Freitag, 18. September 2009

Wochenrückblick und "Ashes to Ashes"

Wochenende! Heute hatte ich sogar einen pünktlichen Feierabend :) Gestern war es "normal", aber am Mittwoch dauerte der Bürojob doch bis 20.15 Uhr an, Dienstag bis 19.00 Uhr. Passiert ab und an. Im großen und ganzen war die Woche arbeitstechnisch aber in Ordnung. Mittwoch abend bin ich nach Hause, habe etwas gegessen und bin dann fast auf dem Sofa eingeschlafen. Obwohl meine beiden M u.M's lautstark protestierten, bin ich um halb zehn in die Koje und auch fast umgehend eingeschlafen. Himmel,das Spiegelbild am Donnerstag in der Früh war ein Aufwachschock: Ich sah total verquollen aus :) Offensichtlich bin ich soviel Schlaf nicht mehr gewohnt, bereits gedanklich notiert. Am liebsten hätte ich auch im Büro die Sonnenbrille nicht abgenommen, aber das hätte dann doch sehr seltsam ausgesehen. Naja, da mußte ich dann halt durch. Mit "Das verlorene Labyrinth" von Kate Mosse komme ich nicht so gut voran wie in der vorigen Woche mit "Das gläserne Tor". Zum einen bin ich nicht so viel zum Lesen gekommen. Zum anderen bin ich beim Verlorenen Labyrinth immer irgendwie am Sortieren: von Namen, von "Parteien", von Zeiten, von Orten. Hm. Vielleicht fällt mir die Zuordnung im weiteren Buchverlauf leichter. 

Die Staffel 1 von "Ashes to Ashes", einem spin-off von "Life on Mars" habe ich inzwischen zu Ende geschaut. Vermutlich werde ich mir die zweite Staffel bestellen, sobald sie günstig bei amazon.uk angeboten wird. Ich bin schon neugierig, wie es mit der Polizeipsychologin Alexandra Drake weitergeht. Überlebt sie? In der Pilotfolge wird sie von dem Kriminellen Layton angeschossen und wacht 1981 in London wieder auf. Als sie bemerkt, daß ihr um das Überleben kämpfende Gehirn (vermutlich liegt sie auch im Koma o.ä.) die Welt von Sam Tyler adaptiert hat incl. Gene Hunt, fällt sie erstmal um und in Ohnmacht. Ok, andere Zeit, andere Person, anderer Ort, nämlich London. Gene Hunt hat sie - geringfügig - verändert, insbesondere fährt er jetzt einen roten Audi Quattro. Aber manche Methoden ändern sich wohl nie. Alex ist bewußt, was ihr Verstand kreiert, wie er Sam Tylers "Erlebnisbericht" (siehe Staffel 2 von LoM) anpaßt. Zunächst hofft sie, daß die Verhaftung Laytos im Jahr 1981 sie wieder "aufwachen" läßt. Als dies nicht geschieht und sie ihre Eltern - bekannte Anwälte, die am 10.10.1981 bei einer Autoexplosion durch eine Bombe sterben - im Fernsehen erkennt, geht sie davon aus: Sie muß die Explosion verhindern und ihre Eltern retten in dieser von ihrem Verstand generierten Welt, in der sich völlig widersinnig alles so echt anfühlt. Und hieran arbeitet sie über die Wochen seit ihrem ersten Aufwachen in 1981. Und nebenbei gibt es Polizeiarbeit zu tun mit Gene Hunt, Verfolgungsjagden im Quattro, beginnende öffentliche Schwulenbewegung und Aids, Dauerwelle und Straßketten, 80er Jahre Outfit, eine nostalgische Zeitreise in Design, Musik, Technik und Mode. Obwohl die Serie Sam Tyler erwähnt, u.a. Gene Hunt auftaucht, ist sie eigenständig. Ich bemühe mich, dies nicht zu vergessen, denn die Serie hat Charme. Aber es ist nicht "LoM", John Simm ist nicht dabei und ich finde überhaupt nicht, daß - wie die Werbung auf der DVD-Box behauptet - "Ashes to Ashes" noch besser als "LoM" ist, nein, nein und .... nein :)

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