Dienstag, 28. Juli 2009

Blick auf Torchwood

Inzwischen habe ich alle bislang veröffentlichten Staffeln von Torchwood gesehen. Captain Jack Harkness, der seinen ersten Auftritt in Dr. Who "Das leere Kind" hatte, ist zurück und leitet jetzt das Institut Torchwood, welches ursprünglich die außerirdischen Gefahren incl. den Doctor bekämpfen sollte, wie er es für richtig hält. Und er wartet auf den Doctor, nicht um ihn zu bekämpfen, sondern um von ihm zu erfahren, warum er nicht sterben kann. Aber man muß bis zur Staffelende1 warten, bis man das vertraute Geräusch der Tardis hört. Ganz besondere Perlen der ersten Staffel sind für mich "Small Worlds" - hier geht es um die durch Elfen manifestierte Naturgewalten und ihre Wahl eines Feenkindes und "Captain Jack Harkness". In dieser Folge werden Captain Jack Harkness und Toshiko in das Jahr 1941 versetzt und treffen dort auf den Mann, dessen Namen "Captain Jack" jetzt trägt; die Anziehung zwischen den beiden Männern, aber auch die Scheu des 1941er Cpt. Harkness wird durch die Schauspieler hervorragend vermittelt. Den Cast finde ich bei Torchwood auch gut, besonders John Barrowman, irgendwie "bigger then life". Vielleicht liegt es an seiner Musical-Erfahrung - er hat eine klasse Singstimme -, daß ich ihm von Anfang an seine Darstellung abgenommen habe.

Staffel 2 bescherte mir ein Wiedersehen mit einem Bekannten aus dem Buffy-Universum, nämlich mit James Masters (bei Dr. Who war Anthony Stewart Head als Gaststar zu sehen). James Marsters mit brauen Haaren (wohl seine Naturhaarfarbe), hm, ich seh ihn gern in blond :)
In dieser Staffel habe ich besonders Gefallen gefunden an "Something Borrowed" (abgedrehter Hochzeitstag!) und "From out of the Rain" (ein Wanderzirkus, dessen Artisten auf etwas andere Art wieder aktiv werden) und natürlich an "Fragments" (wie kamen Ianto, Toshiko, Owen und Captain Jack zu Torchwood) und "Exit Wounds"(Captain Jacks Bruder Grey taucht mit dem Vorhaben auf, Captain Jacks Leben zu zerstören; und er arbeitet zielgerichtet. Das Staffelende bescherte mir einen dicken Kloß im Hals).

Ja und dann kam Staffel 3, bestehend aus 5 Folgen, jede Folge spielt an einem Tag. Alle Kinder der Erde stoppen immer wieder und dienen als Empfänger und Kommunikationsmittel für eine außerirdische Lebensform, die zunächst ganz bestimmte Ansprüche an die Regierung Großbritanniens und dann an die ganze Welt stellt. Und Torchwood ist nicht Jäger, sondern Beute, ich verrate nicht, wer dahintersteckt. Familie spielt eine Rolle, sowohl für Gwen, als auch für Ianto und Captain Jack. Und die Tragödie schreitet mit jeder Folge voran. Ich bekenne, ich hatte Tränen in den Augen.

Ausblick: Wird BBC weitere Folgen von Torchwood anfordern? Ich hoffe es. Wie die Story dann an das Staffelende 3 anknüpft, kann ich mir bislang aber noch nicht vorstellen.

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