Donnerstag, 30. September 2010

Marlowe & Fishing Pole - again :)

Gestern abend habe ich mir nicht nur den Fishing Pole geschnappt, sondern auch endlich mal wieder meine Digi-Cam. Blitz-Serie war angesagt. Hier kommt die Ausbeute (teilweise habe ich die Fotos gleich aussortiert da sie zu verschwommen ware - linke Hand Fishing-Pole, rechte Hand Kamera, Augen auf Marlowe *g*)


Ein Klick auf die jeweilige Collage sollte ihr etwas mehr Größe verleihen :)






"Die verschmähten Schriften des Professor von Igelfeld" von Alexander McCall Smith


Dieses Buch habe ich im Rahmen einer privaten Leserunde im September 2010 gelesen.

Worum es geht es?
Auf dem Klappentext dieser Taschenbuchausgabe stand "Egal um welche Situation es sich handelt: Professor von Igelfeld tut sicher das Falsche und zieht das Chaos magisch an. So wird der Sprachwissenschaftler Opfer einer Verwechslung und muss in Übersee einen Vortrag über den deutschen Dackel halten. In Kolumbien gerät er in einen Guerilla-Überfall. Unnötig zu sagen, dass er in Liebesdingen auch kein glückliches Händchen hat …"

Nachlese
Der 1948 geborene McCall Smith ist ein britischer Schriftsteller und Jurist rhodesischer Herkunft, der an der Universität Edinburgh zum Professor der Rechtswissenschaften ernannt wurde. Außerdem hat er diverse fachliche Schriften veröffentlicht, aber auch Kinderbücher, eine Romanserie über die Privatdetektivin Mma Ramotswe aus Botswanat und halt mein Leserundenbuch.

Den Klappentext fand ich reizvoll. Was ich erwartete? Hm. Offensichtlich eine Geschichte über Prof. von Igelfeld über einen Zeitraum seines Lebens, die auch Betrachtungen über Prof. von Igelfelds Bemühungen in Sachen Liebe und/oder Ehe enthält.Ich erwartete Erzählungen über einen zerstreuten, lebensfremden Professor, der in einige Fettnäpfchen tritt.

In diesem Roman war all dies enthalten. Nur habe ich im Detail offenbar andere Vorstellungen hiervon als Alexander McCall Smith und etliche andere Leser.

Der Tagesspiegel führte aus: "Ein Roman, den die Welt nicht braucht und der nichts mitteilt. Allein, das Buch ist so brüllend komisch, McCall Smith ein so scharfer Beobachter und filigraner Erzähler, dass die Welt ohne diesen Roman ärmer wäre. Ein Roman gegen schlechte Laune, Trübsinn und hochmütigen Tiefsinn. Lachen ist nicht die schlechteste Empfindung, die ein Buch wecken kann." (gefunden auf der Amazon-Seite.).

Die FAZ schrieb: "... 'Die verschmähten Schriften des Professor von Igelfeld' [...] sind drollig, heiter und ausgesprochen vergnüglich. [...] Mit milder Ironie schaut der Autor, der schon lange mit Fachbüchern, Kinderbüchern und Krimis erfolgreich ist, auf den Universitätsalltag und verleiht im eine Patina humorvoller, herzerwärmender Redlichkeit. Weit entfernt scheint die Kälte des modernen Wissenschaftsbetriebs, am Ende winkt immer die Versöhnung. Professor von Igelfeld darf bleiben, wie er ist, und das ist das Schönste daran - kein glattpolierter Weltmann, sondern einer jener liebenswerten Käuze, ohne die die Welt eintöniger aussähe." (gefunden auf der Amazon-Seite)

Ich habe vielleicht ein anderes Buch gelesen?!

Nein, mir ist schon klar, daß Humor subjektiv ist und der Autor seinen Protagonisten und auch die übrigen Charaktere überzeichnet ;) Und ich habe auch bei diesem Roman an einigen Stellen geschmunzelt. Etwa, wenn Prof. von Igelfeld in Italien auf einen koptischen Patriachen trifft, der ihn darum bittet, die Gebeine des hl. Nikolaus von Myra kurzzeitig zu verwahren. Von Igelfeld überlegt, daß dieser Heilige das Vorbild für den dt. heiligen Nikolaus, dem Santa Claus, war und er also kurzfristig die Gebeine des Weihnachtsmannes verwahren sollte. Ich fand aber wenige Stellen auf diesen 447 Seiten, die mich so erheiterten. Überwiegend war ich nämlich irritiert.

Der Hauptcharakter Prof. Moritz-Maria von Igelfeld zehrt seit Jahrzehnten von seinem Ruf aufgrund einer Veröffentlichung über unregelmäßige portugiesische Verben. Er mokiert sich über Kollegen, deren hochgestelzte Namen, ihre Herkunft, wie wenig sie veröffentlichen. Insbesondere überwacht er eifersüchtig seinen Kollegen Unterholzer, er mißgönnt ihm sogar den "besten Stuhl" in der Mensa. Die Episoden zu Unterholzers Dackel fand ich übrigens sämtlich, ob in Deutschland oder Italien, nicht witzig. Auf der anderen Seite biedert er sich bei seinem anderen Kollegen Prinzel an, den er ja schon aus seinen Heidelberger Tagen kennt. Erstaunlicherweise laden Prinzels ihn auf ihren Reisen nach Italien ein, obwohl von Igelfeld dafür die Schuld trägt, daß Prinzel in seinen Jugendtagen bei einem Duell die Nasenspitze abgesäbelt wurde (!). Von Igelfeld ist humorlos und agiert unverfroren, teilweise bewußt boshaft und in meinen Augen mit einer Selbstüberschätzung, die ins Narzistische geht. Dies alles soll vermutlich die Skurrilitäten und den Witz des Romans stützen. Aber mir entzieht sich, was an Prof. von Igelfelds Abenteuern "brüllend komisch" oder wo "eine Patina humorvoller, herzerwärmender Redlichkeit" zu finden sein soll.

Langer Rede, kurzer Sinn:
Der sich in diesem Roman offenbarende Sinn für Humor, Ironie und Satire von Alexander McCall Smith harmoniert nicht mit meinem ;) Aber vielleicht mit Eurem.

Drei am Donnerstag by Kirstin #38

Oh... Donnerstag! Das bedeutet nicht nur, daß die Woche sich mit Riesenschritten dem Ende nähert, sondern auch, daß ich bald Urlaub habe *freu*. Aber jetzt erst einmal die Steinchen (ein Klick auf die Grafik bringt Euch zu Kirstin):


3 am Donnerstag 
1. Von was träumst du am liebsten? Danke, liebe Tamara, für diese Frage
von schönen Dingen 

2. Gibt es ein Wort, das du überhaupt nicht magst?
Ich hatte ja schon bei der Frage nach dem Lieblingswort gesagt, daß ich die Frage nicht pauschal beantworten kann. Mit dieser geht es mir ebenso. Wenn ich allerdings das einzelne Wort in einen Kontext stelle: Ich mag z.B. nicht, was regelmäßig mit dem Wort "krank" verbunden ist. 

3. Wessen Meinung ist dir besonders wichtig?
Die meiner Freunde im privaten Bereich, 
im "fachlichen" Bereich (also nicht nur Job an sich), 
die Meinung einer versierten Person, 
fallen beide Bereiche zusammen - fein ;)

Mittwoch, 29. September 2010

Inside7 by Annelie


am Horizont...  hätte ich gern immer auch den Silberstreif bitte

Gedanken... dieses Stichwort erinnert mich an folgenden Spruch, den ich von meiner Schwester gehört habe: "Denke nie gedacht zu haben, denn das Denken der Gedanken ist ein gedankenloses Denken: Wenn Du denkst Du denkst, denkst Du nur Du denkst." ;)

Bahnhöfe... bieten Möglichkeiten

Schuhläden... betrete ich nur, wenn es unbedingt sein muß. Ich mag nicht Schuhe kaufen gehen...

gemischte Gefühle...  sind für mich meist ein Anlaß zum Rationalisieren

kreativ(e)... Obwohl ich mich selbst im ersten Impuls nicht als "kreativ" bezeichnen würde, denke ich doch: Wir sind alle mehr oder weniger kreativ, in unseren Gedanken, in der Fantasie, in der Art, wie wir unser Leben leben,meistern, uns anpassen.

manchmal... Ach verdammt, woran mußte ich wohl denken, *lach*:  "manchmal möchte ich schon mit Dir ... "

Dienstag, 28. September 2010

surfing in my feedreader :) Joey L. Fotoblog

Seit einiger Zeit verfolge ich als stille Leserin den Blog von Joey L. (klick z.B. diesen Post) und wollte ihn Euch kurz mal vorstellen. Falls Ihr Euch wundert, daß ich nicht seine Startseite verlinkt habe: Derzeit hat er dort ein HD-Video eingebettet und das Laden dieser Seite dauert zumindest af meinem Netbook gefühlte Ewigkeiten :).

Jedenfalls bewundere ich nicht nur seine Fotos, sondern finde auch seine Berichte interessant: über sein Leben als Fhotograf, die Reise, die Bilder, Austellungen, Similaritäten von Bildern verschiedener Fotografen (Urheberrechte).

Die letzten Posts beschäftigen sich mit seiner Dokumentation auf DVD, die gestern im amerikanischen TV Premiere hatte und jetzt auch zum Verkauf ansteht. Dort geht es um sein Leben als Fotograf und insbesondere auch um seine Reise zu den Mentawi (klick), seine Fotos von ihnen und die Austellung hierzu - auch bei den Mentawi. Hier ist eine kleiner Blick:



 Der Clip hat mir eine kleine Gänsehaut verursacht.

Montag, 27. September 2010

Projekt 52-2010: Pure Freude

Meine Freundin Sayuri und ihre UglyDoll Ghosty fahren diese Woche wieder ins Schwaben-Ländle. Poe und ich werden sie also eine Weile nicht sehen können. Als sich kurzfristig die Gelegenheit ergab, die beiden am Sonntag noch einmal zu besuchen, herrschte daher auch bei Poe pure Freude. Aber je näher das Abschiednehmen gestern rückte, desto trauriger wurden wir, wie man auch Poe ansehen kann:

Freitag, 24. September 2010

Katzentoilette

Eher zufällig bin ich über das "Sauber-Sortiment für Hund und Katz" von Swirl® im Netz gestolpert, wo eine Katzentoilette mit intergriertem Streusieb angeboten wird. Gesehen habe ich eine ja schon diese sich selbst reinigenden Katzentoiletten, die sich elektrisch durch die Streu arbeiten. Swirl® geht anders heran. Statt einer irgendwo anzubringenden (und vermutlich störanfälligen) Elektronik ist die Katzentoilette selbst umgestaltet, so daß man sie samt der Streu Richtung Sieb kippen kann. Die Streu fällt durch das Sieb, der Rest bleibt oben liegen: Das Streusieb wird abgenommen und die aufliegenden Klumpen werden entsorgt.


Eine klasse Idee.

Nur...Wenn Ihr Euch die Bilderstrecke auf der Seite (klick) anschaut, habt Ihr vielleicht auch den Eindruck, daß zu wenig Klumpstreu in der Katzentoilette, sie also im Grunde nicht tief genug ist? Ich habe regelmäßig mehr Streu in der Katzentoilette, damit möglichst nichts am Boden festklebt, sondern "in der Streu" die Klumpen liegen. Und sollte bei einer offenen Toilette der Rand nicht anders gestaltet werden, damit beim Scharren die Streu in der Katzentoilette bleibt? Vorlaut wie ich bin, habe ich meine Überlegungen an Swirl® gemailt ;)


Edit 29.09.2010
Heute morgen fand ich zwei Mails von Swirl® in meiner Mailbox. In der einen wurde mir für die Denkanstöße gedankt und daß sie an das Produktmanagement weitergeleitet würden. In der zweiten vom Produktmanagement stand folgendes:


"Ganz herzlichen Dank für Ihr Feedback zu der Katzentoilette 1-2 Clean.
Ich bin die Produktmanagerin im Marketing und werde mich Ihrer Ideen annehmen.
An dieser Stelle sei gesagt, dass ein nach innen gewölbter Rand technisch nicht möglich ist. Das Teil würde im Produktionsprozess nicht mehr aus dem Werkzeug gehen - leider. Ich hoffe, dass Sie die Gelegenheit nutzen werden, andere Produkte live auszuprobieren.
Mit freundlichen Grüßen"

So sehr mich die Rückmeldung gefreut hat, die Antwort zu dem nach innen gewölbten Rand ist allerdings bedauerlich. Eine offene Katzentoilette mit der Randhöhe der neuen 1-2 Clean ohne nach innen gewölbten Rand werde ich mir nicht hinstellen. Mir reicht ja schon der "Beach-Effekt" (Wortspiel by Sayuri) bei meinen Hauben-Katzentoiletten...

Freitagsfüller by Barbara #78

Bald, bald, bald ist Wochenend :)

6a00d8341c709753ef01156f545708970c

Ein Klick auf die Grafik oben bringt Euch zu Barbara, ein klick auf die untere Grafik könnte die Lesbarkeit meiner Antworten noch erhöhen :):

Donnerstag, 23. September 2010

Projekt Farbe bekennen 2010 - Dunkelblau

So wirklich innovativ sind meine Fotos zu meinem Monatsthema im September "Fremde Töpfe :)" ja nicht gerade. Aber nun. Diese Woche heißt es Dunkelblau bei dem Projekt Farbe bekennen 2010 und diesen Topf habe ich am Haus von Bekannten fotografiert. Dahinter ist ein klitzekleiner Teil von deren Garten zu erkennen, der eine ziemlich steile Hanglage hat ;)

Drei am Donnerstag by Kirstin #37

Kirstin hat wieder Steinchen ausgelegt. Hier kommen sie:

3 am Donnerstag

1. Welche Süßigkeit kann deiner Figur gefährlich werden?
Danke, liebe Tamara
, für diese Frage
Mein Hüftgold wird z.B. aufgebaut durch diverse Eissorten, vorzugsweise schokoladige wie das B&J NY Super Fudge Chunk. Ich bin Schoko-Fan und mein derzeitger Favorit ist die einfache M*lka-Schokolade. Und dann *seufz* gibt es ja noch die F*nny Chips Paprika sowie die salzig-schokoladigen Kombinationen hmmmm :D
 
2. Wie siehst du dich auf alten Fotografien?
Kommt darauf an, wie alt die Fotos sind. Die Kinderfotos sind ganz in Ordnung, sie waren selten gestellt :) Je älter ich wurde, desto häufiger mußte ich für Foto "posieren" und: Örks!

3. Würdest du ein Jahr lang jede Nacht Albträume ertragen, wenn du danach ein Vermögen bekämst?
Ich hatte über einen längeren Zeitraum zwar keine Albträume, aber ich weiß wie es ist, wenn man nicht zur Ruhe kommt, nicht schlafen kann oder nur ein paar Stunden. Nein, freiwillig durch ein Jahr Albträume würde für Geld nicht gehen.

Mittwoch, 22. September 2010

Projekt 52-2010: Helferlein

HE!

Also das ist doch...!

Ich brauche wirklich gar kein Helferlein, um diesen Becher leer zu bekommen!


*hmpf*

Das Kinderbuch "Lustige Geschichten" von Wladimir Sutejew und nostalgische Gedanken

Am Samstagabend bin ich mal wieder schwach geworden. Nachdem ich bei Irina gelesen hatte, daß der neue Johannes-Cabal-Roman jetzt veröffentlicht wird, habe ich zugegriffen und "Ein Fall für Johannes Cabal - Totenbeschwörer" von Jonathan L. Howard gekauft. Mir gefiel bereits der erste Teil und ich bin entsprechend neugierig ;) Und dann fiel mein Blick auch noch auf die Veröffentlichung der "Serien-Klassiker", wenn man so will. Neben "Ein Colt für alle Fälle" (mit der Box habe ich auch geliebäugelt) fand sich auch die erste -deutsche - Staffel von "Diagnose Mord" mit Dick van Dyke (er hat übrigens auch den Schornsteinfeger in Mary Poppins gespielt). Jedenfalls: Die Serie um Dr. Sloan habe ich früher gern gesehen. Da sie schon seit Ewigkeiten nicht mehr über den Fernseher flimmerte und sich der Preis für die Staffel in Grenzen hielt, war ich irgendwie ...hilflos. Zwar habe ich mit Dr. House ärztliche Hilfe im Haus, aber Dr. Sloan ist irgendwie ...freundlicher ;)

Worum es mir in diesem Post aber besonders geht, ist dieses Buch:

Seitdem ich dieses Jahr auf der Leipziger Messe in der Neuauflage geblättert hatte, stand das Buch auf meiner Wunschliste und am Samstag habe ich es "eingepackt", gestern wurde es geliefert. Es ist ein Kinderbuch, das ich geliebt habe... und immer noch liebe. Nur an zwei Geschichten habe ich keine konkreten Erinnerungen mehr, die übrigen sind mir zu den Zeichnungen und den Texten immer noch mehr oder weniger vertraut. Übrigens stammen sowohl die Geschichten als auch die Illustrationen von Wladimir Sutejew.

Meine Ausgabe damals hatte einen Leineneinband, während die Neuausgabe ein "normales" Hardcover-Buch ist. Aber das Format ist, denke ich, identisch. Ich meine, daß die heutige Aufteilung der Bilder und Texte auf den Seiten mit der damaligen Ausgabe identisch ist.

In diesem Buch sind folgende "Lustige Geschichten" enthalten, die es teilweise auch in separaten Buchausgaben gibt: 

- Das Küken und das junge Entlein
Ein Küken macht alles nach (bzw. auch), was ein Entlein tut, aber  wie sieht es beim Baden aus? Ich erinnerte mich sofort an "ich auch" :)

- Drei Kätzchen
Eines ist weiß, eines grau, eines schwarz - und sie sehen über den Tag hinweg immer mal wieder gleich aus :)

- Unter dem Pilz
Es gießt in Strömen, eine Ameise sucht einen Unterstand... und dann kommen noch mehr Tiere. Als ich in der Unterstufe (1. oder 2. Klasse) war, habe ich das Bild des Fuchses in dieser Geschichte aus meinem "Lustige-Geschichten-Buch" für den Heimatkundeunterricht ausgeschnitten: Das gab Ärger daheim! Und wie gut kann ich das heute verstehen ;)

- Wer hat Miau gesagt?
Ein kleines Hündchen hört ein Geräusch und weiß nicht, was es ist und woher es kommt. Mir hat das Hündchen, das diese Frage u.a. einer Biene stellt, immer total leid getan und ich wollte es unglaublich gerne streicheln. .

- Räder groß und klein
Ein zurückgelassenes Wägelchen mit vier verschieden großen Rädern wird... äh... von einer tierischen Wohngemeinschaft recycelt :) Sobald ich das Wägelchen sah, war auch die Geschichte wieder da :)

- Das Schiffchen
Ein Frosch staunt, was man so alles basteln kann. An das Bild des Schiffchens konnte ich mich genau erinnern.

- Stöckchen Retter-in-der-Not
Ein Igel und ein Hase gehen zusammen und es zeigt sich, zu was ein Stolperstöcken alles gut sein kann! Dies ist eine der zwei Geschichten, an die ich mich nicht erinnerte.

- Der Apfel
Eine Elster, ein Hase und ein Igel streiten sich um einen Apfel... und fragen einen Bären um Rat. Und das war die zweite Geschichte :)

- Das Mäuschen und der Bleistift
Ein Bleistift versucht, dem Wegnagen durch ein Mäuschen zu entgehen. Ich erinnere mich deutlich, wie ich früher immer versucht habe, die "Wege" des Bleistiftes mit meinem eigenen Stift auf Papier nachzuverfolgen :)

- Der Hahn und die Malfarben
Ein Junge bringt einen Hahn zu Papier, aber er sieht irgendwie seltsam aus. Besonders die Malfarben hatte ich noch gut in Erinnerung!

- Ein launenhaftes Kätzchen
Ein Mädchen malt für ein Kätzchen ein Haus und versucht dabei, den Ansprüchen des Kätzchens gerecht zu werden :) Dieses rot-weiß-gestreifte Kätzchen und die Geschichte selbst sind mir so vertraut, besonders der Ausdruck im Gesichtchen der Fellnase :)

- Der Tannenbaum
Für das Neujahrsfest fehlt noch ein Tannenbaum und so schicken die Kinder einen Schneemann zu Väterchen Frost. Ich war damals so traurig, als das Hündchen Bobik den Schneemann im Wald allein läßt, um Hasen hinterherzujagen. Und ich erinnerte mich noch genau an die Zeichnung des einen Hang herunterrollenden Schneemannes ...

- Was mag das für ein Vogel sein
Ein Ganter findet z.B. den Schwanenhals des Schwans viel schöner als seinen eigenen und tauscht nicht nur den Hals ein. Mit Konsequenzen... Auch hier war ich sofort wieder in der Geschichte drin, als ich die erste Zeichnung mit dem Schwanenhals sah :)

Hier habe ich drei Fotos für Euch.




Zu den Urheberrechten (alle drei Fotos): 
Illustrationen und Text stammen,wie gesagt, von Wladimir Sutejew, die Fotos stammen aus dem Buch "Lustige Geschichten", 19. Aufl. 2010 des leiv Leipziger Kinderbuchverlages GmbH 

Gestern abend habe ich das Buch durch"gelesen" :) und die Zeichnungen bewundert, auch wenn sie manchmal (z.B. beim Bären oder dem Hasen) nicht "perfekt" sind. Sie sind so liebevoll! Und die Geschichten vermitteln Wissen (z.B. "Wer hat Miau gesagt") oder haben eine Moral (z.B. "Der Apfel"). Es gibt längere und kürzere Texte zum Vorlesen und Anschauen, später für das gemeinsame Lesen mit dem Kind oder das Selbstlesen des Kindes (oder des Erwachsenen), auch wenn man die Geschichten schon fast auswendig kennt. Wie ich schon sagte, ich habe das Buch geliebt :) 

Das Kinderbuch hat einen ganzen Schwung Erinnerungen hochgebracht. Ich dachte an das Kind, daß ich einmal war und das in diesem Buch las und malte. Ich mußte daran denken, daß ich das wunderschöne Buratino-Buch (russische Pinocchio-Version) meiner 19 Jahre älteren Schwester ungewollt kaputt gemacht hatte (die Bindung riß). Mir fiel ein, wie ich mit ihr gepuzzelt habe und das brachte mich darauf, wie sehr sie die heute erhältlichen Puzzle wohl lieben würde. Ich habe mich erinnert, wie ich  mich in das alte Zimmer meines Bruders, der 14 Jahre älter und bereits ausgezogen war, geschlichen habe. Es befand sich unter dem Dach und hatte ein Schräge und man konnte dort einen Spalt zum Mauerwerk öffnen und Sachen verstecken. Ich habe in seinen alten Mosaikheften gelesen und die Abenteuer der Digedags verfolgt (zu "meiner" Kinderzeit gab es dann die Abenteuer der Abrafaxe). Einige zerfledderte Mosaikhefte habe ich hier, sie riechen etwas muffig, aber erinnern mich auch an meinen Bruder. Und natürlich habe ich an meine Eltern gedacht: An meine Mutter, die mir zum Naschen einen Schokobecher gab, aus denen sie und ihre Freundinnen abends Eierlikör tranken und der wohl ca. 4cl Flüssigkeit faßte ;) Und an meinen Vater, den ich - wenn möglich - auf seiner beinah täglich stattfindenden Fahrradtour auf dem Deich begleitete und mich dabei auf meinem Minirad - das Teil mit dem hohen Lenker :) - abstrampelte, während er auf einem 28er Herrenrad nur für mich langsam fuhr ...

Ich wurde gestern abend ganz schön nostalgisch ...

Sonntag, 19. September 2010

Fotos von den MuMs #15


Zur Zeit ist Merlin etwas auf Krawall gebürstet. Er kann Marlowe nicht auf meinem Bett (mit mir in ihm) liegen sehen, ohne ihn aufzumischen. Auch wenn Marlowe am Fußende und im Halbschlaf ist. Ich sage Euch, wenn ich dieser Tage abends ins Bett gehe, findet jedes Mal ein Gekralle, Gewinde, Gemaunze und Getrete statt bis beide vom Bett herunter sind. Irgendwann später liegt Marlowe dann wieder in Höhe der Kniekehlen und Merlin pennt auf dem Schaffell, welches auf der Kommode vor dem Bett liegt. Es ist nämlich nicht etwa so, daß Merlin Marlowes freigeräumten Platz beanspruchen würde. Marlowe z.B. bleibt durchaus dort liegen, von wo Merlin nach solch einer Keilerein verschwunden ist. Nein, Merlin bettet sein Haupt - manchmal nach Erledigung irgendwelcher Geschäfte - dann woanders hin ...

Erfreulicherweise liegen Merlin und Marlowe aber auch immer noch vor- oder neben- oder aneinander, nicht wahr, Sayuri? Und es finden auch weiterhin solche Szenen statt:

Samstag, 18. September 2010

Projekt Farbe bekennen 2010 - Pink

Mein Septemberthema für das Projekt Farbe bekennen 2010 lautet ja "Fremde Töpfe :)"

Jeden Bürotag sehe ich den Blumenladen auf meinem Weg zur Post und was stand diese Woche auf der Mauer?

Freitag, 17. September 2010

Freitagsfüller by Barbara #77

Die Woche ging wieder mal total schnell herum. Die letzten Tage habe ich für eine Bekannte einen Text mit sehr viel Fachwörtern, Fußnoten und Querverweisen gelesen und irgendwie wurde es dann immer 24.00 Uhr *gähnt*. Nun hier ist der dieswöchige

6a00d8341c709753ef01156f545708970c

Ein Klick auf die Grafik oben bringt Euch zu Barbara, ein klick auf die untere Grafik könnte die Lesbarkeit meiner Antworten noch erhöhen :):

Awards :)

Es ist schon ein wenig her, da habe ich von Sylvia diesen schönen Award verliehen bekommen

DANKE, liebe Sylvia!

Verbunden mit diesem Award sind folgende Bedingungen: Bedanke Dich bei der Person/Blog von dem Du diesen Preis erhalten hast und verlinke diesen Blog in Deinem Beitrag. Besuche auch die anderen Preisträgerblogs und platziere den Award auf deinem Blog, damit ihn andere sehen können. Außerdem soll der Award an 10 Blogger weitergegeben werden. Und: Erzähle 7 Dinge/Eigenschaften, Verrücktheiten über Dich selbst !

ok :)

1) Ich stehe unter der Woche nie beim ersten Klingelton meines Handys auf, sondern stelle es mindestens 3x auf "schlummern" :)
2) Als bekennender Trekki habe ich einen Star-Trek-Weckton eingestellt (TNG-Türanklopfen) und auch einen Star-Trek-SMS-Ton (TNG-Tricorder-Scan-Geräusch). Mein Kater Marlowe reagiert übrigens auch auf den Weckton und kommt dann regelmäßig ins Schlafzimmerr. Als ich letztens eine Star-Trek-DVD an hatte und das Türanklopf-Geräusch kam, ging Marlowes Kopf nach oben und er schaute geringfügig verwirrt *g*
3) Jedes meiner motorisierten Fortbewegungsmittel hatte bzw. hat von mir einen Namen erhalten :)
4) Ich verabschiede mich regelmäßig von meinen Katern mit den Worten: "Macht's gut, benehmt Euch, seid lieb und kratzt Euch nicht die Augen aus!"
5) Wie in meiner früheren Mietwohnung vermeide ich auch in dieser, in Wände oder Decken zu bohren. Daher habe ich auch fast ausschließlich Standregale :)
6) Ich habe in meiner Wohnung regelmäßig nur zwei (immer noch) lebende Pflanzen (Drachenbäume), wenn man von den zeitweilig hier stehenden Basilikum- oder Salbeitöpfen sowie etwas Katzengras absieht. Bei mir ist sogar schon ein Kaktus vertrocknet ...
7) Nutella und Salzstangen habe ich selten gleichzeitig im Haus: Ich mag die Schoko-Salz-Kombination nämlich und kombiniere die beiden Sachen viel zu gerne.

Außerdem habe ich von Seychella und auch von Winterkatze diesen Award verliehen bekommen:


10 Dinge, die man mag, sind aufzuzählen und der Award ist außerdem an 10 Blogger weiterzugeben.

Also, was mag ich ...
1) meine Freunde
2) meine zwei Kater Merlin und Marlowe
3) meinen Trockner ... Ich weiß, eine seltsame Antwort, aber ich mag ihn wirklich, z.B. wegen der MuMs :)
4) Nicht lachen bitte, weil es noch ein Haushaltsgerät ist: meine Spülmaschine :) Ich hasse nämlich das Abwaschen und das Abtrocknen*g*
5) Ich mag die Ostsee nicht nur, ich liebe sie. Der Fischkopp in mir ist nicht zu verleugnen.
6) Auf jeden Fall mag ich auch das Katzeln mit meinen MuMs, es entspannt mich und ich bin jedes Mal aufs Neue bewegt, daß Merlin und Marlowe dieses Vertrauen zeigen.
7) das Lesen mag ich auch, was für eine Überraschung :)
8) als bekennender Star-Trek-Fan mag ich Star Trek *lach*
9) Ich mag es, in einem Cafe mit einem Buch zu sitzen, zu lesen, einen Milchkaffee zu trinken und gelegentlich Leute zu beobachten :)
10) Ich mag Frühstück im Bett, auch wenn ich im Anschluß über die Krümel schimpfe *lach*

Die Schwierigkeit besteht natürlich darin, die Awards an die geforderte Anzahl Blogger weiterzugeben. Ich bin so frei und reduziere einfach :)

Mit vielem Dank verleihe die Awards auch an Sylvia, Seychella und Winterkatze,außerdem gebe ich sie an Sayuri, Siobhan und Raven

Auf meiner Linkliste und in meinem Reader tummeln sich so viele interessante Blogs, deren Blogger/innen mit Engagement und Freude in der Blogosphäre aktiv sind, über Bücher, Katzen und andere Tiere berichten, interessante Fotos zeigen, schreiben und anderweitig kreativ sind, kulturelle Impulse geben oder aus ihrem Leben, von ihrem Job berichten und und und... Die Bandbreite ist unglaublich und spannend. Euch widme ich ebenfalls diese Awards!

Donnerstag, 16. September 2010

Drei am Donnerstag by Kirstin #36

Huch, fast vergessen und daher kurz gefaßt

3 am Donnerstag

1. Was suchst du dir aus der Haribo-Konfekttüte raus? 
 Lieben Dank an Tamara für diese Frage
Ich habe noch nie selbst eine Haribo-Konfekttüte gekauft, weil ich nicht so auf die Mischung stehe. Ich weiß also gar nicht so recht, was da überhaupt drin ist. 

2. Wie setzt du deine Überzeugungen durch?
Ich versuche es im Gespräch und/oder Faktenvorlage und/oder aktives Tun (vorleben, mitwirken). 

3. Was tust du, wenn du einen Fehler gemacht hast?
Wenn ich mir den Schuh anziehen muß, versuche ich regelmäßig den Fehler zu korrigieren, biete Ersatz an, entschuldige mich, je nachdem ...

Mittwoch, 15. September 2010

Fotos von Marlowe #12

Natürlich wird auch mein lustig-scheuer Kuhkater nicht vergessen.

Ein Klick auf das Foto verleiht ihm mehr Größe ;)

sehr vorteilhaft in Szene gesetzt im Wohnzimmer :)
Leider ist er nicht so schlank, wie es dieses Foto vermuten läßt ;)

gesichert im Schlafzimmer :)

hmmmm :)

Fotos von Merlin #9

Wie wäre es denn mal wieder mit Fotos von meiner eigenwilligen schwarzen Socke :) ?

Ein Klick auf die Fotos verleiht ihnen etwas mehr Größe ...

sonnige Entspannung im Wohnzimmer

nach dem Baldrian im Schlafzimmer

alles im Blick im Wohnzimmer - direkt unter der Decke auf meinem hohen Bücherregal - :)

Inside 7 by Annelie



wegwerfen... sollte ich den kaputten Kram, den ich im Keller "zwischengelagert" habe, eine defekte Stehlampe zum Beispiel. 

erstaunlich... wie schnell sich ein Keller so füllen kann ;)

Ordnung... ist das halbe Leben. Das hat meine Mutter zu mir als Kind und Teenager immer gesagt. Meine Replik war meistens: Wer Ordnung hält, ist zu faul zum Suchen ;). Heute findet man bei mir ein relatives Gleichgewicht zwischen beiden Aussagen mit Ausrutschern in beide Richtungen *g*  

ich höre... in diesem Moment "wire to wire" von Razorlight im Regionalradio. 

zuletzt gesprochen... habe ich mit den MuMs heute morgen :) 

gelernt... habe ich schon eher, daß Merlin ein sehr ausdauernder Futterverweigerer ist, bewiesen hat er es mir erneut gestern. 

einfach drauf los... werde ich heute mit dem Peddy zur Arbeit fahren, egal, wie sich das Wetter entwickeln wird. Ich hoffe auf nur wenig Regen, wie im Radio gemeldet *optimistisch schaut*

Montag, 13. September 2010

Projekt 52-2010: gekroent

Poe hat mich heute mal wieder zur Arbeit begleitet. Und auf dem Rückweg haben wir zwei ausgetestet, wer als erster wieder daheim ist ...
 

Poe erwartete mich entspannt vor der Haustür - die Obst-/Gemüse-Diät war ein super Erfolg! - und so habe ich Poe, wie es sich gehört, mit dem Siegerkranz gekrönt.

 (Ein Klick auf das Foto verleiht ihm mehr Größe)

Sonntag, 12. September 2010

Surfing on Youtube #3

Ein ziemlich bekanntes nordisches Möbelkaufhaus hat 100 Katzen in seinen Shop in Wembley gelassen und - mit gewissen Beschränkungen - frei laufen lassen. Der folgende Clip ist eine Art Mini Making of :) Und das zweite Video auf dieser Seite ist der geschnittene Werbeclip.


Die Glastischaufnahme ist toll, oder?

Samstag, 11. September 2010

gehört: "Eine Strumpfbandnatter" von Donna Tartt, gelesen von Paul Herwig


Die liebe Sayuri hat mir dieses Hörbuch vor einiger Zeit geliehen n - DANKE! Ich hatte im Februar dieses Jahres darüber nachgedacht, ob ich dieses Hörbuch während des Februar-Read-a-Thons höre, bin aber davon abgekommen. Als ich letzte Woche mit meinem Peddy zur Arbeit gefahren bin, habe ich es endlich geschafft :)

Die Kurzgeschichte wird gelesen von dem deutschen Schauspieler Paul Herwig, der in etlichen TV-Produktionen mitwirkte und z.B. auf den Theaterbühnen in Berlin und München zu Hause ist. Es handelt sich um eine vollständige Lesung, Laufzeit ca. 40 Minuten.

Worum es geht und Nachlese/Nach-Klang
Der halbstarke Tom hält sich für den Größten. Er terrorisiert seinen jüngeren 9jährigen Cousin Marty, erzählt davon, wie er Hunde gequält und Schlangen geköpft hat. Marty dagegen ist tierlieb, die Geschichten seines Cousins quälen ihn. Damit Tom nicht noch eine weitere "Waffe" erhält, ist Marty eifrig bemüht, sein größtes Geheimnis vor ihm zu bewahren: Marty hat Angst vor Schlangen. Dabei ist es egal, ob sie giftig ist oder nicht, groß oder klein, sich leibhaftig vor ihm befindet oder als Bild in einem Buch. Und dann behauptet Tom auch noch, eine Schlange gefangen zu haben, die er im Keller von Martys Haus erst füttern und dann köpfen will. Marty ist gefangen zwischen Angst und Tierliebe ...

Ich kann Sayuri nur zustimmen: Es ist ein reizende Kurzgeschichte, die dem Hörer/Leser von Marty aus Ich-Perspektive erzählt wird. Die Sprache ist wundervoll in ihrer Schlichtheit und Klarheit. Die erzählte Story wirkt aus dem Leben gegriffen, vielleicht wurde sie so oder ähnlich z.B. von Donna Tartt erlebt.

Die geschriebene Fassung kenne ich nicht und kann daher nicht beurteilen, wie diese auf mich wirken würde. In dieser Hörbuchausgabe jedenfalls wurde Marty lebendig: Ich befand mich mit ihm in seinem Elternhaus, stieg halb fasziniert, halb ängstlich die Treppen in den Keller hinab, lauschte der Großmutter, verwünschte Tom, ängstigte mich bei der Vorstellung, die im Keller gefangengehaltene Schlange könne entkommen oder Tom würde meine Schlangenphobie bemerken. Paul Herwig verleiht dem erzählenden Marty eine jungenhaft frische Stimme. Zitiert Marty Tom oder andere größere Jungs, moduliert Paul Herwig die Stimme, man erahnt z.B. die bemühte Coolness Toms oder dessen Großspurigkeit.

Das Vergnügen, "Eine Strumpfbandnatter" zu hören, hätte ich mir ruhig schon früher gönnen können ;)

Freitag, 10. September 2010

Stöckchen ... Buchseite 123

Huch, das flog mir ein Stöckchen zwischen die Beine und Shiku hat es geworfen ;)

Folgendes ist zu tun:
- Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten.
- Schlage Seite 123 auf.
- Suche den fünften Satz auf der Seite.
- Poste die nächsten drei Sätze.
- Wirf das Stöckchen an fünf Blogger weiter.

Da neben mir noch das Buch  meiner letzten Nachlese liegt,schlage ich also Seite 123 des Buches Sintflut von Hannu Raittila

"Ist schon ne Sorte für sich, die Truppe hier. Allmählich hatte ich nicht übel Lust, von der Versammlung wegzukommen und zum Beispiel in den Keller von der Fledermaus zu gehen oder gemütlich im Salve zu sitzen oder in ner anderen Kneipe, Hauptsache in der Stadt! Ich mein, damit man wenigstens mal wieder normale Menschen zu Gesicht bekommt!"

Und ich werfe das Stöckchen mal - VORSICHT! :) 
- Sayuri
- Siobhan
- Seychella
- Anja und
- Wörterkatze
zu.

"Sintflut" von Hannu Raittila

Während einer privaten Leseparty habe ich mich mit diesem Buch beschäftigt. Es stand zwecks Sub-Abbaus II/2010 auf meiner Weltreisen-Challenge-Liste.

Worum geht es?
Die religiösen Sommertreffen der Laestadianer in Nordfinnland sind legendär: gigantische ausgelassene Open-Air-Spektakel, Gottesdienste mit Woodstock-Feeling, zu denen über achzigtausend Menschen anreisen. Doch dieses Jahr wird das Vertrauen der Versammelten – allen voran Opa Leinonen, der die Bewegung vor Jahren in den Ort geholt hat – auf eine harte Probe gestellt. Denn kaum hat die Veranstaltung begonnen, setzt sintflutartiger Regen ein, und die ganze Gemeinde droht im Schlamm zu versinken …(Inhaltsangabe Taschenbuch)

Nachlese
Inzwischen sind ein paar Tage vergangen, seitdem ich diesen Roman durchstreift habe. Ich denke, das ist ein recht passendes Wort. Im Rahmen der Weltreise-Challenge habe ich diesen Roman durchstreift und Finnland dadurch vermutlich etwas stiefmütterlich behandelt. Ein Roman von Arto Paasilinna hätte mich vielleicht länger verweilen lassen. Aber nun ...

Den Klappentext des Buches fand ich ganz eigentlich ganz interessant, daß es ein skurriles Buch sein solle, schreckte mich (Arto Paasilinna) auch nicht ab und so stürzte ich mich am vergangenen Samstag neugierig auf das knapp 317 Seiten fassende Taschenbuch.

Ein Ich-Erzähler berichtet, wie er eine Mühle in Gang setzt und in der Werkstatt einen Schleifsteinrohling bearbeitet, als er von einem auftauchenden Kaufmann angesprochen wird (auf diesen ersten 6 Seiten überlegte ich, ob ich mich beim Klappentextlesen irgendwie vertan hätte und der Roman gar nicht "heute" spielen würde). Es folgte ein Perspektivwechsel auf den Kaufmann, der als Ich-Erzähler davon berichtet, was der "junge Leinonen" gerade tat, als er ihn anspricht. Okay ...

Perspektivwechsel auf den jungen Leinonen, der - natürlich als Ich-Erzähler - davon erzählt, daß ihn der Kaufmann nicht verstünde und daß nun auch der offenbar demente Opa ihm und dem Kaufmann Gesellschaft leistet. Wie wird es wohl weitergehen? Genau: Perspektivwechsel auf den Kaufmann, der sich über den jungen und den alten Leinonen Gedanken macht...

Die Perspektivwechsel beschränkten sich leider auch nicht auf diese beiden Personen, sondern nach und nach treten hinzu die junge Frau Leila, die mit den Leinonens bekannt ist, ein Ingenieur, ein Tontechniker und und und. Ich hatte irgendwann das Gefühl, als würde ich Zeugenaussagen in einer Akte lesen und dachte dann: Ok, so zieht der Autor seine Geschichte von dieser Versammlung und dem Regen auf, es kommen verschiedene Leute jeweils zu diesem Ereignis zu Wort.

So war es dann auch wieder nicht.

Nach ungefähr 50 bis 70 Seiten wurde ich ungeduldig. Ich wußte nicht, wohin der Autor mit mir wollte, der Erzählstil trug nicht dazu bei, Licht in das Dunkel zu bringen und so begann ich, die Seiten quer zu lesen, einfach, um das Buch vom SuB zu bekommen. Ab und an blieb ich etwas hängen und las genauer, aber der Autor schaffte es nicht, mich mit seiner Story dauerhaft zu fesseln. Ich war davon ausgegangen, es ginge um die im Klappentext angesprochene Versammlung, aber eigentlich ging es um die Geschichte der Familie Leinonen. Das ist auch nicht schlimm, zumal es mehrere Bezüge der Familie zur stattfindenen religiösen Großveranstaltung gibt: Der junge Leinonen ist Architekt und hat mal in der Firma gearbeitet, die das Großzelt für die Versammlung stellt. Der Opa Leinonen hat sogar einen noch engeren Bezug zu dieser religiösen Gruppierung.

ACHTUNG SPOILER!

Im Roman hat der Opa bei der Elektrifizierung Finnlands engagiert mitgewirkt und sozusagen mit religiösem Eifer Nachbarn und Bauern die Vorzüge der Elektrizität vorgepredigt. Außerdem interessierte er sich für Botanik und war ein gläubiger Mensch. In der Folge soll der Opa dann nicht nur den Strom als Geschenk Gottes angesehen und "ins Land" getragen haben, sondern zugleich wurde bei den Bauern im Katechismus und im Laestadius (das war ein schwedischer Botaniker und Erweckungspriester, der bis 1861 lebte und Laestadianismus initiierte) gelesen, man vergab sich gegenseitig die Sünden. Dieses vermischte "Predigen" entwickelte - so lese ich diesen Roman - dann offenbar ein Eigenleben, die Menschen feierten die Strom-/Lichtbringung und hielten zunächst kleine, später immer größere Versammlungen ab.

So interessant ich diese familiäre Geschichte grundsätzlich auch fand, mir hätte ein strafferes Erzählen deutlich besser gefallen.Wie schon angedeutet, fand ich auch die häufigen Perspektivwechsel nicht hilfreich und es dauerte für mich einfach zu lang, bis ich merkte, wohin es mit der Geschichte eigentlich ging.

Man mag mir vorhalten, daß ich mit dem Roman zu ungeduldig war und daher das Warmherzige, Skurrile, Interessante in ihm, das andere Leser schätzen, nicht finden konnte. Möglicherweise war ich nicht in der richtigen Stimmung oder Tagesform, um diesen Roman zu lesen. Möglicherweise passe ich aber auch einfach als Leserin nicht zu "Sintflut" von Hannu Raittila. Ich war froh, als ich das Buch beseite legen konnte und ich bedauere derzeit nicht, daß ich den Roman nur quergelesen habe.

"City of Bones - Chroniken der Unterwelt Bd. 1" von Cassandra Clare

Letzte Woche wollte ich mir aus meiner Wohnort-Bibliothek eigentlich "Alice hinter den Spiegeln" von Lewis Carroll ausleihen. Das Buch war aber nicht auffindbar. Und so stand ich vor "City of Bones" und nahm es mit.

Worum geht es?
Die in New York lebende 15jährige Clarissa, genannt Clary, kann im Gegensatz zu ihrem besten Freund Simon und anderen Menschen "mehr" sehen: Sie wird Zeuge, wie sogenannte Schattenjäger einen Dämon stellen und töten. Auch für die drei Schattenjäger Jace, Alec und Isabelle ist das ungewöhnlich, denn normale Menschen haben diese Fähigkeit nicht. Clary trifft erneut auf Jace, als sie sich nach einem heftigen Streit mit ihrer Mutter am nächsten Tag in einen anderen Club begibt. Jace möchte, daß sie sich mit ihm in das Schattenjäger-Institut zu dem Mentor und Gelehrten Hodge begibt. Da erreicht Clary der Anruf ihrer Mutter, die ihr erklärt, Clary dürfe auf keinen Fall nach Hause kommen ... dann hört Clary nur noch Geräusche, die auf einen Überfall hindeuten. Als Clary ihr Zuhause erreicht ist ihre Mutter verschwunden und sie wird von einem Dämon angegriffen, den sie nur mit Glück abwehren kann. Jace, der ihr gefolgt ist, bringt die verletzte Clary ins Institut. Woher kommt Clarys Fähigkeit, die eigentlich unsichtbare Welt wahrzunehmen? Was hat es mit Schattenjägern, Hexenmeistern, Dämonen auf sich und wo ist Clarys Mutter?

Nachlese
Urban Fantasy heißt das Genre, in welches dieser Jugendroman offenbar einzuordnen ist. In diesem Sub-Genre der Fantasy wird die reale Welt mit phantastischen Elementen durchbrochen.Im Fall von "City of Bones" begegnen dem Leser Nephilim, Hexenmeister, Dämonen, auch Vampire und Werwölfe sind vertreten und Teil dieser Romanhandlung. Mit Clary zusammen stolpert der Leser zunächst in diese Welt und versucht sich zu orientieren, erfährt mehr über die Nephilim, woher die Werwölfe kommen, wozu man Runen benötigt und noch vieles mehr über diese Welt und über Clary selbst.

Cassandra Clare ist es problemlos gelungen, mich in Clarys Welt zu ziehen. Die Geschichte startet schon im Club mit dem ersten Zusammentreffen von Clary und den Schattenjägern gut und wird durch Clarys Streit mit ihrer Mutter sowie deren Verschwinden flüssig in Gang gehalten. Die auf verschiedenen Ebenen zu klärenden Fragen  betreffend Clary selbst, den Verbleib ihrer Mutter, der unsichtbaren Welt, und der abwechselnd humorvolle und ernste Ton der Geschichte sicherten meine Aufmerksamkeit. Die Charaktere fühlten sich für mich echt an. Ich konnte mir durchaus vorstellen, wie Clary und Simon im Club abhängen oder an Jace Mentor vorbei auf eine Party schleichen, weil sie hoffen, dort weitere Informationen zu erhalten.

Ja, es gab auch ein paar Dinge, mit denen ich nicht ganz so glücklich war. Mich nervte zum Beispiel ein wenig, daß Clary auch zu den Mädchen gehört, die - obwohl sie es natürlich sind - sich selbst nicht attraktiv und andere Mädchen viel hübscher finden und die nicht merken, wie sie auf Jungen wirken. Etwas unpassend wirkt auch der Perspektivwechsel auf Jace in Kapitel 18 "Der Kelch der Engel", werden in diesem Band doch ansonsten die Ereignisse zwar "von außen", aber eindeutig aus Clarissas Sicht geschildert. Im Vergleich zu dem gesamten Roman fallen diese Dinge - zumal einige davon auch subjektiv sind - kaum ins Gewicht. Ich finde, das "City of Bones" ein beeindruckendes Romandebut von Clarissa Clare ist. Und die übrigen Bände werde ich sicher gelegentlich auch lesen :)

Nachbemerkung:
Dieses Buch ist ja, wie gesagt, eine Leihgabe aus der Bücherei. Schaut mal, was ich auf einer Seite gefunden habe:

Projekt Farbe bekennen 2010 - Dunkelrot

Ein neuer Monat hat begonnen, was für mich ja die Auswahl eines neuen Themas für das Projekt Farbe bekennen 2010 bedeutet. Ich habe mich für "Fremde Töpfe :)" entschieden und den Ausschlag gab mein Besuch bei meiner Freundin C. Dort habe ich nämlich das folgende Foto gemacht:


(Ein Klick auf das Foto verleiht ihm etwas mehr Größe)

Ich gebe gern zu, daß es sich nicht um das "klassische" Dunkelrot handelt. Aber es ist ein dunkles Weinrot ;) 

Freitagsfüller by Barbara #76

Es ist Zeit für den

6a00d8341c709753ef01156f545708970c

Ein Klick auf die Grafik oben bringt Euch zu Barbara, ein klick auf die untere Grafik könnte die Lesbarkeit meiner Antworten noch erhöhen :):

oh ja ... Das kommt mir bekannt vor :)

Yasmine hat sich (wie bereits Simon in einem Clip) einer bestimmten Katzenaktivität angenommen.

Natürlich möchten uns die Fellnasen nur einen Gefallen tun ... Nicht nur die Katzen bekommen früh Futter, sondern auch für den Menschenfreund gilt: "Der frühe Vogel fängt den Wurm!"

Aber ich lege nicht jeden Morgen Wert auf einen frühen Wurm ;)


Donnerstag, 9. September 2010

Bewegung in Sachen Verfilmung von "The Dark Tower" by Stephen King

Wie ich gerade bei Moviepilot (klickt hier für den vollständigen Moviepilot-Artikel) gelesen habe, will Universal (zusammen mit NBC laut  DT-Movies.com) die "The Dark Tower" Fantasy Saga von Stephen King um den Revolvermann Roland Deschain, das Multiversum und den Dunklen Turm verfilmen. Offenbar ist nicht nur eine Film-Trilogie, sondern auch eine Serie geplant.

Sind das nicht tolle Neuigkeiten!?!

Wenn alles wie geplant läuft, soll Ron Howard den ersten Film und die erste Staffel der Serie inszenieren. Das Drehbuch soll Akiva Goldsman (z.B. Serie Fringe – Grenzfälle des FBI) schreiben, der wohl auch zusammen mit Stephen King und Brian Grazer von Imagine Entertainment als Produzent auftreten wird.

Was mich auch interessieren würde, by the way, wäre die Verfilmung von "Der Talisman" und "Das schwarze Haus", beide von Stephen King und Peter Straub. Obwohl Dark-Tower-Elemente anklingen (wie es ja auch z.B. Überschneidungen von The Dark Tower/The Stand gibt), glaube ich nicht wirklich, daß diese beiden Romane in das geplante Universal-Dark-Tower-Projekt einfließen werden ...

Projekt 52-2010: Wild Nature

Gestern haben Poe und ich meine Freundin C. besucht und natürlich verschwand Poe mal wieder, während ich mit C. quatschte. Plötzlich kam er aufgeregt angeflogen, ich solle unbedingt und sofort alles stehen und liegen lassen und mit ihm "nach oben" kommen. Schnurstracks führte er mich in das Zimmer von C.'s ältestem Sohn. Der Frechdachs war ohne zu fragen in das Zimmer geflogen! Atemlos erzählte er mir von einer

"Wilde-Nature-Versammlung"

verschiedener Tiere. Manche hätte er zwar schon größer gesehen, einige aber noch nie. Sie würden flüstern und sich bewegen!

Wie sich herausstellte, hatte Poe im Halbdunkel durchaus eine Tierversammlung wahrgenommen. Das offene Fenster, der Wind, Licht und Schatten und vermutlich ein kleiner Schreck - Nein, er habe doch keinen Schreck bekommen! *g*- haben ihn aber etwas in die Irre geführt. 

(Ein Klick auf das Foto verleiht ihm noch etwas mehr Größe)

Vielleicht ist Poe der kleine Schock ja eine Lehre und er fliegt nicht einfach uneingeladen in fremde Zimmer?!? *seufz*

Aber die Tiere sind schon gelungen, nicht wahr? ;)

Drei am Donnerstag by Kirstin #35


3 am Donnerstag 

1. Wenn du ein Tier sein könntest, welches wärst du dann gerne und warum? Danke an Tamara für diese Frage
Ich liebe  die eigenständigen und doch geselligen Katzen und bin besonders den bei den Menschen lebenden Katzenarten verbunden. Was liegt näher als sich für eine Hauskatze zu entscheiden, die bei und mit einem liebevollen Katzenfreund lebt :) 
Obwohl das Leben im Wasser, z.B. als Delphin, auch reizvoll ist oder als Vogel durch die Luft zu fliegen oder als Nashorn in Afrika zu grasen ... ohne,daß der natürliche Feind sämtlicher Tierarten stört.

2. Beurteilst du andere mit höheren oder niedrigeren Maßstäben als dich selbst?
Das kann ich nicht pauschal beantworten, es kommt auf die Umstände an. 
Manchmal erwarte ich mehr von mir als von anderen, manchmal mindestens genauso viel. 
Bin ich unerfahren und/oder fachfremd, bemühe ich  mich natürlich, weiß aber auch, daß ich die Fachfrauen und Fachmänner erstmal wohl kaum "erreiche". Wie auch?

3. Für was bist du besonders dankbar? Wem?
Familie, Freunde, Gesundheit, das Leben und die MuMs 

Mittwoch, 8. September 2010

Kamera-Experimente #3

Am vergangenen Samstag schien frühmorgens die Sonne und auf dem Rasen vor der Haustür glitzerte der Tau. Also habe ich mich in den nassen Rasen gekniet und die Makrofunktion meiner DigiCam angeworfen.

Lichtspiele

(ein Klick auf das Foto verleiht ihm etwas mehr Größe)





Inside 7 by Annelie

Zum Mittwoch gibt es wieder Einsichten bei


aus Erfahrung... weiß ich, daß Zeit relativ ist. Ich muß nur einen Topf beobachten mit etwas, das aufkochen soll. Es dauert ... Aber wehe, ich gehe fix in ein Nachbarzimmer, um etwas zu erledigen, schon kann ich den Herd saubermachen *hmpf*

mein Einkaufszettel... existiert regelmäßig nicht, ich düse immer so in den Supermarkt. Das ist auch nicht immer clever ...

im Internet... wollte ich gerade Theaterkarten buchen.

ohne Handy... ging es früher und geht es auch heute noch, aber ich möchte trotzdem nicht mehr darauf verzichten

als ich klein war...bin ich auf jeden für mich erreichbaren Baum geklettert :)

gedanklich bin ich... schon auf dem Weg in die Arbeit

warum eigentlich... kann die Tourist-Information dervStadtverwaltung XY nicht online Theaterkarten anbieten?

Montag, 6. September 2010

Montags Memories: Kinderspiele draußen

Die Strandfrau möchte diesen Montag wissen, was Ihr gespielt habt, als euch Eure Eltern bei gutem oder auch bei schlechtem Wetter einfach so vor die Tür gesetzt haben.


Oh, da muß ich etwas kramen :)

Sobald es das Wetter zuließ, war ich an der Ostsee anzutreffen und bin so manches Mal mit nassen Füßen nach Hause gekommen. Auch wenn das Wetter es noch gar nicht zuließ, konnte ich es nicht erwarten, auszutesten, wie kalt das Wasser war :) Im Sommer war ich sowieso viel mit Freunden am Strand. Was wir nie gemacht haben, war Höhlen im Sand an der Düne zu bauen: Sowohl die Eltern,als auch die Lehrer haben immer darauf hingewiesen, daß der Sand sich bewegen und uns vergraben könne. Und leider gab es immer wieder Kinder, die es trotzdem taten ...

Klettergerüste waren vor mir nicht sicher und auch keine Bäume. Zwar hatten ich oder meine Freunde keine Baumhäuser, wie man sie heute sieht, aber das hinderte uns nicht daran, in den Zweigen zu sitzen mit einer irgendwo her besorgten Plastikplane oder einem breiteren Brett als Schutz gegen die Witterung ... Im Winter wurde auf dem Deich gerodelt oder sonstwie herumgetollt, auf klitzekleinen Bächen oder Fllächen Schlittschuh gefahren und wenn es derbe Frost gab, war sogar das Baggerloch zu und man konnte dorthin.

Gummitwist habe ich wahnsinnig gern gespielt und war damit auch nicht allein. Und falls doch, wurde das Gummiband zwischen zwei Stangen gespannt und man konnte auch allein hüpfen :)

Manchmal sind wir auch einfach durch die Gegend gezogen und durch Wiesen gestrichen. Als ich kleiner war, lief ich mit Stelzen auf dem Hof; mein Vater hatte auch eine Schaukel an der alten Teppichstange angebracht. Wir spielte Verstecken, Fangen, Federball oder gingen auf den Spielplatz. War es windstill, wurde dort Tischtennis gespielt. Später, als ich älter wurfe, hing man dort cool in einer Ecke ab oder saß am Strand im Strandkorb *lach*

Bestimmt gab es noch mehr ... aber diese Dinge sind mir als erstes ins Gedächtnis gekommen und ich muß jetzt zur Arbeit :)

Sonntag, 5. September 2010

"Kleine Vogelkunde Ostafrikas" von Nicholas Drayson


Über dieses Buch bin ich in der kleinen, leicht muffigen, Buchhandlung hier am Wohnort gestolpert. Der Klappentext und die schön gestaltete Broschur haben mich verführt :) Gelesen habe ich das Buch schon im August, nur die Nachlese fehlt noch ;)

Worum es geht:
Mr. Malik ist ein warmherziger, schüchterner Mann mit einem großen Geheimnis: Er ist bis über beide Ohren verliebt in Rose, die Leiterin der örtlichen Gruppe von Vogelbeobachtern. Während er noch überlegt, wie er die Dame seines Herzens als Begleiterin zum jährlichen Nairobi Hunt Ball gewinnen kann, trifft der charmante Draufgänger Harry Kahn in der Stadt ein. Auch er hat bald ein Auge auf Rose geworfen und möchte sie ebenfalls zum Ball einladen. Da schreiten die Gentlemen aus Mr. Maliks Club ein und schlagen den beiden Rivalen eine Wette vor

Nachlese
Sollte ich diesen Roman mit einem Wort beschreiben, würde ich "bezaubernd" wählen. Damit meine ich nicht nur die Geschichte an sich, sondern auch die Art, wie sie geschrieben ist. Der Erzähler wendet sich direkt an den Leser: Mal schildert er als nicht erkennbarer Außenstehender die Ereignisse, ein anderes Mal gibt er sich als Beobachter zu erkenen und lenkt den Blick des Lesers auf die Vergangenheit der Charaktere oder verbindende Ereignisse. Dieser Erzählstil des Zoologen Nicholas Drayson hat mir gefallen.

Obwohl der Roman in Kenia, hauptsächlich in Nairobi, spielt, sind seine Protagonisten keine gebürtigen Kenianer. Rose ist eine Britin, die sich auf einer Urlaubsreise in das Land Kenia und Joshua Mbikwa verliebte und dort blieb. Mr. Malik und auch sein Kontrahent sind Nachkommen der Inder, die am Bau der Eisenbahn um 1900 mitgearbeitet haben. Dem 61jährigen Mr. Malik wird von seinem Arzt dringend geraten, kürzer zu treten und so beginnt er, Hobby-Ornithologe zu werden. Rose Mbikwa veranstaltet jeden Dienstag Vogelwanderungen, an denen nun auch Mr. Malik regelmäßig teilnimmt. Mr. Malik bewundert Rose schon seit Jahren und als er sich endlich entschließt, sie zum jährlich stattfindenen Nairobi-Hunt-Ball einzuladen, taucht Harry Kahn auf. Harry Kahn, den Mr. Malik schon aus den Internatszeiten in England kennt und der ihm dort Streiche gespielt hat. Harry Kahn, der gutaussehende, selbstbewußte und charmante Mann, der sich prompt für Rose interessiert. Im Asadi Club geben beide bekannt, daß sie Rose einladen wollen ... und die übrigen Mitglieder schlagen einen Wettstreit vor: Binnen einer Woche sollen die beiden Rivalen Vögel beobachten und täglich über ihre Vogelart-Sichtungen berichten, wer die meisten Arten erkennt, darf Rose zum Ball einladen. Und während Mr. Malik am Nachmittag noch von sich selbst überrascht im Garten sitzt, macht sich Harry Kahn mit zwei Touristen bereits auf den Weg zu einem Vogel-Mekka. Beide Rivalen erleben während dieser Woche Überraschungen und der Leser erhält bei diesen Gelegenheiten kleine Einblicke in das Leben in und um Nairobi: Straßenräuber, Beziehungen und Korruption, Aids, Solidarität und Freundschaft. Und natürlich erfährt man etwas über die Vogelwelt Kenias.

Mr. Malik ist mir ans Herz gewachsen. Nach und nach werden verschiedene Lebensabschnitte Mr. Maliks beleuchtet, seine Herkunft, seine Familie, seine Tochter, sein heutiges Leben, welches nicht nur aus der Ornithologie besteht. Die Geschichte selbst plätschert am Anfang, wenn der Autor seine Charaktere einführt und positioniert, ruhig dahin. Sie gewinnt an Fahrt, wenn den beiden Rivalen ihren Wettstreit beginnen, schließlich möchte man als Leser ja wissen, wie dieser ausgeht. Dennoch: Der Roman hat ein sanftes Tempo, das ist nicht zu verleugnen :)

"Kleine Vogelkunde Ostafrikas" hat mich angenehm überrascht. Ich empfand den Roman als ruhig, mit mir zusagender lakonischer Sprache, unerwartet im Erzählstil und wohl gerade deshalb so zauberhaft.

Für die Ornithologen sei noch angemerkt, daß zwar jedes Kapitel von der Zeichnung (und dem zugehörigen Namen) eines ostafrikanischen Vogels eingeleitet wird und in dem Roman auch einige Arten genannt und beschrieben werden, es jedoch nur am Rande um die Vogelwelt geht ;)

Fensterputzen mit den MuMs und Wie ich mit meinen Katern regelmäßig das Fenster offenlassen kann?

Wie ich gestern im Freitagsfüller bereits andeutete, wollte ich heute einfach nur relaxen und mir auf einer Leseparty eine schöne Zeit machen. Am Sonntag sollte es erholsam weitergehen, die MuMs sollten die Fenster putzen. Ok: Gedacht war, daß die MuMs die Schlafzimmerfenster ganz und die restlichen Fenster von innen putzen und ich den kompletten Rest

Nun ja ...

Merlin und Marlowe waren so erpicht darauf, im Haushalt zu helfen, daß sie mich heute um 07.00 Uhr aus dem Bett holten. Während ich dann den Einkauf erledigte, räumten die beiden schon mal das Fensterbrett im Wohnzimmer leer ... Nicht so ganz, wie ich es im Sinne hatte *sucht weiterhin den Kerzeneinsatz für den Kerzenhalter*, aber die Fenster ließen sich problemlos öffnen.

Leider mußte ich dann feststellen, daß Merlins und Marlowes Vorstellung vom Fensterputzen nicht so ganz ... äh ... funktionierte und ihre Arbeitsmoral ?! Sie ließen sich ständig ablenken, beim kleinsten Geräusch ging es auf den Balkon oder in das Schlafzimmer.


Wenn sie dort nicht auf dem neuen Kratzbaum heraumlagen, schauten sie einfach in die Sonne und sahen den Vögeln zu! Darauf angesprochen maunzten sie nur: "Hier scheint doch die Sonne direkt auf das Glas! Das gibt doch sowieso Streifen!" Daß es ja auch die Wohnzimmer-, Küchen- und Badfenster gibt, die frühmorgens keine Sonne haben, schien die beiden nicht so recht zu interessieren. Recht halbherzig tunkten sie ihre Pfoten in das kalte Klarwasser, mit welchem ich eigentlich die Balkonblumen gießen wollte, und patschten die Ballen auf den Fenstersims und an das Fenster (leider habe ich kein Beweisfoto, ich war nicht schnell genug!). Sauber wurden die Fenster allerdings nicht. Vermutlich fehlen ihnen einfach die Puschel der Maine-Coone-Katzen, die förmlich danach schreien, im Haushalt für Putzaktionen genutzt zu werden ;). Ehrlich, ich konnte mir das nicht lange ansehen! Ich habe mir die Utensilen geschnappt und die Fenster - mit Ausnahme der Schlafzimmerfenster :) - fix selbst geputzt.

Kater!

:)

Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch kurz auf diese Frage von Sylvia an anderer Stelle eingehen: "Aber sag mal, wie kannst du denn mit zwei Katzen nachts das Fenster ganz auflassen?". Vielleicht ist die Antwort ja auch für andere interessant:

Wie viele Katzenhalter wissen, gibt es im Tierfachhandel Konstruktions-Stangen etc. zu kaufen, mit denen man seine Fenster z.B. katzenschutzsicher machen kann, sie werden meistens außen angebracht. Da außen bei mir eine Jalousie läuft, kam das nicht in Frage. Als Mieter bin ich auch immer versucht, soweit es geht, Bohrlöcher etc. zu vermeiden (gerade auch in diesem engen Fensterbereich): 

Katzenschutznetz hatte ich mal im Angebot gekauft, die Spannstangen stammen aus dem Baumarkt (Bad). Ich habe jeweils eine Spannstange durch den oberen Teil und eine durch den unteren Teil eines vorher grob abgemessenen (und später auf "Maß" gekürzten) Katzenschutznetzes gezogen und die Stangen dann eingespannt. Um die Seiten zu sichern, habe ich mich bemüht, die Endteile des Netzes unter den Spannkopf zu bekommen, was aber nicht so recht funktionierte. Daher habe ich auf den Fensterrahmenseiten jeweils diese Halterungen für Bistrogardinen angebracht und einige der seitlichen Katzenschutznetz-Quadrate dort verspannt. Da ja die Fensteraufhängung selbst zusätzlich an der Seite ist, reicht diese Sicherung. Ich habe die unteren Stange nur deshalb nicht direkt unterhalb des Fensterrahmens angebracht, weil ich es schlichtweg nicht hinbekam: Ich mußte die Stange etwas bewegen können, um sie zu spannen - das war eine etwas fisselige Arbeit ;) - und im unteren Bereich stieß ich ständig mit meinen Fingern irgendwo gegen. "Vorgezogen" ging es einfach besser ;)


Diese Konstruktion funktionert erstaunlich gut, ich habe sie jetzt bereits seit ca. 3 Jahren dauerhaft so "im Einsatz". Merlin und auch Marlowe lehnen sich ab und an gegen das etwas locker eingehängte Netz, dadurch haben sich noch nie die Stangen bewegt. Ich lasse die beiden auch unbeaufsichtigt an vollständig geöffneten Fenstern (nicht Kipp!) herumsitzen und -schauen, wie gesagt: seit 3 Jahren im Dauereinsatz ohne Probleme. Die Fenster schließen beide weiterhin, allerdings muß ich darauf achten, daß die oberen Stange sich nicht durch die aufbauende Spannung im Netzt (beim Schließen) zu sehr nach unten biegt. Ich stütze einfach mittig die obere Stange, während ich das Fenster schließe. All dies sind aber Kleinigkeiten, über die ich kaum noch nachdenke...

EDIT:
Trotz der vorstehenden Konstruktion ist natürlich bei Kipp-Stellung der Fenster ein ZUSÄTZLICHER Kipp-Fensterschutz notwendig.
Es besteht viel zu sehr Gefahr, daß die Katzen versuchen, sich durch den Spalt zu quetschen! 
Ich hatte für das zunächst eingestellte Foto meinen häßlichen Kippschutz entfernt und - da mir das in Fleisch und Blut übergegangen ist - gar nicht weiter daran gedacht, es extra zu erwähnen. Aber die Klarstellung ist wichtig, daher habe ich den Post noch einmal editiert.
Danke, liebe Winterkatze, für den Hinweis!.

Freitag, 3. September 2010

Freitagsfüller by Barbara #75

Heute gibt es den Freitags-Füller wieder in der gewohnten Form, nämlich handschriftlich :)

6a00d8341c709753ef01156f545708970c

Ein Klick auf die Grafik oben bringt Euch zu Barbara, ein klick auf die untere Grafik könnte die Lesbarkeit meiner Antworten noch erhöhen :):