Donnerstag, 11. November 2010

Drei am Donnerstag by Kirstin

Nach gefühlten Ewigkeiten gibt es heute mal wieder die von Kirsten kreierten Drei am Donnerstag:


3 am Donnerstag

1. Wie wird dein Leben wohl aussehen, wenn du in Rente gegangen bist?
Ich mag die Vorstellung, daß ich gesund bin und ein vernünftiges monatliches Einkommen - idealerweise mit einer zusätzlichen monatliche Rente eines Lottounternehmens - beziehe. Ich hätte gern ein größere Wohnung oder ein kleines Häuschen, idealerweise in einem Ort an der Ostsee, in der zwei Katzen und ein sich mit ihnen vertragender Beagle Platz haben, der mich an die frische Luft bringt und in Bewegung hält. Schließlich brauche ich neben meinen exzessiven Lesezeiten in einem dieser bequemen Relaxsessel, in denen man auch einschlafen kann, ohne gleich eine üble Nackenverspannung zu bekommen ja Ausgleich :) Und natürlich würde ich regelmäßige Rundreisen machen und bei meinen Freunden und Lieben hineinschauen ... 

Ich bin aber mit weniger zufrieden: 
Gesundheit, vernünftiges Einkommen, weiter bestehende Freundschaften, Zeit, um zu lesen und meine Freunde zu besuchen und hoffentlich immer noch ein oder zwei tierische Begleiter.

2. Was hast du bisher aus deinem Leben gemacht?
- festgestellt, daß ich an dem einen Job zwar Spaß habe, damals jedoch - kurz nach Ende der DDR - für ihn keine Perspektive gab (Voraussetzungen bei mir und auf dem Markt), weshalb ich die Ausbildung aufgabe und nicht noch weitere 2,5 Jahre investierte,
- mit 21 Jahren Umorientierung, Umzug und den Beginn einer neuen Ausbildung zur ReNo-Gehilfin, wie es damals noch hieß, in NRW, 500 km von daheim entfernt: 
Das ist etwas, was mich noch heute überrascht, aber auch irgendwie stolz macht, ich war eher langsam mit Veränderungen. Nichts hätte näher gelegen, als "daheim" zu bleiben und eine Ausbildung oder einen Job -ohne Ausbildung - zu machen, der mir dort vom Arbeitsamt angeboten wurde.

Inzwischen habe ich "hier" meinen Lebensmittelpunkt,
habe Freundschaften nah und fern gepflegt und aufgebaut...
Ich fühle mich "angekommen" und wohl.

3. Was solltest du aus deinem Leben aussortieren?
So gern ich meinen Job als ReNo auch mag, 
aber ein wenig mehr Einhalten der zeitlichen Struktur wäre schon nett, 
z.B. ein regelmäßiger Feierabend.
Ich würde also gern die Überstunden aussortieren :)

So funktioniert das aber nicht und es wurde mir auch recht früh klar,
daß man in diesem Job auch Idealismus  braucht und nicht nur 
Dienst nach Uhr machen kann. Ich bin dennoch nach der Ausbildung im Job geblieben :)

Kommentare:

  1. Deine Rentenvorstellungen würde ich so übernehmen (nicht gerade mit einem Beagle, aber endlich wieder mit Hund). Klingt gut! Und ich drücke die Daumen, dass sich wenigstens ein Teil davon realisieren lässt. :)

    Und ebenso drücke ich die Daumen, dass sich die Überstunden wirklich mal aussortieren lassen - und sei es nur für ein paar Wochen!

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  2. In unregelmäßigen Abständen klappt das ja mit dem Aussortigeren, schließlich habe ich in diesem Jahr sogar mehrere Wochen die Freitagnachmittage zwecks Zeitausgleichs frei nehmen können. Das muß ich ja zugeben :D

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  3. Blöderweise klappt es nie in den Zeiten, in denen du es nötig hättest - vielleicht, weil genau das die Überstundenzeiten sind. ;)

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