund war ein ganz einfacher: Die Charaktere des Buffy-Universums, Buffy selbst, Dawn, Xander, Willow, Kennedy, Andrew, Giles, Faith etc. sind so vertraut und bekannt ... und die Zeichnungen werden ihnen nicht gerecht, sie ähneln ihnen kaum und mich störte das halt.

Wie auch immer: bei Fray konnte Moline zeichnerisch "frei" arbeiten, ohne solch visuell vergleichbaren Vorgaben nahekommen zu müssen.

Molines Melaka finde ich wirklich sehr gelungen und ihre Geschichte von Joss Whedon ebenfalls :)

Freitag, 28. Januar 2011

Freitagsfüller by Barbara

Und es Zeit für den
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Noch eine Klarstellung zu Nr. 4: Ich bin dankbar dafür, meine Freunde zu haben, nicht nur bei Sorgen, sondern auch, weil ich die glückliche Zeiten mit ihnen teilen kann!

Donnerstag, 27. Januar 2011

Ostsee-Heimweh

habe ich in dieser Woche bekommen. Zum einen gab es ja diese Woche beim Projekt 52-2011 by Sari das Thema "Als ich klein war" (klick). Das hat mich in meine Kindheit gebracht und natürlich musste ich auch an die Ostsee denken. Schließlich bin ich in einem Küstendorf an der Ostsee aufgewachsen und habe dort in meiner Kinderzeit (und auch später) viel Zeit an und in der Ostsee verbracht. Fischkopp halt. Und dann hatte Elvira bei Valentiner zum Wortbeflügler auch noch so ein schönes Foto vom Prerower Weststrand eingestellt! Mit diesem kann ich gar nicht  mithalten. Dennoch, hier kommen zwei Ostsee-Fotos aus meinem "Archiv" in voller analoger Pracht :)




Beide Aufnahmen stammen übrigens vom selben Sommertag 2006
und ein Foto habe ich vor, eines nach dem Schwimmen gemacht :)

Mittwoch, 26. Januar 2011

Inside7 by Annelie

Zwei Wochen lang ist mir Annelies Aktion durch die Finger gerutscht! Das will ich aber wieder ändern! Und heute fange ich damit an:


vor der Tür...  ist es hell, sogar sonnig ... aber kalt. Nicht richtig februarfrostig kalt, aber auf dem richtigen Weg: halt trockenere Kälte als zuletzt.

ich sollte endlich... meine Dokumente ordnen, das nehme ich mit jedes Jahr - wieder *oops* - vor.

ich erinnere mich... an Zeiten, da hatte ich diese Dinge "auf Stand", eingehende Korrespondenz von Versicherungen etc. wurde direkt in den passenden Ordner gepackt. Wie lange ist das her? 4 Jahre?

glücklich macht mich... zum Beispiel das Katzeln mit den MuMs. Ich weiß, ich wiederhole mich :) 

mein Leben...könnte aktuell etwas weniger Tempo gebrauchen.


schlechte Nachrichten... höre auch ich nicht gern, aber was muss, muss ...

ich brauche... etwas zu essen, mein Magen knurrt... Also schnappe ich mir ein toastbares Pita-Brötchen und bestreiche es danach innen mit Basilikum-Pesto, dann wird etwas Mozarella, zwei frische Coctail-Tomaten und etwas frische Basilikum eingefüllt und schon ist mein Italo-Snack fertig :)  - Noch besser schmeckt er mir übrigens statt mit Pitabrötchen mit Fladenbrottaschen zum Toasten ...

Dienstag, 25. Januar 2011

Das hier ...


würde ich JETZT auch gern machen (Marlowe gestern abend). Ich bin für meine Verhältnisse schon wieder zu früh hoch *grinst schief* - gestern und heute jeweils um halb sechs  *gähnt*

Aber es ist noch etwas zu tun, also .. noch einen Pott Kaffee bitte, James!

...

War ja klar, James hat schon Feierabend
*stellt sich Kaffeewasser auf... *.

Projekt 52-2011: Als ich klein war ...


liebte ich Sutejews "Lustige Geschichten" mit den wunderschönen Zeichnungen. Und deswegen habe ich mir dieses Buch auch jetzt noch einmal gekauft, denn mein Kinderbuch war vermalt, zerschnitten, unansehnlich ... und fort.

Auch diese Puppe - Anna, wenn ich mich recht erinnere - war nie sehr weit entfernt :) Und selbst Annas Kleidung erinnert mich an meine Kindheit:

So wie ihre Jacke und Hose damals von meiner Schwester gestrickt wurden, hatte auch ich als Kind viele von meiner Schwester gestrickte Klamotten: Hosen, langärmlige und kurzärmlige Pullover und auch Jacken in sonnengelb, kräftigrün, knallrot etc. ... Das war nicht immer einfach *lach*


(Saris Projekt 52-2011)

Sonntag, 23. Januar 2011

Fotos von den MuMs #19

Meine Helden sind unermüdlich! Sie jagen sich und galoppieren wie kleine Pferde durch die Wohnung. Natürlich habe ich dann keine Kamera zur Hand bzw. nicht schnell genug :) Ich schaffe es daher regelmäßig auch nur, die MuMs in ihren Ruhephasen zu erwischen :)

So


Oder so



Manchmal auch so: 



:)

Schließlich muss man ja Kraft sammeln,
um dann ganz flink vor mir und der Kamera wegzulaufen ...
oder möglichst auf Fotos mit Scheinwerferaugen aufzutauchen ;)

Samstag, 22. Januar 2011

In der Küche

habe ich gestern abend - als ich mir etwas B&J Eis gönnen wollte, das mir Poe übrig gelassen hat - etwas bemerkt. Nämlich, dass ich offenbar die Tür vom Tiefkühlfach nicht richtig zugemacht hatte. Toll, Natira, ganz große Klasse!

Ein guter Schwung der im Tiefkühlbereich befindlichen Sachen war kräftig angetaut. Soweit es Kräuterpackungen anging ... egal, wieder rein. Das habe ich mir aber beim Schollenfilet, dem Blattspinat und auch bei dem großen Beutel TK-Suppengemüse verkniffen. Diese Lebensmittel landeten gleich in verschiedenen Dosen (bzw. das Suppengemüse im Topf), damit sie vollständig auftauen konnten.

Und Eis entfernen durfte ich auch gleich: sowohl  B&J, das einfach nur noch flüssig und überhaupt nicht mehr appetitlich aussah, als auch die netten kleinen dünnen Eisschollen, die sich in und um die TK-Schublade gebildet hatten (Warum muss ich nur jetzt an das Projektthema "Winterwunderland" der letzten Woche denken?). Und natürlich aus-,um- und aufräumen sowie saubermachen ...

Naja und heute gab es dann das Schollenfilet, gebettet auf Spiralnudeln und bedeckt von Spinat und Käse.


(Notiz an mich: Beim nächsten Mal mehr Flüssigkeit dazugeben, es war etwas trocken)

Der Eintopf mit dem TK-Gemüse ist auch schon auf dem Herd. Morgen werde ich ihn wieder aufwärmen. Ich finde, Eintopf schmeckt am zweiten Tag sowieso immer noch etwas besser. Und für Montag wird auch noch was das sein, behaupte ich mal ;)

Nun, zumindest ist das Tiefkühlfach jetzt wieder leerer...

Projekt 52-2011: Lieblingsfarbe


Diese Gelb-Orange-Kombination ist eine meiner Lieblingsfarben (Saris Projekt 52-2011). Ich hatte gehofft, Rosen zu finden, die diese Kombination - mit einer orange-roten Kontur am Blütenrand - aufweisen. Aber leider hatte ich in der Woche kein Glück und so musste diese Begonie (?) herhalten :)

Zu meinen Lieblingsfarben gehören übrigens auch sonnengelb und sämtliche Blau-/Grün-Farbtöne, die die Ostsee annehmen kann. Woran dass nur liegen mag *lach*

Freitag, 21. Januar 2011

benannt

wurde ich noch im letzten Jahr von  Merlindora für diesen Award:

Ganz vielen lieben Dank, Merlindora! Ich freue mich riesig darüber und werde ihn mir poliert ins Regal stellen :)

Außerdem hat mich auch die Wörterkatze und ganz aktuell Tilia Salix benannt, und zwar für diesen Award


Auch Euch beiden, ganz vielen lieben Dank.

Der Liebster Blog-Award ist zudem mit folgender Auflage verbunden: 
Du bist getaggt worden & möchtest teilnehmen?
*Erstelle einen Post, indem du das Liebster-Blog-Bild postest & die Anleitung reinkopierst (= der Text den du gerade liest).
*Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst und ihr den Link deines Award-Posts da lassen.
*Danach überlegst du dir 3- 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst und die Besitzer jeweils per Kommentar-Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.

Liebe Blogger/innen:

Das Ziel dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs ans Licht bringen, deswegen würde ich euch bitten, keine Blogs zu posten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger und Leute, die zwar schon ne Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind.

Angeischts dieser Auflage benenne ich die beiden nachfolgenden Blogs,
die ich schon länger verfolge. Hier auf diesem Blog habe ich sie
aber noch nicht richtig gewürdigt und möchte das jetzt nachholen:


Ich lasse mich gern über die Erlebnisse von Katze Weiß und Katze Schwarz
im dortigen Haushalt und Urlaub *g*  informieren :)
Nein, nein, nur weil Du mich benannt hast, stehst Du hier nicht, Tilia :) 
Dieser Post schlummert leider schon seit ein paar Tagen im 
"Entwurfsmodus", ich bin so verpeilt *seufz*

2) Eileen
Ich liebe besonders ihre Projekt 52- Umsetzungen mit Stainboy und aktuell mit Lenore!


Freitagsfüller by Barbara

Schon wieder Freitag! Uff! Die Woche ging mal wieder verflixt schnell herum. Hier auf dem Blog war es ziemlich ruhig und mit dem Englisch-Challenge-Buch bin ich auch nicht sehr viel weitergekommen. Eigentlich kein Wunder, war ich doch erneut büromäßig ...ähm... eingespannt ;)

Ich sehe allerdings schon das Wochenende am Horizont, an welchem mich nichts vom oder aus dem Büro tangieren wird, jawohl! *lach*

Ab zum

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Donnerstag, 20. Januar 2011

Moin

Also ich mache es ja ...

Offensichtlich.

Schließlich tippe ich gerade diesen Post um kurz nach halb sieben. Nach dem Frühstück, nach dem Katzenversorgen, nach dem Duschen, nach dem Aufstehen - um 05.30 Uhr.

Und es ist ja auch nicht das erste Mal.
Aber es fällt ganz schön schwer, besonders im Winter.
Wiederholungen helfen da auch nicht.

Regelmäßig halb fünf Uhr morgens wie Sylvia (klick hier), gerade auch wegen der Rasselbandenversorgung?! Würde gehen, wenn es muss. Muss es aber dankenswerterweise hier nicht ;)

Ich mach mich dann mal auf den Weg ins Büro. Morgen würde ich aber gern wieder zur normalen Zeit in den Tag starten. Also um 06.45 Uhr aufstehen, nicht zur Arbeit fahren...

*gähnt herzhaft*

Freitag, 14. Januar 2011

Projekt 52-2011: Winterwunderland


Man sollte annehmen, dass das Thema "Winterwunderland" von Saris Projekt 52-2011 in der zweiten Januarwoche nicht schwer umzusetzen ist. Besonders, weil sich in Deutschland seit Anfang Dezember 2010 der Winter festgesetzt hatte. Aber nein... am Ende der letzten Woche musste es ja warm werden und regnen. Und weiter regnen und tauen ... Und der Wetterbericht hatte in dieser Woche weiter warme Luft vom Meer angekündigt, mit Schnee oder trockener Kälte ist also nicht mehr bis zum Ende dieser Projektwoche zu rechnen...

Wenigstens habe ich am Montag noch ein paar Nahaufnahmen machen können von einer flachen gefrorenen Wasserfläche auf einem Flachdach und von schon abtauendem Eis auf dem Auto. Die Ausbeute war also mager. Ohne schlechtes Gewissen präsentiere ich deswegen eine Kombination von Aufnahmen dieser Woche und einem Archivbild vom 31.12.2010, welches eine Blick auf Winterwunder offenbart, wie ich finde: Interessente Eisgebilde um Geäst. Ich wollte einfach nicht zeigen, was nach dem Winterwunderland aktuell zu sehen ist, wie z.B. Schlaglöcher oder Reste vom schmutzigen Schnee...

Freitagsfüller by Barbara

Diese Arbeitswoche ging fix herum - kein Wunder, wenn man erst am Mittwoch startet :) Jedenfalls ist es Freitag und damit Zeit für den


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Mittwoch, 12. Januar 2011

Blogblumenparade 2011 by Ricarda

Bei Pashieno gesehen: "Ricarda ruft auf ihrem Blog wieder zu der Blogblumenparade auf". Die Idee finde ich nett, also mache ich dieses Jahr mit. Was zu tun ist? Ich zitiere von Ricardas Post:

"Wie man eine Blogblume erstellt:
Besucht die Seite HTML Graph und gebt die URL zu eurer Startseite ein. Bei der Frage ob ihr an der Petition teilnehmen wollt, klickt ihr unten auf “OK – Now show me the graph!” (Ihr könnt natürlich auch an der Petition teilnehmen, aber über den unteren Link kommt ihr zu eurer Blogblume). Danach nehmt euch ein bisschen Zeit, biss sich die Blume völlig entfaltet hat. Das kann ein bisschen dauern. Macht einen Screenshot und veröffentlicht diesen in eurem Blogpost."

Außerdem sollte man einen entsprechenden Link oder Pingback bei hier bei Ricarda hinterlassen.

Und so schaut sie aus, meine Blogblume vom 12.01.2011:

Dienstag, 11. Januar 2011

Buffy Chroniken Bd. 1 - Der erste Stich (Comicbuch)



Bei diesem Comicbuch handelt es sich um eine Leihgabe von der lieben Winterkatze. Danke noch einmal an dieser Stelle! Obwohl das Comicbuch hier vor meiner Nase ein anderes Cover hat (Buffy im schwarzen Top von unten nach oben schauend und mit Pflock in der Hand).

Ich muss ja sagen, dass ich vor - uff - Jahrzehnten? den Buffy-Kinofilm gesehen habe, deutlich vor der TV-Show. Zunächst habe ich die beiden Sachen - Film einerseits, Show andererseits - auch gar nicht so recht in Zusammenhang gebracht, das kam alles erst später ;) Ich erinnere mich auch nicht mehr wirklich an den Filminhalt *mit den Schultern zuckt* Allerdings weiß ich, dass Joss Whedon sich von diesem Film zurückzog.

Dieses Comicbuch enthält jedenfalls zwei Abenteuer Buffys aus der Zeit, bevor sie nach Sunnydale gekommen ist.

Im ersten Teil "Wie alles begann" wird die von Joss Whedon eigentlich geplante Story des Buffy-Films erzählt, also wie Buffy zur Jägerin wird, welches Schicksal Merrick ereilt und was  in ihrer früheren Highschool passierte. Ihr Sidekick in dieser Story ist der junge Mann Pike. Die Story fand ich durchaus unterhaltsam; es gab die doch Whedon-typische Verquickung von Horror und Humor. Sehr irritiert war ich von der zeichnerischen Umsetzung der Vampire in ihrer "Dämonenform". Ich mußte ständig an den unglaublichen Hulk denken. Und Buffy war ... nun, die gezeichnete Buffy sah Sarah Michelle Gellar kaum ähnlich, wenngleich einige Gesten und Positionen an die von S.M. Gellar in der TV Serie verkörperte Buffy erinnern.

Im zweiten Teil erfährt man mehr über Buffys schwierige Situation nach dem Brand in der Highschool: ihren Verweis von Schule; ihre Beziehung zu ihren Eltern und Dawn. Ja, auch Dawn ist Teil des Teils "Viva Las Buffy". Dies war nur im ersten Moment seltsam, ist doch Dawn aufgrund der Realitätsänderungen der Mönche in Staffel 5 fest in der Gegenwart und in der Vergangenheit als Buffys Schwester integriert. Buffy jedenfalls trifft auf mehrere Vampire, die Chips einer Spielhölle in Las Vegas haben und macht sich zusammen mit Pike auf den Weg. Ohne dass Buffy ihn bemerkt, nimmt Angel in genau dieser Spielhölle einen Job an. Interessanterweise hat Angel mit der Enstehungsgeschichte ca. 1930 zu tun. Eine Nebenstory beschäftigt sich in England mit Rupert Giles. Im Gegensatz zum ersten Teil sind die Charaktere - Buffys Eltern etwas ausgenommen - gut erkennbar und ähneln den TV-Charakteren. Auch die Gestaltung der Vampire entspricht deutlich dem Seriendesign. Gelungen fand ich auch den Wechsel im Farbdesign, soweit die Story um 1930 betroffen ist.

Ohne Frage ist Teil 1 spannend, weil man hier die ursprüngliche Fassung des Buffy-Films in Bildern zu sehen bekommt. Storytechnisch fand ich die zweite Geschichte dennoch komplexer und reizvoller. Dieses erste Comicbuch der Buffy-Chroniken stellt für mich als Buffy-Fan eine schöne Ergänzung der Informationen aus der TV-Serie dar.

Montag, 10. Januar 2011

"Der gelbe Nebel" von Alexander Wolkow


Nach "Der Zauberer der Smaragdenstadt", "Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten", "Die sieben unterirdischen Könige" und "DerFeuergott der Marranen" ist nun das fünfte Buch von Alexander Wolkow "dran". Auch hier stammt die Übersetzung aus dem Russischen von Leonid Steinmetz, die Illustration von Leonid Wladimirski. Ich habe hier vor mir bereits eine "veränderte Nachauflage, 1984", die 219 Seiten umfasst. Das Copyright der deutschen Übersetzung Verlag Progress Moskau stammt aus dem Jahr 1979. Welche Veränderungen stattgefunden haben, weiss ich nicht. Es soll auch eine Neuauflage aus dem Jahr 2009 geben, die nur 175 Seiten umfasst, vielleicht wegen des Layouts, vielleicht wegen weiterer Veränderungen, ich weiss es nicht.

Die Geschichte des Zauberlandes, beginnend mit dem großen Zauberer Hurrikap, wird hier in diesem Band noch einmal aufgegriffen. Nachdem Hurrikap das Zauberland geschaffen hat, aber bevor die vier Zauberinnen Wallina, Stella, Gingema und Bastinda sowie der große Zauberer Goodwin es betraten, kam die Zauberin Arachna in das Zauberland. Sie war eine böse riesenhafte Zauberin und hatte nicht nur ihrer Mutter einige Zaubermittel entwendet, sondern auch das Volk der Zwerge entführt, welches früher ihrer Mutter und dann ihr diente. Und natürlich traf sie auf Hurrikap ...

5000 Jahre später, Hurrikap war nur noch eine Legende, erschien Arachna wieder auf der Bildfläche. Sie beanspruchte erneut die Herrschaft über das Zauberland, in dem jetzt der Scheuch, der Eiserne Holzfälle und der tapfere Löwe ihre Länder regierten. Die Erzgräber waren auf die Oberfläche gekommen.Urfin war nicht mehr Herrschaft über die Marranen und Ann und Tim wieder daheim. Die Bewohner des Zauberlandes hatten sich bereits mehrfach von Herrschern befreit. Warum sollten sie sich Arachna beugen? Aber die Zauberin beschwört den gelben Nebel und setzt den Zauberlandbewohnern ein Ultimatum...

So abenteuerlich und märchenhaft auch diese Geschichte ist mit ihren zauberhaften und komischen Momenten: Es ist doch beunruhigend, in welche Richtung sich Wolkows Fantasie in diesem Teil entwickelte. Natürlich kann man eine Wiederholung nicht verneinen: Erneut taucht jemand auf, der die Herrschaft über das Zauberland erringen und die dort lebenden freien Völker unterwerfen will. Selbst im dritten Band ging es ja letztlich um die Abschaffung der königlichen Herrschaft. Aber die Methoden sind doch von Mal zu Mal verschieden. Hatte Urfin das letzte Mal ein nicht so entwickeltes Volk verführt, ist es in diesem Fall im Grunde eine biologische Kriegsführung. Arachnas gelber Nebel beeinflusst nachhaltig das Leben im Zauberland, nicht nur direkt und nicht nur die Menschen.

Obwohl ich mich an der neuerlichen Lektüre erfreut habe - ich habe diesen Wolkow-Band länger nicht gelesen -, ist es immer noch der "erste" Band, der mir nicht so gut gefiel. Ja, ich habe die altvertrauten Charakteren - incl. Urfin - wiedergetroffen und ja, diese Geschichte hat Zauberlandmomente. Ich denke, mir ist erst "heute" klargeworden, was ich früher nur unbewusst wahrgenommen habe: Ich denke, der Grund, weshalb mir diese Geschichte nicht so behagte, war die Art der Auflösung des Kampfes gegen Arachna.

SPOILER-WARNUNG

In den früheren Bänden hatte die Auflösung der Kämpfe immer eine gewisse Unschuld. Bei Gingema und Bastinda kam es zu Unfällen; der Kampf gegen die Holzsoldaten endete zauberhaft, derjenige gegen die Marranen ...organisch.  Selbst das Ende der Herrschaft in Band drei war zwar listig, aber dennoch mit dem Wasser wundervoll. Hier im 5. Teil  wird gegen Arachna energisch bis zum Schluss vorgegangen, was nicht nur in der Gestalt von Arachnas wichtigstem Kontrahenten deutlich wird. Es ist nicht so, dass die Auflösung nicht passt oder schwerwiegend anders ist als in anderen märchenhaften Geschichten.

Ich finde sie nur nicht mehr "zauberlandmässig". Esging sozusagen die Unschuld verloren, durch die sich die früheren vier Bände meiner Ansicht nach bei der Auflösung auszeichneten. Und das erfüllt mich mit Bedauern.

Sonntag, 9. Januar 2011

In der Küche

war ich am Wochenende beschäftigt. Ich brauchte mal etwas anderes als meine schnelle Hühnersuppe (Gläser mit Hühnerfond und -fleisch sowie TK-Suppengemüse, Lorbeerblatt und Piment - letzteres im Tee-Ei - sowie Wok-Nudeln, wenn das TK-Gemüse gar ist). Auch wenn die Hühnersuppe mir sehr gut tat ;)

Also habe ich mich mal an einem Risotto versucht. Das hätte ich nicht getan, wenn ich nicht im Dezember letzten Jahres Sayuri besucht und mir ihr zusammen Essen zubereitet hätte. Bei dieser Gelegenheit hat Sayuri das Risotto gekocht, ich habe zugeschaut und zugehört. Denn meine Aufgabe - ein paar Zutaten für das Risotto und den Salat vorbereiten - war leicht zu erledigen. Um es auf den Punkt zu bringen: Ohne entsprechende Motivation hätte ich gestern nicht die Zutaten für mein Pilzrisotto herausgeholt ;)

Statt frischer Pilze hatte ich mir getrocknete Pfifferlinge (wie bin ich vorgestern nur auf Steinpilze gekommen?) geholt. Eigentlich wollte ich das Risotto ja schon vorgestern machen, aber ... ich hatte die getrockneten Pilze offenbar zu lange eingeweicht. Sie schmeckten nach nichts. Und unerfahren wie ich bin, habe ich zudem das Einweichwasser weggeschüttet. Clever

Wenigstens hatte ich nur die Hälfte der Packung genommen und habe dann gestern einen frischen Versuch gestartet. Habe ich angedeutet, dass ich unerfahren in der Küche bin? Das ist vielleicht der Grund für die Art, wie ich bei der Zubereitung von mir fremden Gerichten vorgehe ... Oder macht Ihr das auch so?

Ach, ich sollte dann auch schreiben, wie ich vorgehe...

Zunächst habe ich nach Packungsanleitung die restlichen Pfifferlinge mit kochendem Wasser übergosse und mir dieses Mal den Kurzzeitwecker auf die angegebenen 15 Minuten gestellt . Dann habe ich 250 g Risottoreis abgewogen und in ein Schälchen getan. Da nach der Anleitung auf dem Reispäckchen der Reise nach und nach mit 1/2 l Flüssigkeit aufgegossen werden sollte, habe ich mir 250 ml Brühe zusammengerührt, 200 ml Weißwein in ein Glas gegeben und den Rest sollte das Pilzwasser (dank Sayuris Tipp) an Flüssigkeit darstellen. Soweit, so gut. Dann hieß es Zwiebel schneiden ... und juche, es ging ohne Tränen ab. Irgendwann musste sich ja mal in mein Gehirn einprägen, wie man Zwiebeln "gut" klein schneidet, nicht wahr Sayuri :). Und dann waren die 15 Minuten um, ich schnitt die eingeweichten Pfifferlinge kurz und klein und fing das durch ein Teesieb gegossene Pilzwasser auf

Der Topf war also auf der Herdplatte und alle anderen Zutaten standen jetzt vorbereitet in Schälchen oder auf Brettchen nahe bei. Vorher fange ich also gar nicht mit dem tatsächlichen Kochen an, was in diesem Fall bedeutete:  
Olivenöl in den Topf, Zwiebel und Pfifferlingen kurz anbraten, dann den Reis dazu (bis er glasig ist) und den ersten Schwung Brühe darüber, später Wein, Brühe und Pilzwasser, Salz und Pfeffer, dazwischen wie verlangt regelmäßig rühren und erst nachgiessen, wenn die frühere Flüssigkeit weggeköchelt war :)


Ich brauchte mehr Flüssigkeit, denn der Reis war nach dem Wegköcheln des halben Liters noch ziemlich bissfest.Und da ich den Geschmack tatsächlich als etwas zu intensiv empfand, habe ich schlichtes Wasser genommen.

Mich hat es ja doch überrascht, dass das Risotto tatsächlich cremige Konsistenz hatte.Ich hatte nämlich befürchtet, dass ich - wenn ich schon diesen Kochtopf nicht (auch) in den Kochtopfhimmel befördern würde - irgend etwas anderes schief gehen oder die Konsistenz nicht passen oder das Risotto nicht schmecken würde. Aber es klappte alles!

Ach ja, zu dem Risotto gab es übrigens Salat.


Danke, Sayuri, für die Inspiration und die Ratschläge :)

War lecker ...
gestern und heute

ps
Ich habe so viele Möhren im Haus, ob man auch ein Möhrenrisotto machen kann?

Merlin ...

Gestern habe ich den MuMs nach längerer Zeit mal wieder die Baldriankissen herausgelegt. Während ich meine DigiCam holte, war Marlowe mitsamt seinem Kissen in eine dunkle Ecke unter dem Bett gerobbt :) Von Merlin konnte ich aber noch ein wenig einfangen, bevor er mit seiner Beute ebenfalls ins (für die DigiCam zu) Dunkle verschwand:

Freitag, 7. Januar 2011

Freitagsfüller by Barbara

Der erste
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im Jahr 2011 und er ist nicht handschriftlich. Aber ich bin nicht in der Nähe eines Scanners und daher ... ;)

1.  Man könnte meinen, es würden genug Bücher auf meinem TuB sein... und dennoch liebäugel ich schon wieder mit neuen. Warum müssen auf Blogs auch immer so interessante Bücher vorgestellt werden ;) .

2.   Mittwoch ist mein Lieblingstag der Woche, weil er die Mitte meiner Arbeitswoche darstellt ;)

3.  Ich möchte gerne eine freie Stirnhöhle bitte  .

4.  Nichts ist das Schönste, was ich bis jetzt in diesem Jahr gekauft habe, denn bislang habe ich nur Lebensmittel gekauft. Auch wenn eine schön aussehende Mohrrübe dabei war, ist das wohl nicht gemeint :)

5.   Wir Ich brauchen mehr Tee.

6.   Bei Lesen von englischsprachigen Büchern brauche ich mehr Übung.und deswegen mache ich auch bei der "I am english-Challenge" mit ;)

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine brandneue Folge Castle , morgen habe ich hauptsächlich auskurieren, geplant und Sonntag möchte ich damit weitermachen !

Mittwoch, 5. Januar 2011

Inside7 by Annelie

Der erste Mittwoch im neuen Jahr bringt auch wieder


Und los geht es:

vor meiner Tür... ist noch immer eine festgetretene und aktuell angetaute und nächtlich gefrorene Schneedecke.

aus der Küche... kann ich den Duft des Krümelkaffees riechen.

ich trage... Jeans, Pullover und aktuell noch Hausschuhe 

ich freue mich...  über den diesjährigen Jahreskalender mit Familienfotos meiner Nichte und ihres Lebensgefährten, den ich zum Weihnachten bekam.

bemerkenswerte Worte... "Ein Mensch würde nie dazu kommen, etwas zu tun, wenn er stets warten würde, bis er es so gut kann, dass niemand mehr einen Fehler entdecken könnte" (John Henry Newman, Theologe, Kardinal)
 
ich brauche... mehr Hühnersuppe und muss meine Infrarotlampe aus dem Keller holen *seufz*

manchmal... bin ich einfach nur müde.

Dienstag, 4. Januar 2011

Projekt 52-2011: Schnappschuss

Das erste Thema Saris Projektes 52-2011 ist auch gleich eine Herausforderung. Natürlich hätte ich Poe nachgeben können, der sich als Modell zur Verfügung stellte. Aberr beim ersten Foto wollte ich nun doch nicht sofort Poe aufnehmen ;)

Also überlegte ich: Schnappschüsse entstehen ja spontan. Laut deutscher Wiki stammt der Begriff offenbar daher, dass man "aus der Hüfte" schoss, quasi ohne zu zielen. Das funktioniert so einfach mit meiner DigiCam nicht oder zumindest war das nicht einfach zu bewerkstelligen für mich. Ich meine konkret das "Kamera draufhalten und knipsen". Der Autozoom, z.B. ,kann mir dabei schon mal einen Streich spielen, denn  mein erster Versuch - spontanes Knipsen von Füßen in Bewegung -, lieferte durchaus die Füße, aber nur verschwommen, die Hecke dagegen war ziemlich scharf *lach*

Als ich nun heute Mittag nach Haus kam, sah ich eine Meise herumflitzen. Hungrig stieg ich leise aus dem Auto - machte die Tür nicht zu - und versuchte, einen Schnappschuss von der Meise zu machen. Erfolglos. Also bin ich dann mit der Kamera in Betrieb nach oben zur Wohnung in der Hoffnung, dass mich Merlin oder Marlowe von der Tür abholt und ich so ein hm... relativ spontanes Foto, sprich Schnappschuss, bekomme.

et voilá

Samstag, 1. Januar 2011

"Der Feuergott der Marranen" von Alexander Wolkow

Heute an Neujahr habe ich das vierte Buch aus der Wunderland-Reihe von Alexander Wolkow gelesen. Die früheren drei Bücher sind "Der Zauberer der Smaragdenstadt", "Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten" sowie "Die sieben unterirdischen Könige" .Wi in den frühern Bänden stammt die Übersetzung aus dem Russischen von Leonid Steinmetz, die Illustration von Leonid Wladimirski.

Mit "Der Feuergott der Marranen" begann übrigens meine Leidenschaft für die Wunderlandbücher. Es war das erste Wolkow-Buch, das ich gelesen habe. Und vor mir liegt auch nicht die hier verlinkte Ausgabe, sondern die alte abgegriffene, fleckige aus dem Jahre 1974 zu einem Preis von 8 (Ost)Mark 30. Ganz schön teuer, wenn man bedenkt, dass es ein großes Brot bereits für eine (Ost)Mark beim Bäcker gab, wenn ich mich recht erinnere. Witzig: Ich habe gerade erkannt, dass ich zwar den Originaltitel gerade so in den kyrillischen Buchstaben lesen kann (ok: Marranen kann ich lesen und verstehen *g*), den gleichfalls in kyrillischen Buchstaben geschriebenen Zusatz aber sofort sowohl lesen als auch verstehen kann: "на немецком языке": in deutscher Sprache :) Und ich erinnere mich tatsächlich noch daran, wie ich die Linien auf einem Bild mit Kugelschreiber (Sakrileg!) nachgezogen habe, während unter dieser Seite ein Blatt Kohlepapier und darunter ein Zeichenblatt lag. Den in der Geschichte vorkommenden Silberreif fand ich nicht nur superklasse wegen seiner magischen Fähigkeit, sondern auch total schön. Wie gerne hätte ich so einen Reif gehabt!

Dass ich der vorliegenden Geschichte damals ohne Vorkenntnisse der anderen Bände problemlos folgen konnte, liegt daran, dass auch hier kursorisch auf die früheren Erlebnisse von Elli, Scheuch, Holzfäller und Löwe eingegangen wird (die ich dann unbedingt lesen musste, ist doch klar *lach*). Die Geschichte eines Beteiligten jedenfalls wird weitergeführt: Urfin.

Urfin kehrte nach den Ereignissen im zweiten Band in sein Haus zurück, erneut zurückgewiesen, gekränkt und zudem durch seine eigenen Handlungen von den Bewohnern des Wunderlandes gehasst und gemieden. Der Mächtige ist tief gefallen und voller Rachegedanken. Nach ungefähr 10 Jahren, als der Riesenadler Karfax in der Nähe von Urfins Haus schwer verletzt wird, wittert Urfin seine Chance: Er pflegt Karfax und benutzt diesen arglosen Adler, um dem rückständigen Volk der Springer (man begegnet ihnen schon kurz im ersten und dritten Buch) vorzugaukeln, er sei ein Gott. Die Springer, die sich selbst Marranen nennen, glauben ihm und Urfin versucht erneut, seine Macht über das gesamte Wunderland auszudehnen.

(aus "Der Feuergott der Marranen" von Alexander Wolkow)

In Kansas dagegen erlernt die erwachsene Elli einen Beruf.Aber sie hat eine kleine Schwester Ann, die nichts lieber möchte, als das Wunderland zu besuchen. Der erwachsene Fred, der als Ingenieur arbeitet, hat eine Idee und konstruiert für Ann und ihren Freund Tim zwei Maultiere. So brechen diese beiden Kinder auf - aber werden sie an den schwarzen Steinen Gingemas vorbeikommen, die das Wunderland von der übrigen Welt trennen?

So viele spannende Dinge geschehen in diesem Buch. Urfin ist wieder da! Und obwohl Urfin erneut versucht, das Zauberland zu erobern und es erneut zum Kampf bzw. Widerstand kommt, ist "Der Feuergott der Marranen" kein Abklatsch der früheren Geschichte. Wolkow stellt dieses Mal eine andere Eigenschaft Urfins in den Vordergrund: War es früher sein handwerkliches Geschick, das ihm zu einer Armee verhalf, ist es dieses Mal Manipulation, Lug und Trug. Die Marranen sind auch ein interessantes Völkchen und ihre Geschichte ist für Kinder nachvollziehbar. Mit Ann und Tim werden zudem zwei neue Charaktere eingeführt und es gibt nach "Die sieben unterirdischen Könige" weitere "Mitspieler".

Zwei Dinge möchte ich zusätzlich noch erwähnen: Wolkow hat diese Geschichte zwischen 1967 und 1969 geschrieben. Für die von Fred in unserer Welt konstruierten Maulesel wählt er als Energiequelle Sonnenenergie. Finde ich klasse :) Und mir gefällt erneut, wie Wolkow den Konflikt zwischen den aufgewiegelten Marranen und der ... sagen wir mal Befreiungsarmee auflöst. Wie genau? Lest es nach :)

"Die sieben unterirdischen Könige" von Alexander Wolkow

Nach "Der Zauberer der Smaragdenstadt" und "Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten" habe ich mir sofort "Die sieben unterirdischen Könige" gegriffen :) Wie beim zweiten Buch glaube ich auch hier, dass die Geschichte allein und unabhängig von L. Frank Baums Oz-Universum steht. Die Übersetzung aus dem Russischen stammt auch hier wieder von Leonid Steinmetz, die Illustration von Leonid Wladimirski. Ich habe die 6. Auflage aus dem Jahr 1990 (gedruckt übrigens in der UdSSR) vor mir liegen.

In "Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten" wurde auf Elllis erstes Abenteuer eingegangen. Auch das dritte Buch wiederholt kursorisch die früheren Abenteuer Ellis - beschrieben im ersten und zweiten Band - , geht aber noch weiter: Zu Beginn erfährt man, wie das Wunderland entstanden ist und was der Zauberer Hurrikap damit zu tun hat. Nicht ausgelassen wird, wie die zwei guten und die zwei bösen Zauberinnen und später Goodwin, der Zauberer der Smaragdenstadt, ins Wunderland kamen. Letztlich beschreibt Wolkow, warum der Königssohn Bofaro in frühester Zeit mit seiner Familie und seinem Gefolge in eine unterirdische Höhle verbannt wurde.

Und von den Nachkommen Bofaros handelt dieses Buch. In der Höhle hatte sich über die Jahrhunderte ein ungewöhnliches Königreich entwickelt, welches sieben Könige hat. Diese sieben Könige herrschen abwechselnd einen Monat, was nicht nur für ganz schöne Verwirrung sorgte, sondern dem Volk einiges abverlangte.
(aus: "Die 7 unterirdischen Könige" von Alexander Wolkow)

Schließlich waren sieben Hofstaate zu versorgen.Wie gut, dass in einer der Höhlen vor langer Zeit eine Quelle entdeckt wurde. Das dortige Wasser hat ganz besondere Eigenschaften, die das Leben der Menschen in der Höhle spürbar erleichterte. Bis die Quelle versiegte...

In unserer normalen Welt besucht Elli inzwischen ihren Cousin Fred in Iowa. Die beiden unternehmen einen Wanderung in eine Höhle - deren Eingang einstürzt. Elli, Fred und Totoschka müssen einen anderen Weg nach Hause finden...


Ich liebe die Grundgeschichte: Wie das unterirdische Reich entstand, welche Probleme, die ersten Siedler bewältigen mussten und wie ein Reich von sieben Königen regiert werden konnte, märchenhaft, kreativ und doch vorstellbar.

Und auch Ellis und Freds Abenteuer fand ich spannend, wenngleich mir Freds leicht cholerische Ader etwas auf den Nerv ging. Auch die Eigenart des Scheuchs, sich selbst als den Besten und Klügsten selbst zu loben, nehme ich heute - als Erwachsene - als Arroganz wahr. Ich erinnere mich nicht, das auch als Kind so empfunden zu haben. Was mir damals jedenfalls auch nicht aufgefallen ist, ist folgendes: Völlig - ja -  unmotiviert beschlossen, dass das vorherrschende System im unterirdischen Reich geändert werden muss. Ich meine damit, dass Elli und Fred dies im Grunde bereits am Abend ihrer Ankunft beschließen, wobei sie kaum Zeit hatten, sich umzusehen und die Verflechtungen kennenzulernen. Dieser Vorschlag kommt sozusagen bei Elli und Fred aus dem Nichts. Elli hat zugegebenermaßen schon den Hofstaat Goodwins kennengelernt. Aber selbst der Scheuch hat einen solchen und wurde von ihr dort die Abschaffung beschlossen? Sicherlich bestehen Unterschiede zwischen den beiden Hofstaaten. Und gegen die Grundaussage an sich will ich auch nichts sagen (die Basis ergibt sich auch aus der Geschichte). Es liegen aber z.B. strukturelle Fehler vor, über die ich heute nicht mehr hinweglese ;)

Dennoch hat mich dieses Buch wieder einen kleinen wundervollen Ausflug in meine Kindheit unternehmen lassen und mich in in das fahlgelbe Licht des unterirdischen Reiches geführt. Ich konnte meine Bekanntschaft mit Rushero auffrischen und freute mich, Oicho wiederzutreffen :)

Neujahr :)

Silvester gut überstanden? 

Merlin: "Was? Lass mich schlafen... Ich bin völlig erledigt..."

 Marlowe: *atmet und gibt leise Schnarchgeräusche von sich*

Natira: *schmunzelt, zuckt die Schultern und trinkt ein Glas Sekt zum Frühstück*

Frohes neues Jahr 2011!