Sonntag, 1. Mai 2016

April 2016 - Zugänge zum TuB und Winterkatzes SuB-Trahiert

Ich fange heute mal mit SuB-Trahiert an, weil die Zugänge etwas umfangreicher waren. :)
Zu nennen ist "Wolfsschlucht". Das Hörbuch (erneut gekürzt, was mir aber nicht auffiel) lag schon länger, aber ich habe es in den Auto-CD-Player geworfen, als ich letztens eine längere Autofahrt von gut 3 Stunden pro Weg hatte. Den Rest habe ich dann immer stückchenweise auf dem Weg zur und von der Arbeit gehört. Das Hörbuch passte sogar halbwegs in die Zeit, geht es doch u.a. um den Maibaum. Und was soll ich sagen... Der Kreuthner! Also wirklich! Aber so sehr ich die Charaktere auch mag, dieses Mal waren mir ein, zwei Entwicklungen zu offensichtlich, weshalb ich es nicht recht glauben konnte, wie lange Wallner braucht, um 1 und 1 zusammenzuzählen. Sei es drum, unterhaltsam war auch dieses Hörbuch wieder und Herr Schwarzmaier leistete erneut klasse Sprecharbeit.

Zu den Zugängen:
Die letzten Male war es mir ja gelungen, einen guten Teil der Zugänge auch zeitnah zu lesen. Das dürfte mir dieses Mal ein wenig schwer fallen. Irgendwie war ich gegen Ende des Monats ein wenig ... freigiebig, zum Teil im örtlichen Buchhandel, zum Teil bei Medimops bzw. Amazon.



An dem Krimi "Böse Absichten" ist Kiya schuld, die mir den Autor viel zu früh wieder ins Bewusstsein gerückt hat, als sie über sein neues Buch "Ich habe ihm getötet" in den Neuerscheinungen April hinwies. Ich mag den Autor und fand seine zwei Krimis um Inspektor Kusanagi und den Physiker Yukawa faszinierend anders. "Böse Absichten" gab es günstig bei Medimops und so habe ich zugegriffen. Mal sehen, ob ich es schaffe, das Buch im Mai zu lesen

Über "Die Verflüchtigten" bin ich bei Mareike gestolpert. Auch dieser Roman spielt in Japan und ich hoffe, durch ihn mehr über Land und Leute zu erfahren: Der Mann Kaze wurde entlassen und um seine Familie nicht mit in die Schande zu ziehen,  "verschwindet" er. Seine Tochter allerdings will ihn aufspüren.
 
"Polinas Tagebuch" ist das, was auf dem Umschlag steht: das Tagebuch von Polina Scherebzowa. Sie bekam es als Kind kurz vor Ausbruch des Tschetschenienkrieges  und führte es über 10 Jahre.

"Der schönste Grund, Briefe zu schreiben"  klang mit der Briefkette, die den Job einer Postbeamtin in einem kleinen spanischen Rest retten soll und nebenher die Lebensgeschichten der Briefeschreiber im Dorf offenbart, nett. Das Buch habe ich bereits gelesen - es war auch nett, aber  es ist für mich kein Roman, dessen Inhalt, also diese Lebensgeschichten, lang in mir bleibt.

Auf "Lavendelbitter"  bin ich gestoßen, weil der zweite Teil dieser Krimireihe als kindle-Angebot zu haben war. Ich dachte, ich fange mit dem ersten Teil der Gartenkrimi-Reihe an, den ich günstig bei medimops fand (lustigerweise mag ich Gartenarbeit überhaupt nicht).




In der Buchjournal-Ausgabe meiner örtlichen Buchhandlung bin ich auf die kulinarische Anthologie-Reihe von Reclam gestolpert. Inhaltlich interessant, habe ich mich aber für die alten Ausgaben (siehe oben) entschieden, nicht nur weil diese günstig bei medimops zu bekommen waren, sondern auch, weil ich die Cover der alten Ausgabe lieber mag (neue Ausgabe Tee: klick). Die alte Auflage enthält noch deutlich mehr Ausgaben, z.B. über Brot, Kaffee, Fleisch, ob alle neu aufgelegt werden, weiß ich allerdings nicht; ich habe hierzu nicht weiter recherchiert.

Wie ich auf "Der Gourmet" gekommen bin, kann ich gar nicht so genau sagen. Es war auf jeden Fall bei einer Amazon-Stöber-Session, gekauft wurde allerdings auch er gebraucht bei Medimops. Ich habe mit dieser Graphic Novel bereits begonnen: Der Protagonist ist der Inhaber einer kleinen Firma, der viel unterwegs ist und deswegen auch häufig auswärts isst. Es sind schwarz-weiß gezeichnete Episoden, die immer gleich aufgebaut sind: Der Protagonist hat Hunger, kehrt ein, bestellt, schaut sich die Menschen an und macht sich Gedanken, erhält sein Essen - welches in einem extra Panel größer dargestellt und beschrieben wird -, isst und geht. Das klingt nach nicht viel, aber ich mag, wie ich in die Gedankenwelt des Gourmets in Wort und Bild eintauche.




Das sind die weiteren  Sachbücher, die im April 2016  bei mir eingezogen sind:
"Die Jahre sind mein Lebensglück", in welchem es um Schriftsteller und das Alter geht, stand schon etwas länger auf meinem Merkzettel und als es jetzt günstig zu bekommen war, habe ich zugegriffen.

"It's not rocket Science"  ist bereits gelesen und stellt eine  unterhaltsam geschriebene Erklärung wissenschaftlicher Dinge dar (z.B. geht es um die Entstehung des Universums, die Bedeutung von  CERN, die Evolution und die DNA, das Klima), all dies garniert mit Humor, der den meinen traf.

"Nürnberger Tagebuch" beinhaltet die Aufzeichnungen des Gerichtspsychologen Gustave M. Gilbert über seine Gespräche mit den Angeklagten im  Nürnberger Prozess.

Über "Stars of David" bin ich gestolpert, nachdem ich das Hörbuch "Leonard - My fifty year friendship with a remarkable man" von William Shatner gehört hatte und im Internet auf ein Interview-Auszug aus diesem Buch stieß. Dieses Mal hatte ich mit der Gebrauchtbestellung allerdings nicht so viel Glück, das Buch war offenbar u.a. in der Nähe von Wasser. Nun ja.

Neben den Print-Zugängen muss ich aber auch von den digitalen Zugängen berichten.

Da wäre zum einen "The unexpected Gift of Joseph Bridgeman", dessen Inhaltsangabe ich in Kombination mit dem 0,99 EUR-Preis beim Entdecken schlicht reizvoll fand. Der Protagonist entdeckt, dass er unter Hypnose offenbar in der Zeit reisen kann und will sein Leben neu ordnen.

Bei den Kindle-Angeboten im letzten Monat war auch "A Scone to die for" zu finden und ich dachte mir, für - zu diesem Zeitpunkt noch - 0,99 EUR kann ich die Reihe ja mal antesten.

Samstag, 30. April 2016

Wochenend-Plan: Leihgaben

An diesem Wochenende will ich mich verstärkt den Leihgaben widmen, die sich schon wieder seit einiger Zeit bei mir angesammelt haben. Es sind
- zwei Taschenbücher + 1 gebundenes Buch von der Winterkatze, und
- ein Taschenbuch + 2 gebundene Bücher von Hermia.

Mir geht es dabei gar nicht darum, ein oder zwei dieser Leihgaben an diesem Wochenende auszulesen. Ich will vielmehr feststellen, ob mir der Schreibstil/Erzählstil zusagt und das jeweilige Buch mich auch inhaltlich interessiert und "mitnimmt" oder ob ich es dankend verzichtend für die demnächstige Rückgabe beiseite legen kann.

Die Herausforderung wird sein, nicht zu einem anderen Buch zu greifen - ich habe mir vorgenommen, nur  die Graphic Novel "Der Gourmet" von Masayuki Kusumi und Jiro Taniguchi daneben zu lesen - oder mich vom TV (z.B. Columbo) bzw. dem Internet (z.B. Stöbern im Programm des nippon connection Festivals) zu sehr ablenken zu lassen. :)

Um mich selbst ein wenig zu kontrollieren, geht dieser Post online, den ich zu den einzelnen angelesenen Büchern heute und morgen auch noch ergänzen werde. Ein Update folgt also nach ...

Update 01.05.2016, 08.50 Uhr
Natürlich habe ich mich gestern von Columbo ablenken lassen und im Programm der nippon connection gestöbert. ;) Das Ergebnis war, dass ich nur ein paar Seiten von Winterkatzes Leihgabe Eiquette & Espionage von Gail Carriger angelesen habe. Zwar beginnt dieser erste Teil einer Reihe gleich mit Action, weil die Protagonistin auf kreative Art im elterlichen Haus versucht, zu lauschen. Trotzdem bin ich immer wieder über den Seiten eingenickt, was allerdings meiner Müdigkeit zuzuschreiben war. Da werde ich wohl noch ein paar Seiten brauchen. ;)

Sonntag, 24. April 2016

Aus der Küche - schon wieder! :)

Ich hatte mir nach meinem letzten eher nicht so tollen Quiche-Erlebnis das von Neyasha angesprochene Joghurt-Mürbeteig-Quiche-Rezept bei Chefkoch angeschaut und gedacht:
Okay, versuche es noch einmal. Praktischerweise habe ich mich auch an die Zutatenliste im Übrigen gehalten mit zwei Ausnahmen: Die Aubergine habe ich durch ein paar frische Champignons ersetzt.  Bislang hat mich die Aubergine nämlich noch nicht von sich überzeugen können, und ganz besonders nicht, wenn ich selbst mir ihr experimentiert hatte. ;) Und da ich noch reichlich Parmesan hatte, habe ich auch keinen Käse extra gekauft.

Statt der klassischen Tarte-Form wie zuletzt habe ich dieses Mal auch einfach eine Springform genommen. Das mache die Arbeit für mich deutlich einfacher, sowohl beim Einfetten, als auch später beim Schneiden und Entnehmen. :)





Das Ergebnis konnte sich nicht nur sehen lassen, wie ich finde, sondern der Teig war auch deutlich einfacher zu fertigen und zu handhaben. Ich konnte ihn dieses Mal tatsächlich sogar mit einem Nudelholz rollen, was ich bei dem letzten Teigversuch für die Kartoffeltarte nicht hinbekam (er brach andauernd). Ich war etwas zu zaghaft beim Salzen des Teiges, der ein wenig fad geriet, und auch die Eimasse hätte etwas mehr Würze vertragen können - ich mag aber so ungern rohen Teig bzw. rohe Eimasse probieren. Ich vermute, ich muss einfach häufiger solche Massen zubereiten, dann schleift sich auch eine Übung bei der Würzung ein. :) Gegessen habe ich an der Tarte übrigens einige Tage, lach.

Zwei andere Dinge noch aus der Küche:

Zum einen habe ich mal Avocodo-Scheiben in der Pfanne kurz angebraten, danach mit Pfeffer, Salz, etwas Zitrone und einer kleingeschnittenen Tomate auf einem Oliven-Ciabatta-Brötchen angerichtet und gegessen. Mal etwas anderes als ein Avocado-Aufstrich:



Im Kühlschrank hatte ich außerdem noch Suppengrün, das weg musste, aber ich hatte keine Lust auf Suppe (soll ja auch mal vorkommen, schmunzel). Ich habe trotzdem Petersilienwurzel, Möhren, Porree und Sellerieknolle kleingeschnitten und in den Topf geworfen, eigentlich, um das Ergebnis einzufrieren und spätere Eintöpfe o.ä. würzmäßig damit aufzupeppen. Uneigentlich landete die Masse, die leicht süßlich durch die Möhren mit (leicht) scharfem Abgang durch meine versehentlich etwas erhöhte bunte-Pfeffer-Beigabe schmeckte, nach dem Probieren lauwarm auf einer dicken Scheibe Bauerbrot (ohne Butter). Auch den Rest der Masse habe ich abgekühlt auf Brot gegessen, zum Teil mit einer Scheibe Käse darauf. War auch mal was anderes. :) Ein Foto habe ich allerdings nicht - ich habe es schlichtweg vergessen.

Mittwoch, 6. April 2016

Aus der Küche

Ich habe mal wieder versucht, zu backen. 

Nun ja. 

Es ging damit los, dass ich in der letzten "Köstlich Vegetarisch" eine Kartoffel-Bärlauch-Tarte gesehen habe. Klang gut, dachte ich. Als ich dann nach ca. einer Woche durch meinen örtlichen Rewe ging, habe ich aus der Erinnerung eingekauft: Dinkelmehl, ein paar Kartoffeln, einen Becher Schmand, Parmesan ... Bärlauch. Nein, keinen Bärlauch, da es keinen gab. Also habe ich eine Packung tiefgefrosteter italienischer Kräuter mit Knoblauch und roten Zwiebeln mitgenommen. 

Außerdem habe ich mir einen Becher Quark in den Einkaufswagen gepackt; ich wollte mir mal  Quark-Öl-Brötchen zubereiten. 

Es wurde später Samstagnachmittag und ich begann mit der Tarte. Bereits der Boden der Tarte war eine Herausforderung für mich als Küchenlaien. Der Teig war irgendwie ... klebrig, obwohl ich mich an die Mengen- und Zubereitungsart des Rezept gehalten habe. Ich habe ihn allerdings irgendwie in die Form bekommen ... 


Abgesehen von den Kartoffeln war natürlich die Schmandmasse wesentlicher Bestandteil des Rezepts. Ich habe dann festgestellt, dass ich zu wenig Schmandmasse hatte, weil ich die 150g-Bio-Marke vom Rewe gekauft habe. Nun ja, es musste auch so gehen. Also gerührt, Boden vorgebacken, Schmandmasse und Kartoffeln rauf und ab in den Ofen. Es sah gut aus: 




Geschmacklich hat es mich aber nicht vom Hocker gerissen, was aber, wie ich glaube, mehr an mir als am Rezept lag. Nicht nur hatte ich zu wenig Schmandmasse, sodass das ganze Konstrukt schon deshalb etwas trockener war. Zudem wurde der Boden auch viel präsenter, der mir ja sowieso nicht so gut gelungen und auch  nicht gleichmäßig verteilt war. Ich habe mir dann noch Remoulade auf die Tarte getan ... Am Sonntag und Montag habe ich den Rest der Tarte kalt gegessen. Mit Remoulade. ;) 

Sonntagmorgen habe ich dann beim Chefkoch ein Quark-Öl-Brötchen-Rezept aufgerufen und losgelegt - abgesehen davon, dass die Bio-Marke ein Magerquark war und das Rezept einen  Sahnequark vorsah und ich das Dinkelmehl weiter benutzte (im Rezept stand einfach nur Mehl), habe ich mich auch dieses Mal brav an die Vorgaben gehalten. 

(vorher)

Nun ... für mich als Laien war die Teigmischung zu feucht. Ich konnte den Teig kaum von meinen Fingern bekommen; an das Formen von Brötchen war überhaupt nicht zu denken. Ich musste also Mehr dazu geben und ich glaube, dass das dem Teig nicht geschadet hat. Vermutlich hätte es sogar noch etwas mehr Mehl sein können, aber ich war zu unsicher. 

 
(nachher)

Auch hier war das Ergebnis optisch nicht schlecht, sieht man mal etwas von der etwas intensiven Farbe ab. ;) Die Brötchen waren nämlich trotz guter Stäbchenprobe für mein Laiengefühl leicht feucht, also gingen sie nochmal in den Ofen und das intensivierte dann die Farbe. Ich habe übrigens zum Teil den (süßen) Teil pur gelassen und zum Teil Schokotropfen vermengt. Geschmacklich waren sie okay, vielleicht ein klitzekleines Bisschen zu wässrig. Positiv war, dass die Brötchen relativ lange "frisch" geblieben sind: Ich habe noch am Montag- und Dienstagmorgen gegessen. 

Übrigens: 
Ein kleiner Blumenkohlkopf in Röschen zerteilt und in Wasser mit einer Prise Zucker gekocht schmeckt mit etwas gesalzener Butter wirklich gut (heutiges Abendessen). :)