Sonntag, 31. Januar 2010

im Player: Star Trek Classic Serie 1 Blu-Ray remastered

Ok, ich schäme mich wirklich etwas.

Ca. Mitte 2009 habe ich mir die  Blu-ray Box Star Trek Raumschiff Enterprise - Classic Serie - Season 1 remastered - gekauft ...


... und gestern erst geöffnet *errötet leicht* 

Zu meiner Entschuldigung sei aber angemerkt, daß ich sämtliche Classic Folgen Anfang 2009 gerade wieder geschaut hatte und deshalb die Box zunächst beiseite legte. Es ist doch nicht wirklich überraschend, daß ich kleiner Star-Trek-Fan bereits vor Jahren alle drei Staffeln der Classic-Serie - beispielshaft ist hier mal Staffel 1 abgebildet


- gekauft hatte, oder?

Gestern also öffne ich die neu Box, lege die erste Blu-ray-disc in meinen Panasonic-Player ... und wurde erst einmal von der Musik, die aus meinen Fernsehlautsprechern(Panasonic) kam, völlig aufgeschreckt. Ich habe weder einen Verstärker, noch Boxen an Fernseher bzw. Player und kann daher den auf der blu-ray befindlichen Ton/Sound gar nicht richtig beurteilen oder genießen, ich weiß, ich weiß ... Trotzdem: Das war doch überraschend. Jedenfalls habe ich dann nach Regulierung der Lautstärke die erste Folge "Man trap" (zu deutsch: "Das letzte seiner Art") angestellt, und zwar in der "enhanced Version". Auf die tatsächliche Reihenfolge der Ausstrahlung gehe ich hier mal nich ein ...

Der Vorspann begann und ... der Sternenhimmel, die Enterprise... Der Planet! Und die Farben, der Kontrast, die Tiefe! Kontur und Hintergründe! Soundeffekte ... WOW.

Die Blu-ray bietet nicht nur die Möglichkeit, entweder die bearbeitete oder die ursprüngliche Version zu auszuwählen und zu schauen. Man kann auch während der laufenden Folge zwischen diesen Versionen  wechseln (über die Option "Ändern des Kamerawinkels"), dies nur kurz am Rande.

 - klarstellende Ergänzung am 01.02.2010: 
Die der Blu-ray-Box enthaltenen Versionen sind beide remastered, man kann zwischen "alten" optischen Effekten und "neuen CG" Effekten wählen. Auf der Blu-ray sind also nicht die ursprünglich im TV gesendeten - und auf der früheren Box enthaltenen - Fassungen enthalten -

Ich bin inzwisch ein paar Folgen weiter und wiederhole mich. WOW.

Die Dokumentation "Spacelift Trek im 21. Jahrhundert" erläutert, welche Intentionen und Antrengungen unternommen wurden, um die Serie zu "liften". Beginnend mit dem Filmnegativ, dem Digitalisieren und restaurieren über computerunterstütztes Lifting des Raumschiffs etc. bis hin zum Sound wurde liebevoll und mit Respekt das Original bearbeitet. Zum Beispiel wurde der Transportereffekt er nicht etwa ausgetauscht, er klingt und schaut also nicht so aus wie in TNG.

Auf der amazon.co.uk-Seite dieser blu-ray-Box ist weiter unten ein Video eingebettet, in welchem es um die enhanced Version geht. Meiner Erinnerung nach, gab es dieses Video auch mal auf der deutschen Amazon-Seite, aber ich habe es heute dort nicht gefunden. Daher für alle Interessierte - Hier ist der Link auf die amazon.co.uk-Seite (auf der deutschen bzw. britischen oder amerikanischen Amazon-Seite sind natürlich auch weitere detaillierte Informationen zur Box zu finden)

Ich genieße wirklich jede Szene, jedes Bild und auch in dieser - rudimentären ;) - Form jeden Ton. Sehr deutlich sehe ich schon Season 2 und Season 3 in der enhanced blu-ray-Version hier bei mir auftauchen, allerdings wohl kaum unbezahlt per Transporter, sondern auf ganz traditionelle Art :)

"Das Haus - Familiengeschichte vom Ende des vorigen Jahrhunderts" von Lou Andreas-Salomé

Um ehrlich zu sein, ich habe keine Ahnung, wie ich zu dieser Taschenbuchausgabe aus dem Ullstein Verlag, erschienen 1987, gekommen bin. Das Buch befindet sich schon ewig in meinem TuB, mindestens 4 Jahren, vermutlich aber bereits 7 - 10. Dieses Verdrängen hat seinen Grund, dazu später mehr.

Das Buch habe ich jetzt wieder zu Hand genommen, weil ich es im Rahmen von Mellis Sub-Wettbewerb I/2010 lesen wollte. Thema meiner Kategorie ist ja bekanntlich "Ein Wort" (5 Bücher, die jeweils ein und dasselbe Wort im Titel haben), in meinem Fall "GESCHICHTE".

Worum geht es also in dem Roman "Das Haus - Familiengeschichte vom Ende des vorigen Jahrhunderts"?

Die Eheleute Anneliese und Frank Brandhardt bewohnen das Obergeschoß, die Hauskräfte Eheleute Lüdicke das Untergeschoß des an einer Berglehne gelegenen Hauses. Warten zu Beginn des Romans die Brandhardts - sie ist Hausfrau, er Gynäkologe - noch auf die Heimkehr ihrer Kinder Gitta und Balduin, wird im Verlauf des Romans über einen Zeitraum von ca. 1  - 1 1/2 Jahren - das Zusammenleben der Familie geschildert. Gitta hat gerade ihr Examen gemacht und kommt wieder nach Hause, und ist verliebt sich in den jüdischen Neurologen Markus, obwohl sie ihn kaum ein paar Mal gesehen hat. Im Gegensatz zur musikalisch talentierten Mutter ist sie zwar phantasiebegabt, kann diese Phantasie aber offenbar nicht in Worte oder Bilder oder Musik fassen: Ich habe den Eindruck, sie soll zwar als Inspirationsquelle dargestellt werden, jedoch selbst nur durch Kopie ein Stück des Kreativen Gestaltens erfassen können. Balduin kommt von der Schulanstalt zurück und will/soll das Studium der Literatur und der Geschichte beginnen. Eigentlich will Balduin studieren, sondern lieber direkt erleben. Balduin ist sensibel, empfindlich, kränklich, offensichtlich lyrisch und kreatisch begabt und dichtet. Er idealisiert Begegnungen mit den Eltern und Ereignisse und ist sich bewußt, daß die Realität hiermit nicht übereinstimmt, ich muß an bipolare Störung denken.  Und so sehen sich die Eltern mit den Wünschen und Hoffnungen ihrer Kinder konfrontiert, die ihren eigenen Vorstellung - ein Jude!, Studiumsverweigerung! - zuwiederlaufen...
Der erste Satz:

"Das Haus lag an der Berglehne und überblickte die Stadt im Tal und langgestreckte Höhen jenseits davon."

Nachlese
Ich bekenne mich schuldig, dieses Buch nur quergelesen zu haben. Der erste Satz, der erste Absatz weckten in sprachlicher Hinsicht hoffnungsvolle Erwartungen in mir, die leider gnadenlos niedergemacht wurden. Daß es sich bei dem niedergeschriebenen Text um die im ausgehenden 19. Jahrhundert gebräuchliche Syntax handelt, will ich einfach nicht glauben. Ich empfand die Sprache als gestelzt, bemüht und konstruiert. Möglicherweise war das ja auch genau der Wille der Autorin und die von ihr gewählte Ausdrucksform. Falls ja, ist diese künstlerische sprachliche Gestaltung an mir vorbeigerauscht - ich war wirklich nur in der Lage, die Sätze quer zu lesen - und verschwendet. Andere Leser mögen in dieser Sprache schwelgen und sie genießen, ich konnte es nicht. Wer neugierig geworden ist: Bei Gutenberg-DE wurde dieser Roman - da die Rechte erloschen sind - online gestellt. Hier ist der Link zum Romantext "Das Haus" von Lou Andreas-Salomé.

Positiv möchte ich allerdings das Nachwort von Frau Sabine Streiter erwähnen. Dort gibt es biographische Informationen über die Autorin und auch über diesen Roman. Weiterhin ordnet Frau Streiter kurz und übersichtlich den nicht vollständig fiktiven Romangestalten reale Vertraute der Autorin zu: Balduin ist von Rilke inspiriert, Gitta trägt Charakterzüge der Autorin, das Haus ist das Haus der Autorin in Göttingen etc. Auch mehr zum Frauenbild und dem Motiv der Autorin, diesen Roman zu schreiben, erfährt man - naturgemäß kurz gefaßt - in diesem Nachwort.

Hm, Bewertung?! Mit dem Roman konnte ich nichts anfangen, ICH fand ihn nicht anregend, sondern ermüdend, langweilig und hoffte nur, daß ich bald die 237 Seiten hinter mir habe. Das Nachwort gehört nicht zum Roman, sondern zur Taschenbuchausgabe... 

Eine Anmerkung habe ich noch:
Vor gut einem Dreivierteljahr las ich "Nietzsche, eine Biographie seines Denkens" von Rüdiger Safranski. Dort wird Lou Andreas-Salomé bereits erwähnt, die von Nietzsche verehrt wurde; ich habe am Anfang nur nicht geschaltet...

Samstag, 30. Januar 2010

Film-Klischees

Moviepilot hat mich auf diesen Clip aufmerksam gemacht. Und hier ist er - ein (englischsprachiges) Statement zu den 10 größten Film-Klischees. Ich fand den Clip erheiternd und unterhaltsam:


Fotos von Merlin, mal wieder :)

Winterkatze und ich haben uns heute morgen über Marlowes schöne Katzenpfoten und Merlins ungnädiges Modellstehen für die Kamera ausgetauscht. Als Merlin heute mittag zum Kuscheln auf meinen Schoß kam, habe ich mir die neben mir liegenden Kamera gegriffen ...

Von Natiras Fotos
Als meine Socke dann genug hatte, wanderte er auf den Sitzplatz neben mich und war kurz darauf erneut abgelenkt (das Bild ist auch leicht unscharf):


Von Natiras Fotos
Während Merlin dann vor dem Wohnzimmer-Fenster saß, habe ich mal den Szenemodi "Lochkamera" in meiner Digi ausprobiert und vollständig den 5fach optischen Zoom in Anspruch genommen. Ich finde das Ergebnis wunderschön...


Von Natiras Fotos

Fragen ...

Huch, das habe bei der (Erst-)Veröffentlichung ja ganz vergessen:
Ich bin über dieses Stöckchen bei Sayuri gestolpert, habe es mir angeschaut und mitgenommen (bei Tine habe ich es auch gesehen). Und wer mag: Bitte mitnehmen. Ihr könnt mir ja eine kurze Info hinterlassen ;)


Wie alt wirst du in drei Monaten sein?
40 immer noch 
Denkst Du, Du wirst bis dahin verheiratet sein?
ähm nein
Was ist zurzeit dein Klingelton?
aus dem Soundtrack des Films Frida weiterhin "The Floating Bed" Interpret Elliot Goldenthal
In wie vielen Städten hast du bisher gelebt?
in 4 Orten bislang + den aktuellen
Bevorzugst Du in Schuhen herumzulaufen, auf Socken oder barfuß?
:) 
draußen - in Schuhen/Sandalen, und zwar so lange wie möglich ohne Socken
innen - Latschen, ohne Socken (ok manchmal auch ohne Latschen und im Krankheitsfalle mit Socken ind Latschen)
Was ist deine Lieblingseiscreme?
Schokolade ;)
Hast du eine bestimmte Art und Weise, wie du im Bett schläfst?
Nun ja, ich schlafe regelmäßig auf der Seite und bewege mich durchaus im Bett - in dem Rahmen, den mir meine MuMs gewähren :)
Bist du eine laute Person?
manchmal ja
Wie alt bist du?
40
Kannst du Poker?
nein, ich könnte mit ein paar Grundkenntnissen im Skat dienen
Schon mal jemanden geküsst, deren oder dessen Name mit “D” anfängt?
nein
Würdest du deine Nase piercen lassen?
nein, ich selbst habe es nicht so mit Piercing, auch nicht mit Tatoos btw
Bist du neugierig?
Wer ist das nicht? Es gibt aber von Fall zu Fall Unterschiede, wie stark meine Neugierde ausgeprägt ist :)
Kennst du eine, die schwanger ist?
aktuell nicht, nein .Ooops ... doch, danke für den Hinweis Sayuri :)
Würdest du ohne deine Eltern zurecht kommen?
muß ich
Letzter Film, den du gesehen hast?
“Angel - Ein Leben wie im Traum" - örks!
Ist es in der Regel einfach für andere, dich zum Lachen zu bringen?
Ich denke schon
Was hast du zuletzt in deinen Mund geschoben?
eine Salzbrezel - das Knabbergebäck, nicht die großen vom Bäcker
Wer hat zuletzt für dich gekocht?
Für mich und die anderen Gäste hat Siobhan zuletzt gekocht :)
Wer hat dich zuletzt angerufen?
meine Arbeitskollegin
Liest du den Sportteil der Zeitung?
Nein, interessiert mich überhaupt nicht
Hast du eine gute Beziehung zu deinem Bruder/Schwester?
Sie waren nicht ohne Spannung, aber liebevoll.
Was für Bilder hängen in deinem Zimmer?
Im Wohnzimmer ein Stierdruck, außerdem ein Aquarell "Frau mit Katze" von einer westfälischen Künstlerin, deren Namen ich doch schon wieder vergessen haben (peinlich!), sie kennzeichnet mit "Ike". Außerdem das Hochzeitsfoto meiner Eltern und jeweils ein Bild meiner Mutter und meines Vaters und zwei von Siobhan aufgenommene und auf Leinwand gedruckte Fotos vom Achterwasser meines Heimatortes. Außerdem hängen noch drei Keilrahmenbilder mit Katzenmotiv, eins ist von mir... die weiteren Bilder sind schlicht noch nicht an der Wand :)
Wie siehst du aus: wie Mama oder Papa?
Immer mehr, finde ich, ähnel ich im Aussehen meiner Mutter.
Wenn du für den Rest deines Lebens nur noch ein einziges Getränk zu dir nehmen dürftest, welches wäre das?
sitlles Wasser meiner Lieblingsmarke ...
Was liegt rechts neben dir?
gerade? Eine Box mit Kleenex.
Schon mal irgendwo ins Wasser gefallen?
Oh ja, in Kindertagen öfter, manchmal aus Versehen. Häufig wollte ich aber als Kind/Tennager sehr früh wissen, wie kalt das Wasser der Ostsee im Mai oder so noch ist und bin mit den Füßen planschen gegangen. Manchmal wurden dabei nicht nur die Hosenbeine naß und so habe ich dann meinen Eltern erklärt, ich sei "ausgerutscht".

Freitag, 29. Januar 2010

Hier kommt ein Cartoon

 
Ein Michael-Mantel-Cartoon 
Danke! Ich find ihn total witzig.

Ferngesehen - Angel - Ein Leben wie im Traum


Der Film war noch keine 10 Minuten alt und ich hätte dem Blaag - Miss Angel Deverell - bereits die Leviten mehr als gelesen, es vermutlich an den Haaren nach unten gezerrt und in die Küche gesperrt, damit sie auf dem Boden der Realität ankommt. Offenbar ist sie der Meinung, daß sie für ihre Tee und ihr Essen, die Schule und die Unterkunft keinerlei Gegenleistung, nicht einmal Respekt gegenüber ihrer Mutter zu erbringen hat. Der Hauptcharakter NERVT mich total. So eine überpannte launisch Person ..

Wie sie Norley, ihren Heimatort beschreibt, und daß dort nur gemeine und böse Menschen leben? Offensichtlich Selbstprojektion, denn ich empfinde young Miss Deverell als dumm und gemein , da kann sie noch so talentiert oder kreativ sein. Erschreckenderweise wird sie aber weiter gehätschelt, u.a. durch den Verleger.

Sie liebt sie ihre Mutter auf ihre Art... Aber sobald ihre Mutter tot ist, erfindet sie die Geschichte ihrer Mutter und von sich selbst neu. Reizend! Und gestaltet kurz darauf einen Auftritt... unglaublich... Ich versuche noch den Schmalz loszuwerden, der mir in den Ohren und vor den Augen klebt durch die Angel/Esme-Szenen (Heiratsantrag/Atelier).

Nein, nein nein ... Die Kutschenfahrt vor dem Londoner eingespielten Hintergrund ist ja grauenvoll, gleiches gilt für Venedig, Griechenland und den anderen Hochzeitsreiseorten ... Es ist so offensichtlich falsch! Andere Szenen in London oder Umgebung wurden auch ohne eingespielten Hintergrund umgesetzt, DAS hätte man sich wirklich sparen oder besser machen können. Und ARGH: In einer Theateraufführung im Film bekomme eine Kostprobe des schriftstellerischen Könnens ( Silbertränen...) Geht bei mir auch nicht... Kritik nimmt sie natürlich überhaupt nicht an, selbst nicht bei Umständen, die sie noch nicht erlebt hat...

Außerdem scheint sie mir ein manipulatives Miststück zu sein (Nora).

Neben der kitschigen Liebesgeschichte gibt es natürlich Drama: 
Grausam gegenüber Untergebenen als der Krieg beginnt, aber sobald sich ihr Mann - auch noch für sich allein! so was! - entscheidet, sich zu verpflichten, tickt sie aus. Sie wirft ihn mehr oder weniger heraus, verdrängt alles was mit dem Krieg zu tun hat: Als sie gefragt wird, ob auf ihrem Anwesen ein Lazarett errichtet werden könnte, verneint sie mit der Begründung, sie wolle ihr Anwesen keinen Kriegstreibern und Verbrechern überlassen?!.

Der traumatisierte und verstümmelte Kriegsrückkehrer Esme versucht, sie im betrunkenen Zutand zu vergewaltigen. Angel ist so mit ihrer heilen Traumwelt beschäftigt, daß sie gar nicht merkt, wie es Esme wirklich geht. Vermutlich kann sie überhaupt nicht verstehen oder im Ansatz nachvollziehen, weshalb Esme Selbstmord begeht. ...Und natürlich erfindet sie die Geschichte - und seinen Tod (Herzanfall) neu, paßt natürlich besser in ihre Vorstellung ...

Oh, ungerecht ist die Frau- zu Esmes Schwester Nora, die sie hingebungsvoll betreut und als Sekretärin  hat und immer für sie da war: Sie hätte nur von ihrem Geld und Erfolg gelebt.  Sie erfährt, daß Esme eine Affäre hatte und ein uneheliches Kind. Sie sieht aus wie eine Hexe, als sie Angelikas Haus betritt, kein Wunder, daß sie dem Kind Angst macht.

Ehrlich, ich kann nicht glauben, daß eine solche Frau mit diesen Träumereien und dem Talent, alles zu verdrängen, überhaupt lebensfähig gewesen sein soll.Wer weiß, wenn nicht zuerst ihre Mutter und dann  Nora so überfürsorglich gewesen wären, hätte aus Angel Deverell vielleicht eine leidenschaftliche, kreative, fantasiebegabte und dennoch vernünftige Frau werden können. Beruht der Film tatsächlich auf einer realen Person und hat diese ihre Leben so gestaltet *den Kopf schüttelt*?

Fünf positive Dinge: 
- Der Hauptcharakter sorgte sich um Katzen.
- Die Schauspielerin ist wandlungsfähig - ich habe sie zuletzt als Emma bewundert und gerade als Angel Deverell verabscheut. 
- Der Film ist jetzt zu Ende.
- Es war ein Leihfilm.
- Ich muß ihn nicht noch einmal sehen :)

"Himmelsauge - Die Geheimnisse des Brückenorakels" von Melissa Fairchild

Bei diesem Buch handelt es sich um meinen Gewinn aus Kossi Silvester-2009-Gewinnspiel. Danke Dir nochmal Kossi für das Gewinnspiel und meinen Gewinn *freu*!

Worum geht es:
In einem Londoner Krankenhaus kommt ein Junge ohne Gedächtnis zu sich. Den Ärzten ist er unheimlich, denn er hat einen schweren Unfall überlebt – und nun heilen die Verletzungen mit übernatürlicher Geschwindigkeit. Noch im Krankenhaus nehmen seltsamen Männer mit ihm Kontakt auf: Das ist der alte Foster, der Nachrichtensprecher im Fernseher und ein hoch gewachsener dunkler Mann, der sein Krankenbett mit blauen Flammen versetzt ...  Der Junge, der Avi genannt wird, kann fliehen und wird auf einmal durch London gejagt. Wer ist er wirklich? Was ist mit ihm passiert? Warum wurde er angegriffen, weshalb war er offenbar auf der Flucht und ist es jetzt wieder ... Der erste Satz:

"Der Junge schlug die Augen auf, doch die Welt um ihn herum blieb dunkel."

4,5 * Nachlese
Die Vorstellung auf der Seite des Pan-Verlages hatte mich neugierig gemacht und die Leseprobe macht es auch nicht besser :) Daher freute ich mich natürlich riesig über meinen Buchgewinn. Bevor ich das Buch begann, war ich etwas besorgt, daß meine Erwartungen nicht erfüllt würden... Ha! So etwas von unbegründet!

Aber von Anfang an: Es ist ein Hardcoverbuch ohne Schutzumschlag. In dem Coverbild mit der über die Brücke gehenden Gestalt, der Uhr - welche, wird im Buch enthüllt - und den Raben werden Aspekte des Roman schön aufgegriffen. Die Kapitel sind mit einem Ornament gestaltet - siehe Leseprobe -, was offenbar eine Art Kennzeichen des Pan-Verlages darstellt. "Alterra" hat ähnliche, aber nicht die gleichen, Ornamentzeichnungen an diesen Stellen. 

Es handelt sich um einen 383seitigen Fantasy-Roman, genauer "Urban Fantasy"-Roman wie ich gelernt habe. Ehrlich gesagt, empfinde ich die immer weitergehende Aufsplittung der Genre manchmal etwas hinderlich. Wie auch immer, wer etwas mehr über die Untergattung der Contemporary Fantasy(Bearbeitungsstand: 25. Januar 2010, 23:28 UT), dem die verlinkte Wiki-Seite ans Herz gelegt:

Ich ordne den Roman der Jugendliteratur und ist , denke ich, für Leser ab einem Alter von ca. 13 Jahren geeignet. Genau Altersempfehlungen habe ich tatsächlich nicht gefunden  Erzählt wird die Geschichte, wie man dem ersten Satz bereits entnehmen kann, aus der Drittperspektive.Erneut gilt: Den Originaltext kenne ich nicht, die Übersetzung wurde von Frau Karin Dufner vorgenommen und ist, soweit ich es aus dem Sprachtext und dem Vokabular ersehen kann, flüssig und adäquat.


Was hat es nur mit diesem 15/16-jährigen Jungen auf sich? Die Frage stellt sich der Leser, die Frage stellt sich Avi selbst. Der Ansatz ist gelungen: Der Leser erfährt mit Avi mehr und mehr über ihn, über seine Herkunft, seine Geschichte. Zusammen mit Avi wird man von den Ereignissen im Krankenhaus, auf der Flucht etc. überrollt, findet Verbündete (wirklich?) und flüchtet vor Feinden (sicher?).

Ich empfang die Sprache klar, nicht gekünstelt und den Text daher flüssig lesbar.Plotbedingt werden erst nach und nach die Hintergründe und Motivationen der eingeführten Charakter enthüllt, jedoch weiterhin nicht vollständig. Es ist allerdings bereits seit Erscheinen bekannt, daß es sich hier um einen Mehrteiler handelt. Dies vorausgeschickt hat die Autorin aus meiner Sicht eine gute Balance zwischen Aufklärung und Verdunkelung gefunden. Auch die Beschreibung der Beziehungen der Charaktere zueinander ist durch diese Erzählweise geprägt: Avis emotionale Beziehungen zu den weiteren Romancharakteren wachsen bzw. begründen sich durch die ihm wiederfahrenden Ereignisse des Romans; für mich ist sein Empfinden hierdurch nachvollziehbar.

Die Beschreibungen durch die Autorin machen - auch dank der Übersetzerin - die Orte greifbar, z.B. McNemosynes Reich, Uhr, weißer Turm, Gelände.. Ich weiß, es klingt hier kryptisch: Lest das Buch selbst und laßt Euch entführen :)

Ja, ich gebe auch zu, daß mich dieser Jugendroman unterforderte. Na und? Ich fühlte mich ganz hervorragend unterhalten. Da mich 5,0* Alterra etwas mehr forderte, gibt es für Himmelsauge 4,5*

Was mir noch aufgefallen ist
In der Kurzinfo zu der britischen Autorin Melissa Fairchild im Buch ist angegeben, daß sie sich von ihren Eltern Geschichten William Shakespeares erzählen ließ. Daß die Liebe zu diesem Autor anhält, ist auch im vorliegenden Roman spürbar.
Ich könnte mir eine Verfilmung von Avis Abenteuer übrigens gut vorstellen. 

Kamera-Experimente, Hauptmotiv: MuM's

Weiterhin bin ich auf meine Wohnung beschränkt, seufz. Es geht aufwärts, der Kopfdruck hat weiter nachgelassen, die anderen Erkältungserscheinungen sind aber immer noch präsent. Meine Nachbarin war so nett und hat mit aus der Stadt noch eine Packung Kleenex mitgebracht :)

Es ist also eigentlich kein Wunder, daß ich mir erneut meine Digitalkamera geschnappt habe. Tja,und wer durfte wohl dran glauben?

Ich habe wieder mehrere Fotos von meinen MuM's geschossen, größere Bilder gibt es wie immer durch Klick aufs Foto.







An den Farb-Einstellungen der Kamera habe ich gestern etwas herumgespielt, insbesondere sepia und die die Szene-Farb-Einstellung Sandstrahl. Netterweise stellten sich meine MuM's auch hier zur Verfügung, obwohl Merlin - der Blick sagt alles - recht genervt war:



Als Alternative habe ich mich dann gestern auch mal zum - natürlich geschlossenen - Wohnzimmerfester begeben:


Gestern nachmittag hörte der Schneefall ja auch irgendwann auf, nur um abends wieder einzusetzen. Tja und heute? Es schneit auf jeden Fall, seitdem ich heute morgen um halb sieben aus dem Fenster geschaut habe. Mal stärker, mal weniger, aber die ganze Zeit...

Ach, eins noch zum Abschluß: Gestern abend belagerten mich meine MuM's mal wieder. Es ist schon schwierig, wenn man mitten in einer I-Net-Kommunikation von Merlin dazu angehalten wird, das Netbook auf den Bauch zu packen, damit er zwischen Netbook und Knieen Platz hat... Marlowe legte sich dann noch daneben und so saß ich mit an den Körper gepreßten Armen da und durfte so weiter schreiben ...

Freitagsfüller #44 by Barbara

Bei Taytom verfolge ich die Freitags-Füller schon länger, Sayuri hat heute auch mitgemacht und ich greife Barbara's Freitags-Füller (scrap-impulse) heute auch auf:

Wenn Ihr mehr über diese Aktion wissen möchtet, klickt einfach auf die Graphik...

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1. Wenn ich nach links schaue, sehe ich gerade meinen Kater Merlin  .
2. Das Wohnzimmer ist der Raum mit der besten Aussicht in meinem Haus.
3. Man kann sagen was man will, aber Eis tut auch im Winter gut (dem Rachen) und schmeckt sogar.
4.  Eine Packung Tempotaschentücher ist das letzte was ich gekauft habe.
5. Wenn es so kalt ist wie jetzt, wünsche ich mir den alten Kachelofen meiner Eltern zurück. 
6.  Ich muß mehr raus an die Luft , das denke ich immer öfter.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Fernsehen u. Chat , morgen habe ich nichts außer weiter gesunden, Lesen und TV geplant und Sonntag möchte ich endlich wieder frei atmen können!

Donnerstag, 28. Januar 2010

"Hamlet" Verfilmung mit David Tennant und Patrick Stewart

Ich habe ja derzeit Zwangspause. Und da vor kurzem meine amazon.co.uk-Lieferung ankam, habe ich mir heute die mitgelieferte Hamlet-Verfilmung herausgenommen (Emma habe ich ja schon geschaut). Auch hier gilt: englisches Original mit nur englischen Untertiteln. Bei Shakespearschen Versen ist das nicht einfach für mich, das habe ich ja bereits zu "Ein Sommernachtstraum" erwähnt, also habe ich mir meine Reclam-Ausgabe von Hamlet dazugenommen ;) Hier ist übrigens das Cover:

Bei dieser Verfilmung der Royal Shakespeare Company-Produktion (in dieser Besetzung wurde das Stück von der Bühne für den Bildschirm adaptiert) wird Hamlet von David Tennant dargestellt. Ich kenne diesen Schauspieler hauptsächlich als eine Inkarnation der britischen Ikone "Dr. Who" kenne (ansonsten fällt mir nur noch "Harry Potter und der Feuerkelch" ein). Ich war neugierig, ob ich diesem Schauspieler, der einen sehr lebendigen, manchmal nervösen und kribbeligen, durchaus aber auch sehr dunklen Dr. Who darstellt, diesen Charakter abnehmen würde. Daneben ist an dieser Stelle natürlich Patrick Stewart zu erwähnen, der in dieser Verfilmung nicht nur Claudius darstellt, sondern auch den Geist von Hamlets Vater darstellt. Letzteres macht durchaus Sinn, schließlich sind die beiden ja verwandt.

Die Adaption ist - abgesehen von der Sprache - modern:
eine die Paranoia unterstützende Überwachungskamera, Anzüge, Ballkleid, Hosen für Ophelia, Kondome für Laertes und aus Cornelius wurde Cornelia.Der finale Fechtkampf ist eher als Wettkampf angelegt, denn als Duell und so freut sich Hamlet über jeden zählbaren Treffer auf der Fechtkleidung ... bis Laertes ihn hinterrücks am Hals verletzt.

Bereits in der ersten Monologszene David Tennants (Hamlet hadert kurz bevor Horatio erscheint und ihm von der Geisterscheinung berichtet) wußte ich: DAS wird außerordentlich. Keine unterdrückte Wut und Abscheu, keine Melancholie, sondern Trauer, Ärger, Wut, Frustration und Sarkasmus. Als David Tennant in die Kamera schaut und sagt: "But break my heart, for I must hold my tongue" im Zusammenhang mt seiner Mimik und der schnellen Bewegung, um die Tränen fortzuwischen, als Horatio etc. auftreten, schluckte ich und blinzelte verräterisch. Und die Szene zwischen Hamlet und seiner Mutter in der Polonius stirbt: So eine verbale und körperliche Gewalt, die beiden sind ganz ausgelaugt nach diesem Streit. Der Kunstgriff, Hamlet - und nur diesen - sich zwischendurch immer wieder direkt an die Kamera - den Zuschauer - wenden zu lassen, teilweise wie ein Videotagebuch, bewirkt eine intensive Bindung zu dieser Figur. Jedenfalls habe ich es so empfunden. Und obwohl mir manche Geste, manche Tonlage aus Tennants Dr. Who-Schauspiel vertraut ist, war Tennant für mich immer Hamlet, fand keine Überlagerung mit der Figur des Dr. Who statt.

Die Lebendigkeit wurde auch durch die anderen Charaktere vermittelt: z.B. das Zusammenspiel von Laertes und Ophelias oder die im Chor von Ophelia und Laertes mitgesprochenen letzten Ermahnungen des Vaters (die immer wiederkehrende Litanei ;) ) Die Abschweifungungen und teilweise Geplapper der Polonius führen auch schon mal zum Augenverdrehen und Ungeduld des Königspaars: So - und zum Ende hin mit dem Totengräber -  gibt es auch Komik in diesem Stück.

Patrick Stewart ist in seinen beiden Inkarnationen überzeugend: Selbst in den kurzen Szenen als Hamlets Vater bringt er Trauer und Zorn und den Horror des familiären Verrats plastisch dem Zuschauer nahe.  Als Claudius verwechselt er ab und an Namen und Personen - subtil aber spürbar noch das Einfinden in königliche Pflichten. Daneben blitzt die vor der Öffentlichkeit zurückgehaltene Energie hervor, die erkennen läßt, wie Claudius zum König wurde und welche "Pläne" er für Hamlet hat (sah ich ein beginnendes gemeines erwartungsvolles Lächeln auf seinem Gesicht, als Laertes und Hamlet sich an Ophelias Grab fast prügeln). Trotzdem ist auch sein Claudius nicht ohne Mitgefühl (Ophelia, Gertrude).

Ophelias Trauer um ihren Vater, ihr Wahnsinn ... ungewohnt im Gesang.  Verstärkt wird das Mitgefühl in dem stillen und entsetzen Betrachten Ophelias Klage durch Gertrud, Claudius und Laertes. Nur... die Beziehung zwischen Ophelia und Hamlet scheint kein Schwerpunkt dieser Adaption zu sein. Die Reaktion Hamlets auf Ophelias Beerdigung ist stark, aber wo ist die Basis hierfür in dieser Verfilmung. Die zu Beginn bestehende Innigkeit zwischen Gertrud und Claudius war erheblich deutlicher - ebenso wie deren Abkühlung und letztlich Gertrudes Erkenntnis, daß Claudius auch Hamlet vergiften will...

Die Ausstattung des Sets ist nicht so üppig, auch die Kostüme nicht, wie in Kenneth Brannagh's "Hamlet". Das "Theaterfeeling" ist, wie ich finde, über die gesamte Adaption spürbar und soll es wohl auch sein. Diese Hamlet.Adaption ist mit der Kenneth Brannagh's nicht vergleichbar... Sie ist eigenständig, kraftvoll und sie gefiel mir auch....

"Alterra - Die Gemeinschaft der Drei" von Maxime Chattam

Ich habe mit diesem Buch ja schon länger geliebäugelt...  Seychella hat sich dann meiner erbarmt und mir zu unserem letzten Treffen ihre Ausgabe mitgebracht und leihweise überlassen.

Worum geht es: 
Seltsames geschieht um die Weihnachtszeit in New York. Ein Blizzard bricht herein und Matt beobachtet blaue Blitze, die fast wie Hände wirken und zielgerichtet in die Hochhäuser eindringen. Am nächsten Morgen entdecken die befreundeten Teenager Matt und Tobias, daß von Erwachsenen nur noch Kleider vorhanden und die Straßen meterhoch mit Schnee bedeckt sind. Es gibt keinen Strom mehr, keine Autos. Mutanten und seltsame Dinger auf Stelzen, die eindeutig etwas suchen, durchstreifen die Stadt. Auf der Flucht vor diesen Stelzenwanderern und den Mutanten bewegen sich Matt und Tobias nach Süden in der Hoffnung, dort weitere Überlebende dort zu treffen ... Der erste Satz:

"Das erste Mal, daß Matt Carter das Gefühl hatte, es ginge etwas Ungewöhnliches vor sich, war kurz vor den Weihnachtsferien."

5,0 * Nachlese
Die gebundene Ausgabe des Pan-Verlages aus dem Jahr 2009 ist, wie ich finde, wunderschön. Das Buch ist mit einem Lesebändchen ausgestattet und mit Ornamenten - auch zu jedem Kapitel - geschmückt. Das Papier ist griffig, die Schrift angenehm groß. Am Ende des Buches findet man eine Skizze der "veränderten Welt" und im Anschluß zwei Leseempfehlungen des Pan-Verlages. Der Umschlag ist - wie das Hardcover - schwarz mit kupferfarbener geprägter Schrift, auf dem Buchumschlag findet man außerdem kupferfarben eingeprägte Zeichnungen.

Maxime Chattam ist ein französischer Autor, der offenbar bislang mehrere Thriller geschrieben hat. Dieses Mal hat er sich der Fantasy zugewandt, es ist ein Jugendroman für 14-15jährige (gem. Empfehlung bei Amazon). Die- soweit ich es ohne Originaltext beurteilen kann - stimmige Übersetzung aus dem Französischen stammt von Maximilian Stadler und Nadine Püschel. Die Geschichte wird aus Drittperspektive und mittels direkter Rede lebendig erzählt.

Sprache und Syntax sind gerade zu Beginn des Romanes eindeutig auf die Zielgruppe ausgerichtet. Im weiteren Verlauf des Romans werden wissenschaftlich basierte Theorien und Philosophien erläutert, die intensives und bewußtes Lesen voraussetzt, obwohl der Grundton weiterhin altersgerecht bleibt. Zum Beispiel:

"Ein geometrisch definierter Dschungel" berichtigte Ambre, die sich wie immer sehr wissenschaftlich ausdrückte."   "... ist wirklich clever..."
aber
" Was ist ein reflexives Bewußtseint? Das bedeutet, sich dessen bewusst zu sein, das man denkt, so als ob man sich selbst von oben betrachten und denken hören würde. Es ist eien Form von Intellienz, mit Betonung auf eine Form ...." 

Für mich ist der Roman leichtgängig gewesen, aber altersbedingt habe ich auch einen anderen Zugang zu den Konflikten, in die Matt äußerlich und innerlich gerät und die Theorien. Ich denke, für Jugendliche von 14/15 Jahren wird der Roman nicht ganz so flüssig zu lesen sein. Trotzdem dürfte es dem Autor gelingen, auch diese Leser "zu halten": Es ist ein Roman, in dem sich Matt und seine Freunde sich einer neuen Welt, einer neuen Ordnung stellen müssen, um zu Überleben. Es geht um Abenteuer, Freundschaft,Pubertät, Neugierde, Intrigen und auch Tod.

Matts Charakter ist sehr schön herausgearbeitet, auch Tobias wird gut eingeführt und im Verlauf des Romans - wie auch weitere Charaktere - entwickelt. Durch einige Twists im Plot bleibt die Geschichte spannend (ok, das Personenrätsel konnte ich schon etwas früher lösen). Der Autor erschafft eine neue Welt mit ihren eigenen Gesetzen und liefert für die Vorkommnisse auch plausible Erklärungen  Ich bin nicht nur am überlegen, was mit dem Inhaber des Mutprobengeschäftes ist ... Daher sei an dieser Stelle auch verraten, daß die Geschichte fortgesetzt wird (Trilogie) und ich auf meine Fragen Antworten erhalte 

5,0 Sterne

Mittwoch, 27. Januar 2010

Krank

Ich hatte ja gehofft, daß ich heute nachmittag etwas schlafen könnte, da die Nacht einfach nur furchtbar war. Reizhusten. Und der Hustenstiller hat es auch nicht gebracht. Heute morgen bin ich dann zwar zur Arbeit, aber dann auch zum Arzt und habe glatte eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung in die Hand gedrückt bekommen. Inzwischen ist der Rachen super rot und gut entzündet und ich versuche weiterhin, mir die Lunge und/oder die Bronchien aus dem Leib zu husten. Ich arbeite noch am Erfolg ;|

Tja mit dem Schlafen war es nichts. Also etwas ruhen und Serie geschaute (Drop Dead Diva),Suppengrün geschnipselt und meine schnelle Hühnersuppe zusammengerührt und dann "Ein Sommernachtstraum" von William Shakespeare geschaut, die Verfilmung mit Christian Beal, Sophie Marceau, Calista Flockhart, Michelle Pfeiffer, Kevin Kline, Rupert Everett und und und .... Hier ist das Cover:

Die Verfilmung habe ich vor Jahren zusammen mit Sayuri im Kino gesehen und fand sie bereits damals wundervoll. Sayuri war ja so lieb, und hat sie mir ausgeliehen, als ich sie das letzte Mal besuchte. Dieses Mal habe ich die englische Originalfassung geschaut, allerdings mit deutschen Untertiteln. Um die Shakespearschen Verse im Original zu verstehen, ist mein Englisch nicht gut genug ;) Besonders gefällt mir Calista Flockhart als Helena in dieser Verfilmung. Sie ist verzweifelt, frustriert, wütend, nachdenklich, glücklich und witzig, ein Energiebolzen! Auch die Musik ist wunderbar gewählt (z.B. aus Bellinis "Norma" und Brittens "Sommernachtstraum"). Schön!

 Beim Blogsurfen gerade bin ich bei Tine auf den Typentest gestoßen und dem Link gefolgt:

Mein Ergebnis:
ITLG - der WISSENSCHAFTLER (für ausführliche Infos: dem Link folgen)
In der Kurzfassung:
Eigenschaften: unabhängig, analytisch, logisch, strukturiert, beharrlich, selbstverbessernd, intellektuell, entschlossen, zurückhaltend, selbstständig, individualistisch, innovativ
Beschreibung: ITLG Wissenschaftler sind analytisch und schmieden Strategien: Sie sind zurückhaltend, intellektuell, logisch und strukturiert. Am liebsten beschäftigen Sie sich mit ihren eigenen Gedanken und sammeln Wissen und Kompetenz. Mit sich selbst zu wetteifern und Ihre eigenen hohen Standards zu erfüllen ist essentiell für sie.


Der zweite Test ist ein Philognosie-Test (Philognosie ist ein Kunstwort, das soviel wie "Liebe zum Wissen" bedeutet).
Mein Ergebnis Zuverlässiger Bewahrer (ISFJ) (für ausführliche Info, dem Link folgen)
Kurzfassung:
Inneres: ..SF..: sinnliche Wahrnehmung und gefühlsmäßiges Entscheiden
Nach außen: I....J: introvertiert, bestimmt

Hm :)

Dienstag, 26. Januar 2010

Fotos

Endlich habe ich die bislang gemachten Fotos von meiner neuen Kamera auf den Rechner gespielt. Ggf. klickt einfach auf das Bild :)

Ich wollte einfach mal wissen, wie der neue Apparat das laufende TV-Bild aufnimmt. Hier ist eine Szene aus der "neuen" Emma-Verfilmung.



Durch das Bürofensterglas habe ich dieses Rotkehlchen aufgenommen (vollständig herangezoomt mit dem 5fach optischen Zoom):



Und dann gibt es natürlich mal wieder Fotos von Merlin und Marlowe:








"Die Rebellin - Die Gilde der schwarzen Magier 01" von Trudi Canavan

Im Monat Januar 2010 habe ich im Rahmen einer privaten Leserunde "Die Rebellin" von Trudi Canavan gelesen (mit Bd. 2 wird die Runde im Februar dann fortgesetzt).

Worum geht es: 
Sonea, die Protagonistin, kommt in die Stadt Imardin: Sie und ihre Zieheltern müssen eine neue Bleibe finden, da ein königlicher Erlaß zur Räumung ihres aktuellen Bleibehauses führte. Entsprechend wütend ist Sonea und so ist es auch kein Wunder, daß sie auf die "Hohen Häuser" incl. Magiergilde und die Garde nicht gut zu sprechen ist. Während sie die Stadt betritt, erfährt sie zufällig von einer Falle für Harrins Bande. Sonea war früher viel mit Harrin, Cery und den übrigen Mitgliedern unterwegs und macht sich auf den Weg, sie zu warnen. Als dann die jährige Säuberung der Stadt von Bettlern und Vagabunden durch die Gilde der Magier beginnt, wirft Sonea mit Harrins Bande aus Protest hiergegen Steine gegen die Magier. Natürlich dringen diese Steine nicht durch den Schutzschild der Magier. In ihren zweiten Wurf legt Sonea dann ihre ganze Wut und ihren Frust ... Und dieser Stein durchdringt den Schutzschild, verletzt einen der Magier. Die Gildenmitglieder sind beunruhigt. Wie kann dieses ärmliche Mädchen diese Fähigkeit haben? Sie muß unbedingt gefunden werden! Die Suche beginnt ... Sonea vermutet, daß sie bestraft, vermutlich getötet werden soll und flieht vor der Gilde, wobei ihr Harrin und Cery helfen: Sie begeben sich in die Unterstadt, in das Gebiet der Diebe ... Aber wem kann man trauen?

Der erste Satz:

"In Imardin, so heißt es, habe der Wind eine Seele und pfeiffe heulend durch die schmalen Straßen der Stadt, weil das, was er dort findet, ihn mit Trauer erfülle."

4,5 * Nachlese
Gelesen habe ich die broschierte Taschenbuchausgabe des cbt-Verlages in der Übersetzung von Michaela Link. Die Ausgabe kommt sehr schön gestaltet daher: Das Cover gefällt mir, der "Buchumschlag" wird vorn und hinten zu Einschlaghilfen - mir fällt kein anderes Wort ein, sorry - verlängert. Auf ihnen ist jeweils das Königreich Kyralia abgebildet. Dem Romantext vorangestellt ist außerdem ein Lageplan der Stadt Imardin. Die im Cover abgebildete Gestalt steht jedem Buchteil und  jedem Kapitel vor.

Textlich gesehen fiel mir zum Ende hin immer mehr - wie auch schon Sayuri - der exzessive Gebrauch des Wortes "kichern" (Lord Rothen) auf. Da ich den Originaltext nicht kenne, weiß ich nicht, ob dies an einem Verbmangel der Autorin selbst oder der Übersetzerin lag. Im Zusammenhang mit dem Text fiel mir ansonsten nichts gravierendes auf. Die Sätze und die Sprache sind leichtgängig: Es gibt kaum Bandwurmsätze, direkte Sprache kommt zur Anwendung und vermittelt dadurch Lebendigkeit.

Der Roman wird aus Drittperspektive geschildert. Ich konnte mich leicht in die Geschichte und das Innenleben der Hauptaktuere hineinfinden. Natürlich habe ich noch Fragen, insbesondere zu einigen Mitgliedern der Magiergilde. T. Canavan hat jedoch bereits jetzt, wie ich finde, auch diese Figuren schon schön umrissen und eingeführt: sei es nun Lord Fergun oder Lord Akkarin. Ich hoffe, in den weiteren Teilen auch mehr über Soneas Zieheltern, Harrin und weitere Nebenfiguren zu erfahren, die ich hier spoilerbedingt nicht aufführen möchte. Ähnlich spoilerbedingt kann ich hier auch auf einige Aspekte der Handlung nicht eingehen: Trudi Canavan hat mich mit einigen Fragen zur Vorgeschichte und der weiteren Entwicklung am Ende von Band 1 alleingelassen. Das gestehe ich ihr - da die Geschichte als Mehrteiler angelegt ist - , aber auch zu.

Mich hat der erste Teil gefesselt, ich bin sehr zügig vorangekommen. Dabei wird die Handlung zwar durchaus durch die Suche nach Sonea bzw. ihrer Flucht vorangebracht. sie artet jedoch nicht einen "Thriller" aus (was das Buch ja auch nicht sein will). Vielmehr zeichnet T.C. die Figuren und Sets sorgfältig und weckte auch insofern meine Neugierde und Bereitschaft zum Weiterlesen.

Neben der vorstehend erwähnten Verbwahl störten mich nur Kleinigkeiten (kryptisch erwähne ich hier nur Zeitfenster, Gorin/Faren, Fluchtrichtung), für die die Autorin logische Erklärungen hätte liefern können, es aber nicht tat. Nur aus diesen Gründen gibt es für diesen magischen Einstand von Frau Trudi Canavan einen halben Stern Abzug: 4,5 *

Was mir noch aufgefallen ist:

Mal wieder der deutsche Buchtitel. Ich spreche nicht von "Die Rebellin", sondern von dem Nachsatz "Die Gilder der schwarzen Magier". Bereits in diesem ersten Teil wird klargemacht, daß es in der Gilde drei große Gruppen gibt: die Heiler (Roben sind grün), die Krieger (Roben sind rot) und die Alchimisten (Roben sind purpur) Nur ein einziger Magier trägt eine schwarze Robe und daß ist der Hohe Lord Akkarin. Spoilerbedingt soll dies genügen: Es geht um die Gilde der Magier, nicht die der grünen, der roten, der purpurnen oder schwarzen...

Wiki-Artikel #2

In der letztens von mir geschauten Miniserie "Samurai-Girl" gab es im ersten Teil eine Szene, in welcher die Protagonistin "Heaven" ein Tuch öffnet und einen amerikanischen Donat herausnimmt...

Heute finde ich in bei den "Schon-gewußt-Artikeln" der deutschen Wikipedia einen Eintrag zu "Furoshiki". Folgt man dem Link, erfährt man unter anderem:

"Ein Furoshiki (jap. 風呂敷) ist ein quadratisches Tuch, das vor allem in Japan traditionellerweise als Verpackung und als Tragebeutel genutzt wird, beispielsweise für Geschenke oder Kleider ... Heutzutage werden Furoshiki, die oft mit traditionellen Mustern bedruckt oder im Shibori-Stil gefärbt sind, hauptsächlich zum Verpacken von Geschenken genommen, aber auch zum Einpacken der in Japan häufigen Imbissbehälter (Bentō), wo sie gleichzeitig Tischset oder Serviette ersetzen..."  
 (Quelle: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26. Januar 2010, 09:48 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Furoshiki&oldid=69820342, Abgerufen: 26. Januar 2010, 10:23 UTC)  

Vermutlich werde ich die Bezeichnung "Furoshiki" alsbald wieder vergessen haben, aber die Idee ist so genial wie einfach (übrigens eine Kombination, die ich mit dem japanischen Lebensstil verbinde) und wird mir sicherlich in Erinnerung bleiben.

Michael Martin: 30 Jahre Abenteuer

Michael Martin lebt bereits seit seiner Kindheit für das Abenteuer, ist neugierig, wißbegierig. Als Kind fasziniert ihn der Sternenhimmel und diese Faszination wird ihn als Teenager das erste Mal an die Sandwüste führen und seine Prioritäten auf Dauer verschieben. Das Erkunden, Erforschen, Durchqueren der afrikanischen Sandwüsten reizt ihn und so unternehmen er und seine Freunde über die Jahre immer wieder Reisen nach Afrika. Abenteuerlich die Motortechnik (Ihr hättet die Autos auf den Dias sehen sollen), anstrengend, aber offensichtlich äußerst befriedigend und erfüllend für Michael Martin.

Über die Jahre wird das Fotografieren auf den Reisen immer ausgeprägter, werden die Touren anders, auch thematisch: Durch "Die Wüsten Afrikas"führt zu seinem Projekt "Die Wüsten der Erde" und führt ihn über die asisatischen Wüsten durch die australischen und amerikanischen wieder in die afrikanischen. Sandwüsten sind es, die ihn bislang reizten, aber am Ende des Vortrages zeigte uns Michael Martin, daß er bereits an seinem nächsten Projekt arbeitet: Es gibt ja auch Eiswüsten auf unserer Welt ...

Zusammen mit Sayuri war ich auf der gestrigen  mit 20minütiger Pause ca. 3 Stunden dauernder Dia-Show von Michael Martin. Wie Sayuri bin ich insofern ein Wiederholungstäter - "Die Wüsten der Erde" habe ich vor ca. 10 Jahren bereits besucht. "Man" muß diese Art des Vortrags natürlich mögen; ich fand ihn gestern wahnsinnig interessant, lebendig, zauberhaft.

30-Jahre-Abenteuer  ist eine Dia-Show, life-kommentiert von Michael Martin und untermalt mit traumhaft schöner - zu den Gegenden passender - Musik. Es gibt Fotos zu bestauen, man erfährt vieles über Fortbewegungsmittel, Fototechnik, Finanzierung und Begleitung auf Michael Martins Reisen, aber am meisten über die Wüsten und Menschen. Die Show ist fotographische und erzählerische Biographie: Faszinierend, wie früh und mit welcher Intensität und Ausdauer sich Michael Martin seinen Leidenschaften widmet. 

Mehr Informationen - auch zu Publikationen - sind auf der Homepage von Michael Martin zu finden.


Sonntag, 24. Januar 2010

Die neue Verfilmung von "Emma"

Bei Soleil habe ich von einer neuen Emma-Verfilmung gelesen, die vollkommen an mir vorbeigegangen ist. Ich war natürlich super neugierig und habe sie mir umgehend bei amazon.co.uk geordert. Zugleich wurden mir übrigens auch die zwei weiteren dort georderten Filme geliefert: Dorian Gray (mit Colin Firth) und eine weitere Hamlet-Verfilmung (mit David Tennant als Hamlet und Patrick Stewart), alles Filme mit ausschließlich englischer Tonspur und englischen Untertiteln.


Die Emma-Verfilmung mit Gwyneth Paltrow hat natürlich den Nachteil, daß Kürzungen notwendig sind. Nichts desto trotz, habe ich diesem Film genossen und  mag es, wie Gwyneth Paltrow und Jeremy Norton ihre Charatkere angelegt haben. Die frühere BBC-Verfilmung mit einer blutjungen Kate Beckinsale war werksgetreuer als der Film,es handelt sich um einen Mehrteiler und nahm sich natürlich auch viel mehr Zeit für die Geschichte.

Heute abend habe ich mir nun die 4teilige BBC-Emma-Verfilmung angeschaut mit Romola Garay als Emma und Jonny LeeMiller als Mr. Knigthley. Während ich letzteren u.a. aus einer Mansfield-Verfilmung (Edmund Bertram) kenne und aus der Serie Eli Stone, sagt mir die Schauspielerin Romola Garay gar nichts. Die Schauspielerin Tamsin Greig als Ms. Bates kenne ich auch: aus Black Books. Erfreulicherweise kichert ihre Ms. Bates nicht so furchtbar wie in der Gwyneth-Paltrow-Verfilmung. Ihre Darstellung ist sowohl nervös - bis zur Lächerlichkeit -, aber zugleich verzweifelt und tragisch. Und dann ist da natürlich noch Michael Gambon als Mr. Woodhouse. Der Name sagt Euch nichts? Denkt an Dumbledore ohne Bart und mit kurzen Haare. Die Schauspieler überzeugen mich durch die Bank, die Eltons sind wunderbar (und bösartig), Jane Fairfax entwickelt sich von einem Mauerblümchen fort. Harriet Smith ist naiv unschuldig. Und Emma? Emma ist intelligent, witzig,  fürsorglich, temperamentvoll und hat ein ausdrucksstarkes Mienenspiel. Mr. Knightley bleibt nicht still, sondern gibt seinen Ansichten sowohl humorvoll, überlegt, als auch leidenschaftlich Ausdruck. Mr. Woodhouse ist ein Hypochonder, aber liebevoll.

Fazit: Diese Emma-BBC-Verfilmung läuft auf meiner persönlichen Skala den beiden vorgenannten Versionen den Rang ab. Stimmung und Inhalt des Romans finde ich zauberhaft eingefangen.

Erwähnenswert ist noch, daß ich keinerlei Probleme hatte,die Schauspieler zu verstehen und der Handlung zu folgen. Und zur Not kann man ja die englischen Untertitel für die englischen Hörgeschädigten zuschalten :)

Wochenende

Das war ein äußerst entspanntes Wochenende:

Sämtliche Einkäufe und Erledigungen hatte ich bereits am Freitag gemacht.

Als ich am Samstagmorgen dann aufwachte und mir kurz danach meinen Tannenbaum ansah, wußte ich: Seine Stunde hat geschlagen. Ich habe mir also einen Kaffee aufgebrüht, bin in mein Wohnzimmer gegangen und habe begonnen, den Baum abzuschmücken und seine Zweige abzuknipsen. Danke für den Tipp, Siobhan! Ich wäre ansonsten nicht in der Lage gewesen, den Baum aus der Wohnung zu entfernen :) Da ich so schön dabei war, habe ich natürlich auch gleich die gesamte Weihnachtsdeko wieder eingesammelt, in den Keller gebracht und den nackten Baumstamm sowie die im Müllsack gesammelten Zweige direkt zum örtlichen Entsorger gebracht. Flurdienst, Wäsche und: Freizeit. Ein wenig Blogsurfen, Email-Check und Chat und schon ging es zu Siobhans Geburtstagsfeier.

Willkommen im Club, Siobhan, Du weißt was ich meine :) Was die von mir ausgewählten Geschenke angeht, habe ich den Eindruck, daß sie gefallen. Wir haben einen wunderschönen Abend verbracht, Siobhans u. L. Familie waren da, außerdem eine weitere Freundin und ich. Es wurde gelacht, geredet, lecker gegessen und noch mehr gelacht. Bei dieser Gelegenheit habe ich meine neue Digitalkamera weiter ausgetestet.

Letzten Mittwoch habe ich mir eine Panasonic Lumix 15 gekauft: Eigentlich bin ich als Laie schon etwas überfordert mit dieser Kamera :) Zunächst hatte ich auch die 30 Euro günstigere Vorgängerversion in der Hand: der 5fach optische Zoom und das Entgegenkommen um 18 EUR haben mich dann aber doch zu der Lumix 15 greifen lassen. Einstellmöglichkeiten hat die Kamera genug, incl. Herunterschrauben der Megapixel, Abändern der ISO, Weißeinstellungen, Blitz aus und diverse ein, Scenenmodi, Bildgrößeneinstellung, Makro und Videoaufnahmen... Wen es interessiert: Die Kamera hat keinen optischen Sucher. Hier ein paar von mir seit Mittwoch geschossene Bilder, die ich allerdings für das Web mit Qualitätsverlust komprimiert habe (wie bislang mit meiner alten Kamera aber auch):







Den Sonntag habe ich bislang in Ruhe genossen, nur Lesen, MuM's beschmusen und etwas in der Onlinewelt herumstöbern + eine Nachlese schreiben :) Morgen steht ja wieder die Arbeit an und am Abend Michael Martin ...

"Das verlorene Symbol" von Dan Brown

Meine Freundin C. hat sich dieses Buch sozusagen zu Nikolaus 2009 selbst geschenkt und mir netterweise geliehen :)

Worum geht es:
Robert Langdon, Dan-Brown-Fans bereits aus Sakrileg und Illuminati bekannt, wird von seinem Freund und auch Mentor Peter Salomon gebeten, als Ersatz für eine ausgefallene Referentin einzuspringen und einen Vortrag in Washington D.C. zu halten, Thema Symbole in der Architektur der Hauptstadt mit freimaurerischen Anklängen. Robert macht sich auf den Weg... Gleichzeitig experimentiert und forscht Katherine Salomon - Peters Schwester und Wissenschaftlerin - in einem Labor des Smithsonian Museum Support Center im Bereich der Noetik (inneres Wissen, inneres Bewußtsein).  Dann gibt es noch einen mysteriösen tätowierten Mann namens Mal'akh, der die 33 Ränge des Freimaurerordens durchlaufen hat mit eigennützigen Plänen: Er will Wissen und sich dadurch transformieren. Peter, Kathrin und Robert sollen ihm dabei helfen, ob sie wollen oder nicht. Und Mal'akh hat seine Pläne bereits in Gang gesetzt ...

Die ersten zwei Sätze des Prologs:

"Das Geheimnis liegt darin, wie man stirbt. So ist es seit Anbeginn der Zeit."

2,0 * Nachlese
Ich habe die gebundene 765seitige Ausgabe des Lübbe-Verlages in der "übersetzten und entschlüsselten" Form des "Bonner Kreises" gelesen. Bitte fragt mich nicht, wer zum Bonner Kreis gehört; es ergibt sich nicht aus dem Buch. Da mir C. das Buch ohne Schutzumschlag geliehen hat, kann ich zu diesem nicht sagen. Das Buch selbst ist schwarz, auf dem Buchrücken ist der Autor und der Titel aufgeführt und ein Siegel in rot eingeprägt. Die Papierqualität ist so, wie es sich für ein Hardcover gehört, die Umschlagseiten sind mit grau-weißen Siegeln gestaltet.

Dan Brown ist Dan Brown und schreibt so, wie man es aus Illuminati und Sakrileg kennt. Um die Figur des Robert Langdon kennenzulernen, kann man diese Romane vorab zu lesen. Man muß sie aber nicht vorab lesen, auch wenn der Autor kurz - aber nicht vertieft - auf die Geschehnisse aus Illuminati eingeht.

Grundsätzlich ist die Sprache klar, der Satzbau nachvollziehbar - wenngleich mit einigen Bandwurmsätzen, die ich nicht so schätze -. Gedanken und Überlegungen werden kursiv vom Text abgehoben. Die Geschichte wird aus Drittperspektive erzählt, sie ist erzählennd und nutzt die lebendige direkte Sprache.

Wer diesen Roman von Dan Brown kauf oder liest und insbesondere auch Illuminati und Sakrileg kennt - wie ich -, weiß, worauf er sich einläßt: Robert Langdon ist Harvard-Professor und Experte für die Entschlüsselung und Deutung mysteriöser Symbole. Es geht um Symbole, ihre Deutung, ihre Geschichte und ihren Kontext: eine mysteriöse Schnitzeljagd, dieses Mal in der Loge der Freimaurer und in Washington D.C. Der Name ist Programm, allerdings ist auch die Lesbarkeit des Buch durch dieses Thema erschwert, meiner Ansicht nach. Matrizes, Rätsel, Symbole, lateinische Worte, Riten...Da sich der Autor mit Geheimbünden und Geheimnissen beschäftigt, muß er zwangsläufig auch nebulös fabulieren. Wer diese Art des Geschichtenerzählens mag, wird vermutlich auch an diesem Dan Brown Gefallen finden. Ein wenig hineinlesen kann man in den Roman über die Verlagsseite bei Lübbe oder direkt hier: Lesen Sie im Buch: Brown, Dan - Das verlorene Symbol

Für mich dagegen ist das Thema "okkultische und esoterische Schnitzeljagd" nach zwei ähnlichen Romanen Dan Browns ausgereizt, mehr dazu nach der Spoilerwarnung. An dieser Stelle

Da ich 2,5 * "Kismet Knight Vampirpsychologin" trotz dort beschriebenen Nervfaktors vom Plot her origineller und frischer fand, bleiben für diesen Dan-Brown nur magere 2,0 *


Übrigens:
In den Chor der begeisterten Stimmen auf der Lübbe-Homepage zu diesem Roman will ich offensichtlich nicht einstimmen :) Ganz bestimmt sehe ich Dan Brown nicht als den "Shakespeare der Thriller" wie ihn die Bild, Berlin (Bundesausgabe) auf dieser Lübbe-Seite beschreibt. Ich sage nur: Sakrileg!

Für zukünftige Verlorene-Symbol-Leser: Ich verrate keine Plotdetails, auch keine Twists, erwähne aber, was mich störte.  

Daher rein vorsorglich: Spoilergefahr beim Weiterlesen!


Samstag, 23. Januar 2010

Wiki-Artikel #1

Ich schaue gern bei Wikipedia hinein. Wie bereits früher gesagt, finde ich dort immer wieder interessante Artikel zu überraschenden Themen. Aktuelles Beispiel: Der finnische Maler Hugo Simberg, ein Vertreter des Symbolismus, ist gerade mal 44 Jahre alt geworden, dessen Bild "Der Garten des Todes" Thema eines Wiki-Artikels ist (Quelle: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 22. Januar 2010, 10:38 UTC. (Abgerufen: 23. Januar 2010, 15:21 UTC):




 "Im Garten des Todes" ist weitgehend eine Umsetzung von Hans Christian Andersens Märchen "Die Geschichte einer Mutter": 


"Und dann gingen sie in das grosse Treibhaus des Todes, wo Blumen und Bäume wunderbar durcheinander wuchsen. Da standen feine Hyazinthen unter Glasglocken, und dort standen grosse baumstarke Pfingstrosen; da wuchsen Wasserpflanzen, einige ganz frisch, andere halb krank. Da standen herrliche Palmen, Eichen und Platanen, dort stand Petersilie und blühender Thymian. Alle Bäume und Blumen hatten ihre Namen; sie waren jeder ein Menschenleben und wurden vom Tod gepflegt; die Menschen lebten noch, der eine in China, der andere in Grünland, rundumher in der Welt. Die Mutter beugte sich über die Pflanzen und hörte in jeder das Menschenherz schlagen. - Viele Blumen und Bäume sind diese Nacht verwelkt, der Tod wird bald kommen, sie umzupflanzen. - Ich tue nur, das was der liebe Gott will, sagte der Tod. Ich bin sein Gärtner. Ich nehme alle seine Blumen und Bäumen und verpflanze sie in den grossen Paradiesgarten, in das unbekannte Land".
Hans Christian Andersen (1805-1875): Andersens Märchen: Die Geschichte einer Mutter. 


Der Tod kommt zu uns allen. Er nimmt fort. Ich habe damit schon gehadert (steckt in "hadern" auch "Hades" = griechischer Gott der Unterwelt?), wegen ihm geweint, getrauert.  Aber ich habe auch gelernt, daß er Erlösung sein kann und willkommen ist. Interessanterweise habe ich als (Über)Lebende den Tod und seine Auswirkungen immer gleich und zugleich immer anders empfunden.

Die Vorstellung eines personifizierten Todes, der uns pflanzengleich so gut es ihm möglich ist hegt und pflegt und nach unserem irdischen Leben in ein neues Beet verpflanzt, berührt mich auf einer Ebene, die ich gar nicht genau fassen kann. Unabhäng davon, ob ich diese Vorstellung teile: Sie gefällt mir und mit einem ganz leichten Lächeln schaue ich mir auf dem Bild den Tod an, wie er ein Blume sanft an sich nimmt und hält. 

Als Atheistin macht mir die Vorstellung angst, daß es nach dem Tod nichts gibt, mein Bewußtsein, mein Ich abgeschaltet wird wie ein Lampe. Weiß die Lampe, ob sie wieder angemacht wird? Vielleicht bringt mich diese Angst irgendwann zu einem Glauben, wer weiß ...

Als naturwissenschaftlich zumindst Interessierte habe ich die Hoffnung, daß Materie Energie ist und Energie nicht vergeht, ob es nun der Körper ist oder geistige Energie. Aber was wird mit dieser geistigen Energie? Gibt es eine Art universale Energie (manche würden Seele sagen), in die das eigene Ich eingeht, und wenn ja: Verliere ich mich dort?

Ein anderer Ansatz: We are star-stuff (Zitat Delenn von den Minbari aus der Serie Babylon5, Schöpfer: J. Michael Straczynski;  manche von Euch haben dieses Satz entweder in der Serie, von mir oder von jemand anderen (Philosophen) schon einmal gehört. Die Philosophie ist nicht neu, der Satz ist nur so schön "griffig"). Die Vorstellung, daß wir aus den gleichen Komponenten bestehen, die auch die Sterne, die das Universum, bilden, ist überwältigend. Jeder Mensch, jedes Lebewesen, jedes Nichtlebenwesen, ist im Grunde ein Universum, oder? Wir lernen uns und die Welt um uns herum kennen, wir erforschen mehr oder weniger... Erforscht sich das Universum selbst, durch uns und andere Entitäten? Gibt es doch eine treibende schöpferische Kraft?

Und so führt mich der kleine Klick auf die Wikipedia-Homepage letztlich zu philosophischen Grundfragen...

Freitag, 22. Januar 2010

Der Buchgewinn :)


Es ist da! Es ist da!

Bei Kossis Sylvesterverlosung habe ich "Das Himmelsauge - Die Geheimnisse des Brückenorakels" von Melissa Fairchild gewonnen, die wunderschöne Hardcover-Ausgabe aus dem Pan-Verlag! DANKE KOSSI!!!


Auf der Pan-Verlag-Seite findet man zu diesem Roman:

In einem Londoner Krankenhaus kommt ein Junge ohne Gedächtnis zu sich. Den Ärzten ist er unheimlich, denn er hat einen schweren Unfall überlebt – und nun heilen die Verletzungen mit übernatürlicher Geschwindigkeit. Doch diese Gabe nutzt ihm wenig, als er kurze Zeit später auf der Flucht vor einem mächtigen Gegner ist, der alles daransetzt, ihn in seine wahre Heimatwelt zurückzubringen, aus der er geflohen ist. Doch zum Glück ist der Junge nicht ganz allein: Hilfe bekommt er von Hannah, einem ganz normalen Mädchen, und den im Verborgenen lebenden magischen Bewohnern von London …
Ich freu mich total !!!

Verfilmung von "Water for Elefants"

Über Moviepilot bekam ich gerade folgende Info in meinen Reader gebeamt:

Der Roman  "Water for Elefants" von Sara Gruen soll verfilmt werden. Zum Cast gehören die Oscar-Preisträger Sean Penn und Reese Witherspoon und Robert Pattinson.

Der Roman "Water für Elefants" ("Wasser für Elefanten") erzählt vom Leben in einem drittklassigen Wanderzirkus während der Depressionszeit. Jacob Jankowski, mittlerweile 90 Jahre alt, erinnert sich an Zeit im Zirkus, die zu den entsagungsreichsten, aber auch zu den schönsten seines Lebens gehörte. Bei den Artisten fand er nicht nur gute Freunde, sondern auch die Liebe seines Lebens und eine Elefantendame, die zu keinem Kunststück bereit ist und deshalb in Hungerzeit ein ziemliches Problem hat …

Hm:
Der Roman "Wasser für Elefanten" steht dank Stefanie Emmy ja schon seit Mitte Oktober 2009 auf meiner "Interessant-Liste". Da das Filmprojekt jetzt erst startet, habe ja noch etwas Zeit für die Entscheidung, erst den Roman zu lesen oder den Film zu schauen. Mal sehen ...

Donnerstag, 21. Januar 2010

Vorfreude auf Michael Martins "30 Jahre Abenteuer"



Ich freue mich schon total auf den kommenden Montag. Vor Jahren bin ich mit meiner Freundin Sayuri bereits einmal auf einem Vortrag von Michael Martin gewesen und habe noch immer ein deutliche Erinnerung an wunderbare Fotos, lebendige Schilderungen und einen charismatischen Michael Martin. Jetzt ist er wieder hier in der Nähe und ich konnte für den Montagabend, 25.01.2010 um 19.30 Uhr, noch Karten für Sayuri u. M. sowie deren Freunde und mich ergattern. 


30 Jahre Abenteuer ist das Thema des Vortrages: 30 Jahre Reisen und Fotografieren, die Wüsten Afrikas, die Wüsten der Erde. Sicher wird es wieder ein außergewöhnlicher Abend werden. 


Für alle Interessierte: Auf der Homepage von Michael Martin gibt es mehr Informationen zu Michael Martin, seiner Tour, seinen Publikationen und manches mehr :)

Mittwoch, 20. Januar 2010

Ein Award :)

Von der lieben Alexandra habe ich diesen "Sweet Friends" Award bekommen.


Ich freue mich total darüber. DANKE Alex! Schön, daß Du bei mir gern vorbeischaust und etwas für Dich entdeckst. 

Die Regeln für diesen Award:
Nenne 10 Dinge, die Dich glücklich machen und gib den Award an (10 Personen) weiter.

10 Dinge, die mich glücklich machen:
-  regelmäßig Merlin und Marlowe (Überraschung)
- ein Spaziergang am Meeresstrand, insbesondere an der Ostsee
- mit lieben Freunden reden können
- mit lieben Freunden schweigen können
- Sonne nach Regen
- gute Lektüre, ob nun in Buch- oder anderer Form
- ein guter Film
- ein gutes Essen (*g*)
- liebe Worte
- wenn mir etwas besonderes gelungen ist (ob nun ein Bild, Foto, das Aufbauen von Möbeln oder ein Kochexperiment etc.) bin ich meistens nicht nur zufrieden, sondern auch glücklich 

Ich gebe den Award weiter an Sayuri,  Melli (Bücherwurm),   Seychella, Winterkatze, TayTom, Wörterkatze, und Anja , außerdem "LtD" und "Siobhan", die hier keinen Blog führen, und zurück an Alexandra. Ich sehe, rede, lese Euch gern, nicht nur auf dem Blog. Den Austausch mit Euch - obwohl ja streckenweise nur über den Blog - empfinde ich spannend und anregend (wenngleich für meine Finanzen manchmal mit chaotischen Auswirkungen *g*). 

Ich habe auch an Euch weitere Mitblogger/innen gedacht, nicht bös' sein, daß Ihr nicht genannt wurdet. In Eurer Community und Blogosphäre fühle ich mich äußerst wohl und bin immer gespannt, wohin mich Eure Blogs u.ä. tagtäglich entführen...

Dienstag, 19. Januar 2010

"Kismet Knight - Vampirpsychologin" von Lynda Hilburn

Als ich am Wochenende in Lübeck war, habe ich mir dieses Buch von Melli ausgeliehen.

Worum geht es:
Die Protagonistin Dr. Kismet Knight ist Psychologin. Sie hat eine gewisse Sensibilität, die an Empathie erinnert, und früher bereits einmal an einem Wicca-Ritual teilgenommen. Unerklärliche Energien sind ihr also nicht fremd. Eines Tages wird sie von einem 19jährigen Mädchen namens Midnight aufgesucht, welches (gedrängt von ihren Eltern) mit Dr. Knight über ihren Wunsch, ein Vampir zu werden, spricht und insbesondere von zwei Vampiren berichtet: Devereux und Bryce. Seltsame Energien hin oder her: Selbstverständlich glaubt Dr. Knight nicht eine Sekunde daran, daß es um echte Vampire geht. Aber diese psychische Störung könnte ihr ja zu einer Veröffentlichung verhelfen und überhaupt: Offensichtlich gibt es eine große Gemeinschaft von Möchtegernvampiren, die einer therapeutischen Behandlung bedürfen. Dann aber erscheinen in ihrer Praxis Devereux (ritterhaft), Bryce (beängstigend), erneut Midnight mit einer blutarmen verletzten Freundin und schließlich ein FBI-Agent, der eine Mordserie untersucht, in der es um blutleere Leichen mit Bißmarken geht ... Der erste Satz:

"Meine Beziehung zu Vampiren begann in aller Unschuld."

2,5 * Nachlese
Erneut bin ich in das Romance-Mystery-Genre (ist das die richtige Bezeichnung?) eingestiegen. Und um es kurz zu machen, so recht ist es nicht mein Genre.

Das Taschenbuch des Pan-Verlages ist, wie ich finde, schön gestaltet, sowohl Cover - mit Einschlagseiten vorn und hinten -, als auch Kapitelgestaltung. Da mir keine Brüche in Sprache und Syntax aufgefallen sind, gehe ich von einer adäquaten Übersetzung durch Christine Gaspard aus.

Die Autorin läßt die Geschichte aus Sicht der Protagonistin erzählen, also Ich-Perspektive. Wie bereits bei anderer Gelegenheit erwähnt, wird es dadurch für den Autor schwieriger, das Innenleben der weiteren Charaktere dem Leser nah zu bringen. Mir geht es auch bei diesem Roman so: Während Dr. Kismet Knight zwangsläufig charakterlich gut gestaltet wird, fehlten mir die Motivationen z.B. bei Bryce und Luna. Alan und Devereux bekamen im Laufe des Romans etwas Tiefe, aber auch hier kann L. Hilburn noch ausbauen. Nun ja, möglicherweise gibt es hier mehr im zweiten Band.

Der Schreibstil der Autorin selbst ist leichtgängig.

Positiv ist insbesondere zu erwähnen, daß die Autorin ihrer Protagonistin eine gesunde Portion Humor, Selbstironie und auch Sarkasmus zubilligt, die Dr. Knight lebendig werden lassen. An "Vampirbüchern" habe ich bislang ja nur die Biss-Reihe gelesen, daher waren zumindest für mich auch einige Aspekte neu (Dimension). Was mich im Laufe des Romans aber mehr und mehr nervte waren die körperlichen Vampirklischees und die ständig präsente Sexualität (dazu unter der Spoilerwarnung für die, die es interessiert, mehr).

Meine persönliche Wertung liegt bei 2,0 (identisch mit Jacob, Schattenwandler ).

Achtung! Spoilergefahr beim Weiterlesen!


Montag, 18. Januar 2010

Stöckchen: 8 Fragen

Bei TayTom habe ich dieses Stöckchen aufgelesen, das sich zur Abwechslung mal nicht mit Lesen beschäftigt ;)  4 Antworten auf 8 Fragen. Und los geht es:

4 Jobs, die Du in Deinem Leben hattest 
Hm, ok, Ferienjobs zählen ja auch, nicht wahr?
Küchenhilfe
Betreuerin im Kinderferienlager
ReNo-Gehilfin
Telegrammausträgerin

4 Filme, die Du Dir immer wieder anschauen kannst
Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart (der mit den Walen *g*)
Tatsächlich Liebe
Stolz und Vorurteil (die Jennifer Ehle/Colin Firth Version)
Viel Lärm um nichts (mit Kennth Branagh)
- Die Beschränkung auf 4 ist hier äußerst hinderlich, möchte ich betonen :) -


4 Orte, an denen Du gewohnt hast
reduziere auf zwei
Güstrow
Ribnitz-Damgarten

4 Serien, die Du gerne siehst
Star Trek DS9
Dr. Who (reboot)
CSI - Den Tätern auf der Spur
Bones
- auch hier: Nur 4 zu nennen ist irgendwie so hm, einschränkend :) -


4 Plätze, an denen Du im Urlaub warst
London
Dresden
Leipzig
Portugal

4 Webseiten, die Du täglich besuchst
oh, naja:
meine email-seite
meine blog-reader-seite
bücherforum
google-news


4 Deiner Lieblingsessen
Pasta mit Gemüse-Hack-Allerlei
frische Dorade auf portugiesiche Art
frische Flunder, einfach nur in Mehl und Salz gewendet und gebraten
paniertes Kotelett mit Mischgemüse, Salzkartoffeln und Brandsoße - nur ein kleiner Kalorien-Overkill ;)

4 Plätze, an denen Du im Augenblick gern sein möchtest
in einem kleinen Haus (mit Vorräten) an einem schwedischen See (auf jeden Fall sind auch dabei meine MuM's und eine gut sortierten Buchauswahl *g* )
im Frida-Kahlo-Museum in Mexiko-City
in einer Theateraufführung irgendwo auf der Welt, in der Kenneth Branagh auftritt (da er ja gerade mit "Thor" beschäftigt ist, dürfte das allerdings schwierig sein)
als Gast bei Stephen King in Maine
- Auch hier könnte ich noch einige Orte aufzählen ...-

Auch ich lasse das Stöckchen hier mal als Stolperfalle liegen. Wer mag, kann mir ja einen Link im Kommentarfeld da lassen ...

Moviepilot - Coen-Test

- schmunzel -

Zum Start des neuen Films "A serios Man" der Coen-Brüder hat Moviepilot einen Coen-Test online eingestellt. Hier kann man über 8 Fragen ermitteln, welcher Filmfigur der Coen-Brüder man ist. Mein Ergebnis seht ihr hier. Daß ich vorher mehrere OP's benötige (Geschlechtsumwandlung, Stimmbandkorrektur) ist natürlich nebensächlich :D

"Mit Haut und Haaren" von Kathy Reichs

Ganz unglamourös kam dieses Buch zu mir, und zwar als Mängelexemplarkauf vom Grabbeltisch. Da mir von mehreren Seiten Kathy Reichs "Tempe Brennan"-Romane empfohlen wurden, dachte ich: Eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen. Zwar lese ich Krimis recht gerne. Da ich Krimis aber meistens nur einmal lese, mag ich nicht so recht Geld für sie ausgeben...

Worum geht es?
Dr. Temperance Brennan, forensische Anthropologin, ist mit ihrer Tochter und dem Hund ihres Exmannes auf einer Gartenparty. Letztere wird runiert, als ihr Chow Chow Boyd Fingerknochen ausgräbt. Neben diesem Knochenfund tauchen aber noch weitere auf: ein Kopf ohne Körper, Bärenknochen, eine abgestürzte Cessna, seltsame Federn und ein Körper ohne Kopf. Gehört letzterer zum Kopf und zu den Fingern? Wie passen die Bärenfunde zu den dort auch aufgefundenen menschlichen Knochen? Der erste Satz:

"Als ich die Überreste des toten Babys einpackte, raste der Mann, den ich töten sollte, nach Charlotte."

3,5 * Nachlese
Der Roman ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, wie man schon dem ersten Satz entnehmen kann. Die Sprache ist klar. Natürlich gibt es diverse Fachbegriffe, medizinische, anthropologische (Sarkoidose war mir aus Dr. House ein Begriff, die bessere Erläuterung bekam ich hier *g*). Mir gefällt auch, wie K. Reichs das Innenleben der Protagonistin darstellt: Selbstermahnungen in kursiv, gedankliche Kommentare des Geschehens oder der Gespräche (mitunter nicht sachlich, was die Figur noch zugänglicher macht, wie ich finde). Die Nebensätze zu Boyd und Birdie, ihrem Kater, machen mir Dr. Brennan zusätzlich sympathisch :)

Was den Fall angeht, so finde ICH ihn zu konstruiert, was sich natürlich auf meine persönliche Wertung auswirkt. Aufgrund von Spoilergefahr will ich an dieser Stelle nicht ins Detail gehen. Nichts desto trotz hat die Story mich gefesselt, in sehr kurzer Zeit hatte ich diesen Roman ausgelesen.

Jedenfalls:
Meine Neugierde führte zu diesem Buch und dieses Buch wird mich auf Dauer wohl in die Bibliothek und zu weiteren Kathy-Reichs-Romanen führen. :)

Sonntag, 17. Januar 2010

"Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer

Das Buch ist eine Leihgabe meiner Freundin Sayuri. Sie hatte dieses Taschenbuch letztes Jahr mit, als sie mich besuchte, und las mir bei dieser Gelegenheit etwas aus diesem Buch vor. Das brachte mich zum Lachen. Inzwischen habe ich Glattauers 3* "Der Weihnachtshund" gelesen und aktuell "Gut gegen Nordwind". 

Worum geht es: 
"Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann" (Quelle: Goldmann-Verlag = Klappentext)

5,0 * Nachlese

Früher sagte man Briefroman (den es heute möglicherweise in dieser Form auch noch geben mag), die aktuelle Form ist aber die hier umgesetzte: Glattauer präsentiert einen Email-Roman.

Email um Email im Sekunden-, Minuten-, Stunden- oder Tagetakt schreitet die Kommunikation zwischen Emmi und Leo voran, manchmal sinnfrei, manchmal emotional, sowohl herausfordernd, als auch verhüllend.  Im Gegensatz zu früher sind Emails - insbesondere wie hier zwischen Emmi und Leo - "freier" (in Ton, Syntax, Anrede) und kürzer. Als Leser habe ich hiervon profitiert: Der "Wortwechsel" findet direkt und nah am Geschehen (bzw. am Denken/Fühlen) statt. Das Tempo ist durch die Kürze der Mails bzw. die Dringlichkeit der Bitten bzw. der unvermittelten Antworten ernorm, die Texte gut aufzunehmen.

Wie sich die Geschichte entwickelt, ob sich Emmi und Leo kennenlernen, sich offenbaren oder nicht ,werde ich hier natürlich nicht verraten.

Mir gefiel dieser Email-Roman ausnehmend gut. Diese Form ist für mich neu und orginell. Kurz und knackig:
5 Sterne.

Blogtreffen, Dr. Parnassus,TuB2Go und ein Gewinn



Inzwischen bin ich wieder zu Hause und habe auch schon nassen Schnee geschoben. Meine MuM's waren lieb und der Baum steht auch immer noch :D Wie man auf den Fotos erkennen kann, lag in Lübeck am Samstag noch Schnee ... Und als Seychella und ich am Sonntagmorgen auf den Bus zum Lübecker Bahnhof warteten, kam neuer Schnee hinzu :). Was die Zugfahrten anging:

Auf der Hinfahrt war ich völlig verwirrt, der Zug nach Hamburg war auf die Minute pünktlich. Bis Hamburg hatte ich auch mein Buch ausgelesen, nämlich "Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer (Nachlese an anderer Stelle). In Hamburg habe ich mir dann die aktuelle Ausgabe der "PM" geholt und diese bis Lübeck fast ausgelesen. Ein weiteres Buch wollte ich mir nicht kaufen, da ich Seychella gebeten hatte, mir "Alterra" mitzubringen und auszuleihen. Die Rückfahrt verlief auch recht gut. Der Zug startete in Hamburg mit knapp 13 Minuten Verspätung, war aber für mich kein Problem.

Samstag trudelte ich als letzte per Bahn in Lübeck ein; Melli und Seychella holten mich vom Bahnhof  ab. Wir drei sind dann auch in die Stadt gegangen und habe uns erst einmal ausgiebig im Pressezentrum aufgewärmt. Dummerweise blieb es nicht beim Aufwärmen, jedenfalls nicht bei mir: Als ich dort "Die Glasbücher der Traumfresser" liegen sah, im Schuber und zehn Einzelbänden als auf 9,96 EUR reduziertes Mängelexemplar (ME) habe ich zugeschlagen. Auch ein weiteres Buch - "Ich, Coriander" landete in der Einkauftüte (gleichfalls ME). Netterweise konnte ich den Einkauf dort im Laden lagern, damit ich zunächst "unbeschwert" weiter mit "Mel & Sey" shoppen gehen konnte.

Nach einem Imbiß schlürten wir zu Weltbild, danach zu Karstadt. Dort habe ich mir ein paar Kompaktdigitalkameras angeschaut, aber keine gekauft. Nach mehrtäglichen Onlinesurfen wollte ich  mir einmal die Panasonic Lumix genauer anschauen. Das konnte ich auch problemlos, auch etwas austesten. Ich weiß nur nicht so genau, ob diese Kamera wirklich etwas für mich ist: Im Verhältnis zur Kamera habe ich Monsterpranken (die Kamera verschwand fast in meiner Hand)... Nun, über's Knie muß ich die Entscheidung ja nicht brechen ;) Leider kam ich aber auch aus dem Karstadt nicht ohne Öffnen der Geldbörse heraus: Grabbeltisch in der Karstadt-Weltbildfiliale 4 Bücher 10 Euro:

-"Glas" von Stephen King kam mit (zur Vervollständigung meines Dunklen-Turm-Zyklusses, auf dem TuB landet das Buch aber nicht, schließlich habe ich es vor einem Jahr gerade gelesen)
-"Katzenspuren - vom Weg der Katze durch die Welt" von Detlef Blohm habe ich auch eingepackt (sein Buch "Die Katze, die Anchovis liebte" fand ich interessant, skurill und liebevoll, ich hatte also gar keine Wahl *g*)
- "Mit Haut und Haar" von Kathy Reichs (mein erster Tempe Brennan-Roman, ich dachte: eine gute Gelegenheit zum Testen)
- "Keine Frau ist eine Insel" von Kathy Lette (der Klappentext klang witzig, wenngleich es nicht so mein Genre ist... und so wurden es auch 4 Bücher).

Wenigstens kam ich aus dem "Weiland" in Lübeck ohne Geldausgeben heraus, obwohl ich auch dort um mehrere Bücher herumschlich, z.B. "Ich bin kein Serienkiller" und "Der erste Lehrer" ...

Das war ja vielleicht eine Schlepperei bis zur Bushaltestelle, kann ich Euch sagen ;) Bei Melli angekommen haben wir drei ersteinmal Tee bzw. Kaffee getrunken und Seychella hat Mel und  mich mit Geschenken überrascht: Sie hat mir "Die Bildhauer" von Jane Urquhart und ein Lesezeichenkalender geschenkt und für die MuM's Käse-Leckerlis dazugetan. Seychella: Merlin und Marlowe haben ich ganz offiziell beauftragt und bevollmächtigt, Dir ein Dankeschön über das I-Net zu schicken, was ich hiermit erledige. 

Wie auf dem Foto zu erkennen, sind Melli, Seychella und ich am Abend ins Kino gegangen und haben uns "Das Kabinett des Dr. Parnassus" (ein Terry Gilliam-Film) angeschaut. Die Eröffnungszene mutet schon seltsam an: Im London unserer Zeit taucht eine eine Kutsche vor einer Diskothek auf mit einem Ungetüm an mechanischer Bühne obenauf. Ein Ausrufer und weitere zwei Männer und ein junges Mädchen in seltsam altertümlichen Kostümen vervollständigen das Bühnenbild, ein betrunkenen Mann versucht das Mädchen anzufassen und gerät mit diesem durch eine Art Spiegel. Was dort mit ihm geschieht verwundert nicht nur den Betrunkenen ... Nach und nach wird dem Zuschauer die bisherige Geschichte dieser Wanderbühne, des Dr. Parnassus und Mr. Nick und des "Imaginariums" erzählt und natürlich, welche Beziehung Dr. Nick und Dr. Parnusses heute pflege. Christopher Plummer als Dr. Parnassus fand ich toll besetzt, auch Tom Waits als Mr. Nick (ständig schaute ich bei ihm auf die Ohren: Es sah so aus, als hätte er Ohren mit Luchsbüschelchen, tolle Maske, seine Synchronisationsstimme fand ich übrigens wunderbar). Heath Ledger als Tony sowie Jude Law, Jonny Depp und Colin Farell als Imaginarien überzeugten ebenso wie Lily Cole als Valentina, Andrew Garfiels als Anton und Verne Troyer als Percy. Der Film war zauberhaft und dramatisch, witzig und traurig, bunt und lebendig, anders, besonders ...

Klönen bis zur Mitternachtsstunde und darüber hinaus: Im Angesicht meiner Einkäufe, Seychellas Geschenk und Leihgabe und auch Mellis Leihgabe (Kismet, Vampirpsychologin)  hat Melli dann ersteinmal den Begriff "TuB2go" geprägt. Äußerst passend wie ich finde: mein Bücherturm-TuB ist ja voll, das Nebenregal dient als "TuB Nr. 2" und die Buchausbeute in Lübeck war der "TuB to go"  :D

Und heute morgen gab es nach unserem gemütlichen Frühstück noch eine tolle Überraschung für mich: Ich hatte an Kossis Sylvesterverlosung teilgenommen ... und gewonnen



Hach, ich freue mich total und bin schon super neugierig auf das gewonnene Buch. Danke, Kossi!

Und falls Ihr Euch fragt, welches das Zugbuch für die Rückfahrt war: "Haut und Knochen" von Kathy Reichs. Über die Hälfte habe ich inzwischen geschafft, liest sich gut weg ;)

Freitag, 15. Januar 2010

Die beliebtesten Bücher Deutschlands anno 2004

Von Bella über Katrins Buchsaiten, und Kossis Tagebuch-Welt fand DIESE Liste  auf auf meinen Blog. Bella gab an, daß DIESE Liste auf einer Umfrage des ZDF im Jahr 2004 beruht, sie ist also schon etwas älter.

Die fett markieren Bücher habe ich bereits gelesen, die kursiven als Hörbuch konsumiert, die grünen abgebrochen  :)

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien
2. Die Bibel
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
4. Das Parfum, Patrick Süskind
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
6. Buddenbrooks, Thomas Mann (Anm: Ich habe es in der Schule an-, aber nie durchgelesen)
7. Der Medicus, Noah Gordon
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
10. Die Päpstin, Donna W. Cross
11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen - Buch, diverse Filme und Hörbuch :) -
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt - Angefangen und aufgegeben
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder - angefangen und aufgegeben
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
40. Die Wand, Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
57. Sakrileg, Dan Brown
58. Krabat, Otfried Preußler
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
60. Wüstenblume, Waris Dirie
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank
71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult
72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May
80. Désirée, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
85. 1984, George Orwell
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange du da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

42 sind es (incl.Hörbuch)
Nr. 18 und 92 befinden sich auf meinem TuB

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