Sonntag, 26. Dezember 2010

...den Mitarbeitern der Winter-, Not-, Verkehrs- und Servicedienste

Auch in diesem Jahr haben wir in der Advents- und Weihnachtszeit voll das Winterwetter,  man liest von unwetterartigen Schneefällen, Behinderungen im Verkehr - zu Fuss, per Auto, Bahn, Wasser und Flug - und Chaos für die Passagiere an Flughäfen, in Bahnhöfen und für die Autofahrer sowie die Schifffahrt..

Ich selbst habe vor mich hingebrummelt, als ich zum dritten Advent mit der Bahn unterwegs war, ständig den Hof und die Zufahrt räumen, mein Auto ausgraben und freischaufeln durfte. Und es schneit hier gerade wieder kräftige fette Flocken, der Büromontag wird also erneut mit Schneeschieben beginnen ...

Aber so wirklich Probleme hatte ich nicht. Am dritten Adventswochenende gab es etwas Verspätung, die meine Pläne aber nicht wirklich durcheinander brachte. Im Schwabenländle waren die Straßen so geräumt, dass meine Freundinnen mich jeweils mit dem Auto abholen und wegbringen konnten. Ich bin den Berg zum Arbeitsort immer mit dem Auto hoch- und auch wieder heruntergekommen ;) und wenn die Straßen auch hier im Wohnort aufgefahren waren (und vermutlich noch sind), kam ich zum Einkaufen und zurück. Und ich konnte ab Mittag des 24. in mein Weihnachtswochenende...

An dieser Stelle an all die Menschen, 
hier in Deutschland und anderswo,
die die ganze Zeit dafür sorgen, dass trotz des Winterwetters soviel wie möglich am Laufen gehalten wird,
die insbesondere an Weihnachten arbeiten,
die die Straßen, die Gleise, die Weichen, die Flughäfen, die Kanäle und Hafenbereiche und so weiter überwachen, räumen und enteisen oder organisatorisch, fahrend oder begleitend dabei sind,
an die Mitarbeiter der Feuerwehren - ob beruflich oder freiwillig -, 
der  Polizei,  der Krankenhäuser, der Notrufdienste, 
- ich fürchte, die Liste ist nicht vollzählig 
bitte fühlt Euch alle angesprochen - 
DANKE 
und 
FROHE WEIHNACHTEN 
und bald ein 
GUTES NEUES JAHR 2011!

Ich hoffe, dass dieser Post zumindest von ein paar dieser Menschen gelesen wird...

Kommentare:

  1. Hallo Natira!

    Dem schließe ich mich an. Ich steckte zwar letztes Jahr auch im Zug fest und bei uns fiel dann auch noch die Heizung aus, aber es war ein tolle Erfahrung und die Mitreisenden waren klasse. Wir hatten viel Spaß, aber das war auch nur im Winter und nicht Heiligabend und NICHT mit kleinen Kindern.

    Dir noch einen schönen 2te Weihnachtsfeiertag und trotzdem schöne "Zwischenjahreszeit"!!

    Liebe Grüße, martie

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  2. Hallo Natira, ja ich finde das muss unbedingt auch mal gesagt werden, soviele Menschen fluchen darüber, aber ohne diese Helfer ginge gar nichts mehr. Ich hatte auch Glück und bin mit Bahn ans Ziel gekommen und auch wieder nach Hause und war sehr dankbar, dass da viele Menschen ihren Beitrag geleistet haben das möglich zu machen.
    Dir auch noch einen schönen 2. Feiertag und Liebe Grüße
    Heike

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  3. Man sollte aber fluchen! Nur nicht über Wetter oder die Mitarbeiter sondern über eine Politik und Wirtschaft, die zu solchen Zuständen führt. Am kleinen Gleisarbeiter lag es noch nie!

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  4. @Martie
    Bislang bin ich von so gravierenden Störungen verschont geblieben *toi, toi, toi*

    @Heike
    Ich sehe das auch so. Man möchte natürlich nach Hause und wird leicht unleidig, besonders, wenn man feststeckt und es nicht weitergeht, aber z.B. das Zugpersonal kann ja nichts dafür.

    @Jerome
    Und es wird auch geflucht und beschwert, z.B. über Spar- und Verkaufspolitik zur Bahn und wohin das bei diesem Klima - wieder - führte. Wie Du schon sagtest, am kleinen Gleisarbeiter liegt es nicht und er ist einer derjenigen, die dafür sorgen, dass es weiterläuft.

    Viele Grüße an Euch alle und noch einen schönen restlichen Feiertag!

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  5. Deinen Artikel finde ich sehr gut und kann mich nur anschliessen. Man hört die Leute immer nur schimpfen, aber nie ein Lob aussprechen. Ich bin ehrlich, ich möchte nicht tauschen, mir hat es auch schon gereicht fast täglich mein Auto wieder ausgraben zu können ;-)
    Liebe Grüße,
    Sylvia

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  6. @Sylvia
    Ich habe es ja auch an mir selbst gemerkt, das Rumgemeckere, und zwar nur, weil der öffentliche Parkplatz nicht geräumt ist *schäm* (aber es ist auch frustrierend: heute wieder 3EUR Tagesticket auf einem ungeräumten öffentlichen Parkplatz nahe Lebensmittelmarkt, bei dem ich mich wieder beinahe festgefahren hätte). Und dann ging mir auch durch den Kopf, dass ich eigentlich froh sein kann, dass es diese Leute gibt, auch wenn es deren Job ist. Vermutlich hören die Mitarbeiter ständig nur Beschwerden.

    Ich hoffe wirklich, dass einige von ihnen diese und ähnliche Beiträge und Eure Kommentare liest.

    Lg Natira

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