Freitag, 30. April 2010

New York City - one Day by Sam O'Hare


A day in the life of New York City, in miniature. 
The Sandpit from Sam O'Hare on Vimeo.

Original Music: composed by Human (www.humanworldwide.com), co-written by Rosi Golan and Alex Wong. Please view in HD and full screen for best effect. For a description of the shoot, camera, lenses and workflow, please see here: http://bit.ly/aFmaPZ

Freitagsfüller by Barbara #57

Schon wieder Freitag :). 

Ein Klick auf die nachstehende Grafik bringt Euch wie immer zu Barbara.
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Und der Klick auf die untere Grafik könnte die Lesbarkeit meiner Antworten erhöhen :)

Verfilmung von Stephen Kings Dark Tower Romanzyklus

"Die Buchreihe Der Dunkle Turm von Stephen King erhält nach langer Zeit endlich seine Verfilmung. Es sind gleich drei Filme und eine eigene TV-Serie des Fantasy-Westerns geplant... 
Für das Drehbuch wird Akiva Goldsman verantwortlich sein und Regie führt Ron Howard. Das Projekt wird in einer Fernsehserie münden, produziert von Imagine"

 Diese Meldung wurde mir gerade von Moviepilot in meinen Feedreader gebeamt.

Meine erste Reaktion war und ist Super, toll, ich freu mich.

Allerdings schleicht sich  hmmm ein. Hoffentlich wird die Fernsehserie der Romanreihe gerecht ...

Die ganze Meldung von Moviepilot findet Ihr hier (klick)


Donnerstag, 29. April 2010

Film-Infos und Film-Song-Stöckchen

1) Bei Filmreporter.de habe ich gelesen, daß Ang Lee - ich denke bei ihm ja als erstes immer an "Sinn und Sinnlichkeit" von und mit Emma Thompson - den Roman "Schiffbruch mit Tiger" von Yann Martel verfilmen will. Ich bin wirklich neugierig, ob dieses Projekt tatsächlich zustandegekomm. Den Roman hat mir vor Jahren Sayuri empfohlen. Es wird in ihm die Geschichte eines Jungen erzählt, der mit einem Zebra, einer Hyäne und einem Tiger (seltsame) Abenteuer in einem Boot erlebt. Merkwürdig, ja, aber ich mochte die Story.

2) Bei Moviepilot  habe ich die Ankündigung für einen neuen Kinofilm "Ondine" mit Colin Farell gefunden, dort heißt es:
"Der irische Fischer Syracuse (Colin Farrell) zieht eines Tages eines überaus hübsche, aber etwas verwirrte Frau (Alicja Bachleda-Curus) aus dem Wasser. Glücklich ist er anfangs darüber nicht, denn nun hängt sie an ihm wie eine Klette. Aber seine Tochter, die an einen Rollstuhl gefesselt ist, ist zu hundertprozentig davon überzeugt, dass sie eine Meerjungfrau ist. Sie glaubt, es handelt sich bei der Frau um ” Selkie”, von der in der irischen Mythologie immer wieder die Rede ist.
Syracuse und Ondine kommen sich immer näher. Der Fischer kehrt nicht mehr mit leeren Netzen von See zurück und es ändert sich einiges in seinem Leben, der Frohsinn kehrt wieder ein. So ist es kein Wunder, dass beide irgendwann – trotz der unklaren Herkunft von Ondine – ein Paar werden. Aber ist Ondine wirklich eine Meeresjungfrau?"
Der Plot klingt verführerisch (es ist nicht unbedingt Colin Farrell, der mich ins Kino zieht), allerdings kommt der Film erst im Oktober 2010 in die Kinos. Hier gibt es als Appetitanreger den englischsprachigenTrailer.

3) Bei Sari habe ich ein interessantes Stöckchen gefunden und einfach mal  mitgenommen. 

"Zeige uns sechs deiner liebsten Lieder, die in einem Film gesungen werden. Sag uns, aus welchem Film sie sind und wieso sie dir so gut gefallen. Dann tagge noch weitere fünf Leute."


Entgegen der Auflage werde ich das Stöckchen aber niemanden zwischen die Füße werfen, sondern lasse es hier zum Mitnehmen liegen :). Falls Ihr es mitnehmt, wäre ein Kommentar lieb, damit ich vorbeischauen kann.

Ok, dann will ich mal meine derzeitigen liebste Filmlieder präsentieren :)

1) "El tango de Roxanne" aus dem Muscialfilm "Moulin Rouge", performed u.a. von Ewan Mc Gregor
So habe ich "Roxanne" noch nie gehört oder gesehen: Ich war und bin begeistert von der Tango-Tanzszene, den Streichern und dem Gesang von Ewan Mc Gregor. Er hat eine wunderbare Singstimme.

2) "Your Song" auch aus dem Musical-Film "Moulin Rouge", performed erneut von Ewan Mc Gregor.
Ich finde, es ist eine wunderbare Umsetzung des Songs, sie paßt auch hervorragend - wie alle von Luz Buhrmann für diesen Musicalfilm ausgesuchten Songs - in die Story, trägt sie voran. Mir gefällt die Ewan-Mc-Gregor-Version sogar besser als die von Elton John :)

3) "La Bruja - Son Jarocho Tradicional" - aus dem Film "Frida", gesungen von Salma Hayek
Der Film ist fantastisch und Salma Hayek singt ihn im Film "live", das klingt wunderbar, authentisch. Obwohl es schon wieder einzige Zeit her ist, sehe ich die Szene in dem Lokal mit den Schnapsgläsern und Alfred Molina als Diego Rivera vor mir.

4) "Burn it Blue" - auch aus dem Film "Frida", gesungen von Caetano Veloso & Lila Downs. Der Gitarrensound ist wunderbar, die Sänger vermitteln mir sowohl Melancholie als auch Lebensfreude. Seltsam, nicht wahr? Und aus dem Film sehe ich Salma Hayek vor mir, wie sie als Frida im Bett liegend auf das Fest getragen wird ...


5) "Lucky" aus der TV-Serie "Buffy the vampire slayer", performed von Bif Naked, zumindest habe ich den Song dort gehört und von Anfang an geliebt.


6) "It Can't Rain All the time" aus "The Crow", gesungen von Jane Sibbery
Das ist eine Weile her,daß wir diesen Film gemeinsam gesehen haben, Sayuri, nicht wahr? Der Film ist traurig, tragisch, gewalttätig, dunkel, dieser Song strahlt Hoffnung und Licht aus. Wunderschön, immer wieder, immer noch.


Ich könnte jetzt losgehen und mir jede einzelne Film-CD hier in den Player legen, um den Film bzw. die Folge anzuschauen :) Bei Buffy würde ich sogar noch zu einer Version von "Behind blue eyes" kommen, allerdings weder von The Who, noch Limp Bizkit, sondern gesungen von Anthony Steward Head, der sich selbst auf der Gitarre begleitet :) Die Show hatte generell interessante Musik. Mir fallen immer mehr Filme mit klasse Songs ein, ob nun Musical, Tanzfilm, Roadmovie ... Und ich hatte zu Beginn noch befürchtet, daß ich lange nach Filmlieder "graben" müßte ...

Drei am Donnerstag by Kirstin #16

Es ist schon wieder Donnerstag. In dieser Woche ist mein Zeit- und Tagesempfinden etwas durcheinander. Meine Kollegin ist Montag nicht auf Arbeit gewesen und kommt dafür heute. Irgendwie bin ich diese Woche dadurch ständig im falschen Film :)

Ein Klick auf die Grafik bringt Euch wie immer zu Kirstin:


 3 am Donnerstag



1 . Was ist dein(e) Lieblingsgericht/-kuchen/-blume?
Danke an Nicole für diese Frage ♥ 
Ah, drei auf einen Schlag. Also gut, derzeit sind das: 
- frische gebratene Flunder, nur mit Salz und Mehl "bearbeitet"
- selbstgemachter noch warmervButterstreusel-Kirsch(gern auch Pflaumen)-Blechkuchen
- die Akelei (klick)

2. Mit wem kannst du am herzhaftesten lachen?
Danke an Beate
für diese Frage ♥
Diese Frage kann ich nicht beantworten, da ich keine einzelne Person hierfür benennen kann. 
Mit Familienmitgliedern und Freunden habe ich sowohl herzhaft gelacht als auch Probleme besprochen. Auch mit Fremden habe ich spontan lachen können, ob nun im Kino oder bei komischen Situation irgendwo unterwegs.  


3. Was ist deiner Meinung nach das schlimmste Verbrechen an der Menschheit?
Es hat in der menschlichen Geschichte genug Greueltaten gegeben und gibt es weiterhin.  Sind aus Opfersicht die betreffenden Taten, ob nun im Mittelalter oder in unserer Zeit nicht immer gravierend. Ist es schlimmer, vom Gegner wegen des Landes oder Goldes sehenden Auges durch Säbel niedergemetzelt oder mehr oder weniger schnell durch die moderne Technik ausgelöscht zu werden? War die Verfolgung Andersgläubiger - ob nun "Heiden" und/oder Anhänger der "Weltreligionen" - zu Beginn im ersten Jahrtausend weniger grausam als in der Zeit danach? 

Das "schlimmste Verbrechen" ist aus meiner Sicht, das wir Menschen uns das alles selbst antun aus religiösen bzw. wirtschaftlichen Gründen, Machtgier etc. und wir immer noch nicht in der Lage sind, das zu ändern.

Mittwoch, 28. April 2010

"Cosi fan tutte" von Alan Bennett


Vor kurzem habe ich  "Die souveräne Leserin" von Alan Bennett gelesen, eine Leihgabe von Winterkatze. Da ich hiervon sehr angetan war, hatte mir Seychella dieses Taschenbuch als Leihgabe angeboten und ich habe zugegriffen. Dank Dir!

Nachlese
Es ist die Geschichte eines englischen Middleclass-Ehepaares, das vom Besuch der Oper "Cosi fan tutte" von Mozart nach Hause kommt und seine Wohnung vollkommen leer findet. Also wirklich leer, vom Teppich bis zum Zahnputzbecher, von der Toilettenpapierrolle bis zum Backofen incl. Kasserolle und Braten. Die Ransomes werden vollständig und abrupt aus ihrer Routine gerissen.

Alan Bennett spürt den Ransomes nach und beschreibt, wie Mr. und Mrs. Ransome auf diesen Einbruch reagieren. Dabei ist nicht nur derjenige in die Wohnung gemeint, sondern auch der Einbruch, der sich hierdurch in ihrem alltäglichen Leben, dem Umgang miteinander und gegenüber Bekannten und Fremden ergibt. Während Mr. Ransome unflexibel auf die neue Situation reagiert, wird Mrs. Ransome aktiver, als sie es seit Jahren war, empfindet sie doch mehr und mehr diesen Diebstahl als Chance für einen Neubeginn. Es ist zugleich komisch und tragisch, die unterschiedlichen Verhaltensweisen und Überlegungen mitzuverfolgen, etwa wenn Mr. Ransome bei seiner Schnurrbartpflege nicht in der Lage ist, über seinen Schatten zu springen oder wenn Mrs. Ransome sich Gedanken über die TV-Talkshows und deren Teilnehmer macht.

So kurz diese Novellemit ihren 93 Seiten auch ist, die beiden Hauptcharaktere nehmen vor meinem Auge Gestalt hat. Mr. Ransome konnte ich in seiner bevormundenden Art bereits während der polizeilichen Untersuchung vor mir sehen und ebenso Mrs. Ransome, die mit zögerlichen Schritte in den indischen Laden geht. Höchstwahrscheinlich glänzt der Text im englischen Original noch mehr. Da ich letzteres nicht kenne, bleibt mir nur die vorliegende Übersetzung von Brigitte Heinrich, die ich als in sich stimmig empfunden habe. Persönlich gefiel mir diese Novelle inhaltlich und sprachlich übrigens etwas besser als "Die souveräne Leserin". 

Yoga by MuMs?

Merlin hat Marlowe gestern abend offenbar eine kätzische Variation der Yoga-Krokodilsdrehung zeigen...



Wie man nachfolgend sehen kann, hat MarloweMerlin aufmerksam beobachtet. In der heutigen Mittagspause hat er jedenfalls die Krokodil-Drehung weiter ausgeführt...


Dienstag, 27. April 2010

Projekt 52-2010: Flower Power

Als ich heute die wunderschönen orangefarbenen Rosen im Laden sah, fühlte ich schon, wie sie ihre Kraft entfalteten und mir zuraunten: Nimm uns mit! Wie soll man da "nein" sagen?

Daheim angekommen habe ich meinem Untermieter Poe eine Rose geschenkt. Auch er konnte sich der Flower-Power nicht entziehen: Er wurde ganz verlegen und errötete über Bäckchen, Öhrchen bis in die Flügelspitzen :)

(klick aufs Foto verleiht ihm mehr Größe)

Montag, 26. April 2010

"Bummel durch Deutschland" von Mark Twain


Vor kurzem, genauer gesagt am 21.04., hat sich der Todestag Mark Twains alias Samuel Langhorne Clemens zum 100. Mal gejährt. Bereits Anfang des Monats hatte ich mir dieses Büchlein und ein weiteres ("Mark Twain zum Vergnügen") geordert. In meiner Jugend habe ich Tom Sawyer gelesen. Das ist schon so lange her. Mit etwas anderem als Tom Sawyer und Huckleberry Finn sowie dem Yankee an König Arthurs Hof hatte ich Mark Twain gar nicht in Verbindung gebracht. Ich habe ihn schlicht unterschätzt.

Nachlese:
In diesem Büchlein "Bummel durch Deutschland" erzählt Mark Twain von seiner Reise beginnend in Hamburg (nur kurz erwähnt) über Frankfurt, Heidelberg, Heilbronn, auf dem Necker (mit Landgängen) nach Baden-Baden, in den Schwarzwald und zurück nach Baden-Baden. Dieser Taschenbuchausgabe aus dem Piperverlag sind außerdem zwei weitere Texte beigefügt: "Die schreckliche deutsche Sprache" und "Deutsche Zeitungen". Komplettiert wird die Ausgabe durch wunderbare Farbillustrationen von Hans Traxler, und einer Zeittafel. Die von Mark Twain hier beschriebene Reise fand übrigens 1878-1879 statt. Während dieser Zeit besuchte er nicht nur Deutschland, sondern auch Italien und Frankreich. Gustav Adolf Himmel hat die Übersetzung aus dem Amerikanischen vorgenommen. Ob und wieviel an Wortwitz durch die Übersetzung verloren ging, kann ich nicht beurteilen, da ich den Originaltext nicht kenne. Ich finde den vorliegenden deutschen Text jedenfalls gelungen.

Mit dem "Bummel durch Deutschland" habe ich ein interessantes und sehr unterhaltsames Wochenende verbracht.

Nicht nur, daß man über manche Bräuche etwas erfährt,z.B. in den Heidelbergschen Studenten- und Korpskapiteln. Twain schildert auch manch eine deutsche Sage. Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, warum Frankfurt Frankfurt heißt: Bereits im ersten Kapitel dieses Reisebüchleins bekomme ich aber eine Erklärung:

"Der Feind war entweder vor ihm oder hinter ihm, aber auf alle Fälle wollte Karl hinüber, und zwar sehr. Er hätte alles für einen Fremdenführer gegeben, aber es war keiner zu beschaffen."

Karl dem Großen, Kaiser der Franken, wurde von einer Hirschkuh eine Furt "gezeigt". Er und sein Heer wateten durch "die Furt der Franken", jawohl.

Der Wortschatz, der von Twain genutzt wird, um z.B. die Lage Heidelbergs und seines Hotels zu beschreiben, ist beeindruckend. Und während man sich in Twains Beschreibung einer realen Landschaft verliert, wird man vom Autor in das Reich der Fantasie entführt, in welchem Raben den armen verirrten Autor verspotten. Die Übergänge zwischen Realitätsbetrachtung und Satire sind fließend, Twains Fabulierfreunde spürbar. Sein Bericht über das "französische Duell" - Heidelberger Kapitel - ist wirklich erheiternd. Ich habe mich herrlich amüsiert über seine nächtlichen Erlebnisse im Hotel, den wirtschaftlichen Überlegungen zu Misthaufen und sein Exposé eines Schwarzwaldromans. Auch als es um die Oper ging, kicherte ich leise vor mich hin:

"An einem anderen Tag fuhren wir nach Mannheim und hörten uns eine Katzenmusik, will sagen, eine Oper an, und zwar jene, die "Lohengrin" heißt ... Die mitleidlose Quälerei hat ihren Platz in meiner Erinnerung gleich neben der Erinnerung an die Zeit, da ich mir meine Zähne in Ordnung bringen ließ"

Dieser Reisebericht - oder die Parodie hierauf - ist wirklich vergnüglich :)

Als ich dann zu dem Text "Die schreckliche deutsche Sprache" kam, habe ich wohl meine Nachbarschaft durch wiederholtes Loslachen irritiert. Ich erspare mir und Euch den Versuch, diesen Text näher zu beschreiben, da er scheitern würde. Wie wäre das dagegen mit einer Kostprobe?

"Es gibt ganz gewiß keine andere Sprache, die so unordentlich und systemlos daherkommt und dermaßen jedem Zugriff entschlüpft... Jedesmal, wenn ich glaube, ich hätte einen von diesen vier verwirrenden Fällen endlich da, wo ich ihn beherrsche, schleicht sich, mit furchtbarer und unvermuteter Macht ausgestattet, eine dem Anschein nach unbedeutende Präposition in meinen Satz und zieht mir den Boden unter den Füßen weg ... Jedes Substantiv hat sein grammatisches Geschlecht, und die Verteilung ist ohne Sinn und Methode. Man muß daher bei jedem Substantiv das Geschlecht eigens mitlernen... Im Deutschen hat ein Fräulein kein Geschlecht, wohl aber ein Kürbis. Welch übermäßige Hochachtung vor dem Kürbis und welch kaltherzige Mißachtung der unverheirateten jungen Dame sich hier verrät. Ein Baum ist männlich, seine Knospen aber sind weiblich und seine Blätter sächlich..." 

Wer Mark Twains Beurteilung der deutschen Sprache noch nicht kennt, dem kann ich diesen Text nur empfehlen. Er ist gleichzeitig lehrreich und erheiternd.

*
Die angeführten Zitate stammen aus der Piper-TB-Ausgabe, 7.Aufl. 2006, ISBN: 978-3492247672. Im Orignal kann man "A tramp abroad" incl. der Ausführungen zur deutschen Sprachen bei gutenberg.org (klick) lesen.

Wochenende und Fotos von den MuM's #5

Schon wieder hat uns der April ein wunderschönes Wochenende beschert, nachdem es zu Beginn der Woche verflixt kalt war, Mitte der Woche Graupel herunterkam und Donnerstag und Freitag die Temperatur nachts auf den Gefrierpunkt absank. Gestern war der Wind noch recht frisch, heute vormittag um 11.00 Uhr  hatten wir hier bereits 18°C, heute nachmittag waren es wunderbare 24 °C laut meinem Thermometer. April, April, der macht schon was er will :)

Am Samstag habe ich ja am Vormittag den Zwischentritt für die MuMs angebaut (klick). Am Nachmittag habe ich mich dann auf meinen Drahtesel geschwungen und bin zum Königssee geradelt, wo ich mich mit Siobhan & Cactus verabredet hatte. Eigentlich wollte ich mir auf dem Weg dorthin auf meinem MP3-Player "History of the world in 100 objects" anhören, aber ich konnte die Tracks nicht auf meinen MP3-Player kopieren. Ich habe keine Ahnung, warum sich mein Rechner sträubte, ich bekam regelmäßig die Meldung, er könne die Quelldatei nicht lesen. Also gab es für den Weg Peter Fox, Amy McDonald, Mando Diao und etwas aus dem Mamma-Mia-Soundtrack: Was für eine Mischung :) Am Königssee angekommen machte ich es mir bei Siobhan & Cactus bequem. Wir erzählten, genossen die Sonne, lasen, beobachteten Haubentaucher und die Angeln, die Cactus ausgeworfen hatte. Siobhan und ich sind dann irgendwann zu einem gut 1stündigen Spaziergang aufgebrochen, schlenderten zu Haus Marck, in den umliegenden Wald und wieder zurück.

(klick aufs Bild verleiht im mehr Größe)

Den Tag haben wir drei im Biergarten des Fabula ausklingen lassen. Ehrlich, Samstag abend war ich früh im Bett :) Die frische Luft und die Bewegung - die mir gut tat und die ich auch dringend nötig habe - sowie das leckere Abendessen (Zucchini-Pizza mit frischem Tomaten und Hirtenkäse) hatten mich schläfrig gemacht.

Der angenehme Nebeneffekt war, daß ich sehr schnell munter war, als meine MuMs am Sonntagmorgen um 07.00 Uhr meinten, jetzt sei es mit dem Schlafen auch gut gewesen :) Gegen zehn hatte ich mich mit C. verabredet, wir wollten Inliner fahren und habe es auch gemacht. Ich bin wirklich nichts mehr gewohnt. Zwar war ich nicht außer Atem, aber doch deutlich ins Schwitzen gekommen. Als ich nach Hause kam, saß Marlowe auf dem Zwischentritt und beobachtete mich interessiert. Nach dem Tomaten-Mozarella-Salat mit frischem Basilikum habe ich mich auch bald auf den Balkon begeben und dort etwas im Internet gesurft, gelesen, Augenpflege gemacht. Meine MuMs leisteten mir immer wieder dabei Gesellschaft.

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Ab und an mußte ich mich nach innen begeben. Der Balkon geht nach Süden und die Sonne hatte heute mal wieder unglaubliche Kraft. Schließlich wollte ich meinen leichten Sonnenbrand vom Samstag (ja, wieder!) nicht noch verstärken. Ich bin bis 20.30 Uhr auf dem Balkon geblieben, da es auch am Abend noch so wunderbar warm war. "Bummel durch Deutschland" von  Mark Twain habe ich ausgelesen und dabei vermutlich für irritiertes Stirnrunzeln einiger Nachbarn gesorgt, weil ich häufig laut loslachen mußte :) Die Nachlese folgt natürlich ...

Sonntag, 25. April 2010

Trailer - Bill Murray und Robert Duvall

Diesen Film möchte ich sehen. Es muß nicht im Kino sein - ich weiß im Moment nicht, wann er bei uns erscheint -, aber dann alsbald nach DVD-Release. Bill Murray als Beerdigungsunternehmer, der dem Einsiedler Robert Duvall eine Beerdigung ausrichtet, an der Robert Duvall teilnehmen will, lebendig. Und Sissy Spacek ist auch dabei, schön. "Get Low" wird sicher nicht einfach nur ein skurriler Film sein ...

"Meine Wildkatzen" von Heide-Marie Fahrenholz

Über dieses Buch bin im Internet (klick) während einer googelei gestolpert. Den dort zitierten Text aus "Meine Wildkatzen" fand ich so interessant, daß ich mir das Buch - gebraucht - bestellt habe. Die Ausgabe ist 1980 im Piper-Verlag erschienen und wurde nicht wieder aufgelegt.

Nachlese
Im Umschlagtext heißt es: "Exotische Wildkatzen sind als Haustiere (in den 70er Jahren - meine Anm.) in Mode gekommen. Doch sind diese anmutigen, faszinierenden Geschöpfe mit dem schön gefleckten Fellen als Heimtiere wirklich geeignet? Heide Marie-Fahrenholz  seit ihrer Jugendzeit engagierte Tierfreundin - wurde, mehr durch Zufall und aus Mitleid denn in fester Absicht, Besitzerein eines Zwergozelots ... Sie schildert ... wie es nun wirklich ist, mit einem Oncilla, Margay oder Ozelot im Haus zu leben."

Was mich für Frau Fahrenholz als Erzählerin eingenommen hat, waren ein paar Details im ersten Kapitel: Dort berichtet sie z.B, daß sie als Kind Kanarienvögeln und Sittichen "statt zur vermeintlichen Freiheit zum sicheren Tode verhalf, indem ich mitleidsvoll ihre Käfigtürchen öffnete." Eine andere Episode: "Nach meinem Auflandsaufenthalt schloß ich mein Studium als Übersetzerin ab und arbeitete ein Jahr auf einem Flughafen. Dann wechselte ich zur lukrativeren Tätigkeit eines Photomodells für einige deutsche Modezeitschriften. Ich nehme es mir heute mehr übel den je, wenn mir alte Aufnahmen in die Hände fallen, die mich in Pelzen zeigen."  Sie verschweigt diese Ereignisse nicht, sie beschönigt sie nicht; sie versucht nicht, sie entschuldigend zu erklären. Hier wurde für mich als Leser die Basis dafür gebildet, daß ich der Autorin ihren nachfolgenden Bericht, ihre dort niedergelegten Überlegungen, Empfindungen und Erlebnisse "glaubte". Warum ich das erwähne? Ich habe den Autorennamen gegoogelt und auch "Freundeskreis exotischer Wildkatzen", ein Verein, den die Autorin mitgründete. Heute, 2010, taucht weder der Verein noch die Autorin direkt über die Suchmaschinen auf. Die 70er Jahre und das Veröffentlichungsjahr dieses Buches sind so lange her: Ich kann ohne Zusatzlektüre und weitere Nachforschungen nicht beurteilen, ob die Situation für die exotischen Klein-Wildkatzen so war, wie die Autorin sie beschreibt. Diese Frage habe ich für mich beantwortet.

Frau Fahrenholz beschreibt interessant, welche Erfahrungen sie mit ihrer nach und nach anwachsenden Wildkatzenschaar machen durfte bzw. mußte.Es ist also kein wissenschaftliches Buch über Verhaltensweisen exotischer Wildkatzen in Gefangenschaft, sondern lebensnaher persönlicher Bericht. Natürlich spricht die Autorin an, wie sich die Situation damals darstellte: Der Handel mit Wildkatzen war zur Zeit der Entstehung dieses Buches noch umfangreich erlaubt. Die Tiere wurden in Käfigen, die nur unwesentlich größer waren als sie selbst, importiert und zum Verkauf angeboten. Fellzuchtfarmen wurde aufgebaut, Tierärzte und auch Amtsveterinäre wären häufig uninformiert und überfordert. Verbrauchern, die sich gleichfalls nicht ausreichend vorab informierten bzw. es teilweise auch noch gar nicht konnten, wurden von den Händlern schon mal ein Ozelot als Margay verkauft und umgekehrt. Bereits die Haltung in Privathaushalten - z.B. einer Etagenwohnung - war natürlich nicht artgerecht für eine Wildkatze, aber auch die Zoos lieferten damals kein Vorbild. Die Autorin, die Mitglieder des Freundeskreises exotischer Wildkatzen und weitere Gleichgesinnte kämpften im Grunde ständig gegen diese Umstände an, übernahmen "gestrandete" Wildkatzen, die z.B. von Halter zu Halter weitergereicht wurden, teilweise wegen Kalziummangel verkümmerte Gliedmaßen und häufig seelische Störung entwickelt hatten und denen durchaus auch Krallen und Fangzähne entfernt wurden, um sie "haustiertauglich" zu machen.

Dennoch: Das Hauptaugenmerk des Buches liegt auf den persönlichen Erlebnissen der Autorin mit den von ihr aufgenommenen Wildkatzen, ihre langwierigen Bemühungen, Kontakt zu den oftmals so scheuen Wildkatzen aufzubauen. IDie andauernden Reinigungs- und Renovierungsarbeiten im Hause und der Ausbau des Außengeheges kommen ebenso zur Sprache wie die Gründe hierfür: Massives dauerhaftes Spritzen durch die Katzen, Kotabsetzen - schon mal im Schlafzimmer, wenn man nicht aufpaßt -, das Jagen und Klettern in den Räumen, die Futtervergabe. Der Leser erfährt, wie die Wildkatzen zur Autorin kamen, es geht um Geburt, Leben und Tod. Man spürt, wie nah und verbunden sich Frau Fahrenholz mit den Tieren fühlte, welche Strapazen sie und auch Ehemann auf sich nahmen, um diesen herumgestoßenen Geschöpfen die bestmögliche Unterkunft und Betreuung zu ermöglichen.

Ihre Erzählweise ist lebendig, mit Galgenhumor versetzt, ergreifend. Die Sprache ist angenehm schlicht. Ab und an schweift die Autorin etwas ab, aber dies verzeihe ich ihr bei der Gesamtbetrachtung des Buches gern. Zu erwähnen ist noch, daß diese gebundene Ausgabe  ein wohlwollendes Vorwort des "Katzenpapstes", dem Zoologen und Verhaltensforscher Prof. Paul Leyhausen hat, von etlichen Fotos der bei der Autorin heimisch gewordenen Wildkatzen und einem Anhang (Vergleichstabellen Körpermerkmale und Gewohnheiten von Ozelot, Margay u. Oncilla, Skizze von Kleinkatzenhaus und Außengehege incl. Bepflanzungshinweisen, Ernährung von Kleinkatzen und geeignetes Spielzeug) komplettiert wird.

Samstag, 24. April 2010

Handwerkerarbeit am Samstag - alles für die Katz #2

Ich fand tatsächlich ein kleines Brett, das als Tritt geeignet wart. Es ist ja schließlich nur ein 5,5cm-Kantholz, an dem ich es  befestigen konnte. Mann kann auf dem Vorher-Foto übrigens wunderbar erkennen, wo früher die Verschalung angebracht war :)


Meine erste Wahl - ein übriggebliebenes relativ kleines Regalbrett - war nicht geeignet. Es war immer noch zu groß. Dann wurde ich aber an ganz ungewöhnlicher Stelle fündig, auch wenn es sich wieder um ein Regalbrett handelt. Mein Fernsehr steht auf erhöht auf einem kleinen Miniregal mit ca. 30 cm Tiefe. Es ist eigentlich ein Standregal, welches ich aber in die Horizontale gekippt habe, die ursprünglichen drei Zwischenböden wurden so zu  senkrechten Unterteilungen: Jetzt gibt es statt vier Fächer nur noch drei :)

Nach Heraussägen eines Dreiecks aus dem Regalbrett mit meiner Stichsäge - war zwar anstrengend, klappte aber erstaunlich gut - habe ich das Brett zunächst provisorisch mit Wachstuch umschlagen. Falls ich noch etwas hätte nachsägen müssen, hätte ich das Wachstuch leicht wieder entfernen können. Aber es "paßte". Also habe ich das zugesägte Brett mit Wachstuch eingepackt und verschnürttackert und mir meinen Akkuschrauber, die Spax-Schrauben und zwei kräftige Winkeleisen gegriffen :)


Bislang war es immer so, daß ich auf meiner "Sitzbank" für die MuMs den asbach uralten Höhlenkratzbaum stehen hatte, damit die MuMs Richtung Grün, Hauszufahrt und Nachbargärten vom Balkon schauen konnte.


Übrigens war das mal eine Pflanzkiste (Vormieter), welcher ich mit Scharnieren einen Deckel (aus dem Seitenteil meines alten ausrangierten Schlafzimmerschrankes bezogen mit weißem Wachstuch) verpaßt habe.

Jedenfalls war durch dieses Aufstellen des Kratzbaumes im Sommer mein Sitz- bzw. Liegeplatz immer eingeschränkt, insbesondere, wenn Marlowe auf den Kratzbaum kletterte und Merlin sich neben mich auf die Bank legte :) Jetzt wird der Höhlenkratzbaum im Sommer in eine andere Balkonecke gestellt, auf der Sitzbank ist viel mehr Platz, so daß ich auch die Beine lang machen kann und die MuMs haben trotzdem eine Aussichts"plattform".

Freitag, 23. April 2010

Star Trek TOS und CSI LV

Hach, ich habe gerade die gestrigen CSI-Las Vegas Folge "A space oddity" (deutscher Titel: "Odyssee im Alptraum" !?!) geschaut. Sie ist einfach eine wunderbare Hommage an Star Trek, Classic-Serie. Offenbar wollten auch die Übersetzer des Folgentitels der Tradition treu bleiben, wie kommt man von Eigentümlichkeit/Kuriosität zu Alptraum? Ok, eine rhetorische Frage ;)

Jedenfalls: 
Es beginnt auf einer Convention zur fiktiven Serie "Astro Quest". Die beiden Labortechniker Hodges und Wendy Simms sind Fans und treffen sich erst einmal zufällig auf der Convention (sie wissen nicht voneinander, daß sie Fans sind) und stolpern dann über eine Leiche. Hodges ruft den Captain James Brass an und der Vorspann endet mit "Er ist tot Jim"

Im weiteren Verlauf hat Hodges diverse Fantasien von sich und Wendy: eine Szene ist eine Hommage an die Folge "Meister des Sklaven", wobei Wendy dem Charakter Shana nachempfunden ist (aber mit dunklen Haaren). Dann gibt es auch noch eine Szene, die sich auf "Talos IV Tabu" (orionisches Sklavenmädchen, natürlich handelt es sich eigentlich um eines Szene des ursprünglichen Pilotfilms "Der Käfig") bezieht. Sicher bin ich mir bei der dritten Szene nicht, aber ich denke, es ist ein Verweis auf die Folge "Implosion in der Spirale": Hodges denkt als Astro-Quest-Captain laut darüber nach, daß er keine dauerhafte Beziehung führen kann (ha!), weil er andere Pflichten hat ... Interessanterweise endet die Folge mit einer Fantasy Wendys - auch bezogen auf "Meister der Sklaven": Hodges als Captain und sie sprechen darüber, daß sich möglicherweise in der Zukunft etwas ergeben könnte und dann wird er wegtransportiert...

Wendys Outfit entspricht jeweils genial dem Theiss'schen Kostümdesign (so wenig Stoff, daß es ausschaut, als würde das Kostüm vom Körper rutschen Hodges "AstroQuest" Kostüm ist in jeder Szene an der rechten Schulter zerrissen

Tja, der Autor dieser Folge ist Naren Shankar, der auch für etliche Star-Trek TNG-Folgen (z.B. "Datas Hypothese", die Folge mit den Exocomps), DS9 und auch Voy Folgen verantwortlich ist.

... *räusper* Und ich habe mich für alle, die es meinem Blog nicht schon entnommen haben, als Star-Trek-Fan geoutet

live long and prosper!

Freitagsfüller by Barbara #56

Wenn in meinem Feed-Reader Barbaras Freitagsfüller auftaucht, ist das ein wunderbares Zeichen, daß das Wochenende fast da ist :) 

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Und hier sind meine Antworten:

(ein Klick auf die Grafik könnte die Lesbarkeit erhöhen *g*) 

Donnerstag, 22. April 2010

Post, Mittagspause und Abendkonzert

Schaut mal, was der Postbote heute brachte:



Die wunderschöne Karte habe ich von Sayuri bekommen und "Cosi fan tutte" ist eine Leihgabe von Seychella.

Dankeschön Euch beiden auch an dieser Stelle! 

Der Island-Vulkan hatte ja ein Einsehen und so konnte amazon.co.uk rasant meine Star-Trek-Box liefern. Unglaublich: Montag bestellt (ich hatte noch die neuen Wochenangebote bei amazon.co.uk abgewartet) und heute schon da *freu*.

Da ich heute morgen bereits eine Stunde früher ins Büro gefahren bin, habe ich mir meine sonnige Mittagspause gegönnt. Dankenswerterweise stand der Wind "passend", es war überhaupt nicht kalt auf dem Balkon.
 (klick auf das Foto verleiht ihm mehr Größe)

Ach und dann ist da ja noch das Konzert, das mich gestern auf dem Weg von der Arbeit nach Hause etwas aufhielt:




Und wem DAS noch nicht genug war: 
 (klick auf Foto ... Ihr wißt schon)

Drei am Donnerstag by Kirstin #15


 3 am Donnerstag



1 . Was war das liebevollste Erlebnis/Moment Deines Lebens?  
Danke an Nicole für diese Frage ♥

Ich erinnere mich an ihn, das soll an dieser Stelle reichen.

2. Nimm an, jemand schenkt dir ein Flugticket, wohin würdest du am liebsten fliegen?
Danke an Beate
für diese Frage ♥
nach Skandinavien :)

3. Wenn du einen Tag in deinem Leben wiederholen könntest, welcher wäre das?
Etwas ähnliches war schon mal gefragt worden, falls ich mich richtig erinnere. Die Antwort ist ebenfalls ähnlich: 
Es wäre ein Tag,/Abend den ich mit meinen Eltern und meinen Geschwistern verbracht hätte,z.B. ein Grillabend oder ein Weihnachtsfest.

Mittwoch, 21. April 2010

Projekt 52-2010: Kunterbunt

Als ich heute zum Mittagessen nach Hause kam, vermißte ich Poe. Ich schaute überall herum, aber mein quirliger und sehr aktiver Untermieter war nicht im Hause. Er hatte mir allerdings einen mehr oder weniger guten Hinweis da gelassen, wo ich ihn finden könnte: Mein Büchereiausweis für 2009 lag auf dem Fußboden ...

Möglicherweise bin ich etwas übervorsichtig, was Poe angeht. Ich bin ihm nämlich hinterhergefahren und fand ihn tatsächlich in Kinderabteilung der Bücherei, vor ihm diverse Pippi-Langstrumpf-Bücher von Astrid Lindgren. Ich habe ihm dann noch etwas aus dem Buch "Pippi hat Geburtstag" vorgelesen.

Wir waren
(klick aufs Foto verleiht im mehr Größe)

Start in den Tag mit den MuMs

Geweckt wurde ich heute morgen durch eine kalte Pfote auf meinem Hals, dem - als ich mich bewegte - ein kurzes aber deutliches Maaaounz folgte. Danach hörte ich das typische leise Klicken der Pfotenkrallen auf der Bettumrandung oberhalbund dann links meines Kopfes: Merlin schaute mich an. Offenbar zufrieden damit, daß ich ihn - wenn auch mit kaum geöffneten Augen - zur Kenntnis genommen hatte, setzt er seinen Weg um das Bett herum Richtung Fenster fort. Reizend. Mein Wecker stand auf 06.00 Uhr und hatte noch keinen Ton von sich gegeben. Was lag also näher, als mich noch einmal umzudrehen ...

Mein Wecker ging los und kaum war der erste Ton verklungen, saß Marlowe auf meiner Hüfte. Keine Ahnung, wo er so schnell herkam, denn als Merlin seinen Weckdienst ausübte, war von Marlowe nichts zu sehen oder zu spüren. Es ist nämlich nicht ungewöhnlich, daß Marlowe sich an oder auf meine Beine, manchmal auch in die Kniekehle, kuschelt und mich in meiner normalen Bewegungsfreiheit unbekümmert und unnachgiebig einschränkt. Heute morgen jedenfalls sprang er auf meine Hüfte, während ich mit geschlossenen Augen versuchte, den Wecker zu ertasten. Ein halbwegs erhobener Arm am frühen Morgen! Marlowe bewegte sich von der Hüfte fort und begann, seinen Körper an meinem Arm und sein Köpfchen zu meiner tastenden Hand zu bewegen. Oh, lieb! Wenn nur nicht das schrille und entnervende Weckergeräusch wäre, welches erstaunlicherweise Marlowe in gar keine Weise störte: Er schnurrte und vibrierte am ganzen Körper. Also drehte ich mich etwas, nahm den anderen Arm unter der Bettdecke hervor und streichelte Marlowe, während die andere Hand endlich den Wecker zu fassen bekam - bitte in 8 Minuten noch einmal klingeln *seufz*

Inzwischen lag ich auf dem Rücken, Marlowe linkerhand. Merlin kam vom Fenster zurück und näherte sich mir auf der rechten Bettumrandung. Er schaute mir auffordernd in die Augen und ich begann natürlich, auch ihn zu streicheln. Während ich von zwei Katern in unterschiedlicher Tonhöhe fast wieder in den Schlaf geschnurrt wurde, sprang der Radiowecker an:

Zweitsicherung, falls ich den Wecker nicht richtig - wie heute geschehen - zu fassen bekomme (nach 8 Minuten wäre es nämlich wunderbar ruhig geblieben). Peter Fox holte mich mit "Ein Haus am See" aus dem Dämmerschlaf zurück. Dieses Mal blieben meine Augen offen und ich machte Anstalten aufzustehen. Die MuMs erkannten mein Vorhaben und erhoben sich umgehend (schließlich folgt dann auch alsbald die Futtervergabe *g*): Marlowe machte einen dehnenden Katzenbuckel, Merlin streckte sich längs und krallte seine Vorderpfoten dabei in die Bettdecke.

Es ist ein strahlend schöner sonniger, aber kalter Morgen.

Auf geht es :)

Dienstag, 20. April 2010

Kamera-Experiment #2, aktuelle Lektüre

Mit ein wenig - genauergesagt zwei Wochen :) - Verspätung wollte ich Euch noch ein Foto zeigen, das ich kurz vor 22.00 Uhr aufgenommen habe. Ich kam gerade von einer Geburtstagsfeier zurück und ging auf "meine" Straße zu. Den Übergang zwischen der "warmen" Straßenbeleuchtung vorn und der "kalten" im hinteren Bereich fand ich total spannend (Klick auf das Foto verleiht mehr Größe)


Gestern kam das von mir vor kurzem über Marketplace bestellte Buch "Meine Wildkatzen" von Heide-Marie an. Ich habe es in der Mittagspause angelesen und bin gleich hängengeblieben. Die anderen Bücher müssen jetzt erst einmal warten ;). Das Ausgabe ist 1980 im Piper-Verlag erschienen und wurde nicht wieder aufgelegt. Frau Fahrenholz beschreibt interessant, wie sie in den 70er Jahren erst einen "gestrandeten" scheuen Oncilla aufnahm, später ein nach Deutschland verbrachtes Margay-Junges (mein derzeitger Stand im Buch).  Fesselnd.

Gerade trudelt außerdem die Email von amazon.co.uk ein, daß meine dort bestellte Film Box - Star Trek Filme 1-10 Remastered - versandt wurde *freu*. Falls sich jemand von Euch fragt: Natürlich habe ich diese Filme alle bereits, bin ja Fan. Aber jetzt wurde das Material ja aufpoliert, außerdem ist jeder der 10 Filme mit einem Kommentar unterlegt (bislang hatte ich nur "Star Trek - Der Film" kommentiert, die anderen neun Filme wiesen irgendwie kein erwähnenswertes Bonusmaterial auf, leider). Diese Box mit deutscher Ton- und Untertitelspur - zumindest laut Angabe beim UK-Onlinehändler - kostet mich jetzt incl. Versand 50,28 EUR, auf dem deutschen Markt ist die Box derzeit für 70 EUR zu bekommen... Ich hatte darüber nachgedacht, die bluray-Box zu ordern, mich dann aber hauptsächlich wegen des Preises dagegen entschieden. In einem bluray-Player über HDMI auf einen HD-Fernseher gebracht reicht mir die "digital-remastered" Version völlig :)

Sonntag, 18. April 2010

"Star Trek Vanguard Bd. 1 - Der Vorbote" von David Mack

Bei diesem Buch handelt es sich um eine Leihgabe. Ich bin ja bekennender Star-Trek Fan und ab und an stecke ich auch mal die Nase in einen Roman, statt nur die Serien bzw. die Filme zu schauen :)

Worum geht es laut Inhaltsangabe auf dem Taschenbuch?
Nach der historischen ersten Reise an die äußere Grenze der Galaxis: Die U.S.S. Enterprise durchquert unter Captain Kirk die Taurus-Ausdehnung. Das Gebiet ist weitab der Föderationsgrenzen und ungewöhnlich nah an dem Raum der Tholianischen Gemeinschaft. Für eine fremde Weltraumregion hat sich die dort stationierte Sternenbasis 47 – auch bekannt als Vanguard – überraschend gut etabliert. Captain James T. Kirk befiehlt die Enterprise zur neuen Raumbasis, um Reparaturen an seinem beschädigten Schiff durchführen zu lassen. Kirk vermutet, dass Vanguard mehr ist, als sie zu sein scheint. Die Tholianer, Orioner und das Klingonische Imperium haben diesen Verdacht bereits lange und glauben, dass weniger freundliche Absichten hinter der plötzlichen Entscheidung der Föderation stehen, die Taurus-Ausdehnung zu erforschen und zu kolonisieren. Als ein Vorfall tief innerhalb der Ausdehnung die Raumstation bedroht, müssen Kirk, Spock und andere Spezialisten der Vanguard-Crew beistehen, den Grund für die Katastrophe herausfinden und den entstandenen Schaden eindämmen. Dabei erfahren sie den wahren Grund hinter dem Bau Vanguards ...

Nachlese
*seufz* Vorab: Wer ein Abenteuer der Entsprisecrew erwartet - so wie ich nach der Inhaltsangabe - wird enttäuscht. Und: Offenbar konnte ich die virtuelle Tinte heute nicht halten.

Der Prolog führt uns auf die "Constellation" unter dem Kommando von Matt Decker. Die dortige Crew hat eine interessante Bioprobe mit wahnsinnig viel DNS auf dem Planeten Ranavar IV gefunden, die Proben gehen an Starfleet, die Constellation fliegt weiter zur Raumbasis K7. Zwei Jahre später: Die Enterprise wurde durch die in der TV-Episode "Die Spitze des Eisbergs" geschilderten Ereignisse beschädigt und begibt sich deswegen zur neuen Raumbasis der Wachturmklasse "Vanguard". Zu diesem Zeitpunkt gibt es also bereits zwei Storylines. Es geht dann "Schlag auf Schlag" weiter mit dem Beginn von Erzählsträngen über

-den am Rande der Legalität agierenden Händler Quinn,
-den Xeno-Anthropologen Xiong,
-den Reporter Pennnington,
-das Starfleetpersonal auf Vanguard unter der Leitung von Commodore Diego Reyes, unterstützt von seinem Geheimdienstoffizier T'Prynn
-den Starfleetbotschafter Jetanjen und dessen Assistentin  Anna Sandesjo
-die Klingonen
-die Tholianer
- orionische Händler...

Nach und nach verknüpft der Autor diese einzelnen Stränge zu einem mehr oder weniger (Beginn einer Serie) kompletten Gesamtbild. Mein "Problem" war nur: Obwohl alle Stränge irgendwie mit Ranavar IV zu tun hatten, waren sie dermaßen lange von einander getrennt, daß ich mich fragte: Wieso? Weshalb? Warum?

Mit "Vanguard - Der Vorbote" wird eine neue Buchserie im Trek-Universum begonnen. Und im Gegensatz zum TV kann man nicht die Station einmal auf dem Bildschirm präsentieren und die Personen durch das Bild gehen lassen. David Mack erzählt in diesem serieneinleitenden Roman daher nicht nur die Geschichte an sich, sondern stellt auch die Örtlichkeit und wichtige - voraussichtlich dauerhafte - Charaktere vor. Und er hat die neuen Charaktere durchaus mit Leben gefüllt: Sie haben nicht nur einen Namen, sie haben Probleme, Beziehungen, lieben, lachen. Sie leben, es besteht ein Beziehungsgeflecht. Wer allerdings die Star-Trek-Classic-Serie nicht kennt - Ok, es ist unwahrscheinlich, daß derjenige einen Trek-Roman kauft, dennoch. - wird gerechtfertigt bemängeln, daß die Charakterdarstellung der Enterprisecrew im Verhältnis zu Reyes, Pennington, T'Prynnr,Sandesjo, Quinn etc. zurückbleibt. Der Autor setzt Kenntnisse der Enterprisecrew und deren Eigenarten voraus.

Und so nett es auch ist, in diesem Roman Erklärungen zu finden, wie Scotty zu einem "grünen" alkoholischen Getränk kommt, daß es einen amtlichen Uniformwechsel gab, wie Dr. M'Bengas Vorgeschichte ausschaut etc., sind dies alles Szenen, die die Handlung des Romans noch weiter verzögern. Ich hätte viel lieber einen "strafferen" Roman mit stärkerem Spannungsbogen gelesen, als in mehreren Kapiteln immer wieder Dr. M'Benga zu begegnen, der mit der Romanhandlung nichts zu tun hat. Gleiches gilt für die Scotty-Episode. Ich finde es grundsätzlich zwar ganz reizend, zu erfahren, wie er an diesen Schnaps kommt. Aber die seitenlange Episode hat mit der Romanhandlung nur an einer einzigen Stelle zu tun: Scotty bekommt die Anlaufadresse im Austausch gegen Ersatzteile, die von einem anderen Schiff benötigt werden. Lieb von Scotty - Vitamin B auf der Raumstation?! Und der Uniformwechsel...Ich muß das jetzt auch loswerden: Die neu eingeführten Miniröcke werden vom Autor mehrfach erwähnt incl. entsprechend hinterhechelschauender Männer. Natürlich ist einer davon Captain Kirk! Dieses Verhaltensmuster muß auch im Roman angesprochen und an mehreren Stellen fortgeführt werden. Kirks Charakterisierung beginnend in Kapitel 1 bis zum Romanende empfand ich übrigens durch diese Frauenthematik etwas zu sprunghaft. Was mich ehrlich gesagt auch irritiert hat, war der Reporter. Ich fragte mich 3/4 des Romans, weshalb ich als Leser immer wieder zu ihm zurückgeführt werde. Die entsprechende "Auflösung", also der Grund seiner Präsenz in diesem Roman, war für michenttäuschend. Wenn ein Charakter über den gesamten Roman hinweg so wie Pennington aufgebaut wird, erwarte ich als Leser mehr von ihm. Ja, er ermittelt und schreibt eine Story, aber was bewirkt diese Story im Verhältnis zum Romanthema? Schade, aus meiner Sicht verschenktes Potential.
 
Eine Starfleetstation im tiefen Raum, die Enterprise als bekanntes Trek-Element - jedoch kein Haupthandlungsträger -, Personalvorstellung, dubiose Händler, Geheimnis um die Station und den Planeten Ranavar IV, Aliens und die Förderation zwischen zwei Parteien im kriegsgefährdeten Gebiet. Kommt das noch jemandem bekannt vor? Natürlich kann man Vanguard nicht mit DS9 gleichsetzen, aber ich erkenne schon deutliche Parallelen. Daher finde ich bislang auch nicht, daß dieser Roman das Star-Trek-Universum um etwas gänzlich neues erweitert. Möglicherweise wird sich dies aber in weiteren Bänden dieser Reihe herauskristallisieren.

Ich habe den Eindruck, daß der Autor es zu vielen "Herren" recht machen wollte: Ein neuer Schauplatz, ein Geheimnis, durchaus liebevolle Ehrbezeugung an die Trek-Serie durch Aufgreifen bekannter Fakten, Charaktere und Auffüllen von Lücken, das Stillen des Bedürfnisses nach neuen Abenteuern der Enterprisecrew... David Mack bringt all das in seinen Roman ein, leider auf Kosten des Ranavar-IV-Spannungsbogens. Dieser steigt nur langesam an, erreicht einen Höhepunkt ... und ehe ich mich versah, war alles vorbei und ich überlegte, ob ich irgendwo etwas verpaßt hatte, bevor das Leben auf Vanguard und der Enterprise weiterging. Als Fan, das gebe ich zu, habe ich mich über die vielen Anspielungen gefreut. Und ich finde es ganz wundervoll, daß sich die Station Vanguard in der Nähe des tholianischen Raums befindet, spannend!  Ich hätte mir halt nur mehr Ausgewogenheit zwischen den einzelnen Komponenten der Story und insgesamt einen stärkeren Spannungsbogen gewünscht.

Wie gesagt, handelt es sich hier um einen serieneinleitenden Roman. Für mich bleibt abzuwarten, wie sich die Romanreihe um Vanguard weiter entwickelt. In gewisser Weise werden Erinnerungen an die Pilotfilme der Trek-Serien wach, bei denen ich manchmal das Gefühl hatte: "Ja... schau mal weiter, die Serie  muß sich erst finden ..." Diese Chance will ich auch dieser Romanserie einräumen.

Was mir z.B. noch aufgefallen ist - geringfügige Spoilergefahr -: 
- Schön, daß die 47er Tradition auch in diesem Roman fortgeführt wird.
- Ich habe etwas Probleme mit der Vorstellung, daß zu der Zeit, in der der Roman spielt, bereits ein Andorianer und ein Tellarit Mitglied der Sternenflotte sind.
- Ehrlich gesagt irritiert mich auch die Vorstellung, daß auf Vanguard und insbesondere auch auf Kronos jeweils ein tholianischer Botschafter ist.
- Quinn, ein der an den Grenzen der Legalität - und darüber hinaus - agierenden "Unternehmer" ist mehrfach geschieden, eine seiner Exfrauen heißt Molly, eine Denise - meine Gehirnzellen lieferten dazu O'Brian und Crosby
- Quinns Schiff heißt Rocinante, sein Vorname ist Cervantes :) Er wird verprügelt, hat Witz, durchaus Ehrgefühl und ist ab Romanende auf seinem Schiff nicht mehr allein ...
- Pennington wird um 0338 wach "... eine Zeit, von der sein Vater immer behauptet hatte, dass sie "nicht so real wie andere Tageszeiten" war, sondern ... wie ein Niemandsland für die Seele..." (S.306). Ich mußte umgehend an den Charakter Iwanowa auf Babylon5 denken, die in Staffel 4, 1. Folge, sinngemäß erklärt, daß ihr Vater immer sagte, zwischen 3.00 Uhr 4.00 Uhr ist die Stunde des Wolfes, in der man nicht schlafen kann und über sich selbst und das Leben nachdenkt.

Ich habe keine Ahnung, ob diese Anklänge vom Autor gewollt sind oder nicht.Er selbst spricht in seinem Nachwort davon, daß er sich in seinem Roman bei der Namensgebung (Personen und Orte) von der Neufassung von Battlestar Galactica inspirieren ließ. Diese Serie habe ich offenbar zu lange nicht mehr geschaut, denn letzteres ist mir nicht aufgefallen ;)

Fotos von den MuM's #4 - Wochenende

ein wunderbarer Samstag gestern, strahlend schön! Ich habe nach  meiner Balkonbau-Aktion den gestrigen Nachmittag auf dem Balkon verbracht und mir einen Sonnenbrand geholt. Nun ja, DAS hätte ich verhindern können, nicht wahr!

Damit meine MuMs auch tatsächlich ihr neu angebautes Aussichtsbrett betreten konnten - sie sind zu keiner Zeit von der Umrandung auf das Brett gesprungen, weder gestern noch heute -, habe ich gestern nach einer Notlösung gesucht und auch gefunden, wie man hier sehen kann (klick auf das Foto verleiht ihm  mehr Größe).


Als ich das Katzenschutznetz vor ein paar Jahren neu befestigte, habe ich diesen Stützbalken mit Plastikrinnen aus dem Baumarkt "verschalt". Der Grund war nicht etwa nur das Wetter (dann hätte ich ihn bis oben "verschalen" müssen), sondern daß Merlin immer wieder versuchte, an diesem Balken hochzuklettern, was ich verhindern wollte. Als ich gestern das Brett anbaute, hatte ich - wie schon gesagt - die Relation des Brettes zur Beton-Balkonumrandung etwas anders eingeschätzt. Ich war wirklich der Ansicht, die MuMs würden auf das Brett springen ...

Ihr könnt es auf den beiden linken Fotos erkennen: Zwischen Balkonumrandung und Pfosten ist ein schmaler Zwischenraum. Ich dachte daran, dort auf dem Boden eine Platte zu legen und darauf einen Kratzbaumstamm hochzuziehen ... Aber: Zum einen ist diese Stelle dem Regen stark ausgesetzt. Zum anderen befindet sich genau dort unten, wo ich die Platte deponieren wollte, der Balkonablauf. Ich kann also den unteren Bodenbereich nicht einfach zumachen. Heute vormittag habe ich etwas anderes überlegt: Wenn ich aus dem Baumarkt ein paar Steine besorge und mit ihnen einen etwas höherenTurm bauen würde, vielleicht mit Hohl-Betonsteinen ...

Und gerade fällt mir ein, daß es jetzt egal ist, wenn Merlin versucht, an dem Balken hochzuklettern. Das Aussichtsbrett oben soll ihnen ja jetzt zugänglich sein . Warum sollte ich also nicht die Verschalung abnehmen und einen Zwischentritt befestigen. Letzterer darf nur nicht zu groß sein, da der Balken selbst relativ schmal ist.

Auf jeden Fall haben mir die MuMs gestern und auch heute nachmittag auf dem Balkon Gesellschaft geleistet (klick auf das Foto verleiht mehr Größe):


Merlin war vernünftig genug, wieder hineinzugehen, als es ihm zu in der Sonne zu warm wurde. Ich bin um ein paar Sommersprossen und ein gelesenes Buch - Star Trek Vanguard - reicher. Und das enthaltene Pfotenbild ist speziell für Dich, Winterkatze :)

Ich habe dieses unglaublich sonnige Wochenende total genossen und werde mich gleich mit einem Glas Weißwein vor die Flimmerkiste setzen und Babylon5 besuchen.

Noch einen wunderschönen entspannten Sonntagabend!

Samstag, 17. April 2010

Für die Katz?

Mein Tag startete heute früh, es war erst kurz vor sieben, aber ich konnte einfach nicht mehr schlafen. Leider. Denn die Nacht war eher kurz gewesen. In dieser Woche habe ich wenig gelesen, dafür aber weiter Babylon5 geschaut. Abends, natürlich ;)

Die frühe Stunde habe ich jedenfalls gleich genutzt, habe das Bett neu bezogen, die Küche aufgeräumt, dann (! *lach*) gefrühstückt und im Anschluß in das örtliche Kauf*and gefahren. Ein neuer Flügelwäschetrockener mußte her und dort gab es heute noch einen Leif*eit im Angebot (24 EUR). Aufgrund Sayuris Empfehlung habe ich außerdem eine Wa*ner Pizza eingepackt, und zwar Bio-Tomate-Mozarella mit Basilikum (neue Sorte), jedenfalls denke ich, die war gemeint? Wieder daheim ging es dann in der Wohnung weiter, da inzwischen auch die weiteren im Haus lebenden Mitbewohner wach waren. Also Staubsauger, Waschmaschine etc. und ... Balkon. Als ich so auf dem Balkon herumwerkelte kam mir die Idee, meinen Jungs noch ein Aussichtsbrett zwischen die Katzennetz-Balken zu installieren. Also ausmessen und ab zum Baumarkt, ein sehr kräftiges Holzbrett aus Fichte besorgt und zuschneiden lassen und ab ins D*nische Bettenlager: Hier habe ich ganz normale Wachstuchdecke in dunkelbraun gekauft, um das Brett weittergeschützt darin einzuschlagen. So weit, so gut. Allerdings hatte gleich nebenan diese Woche Freß*apf neu eröffnet und heute gab es noch 20 % Rabatt auf das gesamte Sortiment... hm...

Natürlich bin ich hinein, ich konnte gar nicht anders :). Da ich sowieso wieder mein Stamm-Trockenfutter kaufen mußte, rechneten sich die 20 % an dieser Ecke bereits. Tja und dann stand ich vor "Cat senses" ... Bei Sayuri konnte ich mir diese Sachen bereits in natura - und in Benutzung - ansehen und, Ihr ahnt es bereits, habe zugegriffen. Als ich vom T*park zurück kam, brachte ich also folgendes in die Wohnung:


Da es gerade auf die Mittagszeit zuging (aber halt noch keine Mittagsruhe anstand), habe ich fix mit dem Brett angefangen. Industrietacker heraus, Wachstuch umschlagen und fertig. Dann die Winkel an die Netzbalken und das Brett hinauf, festschrauben, anschauen und ... sich fragen, wie die MuM's wohl auf das Brett kommen sollen, hmpf. Ich hatte erwartet, daß sie auf das Brett von der Balkonumrandung springen können, aber das erscheint doch sehr steil ... Es würde sich ein Zwischentritt anbieten, allerdings ist dieser schwierig anzubringen, das muß ich anders lösen. Hm, ich muß darüber noch einmal nachdenken, wie das funktioniern kann. Hier hat sich mal wieder gezeigt, daß meine Vorstellung nicht ganz realitätsnah war und ich noch ein wenig genauer darüber hätte nachdenken sollen, argh!. Naja, das Brett kann ich zur Not wieder abmontieren ...

Nach dem Anbau des Brettes machte sich dann aber auch langsam mein Magen bemerkbar. Ich habe heute wieder Fisch gegessen, TK-Doradenfilets mit Haut (3 kleine Stücke). Auch dieses Filet habe ich nur mit der Krätermeersalzmischung eingerieben und mit etwas Mehl bestäubt, bevor sie in die Pfanne kamen. Vorher hatte ich allerdings schon den frischen Kohlrabi geschält, kleingeschnitten und -zusammen mit ein paar Basilikumblättern -  in einen Topf mit heißem Öl ein paar Minuten brutzeln lassen, später mit wenig Wasser augefüllt, gesalzen, gepfeffert, etwas Zitrone und etwas Zucker (so im Rezept) gewürzt. Während ich also in aller Ruhe die Dorade zubereitete, dünstete der Kohlrabi als Gemüse-Beilage vor sich hin. Und da ich mal wieder gesterne in Brötchen "zu viel" gekauft hatte, wurde das Sonnenblumenbrötchen weitere Beilage, ein Glas trockenen schön kalten Riesling gab es auch dazu:


Tja und nun sitze ich auf dem Balkon, bin fast gar - die Sonne hat unglaubliche Kraft - und blogge. Nachher werde ich mir ein Buch schnappen ...und heute abend sicherlich bei "Castle" und dann auf Babylon5 vorbeischauen :)

Fotos von Marlowe #6

Ach, die wollte ich doch noch zeigen ...

(klick auf das jeweilige Foto verleiht ihm mehr Größe)



Freitag, 16. April 2010

Freitagsfüller by Barbara #55

Nicht meine übliche Zeit heute, für den Freitagsfüller, dafür ist das Wochenenede aber VIEL NÄHER :)

Der Klick auf diese Grafik bringt Euch wie immer zu Barbara

Und ein Klick auf die untere Grafik könnte die Lesbarkeit erhöhen. 

Donnerstag, 15. April 2010

MuM's am Morgen ...

Heute (Do,15.04.10) morgen, kurz vor acht Uhr: Bevor ich mich auf den Weg ins Büro mache, will ich noch das Schlafzimmerfenster schließen. Die MuM's "fand" ich auch:

(klick aufs Bild verleiht ihm noch mehr Größe)

Drei am Donnerstag by Kirstin #14

Es ist schon wieder Donnerstag. Diese Woche rast ja förmlich an mir vorbei. Als ich gestern abend aus dem Büro ging, war mein Schreibtisch zwar nicht leer. ABER der Aktenberg, den ich neben der üblichen Post, dem Bürogeschehen allgemein und Bandverfügungen sowie Diktaten des Chefs zu erledigen habe, ist wieder sichtbar kleiner geworden *freu*

Aber nun zu den Donnerstagssteinchen. Ein Klick auf die Grafik bringt Euch wie immer zu Kirstin :)


 3 am Donnerstag



1 . Was magst du am Frühling am meisten?
Danke an Nicole für diese Frage ♥ 
Ich mag - wie viele andere, denk ich - am Frühling das Wiedererwachen der Natur, das Grünen, das Vogelgezwitscher, die kräftiger werdende Sonne :)

2. Wovon träumst du gerade?
Danke an Beate
für diese Frage ♥
Momentan ganz nah an der Realität, daß sich bei Merlin und auch beim Marlowe das Haarproblem in dieser Form zukünftig nicht mehr stellt. Gut, daß ich auf die Verwirklichung dieses "Traums" Einfluß nehmen kann :)

3. Welches ist dein Lieblingsbuch? Was bedeuten Bücher für dich?
"Ein Lieblingsbuch" kann und will ich nicht nennen. Es gibt zwar Bücher, die mir zu bestimmten Zeiten näher und lieber sind als andere, dennoch würde ich das entsprechende Buch trotzdem nicht als "Lieblingsbuch bezeichnen. Über die Jahre habe ich erfahren, daß ich die Romane von Jane Austen liebe, die Bronte-Schwestern und John Irving schätze, ebenso Tanja Kinkel, Wolfram Fleischhauer, Elizabeth Peters, Marion Zimmer Bradley, Stephen King und und und ... Auch ein Bildband kann mich ins Schwärmen kommen lassen ... 
Bücher bedeuten für mich Wissen, Träumen, Leben in allen möglichen Ausprägungen: z.B. neugierig reale oder fantastische Länder erkunden, mich schaudernd verstecken, lachend und weinend den Charakteren folgen ...
Anders gesagt: 
Bücher sind für mich Einladungen, denen ich gerne folge. 

Mittwoch, 14. April 2010

Fotos von Merlin #5

So entspannt war mein Graf Zahn Merlin gestern abend: 

(klick auf die Fotos verleiht ihnen noch mehr Größe)




Ich bin gut zufrieden mit Merlin. Er frißt wieder regelmäßig und trinkt gut, die Haare nehmen einen natürlichen Weg, er hat nicht mehr erbrochen. Er und ich sind glücklich darüber, daß keine Tropfen mehr gegeben werden müssen :)

Unterstützend werde ich ihm regelmäßig weiterhin die malzartige Paste geben. Merlin und auch Marlowe gehören offenbar zu den wenigen Katzen, die Malzpaste nicht mögen *seufz*, also muß ich sie ihnen immer in die Mäulchen schmieren. Ist schon ein nettes Bild, wenn ich mit der Paste auf dem Finger den Katzen hinterherlaufe ...

Voraussichtlich am Samstag, spätestens nächsten Montag werde ich mit Merlin zur Nachkontrolle beim Tierarzt vorstellig werden, ich bin ganz optimistisch.

Dienstag, 13. April 2010

kätzische Hintergedanken?

Bei Wörterkatze habe ich einen reizenden kleinen absolut nicht ernstgemeinten Test gefunden:

Is your cat plotting to kill you?

"mein" Ergebnis :)

Is your cat plotting to kill you?

Dieser Test beruht übrigens auf einem "Guide", den ich hinter dem Break "versteckt" habe, falls Ihr den "Test" unbeeinflußt machen wollt.ÖRK: Ich sehe gerade, der Break funktioniert nicht, wenn man diesen Einzelpost aufruft, z.B. über einen reader. Das ist ja dann richtig sinnvoll! Also, falls Ihr den Test unbeeinflußt machen wollt, einfach hier beim Postlesen eine Pause einlegen. 

Mein" Testergebnis muß auf einer fehlerhaften Datenverarbeitung beruhen *überzeugt ist*. Meine MuM's schlummern gerade ganz lieb neben mir. Merlin kam vorhin schnurrend an; Marlowe war im Spieltrieb. Ich bin so dankbar, daß Merlin mir meine unbeholfene Medikemantenvergabe nicht nachträgt - jetzt muß er ja nur noch eine Tube Gel zu sich nehmen und mit gewisser Regelmäßigkeit die Bezo-Pet-Paste, letztere werde ich zugleich auch Marlowe verabreichen. Freiwillig nehmen die MuM's dieses Ergänzungsmittel nicht zu sich, auch nicht die Gimpet-Malzpaste, wie ich festgestellt habe :/ Merlin hat seit Freitag nicht mehr erbrochen *freu*, die Haare wird er auf dem anderen natürlichem Wege los. Er ist noch aktiver geworden, kommt wieder zu mir und gab heute abend Laut, weil ich nicht schnell genug den Futternapf befüllte :)
 
Hier geht es zum Guide

"Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft" von Jürgen Reich u. Thomas Grundner

Auf das Buch bin ich vor kurzem durch eine der in Buchläden ausliegenden Zeitschriften aufmerksam geworden und konnte nicht widerstehen. Ich erwartete einen Bildband zu meiner Heimat. Reizenderweise wurden meine Erwartungen übertroffen:


Nachlese/Nachschau :)
Der im Hinstorff Verlag Rostock erschienene 96seitige Band weist ein festes Hardcover auf und präsentiert die Texte und Fotos auf Hochglanzpapier. Auf dem Cover sind die Werderinseln im Umfeld Rügen,Hiddensee und dem Zingst abgebildet, auf dem Rückcover findet sich ein - in den Dimensionen kleineres - Dünenbild.

Bereits hinter der Umschlagseite erwartet den Interessierten das Foto eines Kormorans mit himmelwärts gerichtetem Kopf vor Flügel- und Schwanzfedern. Die nächste Doppelseite wird von einem in rot-, gelb- und purpurfarbenen Tönen gehaltenen Foto des Zingster Oststrandes beansprucht, dort findet sich auch die Titel- und Verlagsangabe sowie die Verantwortlichen: Jürgen Reich lieferte Text und Fotos, Thomas Grundner ebenfalls Fotos. Sodann folgt eine Übersichtskarte in Farbdruckdes Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Auf ihr sind z.B. die einzelnen "Utkieks" (wer es nicht erahnt: Ausblickstände) verzeichnet, außerdem kann der Betrachter die Lage der verschiedenen im Band angesprochenen Gegenden erkennen. Vervollständigt wird diese "Einleitung" durch einige weitergehende Informationen zum Nationalpark, dargelegt durch das Nationalparkamt Vorpommern Born. 

Die Fotos von Vogelwelt, Rot- und Schwarzwild, der Flora, der urtümlichen Strände, der See und des Windwatts sind in meinen Augen - ich bin ein fototechnischer Laie - von wunderbarer Klarheit und voller Detailreichtum. Die Motive erwachen in kräftigen, natürlichen Farben zum Leben. Teilweise handelt es sich um Luftaufnahmen, z.B.beim Darßer Ort, dem Windwatt oder dem Kirr. Hierdurch kann der Betrachter sehr schön die durch Wind und Wasser  dem Wandel unterliegenden Landes- und Meeresregionen erkennen. Es sind Momentaufnahmen einer Landschaft, die, wie auch der Autor weiß und betont, in ein paar Jahren schon wieder völlig anders aussehen kann.

Positiv überrascht, da von mir nicht erwartet, wurde ich von den im Band enthaltenen Texten. Dabei handelt es sich nicht nur um Ortsangaben und Kurzbeschreibungen zu den Fotos, sondern es sind informative Berichte in der Tradition eines Forschertagebuches. Mir fällt kein besserer Vergleich ein. Jürgen Reich schildert im Präsens z.B. den Spaziergang am Darßer Weststrand während Sturmwetters und wie ein Fuchs Säbelschnäblergelege auf dem Windwatt plündert, wie Tausende Kraniche an Pramort übernachten und dabei einem wechselnden Rotwildrudel genügend Platz gibt, wie sich die Nahrungssuche der auf der Barther Oie brütenden Silbermöwen gestaltet und noch einiges mehr.

In Vorpommern befindet sich meine Heimat. Ich "kenne" einige der abgebildeten Orte, was jedoch nicht unbedingt Betreten bedeutet. Auch früher waren Gegenden nicht zugänglich (Sperrgebiete) und zugegebenermaßen hielt sich mein Interesse an diesen Dingen als Kind bzw. Jugendliche in Grenzen. Ich habe Kraniche von fern und Schwarzwild näher als mir lieb war gesehen. Fuchs und Rotwild, See, Strand, das "Buchenwäldchen", Stranddisteln, Windflüchter und Möwen sind mir vertraut. Dieser Band führte mich an mir bekannte und unbekannte Plätze, läßt mich angesichts vielfältiger neuer Impressionen staunen und schafft es seltsamerweise, meine Heimatsehnsucht anzufachen und zu befriedigen.

5,0 *

Montag, 12. April 2010

Projekt 52-2010: Licht und Schatten

In dieser Woche ging es um das Zusammenspiel von Licht und Schatten. Ich war schon in Versuchung, ein Bild vom Ostersonntag zu recyclen, weil Poe keine Lust hatte, rauszufliegen. Es wäre  ihm zu kalt und zu windig ... Aber Poe und ich konnte trotzdem heute ein Foto machen:

(klick aufs Foto verleiht ihm Größe)

Stöckchen - 14 Filmfragen

Bei Sally bin ich über dieses Film-Stöckchen gestolpert und habe es mir gleich mal mitgenommen. Einige Antworten sind vermutlich schon von früher bekannt, aber egal :)

Ach, ich habe an zwei Stellen die Fragen etwas angepaßt,den Sinn aber dabei nicht geändert, nur zur Info.

1) Mein absoluter Lieblingsfilm:  
Ich habe keinen absoluten Lieblingsfilm, mal abgesehen davon, daß so etwas ja doch immer wieder wechselt.
Ich nenne dafür ein paar der immer wieder von mir gern gesehenen Filme:
- sämtliche Star-Trek-Filme :)
- die vier Miss-Marple-Filme mit Margret Rutherford
- Dirty Dancing,
- Jane Austens Pride & Prejudice (mit Colin Firth u. Jennifer Ehle)
- Kenneth Branaghs "Viel Lärm um Nichts" und "Hamlet"
- Quiet Earth
...(Aufzählung ist nicht vollständig *g*)

Ok, ich gehe mal anders an diese Frage heran: Wenn ich mir nur noch einen Film anschauen könnte, würde ich wohl "Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart" nehmen.

2) Meine Lieblingskomödie: 

"Die Nacht vor der Hochzeit" mit Kathryn Hepburn ist ein Komödienklassiker für mich, aber auch "Hot Fuzz" mit Simon Pegg und Nick Frost, herrlich! Den "Schuh des Manitu" fand ich auch urkomisch ...

3) Bei diesem Film habe ich geweint: 
Während meines Buchmesseaufenthaltes in Leipzig dieses Jahr habe ich eine Wiederholung von "Philadelphia" mit Tom Hanks geschaut. Als er seinem Anwalt (Denzel Washington) die Callas Arie vorspielt und deren Text übersetzt, liefen bei mir die Tränen (eigentlich bin ich filmmäßig nicht so nah am Wasser gebaut...)

4) Mein Lieblingsregisseur: 
Ich bin noch nie in einen Film gegangen oder habe ihn mir angeschaut, weil ein bestimmter Regisseur ihn gedreht hat. Hm, ich könnte allerdings mal in Versuchung kommen, z.B. wenn es sich um einen Kenneth-Branagh-Film handelt, wenn ich es mir so recht überlege ...

5) Mein Lieblingsschauspieler: 
Einen einzigen gibt es nicht, aber es ragen heraus: 
Kenneth Branagh, Emma Thompson, Stephen Fry, Patrick Stewart, Simon Pegg, Natalie Portman, Jonny Depp, Cate Blanchet, Colin Firth, Ewan Mc Gregor, Kathryn Hepburn ... Die Aufzählung ist nicht vollständig, mir fallen im Moment nur nicht mehr ein ;)

6) Für diese Filmfigur schwärm(t)e ich
so richtig?
Spock, verkörpert durch Leonard Nimoy *g* und
Mr. Darcy, verkörpert von Colin Firth
Col. Brandon, dargestellt durch Alan Rickman

7) Diese Filmszene ist schuld…: 
bei Spock keine spezielle,
bei Mr. Darcy ... Ist das nicht klar? Wer will raten? *lach*
Col. Brandon ... kann ich gar nicht den Finger drauf legen. Möglicherweise war es schon die Szene, in der er Marianne einen Krankenbesuch (Knöchel) macht und von ihr - sobald Willoughby auftaucht - so unhöflich behandelt wird...

8) Diesen Film hab ich nie gesehen obwohl alle Welt ihn sooo toll findet:
Lange lange habe ich mich "Titanic" verweigert und ihn erst, ich glaube, so ca. drei Jahre nach dem Hype geschaut. Ansonsten habe ich keinerlei Bedürfnis "Inglorious Bastards" zu schauen.

9) So alt und doch so gut: 
"Die Nacht vor der Hochzeit" mit Kathryn Hepburn
"Wer den Wind sät" mit Spencer Tracy
"Miss-Marple-Reihe" mit Magret Rutherford
"Brigadoon" mit Gene Kelley
"Misfits- nicht gesellschaftsfähig" mit Marilyn Monroe
...

10) Diesen Film kann ich schon mitsprechen: 
Mitsprechen kann ich keinen einzigen Film, aber die Worte, Handlungen und Gesten sind mir vertraut in den Filmen, die ich schon unter Nr. 1) und Nr. 9) genannt habe :)
Obwohl: Bei "Hamlet" kann ich, wenn ich ihn in deutsch sehe, tatsächlich einige Zeilen mitsprechen - Nachwirkung des Deutschunterrichtes. *g*

11) Davon muss es eine Fortsetzung geben: 
Bitte einen weiteren Star-Trek-Film nach dem Reboot, der ja auch ansteht *freu*

Ich würde auch gern eine Fortsetzung zum "Goldenen Kompaß" sehen, also die Verfilmung der beiden
weiteren Philipp-Pullmann-Bücher "Das magische Messer" und "Das Bernstein-Teleskop" . Aber ich fürchte, da werde ich wohl lange warten dürfen.
12) Warum hab ich mir bloß diesen Mist angeguckt: 
"Der Wixxer" - Das ist einfach nicht mein Humor.  Und zuletzt. "Angel - Ein Leben, wie ein Traum" - Ich habe durchgehalten, aber ARGH (klick) 

13) Der Kultfilm schlechthin: 
Ich habe eine Tradition entwickelt und schaue mir in der Adventszeit jetzt immer "Tatsächlich Liebe" an. Außerdem haben z.B. die zu Frage 1) genannte Filme für mich Kultstatus.Auf einen einzigen mag ich mich auch hier nicht festlegen.

14) Als ich das letzte mal im Kino war hab ich geguckt: 
"Alice im Wunderland 3D" - die Tim-Burton-Verfilmung, hat mir ganz wunderbar gefallen, siehe hier (klick)

Alexandras Blogparade - Büchersammelsucht

Alexandra fragt in ihrer Blogparade:

"Mit welchem Buch begann eure Sammelsucht? 
Nein, ich will nicht wissen mit welchem Buch ihr zu lesen angefangen habt sondern welches es gewesen ist, welches Buch in eurem Regal war das allererste der Sammlung?"

Welches mein erstes gelesenes Buch war, könnte ich vermutlich gar nicht mehr sagen. Mir fielen zwar spontan die "Lustigen Geschichten" und "Burratino" (Tolstois Nacherzählung von Pinocchio) ein, aber sicher bin ich mir nicht. Ziemlich sicher bin ich mir nach reiflichem Nachdenken, daß meine Sammelsucht mit

"Der Zauberer der Smaragdenstadt" von Alexander Wolkow

anfing, einer russischen Adaption des Zauberers von Oz. Als ich dieses Buch bekam, gab es bereits das zweite aus der Serie "Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten", welches ich mir auch wünschte. Nach und nach kamen "Die sieben unterirdischen Könige" und "Der Feuergott der Maranen" hinzu, mit welchem damals die Serie zunächst schloß. Später gab es noch Band 5 "Der gelbe Nebel"  und 6 "Das Geheimnis des verlassenen Schlosses", die ich mir später als Jugendliche nachkaufte. Inzwischen sind, glaube ich, weitere Teile erschienen, aber bereits Bd. 5 und 6 fand ich nicht mehr so reizvoll und in die weiteren Bücher der Reihe habe ich nicht mehr hineingeschaut.

Diese 6 Bände habe ich alle noch, witzigerweise ist Band 1 aber gerade verliehen :) Daher kommt hier das reizende Amazon-Gadget zum Einsatz:

Sonntag, 11. April 2010

Surfing on YouTube #2 und Dank an Holly

Bei Holly kann man hier (klick) sehen, wie Twilight hätte enden sollen. Gefiel mir richtig gut, insbesondere Jaspers Kaninchenblick, den er auch im Film drauf hatte.

Dank Holly habe mir dann weitere Clips von Hishe angeschaut. Natürlich kam ich als Star-Trek-Fan an diesem hier nicht vorbei:



Oh ja, Redshirts .. , cleverer Scotty

Und eine etwas andere Lösung für Frodo:



kicher ...

Wie es auch Holly schon sagte: Humor haben und bewahren!

Sonntag

Gute Neuigkeiten!

Merlin war gestern ab dem Spätnachmittag etwas interessierter, er ging auf den Balkon und kam *freu* zu mir auf die Couch. Den Tag über hat er weiterhin kaum gefressen, nur morgens etwas von dem TA-Trockenfutter. Ich bin fast verzweifelt, weil er auch abends nichts vom angebotenen Futter fressen wollte, kein Thunfisch, kein Pate, keine der drei RC-TroFu-Sorgen,nicht das TA-Futter. Um zu vermeiden, ihn um halb eins Uhr nachts wieder wachzumachen (eigentlich wollte ich erst um halb eins die Tropfen geben, da ich am  Montag erst kurz nach halb eins in die Mittagspause komme), habe ich ihm bereits um 22.00 Uhr die Tropfen gegeben, am Nachmittag hatte ich ihm bereits die BenecBac und die Bezo-Pet-Paste ins Mäulchen geschmiert. Die Folge war, daß sowohl Merlin, als auch Marlowe und ich relativ früh zu Bett gingen, jedenfalls früher als sonst :) Es war knapp 24.00 Uhr.

Heute morgen wurde ich gegen halb sieben von einem Geräusch geweckt. Ich setzte mich etwas auf - Marlowe lag mehr oder weniger auf meinen Beinen - und sah einen Trockenfutter fressenden Merlin vor dem Fenster *freu* Endlich fraß er. Danach ging er zum Wassernapf und sprang zu Marlowe und mir, legte sich auf die andere Seite meiner Beine und wir drei dämmerten noch einmal weg *glücklich schaut*.

Inzwischen hat Merlin - etwas herausgezögert um elf - erneut seine Tropfen bekommen, auch die Paste und die Bakterienkultur wurden jeweils zur Hälfte der täglichen Dosis schon weggeschluckt. Merlin hat gerade TA-Trockenfutter gefressen, wir haben etwas gekuschelt und jetzt liegt er nicht unter, sondern auf dem Sessel und schlummert.  Erbrochenes habe ich seit der Nacht zum Samstag - dort war wenigstens kein Futter erbrochen - nicht gefunden.

Danke für Eure aufmunternden Worte und Wünsche für meine kleine Socke!

Noch etwas anderes:
Ermutigt von dem schmackhaften Ergebnis meiner Karfreitagsforelle gab es heute wieder Fisch bei mir, dieses Mal allerdings Filet und es handelte sich um Zander (TK-Produkt). Erneut habe ich die drei Filetstücke nur mit einer Meersalz-Kräutermischung gewürzt und in etwas Mehl gewendet, dann in Olivenöl gebraten. Als Beilage habe ich eine rote und eine gelbe Paprika mit einer halben roten Zwiebel an- und dann leise weiterbraten lassen, später habe ich etwas Wasser und Kochsahne dazugegeben, frische Petersilie und - überhaupt nicht stilecht, ich weiß - vorgekochten Wildreis von Uncle B*. Zu den Gewürzen habe ich noch Parmesan in die Paprika-Reis-Pfanne gerieben. Hm, lecker - ich hatte nur an einem Filetstück eine Winzigkeit zuviel Meersalz dran -. Die drei relativ kleinen Filetstücke habe ich vollständig aufgegessen. Den Rest der Paprika-Reis-Mischung gibt es morgen ohne eigene "Beilage".

Zur Zeit habe ich übrigens mal wieder Babylon5 im Player, derzeit Staffel 2. Ich erwähne das eigentlich nur, weil mir weiterhin das Design und Makeup der Narn unglaublich gut gefällt, reptilienhaftig, erdig, warm. Auch die Kleidung für diese Rasse ist wunderbare gestaltet. Wer jetzt nichts mit den Narn anfangen kann und neugierig ist. Hier (klick) und hier (klick) findet Ihr jeweils ein Bild des Botschafters G'Kar, verkörpert durch den leider inzwischen verstorbenen Andreas Katsulas.

Schönen Sonntag noch!