Montag, 15. November 2010

Montags Memories: Ikea


Es geht heute um die schönsten Erinnerungen und Erlebnisse zu Ikea.

Die eine Erinnerung hat nur indirekt mit Ikea zu tun und obwohl sie hier an erster Stelle steht, ist sie jünger als die untere: Ich hatte mir bei Ikea ein Holz-Hochbett gekauft, welches ich aber in dieser Höhe bei mir in der Wohnung nicht aufbauen konnte: Dann wäre ich beim Aufschrecken - aus welchem Grund auch immer - aus dem Schlaf gegen die Zimmerdecke geknallt und hätte gleich weiterliegen können... Andererseits wollte ich aber ein erhöhtes Bett wegen des Stauraums. Also bin ich mit den vier schön langen Leisten zum Baumarkt und habe sie mir auf ein bestimmtes Maß kürzen lassen. Neugierig war der Mann dort, warum ich das tun wolle. Und danach wollte er nicht so recht ran und fragte mehrfach, ob ich mir das nicht  noch einmal überlegen wolle... Wenn sie ab wären, könnte man nichts mehr tun... (als wenn ich das nicht gewußt hätte, Männer manchmal!) Das Bett steht jetzt und die Beine hätten sogar noch ca. 3cm - "kürzer" sein dürfen :)

Die andere erwähnenswerte Erinnerung betrifft meinen Vater. Ich war mit ihm zusammen bei Ikea, weil ich eine ausklappbare Gästecouch brauchte, deren Breite nicht über 1,60 m sein durfte. Wir sind also durch den riesigen Laden geschlendert. Mein damals schon über 80 Jahre alter Pa war vorher noch nie bei Ikea und gab ab und an seine Kommentare ab: "Sieht aber nicht stabil aus und hör mal ... *klopfte auf ein Holztei* fragt mich nicht welches..." und so ähnlich :) Ich habe jedenfalls eine Bettcouch gefunden und wir mußten die Teile irgendwie in den Smart4four bekommen - und uns auch -, was wir auch hinbekamen. Es ist eigentlich ziemlich erstaunlich, was man mit diesem Auto auch alles wegschafft :). Und dann ging daheim das Aufbauen los, was sich als ziemlich Herausforderung herausstellte. Also *räusper*, ich bin recht geübt darin, irgendwelche Möbelteile zusammenzuschrauben und aufzubauen. Ich habe da eine gewisse Systematik: Auspacken, Inhalts-Check, Teile sortiert bereitlegen, Skizze studieren und losarbeiten... Mein Pa war da immer kreativer, was mich jahrelang gewundert hatte. Er hat in seinem Leben ja nun schon ein paar Sachen haltbar und funktionierend zusammengebaut und hatte auch ein "Verständnis" für das Funktionieren. Aber Möbelaufbau nach Anleitung? Näh... Früher nicht (Regalbau bei meinen Eltern zuhaus) und auch bei dieser Gelegenheit nicht. Während ich raus war, um meinen "Werkzeugkasten" zu holen und die Katzen zeitweise in dem Schlafzimmer unterzubringen, fing mein Pa gutmeinend an zu werkeln. Leider hatte der gute Wille keinen Effekt auf die Weiterverwendungsmöglichkeit, wie sich bald herausstellte ;) Nach ... äh... Auflösung haben wir zwei dann den Rest gemeinsam nach Anleitung geschraubt... Die Couch steht noch, allerdings hat mein Pa nie auf ihr geschlafen. Er hat immer mein damaliges - normal hohes - Bett bekommen, wenn er bei mir zu Besuch war...

Kommentare:

  1. Moin,
    ja ja, Männer. Die können manchmal nicht nachvollziehen was frau so will:)
    Normal hohe Betten sind für ältere Menschen eh besser :)
    Vielen Dank für´s Mitmachen und liebe Grüße
    Angela

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  2. Es ist aber auch arg ungewöhnlich, dass jemand sein neues Bettchen gleich mit der Säge verstümmeln lassen will. ;)

    Und das Vorgehen deines Vaters finde ich lustig! Ich bin mir sicher, du hättest ihm nur etwas Zeit lassen müssen und dann hätte das mit dem Sofa noch hingehauen. ;)

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  3. @Angela
    Jepp... Zumal mein Pa auch ein gutes Stück kleiner als ich war. Zwar wäre das Auf- und Ab mit einem Holztritt grundsätzlich machbar gewesen, aber da hätte ich viel zu viel Angst gehabt, daß er fällt. Bei sich daheim hatte er eine super Betthöhe. Wenn er sich auf das Bett setzte, konne er die Fußsohlen gerade auf dem Boden aufsetzen...

    @Winterkatze
    ja, schon ... Aber ich weiß wirklich nicht, ob man das Sofa dann auch noch zu einem Bett hätte umbauen können :D

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  4. Da ihr ja euch dann ganz konventionell an die Anleitung gehalten habt, hat es ja auf jeden Fall geklappt. *g*

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  5. Warum meine ich "Wie langweilig!" zu hören, Winterkatze? :D

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  6. Sowas würde ich doch nie sagen! Aber manchmal muss man sich eben den Herausforderungen stellen, die der Alltag - und IKEA - mit sich bringt. :D

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