Freitag, 11. Juni 2010

"Harry Potter and the Prisoner of Azkaban" Bd3 by J.K. Rowling (in englisch)

Sayuri war so lieb, mir auch Band 3 der Harry-Potter-Reihe  im Original zu leihen, DANKE! Auch wenn ich generell länger brauche, um die Bücher im englischen Original zu lesen, macht es weiterhin Spaß und ich bin motiviert, auch den nächsten Band in Angriff zu nehmen ...

eine kleine Nachlese
Harry hat mal wieder in den Sommerferien Probleme mit den Dursleys und dieses Mal stürzt er mit fix gepackter Truhe aus der Tür in die Nacht. Dies bringt Harry Potter in den fraglichen Genuß, eine Tour mit dem "Fahrenden Ritter" zu machen und in den tatsächlichen Genuß,die restlichen Ferien  frei von den Dursleys zu verbringen. Daß er in Gefahr ist, erfährt er nach und nach. Offenbar hat es der aus dem Askaban-Gefängnis entflohene Sirius Black (dem Verrat an seinem Freund James Potter vorgeworfen wurde) auf ihn abgesehen. Man vermutet, Black werde sich nach Hogwarts begeben, weshalb die Grenzen von Hogwarts von Dementoren, den Wächtern Askabans kontrolliert werden. Letzteres stellt Harry vor einige Herausforderungen. Aber wenigstens gibt es dieses Jahr einen Lehrer im Fach "Verteidigung gegen die dunklen Künste", der tatsächlich etwas vermitteln kann ... wenn er, Prof. Remus Lupin, denn da ist. Er lehrt Harry den Patronus-Zauber, damit dieser sich vor den Dementoren schützen kann. Und schließlich taucht Sirius Black auf ...

Ah... die Dementoren! Was für äußerst gruselige Kreaturen,hat sich Frau Rowling da einfallen lassen. Sie sind furchtbar, unterscheiden nicht zwischen Unschuldigen und Schuldigen. Auch die Wirkung ist zweigleisig: Sie lassen ihre Opfer die schlimmsten Erlebnisse immer und immer wieder erleben und währenddessen entziehen sie ihnen auch noch die glücklichen Momente, die einen Halt geben könnten.Das ist teuflisch.

Storymäßig ist "Harry Potter and the Prisoner of Azkaban" erneut komplexer als die beiden Vorbände geworden. Neben der Ausbruchs-Story um Black kann man z.B. einen ersten Blick auf die Vierer-Bande, der Harrys Vater angehörte, werfen: die freundschaftliche Bindung - insbesondere von Black, Potter und Lupin -, aber auch ihr Benehmen in Hogwarts, ihre Verständnis von Regeln und ihren Umgang mit dem jungen Snape. Dinge, die Rowling in der Person des Prof. Lupin im "hier und heute" nachdenklich und kritisch ansprechen läßt, während Pettigrew winselnd und entschuldigend auftritt und Black impulsiv und aufbrausend. Nun, kein Wunder nach 12 Jahren Askaban und den Verräter vor Augen, aber er kann (und/oder will?) auch sein früheres Verhalten Snape gegenüber aufgeben: Er begegnet ihm umgehend beleidigend und arrogant  ...

Bei dieser Gelegenheit: Bei der Nachlese zu Band 2 hatte ich erwähnt, daß ich während des letzten Buchdrittels dachte, Frau Rowling hätte bewußt regelmäßig den Titel bei Prof. Snape weggelassen. Beim aktuellen Band habe ich darauf geachtet, wie die Professoren angesprochen werden und muß sagen, sie werden alle mal mit und mal ohne Titel genannt. Also, mein Eindruck hat sich nicht bestätigt ;). 

Ich habe ja vor einiger Zeit "Warum Nabokov Harry Potter gemocht hätte" gelesen. Dort geht der Autor u.a. auf die Hinweise ein, die J.K. Rowling in jedem Band erteilt und die man trotzdem leicht überliest. Diese "Hinweise" nehme ich inzwischen bewußter wahr: Zum Beispiel verdächtigt Dumbledore "somebody near Potters", nicht konkret Black .. Oder die Episode mit dem Motorrad etc. Ich fand es ganz interessant, diese "Spuren" in gewissem Sinne "neu" zu entdecken :)

Wie eingangs erwähnt, bin ich motiviert, mich jetzt Band 4 zu widmen ... :D

Kommentare:

  1. Das mit den Spuren finde ich bei Harry Potter auch immer sehr interessant. :)

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  2. *nickt*
    Ich habe jedenfalls viele davon bei der ersten Lektüre überlesen...

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  3. O_O Wieviel liest du eigentlich so pro Tag? Wahnsinn, ich brauche pro Buch (wenn es nicht gerade Harry Potter ist) ein halbes Jahr...

    Ich muss sagen der dritte Band ist mein Lieblingsband. Die Geschichte ist einfach am besten durchdacht, am interessantesten, und ich habe mich auch gefreut, dass man darin etwas über Harrys Eltern erfahren hat.

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  4. Hm.. kommt darauf an :) Für die Potter-Bücher auf englisch brauche ich immer recht lang und nebenbei lese ich dann auch was anderes auf deutsch. Mit meinem Leserunden-Buch z.B. kam ich gestern überhaupt nicht voran, ich bin jeder Versuchung nachgegangen, nicht zu lesen *g*, so daß es gestern nur 40 Seiten waren. Aber wenn ich Ruhe habe (insbesondere am Stück am Wochenende), Lust und ein fesselndes Buch ...

    Die Potter-Bücher habe ich das letzte Mal Anfang 2009 auf deutsch gelesen. Ich empfinde es so, daß ich die Reihe auf englisch jetzt ganz "neu" lese - klingt das seltsam? Ich kann noch nicht sagen, welcher Band auf englisch mein Lieblingsbuch wird ...

    Ich fand - auf deutsch -, daß man Teil 7 hätte straffen können. Ob sich dieser Eindruck auch im Original ergibt, weiß ich nicht ;) Teil 4 steht inzwischen hier bereit und ich bin fast umgefallen, als ich den Umfang von Bd. 4 im Gegensatz zu Bd. 3 sah *lach*

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