Samstag, 10. April 2010

"Ein Tag mit Herrn Jules" von Diane Broeckhoven

Wo ich das Buch gekauft habe, weiß ich nicht mehr. Aufmerksam bin ich auf dieses Buch geworden durch Wörterkatze:

Worum geht es:
Alice und Jules haben ein morgendliches Ritual. Auch an diesem Morgen wird Alice vom Duft des Kaffees geweckt, den Jules wie jeden Morgen zubereitet hat. Als sie jedoch zu Jules ins Wohnzimmer kommt, sitzt er tot auf dem Sofa. Alice beschließt, an diesem Tag noch niemanden zu informieren. Doch dann taucht der kleine Nachbarsjunge auf, der wie immer um zehn Uhr seine Schachpartie mit Herrn Jules spielen möchte.

Nachlese
Die niederländische Autorin - oder die Übersetzerein Frau Hessel - bedient sich einer schlichten Sprache, die ich als angenehm empfunden habe, egal, wem dieser Verdienst nun gebührt.

Die Geschichte ist auf sehr wenigen Seiten erzählt, und doch lernt man Alice gut kennen: ihr Verhältnis zu ihrem Mann, die Kinder, ihre Kindheit, zum Tod. Natürlich lernt man so auch Jules etwas kennen, jedoch liegt die Gewichtung eindeutig auf Alice's Charakter. Bedingt durch die Kürze kam mir Jules, ehrlich gesagt, etwas kurz. Ich hätte gern erfahren, wie er die Dinge sah, die ihm Alice an diesem Tag erzählt. 
4,0 *

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