Montag, 29. Juni 2009

War das ein Tag! Ich habe heute mehrfach mit Gewitter oder Schauern gerechnet, nichts davon fand statt. Das heißt: nicht in meiner Gegenwart. Offensichtlich hatte es 10 Minuten in T. geregnet, und zwar während meiner Mittagspause. Zu bemerken war davon bei meiner Rückkehr kaum etwas, das Regenwasser ist wohl sofort verdunstet...

Als ich dann heute abend um 19.00 Uhr nach Hause kam, habe ich mir meine Badetasche geschnappt und bin noch Schwimmen gefahren. Das Wasser war herrlich und ich hatte den See für mich allein.

Fantastisch.

Sonntag, 28. Juni 2009

Jazz-Picknick

Ich bin gerade vom Jazz-Picknick wiedergekommen. Obwohl es inzwischen das 4. Mal in L. stattfindet, war es für mich eine Premiere. Meine Freundin G. und ihr Freund L. haben mich abgeholt und dann ging es in den Innenhof einer hiesigen Klinik, der eine wunderbare Parklandschaft darstellt.


Entsprechend dem Motto wurden die Gäste im Eingangsbereich von einem Dudelsackspieler begrüßt, der auch später im Innenhof weiterspielte. Bestückt mit Prosecco, Baguette, Käse, Wurst, Salat, Obst, Gemüse, Kaffee und Picknickdecken haben wir es uns teils im Schatten unter einer Buche gemütlich gemacht, teils in der Sonne - letztere ließ aber etwas auf sich warten, es war schwülwarm und zunächst bezogen. Ich hatte ja mit englischem Wetter gerechnet...

Nach und nach ließen sich immer mehr Menschen nieder, manche gleichfalls mit Picknicksachen, manche ohne. Für das leibliche Wohl wurde auch durch Waffel- und einem Imbißstand (u.a. Sandwiches, natürlich) gesorgt, es gab einen Bier- und einen Eiswagen.

Außerdem konnten u.a. MG's- und Triumph-Cabrios bewundert werden. Es gab auch einen Hutstand - mit Kaufoption, englische Rosen, Hortensien, diverse Pflanzen (vom Lebenskraut und Zitronenmelisse über After-Eight-Minze bis zur Kaffee- und Banenpflanze) und Stände mit englischem Geschirr, Picknickkörben, Ambienteartikel.





Man konnte sich auch alte antike Räder anschauen und auf mindestens einem durfte auch gefahren werden.

Für die Kiddies gab es eine Schminkstation und ein Spielmobil und natürlich war der Park zum Toben da. Die veranstaltete Lotterie hatte für mich leider keinen Gewinn gebracht. Eine Jazzband spielte nach Ende der Verlosung.

Und obwohl auch recht viele Kinder unterwegs waren, war es ruhig und erholsam. Ich lag auf meiner Decke ausgestreckt und schaute nach oben in das Blattwerk der Buche, wundervoll, idyllisch, grün. Schön.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Wieder geschwommen

Kurz nach 20.00 Uhr hat mich C. abgeholt und wir waren noch schwimmen, 3o Minuten im Wasser, schön stetig bewegt. Ja, am Anfang war es kalt, aber ich bin schon bei erheblich niedrigeren Temperaturen in der Ostsee schwimmen gewesen. Nach gefühlten 2 Minuten fand ich das Wasser genau richtig. Und was besonders schön war: Wir hatten den Badebereich des Badesees um diese Uhrzeit ganz für uns allein. Spätestens am Ende der nächsten Woche, wenn die Ferien hier in NRW beginnen, wird sich das wohl wieder ändern: Dann dürften auch nach 20.00 Uhr noch Teenager etc. am See zu finden sein.

Urlaub 2

Was gerade geschehen ist:

Ich sitze auf meinem Balkon in meiner "Kuschelecke" - d.h. vor neugierigen Blicken und Wind geschützt - und lese in dem Buch "Es" von Stephen King. Marlowe ist auf dem Balkon in der Kratzbaumhöhle, still und leise. Merlin nehme ich aus dem Augenwinkel wahr, er springt neben mich auf die Sitzbank, reibt sein Köpfchen am Buch und geht wieder. Vogelgezwitscher ist um mich herum und ich höre Baugeräusche - Klopfen auf Steine oder auf Klinker - von der etwas entfernt liegenden Baustelle, ein Auto fährt vorbei. Ich schaue auf und sehe auf Katzenminze, die ich wieder schneiden muß, den hohen Nadelbaum vor der Klinkerwand des Nachbargebäudes. Der Himmel ist blau, eine Mischung zwischen hell- und babyblau. Sonne scheint auf meine Füße.

Und ich denke:

"Mein Blick vom Balkon ist nicht schön

Es ist idyllisch. Es ist seltsam, daß Du idyllisch denkst, aber so fühlt es sich an. Trotz der Aussicht und der Baugeräusche.

Und schreib es ruhig in Deinen Blog."

Montag, 22. Juni 2009

Urlaub

DAS ist typisch:

Natürlich bin ich heute morgen um 07.00 Uhr wach geworden ohne mechanischen, elektronischen oder lebenden Wecker. Schließlich habe ich Urlaub und KANN ausschlafen. Ich habe mich wieder umgedreht, bin auch tatsächlich noch einmal eingeschlafen und dann um 09.00 Uhr aufgestanden. In der Stadt habe ich meine Freundin R. mit ihrem Sohn getroffen. Das heißt: Sie hat mich getroffen. Ich wollte gerade wieder auf mein Fahrrad steigen, habe sie also fast übersehen. Wir haben unsere Erledigungen gemacht und sind dann zu ihr nach Hause auf einen Kaffee. Im Anschluß habe ich meine Bekannte S. angerufen, was bei ihr heute so ansteht. Sie hat mich dann mit nach O. genommen zum Portugiesischen Generalkonsulat und wir haben im Anschluß gemeinsam zu Mittag gegessen; morgen fährt S. bis zum Ende der Woche aus beruflichen Gründen wieder einmal nach Portugal. Offensichtlich sind die Temperaturen dort äußerst sommerlich, nämlich zwisch 32 und 38 °C. Kuschlig. Ich habe mich heute also etwas treiben lassen, das ist auf einen Montag ein klasse Gefühl.

Mit einem Tag Verspätung habe ich meinen Flurdienst erledigt und Merlin hat mir dabei, wie immer, Gesellschaft geleistet. Er konnte dann gleich nach meinen Reinigungsarbeiten sein "Hausrevier" praktischerweise neu markieren. Auf dem Balkon ist es jetzt auch gut auszuhalten. Ich werde mir gleich noch einen Kaffee machen und etwas in der Kurzgeschichtensammlung von Stephen King lesen.

Nachher werde ich noch einmal zu dem Tierarzt meines Vertrauens radeln und für Merlin das Veterinär-Tierfutter (Dosen) holen, von dem ich nichts mehr habe. Meine kleine Heulboje hat weiterhin Probleme mit der Verdauung. Eigentlich sollte Merlin auch 1 1/2 Dosen pro Tag zu sich nehmen über 3 Wochen. Zwar habe ich den 3-Wochen-Zeitraum überschritten, aber Merlin nimmt schlichtweg nicht soviel von diesem Futter zu sich. Eine Dose reicht für drei Tage. Der Kotabsatz war zu Beginn und auch bei der nach einer Woche genommenen Probe ohne Befund aus dem Labor zurückgekommen. Der Tierarzt tippt auf eine mechanisch bedingte Reizung der Darmschleimhaut und hat deshalb das faserreiche V-Nass-Futter empfohlen. Hoffentlich braucht Merlin einfach nur länger, bis sich die Verdauung wieder normalisiert hat.

Montag, 15. Juni 2009

Amazon.co.uk

Kurze Anmerkung noch dazu:
Die Preise bei Amazon.uk sind Preise incl. 14 %, bei Versand nach Deutschland wird erst der Nettopreis ermittelt, dann 19 % aufgeschlagen, weshalb der Endpreis in den Bestellbestätigungen höher ist als der angegebene Kaufpreis bei amazon. Trotzdem sind die von mir georderten DVD's (auch incl. Versand) noch deutlich günstiger. Die Voyager-Seasons sind bestellt - incl. deutscher Audiospur -, so daß ich auch diesen Star-Trek-Ableger dann demnächst vollständig zu Hause stehen habe.

Sonntag, 14. Juni 2009

Kingmania

Ja, so kann man das wohl nennen. Nach meiner fast 3stündigen Samstagarbeit im Büro bin ich wie geplant nach I. in die Bibliothek und habe mir "Das letzte Gefecht" ausgeliehen sowie "Die Augen des Drachen", jeweils Stephen King.

Gestern habe ich das wunderbare Wetter dazu genutzt, auf dem Balkon "Das letzte Gefecht" zu lesen, heute morgen bin ich auf S. 262 und Larry Underwood ist gerade durch den New-Yorker "Gruseltunnel" durch und in New Jersey angekommen. Randall Flagg hatte neben den Traumauftritten bereits seinen ersten Auftritt im Buch. Nach R.F.'s Beschreibung in diesem Kapitel und insbesondere Kings Andeutungen von R.F.'s Wiedergeburt wage ich mal folgende Annahme, um die Verbindung zum D.-T.-Zyklus herzustellen: In dieser Ebene des Turms (in der der Roman spielt, es ist offensichtlich nicht meine Ebene: wir haben die Vogel- und Schweinegrippe im Hier und Heute) ist R.F. ein normal geborener Mensch. R.F. dient bereits jetzt auf seine Art dem Scharlachroten König. Walter o'Dim inkarniert in dieser Ebene des Turms in R.F. und verstärkt das Chaos durch die ihm eigenen Kräfte. Vermutlich wird in dieser Ebene des Turm deswegen auch nur der hierher gehörende R.F. getötet, nicht aber der inkarnierte Walter. Dieser kann offensichtlich nur in der fundamentalen Welt des Scharlachroten Königs getötet werden, aus welcher heraus das Chaos in die verschiedenen Ebenen des Turms "strahlt".

Parallel lese ich auch noch "Das Leben und das Schreiben" von S.K. Ich finde dieses Buch äußerst interessant, da es mir einen Einblick in sein Leben verschafft und seine Art, zu arbeiten. Ob es für jemanden hilfreich ist, der selbst schreibt oder schreiben möchte, kann ich nicht beurteilen. Ich lese das Buch nicht unter diesem Aspekt. Jedenfalls habe ich in dem Buch "Das Leben und das Schreiben" Kings D.-T.Zyklus vermißt. Obwohl: King erwähnt eine männliche Muse, schweigsam und hauptsächlich "nonverbale"-Geräusche abgebend, könnte eine Beschreibung von Roland sein :-) Was ich aber noch sagen wollte: Die Lektüre dieses Buches bewirkt auch einen neuen Blick auf "Das letzte Gefecht". Ich denke, daß der Stephen King aus dem Jahre 1999 wohl bei einem Zweitlesen von "Das letzte Gefecht" noch einige Passagen und Wörter herausgekürzt hätte, wenn ich sein Buch "Das Leben und das Schreiben" richtig umsetze. Zum Beispielt hätte er wohl aus dem Satz (Original Stephen King "The Stand" Copyright 1978, deutsche Lizenzausgabe 1985/1989, Übersetzung Harro Christensen, Bastei Lübbe Taschenbuch Allg. Reihe, Bd. 13213 3. Aufl.)

"Norman Bruett und Tommy Wannamaker, die beide in der Papierfabrik gearbeitet hatten, lebten von der Sozialhilfe, denn ihre Arbeitslosenunterstützung war inzwischen ausgelaufen."

den kompletten Teilsatz"denn ihre Arbeitslostenunterstützung war inzwischen ausgelaufen" gekürzt, weil es sich um eine überflüssige Ergänzung handelt: Diese Information ist ja schon in der Aussage "lebten von der Sozialhilfe" enthalten.

Schon mit den Jahren änderte sich ja nicht nur die Art und Weise, wie ich ein Buch lese, sondern auch, was ich aus dem Buch an Inhalt und Bedeutung für mich "herauslese". Ich denke, das geht uns allen so. Anders ist es für mich, die Geschichte unter dem Gesichtspunkt der Sprache an sich zu lesen. Da S.K. einen kleinen Einblick in seine Schreibtechnik und seinen Stil gewährt, wird es für mich interessant sein, "Das letzte Gefecht" und andere Stephen-King-Bücher auch unter diesem Aspekt "neu" zu lesen. Vor einigen Jahren war ich wohl damit überfordert, diese Gesichtspunkte zu werten und vermutlich meiner Freundin anläßlich eines Probelesens ihrer Geschichte keine große Hilfe. Nach meiner Erinnerung hatte ich mich zwar auf den Inhalt konzentriert, aber nicht auf Technik und/oder Stil. Ich habe auch heute keine Fachkenntnisse, um Technik, Sprache und Stil qualifiziert zu beurteilen, aber ihre Vernetzung mit dem Inhalt ist stärker in das Bewußtsein gerückt .

Noch etwas zum Bereich TV-SciFi/Fantasy

Diese Woche wurde "Doctor Who" Series 1 u. 2 sowie "Battlestar Galactica" Series 3 geliefert. Ich habe mir alle drei Serien über amazon.co.uk bestellt, problemlos kann ein deutsches Kundenkonto dort angelegt werden, vor endgültiger Bestellungsbestätigung wird sogar automatisch der Euro-Betrag ermittelt, Zahlung ist natürlich nur über Kreditkarte möglich. Interessant ist, daß ich für diese drei Staffeln incl. Versand nur 54 € bezahlt habe, dabei ist bei jeder dieser Serien Audio und Untertitel nur in englisch vorhanden. Zum Vergleich amazon.de:

Battlestar Galactica 3 in der deutschen Version erscheint erst noch in Deutschland, und zwar in 2 Teilen, der eine für knapp 30 €, der andere für knapp 35 EUR derzeit; ein UK-Import "meiner" Ware würde bei amazon.de 60 (!) € kosten, offensichtlich wird diese Version aber auch auf dem Marketplace erheblich günstiger angeboten.
Dr. Who St. 1 kostet bei amazon.de 30 €, Staffel 2 schon mal 43 €.

Wie gesagt, für mich ist es ok, diese Sachen nur in englisch zu haben, ich nutze dann doch lieber den Preisvorteil und übe mein verstehendes Englisch :-) Aber das ist schon ein Geldunterschied, oder? Ich denke jetzt darüber nach, meine Star-Trek-Voyager Sammlung zu komplettieren, die ich bislang ja nur ab Scorpion Teil 2 , also ab Staffel 4, im Regal habe. In den UK gibt es die kompletten Staffeln 1, 2 und 3 als Slim-Version, interessanterweise incl. deutscher Audiospur lt. Angabe bei amazon.co.uk, Kosten pro Staffel unter 18 Britische Pfund (also ca. 21 EUR). In Deutschland gibt es diese "Slim-Version" der Staffeln auch, jedoch ist jede Staffel in zwei Teil aufgesplittet, die halbe Staffel kostet ca. 25 EUR, eine Staffel also jeweils 50 EUR (bei amazon.de ist auch uk-import slim-version bestellbar, kostet dann bei amazon 35 EUR, auf dem marketplace ist sie allerdings auch ab 23 EUR zzgl. Versand erhältlich). Muß ich dazu noch etwas schreiben?

Mittwoch, 10. Juni 2009

Halbzeit

Da ist der Mittwoch schon wieder und die Woche ziemlich vorbei. Morgen ist hier in Westfalen ja ein Feiertag, was ich klasse finde. Ich habe die letzten Tage ziemlich Probleme gehabt, morgens aus dem Bett zu kommen. Also werde ich morgen die Gelegenheit nutzen und mich einfach noch einmal umdrehen, sobald Merlin und Marlowe ihre morgendliche Weckfunktion erfüllt haben (ob ich will oder nicht, grummel).

Wie erwartet ist diese Woche wieder "Mehrarbeit" zu leisten. Als "Ausgleich" für den morgigen freien Tag (für mich, Chef will arbeiten) werde ich wohl am Samstag vormittag das Büro von innen sehen. Mal schauen, vielleicht werde ich im Anschluß mal wieder zur Bibliothek nach I. fahren, die tatsächlich auch am Samstag geöffnet hat, und etwas stöbern. Wie man meinem Blog entnehmen kann, lebe ich aktuell meine Fantasy- und SciFi-Seite mal wieder stark aus und habe nach recht langer Zeit Stephen King für mich wiederentdeckt. Viele meiner Kingbücher habe ich vor Jahren weggegeben, u.a. "The Stand". Diesen Roman würde ich nach den ganzen Dunklen Turm Geschichten gern mal wieder lesen, es gibt Randverweise im T.-Zyklus auf Randall Flagg (taucht im T.-Zyklus als Figur sogar kurz auf, er posiert als Zauberer von Oz!) und auch auf die Supergrippe. Auch "Schlaflos" - dieser Roman wird ausdrücklich im T.-Zyklus erwähnt - wird demnächst mal wieder auf meinem Lesetisch landen, ebenso wie "Der Talisman" und "Das schwarze Haus", diese Bücher habe ich allerdings selbst noch. Schon seltsam: Ich hatte nicht gedacht, daß ich noch einmall so intensiv die Lektüre von Stephen King aufnehme. Mein Eindruck war eher, daß ich diese von mir bislang als "Horror-Phase" bezeichnete Zeit hinter mir gelassen habe. Aber über den Turm-Zyklus habe ich mich seinem Werk wieder angenähert, wohl auch deswegen, weil ich aus Neugierde seine Romane und Geschichten - wenn auch nicht alle - unter einem anderen Blickwinkel lesen werde:
-unter dem Einfluß des Turms und Kings schöpferischer Version und Visions des "Makroversums" mit den verschiedenen Turm-Ebenen, Twinnern, der fundamentalen Welt und den alterantiven Welten etc.
-wie Kings andere Werke in bzw. auf die Turm-Ebenen "passen" oder besser, ob mir Details in den Geschichten auffallen, die ich jetzt in einen "neuen" Kontext einordnen kann
-was das Ka von King verlangte:-), denn schließlich taucht King im Turm-Zyklus selbst auf als schöpferischer Wörterschmied usw.

Sonntag, 7. Juni 2009

Geburtstagskaffee

S. Geburtstagskaffee war echt nett. Allerdings gab es nicht nur erwachsene Teilnehmer, sondern auch S. zweijährigen Sohn, R. fast zweijährigen Sohn und ein älteres Kind - keine Ahnung, wie alt er war - von S. Bekannten, die um uns herumwuselten incl. teilweise stark ansteigender Lautstärke. Ihr kennt mich: das war durchaus eine Herausforderung :-) Vergessen will ich natürlich nicht S. kleine Tochter, wie alt ist sie jetzt, 6 Wochen? Sie war während des Kaffees aber doch ruhig :-)

Es regnet. Von mehreren Seiten - Gartenbesitzer, natürlich - habe ich gehört, daß es ganz gut wäre, wenn es regnen würde. Also schön. Es ist jetzt fast halb neun Uhr abends, heute gönne ich jedem Garten- und Landbesitzer den Regen. Morgen früh hätte ich dann aber doch ganz gerne Sonne. Es darf auch ruhig noch etwas wärmer werden.

R. hat ich heute nachmittag besucht und ihren knapp 2jährigen Lütten mitgebracht. Der Lütte war das letzte Mal im Oktober 08 hier und hat natürlich keine Erinnerung daran. Inzwischen hat er "sich gemacht", er ist sprachlich sehr weit und ein fröhliches Kerlchen. Er erkennt mich tatsächlich auch. Vermutlich wird er sich auch an den heutigen Besuch erinnern, aber wohl eher, weil er Merlin streicheln konnte (mehrfach, Merlin ist ja ein lieber) und Marlowe einmal zum Abschied. Meinen scheuen Marlowe habe ich zum Schluß einmal "ausgepackt": Ich dachte, er lag unter der Überdecke, aber er hatte sich zusätzlich unter die Bettdecke verkrochen. Der Lütte konnte dann zum Schluß auch bei Marlowe noch einmal "Ei" machen...

So hatte ich an diesem Wochenende also richtig viel Kinderkontakt. Und? Ich habe es gut überlebt :-) Offensichtlich bin ich bereits desensibilisiert worden.

Samstag, 6. Juni 2009

So, der Roller läuft, es ist immer noch kalt. Das Schöne ist: Es ist Wochenende. Und ich habe mir in diesem Monat zwei Urlaubstage "freigeschaufelt" :-), auf die ich mich jetzt schon freue.

Die Arbeitswoche war recht "ordentlich", keine Überstunden, ich konnte sogar etwas Organisationsarbeiten erledigen. Mal sehen, wie es nächste Woche läuft: Da wir bereits Montag nachmittag drei Termine haben, die mich am Dienstag und ggf. Mittwoch weiter beschäftigen dürften und der Donnerstag ja hier in Westfalen frei ist, könnte sich dann doch Arbeit anhäufen. Aber das ist nächste Woche, jetzt genieße ich mein Wochenende:

Meine Kater waren heute morgen lieb zu mir, sie haben mich schlafen lassen und spielten nicht lebender Wecker. Natürlich wurde ich trotzdem um 7.00 Uhr wach, ist ja Wochenende, kann man ja ausschlafen. Ich habe mich einfach noch einmal umgedreht und mein Wecker ging um halb neun. Pünktlich nach den ersten zwei Tönen kam Marlowe ins Zimmer und "zwitscherte" vor sich hin, sprang aufs Bett und starrte mich an. Maunz! Futter? Nö, Marlowe, laß man, Decke über den Kopf, umdrehen und gut. Dachte ich. Marlowe lief über meinen Rücken, dann über die Beine, über den Rücken, maunzte - ich kam mir vor wie in dem comicstrip von "simon's cat". Irgendwann kam auch Merlin, er kuschelte aber und brachte mich auf seine "passive" Art so dazu, aufzustehen und nach dem Bad auch für Futter zu sorgen. Cleverer Kater.

Heute vormittag habe ich noch fix von der Post mein Amazon-Paket mit den nächsten zwei Neil Gaiman Sandman-Comic-Bänden geholt. Auf Dauer werde ich von diesem Comic die komplette Serie haben, die Stories finde ich sowohl spannend, als auch philosophisch und mystisch; die Zeichnungen interessant. Obwohl mir die Sandman-Figur des ursprünglichen Zeichners besser gefiel; allerdings hörte er dann auf, ein neuer Zeichner kam - der Wechsel erfolgte noch im 1. Band - und dieser hat wohl auch bei den nächsten Bänden mitgearbeitet, und vielleicht sogar auf Dauer. Ich empfinde jedenfalls Vorfreude auf die neuen Bände, aber zunächst geht es an der "Comicfront" mit S.K's. "Treachery" weiter.

Nachdem ich dann heut vormittag auch noch Geburtstagsgeschenke einkaufsmäßig vervollständigt habe - heute nachmittags geht es zum Geburtstagskaffee zu S. - , habe ich im örtlichen Stilhaus Erdbeeressig entdeckt. Da meine Freundin D. zuletzt welchen kaufen wollte, aber keinen fand, habe ich 100 ml abfüllen lassen. Vielleicht schmeckt er ihr ja . Wäre schön, ihr damit eine Freude machen zu können.

Es ist so witzig, wo Marlowe seinen Mittagsschlaf hält:

Zum Einordnen:



Und die Nahaufnahme:



Muß ja kuschlig sein...

Mittwoch, 3. Juni 2009

Willy-Roller

Verflixt, das ist ja kalt geworden. Es zog doch recht gut heute auf dem Roller. In Bezug auf letzteren habe ich auch mal wieder etwas gelernt, nämlich den Ort der Zündkerzen. Nicht, daß ich sie hätte wechseln müssen. . .

Ursprünglich wollte ich heute noch fix im Netto etwas einkaufen und bin deshalb direkt von der Arbeit mit dem Roller zu Netto. Aber auf einmal ging der Roller während der Fahrt aus. Da ich kurz vorher vergessen hatte, Öl nachzugeben, dachte ich, es läge daran. Also Öl nachgegeben. Aber der Roller sprang nicht an, da rührte sich nichts. Eine Wahl hatte ich ja nicht wirklich, also habe ich meinen Willy-Roller geschoben, zurück, nach Hause. Bei Esso habe ich dann mal angehalten und gefragt, ob die Angestellten eine Idee hätten. Leider leider leider nein. Also weiter nach Haus, dort habe ich meinen rollerfahrenden Nachbarn getroffen. Zündkerze vielleicht? Hm, wo sind die denn? Ja da unten... Was hängt denn da herum? Die Abedeckhaube für die Zündkerzen für den Schutz vor Nässe etc. Aha, die gehört dort sicherlich nicht hin...Nein...Also wieder rauf damit und: Alles lief. Natürlich. Beim nächsten Mal schaue ich dort gleich mal nach.

Aber zuerst werde ich morgen früh Zweitakter-Öl besorgen, ich hatte nämlich nur noch ein paar Tropfen, die halten sicher auch nicht mehr lange vor...

Montag, 1. Juni 2009

Langes Wochenende

Aaaahh, erholsam.

Am Samstag habe ich es tatsächlich geschafft, mal wieder den Keller etwas zu leeren und Müll zu entsorgen. Auch eine alte größere Pflanze wurde entsorgt und leicht vergammelte Bambusrollos. Zwar war ich danach noch in Ibbenbüren und Wäsche wurde auch noch gemacht - ohne Bügeln natürlich :-) -, aber dann wurde es ruhig, der sonnige Balkon lockte und später dann Life on Mars. Die erste Staffel habe ich inzwischen durch; die Serie spielt in Manchester und Lokalkolorit spiegelt sich auch in dem Dialekt wieder. Da es sich um einen Import aus UK handelt, befindet sich auf der DVD nur diese "englische" Spur mit englischen Untertiteln für englische Hörgeschädigte. Tja und manche Wortkombinationen sind schon schwer für mich nachvollziehbar bzw. klingelt der penny erst, wenn ich beim Sehen schon drei Szenen weiter bin, z.B. "I dunno" Hä? Ich bin noch darauf gekommen, daß dies für "I don't know" steht. Wohlgemerkt, ich rede hier von den englischen Untertiteln!

Sonntag bin ich ab halb zehn auf meinem Balkon gewesen und habe Tintenherz angefangen. Und gelesen. Und gelesen. Und gelesen .... heute morgen habe ich es ausgelesen. Es liest sich ganz hervorragend, die Geschichte ist originell und fesselnd. Jetzt kann ich meiner Freundin D. nicht nur Fred Vargas, sondern auch Cornelia Funkes Tintenherz zurückgeben und zugleich darum bitten, daß sie mir Tintenblut und Tintentod ausleiht.

Ich habe dann mit meiner Freundin C. nachmittags "angebadet", nicht in der heimatlichen Ostsee, sondern in der hiesigen Buddenkuhle. Es war eine Temperatur von 19 ° gemessen worden. Hm, ich vermute mal, daß das Thermometer nicht sehr tief ins Wasser gelassen. Die unteren Strömungen hatten bestimmt keine 19 °. Wie auch immer, wir sind gut geschwommen. Abends habe ich dann etwas zum Ausgleich des sportlichen Schwimmens getan und mich mit meiner Freundin R. getroffen zum Quatschen und Wein trinken :-)

Nun und heute ist es wieder schön, auf dem Balkon sitzt es sich gut, der Sandman-Comic lockt mich weiter und dieser Blog schreibt sich hier auch nicht schlecht.