Samstag, 1. August 2009

Tintenwelt

Tintenblut und Tintentod von Cornelia Funke habe ich jetzt ausgelesen. Hm. Hatte mich Tintenherz noch vom ersten Sat gefesselt, bemerkte ich bereits bei Tintenblut, daß beim Lesen meine Konzentration nachließ, ebenso erging es mir bei Tintentod. Fenoglio nervte mich immer mehr mit seiner Egozentrik und Selbstgefälligkeit, der Eichelhäher - Mortimers alter ego - war für mich keine reizvolle Figur und blieb blaß, Eleonore und Darius empfand ich als überflüssige Nebenfiguren. Orpheus...war interessant. Was wird er in der Tintenwelt "anrichten" bzw. kann er überhaupt etwas in ihr anrichten, falls er einmal eigene Worte für eine Geschichte findet. Aber eigentlich war es Staubfinger/Feuertänzer, der mich "bei der Stange hielt". Und ja, als die Autorin in Tintenblut den "Showdown" vorbereitete und stattfinden ließ und auch im Tintentod auf der Burg im See die Geschehnisse schilderte, wurde ich von der Geschichte wieder gefesselt.

Frau Funke hat sich in Tintentod nach meinem Empfinden ja eine Fortsetzung offengelassen. Ich glaube eher nicht, daß ich einer Einladung zu einem vierten Besuch der Tintenwelt folgen würde.

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