Sonntag, 29. März 2015

"Das kleine Buch der botanischen Wunder" von Ewald Weber

Letztes Wochenende habe ich meine Freundin Sayuri besucht und wir zwei sind landeten unweigerlich auch im Buchladen. Dort sah ich "Was Pflanzen wissen" von Daniel Chamowitz, welches allerdings sowohl das letzte im dortigen Bestand als auch angeschlagen war. Ich kaufte es daher erst einmal nicht, habe ich es mir aber gemerkt. Wieder daheim schlug ich erst einmal bei skoobe nach. Dort fand ich das fragliche Buch zwar nicht, aber dafür "Das kleine Buch der botanischen Wunder" von Ewald Weber.

Ich kann nicht sagen, dass mich Botanik bislang großartig interessierte. Das  Herumwuseln im elterlichen Nutzgarten beschränkte sich regelmäßig auf Abernten (Möhren, junge Zuckererbsen, rote Johannisbeeren und auch Erdbeeren, jawohl), bei der Pflege traf man mich dagegen weniger (Tendenz gegen Null) an. Später im Schulgartenunterricht an der Allgemeinbildenden Oberschule der damaligen DDR war ich auch mit einer Begeisterung bei Wind, Regen und Kälte dabei (irgendwie schien das Wetter beim Schulgartenunterricht immer das schlechteste zu sein), die vermutlich der eines Faultiers nahekam. Und auch heute genieße ich zwar den Anblick von Pflanzen, ich bewundere auch Menschen, die sie zum Leben bringen oder am Leben erhalten, aber ich selbst: Ein Kaktus verdurstete bei mir, meine Elefantenbäumchen sind eingegangen, Balkonpflanzen vergesse ich und meine Küchenkräuter überleben vielleicht zwei Wochen, wenn überhaupt. Was wächst ist Katzenminze und etwas kümmerlicher Rasen in der Balkonumrandung. Das reicht für die MuMs und als Erfolgserlebnis auch für mich. ;) Vor diesem Hintergrund fand ich es selbst überraschend, dass ich ein Buch über Botanik in die Hand nahm (im Buchladen) und später ein anderes dann auslieh. ;) Mein Interesse war aber geweckt worden.

Und Ewald Weber hat es mit seinem Buch und seinem Stil aufrechterhalten können. Es geht in den Großkapiteln um Artenreichtum, Wachstum, Vermehrung, dem Zusammenleben der Pflanzen und um den Pflanzenschutz. Bereits in der Einleitung beginnt Weber damit, Pflanze und Tier gegenüber zu stellen, ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede darzustellen. So wachsen sowohl Pflanze als auch Tier, aber: Während das Tier einem bestimmten Bauplan folgt und nicht mehr wächst, wenn es ausgewachsen ist, wachsen Pflanzen durch wiederholenden "Anbau" ihrer Module. Beim Pfeffer, habe ich gelernt, ist ein Modul ein Stück Stängel mit Blatt, welches immer wieder wiederholt wird.  Sind alle Bedingungen erfüllt, kann die Pflanze zwar nicht unendlich wachsen, aber doch ganz schön lange. Man denke nur an die jahrhundertealten Bäume und Tiere. Genau.

Das war nur ein Aspekt, der mir in dieser Art noch nicht wirklich bewusst geworden war. Ein anderer betraf die Fortpflanzung und Vermehrung von Pflanzen: Ich hatte bislang nicht darüber nachgedacht, dass natürlich auch hier die Fortpflanzung und Vermehrung ein störanfälliger Vorgang ist und die Pflanze dafür Sorge tragen muss, ihren Fortbestand zu sichern. Hierauf kommt der Autor immer wieder, auch kapitelübergreifend, mit verschiedenen Beispielen zurück, sei es das im Zusammenhang mit Wüstenpflanzen, sei es im Regenwald (z.B. im Zusammenhang mit parasitären Pflanzen), der ungeschlechtlichen Fortpflanzung und dem Alter von Pflanzenklonen oder sei es im Zusammenhang mit Bambus, der nur alle Jubeljahre - dann aber gleich als gesamter Bambuswald - blüht. Bei dieser Gelegenheit erfuhr ich übrigens nicht nur, dass solch eine Bambusblüte auch als Omen für eine Hungersnot steht, sondern auch warum.  Aber auch in den anderen Kapiteln gab es für mich viel Interessantes zu lesen - sei es über Kommunikation zwischen Pflanzen (auch als Schutz vor Pflanzenfressern), die Verwendung von Bambus oder das Engagement von Musikern und Bogenbauern im Artenschutz.

Was mir an "Das kleine Buch der botanischen Wunder" wirklich sehr gefiel, war seine Zugänglichkeit für mich als, nun ja, zwar interessierten aber jederzeit abzuspringen bereiten Leser. Ewald Weber hat für mich eine gewisse Leichtigkeit in seine botanischen Erläuterungen gebracht, die mich weiterlesen ließ. Ich meine damit nicht nur den populärwissenschaftlichen Stil, der sowohl mit Humor als auch notwendigem Ernst durchsetzt ist, sondern auch, dass in den Beispielen nicht nur exotische Pflanzen wie die Venusfliegenfalle, die Banyan Feige oder der Mammutbaum vorkommen, sondern auch Gräser, Moospflanzen, der Löwenzahn oder ein daheim mit einer weißblühenden Tulpe durchführbares Experiment zur Transpiration in Pflanzen.

Zugestanden: Auch nach der Lektüre werde ich nicht anfangen, Pflanzen zu züchten und meine Wohnung und/oder den Balkon mit ihnen zuzustellen. Aber mein Blick auf Pflanzen hat sich doch verändert und geschärft. Und das ist mehr als der Biologie- und Schulgartenunterricht vor mehr als 30 Jahren bei mir erreicht hat. ;)

ps
Es sind ein paar Bleistift-Illustrationen enthalten. Wenn man, so wie ich, das Buch als ebook auf einem Tablet mit Internetzugang liest, kann man natürlich prima auch in Farbe (auf einem ebook-reader derzeit wohl nur in schwarz-weiß) Informationen direkt nachschlagen, sonst hat man als neugieriger Nichtkenner der Pflanzen etwas mehr zu tun. Farbillustrationen oder Fotoabbildungen waren, jedenfalls im ebook, nicht vorhanden.

Sonntag, 22. März 2015

"Afrika - Kunst und Architektur" von Ivan Bargna

Letztes Jahr habe ich während Winterkatzes Sachbuch-Challenge "Die Geschichte der Kunst" von E.H. Gombrich gelesen. Ich fand das Buch großartig, allerdings konzentrierte es sich doch stark auf Europa. Als ich daher letztens bei Amazon auf "Afrika - Kunst und Architektur" von Ivan Bargna gestolpert bin, habe ich einfach mal zugegriffen, stand doch im Begleittext, dass der vorliegende Band aus der Reihe Imhof-Weltgeschichte der Kunst einen Überblick über die afrikanische Kunst bieten soll.

Wie ich bei Lektüre des Buches gelernt habe, sollte statt afrikanische Kunst vielleicht eher von afrikanischen Künsten oder von Kunst in Afrika gesprochen werden vor dem Hintergrund, dass mit ihr das Schaffen unterschiedlicher afrikanischer Völkergruppen gemeint ist. Ich kann diesen Blick durchaus nachvollziehen, entsprechendes gilt aber natürlich auch für andere Kontinente oder Gegenden, deren Schaffen "zusammengefasst" wird, sei es skandinavisches Design oder südamerikanische Kunst. Vielleicht vereinfache ich zu sehr, aber als wesentlich sehe ich eher an, dass man sich dieser Umstände bewusst ist. Und hinsichtlich der Kunst in Afrika passiert das vorliegend.

"Afrika - Kunst und Architektur" von Ivan Bargna ist mit 72 Seiten recht schmal, enthält aber vielfältige Informationen in Form von erläuterndem Fließtext und farbiger detailreicher Fotografien diverser Objekte wie Masken, Statuen, Köpfe aber auch von Stoffe und Karten.

Wie angedeutet, geht der Autor dabei u.a. auf die Verschiedenartigkeit des Schaffens einzelner Völkergruppen Afrikas ein und auch darauf, dass die Objekte fremdartig für die Augen anderer Kulturkreise wirken - und mit welche "Vorurteilen" man in diesem Zusammenhang schaut und wertet kann. Anhand etlicher abgebildeter Beispiele erläutert der Autor dann das Kunstschaffen genauer, wobei nach meinem Gefühl das Augenmerk auf der Bildhauerei (incl. Masken) liegt. Dabei habe ich u.a. erfahren, dass Malerei in Afrika keine eigene Kunstgattung darstellt, sie ist nicht verzierend, sondern integrativer Bestandteil von (Kunst-)Objekten. Ich habe einen Einblick erhalten, was die Farben - ob aufgemalt oder mittels Stoff  - und aufgebrachte Muster oder die verlängerten Formen von Masken (Hörner können z.B. für das Wachstum der steil aufstrebenden Hirse stehen) bedeuten können und war fasziniert von der Bandbreite ihrer Herstellung (Materialien). Ebenso wie später im
Architektur-Kapitel bekam ich Hintergründe präsentiert, z.B. wie sich die Lebensauffassungen im Schaffen oder auch im Aufbau des Dorfes oder der Hütte wiederfinden.

Die Einblicke sind angesichts des Umfanges des Buches zwangsweise kursorischer Art, aber das Buch liefert das, was es laut Klappentext verspricht. Einen Überblick über die Künste in Afrika. Auch wenn ich manchmal im Text hängenblieb und mir dann auch das im Buch befindliche Glossar nicht weiterhalf
- so spricht der Autor an einer Stelle von der Kunst in der afrikanischen Gesellschaft (ich lese zusätzlich: auf dem gesamten Kontinent) führt dazu aus, "weil im Afrika der Sahelzone von alters her keine Schrift existierte..." (S. 24 dieser Ausgabe). Ich habe mich zunächst gefragt, wo die Sahelzone liegt (und im Internet recherchiert) und danach, weshalb der Autor sich "nur" auf diese Zone des Kontinents bezieht. Es kann ja durchaus sein, dass die wesentliche Entwicklung in dieser Zone stattfand,  aber hierzu erfahre ich in dem vorliegenden Buch nichts. Es hätte mir gefallen, etwas in der Art zu lesen: Für den Zweck dieses Buches sei darauf hingewiesen, dass es in der Sahelzone .... ; weiterführen Literatur findet sich ... (in dem Buch findet sich übrigens kein Hinweis auf weiterführende Literatur, allerdings der Autor selbst offenbar eine Koryphäe) -,
war das Buch für mich als Laien - betreffend Kunst im Allgemeinen und betreffend Kunst in Afrika im Besonderen - doch das, was ich haben wollte, eine Einführung und Übersicht zum afrikanischen Kunstschaffen.

Sonntag, 8. März 2015

"Mit Miss Marple aufs Land" von Luise Berg-Ehlers

Zwar befand sich das Buch bereits länger auf meiner Wunschliste, aber Hermia hatte es letztes Jahr während der Sachbuch-Challenge wieder in mein Bewusstsein geholt. Und inzwischen ist "Mit Miss Marple aufs Land - Englische Schriftstellerinnen zwischen Tearoom und Tatort" von Luise Berg-Ehlers bei mir eingezogen.

Ich empfand die Lektüre dieses Buches wirklich wie eine Reise durch das ländliche England. Es war wie eine kleine sightseeing-tour, die mich über das Land, durch Dörfer, ein paar Städte, darunter auch London, bis an die Küste führte. Dabei bekam ich immer wieder Informationshäppchen präsentiert: über Cottages, Gartenarbeit, Getränke und Essen in Pubs, Tearoom, Kirchen, Wechselläuten et. Und dann sind da natürlich noch die Krimi-Autorinnen.

Luise Berg-Ehlers plaudert über Detektive wie Miss Marple, Lord Peter Wimsey, Inspektor Wexford etc. und deren Einsatzorte und unternimmt zugleich auch Ausflüge in das Leben ihrer Erschafferinnen. Neben Ruth Rendell und Agatha Christie werden z.B. auch  Daphne du Maurier oder Margery Allingham genannt, P.D. James und Caroline Graham und noch ein paar mehr. Garniert wird dies mit großformatigen farbigen Fotos und netten kleinen farbigen Aquarellen.

Das alles ist unterhaltsam und appetitanregend: Nicht nur würde ich jetzt gerne eine Rundreise durch Großbritannien machen und in einen echten Tearoom auf Scones mit clotted cream & jam - oder mit jam & clotted cream ;) -  einkehren,  ein Landhaus besichtigen oder mit der Bahn durchs Agatha-Christie-Country fahren. Zu gerne würde ich auch sofort ausprobieren, wie mir z.B. Ann Granger gefällt oder Caroline Graham (bislang kenne ich nur ein, zwei Folgen der TV-Serie um Inspector Barnaby). Meine Merkliste - Antesten von Krimireihen - ist also auch wieder angewachsen. ;)

Dennoch will ich zwei Sachen ansprechen, die mich auf meiner Reise aufs Land ein klein wenig irritierten (die beiden erstgenannten Punkte) und eine, der mich etwas störte:
- Ich liebe die vier Miss-Marple-Margaret-Rutherford-Filme, aber ihre Miss Marple auf dem Cover dieses Buches zwischen drei Autorinnen zu setzen (auch wenn eine davon Agatha Christie ist), finde ich nicht richtig; hier hätte ich lieber nur Autorinnen gesehen.
- Angesichts des Untertitels und der Buchbeschreibung dachte ich, Miss Marple wäre im Titel beispielshaft genannt - sie ist jedoch nach meinem Gefühl deutlich prominenter als andere Figuren im vorliegenden Buch vertreten. Nichts gegen Miss Marple, aber ich finde das angesichts der gegebenen Auswahl an Autorinnen u. Charakteren etwas schade.
- Frau Berg-Ehlers plaudert u.a. über Einsätze der Ermittler. Ich wurde dabei leider auch gespoilert, denn wenn ich einen Krimi bzw. ein Buch noch lesen möchte, will ich vorher z.B. den Beruf des Mörders nicht wissen oder, was mit einem Gebäude durch wen passiert. Auch wenn die Krimi-Autorinnen und ihre Werke grundsätzlich bekannt sind, sei es auch nur durch Verfilmungen, hätte ich mir hier noch ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl - welches Frau Berg-Ehlers nämlich grundsätzlich zeigt - gewünscht.

Insgesamt habe ich das Buch aber wirklich genossen, wobei in meiner Vorstellung das perfekte Wetter für diese Lektüre ein April- oder Herbsttag gewesen wäre (stattdessen gibt es hier strahlend blauen Himmel mit Sonnenschein), dazu eine heiße Tasse Tee und Regentropfen an der Fensterscheibe. :)

Sonntag, 1. März 2015

Februar 2015 - Zugänge zum SuB und Winterkatzes SuB-trahiert

1) Zugänge
Lange sah es so aus, als würde sich der Zugang im Monat Februar 2015 auf diese vier Bücher beschränken, die ich im Rahmen einer Weltbildaktion für 10 Euro gekauft hatte.


"Karwoche" habe ich bereits als audiobook (ungehört), mir erschien diese Gelegenheit 4für10 aber gut, um mal die geschriebene Version auszutesten. "Die namenlosen Töchter" von Xinran beginnt in China 2001 und beschäftigt sich in Romanform mit dem Leben der auf dem Land als wertlos angesehenen Töchter, auch abwertend "Essstäbchen" genannt. "Solo" klang interessant, auch wenn es (mal wieder) um die Lebenserinnerungen eines 100jährigen Senioren geht. Allerdings lebt dieser in Bulgarien.  In "Rückwärtsleben" wird die Konkurrenz zweier Jungen beleuchtet, die sich auch fortsetzt, wenn die beiden erwachsen sind und als Psychologen arbeiten.

Dann kamen aber noch zwei ebooks dazu, nämlich "Die Zaubernäherin" von E.A. Dirk und "Tennis, Tortoises and Teilgates" von Scott Lillie. Tja, und dann hatte ich letzten Montag etwas Zeit und stöberte auf meinem Wunschzettel. Das führte zu Lieferungen zwischen Donnerstag und Samstag und ergab dies:


Die Graphic Novel "Portugal" von Pedrosa lag schon länger auf meinem Wunschzettel und erzählt von einem Künstler, der nach Portugal, wo er seine Kindheit verbracht hat, zurückkehrt.  "Arrival" war unter "Kunden kauften auch" gelistet - ohne Worte wird dort die Geschichte einer Reise in ein fremdes Land erzählt und das Cover fand ich faszinierend. "Sherlock - Chronicles" lag seit letztem Jahr auf meinem Wunschzettel; ich mag die Serie und das Buch ist eine Art Kompendium vom Start bis zum Ende der dritten Staffel. Ich sollte mir endlich "His last Vow" anschauen - mit dem Buch begonnen habe ich schon. ;)  "Mit Miss Marple aufs Land" ist Hermia geschuldet. :) Über "Kyoto oder Die jungen Liebenden in der alten Kaiserstadt von Yasunari Kawabata bin ich bei goodreads gestolpert, aber ich weiß leider nicht mehr, in welchem Zusammenhang. :/

Von den Zugängen habe ich "Tents, Tortoises and Tailgates" bereits gelesen, die Nachlese ist online.

Mit "Die Zaubernäherin" bin ich derzeit neben anderen Büchern beschäftigt und habe ungefähr 80 % bereits geschafft. Es geht um eine Frau, die zufällig in den Besitz einer alten Nähmaschine kommt und deren Näharbeiten wie Talismane wirken. Das ruft Zauberer auf die Bildfläche. Der Roman ist flüssig geschrieben, liest sich gut weg, aber die Protagonisten gehen mir trotzdem nicht wirklich nahe - was allerdings für mich nicht soo ungewöhnlich ist, da ich ja regelmäßig distanziert lese. ;)

2) Winterkatzes SuB-trahiert
- Zu Monatsbeginn hatte ich ja "Das Zeugenhaus" gelesen und im Nachgang holte ich mir "The complete Maus" von Art Spiegelmann vom SuB geholt, welches seit mindestens zwei Jahre dort schlummerte. Ich konnte den Comic nur in Etappen lesen, er war sehr erdrückend, Spiegelmanns Zeichnungen haben mich erreicht, auch wenn mir eine Episode (als seine Mutter aufgefunden wird) im Zusammenhang mit dem Comic etwas in der Luft zu hängen scheint.

- "One for the sorrow" von Cloe Rhodes, gekauft vor ein paar Jahren für lau als ebook. Hier wird einigen englischen Sprichworten auf den Grund gegangen - mögliche Herkunft, zeitliche Einordnung etc. recht nett, aber als Leihbuch mehr als ausreichend. Geld hätte ich dafür nicht ausgeben wollen, daher passte es mit dem "für lau".

- "Wie der Mensch zum Schluckauf kam" (Brockhaus) liefert in wirklich kurzen knackigen Texten Stoff für Smalltalk. ;) Aus verschiedenen Fachgebieten werden Fragen gestellt und beantwortet, so z.B. welches Verbrechen jahrelang bejubelt wurde (Hinweis: Es hat mit Gesang zu tun). So nett die Lektüre auch war, es war gut, dass es auch dieses ebook damals für lau gab, hätte ich Geld dafür ausgegeben, hätte ich mich vermutlich geärgert.

- "Nicht mein Märchen" von E.M. Tippets war ebenfalls ein ebook, welches schon länger auf meinem reader schlummert. Hollywoodstar trifft auf normales Mädchen, er ist interessiert, sie nicht. Nett, aber trotz des Hintergrundes der Charaktere waren sie mir einfach zu ... nett und ... vertrauensvoll. Das ist wohl nicht sehr aussagekräftig. ;)

- "Die Kreutzersonate" von Tolstoi habe ich im Februar zum dritten Mal begonnen und war wieder genervt. Ich komme in die Geschichte einfach nicht rein und habe auch keine Lust mehr, es noch einmal zu versuchen. Das Buch habe ich auf Seite 39 abgebrochen und es kommt jetzt auch weg.

- "Stadt aus Glas" von Paul Auster kam auch aus dem Print-SuB. Ein Krimi-Schriftsteller wird mit einem Detektiv namens Paul Auster verwechselt, nimmt den Job an. Was folgt fand ich ein verwirrendes Spiel mit Identitäten und Existenzen und Meta-Ebenen. Surreal. Den Roman kann man gewiss häufig lesen und immer neue Ansätze finden.

Auch im Februar bin ich mit der SuB-trahiert Sparte zufrieden. Alle im Februar 2015 gelesenen bzw. gehörten Titel findet ihr in meiner Leseliste 2015.