Sonntag, 8. August 2010

on tour mit Sayuri: Frida-Kahlo-Retrospektive in Berlin

Wo soll ich anfangen?
Mit meiner Gesellschaft (fantastisch)?
Mit der Ausstellung im Gropius-Haus (wow)?
Mit meinen Eindrücken von Berlin im übrigen (mager)?
Mit der Bahnfahrt (klappte)?
Mit den Anforderungen, in die Ausstellung zu kommen (uff und oh weh!)? 

Ich habe mir den ganzen Samstag und den halben Sonntag Zeit gelassen, über die Reihenfolge nachzudenken, viel weiter bin ich nicht gekommen. Also beginne ich am Donnerstag. Und eine kleine Vorwarnung gibt es auch ... Ich konnte mal wieder die virtuelle Tinte nicht halten:

An meinem freien Donnerstagnachmittag bin ich gegen 17.00 Uhr bei Sayuri und ihrem Freunde eingetrudelt. Während ihr Freund zum Reiten fuhr, sind Sayuri und ich geruhsam in die Stadt geschlendert, machten ein paar Besorgungen (u.a. Obst für die Bahnfahrt, außerdem habe ich Maccaroni and Cheese = amerikanisches Fertiggericht gekauft, weil ich neugierig bin, wie diese "Fast-food-Version" schmeckt) und trafen uns dann mit ihrem Freund im "Peppers" einem Tex-Mex-Restaurant.


Wir drei haben dort sehr lecker gegessen, nur brauchten wir viel Zeit :) Auf die Vorspeise (Jalapeno-Schoten einerseits und Maiskolben andererseits) haben wir über 1 Stunden gewartet, allerdings hat uns ein Pincher Stout Gesellschaft geleistet. Für mich war das Stout eine Premiere: lecker und süffig ... Bis die Vorspeise kam, an die wir 2 x erinnerten, war ich allerdings angeschickert *lach*. Mit den bestellten zwei Vorspeisen kam eine dritte als Entschuldigung für die Verspätung, später wurde uns ein kostenloses Dessert zusätzlich offeriert: Wir konnten nur einfach nichts mehr essen und haben uns daher alle drei für einen Espresso entschieden. Die Hauptgerichte (Sayuri vegetarische gefüllter Enchilada, ihr Freund ein Chili und ich Gemüseteigtaschen mit Lachsstreifen) kamen zügig und schmeckten :)

Der Freitag begann früh, der Zug ging schließlich schon um 07.17 Uhr und wir mußte noch zum Bahnhof. Wenn ich so die übrigen öffentlichen Verkehrsmittel am Freitag bedenke ... Wenn man gutwillig ist, könnte man meinen, man wollte Sayuri und mir zeigen, daß es auch ohne Verpätung geht. Die Straßenbahn kam und fuhr nämlich lockere 4 Minuten zu früh und es hat nur mit Glück zu tun, daß wir sie erreicht haben. Wir hätten zwar auch mit der nächsten unseren Zug bekommen, jedoch viiiiel knapper und erheblicher hektischer ... und ohne Frühstück ;) Jedenfalls: Der IC nach Hannover fuhr pünktlich und kam fast pünktlich an (nur so ca. 2 Minuten zu spät), wir mußten nur auf die andere Seite des Bahnsteiges gehen. Im ICE saßen dann zwei Jugendliche auf unseren Plätzen ... Nur daß es gar nicht unsere Plätze auf der HIN-Reise waren *g* Ich habe mich später bei den beiden auch entschuldigt. Allerdings war der ICE recht leer, wir hatten alle problemlos Platz in diesem Wagen und die beiden nahmen es mit Humor ("Egal, wir konnten auch auf den anderen Sitzen schlafen"). Das war mir ja vielleicht peinlich ... Zumindest wußte ich am Abend unseren Wagen und die Sitze aus dem Kopf *lach*

(Sayuri mit Ghost, Poe und ich auf dem Hinweg)

Während der Rückfahrt hatte dann der ICE etwas Verspätung, aber unser IC in Hannover fuhr von demselben Gleis ab wie der ICE ... kein Problem also. Statt des regulären IC kam dann ein Ersatzzug, so daß unsere Reservierung wegfiel, aber Sitzplätze bekamen wir dennoch. Meine Bahncard brachte das Kartenlesegerät des Schaffners etwas durcheinander, was zu einem  ... äh klitzekleinen humorvollen Wortwechsel zwischen ihm und mir führte ...

(mit Andenken auf dem Heimweg)

Und obwohl auch der IC mit Verspätung ankam, konnten Sayuri und ich nicht nur die Regionalbahn, sondern auch den Bus erreichen und waren ca. 22.30 Uhr wieder daheim. Wir erzählten Sayuris Freund von unseren Erlebnissen und Eindrücken und ließen den Tag ruhig ausklingen. Nach einem wunderbaren gemeinsamen Frühstück am Samstag habe ich mich dann Richtung Heimat aufgemacht, während Sayuri und ihr Freund noch ein paar Urlaubsvorbereitungen zu treffen hatten.

Während der Hinfahrt hatte Sayuri vorgeschlagen, zum Gropius-Bau zu spazieren. Sie ist ein gute Kartenleserin ...


und so sind wir am Reichstag und dem Brandenburger Tor vorbei und über den Potsdamer Platz hinweg (viel mehr sahen wir von Berlin übrigens nicht) in aller Ruhe bis zur Stresemannstraße Ecke Niederkirchnerstraße gegangen... Und staunten nicht schlecht: Ab dieser Ecke bis hin zum Haupteingang des Gropius-Hauses befand sich eine Menschenschlange, stehend, sitzend, lesend, redend ... Uns kam ein Brezelverkäufer entgegen, der die Schlange abging, wir gingen an dem zugehörigen Brezelstand und an einem weiteren Kaffeestand vorbei zu dem separaten Eingang für Inhaber von DB-Gutscheinen (wie Sayuri und ich sie hatten), VIP-Karten und ... Menschen, die zu den Austellungen "Teotihuacan – Mexikos geheimnisvolle Pyramidenstadt" wollten bzw. in die Ausstellung "Olafur Eliasson: Innen Stadt Außen"  Einen Infostand sahen wir übrigens auf dem Weg nicht, sondern nur von Menschen verdeckte Schilder, die auf den separaten Eingang zur Kahlo-Ausstellung hinwiesen und darauf, mit welcher Wartezeit (bis 6 Stunden, bis 3 Stunden) man ab welchem Punkt der Schlange noch rechnen mußte.Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, wie froh Sayuri und ich waren, daß wir uns beim separaten Eingang an der viel kleineren Schlange anstellen konnten. Trotzdem warteten wir noch eine Stunde vor dem Museum ... und dann ca. zwei weitere Stunden im Gropius-Bau, bevor wir den ersten Schritt in die Ausstellungsräume machen konnten. Ich erspare mir jetzt mal weitere Ausführungen zum Thema Informationspolitik durch die Museumsleitung oder die offenbar mehr nach Gusto, denn nach Objektivität ausgelegte Taschenabgabepolitik der Sicherheitsleute; diese Umstände frustrierten nicht nur Sayuri und mich ... Ich habe jedenfalls einen kleinen Clip gefunden, in welchem die Schlangen vor dem Hauptzugang und im Gropius-Bau zu sehen sind ... und offenbar auch derjenige Sicherheitsmensch, der auch Sayuri und mich in die nächste Etage des Gropius-Bau ließ. Zu finden ist der Clip hier (klick) beim RBB. Ein Paar, welches mit uns um 14.00 Uhr die Ausstellungsräume betrat, hatte uns erzählt, daß es seit 07.30 Uhr am Gropius-Bau gewartet habe, andere sprachen von bis zu 8 Stunden Wartezeit.

Frida Kahlo: Self Portrait with Necklace of Thorns 1940
 © 2007 Banco de México Diego Rivera & Frida Kahlo Museums Trust

Die Austellung selbst war ... wie soll ich es in Worte fassen?!

Ich fühlte mich glücklich, auch wenn ich nicht selig lächelnd durch die Räume ging ... und bin immer noch glücklich, daß ich die Austellung gesehen habe, obwohl es so anstrengend war. Ich fühlte Aufregung und Spannung, kannte ich Frida Kahlos Werke bislang doch nur durch Sayuri, denSalma-Hayek-Film "Frida" und eine Buchausgabe aus dem Taschen-Verlag ... und natürlich den von mir kurz vor der Ausstellung gekauften Katalog. Aber direkt vor diesen Gemälden, Zeichnungen, Skizzen zu stehen, auch wenn sie natürlich geschützt ausgestellt waren, ist etwas ganz Außergewöhnliches für mich gewesen. Die Künstlerin, deren Leben bislang in meinem Kopf existierte und deren Bilder ich durchaus mit Kopf und Herz wahrgenommen hatte, wurde viel lebendiger, viel realer für mich, besonders, als ich am Ende der Ausstellung einen von Frida Kahlo selbst bemalten Gips-Brust/Bauch-"Panzer" sah: In ihm steckte vor Jahren eine ungewöhnliche Frau, kreativ und kämpferisch ( z.B. für, um, mit und auch gegen ihren Mann Diego Rivera, aber auch für und um ihre Lebensart).

Die Austellung wurde von einer fotografisch/textlichen Biographie eingeleitet, etliche der Fotografien waren bislang noch nicht veröffentlicht worden und sind leider auch nicht im Katalog enthalten. Es folgte dann eine Original-Werkschau Frida Kahlos, wie sie in Deutschland bislang nicht zu sehen war. Nicht jedes Bild hat mich in gleichem Maße gefesselt, natürlich nicht ;). Aber sie waren alle eindrucksvoll. Bei den Still-Leben haben Sayuri und ich überlegt (und überlegen wir weiterhin), auf welche Art und Weise die Experten die Früchte und deren Anordnungen interpretieren, aus ihnen Personen oder Konflikte herauslesen. Möglicherweise gibt es entsprechende Informationen in den Tagebüchern oder Briefen der Künstlerin ... Sayuri hat sich ein Buch aus der Museums-Buchhandlung mitgenommen, auf dessen Rückseite es heißt, daß Frida Kahlo selbst zu Wort komme ...

Interessant fand ich, daß z.B. auch zwei Akte zu sehen waren, die Diego Rivera gezeichnet hat. Einer der beiden Akte war eine Zeichnung Fridas. An einer weiteren Stelle wurde ein Frida Kahlo zugeschriebenes Bild ausgestellt, bei dem sich die Experten weiterhin nicht einig sind, ob es nun von Frida Kahlo stammt oder nicht (weitere Infos hier-klick). Außerdem wurde ein Foto präsentiert (hier - klick - ist es auch abgelichtet), welches Frida Kahlo vor dem Bild "The wounded Table" zeigt. Der Aufenthalt des Originalbildes

Frida Kahlo: The Wounded Table, 1940 

ist unbekannt, hier - klick - gibt es noch ein paar mehr Informationen (auf englisch) zu lesen. Leider sind auch diese Bilder nicht im Katalog enthalten.

Am Ende der Ausstellung konnte man sich eine früher einmal bei Arte gelaufene ca. einstündige Dokumentation ansehen, was zeitlich für uns nicht paßte. Abgesehen davon haben wir nur sehr wenige Stühle für die Besucher gesehen, vielleicht 20 oder 25. Also ehrlich, was haben sich die Verantwortlichen denn dabei gedacht? Es waren Menschen jeder Altersgruppe mit und ohne körperliche Behinderungen in der Austellung. Sayuri und mir taten nach - glücklicherweise nur - knapp über 3 Stunden dauernden Wartezeit deutlich die Füße und der Rücken weh. Wenn man bedenkt, daß die Besucher schon mindestens 2 Stunden im Gropius-Bau warten mußten, die Austellung vielleicht in 1,5 Stunden durchschritten und Interesse an diesem Film hatten ... Sollten die restlichen Besucher dann eine weitere Stunde stehen oder sich auf den kühlen Boden setzen?  Und wenn ich die Presseberichte so lese, dann gab es diese Wartezeiten nicht erst in der letzten Austellungswoche: Die Probleme (schlechte Informationspolitik, Service, Bestuhlung!) hatten sich bestimmt bereits nach zwei, drei Wochen herauskristallisiert, nur daß man offenbar keine Lösungsnotwendigkeit sah ...

Ich gebe zu, hätte ich vorher gewußt, was mich an diesem Freitag erwartet, ich hätte den Aufwand wohl gescheut: Von der Haustür zum Berliner Bahnhof und zurück: ca. 2 x 3,5 Stunden + 1,5 Stunden gemütliches Gehen zum Gropius Bau und zurück + etwas mehr als 3 Stunden Warten vor Betreten der Austellungsräume, alles in allem mit Anreise 11,5 Stunden. Aber ich habe es nicht gewußt und so kann ich sagen:

Es war ein sehr anstrengender Tag. Aber ich fühle mich glücklich und irgendwie auch privilegiert, daß ich diese Austellungsstücke sehen durfte, viele bislang ungezeigt und von den privaten Leihgebern behütet. Dazu habe ich den Tag in wunderbarer und anregender Gesellschaft meiner Freundin Sayuri verbracht, wir haben vor, während und nach der Austellung über Frida und vieles mehr gesprochen. Der Tag war wirklich ein Erlebnis.

Und wer ein wenig neugierig geworden ist, auf den Seiten 1 bis 3 sind hier (klick) einige Bilder Frida Kahlos (1907 bis 1954) eingestellt, allerdings nicht alle. Und hier (klick) ist die deutsche Wikipedia-Seite zu Frida Kahlo.

Kommentare:

  1. Bei deinem Bericht über die Anreise musste ich ganz schön schmunzeln - vor allem, als du die armen Mitreisenden von ihren Plätzen vertrieben hast. ;)

    Aber deine Schilderung der Ausstellung hat mich entsetzt! Naja, eher die Umstände drumherum - solche Wartezeiten, so wenig "Service". Ich glaube, ich wäre sogar vor Ort auf der Stelle umgedreht, denn nach drei Stunden Wartezeit hätte ich die Bilder nicht mehr genießen können.

    Umso mehr freue ich mich für euch, dass ihr - trotz der wehen Füße - soviel Spaß mit den Bildern, miteinander und bei diesem Tagesausflug hattet! :)

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  2. "Ich glaube, ich wäre sogar vor Ort auf der Stelle umgedreht, denn nach drei Stunden Wartezeit hätte ich die Bilder nicht mehr genießen können"

    Ich tippe dagegen, liebe Winterkatze, daß Du bei uns und bei Frida geblieben wärst,sonst wäre ja der ganze Aufwand für nichts betrieben worden...

    Allerdings war es wirklich so, daß ich auf der Rückfahrt stark mit dem "Verdauen" der Begleitumstände beschäftigt war, sie mußten erst einmal sacken ;)

    Aber im Nachhinein drängt sich das positive Ausstellungserlebnis an sich in den Vordergrund

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  3. Liebe Natira,

    wundervoll dein Bericht, wenn ich euch auch um die anstrengende Reise und Wartezeit sicher nicht beneide, um den Besuch der Ausstellung um so mehr. Deiner Beschreibung nach scheint es sich auf jeden Fall gelohnt zu haben.
    Liebe Grüße
    Heike

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  4. Ich weiß nicht so recht. Eine Weile kann ich sehr geduldig sein und alles mit Humor nehmen - vor allem, wenn die Gesellschaft stimmt.

    Wenn aber erst einmal die Füße und Knie sich beschweren, dann kann ich so grantig werden, dass mir die Ausstellung wohl keine Freude mehr bereitet hätte. ;) Dann wäre ich wohl lieber erst in den nächsten Buchladen und dann ins Cafe gegangen ... *g*

    Schön, dass es dir anders ergeht und du nun mit sovielen neuen und anregenden Eindrücken nach Hause zurückgekehrt bist. :)

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  5. Liebe Heike!
    Ich fand die Austellung wirklich sehr spannend! Vermutlich hätten wir sie noch viel intensiver genießen können, wäre nicht der Rest so erschöpfend gewesen. Ich bewundere wirklich die ganzen Leute, die die Warterei am Haupteingang auf sich nahmen, um die Austellung zu sehen und auch bei Regen am Nachmittag aushielten!
    Lg Natira

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  6. Nun, dann hätten wir ja eine gute Lösung gefunden, denn es gab ja ein Museums-Cafe. Wir hätten Dich im unteren Warteschlangenrund (vor der Treppe) ins Cafe zur Erholung geschickt. So hättest Du außen 1 Stunden warten, 1 Stunden erholen und "oben" nur noch eine weitere Stunde mit uns warten müssen :)

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  7. Puh.. ich bin da völlig bei der Winterkatze. Ich wäre sogar bei ner halben Stunde Wartezeit umgedreht, hahahahaaa. Naja, nicht ganz, aber ein Stunde ist bei mir schon Maximum *g*

    Nichtsdestotrotz klingt das alles nach einer tollen Zeit, die Ihr gemeinsam hattet!

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  8. Liebe Taytom!

    Naja, da wir ja schon den ganzen Aufwand betrieben hatten ...

    Aber wie schon angedeutet: Hätte ich vorher gewußt, was mich erwartet, hätte ich es mir vermutlich mit einem mexikanischen Essen incl. mex. Rotwein, dem Frida-Film mit Salma Hayek und dem Austellungs Katalog "gemütlich" gemacht ;)

    Lg Natira

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  9. Ein toller Beitrag - bin leider erst vorhin dazu gekommen ihn zu lesen.

    Ich wäre sicher umgedreht - ich kann Warten absolut nicht ausstehen. Geduld ist definitiv nicht meine Stärke.

    Natürlich ist es was anderes, wenn man für genau diese Ausstellung anreist.

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  10. Eine gewisse Zeit funktioniert das mit dem Warten im allgemeinen, jedenfalls wenn ich ein Buch dabei habe :) Aber z.B. beim Zahnarzt hilft mir auch kein Buch. Wenn ich dort 10 Minuten über meinen Termin bin, lasse ich mir einen neuen geben. Lieber komme ich wieder, als in der Praxis länger zu warten, was aber weniger mit einem kurzen Geduldfaden zu tun hat ;)

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  11. Ohhhh, ich wollte auch noch so gern in die Ausstellung! Aber DIE Wartezeit mit meinem kaputten Bein derzeit...schweren Herzens habe ich dann drauf verzichtet. Hätte ich das vorher gewusst, wäre ich scon im juli gegangen *schnief*

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  12. Liebe Jed, die Wartenzeiten waren echt der Hammer, insbesondere ohne Online- oder DB-/Ameropa Ticket o.ä. Allerdings hat eine Frau hinter uns in der Schlange gemeint, sie habe die Ausstellung bereits "vor ein paar Wochen" angehen wollen, aber die Wartezeiten hätten sie abgeschreckt. Das klingt danach, als wäre auch der Juli nur unwesentlich anders gewesen ;)

    Ich habe die Tage schon mehrfach in dem gebundenen großformatigen Retrospektive-"Katalog" geblättert (kann man bei Amazon ordern). Zwar sind leider nicht alle ausgestellten Fotos und Gemälde in ihm enthalten, aber er ist schon sehr informativ (unabhängig von den dortigen Deutungen).

    Lg Natira

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  13. Liebe Natira,
    ein wundervoller Bericht über unser Berlin-Abenteuer.
    Da kann ich mich ja kurz fassen ;)
    Ich kann nur sagen: ich bereue es nicht, dass wir durchgehalten haben :)
    Lieber Frida als Berlin, so gerne ich Berlin auch mag.
    Ausserdem hast Du Recht: immerhin hatten wir ja schon so viel auf uns genommen und so hat es sich ja dann auch gelohnt :)
    Es war eine wundervolle Zeit mit Dir, meine Liebe, wie schön, dass wir das gemeinsam gemacht haben :)

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  14. Liebe Sayuri, wir haben ja leider unseren Plan, gemeinsam den Post zu schreiben, nicht verwirklichen können.

    Ja, so anstrengend es auch wahr, es hat sich wirklich gelohnt und wir hatten eine schöne Zeit!

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