Sonntag, 5. Juli 2015

"Im Dunklen: Mein Leben ohne Licht" von Anna Lindsey

Während der letzten Tage habe ich zu Hause ständig die Räume verdunkelt. Die Jalousien waren zum Teil vollständig geschlossen, um möglichst die intensive Sonneneinstrahlung draußen zu halten. Weiter geöffnet habe ich einige von ihnen, nicht alle,  regelmäßig erst kurz um Mitternacht, weil die Luft bis dahin für mich noch immer viel zu warm war. Das Ergebnis war, dass ich mich manchmal im Dunklen durch den (fensterlosen) Flur und das Wohnzimmer (mit heruntergelassenen Jalousien) zur Balkontür bewegte, um diese zu öffnen und die Jalousie dort hochzuziehen (die Katzen können dann dort auf den vernetzten Balkon). Licht machte ich nicht, um nicht Mücken o.ä. anzulocken. Aber ich hätte es ohne Weiteres gekonnt. Anna Lindsey Autorin von "Im Dunklen" kann sich den Luxus des häufig reflexhaften Betätigen des Lichtschalters nicht leisten.

Anna Lindsey - es handelt sich nach Angabe auf dem Buchumschlag um ein Pseudonym - erkrankte an Lichtsensibilität, die sich bei ihr zwar nicht anhand körperlicher Reaktionen wie Sonnenbrand, Schuppenbildung o.ä. äußert, aber Brennen und heftige Schmerzen verursacht.

In dem Buch berichtet die Autorin, wie sie erkennen musste, was das Brennen und die Schmerzen auslöste und wie sich das - sie muss sich in einen vollständig abgedunkelten Raum zurückziehen, in welchem sie "die Hand vor Augen nicht sieht" - auf ihre Leben auswirkt. Dabei hat sich Anna Lindsey dafür entschieden, dem Leser episodenhafte Einblicke zu gewähren, was aus meiner Sicht Vor- und Nachteile hat.

So ist "Im Dunkeln" durch die recht kurz gehaltenen Episoden sehr gut lesbar und eingängig. Die Autorin schildert, wie die Erkrankung einen Strich durch Pläne macht, welche Wirkung Musik auf ihr Gemüt hat; sie erzählt von depressiven Phasen, aber auch davon, wie Partner, Familie und Freunde für sie da sind. Die Episodenhafte ist für mich zudem ein Sinnbild für das Auf und Ab im Leben der Autorin und das Unplanbare.

Andererseits bleibe ich mit Fragen zurück, auf die die Autorin in den Texten wegen der Kürze nicht eingeht/eingehen kann. Vielleicht wollte sie aber auch nicht mehr offenbaren, was mit der Entscheidung, ein Pseudonym zu nutzen zusammenhängen mag. Jedenfalls ging mir z.B. durch den Kopf,  wie die finanziellen Auswirkungen (Versicherungsleistungen? Behörden?) ihrer Erkrankung waren, die Diagnose wurde 2006 gestellt, dieses Buch wurde 2014 begonnen - und wie es über die Jahre mit der schulärztlicher Behandlung weiter gegangen ist (in mir entstand der Eindruck, als ob sie über die Jahre gar nicht mehr bei einem Arzt vorstellig geworden ist). Auch hätte ich z.B. gern erfahren,  ob von ihr über die Zeit weitere technische Möglichkeiten genutzt wurden bzw. werden konnten (sie bevorzugt z.B. Hörbuch-Kassetten zu Beginn der Erkrankung) und ob die Autorin das Erlernen der Braille-Schrift und die Nutzung eines Computers mit einer Braille-Zeile und Sprachausgabe in Betracht gezogen hat.

Meine Fragen sind vermutlich recht rational und praktisch und resultieren möglicherweise auch aus einer falschen Erwartungshaltung heraus. Das Buch ist "Meinen Besuchern" gewidmet. Als solches stellt es eine Einladung  dar, die Autorin und ihre Lebensumstände und ihr Innenleben kennen zu lernen und vielleicht auch darüber nachzudenken, wie - und möglicherweise auch ob - man mit denselben Einschränkungen leben könnte. Dieser Einladung bin ich gefolgt. Ich finde das Buch erhellend (dieses Adjektiv beschreibt es für mich am Besten) und die Autorin sowie ihre Familie trotz der Episodenhaftigkeit bewunderswert und stark, besonders, wenn man sich das Diagramm über den Krankheitsverlauf für die Zeit ab April 2011 anschaut.

Noch drei kurze Anmerkungen
- Die Autorin vermutet an einer Stelle, dass sich Eichen untereinander verständigen können. Dies erinnerte mich an das Buch "Das kleine Buch der botanischen Wunder", welches ich auch für die Sachbuch-Challenge gelesen habe und in dem es u.a. um die Kommunikation zwischen Pflanzen mittels Ethylen zum Schutz vor Pflanzenfressern geht.
- An einer Stelle heißt es "Schließlich kommt mein Bruder dann für ein paar Tage anstatt während Petes Urlaub." (S. 171) Vielleicht ist es die Hitze gewesen, aber ich musste den Satz mehrfach lesen, um den Sinn zu erfassen. Ich glaube, es wäre mir leicht gefallen, hätte "statt" dort gestanden.
- Weiter hinten im Text spricht die Autorin von ihrer Stiefmutter (S. 238), die auf eine Hüft-OP wartet. Das überraschte mich, da sie im Übrigen im gesamten Buch immer von ihrer Mutter spricht. Vielleicht ist ja die Schwiegermutter gemeint.

Dienstag, 30. Juni 2015

Juni 2015 Zugänge im SuB und Winterkatzes SuB-trahiert

Oh, schon wieder ein Monat rum. Dieses Mal habe ich es wenigstens geschafft, zwischen diesem und dem letzten Zugangspost einen Nach-Klang zu schreiben. Das lässt doch hoffen ... ;)

Zugänge
Anfang des Monats war ich im Urlaub in Hessen und habe dabei u.a. die Osiander-Buchhandlund in Frankfurt aufgesucht. Die meisten meiner diesmonatlichen Zugänge stammen von dort. :)


An "Wind" von Stephen King, gelesen von David Nathan, kam ich als Sonderangebot bei Osiander nicht vorbei, obwohl mich dieser "Zwischenteil" aus dem Dunklen-Turm-Zyklus bei erster Lektüre eher enttäuscht hat. Ich bin aber auch mit konkreten Erwartungen an weitere Abenteuer des Ka-Tets an diesen Teil herangegangen, die  eigentlich keine Basis aufgrund Vorankündigungen hatten. Daher gehe ich davon aus, dass ich bei einem weiteren Anlauf die Geschichte mehr schätzen werde. ;) 

"Der Araber von morgen" fiel mir beim Stöbern in der Osiander-Buchhandlung ebenfalls auf. Ich hatte zunächst einen von Hermia besprochene Ayla-Comic in der Hand, aber es war der zweite Teil, was mich vor diesem Kauf rettete, aber meinen Blick auf Riad Sattouf's Comic lenkte. Er erzählt dort, wie er in Lybien und Syrien als blond gelockter Sohn einer Französin und eines Syrers aufwuchs. 

Beim Schlendern durch Osiander blieben ebenfalls an meinen Händen kleben "Götter und Kulte der Germanen" von Prof. Simek, "Der Koran - eine Einleitung" von Bobzin und "Täuschend echt!" von Keazor; im letztgenannten Buch soll es um die Geschichte der Kunstfälschung gehen.  Das Buch von Prof. Simek habe ich schon gelesen - es ist relativ wissenschaftlich geschrieben und war nicht ganz so das, was ich mir vorgestellt hatte (beim Hineinblättern vor dem Kauf hatte ich offenbar gerade eine mich interessierende Seite erwischt, lach). 

Nicht bei Osiander, sondern meiner örtlichen Buchhandlung bin ich auf "Durchs wilde Deutschland" von A. Kieling gestoßen, in welchem der Autor von seinen Streifzügen durch Deutschland berichtet mit Augenmerk auf Naturschutzgebiete und Fauna. Ich habe das Buch begonnen und habe bereits einiges über Murmeltiere gelernt. :) 

Außerdem zog bei mir "Stardust" von Neil Gaiman ein, die Version aus dem Vertigo Verlag mit Illustrationen von Charles Vess (klick). Ich habe ganz vergessen, sie mit auf das Foto zu packen. :) Und digital gab es einen Doctor-Who-Gratis-Comic (die Geschichten um Ten, Eleven und Twelve waren nett, aber auch vorhersehbar) sowie "In Love with Japan" von Mike Newton und Naoko Motohiro - ein Lau-Kindle-Angebot, in welchem Newton seine spätere (?) Partnerin in Japan besucht und die jeweiligen Ereignisse einmal von ihm und einmal von ihr kommentiert werden. 

Winterkatzes SuB-trahiert



Im Urlaub habe ich mir einen weiteren Poirot-Roman im Original gegönnt, die deutsche Übersetzung kannte ich ja schon. "Death on the Nile" gefiel mir im Original besser, ich wünschte nur, Agatha Christie hätte damals bzw. die heutigen Verleger würden heute an die Menschen denken, die der französischen Sprache nicht mächtig sind und Übersetzungen am Ende anbieten. ;) 

"Karwoche" befand sich tatsächlich bereits seit Februar letzten Jahres ungehört bei mir. Ich fühlte mich von Andreas Föhr trotz einiger Fragen wieder gut unterhalten und Michael Schwarzmeier macht seinen Job auch wieder klasse (Nach-Klang, klick). 

"Mammon" von Dick Francis lag auch ca. ein 3/4 Jahr auf dem SuB; ich hatte dieses Buch (und "Gegenzug") zum Antesten dieses Autors besorgt, nachdem Ariana ganz angetan hiervon war u. auch die Winterkatze seine Bücher positiv erwähnte. Mir gefiel "Mammon" durchaus vom Erzählstil, aber mir waren die Familienmitglieder des Ich-Erzählers etwas zu überzeichnet (ich kann mir nicht vorstellen, dass nicht eines der Geschwister mal selbständig denkt und nachfragt) und die Lösung war mir am Ende zu schnell da. Mal sehen, wie mir "Gegenzug" irgendwann gefällt. 

Und dann habe ich noch den, man könnte sagen, ersten Teil von "A History of the World in a 100 Objects" von Neil MacGregor gehört, denn meine Aufnahme umfasste die ersten 30 Objekte. Ein loser, in den UK wohnender, Bekannter einer Freundin hat einen Podcast des BBC-Radios in diesem Umfang mal aufgenommen und für mich mitgeschickt, total lieb. Ich weiß, dass dieser Titel auch als Hörbuch und als Buch erschienenen ist, auch eine deutsche Übersetzung ist zu haben. In der Podcast-Form erzählt der Direktor des Britischen Museums Neil MacGregor über einzelne Objekte und ihre Einordnung in die Geschichte, aber auch, wie sie aussehen, wie sie sich anfassen, welche Bedeutung sie für die menschliche Entwicklung hatten (z.B. die Steinaxt als wesentliche Grundlage dafür, dass der Mensch neue Gebiete zur Besiedlung urbar machen konnte). Im Podcast kamen auch andere sachverständige Personen zu Wort, Historiker oder Archäologen. Ich mochte den Ansatz, bin mir aber nicht sicher, ob ich mir mal das Hörbuch holen werde (ich habe viele Details über die Zeit des unterbrochenen Hörens wieder vergessen) oder die Printversion (ich befürchte, dies wäre mir zu trocken). ;) 

Tja, das war es auch schon mit den SuB-trahiert-Titeln. Allerdings habe ich auch insgesamt wenig gelesen, daher bin ich recht zufrieden mit den vier Titeln in dieser Sparte. :)

Alle im Juni 2015 gelesenen bzw. gehörten Titel findet Ihr im Übrigen in meiner Leseliste 2015

Sonntag, 28. Juni 2015

Karwoche von Andreas Föhr (audio)

Die Wallner- und Kreuthner- Regionalkrimis von Andreas Föhr verfolge ich in loser Folge. Das bedeutet: Wenn ich ein Hörbuch aus dieser Reihe, gelesen von Michael Schwarzmeier, im Angebot sehe, greife ich zu. So auch bei "Karwoche", wobei ich dieses Mal den Roman auch in Printversion im Hause hatte.

"Karwoche" ist der dritte Roman der Reihe, allerdings ist es meines Erachtens nicht zwingend notwendig, die ersten beiden Romane zu lesen. Man versteht auch so die privaten und beruflichen Beziehungen der wiederkehrenden Charaktere, allen voran Wallner, Kreuthner und Manfred. Aber sicher macht es mehr Freude, ihre Entwicklung in zeitlicher Reihenfolge mitzuerleben. ;)

Klemens Wallner ist Kriminalkommissar und will Ostern zusammen mit seiner Freundin Vera nach Italien. Eigentlich. Uneigentlich kann er mit Müh und Not einem Verkehrsunfall entgehen, als ihm auf der Landstraße ein Transporter und ein Passat entgegenkommen, die sich, wie es ausschaut, ein Rennen liefern.  Hinter dem Steuer des Passat sitzt Polizeiobermeister Kreuthner, der wie Wallner bei der Kripo Miesbach dienstansässig ist. "Natürlich" sei es kein Rennen gewesen, so Kreuthner, er habe den Transporter verfolgt, Straßenkontrolle und so! Und dann findet Kreuthner auch noch eine Leiche im Laderaum des Transporters...

Wie bereits in "Der Prinzessinnenmörder" und "Schwarze Piste"erzählt Andreas Föhr zeitlich wechselnd von den früheren Ereignissen und den aktuellen Ermittlungen, die um kürzere Erinnerungsrückblicke einzelner Charaktere ergänzt werden. Diesen zeitlichen Sprüngen kann man dabei problemlos folgen. Ich komme mit diesem Erzählstil sehr gut zurecht, zumal hierdurch ellenlange "Rückblenden" und darzustellende Überlegungen durch aktives Geschehen incl. Dialoge ersetzt werden. Parallel schreiten die Ermittlungen der Polizei voran, wobei Wallner dieses Mal urlaubsbedingt eigentlich am Rande steht. Was natürlich nicht bedeutet, dass er loslassen kann und dies ist ein Aspekt, der in diesem Roman - beruflich und privat (z.B. im Hinblick auf Wallners Großvater Manfred) - ebenfalls beleuchtet wird.  Was Kreuthner angeht: Ich mag ihn als Charakter, mehr als z.B. Manfred, obwohl oder gerade weil Leo Kreuthner ein Schlitzohr ist. Versteht mich nicht falsch, ich möchte nicht mit einer Person von Kreuthners Art zusammenarbeiten wollen. ;)  Während des Hörens war ich wegen Kreuthner so häufig am Kopf schütteln, dass er mir beinahe weh tat - und er findet auch immer noch jemanden, der ihm hilft! Wenn ich nur an die Geschichte mit dem Durchsuchungsbeschluss denke; wie gut, dass wir es hier mit einer fiktiven Geschichte zu tun haben. ;) In diesem Stadium - es folgen ja noch Romane - hat Kreuthner,  einen guten Kern, aber seine Aktivitäten sind hier noch deutlich von Eigennutz motiviert, wie ich finde. ;)

Für mich "funktioniert" auch dieser Regionalkrimi wieder. Was den Fall angeht - ich schwankte zwischen zwei Personen, bei einer davon handelte es sich dann tatsächlich auch um den Täter. Der Krimiplot war für mich grundsätzlich schlüssig, jedenfalls aus psychologischer Sicht, dennoch habe ich noch Fragen in Bezug auf das frühere Geschehen. Dummerweise kann ich hier im Blog ohne zu spoilern nicht konkret darauf eingehen... Okay, ein Hinweis zu einer Sache (ich denke, wer den Roman kennt, weiß, worauf ich anspiele): Etwas ganz Bestimmtes wird vorgelegt in einem zum Ende des Romans hin stattfindenden Gespräch. Ich frage mich z.B., wie real der Ablauf dazu ist, wie dieses Bestimmte dort hingekommen ist, wo es war, wenn ich überlege, wer zu diesem Zeitpunkt welche Überlegungen - auch gerichtet auf die Zukunft - anstellen musste und auf deren Basis dann handelte.

Wie eingangs schon erwähnt, habe ich zu diesem Hörbuch dieses Mal auch die Printversion gehabt.  Ich war neugierig, ob der Autor auch im Dialekt schreibt, was er bei bestimmten Charakteren auch tut. Ein anderer Aspekt ist - ich habe die Printversion nicht vollständig gelesen, sondern nur ab und an bei bestimmten Hörbuchstellen hineingeschaut -, dass dieses Hörbuch (und auch die anderen von mir bislang aus dieser Reihe gehörten Hörbücher ) eine gekürzte Fassung des Romans ist. Der Kriminalfall funktionierte für mich auf der Basis des gekürzten Hörbuches, mir hat also nichts "gefehlt". Nun ja, ich habe mich an einer Stelle gefragt, ob etwas ausgelassen wurde, aber nein, Print- und Hörbuch sind hier identisch.* Was mir aber z.B. auffiel: In einem Gespräch zwischen Wallner und Vera geht es u.a. um Wallners Befürchtungen, dass Manfred geistig altersbedingt abbaut. Später denkt er über die Beziehung zu Vera nach und auch über seine verstorbene Tochter und frühere Ehe. Die Kürzung an dieser Stelle finde ich unglücklich, das hätte ich auch gern als Hörer erfahren.

Michael Schwarzmeier Lesart mag ich sehr; er bemüht sich, den einzelnen Figuren erkennbare Stimmmuster zu verleihen und sei es auch nur, indem jemand leicht verschnupft klingt (jedenfalls für meine Ohren). Ich mag auch seine zurückhaltende Lesung des Grundgeschehens, die sich angenehm von den Dialogen abhebt.

"Karwoche" hat mich als Hörbuch gut unterhalten, trotz der Kürzungen und trotz der verbleibenden Fragen zum Krimigeschehen. Ich werde der Reihe auch in Hörbuchversion wohl weiter treu bleiben.

*An einer Stelle soll am Ostersonntag eine Grundstücksfrage von der Kripo geklärt werden, was die Mitwirkung eines Grundbuchrechtspflegers o.ä. bedarf. Zum einen musste ich daran denken, dass Grundbucheinsichten in NRW von Notaren z.B. online erfolgen können, es bedarf also regelmäßig keines Ganges mehr zum Grundbuchamt. Dies ist schon länger hier möglich und vermutlich ebenfalls in Bayern, vielleicht auch schon 2011, als der Roman erschien.  Daneben gibt es aber auch noch das Katasteramt/Liegenschaftskataster, welches besonders in den Fällen hilfreich ist, wenn man weder den Namen des Eigentümers weiß noch die konkrete Bezeichnung des Grundstückes, mit welchem letzteres im Grundbuch steht. 

Montag, 1. Juni 2015

Mai 2015 Zugänge im SuB und Winterkatzes SuB-trahiert.

Oha, das war ja wieder ein Monat, in welchem ich unglaublich viele Beiträge gepostet habe. Mal sehen, wie sich der Juni hach dem heutigen Post blogtechnisch entwickelt. ;)

Zugänge zum SuB:
Ich dachte, es wären gar nicht so viele Zugänge, aber ich habe mal wieder den digitalen Anteil unterschätzt. ;) Das Schöne ist, ich kann wieder ganz vielen Bloggerinnen Schuld für die Käufe geben. :)


An Stephen Kings "Doctor Sleep" war ich sowieso interessiert, aber eigentlich sind der Autor und David Nathan am Kauf schuld. ;) Irina und Winterkatze waren von beide von Robert Gilbraiths "Der Ruf des Kuckucks" angetan und können sich die Schuld teilen. :) Und auch wenn "Unter Freunden" von Amoz Os bereits auf meinem Radarschirm war, ist Idril daran Schuld, dass ich das Hörbuch jezt gekauft habe. ;) Eingezogen ist auch als kindle-ebook und audible-Datei - wegen des günstigen Whisper-sync-Angebotes für insgesamt 3,95 Euro - "Indexing" von Seanan McGuire, was Winterkatzes Schuld ist, hatte sie mir doch das Taschenbuch letztes Jahr geliehen. Das Hörbuch finde ich übrigens äußerst gelungen. Außerdem ist wegen Ariana das ebook "Coraline" von Neil Gaiman eingezogen und indirekt wegen ihr (sie hat den Autor erwähnt) sowie wegen Neyasha zog das Hörbuch "The Ocean at the End of the Lane" bei mir ein, wunderbar gelesen von Neil Gaiman selbst. Zuletzt ist noch das englische ebook "A crash curse in american law" von J. Ryan Jones zu erwähnen, welches ich beim Stöbern entdeckt habe und in dem ich gerade lese.

Winterkatzes SuB-trahiert


Das auf dem Foto mit abgelichtete "Morels Inventions" fällt nicht in die Sub-trahiert Kategorie, da es (ebenso wie die bereits gehörten Hörbücher, siehe oben) zu "jung" ist. ;) Im Übrigen handelte es sich aber um Titel, die länger im TuB lagen.

Das Hörspiel um die Sonderberg Detektei habe ich 10 Minuten angehört, aber ich mochte die Sprecher in der Inszenierung nicht. Auch die Sprecherin in Madame Josette Hörbuch sagte mir nicht zu und ich war auch nicht geduldig genug, ihr mehr Zeit zu geben. In "Der Beutegänger" habe ich länger reingehört, vielleicht zwei, drei Stunden, und grundsätzlich mochte ich die Sprecherin und den Plot mit dem Stalker, der sich zu einem Mörder entwickelt, fand ich auch interessant. Aber ich hatte keine Lust - lange Bürostunden mit viel Arbeit und mal wieder weniger Schlaf - mir ein Hörbuch anzuhören, in welchem für mich jeder Charakter negativ klang: deprimiert, in Trauer, unterdrückt, verängstigt, wütend, mörderisch, paranoid, bitter etc. Also habe ich auch dieses (Hör-)Buch von Silvia Rth ad acta gelegt.

Chattams "Die Gaia Hypthese" ist ein science-mystery-thriller, der schnell gelesen war, mich aber von der Ausgangssituation bereits ärgerte (Eheleute (Wissenschaftler) mit Kindern lassen sich in einem einzigen kurzen Telefonat überreden, an einem Einsatz teilzunehmen, ohne dass sie wissen wo und weshalb und es sind getrennte Einsätze) und mich auch sonst nicht so vom Hocker riss, auch wenn die Gaia-Hypothese an sich interessant war. "Zwischen den Welten" von Algis Budrys ist ein science-fiction-Roman, der auf der Erde mit leichten Änderungen in relativer naher Zukunft von der Zeit spielt, in welcher er (1958) geschrieben wurde. Der Roman ist ein Kind seiner Zeit, was man im Hinterkopf behalten sollte. Daneben ist das Buch aber auch ein Spionage-Roman und behandelt trotz seiner Kürze intensiv Menschsein, Paranoia und Identität.



Alle im Mai 2015 gelesenen bzw. gehörten Titel findet Ihr im Übrigen in meiner Leseliste 2015