Freitag, 4. Juni 2010

Unterstützung der Kampagne des katalonischen Volkes gegen den Stierkampf

EDIT 04.06.2010
Da der Stichtag für die Anti-Stierkampf-Petition Katalaniens Sonntag der 06.06.2010 ist, möchte ich Euch die Aktion noch einmal in Erinnerung rufen.


Hier (klick) könnt auch Ihr die Petition noch unterstützen.


Post vom 02.06.2010:
Bei Sylvia bin ich auffolgende WSPA-Aktion  aufmerksam geworden und nehme mir die Freiheit, ihren Post teilweise zu zitieren:

"Jedes Jahr erleiden eine Viertelmillion Stiere einen grausamen Tod während Stierkampf-Spektakeln in aller Welt – damit soll jetzt Schluss sein, zumindest im spanischen Katalonien. Über 180.000 katalanische Bürger haben sich 2009 in der PROU-Kampagne („Genug ist genug“) zusammengeschlossen, um ihr Regionalparlament zu einer Änderung des Tierschutzgesetzes zu bewegen. Dieses verbietet bereits die Gewalt an Tieren – allen, mit Ausnahme der Stiere und Pferde in der Stierkampfarena. 

In einigen Wochen ist es soweit: Diesen Sommer stimmen die Parlamentsmitglieder über ein mögliches Stierkampfverbot ab. Die WSPA Welttierschutzgesellschaft unterstützt die PROU-Kampagne mit ihrer Anti-Stierkampf-Petition und Lobbyarbeit vor Ort. Gemeinsam mit dem prominenten Unterstützer, Ricky Gervais, ruft die WSPA alle Tierfreunde dazu auf, die Petition zu unterzeichnen, um so den Druck auf das katalanische Parlament zu erhöhen.


Ziel ist es, bis Ende dieser Woche 100.000 Stimmen zu gewinnen. Stichtag der Petition ist der 06. Juni 2010. Die WSPA braucht so schnell wie möglich jede Stimme."

Mir ist bewußt, daß der Stierkampf in Spanien (und nicht nur dort) Teil der kulturellen Identität ist. Der Stierkampf ist in seinen Abläufen und Anforderungen für Toreros und Publikum Tradition und Kunst, es geht ihnen nicht um Quälerei der Tiere. Aber genau dies geschieht vor des und während des Kampfes und für mich ist das wichtiger als die Erhaltung der Tradition in dieser Form, deshalb unterstütze ich die Aktion des WSPA.

"Ich setze meine Unterschrift unter diesen Brief, um den Aktionsaufruf des katalanischen Volkes zu unterstützen. Obwohl ich mir darüber im Klaren bin, dass meine Unterstützung offiziell nicht anerkannt wird, möchte ich das katalanische Parlament wissen lassen, dass Menschen auf der ganzen Welt die vorgeschlagene Änderung des Gesetzes unterstützen"
(Zitat aus der online zu unterzeichnenden Erklärung)

Hier (klick) könnt auch Ihr die Petition noch unterstützen.

Kommentare:

  1. Danke Natira :)
    Bist ein Schatz! :)
    Hoffentlich bringt es was ...
    Liebe Grüße,
    Sylvia

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  2. Liebe Natira,
    vielen vielen Dank für deine Unterstützung!

    Können wir dir auf Twitter folgen?

    Beste Grüße und einen schönen Tag für dich.

    Katja

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  3. Hallo Katja!
    Falls Du meinst, ob ich einen Twitter-Account habe, muß ich verneinen. Aber ich werde diesen Post morgen noch einmal veröffentlichen, so daß er in den Feedreadern meiner Blogverfolger noch einmal erscheint.
    Viele Grüße!
    Natira

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  4. Sch* auf kulturelle Identität, sch* auf Tradition! Wie wütend mich sowas macht.. ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das katalonische Parlament tatsächlich was ändert.

    Sowas passiert nicht. Nirgends. Weder dort noch hier noch sonst irgendwo. Tiere werden ausgebeutet, Tiere erleiden Höllenqualen, damit der "Mensch" Spaß hat, damit der Mensch (fr)essen kann, etc. So war es schon immer und so wird es immer sein. Es gibt viel zu wenige von uns, denen ein Tierleben etwas wert ist :(

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  5. Liebe Taytom!
    Ich kann mich nicht davon freisprechen, daß Tiere für meine Bedürfnisse bzw. die meiner MuMs sterben mußten und auch weiterhin sterben müssen. Ich esse gern Fisch und Fleisch. Es hat eine Weile gedauert, aber inzwischen kaufe und esse ich Fisch und Fleisch bewußter. Fisch kaufe ich aus nachhaltiger Fischereiwirtschaft; Wurst gibt es seit Monaten nicht mehr bei mir (dafür ist der geräucherte ToFu eingezogen). Wenn ich mal Fleisch kaufe (ist inzwischen auch Ewigkeiten her), frage ich nach der Herkunft und vermeide den Kauf von Massenware, dabei bin ich finanziell auch in der Lage, so einzukaufen...

    Was den Stierkampf angeht, kann und will ich dieser Form der Unterhaltung nichts abgewinnen, aber ich möchte den Toreros und den Stierkampfzuschauern auch nicht "Spaß" daran unterstellen, daß das Tier bei den Aktionen leidet. Vielleicht bin ich naiv, aber ich denke schon, daß dies - das Leiden des Tieres - nicht der Grund für den Kampf und das Anschauen ist. Wie aber auch schon gesagt, wiegt aus meiner Sicht diese Einstellung nicht die hiermit verbundene Tierquälerei auf.

    So merkwürdig es klingen mag: Viel schlimmer empfinde ich die Menschen, die durch die Gegend gehen und aus Langeweile oder perversen Spaß Pferden auf der Koppel die Sehnen durchschneiden, Tiere anzünden oder - wie gerade durch die Presse gegangen - Tieren die Hinterläufe brechen und einfach auf sie einstechen, ich könnt schon wieder die Wände hochgehen ...

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  6. Ich sage ja auch gar nichts gegen den Verzehr von Tieren an sich. Das Drumherum und vor allem das WIE ist mir nur immer sehr wichtig - ich habe schließlich auch Katzen, die Fleisch fressen und ich trinke und esse schließlich auch noch Milchprodukte.

    Nein, Spaß am Leid des Tieres haben die Torreros und die Zuschauer mit Sicherheit nicht. Sie denken ja gar nicht so weit - das ist, was mich wütend macht. Ich finde das genau so schlimm wie das, was Du in Deinem letzten Absatz genannt hast. Beides ist Tierquälerei ohne Gleichen, beides passiert durch dumme Menschen.

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  7. "...Sie denken ja gar nicht so weit.."
    ... oder aber, sie verdrängen es bzw. bringen vor, daß insbesondere die Stiere bis einige Tage vor dem Kampf so artgerecht wie möglich gehalten werden (wie wahr diese Behauptungen sind,steht auf einem anderen Blatt und kann ich bislang nicht beurteilen)

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